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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

4.584 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, 2019, Erschossen, Kassel, Wolfhagen-istha, Regierungspräsident

Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

07.06.2019 um 18:45
Noch einige Auffälligkeiten die gegen einen unbekannten Täter von ausserhalb sprechen :

Welcher unbekannter Täter von ausserhalb kommt nach Istha zur Kirmeszeit...
1.er muss wissen, dass Lübcke vor Ort ist
2. er muss wissen, dass Lübcke am späten Abend in den Garten geht
3. er muss wissen , dass Lübcke nicht auf der Kirmes ist
4. er muss geschickt parken können um schnell wieder zu fliehen
5. er musste wissen , dass seine Söhne auf der Kirmes sind ...

Punkt 1 ist für mich wichtig. Lübcke hätte auch in Urlaub sein können oder sonstwo oder gar auf der Kirmes wie am Tag zuvor. Seine Familie hätte komplett zu Hause sein können. Die Polizei geht von Mord aus, daher gibt es einen Täter. Es spricht vieles für einen Täter aus dem Umfeld.


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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

07.06.2019 um 18:56
Enterprise1701 schrieb:Welcher unbekannter Täter von ausserhalb kommt nach Istha zur Kirmeszeit...
1.er muss wissen, dass Lübcke vor Ort ist
2. er muss wissen, dass Lübcke am späten Abend in den Garten geht
3. er muss wissen , dass Lübcke nicht auf der Kirmes ist
4. er muss geschickt parken können um schnell wieder zu fliehen
5. er musste wissen , dass seine Söhne auf der Kirmes sind ...
Wenn er z. B. mit dem Opfer verabredet war im Sinne von bei ihm zu Besuch. Ich verweise hier auf meinen Beitrag von gestern 22:57.


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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

07.06.2019 um 19:02
temporari schrieb:Wenn er z. B. mit dem Opfer verabredet war im Sinne von bei ihm zu Besuch. Ich verweise hier auf meinen Beitrag von gestern 22:57.
Halte ich eher für ungewöhnlich zur späten Uhrzeit für Jemanden von Ausserhalb. Er hatte ja schon Besuch, dieser hätte auch durchaus länger bleiben können. Er hätte dann vielleicht seinem eigentlichen Besuch dieses auch erwähnt...mag möglich sein, glaube ich persönlich nicht.


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Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ermordet

07.06.2019 um 19:08
Ich meine nicht, NACH dem Besuch. Sondern dass der Besuch selbst die Gefahr war.
Empfang von ggf Geschäftskontakten zu einem halboffizellen Treffen. Vielleicht wollte man nochmal einiges im gemütlichen privaten Umfeld besprechen. Ich glaube, dass man in der posi sehr viele Kontakte hat und es auch üblich ist, Besuch zu empfangen. Ein RP ist nun aber wiederum nicht in so einem hoher politischer Funktion, dass so ein Besuch mit Personenschutz begleitet würde.
Dazu habe ich mich gestern ausführlicher geäußert und eine vorstellbare Version dargestellt. Wenn gewünscht, kopiere ich den Text noch einmal.


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07.06.2019 um 19:11
temporari schrieb:Sondern dass der Besuch selbst die Gefahr war.
Empfang von ggf Geschäftskontakten zu einem halboffizellen Treffen
Der Besuch wäre im Haus gesehen worden. Das Opfer war nicht allein. Es gäbe ein Phantombild.


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07.06.2019 um 19:20
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mörder die Kirmes bewusst ausgenutzt hat. Unter so vielen Menschen fiel er nicht auf und die Schüsse hörte auch keiner so gut.
Enterprise1701 schrieb:Welcher unbekannter Täter von ausserhalb kommt nach Istha zur Kirmeszeit...
1.er muss wissen, dass Lübcke vor Ort ist
2. er muss wissen, dass Lübcke am späten Abend in den Garten geht
3. er muss wissen , dass Lübcke nicht auf der Kirmes ist
Das sind trotzdem gute Hinweise. Ich würde sagen: Entweder hat der Täter es einfach probiert, auf gut Glück, oder der Täter kam eben nicht von außerhalb.


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07.06.2019 um 19:22
frauzimt schrieb:Der Besuch wäre im Haus gesehen worden. Das Opfer war nicht allein. Es gäbe ein Phantombild.
Der Besuch wurde doch vom Nachbarn auf der Terrasse gesehen, nicht im Haus.
Und wenn es Geschäftskontakte sind, dann kennt die Familie nicht jeden Einzelnen. Die Frau war im Haus mit dem Enkelkind.


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07.06.2019 um 19:25
temporari schrieb:Neu ist im Bericht der FAZ u.a., dass er Besuch von mehreren Leuten hatte, bezeichnet als "vermutlich gute Bekannte".

