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Der Vermisstenfall Petra Schetters

815 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Essen, Friedhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 18:19
Zitat von MissWexfordMissWexford schrieb:Für mich kommt ehrlich gesagt auch nur ein Gewaltverbrechen in Frage.
Bei Selbstmord oder Unfall hätte man ihre Leiche mittlerweile bestimmt schon gefunden.
Woran machst du das fest ? Bei einem Gewaltverbrechen, bei dem PS zB ins Wasser gestoßen worden wäre, gäbe es doch keine Unterschiede zu einem Suizid oder Unfall (auch jeweils Sturz ins Wasser). Oder gehst du jetzt von einem Geschehen an einem anderen Ort aus ?


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

15.06.2021 um 18:56
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Es war allerdings die Rede davon, dass es sich um das Grab der Eltern handelte (wenn ich mich jetzt nicht irre). Demnach dürfte es kein Reihengrab sein, weil es doch recht unwahrscheinlich ist, dass beide Elternteile zur gleichen Zeit sterben und dann direkt nebeneinander in zwei Reihengräbern beerdigt werden.
Ja, das leuchtet ein. Außerdem waren dort ja auch, wenn ich das richtig erinnere, die Schwestern von PS beerdigt. Es könnte sich also, ganz im Gegenteil, um eine ältere Grabstelle, zunächst die der Eltern, handeln, in deren näherer Umgebung folglich nicht besonders viel Grabpflege betrieben wird, weil bei den benachbarten Grabstellen keine lebenden Angehörigen mehr vorhanden sind bzw. die Besuchsfrequenz geringer ist.

Wenn dort mehrere Generationen einer Familie ihre Ruhestätte haben, wird es sich am ehesten um ein Wahlgrab handeln.


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15.06.2021 um 19:18
@IlluminatiNWO
Vermutlich kommt das auch auf den Friedhof an. Ich kenne die Örtlichkeit nicht, aber ist es ein "Wald"friedhof, wo alle 4m ein Baum oder eine Strauchanlage steht, halte ich es durchaus für möglich, dass man nicht gesehen wird.
Oder ist es eher ein weiträumig einsehbarer Friedhof, wo man andere Besucher gut wahrnehmen kann?


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15.06.2021 um 20:17
Zitat von Ed_KemperEd_Kemper schrieb:Vermutlich kommt das auch auf den Friedhof an.
Zumindest auf dem Satelitenbild sieht es eher so aus, als wäre dieser Friedhof recht überichtlich. Aber das kann natürlich täuschen.

https://www.google.com/maps/place/Katholischer+Friedhof+Haus-Horl-Stra%C3%9Fe/@51.4925158,6.9479605,140m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x687805c83025fa4e!8m2!3d51.4926156!4d6.9476362?hl=de


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16.06.2021 um 01:34
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Außerdem habe ich nach der Lektüre des Focus-Artikels den Eindruck gehabt, dass manche Überlegungen hier doch sehr unwahrscheinlich sind. Meine Empfehlung an andere wäre, den Focus-Artikel noch einmal zu lesen. Beim FF hatten ja einige Zweifel, im Artikel wirkt das alles sehr glaubwürdig und nicht geschönt. Außerdem wird auch ein Licht auf das Leid der Angehörigen geworfen. Auf jeden Fall lesenswert.
Dabei steht in dem Focus Artikel doch so gut wie fast nichts zu dem Fall drin. Mehr so allgemeines Blabla.


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 06:59
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Dabei steht in dem Focus Artikel doch so gut wie fast nichts zu dem Fall drin. Mehr so allgemeines Blabla.
Das empfinde ich bei Focus und ähnlichen Blättern bei vielen Artikeln so. Vermutlich werden diese Publikationen deshalb gelesen, weil sie die Geschichte zur kalten Nachricht liefern, den Leser näher an Orte, Menschen und Geschehnisse heranrücken.

Es ist schon etwas anderes, ob wir eine Zeitungsmeldung lesen, den FF mit Schauspielern dargestellt sehen oder ob uns die realen Personen einen Einblick in ihr Leben geben, das uns ja nur deshalb etwas angeht, weil hier etwas Ungeheuerliches geschehen ist, dass nämlich ein geliebter Mensch plötzlich aus dem gemeinsamen Leben verschwunden ist. Mich berührt das.

