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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 14:00
E_M schrieb:Woher weißt du, dass es nicht die Ersparnisse der Familie waren?
Wüsste nicht, dass ich irgendetwas zu Ersparnissen geschrieben hätte. Aber ich würde durchaus davon ausgehen, dass es Ersparnisse waren.
E_M schrieb:und nachher an dem Verlust zu knabbern hatte...
Also nach "knabbern" sieht das jetzt nicht so unbedingt aus, wenn er auf die Summe so einfach verzichtet hätte, statt andere Wege der Rückforderung einzuleiten.
https://www.fr.de/frankfurt/angeklagter-frankfurter-niddapark-mordprozess-belastet-12973787.html
Der Vater antwortete auf die Fragen meist ruhig und gefasst, nur an einer Stelle brach er in Tränen aus: „Wenn ich gewusst hätte, dass er sie tötet, hätte ich das Geld doch nicht zurückverlangt.“
E_M schrieb:Tochter von stinkreichem Daddy muss wohl kaum als Bedienung arbeiten...
Irgendwie erscheint mir dieses angebliche Arbeitsverhältnis nicht allzu glaubhaft. Als Teilhaberin, als die sie sich wohl sah, ist es doch selbstverständlich, dass sie auch mal hinter dem Tresen anzutreffen war.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 14:03
emz schrieb:Also nach "knabbern" sieht das jetzt nicht so unbedingt aus, wenn er auf die Summe so einfach verzichtet hätte, statt andere Wege der Rückforderung einzuleiten.
Er sagte, er hätte verzichtet, wenn er gewusst hätte, dass sie wegen dem Geld getötet wird... Die meisten Eltern würden ja wohl ihren letzten Groschen geben, um ihr Kind zu retten, das sagt aber nichts darüber aus, wieviele „Groschen“ vorhanden sind.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 14:36
@E_M
Jeden Monat habe er gefragt, wo denn der monatliche Gewinn aus dem Café sei,... Zunächst habe seine Tochter ihm gesagt, das Geld werde in eine Renovierung gesteckt, nach vier, fünf Monaten, habe Jan M. dann behauptet, die Buchhalterin sei mit dem Geld durchgebrannt.
Danach unternahm der Vater anscheinend nichts mehr gegen den Angeklagten.
Es soll wohl Irinia selbst gewesen sein, die versuchte, die Forderungen durchzusetzen.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 14:58
Naja, sie machte sich schon Sorgen, weil nichts zurück kam von der Kohle und hatte wohl auch Angst dies dem Vater zu beichten :
flüchtig schrieb am 27.08.2019:Kurz vor der Tat soll sie sich besorgt darüber geäußert haben, dass ihr Vater erfahren könnte, dass sie kein Geld mehr habe: „Mein Vater schlachtet mich.“


Also scheint ihm die (verlorene) Kohle ja nicht ganz einerlei gewesen zu sein...
Ob und was er noch unternommen hätte, wäre sie nicht tot, wissen wir doch gar nicht.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/irina-a-im-niddapark-getoetet-so-verteidigt-sich-jan-m-im-mordpro...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 18:43
E_M schrieb:Naja, sie machte sich schon Sorgen, weil nichts zurück kam von der Kohle und hatte wohl auch Angst dies dem Vater zu beichten :
Wieso das denn? Der Vater kannte doch die Story von der durchgebrannten Buchhalterin ;)

An die Geschichte von den Eltern, die an der geliehenen Geldsumme knapsten und der Irinia, die als Bedienung arbeiten musste, vermag ich nicht so ganz zu glauben.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 19:56
emz schrieb:Warum sollte da ein luxuriöser Lebensstil einen verwundern.
... weil gewisse Dinge nicht passen.
wer sich die Fotos genau ansieht, merkt dass es kein echter Reichtum ist sondern ein aufgesetzter lifestyle.
wirklich vermögende Menschen agieren nicht so.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 20:28
emz schrieb:An die Geschichte von den Eltern, die an der geliehenen Geldsumme knapsten und der Irinia, die als Bedienung arbeiten musste, vermag ich nicht so ganz zu glauben.
Das sei dir unbelassen. War aber wohl so. Irinas „Luxus“ war nunmal Wahrscheinlich mehr Fake als Real, Wie eben das Leben von JM auch, hat am Ende zu viel Geld gekostet, den Status quo aufrecht zu erhalten...

