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Der Vermisstenfall Petra Schetters

898 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Essen, Friedhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 10:57
@df91
Das wäre dann wieder eine Aneinanderreihung von mehreren unglücklichen Umständen. Erst medizinischer Notfall, dann sturz in Kanal, was niemand mitbekommt und sie taucht dann auch nie wieder auf obwohl dort auch professionell gesucht wurde. Kann ich irgendwie auch nicht so recht glauben. Ausschliessen kann man es allerdings auch nicht.
Was könnte bei einem Verbrechen passiert sein. Sie war auf dem Friedhof und wie geht es dann weiter. Sie wäre ja dann bestimmt wieder nach Hause.
Ein Zufallstäter der ihr aiflauert oder jemand bekanntes bei dem sie nichts böses ahnte. Stieg sie in ein Auto vielleicht.


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15.06.2021 um 11:06
Zitat von IamSherlockedIamSherlocked schrieb:Weil er/sie bei ihm, dem Verehrer, ist.

Ich neige aber noch zu der Annahme, eher lebend.
Ausgehend davon, warum sollte sie "abtauchen", als wenn sie etwas verbrochen, schwer straffällig geworden wäre?
Würde ich einem Gewaltverbrecher zutrauen.
Und man darf nicht vergessen, das immer die Gefahr besteht, das sie von irgendwem erkannt wird usw.

Warum sollte sie sich das antun...


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 11:28
Mit der Hundespur muss man aber auch vorsichtig sein. Die Hunde waren ja erst 3 Tage nach ihrem Verschwinden im Einsatz. Man hört und liest zwar immer spektakuläre Dinge über Mantrailer. Im Stern Crime Podcast (Folge 37 Mythos Supernase) aber sagt beispielsweise die Ausbilderin in der Diensthundeführereinheit, dass sie von einem ca. 24h Zeitrahmen ausgeht, in dem die Spuren für die Hunde zu erschnüffeln sind.
Gegenteilige Beispiele (in beide Richtungen) wird man natürlich immer finden.


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 11:51
Zitat von df91df91 schrieb:Die Dame ging nach dem Friedhofsbesuch zum Kanal, war in der Nähe des Ufers und fällt dabei rein. Da sehe ich am Ende nur einen Zufall: den Herzinfarkt an der falschen Stellte.
Man muss sich das aber mal ganz konkret vorstellen: "am Kanal in der Nähe des Ufers" bedeutet mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, dass sie den Uferweg entlang gegangen ist. Wenn ich das auf Googlemaps richtig deute, ist der aber mehrere Meter vom Ufer weg, wobei Uferwege sowieso immer so angelegt werden, dass nicht jeder, der mal stolpert, gleich ins Wasser fällt. Sie geht also den Weg entlang, erleidet einen Herzinfarkt - und dann würde sie eben auf dem Weg umkippen und da liegen bleiben und nicht vier, fünf Meter weiter ins Wasser rollen. Dass 58-jährige Frauen abseits des Weges hart am Wasser balancieren, kommt sicher auch vor, aber eher selten, (wir reden von einem vermutlich dreckigen Kanal im Stadtgebiet und nicht von einem idyllischen Seeufer); dass sie dabei einen Herzinfarkt erleiden und nie wieder gefunden werden, noch seltener. Aber rein theoretisch ist natürlich alles möglich.


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15.06.2021 um 12:24
Zitat von boraboraborabora schrieb:Ausgehend davon, warum sollte sie "abtauchen", als wenn sie etwas verbrochen, schwer straffällig geworden wäre?
Würde ich einem Gewaltverbrecher zutrauen.
Und man darf nicht vergessen, das immer die Gefahr besteht, das sie von irgendwem erkannt wird usw.

Warum sollte sie sich das antun...
Eigentlich war das, was ich schrieb, nur die Antwort auf deine Frage nach dem Körper von P.S., da ich es aber nicht ins Lächerliche ziehen wollte, bin ich erstmal von einer lebenden P.S. ausgegangen.

Und dachte dabei an sowas wie hier. Dazu haben wir hier auch einen Thread.

https://www.1730live.de/mordprozess-in-darmstadt/

Ist aber nur eine spekulative Überlegung von mir.


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 12:34
Zitat von df91df91 schrieb:Die Dame ging nach dem Friedhofsbesuch zum Kanal, war in der Nähe des Ufers und fällt dabei rein. Da sehe ich am Ende nur einen Zufall: den Herzinfarkt an der falschen Stellte.
... dann fehlt doch immer noch der Körper.
Durch welchen Zufall bleibt der so lange verschwunden?