Davon abgesehen, erfahren wir doch auch z.B. etwas über den beruflichen Hintergrund des Ehemannes, er war mal Betriebsleiter. Techniker. Vermutlich ein Mensch, der planen kann, in seinem Berufsleben Dinge ermöglicht hat, statt abzuwarten, dass andere handeln. Der es wohl nicht verstehen konnte, dass er von der Polizei vertröstet wurde. Mir persönlich sagt der Artikel schon so einiges über die beteiligten Personen.


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16.06.2021 um 09:17
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Oder gehst du jetzt von einem Geschehen an einem anderen Ort aus ?
Ja, das vermute ich.
Mglw. hat sie sich mit jemanden verabredet/getroffen, vllt. ist sie auch bei einer Person ins Auto gestiegen, der sie nach Hause bringen wollte oder..etc...
Ihr Pech war, dass sie genau an diesem Tag ihr Handy zu Hause vergessen hatte. Sonst hätte man eventuell ihre Spuren noch zurückverfolgen können.


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16.06.2021 um 09:29
Zitat von DieCaroDieCaro schrieb am 10.06.2021:Es wurde bei XY explizit gesagt, dass es bei dem Ehepaar üblich war, dass man sich Zettel hinterließ. Zudem schien die Vermisste ja sehr regelmäßig den Friedhof aufzusuchen. Nun wird der Zettel auf dem Küchentisch ja nicht datiert gewesen sein. Was, wenn das ein älterer Zettel war, der dort zufällig noch lag, aber gar nicht diesen Tag betraf?
Das hieße ja dann, dass zumindest einer der Ehepartner immer oder oft außerhäusig gewesen wäre? Okay, sie hatte zwei Jobs und hat wahrscheinlich auch diverse Besorgungen eingeholt. Letzteres nehme ich mal an.
Zitat von eljayeljay schrieb am 10.06.2021:Dass sie ihr Smartphone nicht mal eben vergisst, wurde bei XY spezifisch hervorhegehoben, wo gesagt wurde, dass sie es selbst in den Keller mitnimmt und immer dabei hat. Dass sie es ausgerechnet am Tag des Verschwindens nicht mithatte, ist schon ein wichtiges Indiz, sonst hätte die Polizei das nicht extra erwähnt.
Dieses Indiz wiegt schwer. Warum nimmt sie ihre weiße Handtasche auf den Friedhof mit und lässt, vergisst dabei ihr Handy?
Zitat von Ed_KemperEd_Kemper schrieb am 10.06.2021:Was ist bitte an diesen 2 Aspekten komisch?
Eine gestande Frau mittleren Alters, zig Jahre verh., möchte mit ihrer Freundin in den Urlaub. Normalste Sache der Welt. Was ist daran strange? Eher der umgekehrte Fall würde mich verwundern.

Ebenso ist an einem 2 std Mittagsschlaf absolut nichts komisch in dem Alter. Erstmal ist die Zeitdauer einfach nur individuell und zweitens sind die Eheleute keine 30 mehr, wo man 2 Std. event. bemerkenswert finden kann.
Der Urlaub, der scheinbar später im Jahr geplant war, sollte laut XY zwei Wochen dauern und das Urlaubsziel war Spanien. Da kann es ja viele Möglichkeiten gegeben haben: Wandern auf dem Jakobsweg, Mallorca, Costa Brava, eine Städtetour, Kanarische Inseln...