Und du warst doch die, die es selbstverständlich fand, dass das „Luxusgirl„ hinterm Tresen steht?
emz schrieb:Als Teilhaberin, als die sie sich wohl sah, ist es doch selbstverständlich, dass sie auch mal hinter dem Tresen anzutreffen war.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 20:47
Thekenprolet schrieb:... weil gewisse Dinge nicht passen.
Ich spreche von einem luxuriösen Lebensstil, du schreibst von einem aufgesetzten Lifestile. Sagt doch das Gleiche aus.

Was meinst du mit "echtem Reichtum"? Wir sind hier doch eher im halbseidenen Milieu unterwegs.

.
E_M schrieb:Und du warst doch die, die es selbstverständlich fand, dass das „Luxusgirl„ hinterm Tresen steht?
Ich sprach von Teilhaberin. Unterstell mir bitte keine derartige Wortwahl.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 20:50
emz schrieb:Ich sprach von Teilhaberin. Unterstell mir bitte keine derartige Wortwahl.
Bitte? Komm mal mit deinen eigenen Zitaten klar...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 20:58
E_M schrieb:Bitte? Komm mal mit deinen eigenen Zitaten klar...
Aber gerne doch:
emz schrieb:Irgendwie erscheint mir dieses angebliche Arbeitsverhältnis nicht allzu glaubhaft. Als Teilhaberin, als die sie sich wohl sah, ist es doch selbstverständlich, dass sie auch mal hinter dem Tresen anzutreffen war.
Da ist weit und breit nichts von einem "Luxusgirl" zu lesen.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

17.10.2019 um 21:43
Einige der Protagonisten in diesem Fall verfügen (verfügten) über moderaten Wohlstand, mehr aber auch nicht. Wenn man die Prozessberichterstattung verfolgt, auch die Geschichte rund um den erfundenen "Sexmob", die Geschäftszahlen und Instagramprofile - das gibt alles ein stimmiges Gesamtbild. Von wirklichem Reichtum und Luxusleben keine Spur.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

18.10.2019 um 01:10
Edelstoff schrieb:Einige der Protagonisten in diesem Fall verfügen (verfügten) über moderaten Wohlstand, mehr aber auch nicht. Wenn man die Prozessberichterstattung verfolgt, auch die Geschichte rund um den erfundenen "Sexmob", die Geschäftszahlen und Instagramprofile - das gibt alles ein stimmiges Gesamtbild. Von wirklichem Reichtum und Luxusleben keine Spur.
Was zu meiner These passt, das man von denen, die wirklich Asche haben, nichts hört. Oder hat schon mal einer das Instagram-Profil der Familie Quandt oder der Aldi-Erben gesehen? Eben, die halten die Füße still im Bestreben nur ja nicht aufzufallen.

Remember Mooshammer: hat zu Lebzeiten den Checker aller Checker gegeben, und als er ermordet wurde kam raus das er zur Miete wohnte und nen geleasten Rolls fuhr...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

18.10.2019 um 08:58
TheirSlave schrieb:Remember Mooshammer: hat zu Lebzeiten den Checker aller Checker gegeben, und als er ermordet wurde kam raus das er zur Miete wohnte und nen geleasten Rolls fuhr...
Also ich remember da was anderes und frage mich, warum erfindet man, um die eigene These zu untermauern, Negatives über ein Mordopfer?

https://www.ksta.de/drei-moshammer-rolls-royce-versteigert-14314600
München - Die drei Rolls-Royce des ermordeten MünchnerModemachers Rudolph Moshammer sind für insgesamt gut 120 000 Euroversteigert worden.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/moshammers-haus-wieder-bewohnt-neues-leben-in-der-mordvilla-1.325329
Drei Jahre nach der grausamen Ermordung des Modezaren Rudolph Moshammer kehrt in seine Grünwalder Villa wieder neues Leben ein. Ein Neffe des Erben zieht in das Anwesen.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

21.10.2019 um 18:13
Der Fall Mooshammer hat hier nichts zu suchen. Das Thema wurde angerissen, das ist ok, aber nun wird wieder zum Topic diskutiert.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

21.10.2019 um 18:58
Heute war wieder Verhandlungstag.
Lt. seinem Mitinhaber (Diskothek) soll Jan ihm eine Krebserkrankung vorgegaukelt haben um sich so ein Darlehen zu verschaffen. 
Bislang haben die meisten Zeugen nicht viel für seine Glaubwürdigkeit getan.