@Enterprise1701
Ist es nicht so, dass alle von dir genannten kritischen Punkte in folgendem Konstrukt ausgeschaltet wären:

An dem Abend kommt Besuch mit mehreren Leuten. Da die dem Opfer nahe stehenden Personen den Besuch z.T. kennen oder annehmen, es sind gute Bekannte, schöpft keiner Verdacht oder ist misstrauisch. Die Ehefrau legt sich mit dem Enkelkind schlafen, weil alles in Ordnung ist, der Mann sitzt halt noch länger mit dem Besuch da. Wie wäre es, wenn an dem Besuch aber irgendetwas faul ist, entweder ist ein Informant dabei oder der Angreifer selbst. Vielleicht war es so halboffizieller Besuch, Geschäftskontakte o.ä. Deswegen war die Frau auch nicht dabei. Und sie kann im Nachhinein auch nicht genau sagen, wer da war. Der Besuch ist durch das Verweilen auf dem Grundstück bestens informiert über: Sicherheitssysteme (ich denke, das Haus war nicht super ausgestattet, dem Opfer waren Volksnähe und Bodenständigkeit wichtig), über anwesende Personen, über den weiteren Verlauf des Abends (z.B. ob Opfer noch mal zur Kirmes geht oder nicht), über den Hund, über die örtlichen Verhältnisse auf dem Grundstück, Beleuchtung, ob Nachbarn noch wach sind etc. etc. Keiner schöpft Verdacht, kein Grund zum Alarm. Kontakt zu Komplizen ggf. außerhalb des Grundstücks ohne Weiteres möglich über Smartphone, WLAN (wie bereits von anderem Nutzer hier beschrieben).
Zum oder nach dem Ende des Besuchs ist die Gelegenheit gekommen, vielleicht haben sich alle verabschiedet und einer oder zwei kommen noch mal zurück, vielleicht unter dem Vorwand, etwas vergessen zu haben, und dann wird unverhofft geschossen.

Bestimmt gibt es hier aber auch Tatsachen, die gegen diese Version sprechen.


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07.06.2019 um 19:28
temporari schrieb:Der Besuch wurde doch vom Nachbarn auf der Terrasse gesehen, nicht im Haus.
@temporari
Ich habe von dem Besuch gelesen, aber verstanden, dass der Nachbar die Leute auf der oberen Terrasse gesehen hat.
Hab ich mir das vielleicht falsch vorgestellt?

Jedenfalls wurde längst festgestellt wer da zu Besuch war. Die Frage ist ja elementar.
Bzw. wenn der Besuch geheimnisvoll war, hat die Spurensicherung gesichert, was zu sichern ist.
Dann dürfte der Fall irgendwann geklärt werden.

Ich hoffe natürlich früher.


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07.06.2019 um 19:33
Menedemos schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mörder die Kirmes bewusst ausgenutzt hat.
Natürlich gibt es zwei Gedankengänge, die durchaus möglich sind. Einer ist, dass es während der Kirmes nicht wirklich bemerkt wird, wenn ein Täter von "außerhalb" anreist. An normalen Tagen wäre ein Täter von "außerhalb" wahrscheinlich besonders auffällig. Andererseits ist auch die Gefahr extrem hoch, dass der Täter ertappt wird, weil während der Messe wahrscheinlich viel mehr Polizisten und Menschen unterwegs sind.

Ein dritter Gedankengang, der für mich weiterhin am wahrscheinlichsten ist, ist, dass der Täter aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Lübcke stammt. Er kennt die Söhne Lübckes und wusste, dass sie an diesem Abend auf der Kirmes sind. Er wusste, dass Lübcke diesen Abend Besuch hatte und wahrscheinlich länger wach war als an normalen Tagen. Er hätte den Moment beobachten können, als die Besucher das Anwesen verließen. Er hätte Lübcke vielleicht für ein Bier aus dem Haus locken können, und das wäre genau der Moment, in dem der Täter zuschlug. Laut Zeugenaussagen hat Lübcke auf dem Balkon noch geraucht. Aber: das könnte auch für die "Gäste" gelten.


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07.06.2019 um 19:40
Plausibel. Passt zu den bisherigen Fakten. Stelle mir allerdings die Aufklärung da leichter vor. Sicher hat man von den "umliegenden" Personen schon DNA-Proben genommen zum Spurenabgleich. Kommt der Täter von außerhalb und ist flüchtig, würde eine DNA-Spur nur etwas nutzen, wenn der Täter bei der Polizei bereits aktenkundig wäre und es ein Match in der Datenbank gäbe... Ist jetzt aber kein Fachwissen...


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07.06.2019 um 20:24
Jebneet schrieb:Ein dritter Gedankengang, der für mich weiterhin am wahrscheinlichsten ist, ist, dass der Täter aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Lübcke stammt. Er kennt die Söhne Lübckes und wusste, dass sie an diesem Abend auf der Kirmes sind
Das ist auch meine favorisierte Spekulation. Allerdings muss er mMn nicht unbedingt aus der unmittelbaren Nachbarschaft kommen aber aus der näheren Umgebung würde ich auch tippen.
Vielleicht war er sogar vorher auf der Kirmes um zu checken, ob die Söhne sich dort auch wirklich aufhalten.
temporari schrieb:Sicher hat man von den "umliegenden" Personen schon DNA-Proben genommen zum Spurenabgleich.
@temporari

Meinst du die Kripo  fragt die Nachbarschaft ob sie freiwillig eine DNA Probe abgeben ? 
Ist das ein übliches Verfahren, DNA von den Nachbarn zu nehmen ? Bin da echt unwissend. Ich dachte das würde erst bei einem konkreten  Verdacht gemacht werden ?