Der Ablauf an diesem Sonntagmorgen scheint auch außerhalb der Norm gewesen zu sein. Man bruncht und dann will sie laut XY dann gleich wieder mit Spaghetti weitermachen. Ich denke aber, dass mit 58 Jahren der Appetit nicht mehr so groß ist, oder...?
Zitat von KatEire32KatEire32 schrieb:Und sie 58, das ist schon ein großer Unterschied besonders wenn man sich die Fotos anschaut. Sie ist jung und modern gekleidet, lebenslustig, gesellig, unternehmungslustig und er leider eben schon älter, Rentner und wird wohl bei ihren Mädelsabenden eher zu Hause gehockt haben. So sieht die Realität aus. Gerade Frauen spüren zu der Zeit einen solchen Altersunterschied viel mehr, der bei der Hochzeit 16 Jahre zuvor (42 und 55 plus die Jahre vor der Hochzeit) wohl noch nicht so bedacht wurde.
Es gibt Ehepartner, die sind Anfang 70 und sind mit jüngeren Partnerinnen ständig auf Tour...!?
Kommt aber hier drauf an, wie bodenständig der Ehemann dargestellt war? Reisen ist natürlich gut möglich, aber die Gesundheit kann da schon ein Hemmschuh sein. Fremdes Land, fremde Sprachen, Probleme mit der Gesundheit oder den bekannten Zipperlein und Krankheiten. Wie komme ich da zurecht, wenn ich im Ausland einen Arzt, Klinik oder eine Apotheke brauche? Da ist scheinbar ein Urlaub in Deutschland im Alter wesentlich stressfreier.

Zwei Frage die sich mir stellen:
Wann wurde PS letztmals von einer "neutralen" Person gesehen? Scheinbar sonntags nicht oder wenigstens nicht offiziell! Gibt es eine starke Zeugenaussage, die sie tags zuvor gesehen bzw. besucht oder gesprochen hat? Da Handtasche und Geldbeutel nicht auffindbar sind, konnten wahrscheinlich auch wenig aktuelle bis gar keine Einkaufsbons in der Wohnung gefunden sein. So könnte man ihren Bewgungsradius der letzten Tage verfolgen. Weiß man, wann die letzten Aktivitäten auf ihrem Smartphone/Handy gewesen sind?
Anrufe, Whatsapps, Mails, SMS etc.


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 11:29
Zitat von DieCaroDieCaro schrieb am 10.06.2021:Der Zusammenhang zwischen dem Fall Birgit Rösing und diesem Fall hier besteht - aus meiner Sicht - nicht primär in der geografischen, sondern in der "inhaltlichen" Nähe. Ich würde als Vergleichsfall auch noch Helga Frings (hier im Forum unter "Wo ist Helga Frings?" zu finden) anführen wollen. Und alle drei Fälle werden vermutlich nie abschließend aufgeklärt, solange die Körper der Vermissten nicht gefunden werden.
Das ist wohl wahr....mir fällt spontan nur ein Fall aus XY ein, wo eine über Jahre vermisste Frau ihr Handy "vergessen" hatte....Sigrid Paulus...gruselige Geschichte...der Ehemann wollte aber sofort den Focus auf ein freiwilliges Untertauchen lenken.

Im Fall Helga Frings geht auch der Ehemann von einem Verbrechen aus.

Das mit dem Handy ist zwar seltsam, aber wenn man es in der Handtasche wähnt, kann auch ein/e "Smartphone-Junkie" das mal vergessen. Aber wenn man so oft das Handy benutzt, dann hat man es zu Hause ja auch selten in der Handtasche und im Gedächtnis spielt sich ein Automatismus ab. Die Kombination Zettel schreiben/Handy vergessen ist aber etwas ungewöhnlich.

Wenn man in Richtung Kapitaldelikt ermitteln würde, die überwältigende Anzahl sind Beziehungstaten, muss die Polizei natürlich im Nahbereich von "innen nach außen" ermitteln. Frau Sch. wird im Filmfall als recht unternehmungslustig dargestellt. Es wäre interessant, ob ihr Mann im gleichen Alter war oder eher ein paar Jahre älter, wie es bei Paaren in dieser Generation oft der Fall ist.