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15.06.2021 um 12:45
Zitat von IamSherlockedIamSherlocked schrieb:Eigentlich war das, was ich schrieb, nur die Antwort auf deine Frage nach dem Körper von P.S., da ich es aber nicht ins Lächerliche ziehen wollte, bin ich erstmal von einer lebenden P.S. ausgegangen.
Stimmt, ins Lächerliche sollte man ein mögliches Verbrechen nicht ziehen.
Es muss alles in Betracht gezogen werden, sofern keine deutlichen Hinweise vorliegen.

Ich hoffe, das der Fall aufgeklärt werden kann.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:, ist der aber mehrere Meter vom Ufer weg, wobei Uferwege sowieso immer so angelegt werden, dass nicht jeder, der mal stolpert, gleich ins Wasser fällt.
Richtig u. selbst wenn, wo ist die Handtasche abgeblieben, zufällig vor dem Sturz in einem Loch gefallen?


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 13:41
Ich habe, zugegebenermaßen erst jetzt, den vom TE im allerersten Beitrag verlinkten Focus-Artikel zum Fall gelesen. Der Altersunterschied zwischen den Eheleuten ist nicht so groß, wie hier einmal im Thread behauptet wurde (der Ehemann war zum Zeitpunkt des Verschwindens seiner Frau demnach 71, nicht 78 Jahre alt).

Außerdem habe ich nach der Lektüre des Focus-Artikels den Eindruck gehabt, dass manche Überlegungen hier doch sehr unwahrscheinlich sind. Meine Empfehlung an andere wäre, den Focus-Artikel noch einmal zu lesen. Beim FF hatten ja einige Zweifel, im Artikel wirkt das alles sehr glaubwürdig und nicht geschönt. Außerdem wird auch ein Licht auf das Leid der Angehörigen geworfen. Auf jeden Fall lesenswert.


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15.06.2021 um 13:53
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich habe, zugegebenermaßen erst jetzt, den vom TE im allerersten Beitrag verlinkten Focus-Artikel zum Fall gelesen. Der Altersunterschied zwischen den Eheleuten ist nicht so groß, wie hier einmal im Thread behauptet wurde (der Ehemann war zum Zeitpunkt des Verschwindens seiner Frau demnach 71, nicht 78 Jahre alt).
Und sie 58, das ist schon ein großer Unterschied besonders wenn man sich die Fotos anschaut. Sie ist jung und modern gekleidet, lebenslustig, gesellig, unternehmungslustig und er leider eben schon älter, Rentner und wird wohl bei ihren Mädelsabenden eher zu Hause gehockt haben. So sieht die Realität aus. Gerade Frauen spüren zu der Zeit einen solchen Altersunterschied viel mehr, der bei der Hochzeit 16 Jahre zuvor (42 und 55 plus die Jahre vor der Hochzeit) wohl noch nicht so bedacht wurde. Gerade das Bild in dem Focus Artikel zeigt doch schon, dass es zwei Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten sind. Das ist auch nicht böse gemeint, für viele kein Problem, aber für viele eben schon. Es werden auch ihre vielen Freunde, nicht gemeinsame Freunde erwähnt. Zwischen den Zeilen kann man viel rauslesen, wenn man alle Artikel und XY betrachtet.

Sie muss auch nicht ausgestiegen sein, sie kann einfach gerade durch ihre Geselligkeit und Unternehmungen (mMn wurden viele ohne Mann gemacht) an die falsche Person geraten sein.


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15.06.2021 um 14:24
Ich habe den Fall von Anfang an gelesen, bin mir aber jetzt nicht mehr ganz sicher, evtl. kann mir jemand helfen: Dass sie auf dem Friedhof war ist ein Fakt? Heisst, wurde sie von Zeugen gesehen, oder ist die brennende Kerze nur eine Info von ihrem Mann? Im weiteren wurde ja bei xy gesagt, dass sich der Mann hingelegt hatte und die Frau sagte, sie gehe noch eine Zigarette rauchen und lege sich dann auch hin. Wie sicher ist es, dass sie sich auch hingelegt hat? Möglicherweise ist sie aus dem Haus kurz nachdem sich der Mann hingelegt hat?
Wenn ich die Berichte durchlese oder auch bei xy, habe ich das Gefühl, dass die Frau von keinen Zeugen mehr gesehen wurde an diesem Nachmittag, liege ich da richtig?


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15.06.2021 um 14:27
@manobi
Ja, scheint so zu sein. Alles, was wir über den Ablauf wissen, beruht auf den Aussagen des Mannes.


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15.06.2021 um 14:55
Zitat von manobimanobi schrieb:Dass sie auf dem Friedhof war ist ein Fakt? Heisst, wurde sie von Zeugen gesehen, oder ist die brennende Kerze nur eine Info von ihrem Mann?
Gute Frage: Ich erinnere mich nicht daran, dass in AZXY von Zeugen die Rede war, die sie auf dem Friedhof oder auf dem Weg dahin und von dort weg gesehen haben.

