Hanna W. tot aus der Prien geborgen
29.01.2026 um 18:45Wem willst du hier Manipulationen unterstellen?GrafOskar schrieb:Die Ermittler wissen schon warum sie die Rohdaten nicht herausgeben, die Manipulationen wären sofort sichtbar.
Wem willst du hier Manipulationen unterstellen?GrafOskar schrieb:Die Ermittler wissen schon warum sie die Rohdaten nicht herausgeben, die Manipulationen wären sofort sichtbar.
Es geht um die Kreise die die Ermittler um die Geopunkte 10ff gezogen haben. Dies soll zeigen, dass diese GPS-Positionen nicht valide sind, der Gutachter hat dies aber widerlegt, zumindest für Punkt 10 und 11.Lanza schrieb:Wem willst du hier Manipulationen unterstellen?
Entschuldige bitte, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Eine junge Frau kommt erheblich alkoholisiert um zwei Meter vom Weg ab und fällt in einen reißenden Bach. Wo ist hier - außer beim Blutalkohol - ein Promillebereich?GrafOskar schrieb:Die Unfallthese funktioniert nur mit einer Reihe von extrem unwahrscheinlichen Ereignissen in Folge bei der die Wahrscheinlichkeit jedes einzelnen schon im Promillebereich liegt, die Wahrscheinlichkeit der Folge dieser Ereignisse damit zu vernachlässigen ist. Damit ist die Unfalltheorie ganz klar für die Tonne!
Nur als Beispiel: Der Ring muss in der ersten Sekunde beim Hinfallen in den Bärbach vom Finger gleiten und sofort liegen bleiben, dasselbe gilt für den Gürtel. Der Hosentaschenanruf muss genau in diesem Moment erfolgen und genau die Nummer der Eltern wählen, das iPhone muss in diesem Moment eine fehlerhafte GPS-Position aufzeichnen die genau der erwartbaren entspricht.Rigel92 schrieb:Das ist nur Deine persönliche Bewertung, Du sprachst nur noch von zwei Annahmen, die nicht mehr auftreten, wenn man die Handtaschentheorie verwendet. Die Tötungstheorie benötigt weitaus mehr Annahmen und ist damit weitaus unwahrscheinlicher.
Wie sieht das bei einem Tötungsdelikt aus, der Zeitpunkt des Temperaturabfalles und damit, die Zeit, wo dass IPhone in das Wasser gekommen ist. Dummerweise zeigen die GPS-Daten einen ganz anderen Ort. Wie willst Du diese gleiche Problematik nun plötzlich durch ein Tötungsdelikt belegen.GrafOskar schrieb:das iPhone muss in diesem Moment eine fehlerhafte GPS-Position aufzeichnen die genau der erwartbaren entspricht.
Falls es Mord gewesen sein sollte, finde ich es einen unglaublichen Zufall, dass die fünf Verletzungen am Kopf alle gleich aussehen und ca. 2,4 mm Größe haben, genau wie Sechskantbolzen am Wehr. So ein Zufall aber auch.GrafOskar schrieb:Die Unfallthese funktioniert nur mit einer Reihe von extrem unwahrscheinlichen Ereignissen in Folge bei der die Wahrscheinlichkeit jedes einzelnen schon im Promillebereich liegt, die Wahrscheinlichkeit der Folge dieser Ereignisse damit zu vernachlässigen ist. Damit ist die Unfalltheorie ganz klar für die Tonne!
Dr. Yves Georg:Ab Zeitindex 34.23 Minute https://www.ardmediathek.de/video/tod-nach-der-disco-der-eiskeller-fall/folge-3-ein-neues-urteil/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4NjE4M19nYW56ZVNlbmR1bmc |
Vielleicht haben die verschiedenen Handys dazu gedient, Vergleichswerte zu generieren, um damit quasi Referenzwerte zu erhalten. Man nimmt das identische Modell mehrmals, geht die Strecke ab und wertet dann die Rohdaten der einzelnen Handys aus.Rigel92 schrieb:Rohdaten kann man beliebig kopieren. Das Original bleibt an sicherer Stelle. Wie gesagt, wir wissen nicht, was dieser Vergleich mit anderen Handies bezweckt haben soll.
Naja, genau so war's ja bei dem Holzkernuhr-Besitzer.GrafOskar schrieb:Nur als Beispiel: Der Ring muss in der ersten Sekunde beim Hinfallen in den Bärbach vom Finger gleiten und sofort liegen bleiben, dasselbe gilt für den Gürtel.