Früher war es kaum vorstellbar, dass eine Frau um die 60 mit einer Freundin allein nach Spanien fährt. "Das gehörte sich nicht", sagte man in "gutbürgerlichen" Kreisen. Heute agieren viele nach der Devise "60 ist das neue 40" und genießen das Leben, zumal zunehmend mehr Frauen nicht mehr so finanziell von ihren Männern abhängig sind. Der Filmfall. stellt Frau Sch so. dar, als ob sie auch in diese Richtung ging. Dazu passt die Affinität zum Smartphone. Ob diese Freiheit und Unabhängigkeit allen betroffenen Ehemännern wirklich behagt, vor allem, wenn sie noch ein paar Jahre älter sind und vielleicht das Gefühl haben, nicht mehr so ganz mitzuhalten? Wir wissen letztlich nicht, wie der Ehemann wirklich zu der geplanten Spanienreise von Frau Sch. stand. Vielleicht löst er mit dem Kuli Kreuzworträtsel in der Printausgabe der Zeitung, während Frau Sch. über WhatsApp mit allen möglichen Bekannten chattete.

Ich denke, um in dem Fall weiter zu kommen, muss man zuerst das ganz enge Umfeld der Vermissten gründlich umdrehen. Das kann ja auch ein Motiv bieten, dass sie doch ganz freiwillig "durchgebrannt" ist.

Die Geschichte vom "unglücklich in den Kanal fallen" kommt mir jedenfalls "spanisch" vor....


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 12:13
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Das ist wohl wahr....mir fällt spontan nur ein Fall aus XY ein, wo eine über Jahre vermisste Frau ihr Handy "vergessen" hatte....Sigrid Paulus...gruselige Geschichte...der Ehemann wollte aber sofort den Focus auf ein freiwilliges Untertauchen lenken.
Zitat von RedRalphRedRalph schrieb:Das ist wohl wahr....mir fällt spontan nur ein Fall aus XY ein, wo eine über Jahre vermisste Frau ihr Handy "vergessen" hatte....Sigrid Paulus...gruselige Geschichte...der Ehemann wollte aber sofort den Focus auf ein freiwilliges Untertauchen lenken.
An den Fall kann ich mich noch gut erinnern. Und auch hier beruhte alles auf den Aussagen des Ehemannes, der die Frau als letzter lebend gesehen hatte. Da fallen mir auch noch andere Fälle ein...


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 13:08
Meines Wissens nach wissen "wir" ja gar nicht, wer sie wann noch wo und wie gesehen hat. Vielleicht hat sie ja an besagtem Sonntag noch ein Nachbar gesehen, als sie gerade das Haus verlassen hat und der Polizei liegen diese Infos vor, aber halt nicht der Öffentlichkeit?


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 17:39
Der Fall Petra Schetters hat mich sehr bewegt. Ich bin ebenfalls Rentner und 72 Jahre alt. Das mit den Zetteln, "Ich bin mal kurz zum Bäcker, komme gleich wieder" kenne ich von mir und meiner Lebensgefährtin. Solche handgeschriebene Zettel landen, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben, bei uns in einer Dekobox. Ich könnte zu jeder Zeit einen solchen Zettel wieder aus der Dekobox herausnehmen und behaupten, ich hätte diesen erst heute auf meinem Tisch gefunden. Solch ein Zettel, ohne Datum, belegt doch nicht wann er verfasst wurde.

Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist die Sache mit dem Nickerchen nach dem Frühstück. Meine Lebensgefährtin (64 Jahre alt) und ich schlafen gerne und lange. Aber nach dem Nachtschlaf und dem Frühstück sich gleich wieder hinlegen und so tief einzuschlafen, so daß man nicht mitbekommt wenn der Partner die Wohnung verlässt, deckt sich absolut nicht mit unseren Lebenserfahrungen, auch in unserem Umkreis. Für uns beide ist das nicht nachvollziehbar.

Leider habe ich der Sendung Aktenzeichen xyz nichts entnommen wo gesagt wurde, wann zuletzt eine außenstehende Person als Zeuge, außer ihren Ehemann, Frau Schetters vor ihrem Verschwinden gesehen hat. Am Sonntag? Am Samstag? Am Freitag? War ich da nicht aufmerksam genug oder wurde das den Zuschauern nicht mitgeteilt? Wann wurde Frau Schetters zuletzt lebend gesehen?

Der Weg von der Wohnung von Frau Schetters zum Friedhof soll circa 20 Minuten Fußweg betragen. Am Sonntagvormittag, in Essen-Dellwig, 20 Minuten Fußweg zum Friedhof, mit einer auffallenden großen weißen Tasche, und niemand hat Frau Schetters gesehen?