Hier gibt es einige User, die sagen, dass man auf einem Friedhof nicht unbedingt Leute/Zeugen antreffen muss, aber hier muss ich aufgrund meiner Erfahrung sagen, dass auf unserem örtlichen Friedhof manchmal mehr los ist als im Supermarkt. Es gibt sogar ein paar Damen, die sich regelmäßig bei schönem Wetter dort auf die Bänke setzen und picknicken. Sie bräunen sich dort außerdem und es ist schön ruhig, angenehm zum Unterhalten. Das ist kein Witz. Dazu noch die "normalen" Friedhofsgänger, die gießen, Blumen arrangieren usw.

Vielleicht ist es nicht überall so, aber ich will damit sagen, dass so ein Friedhof, noch dazu an einem sonnigen Tag, nicht unbedingt menschenleer gewesen sein muss. Schon merkwürdig, dass niemand sie gesehen hat. Oder sie war an diesem Tag gar nicht auf dem Friedhof und eventuell war das Grablicht elektrisch; dann könnte man nicht unbedingt feststellen, wann es in Betrieb genommen worden ist. Die Hunde könnten vielleicht alte Spuren verfolgt haben.


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15.06.2021 um 15:18
Meines Wissens nach wurde Petra S. von keinem Zeugen auf dem Friedhof (oder auf dem Weg dahin) gesehen. Auch, dass Petra auf dem Grab die Kerze angezündet hat, ist eine Vermutung des Ehemannes. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nur schwer vorstellen, dass Petra von niemandem auf dem Friedhof gesehen wurde. Gerade an einem Sonntag und Essen ist nun auch kein Dorf. Vielleicht irre ich mich, aber ist denn nicht auch gerade die Zeit im März/April/Mai aufgrund der kirchlichen Feiertage eher eine Zeit, in der man den Friedhof (häufiger) besucht? Das Problem ist natürlich auch, dass sich potenzielle Zeugen auch daran erinnern müssten Petra an besagtem Tag auf dem Friedhof gesehen zu haben.

Schwieriger Fall in dem Vieles möglich scheint. Ein Absetzen kann ich mir allerdings nicht so recht vorstellen. Ich vermute Suizid oder Verbechen. Wobei bei einem Suizid meist die Leiche auftaucht.


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15.06.2021 um 15:30
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Oder sie war an diesem Tag gar nicht auf dem Friedhof und eventuell war das Grablicht elektrisch; dann könnte man nicht unbedingt feststellen, wann es in Betrieb genommen worden ist
Ich denke, wenn es sich um ein elektronisches Grablicht gehandelt hätte, hätte man das eh nicht als Argument angeführt. Auch ob sie elektr. Grablichter überhaupt nutzte, wüsste der Ehemann sicher. Ebenso, ob andere Verwandte ein Licht angezündet habe.

Ist sie nicht ungefähr zur Mittagszeit zum Friedhof?
Da ist generell überall weniger los.
Dagegen spräche event. jedoch, dass es sonntags war.
Aber ich halte es mit Zeugen(sichtungen) sowieso eher kritisch. Auch aus Gründen, die hier schon mehrfach genannt wurden, nämlich dass viele Menschen sich später nicht mehr an eine Person erinnern können, die sie jedoch gesehen haben.


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15.06.2021 um 16:16
Zitat von Ed_KemperEd_Kemper schrieb:Aber ich halte es mit Zeugen(sichtungen) sowieso eher kritisch. Auch aus Gründen, die hier schon mehrfach genannt wurden, nämlich dass viele Menschen sich später nicht mehr an eine Person erinnern können, die sie jedoch gesehen haben.
Wobei ich gerade auf Friedhöfen nicht konkrete Sichtungen erwarten würde.

Eine blonde Frau in der Gräberreihe hinter der von vermeintlichen Zeugen besuchten, fällt dann eher auf.

Oder eine Dame, die mit möglichen Zeugen zeitgleich auch Wasser holen war am Brunnen.

Daher wundert mich doch sehr, dass es nicht einmal eine wage, vermeintliche Sichtung gibt, die bekannt gemacht wurde.

Gerade, da Friedhöfe ja in Bereiche und Gänge aufgeteilt werden.


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15.06.2021 um 16:26
Zitat von IlluminatiNWOIlluminatiNWO schrieb:Gerade, da Friedhöfe ja in Bereiche und Gänge aufgeteilt werden.
Oder in nummerierte Felder. Bei den Reihengräbern ist es ja oft so, dass diese fortlaufend in einer bestimmten Zeit vergeben werden, nicht verlängert werden können und dann nach Ablauf der Ruhezeit in einem Rutsch von der Friedhofsverwaltung eingeebnet werden.

