lottilott schrieb:Es wird für die Polizei gewisse Anhaltspunkte geben, dass diese Sichtung so stattgefunden hat, sonst würden sie damit nicht an die Öffentlichkeit gehen.
Nein, sie haben doch nur mitgeteilt, dass es diese Zeugenaussage gibt. Sie haben aber nicht ausdrücklich gesagt: "Sie war definitiv noch in der Nähe des Ikea und ging zu einem Auto das dort anhielt..."
Was dieser Zeugenaussage Gewicht verleiht, ist doch nur die räumliche Nähe zu Ikea, von dem man ja ausging, dass sie dort gewesen wäre. Also erscheint die Beobachtung plausibel. Wenn der LKW-Fahrer gesagt hätte, er habe Yolanda am anderen Ende der Stadt gesehen, hätte man das vermutlich überhaupt nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt und der ganzen Aussage von vorneherein weniger Bedeutung beigemessen.
Kielius schrieb:Ich möchte gar nicht wissen, wieviele weitere angebliche Sichtungen von Yolanda der Kripo gemeldet wurden, nachdem die Öffentlichkeitsfahndung einsetzte, weil irgendjemand glaubte, er könnte die junge Frau irgendwo gesehen haben.
Ganz richtig. Da werden genug Leute anrufen mit Aussagen wie: "Also, meine Name ict Erna Müller, ich wohne in Berlin, und beim REWE, da stand gestern so eine junge Frau hinter mir an der Kasse, die hat mir noch den Einkaufswagen in die Hacken geschoben, dass war die, diese Yolanda, ich bin mir ganz sicher..." Wenn man allen mit der gleichen Intensität nachgehen würde, wird man doch nie fertig. Also muss man zunächst einmal prüfen, ob das räumlich und zeitlich hinpassen kann. Und wenn das der Fall ist, kann man evtl. weitersehen.