Ich habe mal im Fernsehen gesehen, wie Spürhunde selbst nach Tagen noch eine Spur aufgenommen haben. Auch diese Aktion mit den Spürhunden belegt doch nicht das Frau Schetters ausgerechnet am Sonntag auf dem Friedhof war. Sie könnte auch einige Tage vorher auf dem Friedhof gewesen sein.

Wenn ich zu dem Grab meiner Eltern gehe, nehme ich immer eine 7-Tage-Kerze mit. Diese 7-Tage-Kerzen brennen, wie der Name es bereits sagt, 7 Tage lang. Die brennende Kerze auf dem Grab von Frau Schetters Eltern belegt ebenfalls nicht, daß Frau Schetters an diesem Sonntagmorgen dort auf dem Friedhof war. Vielleicht wurde die Kerze bereits einen Tag vorher entzündet.

Frau Schetters zu unterstellen, sie hätte etwas nicht durchschaubares getrieben, welches sie in diese Situation gebracht hätte, finde ich nicht fair. Für einen jungen Mann ist wohl eine Frau in Frau Schetters Alter nicht mehr besonders attraktiv, bei Männer in meinem Alter sieht das oft anders aus. Meine Lebensgefährtin nimmt noch am Leben teil. Ich kann es aber gut ab wenn ich merke, das sie immer noch als sehr angenehm von anderen Männern empfunden wird. Das kann aber nicht jeder Mann gut ab. Selbstverständlich hat eine Frau in Frau Schetters Alter das Recht sich modern zu kleiden und noch unternehmenslustig zu sein. Das soll ein Grund für das Verschwinden sein?

Der Fall ist wirklich äußerst mysteriös.


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 19:01
Zitat von Artus46Artus46 schrieb:Solch ein Zettel, ohne Datum, belegt doch nicht wann er verfasst wurde.
Ich denke, dass die Notizzettel für den Partner nicht im Sinne eines gerichtsfesten Beweises gesehen werden sollten. Vermutlich soll die Erwähnung eher die enge Verbundenheit der Ehepartner zum Ausdruck bringen. Man lebte nicht nebeneinander her und jeder ging seiner Wege, sondern man hielt den anderen stets auf dem Laufenden, wo man gerade war. Das muss man natürlich nicht so machen, ist aber mMn auch nichts Ungewöhnliches.
Zitat von Artus46Artus46 schrieb:Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist die Sache mit dem Nickerchen nach dem Frühstück.
Für Tagesmüdigkeit gibt es, nicht nur bei Älteren, zahlreiche mögliche Ursachen. Eine nicht behandelte Schlafapnoe, Stoffwechselprobleme nach üppigem Essen, eine Depression. Da "tagsüber im Bett liegen" bei vielen Menschen immer noch negativ konnotiert ist, erfährt man nicht immer von solchen Gewohnheiten seiner Mitmenschen. Viele schämen sich dafür.
Zitat von Artus46Artus46 schrieb:Ich kann es aber gut ab wenn ich merke, das sie immer noch als sehr angenehm von anderen Männern empfunden wird.
Da gibt es eine große Bandbreite von Mentalitäten. Von 'grundlos rasend eifersüchtig' bis zur Freude, dass der Partner bei anderen gut ankommt.

Es gibt eine so unglaublich große Bandbreite von menschlichen Lebensstilen, Haltungen, Gefühlen - wir werden uns nie in alle Mitmenschen gleichermaßen hineinversetzen können.


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16.06.2021 um 19:59
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Vielleicht ist es nicht überall so, aber ich will damit sagen, dass so ein Friedhof, noch dazu an einem sonnigen Tag, nicht unbedingt menschenleer gewesen sein muss.
An normalen Tagen ist der Friedhof bei mir kaum besucht.
Ich besuche regelmässig das Grab meines Vaters, hin u. wieder begegnet mir vereinzelt eine Person, eine Andere steht am Grab, was man (ich) flüchtig, wenn überhaupt, wahrnehme.