Auch Pierre-Claude K. (53) hilft ihm nicht. Der Mitinhaber der Diskothek „Gibson“ sagt vor Gericht aus, M. habe ihm im Herbst 2017 von einer angeblichen Darmkrebs-Erkrankung erzählt.

Für eine Heilung sei eine Stammzellentherapie in den USA nötig. K. und andere Gibson-Gesellschafter hätten ihrem Geschäftsfreund dafür 200 000 Euro als Darlehen gegeben.

„Als Jan dann ins Gefängnis kam, war ich sehr besorgt um seine Gesundheit, habe seine Familie angesprochen“, erzählt K.
Es stellte sich raus: M. war zu keinem Zeitpunkt zu einer Behandlung in den USA.

Es hat mich gekränkt. Mit einer schlimmen Krankheit macht man keinen Spaß“, so K.
Weiter erzählt er, dass sich M. über die Jahre verändert habe: „In den letzten Jahren romantisierte Jan das Gangster-Leben.“

Dessen Verteidiger haben unterdessen eine Rüge vom Richter kassiert, weil sie Zeugen vor deren Aussagen trafen. Prozess wird fortgesetzt.
Frankfurt: Für 200 000 Kredit: Hat Jan M. Krebs vorgetäuscht?
https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/frankfurt-fuer-200-000-kredit-hat-jan-m-krebs-vorgetaeuscht-654...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

21.10.2019 um 19:24
Danke für den Bericht, @Minnimaus123

Eine vorgetäuschte Krebserkrankung macht einen noch nicht zum Mörder, aber der Vorwurf passt leider viel zu gut ins Bild, das wir von Jan M. mittlerweile haben: seine ganze Existenz über die letzten Jahre war auf Lug ind Trug aufgebaut; immer chronisch knapp bei Kasse war ihm gegen die Geldknappheit jedes Mittel recht.

Und während ich dies schreibe, ertappe ich mich dabei, wie ein Bedauern aufkommt für seine erbärmliche Existenz in Saus und Braus.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

21.10.2019 um 19:26
Jan M. ist für mich ein Psychopath. Die Sache mit der erfundenen Krebserkrankung passt perfekt ins Bild. Extrem manipulativ, seine Mitmenschen ausnutzend, log er sich durchs Leben, bis das Kartenhaus irgendwann zusammenbrechen musste.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

21.10.2019 um 20:28
Noch interessanter als der Krebs ist allerdings der "Split" des Kaufpreises für das First-In. Das könnte auf ein Mordmotiv hindeuten...

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-luegengeschichte-umkrebserkrankung-13140491.html
Zum Beginn des elften Prozesstages hatte die Kammer jenen Mann vernommen, der das First In auf der Freßgass´ von Jan M. gekauft hatte. Der 54-jährige Armand A. war allerdings mehr an seiner Eigendarstellung als an der Beantwortung der Fragen interessiert und entpuppte sich in der sehr zähen, dreistündigen Befragung als jämmerlicher Zeuge. Irritationen gab es vor allem ob der Teilsummen, die A. für die Übernahme der Bar bezahlt hatte. Auf die Frage der Kammer, ob es sich bei der Zahlung von 90 000 Euro an M. um ein Handgeld gehandelt habe, wich A. immer wieder aus. Davon, dass die ermordete Irina A. eine Teilhaberin von M. war, wusste der 54-Jährige nach eigenem Bekunden nichts.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

21.10.2019 um 21:08
https://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-luegengeschichte-umkrebserkrankung-13140491.html
Die Bedienung einer Nachtbar im Bahnhofsviertel sagte aus, Stanislava T. habe gedroht, Irina A. etwas anzutun, weil diese sie in einer anderen Sache bei der Polizei angeschwärzt hatte,
Nun versucht man also, den Verdacht auf Anastasia zu lenken, von der sich Irina die Bekleidung geliehen hatte.

Da bin ich ja mal gespannt, wie es mit dieser Zeugin morgen weitergeht.


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21.10.2019 um 21:20
emz schrieb:Da bin ich ja mal gespannt, wie es mit dieser Zeugin morgen weitergeht.
Geht es morgen mit dieser Zeugin weiter? Das konnte ich dem Artikel nicht enthehmen.


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