Gerade das aber bringt es mit sich, dass sich Angehörige von grob zur gleichen Zeit Verstorbenen in diesem Bereich des Friedhofs, also auf dem selben Gräberfeld, doch relativ häufig begegnen und sich oft auch kennen, wenigstens vom Sehen.


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15.06.2021 um 16:40
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Gerade das aber bringt es mit sich, dass sich Angehörige von grob zur gleichen Zeit Verstorbenen in diesem Bereich des Friedhofs, also auf dem selben Gräberfeld, doch relativ häufig begegnen und sich oft auch kennen, wenigstens vom Sehen.
Es war allerdings die Rede davon, dass es sich um das Grab der Eltern handelte (wenn ich mich jetzt nicht irre). Demnach dürfte es kein Reihengrab sein, weil es doch recht unwahrscheinlich ist, dass beide Elternteile zur gleichen Zeit sterben und dann direkt nebeneinander in zwei Reihengräbern beerdigt werden.


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15.06.2021 um 16:41
Mit den Online-Medien ist das auch immer so eine Sache..Focus schreibt z.B. P.S. wäre Arzthelferin..
Im Filmfall arbeitete sie als Reinigungskraft in einer Arztpraxis und im Essener Dom.
Für mich kommt ehrlich gesagt auch nur ein Gewaltverbrechen in Frage.
Bei Selbstmord oder Unfall hätte man ihre Leiche mittlerweile bestimmt schon gefunden.


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15.06.2021 um 17:35
Nochmals eine Info als Ortskundige von mir.... der Abstand vom Weg zum Ufer der besagten Strecke beträgt nicht einige bzw. wenige Meter, wie Tritonus schrieb... es ist eher ein Weg fast direkt neben dem Ufer, an dem auf der Strecke kein Geländer angebracht ist... höchstens unter der Brücke, die über die Prosperstraße führt. Ansonsten links eine kleine Steigung entlang des Weges in Richtung Westen (Prosperstraße), dahinter Gärten - rechts daneben quasi Abgrund. Google Maps scheint das wohl nicht so genau zu zeigen..


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15.06.2021 um 18:06
Zitat von BärbelvomBergBärbelvomBerg schrieb:es ist eher ein Weg fast direkt neben dem Ufer, an dem auf der Strecke kein Geländer angebracht ist...
Ich stelle mir das so ähnlich wie in Heidelberg am Neckarufer vor: Dort ist an manchen Abschnitten ebenfalls so ein Weg ohne Geländer, recht schmal, von dem aus man ins Wasser fallen kann. Zudem wird der noch bei Hochwasser überflutet.

Allerdings war Frau Schetters kein kleines Kind und wäre kaum Gefahr gelaufen hineinzufallen. Gerade an solchen Stellen passt man doch doppelt und dreifach auf. Manche hier führen einen Herzanfall o.ä. an, aufgrund dessen sie verunfallt und ins Wasser gefallen wäre, aber dann hätte man doch sie, ihre Tasche und andere Dinge finden müssen.
Zitat von manobimanobi schrieb:Wenn ich die Berichte durchlese oder auch bei xy, habe ich das Gefühl, dass die Frau von keinen Zeugen mehr gesehen wurde an diesem Nachmittag, liege ich da richtig?
Ja. Und das an einem recht schönen, hellen Maitag. Wenn ich unser Haus bzw. unsere Wohngegend verlasse, egal ob zur Arbeit, zum Spazierengehen oder zum Einkaufen, passiert es eigentlich sehr oft, dass mir auch Nachbarn (sogar die erweiterte Nachbarschaft) begegnen. Sie schauen aus dem gegenüberliegenden Fenster, sind selbst gerade im Garten, Hof oder an der Garage oder fahren im Auto vorbei.

Ich bin relativ sicher, wenn ich verschwinden würde und man Zeugen suchen würde, könnten zumindest die Nachbarn zu 70 oder 80% bestätigen oder ausschließen, ob und wann ich mein Haus verlassen hätte. Dabei sind sie noch nicht mal besonders neugierig, das bringen einfach die Gegebenheiten mit sich. Umgekehrt bekomme ich oft mit, wann meine Nachbarn wegfahren oder nach Hause kommen, ich höre ihre Unterhaltungen auf dem Bürgersteig oder sehe sie beim Pflanzengießen oder beim Sitzen auf der Terrasse, erkenne sie an ihren Schritten auf dem Hof oder am Motorgeräusch ihres Autos. Das ist meine persönliche Erfahrung.

Offenbar wurde Frau Schetters auch von niemandem im Haus oder in ihrer Wohnstraße gesehen, wie sie die Wohnung verlassen hat um sich auf den Weg zum Friedhof zu machen.


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