GrafOskar schrieb:Es gibt als mindestens zwei mögliche Abläufe, die Unfallvariante hat allerdings die Eigenschaft dass mehrere nicht wirklich wahrscheinlich Ereignisse in Folge eintreten müssen.
Wie gesagt, dass IPhone in der Umhängetasche löst diese Probleme.
Aber Du darfst bei einer Abwägung nicht vergessen, wenn man mit einer Theorie noch nicht alles erklären kann, bedeutet das nicht, dass die andere Variante wahrscheinlicher wird.
In der Realität wird man nie alles 100%ig klären können, man muss die Varianten daher immer gegenseitig abwägen.
Hier die zu beantwortenden Fragen für ein Tötungsdelikt:
- Warum hat das Opfer nicht um Hilfe geschrien?
- Warum wählt ein "Täter" so einen ungünstigen Ort gegenüber eines Hotels und an einer Straße, wo Autos heufig fahren?
- Warum wählt das Opfer den Emergency-Call, obgleich der bei einem direkten Angriff vollkommen unsinnig ist?
- Wie kann man ohne Sichtkontakt zum IPhone den Emergency-Call wählen. (Hier gehe ich von der Theorie der Ermittler aus)
- Das Opfer hätte wissen müssen, dass es sich links vom Tor an den Streuchern hättr vorbei zwängen konnte./li]
Das ist mir jetzt sporadisch eingefallen, sicher gibt es weitere unbeantwortete Fragen, aber die reichen allein schon.
Du siehst, dass sind viele Bedingungen, welche erst plausibel erklären müsste.