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07.06.2019 um 20:30
Minnimaus123 schrieb:Meinst du die Kripo  fragt die Nachbarschaft ob sie freiwillig eine DNA Probe abgeben ?
Das weiß ich eben leider auch nicht.
Ob nur bei konkretem Verdacht DNA-Proben genommen werden dürfen.
Hier wäre Fachwissen gefragt.
Vorstellen könnte ich mir allerdings, dass man um freiwillige Proben bittet.


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07.06.2019 um 20:34
Minnimaus123 schrieb:Das ist auch meine favorisierte Spekulation. Allerdings muss er mMn nicht unbedingt aus der unmittelbaren Nachbarschaft kommen aber aus der näheren Umgebung würde ich auch tippen.
Vielleicht war er sogar vorher auf der Kirmes um zu checken, ob die Söhne sich dort auch wirklich aufhalten.
Der Garten war ja gut einsehbar, wirkt regelrecht wie eine Bühne. Es dürfte für einen Täter mit ausreichender Geduld nicht so schwer gewesen sein, eine gute Tatgelegenheit abzupassen. Es stellt sich natürlich die Frage ob es Zufall war dass der Mord während der Kirmes verübt wurde. Eine Menschenmasse kann einerseits die Möglichkeit bieten im Getümmel unterzutauchen, andererseits erhöht sich aber auch die Zahl der möglichen Zeugen.

Es wäre immerhin möglich dass der Täter von einem Nachbarort kam und den Zeitpunkt der Kirmes wählte, weil er dann mit dem Auto anreisen konnte ohne dass sein fremder Wagen auffiel. In einem solchen Ort fällt es sonst sofort auf, wenn ein fremdes Auto unterwegs ist.


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07.06.2019 um 20:35
Minnimaus123 schrieb:Meinst du die Kripo  fragt die Nachbarschaft ob sie freiwillig eine DNA Probe abgeben ? 
Eine DNA Probe muss man nicht abgeben, es sei denn es gibt einen Verdacht mit Beschluss. Nur womit möchte man diese vergleichen ? Dazu muss es eine fremde DNA am Tatort geben.


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07.06.2019 um 20:42
Enterprise1701 schrieb:Dazu muss es eine fremde DNA am Tatort geben.
Davon gehe ich aus. Spuren im Haus und auf der Terrasse, z. B. auf den Stühlen, wo der Besuch saß. An den benutzten Gläsern (wenn noch nicht gespült). An den Klinken (Toilettenbesuch). Evtl. am Opfer.
Das macht aber alles nur Sinn, wenn der Täter vorher im oder am Haus gewesen wäre. Ein Auflauern mit plötzlicher Tötung durch Schuss, ggf. gut vorbereitet und mit Handschuhen und Kapuze, hinterlässt wahrscheinlich keine Spuren.
Vermute ich. Habe aber kein Fachwissen.


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07.06.2019 um 20:47
Und das macht wahrscheinlich auch nur Sinn bei meiner favorisierten Version, dass der Täter ein Unbekannter unter dem Besuch war.


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07.06.2019 um 20:58
temporari schrieb:Das weiß ich eben leider auch nicht.
Ob nur bei konkretem Verdacht DNA-Proben genommen werden dürfen.
Hier wäre Fachwissen gefragt.
Vorstellen könnte ich mir allerdings, dass man um freiwillige Proben bittet.
Könnte an der Kugel noch DNA sichergestellt werden, falls der Täter diese in der Hand hatte?


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07.06.2019 um 20:58
temporari schrieb:Ein Auflauern mit plötzlicher Tötung durch Schuss, ggf. gut vorbereitet und mit Handschuhen und Kapuze, hinterlässt wahrscheinlich keine Spuren.
Das wollte ich damit implizieren. Die Polizei wird sicherlich nach Fussabdrücken auf dem Feld, dem Rasen etc gesucht haben. Die Polizei wird versuchen den Vorgang zu rekonstruieren. Der Täter musste sehr schnell seine Aktion durchführen. Welche Beleuchtung fand der Sohn von der Kirmes auffällig ? Ist bekannt ob der Sohn erst in das Haus ging oder direkt über den Rasen zur Terrasse ?


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07.06.2019 um 21:01
temporari schrieb:Und wenn es Geschäftskontakte sind, dann kennt die Familie nicht jeden Einzelnen. Die Frau war im Haus mit dem Enkelkind.
Die Ehefrau wird aber doch wissen, wer in ihrem Haus ein und ausgeht, und ihr Mann wird ihr gegebenenfalls Besucher, auch die geschäftlichen, jeweils vorgestellt haben.

An die Omi, die sich nicht dafür interessiert, mit wem ihr Mann in Kontakt steht und sich nur um das Enkelchen kümmert, mag ich nicht glauben.


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