Ich könnte im Nachhinein nicht sagen, wie diese Personen aussahen.
Oder wer heute hinter mir an der Kasse stand.

Wenn also keine Hinweise kommen, das Frau Schetters auf dem Friedhof gesehen wurde, ist es aufgrund dessen nicht unbedingt fragwürdig, ob sie überhaupt dort war.

Zudem der öffentliche Aufruf nicht sofort erfolgt i. d. R.


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16.06.2021 um 20:11
Zitat von Artus46Artus46 schrieb:Leider habe ich der Sendung Aktenzeichen xyz nichts entnommen wo gesagt wurde, wann zuletzt eine außenstehende Person als Zeuge, außer ihren Ehemann, Frau Schetters vor ihrem Verschwinden gesehen hat. Am Sonntag? Am Samstag? Am Freitag? War ich da nicht aufmerksam genug oder wurde das den Zuschauern nicht mitgeteilt? Wann wurde Frau Schetters zuletzt lebend gesehen?
Darüber wurde gar nicht gesprochen. Der Ehemann ist der einzige, dessen Aussagen bei XY erwähnt wurden. Es wurde auch nicht gesagt, welcher Außenstehende sie als Letztes gesehen hat.

@borabora
Sehe ich genauso. Falls sie auf dem Friedhof und/oder am Kanal war, wurde sie natürlich von Leuten gesehen, aber diejenigen wissen das nach ein paar Tagen nicht mehr, wenn keine besonderen Umstände dazu kamen wie miteinander reden o.ä.
Vor 3 Tagen sind mir sicher eine Menge Menschen begegnet, aber an keinen einzigen erinnere ich mich. Selbst wenn man Bekannte unterwegs trifft und miteinander quatscht, kann man nicht immer mit Sicherheit sagen, an welchem Tag das genau war.


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16.06.2021 um 20:59
@Artus46
Zu der Kerze , die 7Tage brennen soll , kann ich auch was sagen. Ich pflege das Grab meines Mannes, vorher das meiner Eltern und auch von Freunden. Ich hab die Erfahrung gemacht ,das die Grablichter die für 7Tage beschriftet sind , im Winter wenn es kalt ist so lange brennen, aber im Sommer oder besser gesagt wenn es heiß ist , wird das Wachs weicher und dann brennen die Dinger eben nicht 7Tage , denn weiches Wachs brennt schneller ab. Da sie im Mai 19 verschwant, wäre mal interessant zu wissen wie da das Wetter war.
Klar dreht sich alles um die Aussagen des Ehemannes , mehr wissen wir halt nicht.
Aber wenn wir ihm glauben , dass er als er wach war und sie nicht nach Hause kam , den Weg zum Friedhof abfuhr und am Friedhof die angezündete Kerze sah , konnte er , weil sie noch nicht lange brannte, schon noch sagen dass sie erst angezündet wurde.
@Artus46
Ein Tipp von mir , im Sommer sollte man diese Grablichter immer im Gefrierschrank aufbewahren, dann brennt sie länger.


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Der Vermisstenfall Petra Schetters

16.06.2021 um 22:02
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Ein Tipp von mir , im Sommer sollte man diese Grablichter immer im Gefrierschrank aufbewahren, dann brennt sie länger.
Nicht dein Ernst, oder? :D
Obwohl...es soll ja auch Leute geben, die ihr benutztes Geschirr ins Gefrierfach stellen...damit es nicht so schnell schimmelt! :D


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16.06.2021 um 23:04
@Pestilenz_61
Ja den Tipp hat mir ein Florist gegeben und stimmt.Sie brennen zwar immer noch nicht 7 Tage im Sommer , aber deutlich länger


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17.06.2021 um 05:23
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Ja den Tipp hat mir ein Florist gegeben und stimmt.Sie brennen zwar immer noch nicht 7 Tage im Sommer , aber deutlich länger
Sorry, aber mit Verlaub gesagt: Das ist Schwachsinn!


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17.06.2021 um 06:58
@quaerere1
Ich glaube in dem Film Beitrag war es ein digitales Grablicht und diese brennen wochenlang. Von daher würde man den genauen Zeitraum des „Anzünden“ kaum ermitteln können


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