Du stellst hier statistische Überlegungen an ohne die Einzelheiten zu kennen, da kommst nicht zu einem Ergebnis. Dir fehlt alleine schon die Info zur Beschaffenheit und genauen Örtlichkeit der Fundstelle des Rings, oder die Info, wie der Sturz ablief. Genausowenig ist dir bekannt wie oft derartige Anrufe durch Wasserkontakt entstehen, oder ob es bei Hs Handy öfter vorkam, je nachdem ändern sich die Wahrscheinlichkeiten doch enorm usw.GrafOskar schrieb:Nur als Beispiel: Der Ring muss in der ersten Sekunde beim Hinfallen in den Bärbach vom Finger gleiten und sofort liegen bleiben, dasselbe gilt für den Gürtel. Der Hosentaschenanruf muss genau in diesem Moment erfolgen und genau die Nummer der Eltern wählen, das iPhone muss in diesem Moment eine fehlerhafte GPS-Position aufzeichnen die genau der erwartbaren entspricht.
Das sind schon mal sieben Ereignisse mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit die alle in Folge auftreten müssen, damit die vorgestellte Unfalltheorie passt.
Auch wenn ich die Handtaschentheorie nachvollziehbar finde und auch so meine Probleme mit den "neuen GPS -Daten" habe, macht mich noch stutzig, dass sich Punkt 10 auf der Diagonale und Punkt 11 genau am Ausgang der Grünfläche befindet. Wenn man jetzt annehmen würde, dass es sich bei diesen um Ungenauigkeiten handeln würde, wäre es doch schon eine großer Zufall, dass sie genau den möglichen Weg durch diese Grünfläche aufzeigen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dieser Zufall durch GPS-Technik zu erklären ist, aber mir wäre dazu nichts bekannt und daher tue ich mir schwer diese GPS-Daten zu ignorieren.Rigel92 schrieb:Die Gefahr solcher GPS-Daten ist die, sie führen einen leicht in die Irre.D as kann den Ermittlern, Richtern, StA und natürlich auch Verteidigung passieren. Wenn ein sicherer Punkt zu einer ganz bestimmten Zeit (Bärbach) nicht gleichzeitig durch die GPS-Daten verifiziert werden, dann sind die GPS-Daten nur als Anhaltspunkte anzusehen, sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit dann nicht den wirklichen Weg zeigen, nur eine Tendenz bleibt innerhalb der Genauigkeit übrig.
Selbst wenn sie die Tasche unter der Jacke getragen hätte, wäre fast das Gleiche passiert, wenn sie diese offen getragen hätte. Wenn sie am Ufer abgerutscht ist (sie könnte dabei den Angstschrei von sich gegeben haben), dann ist sie mit den Füßen voran in den Bärbach gerutscht. Sie wird dabei auch gar nicht tief untergetaucht sein, weil es nur ein rein gleiten und kein Sturz gewesen wäre. In diesem Fall wäre die Tasche auch wenn sie sie unter der Jacke gehabt hätte bei offener Jacke durch den Auftrieb oben geblieben. In diesem Fall wäre die Tasche mit dem Opfer über die Kette verbunden im Bärbach getrieben.XluX schrieb:Doch, in Zeitlupe relativ gut sogar:
Noch dazu war es eine alte Nummer, die gar nicht mehr aktuell war.sooma schrieb:Der "Notruf " war laut der ARD-Doku ein Anruf beim Vater – das sind ja zwei verschiedene Paar Schuh. Passte aber wohl auch als Narrativ prima ins Bild.
Da könnte man sich schon fragen, ob Hanna bewusst diesen Notruf ausgelöst hat, wenn sie schon nicht bewusst ihren Notfallpass aktualisiert.sunrise2008 schrieb:Noch dazu war es eine alte Nummer, die gar nicht mehr aktuell war.
Es war einfach ein Anrufversuch (Frau Rick benennt das schon ganz korrekt), wie auch immer ausgelöst. Kein Notruf.Dasdeeeeniz schrieb:diesen Notruf
Das meinte ich, danke für die Präzisierung^^sooma schrieb:Es war einfach ein Anrufversuch (Frau Rick benennt das schon ganz korrekt), wie auch immer ausgelöst. Kein Notruf.
Das interessante ist, dass der Punkt 12, der mit Sicherheit nicht stimmen kann ebenfalls auf dieser scheinbaren GPS-Linie liegt (auch mit höherer Ungenauigkeit). Ich glaube, wenn man den Punkt 11 als real annimmt, müsste das Opfer mit noch weit erhöhter Geschwindigkeit geradezu gezielt zum Wasser gelaufen sein und dann direkt ins Wasser gestürzt/gesprungen sein. Für einen Versuch an der Jacke irgendetwas versuchen zu säubern, bleibt keinerlei Zeit mehr. Das ein sehr unrealistisches Szenario.rabunsel schrieb:Auch wenn ich die Handtaschentheorie nachvollziehbar finde und auch so meine Probleme mit den "neuen GPS -Daten" habe, macht mich noch stutzig, dass sich Punkt 10 auf der Diagonale und Punkt 11 genau am Ausgang der Grünfläche befindet. Wenn man jetzt annehmen würde, dass es sich bei diesen um Ungenauigkeiten handeln würde, wäre es doch schon eine großer Zufall, dass sie genau den möglichen Weg durch diese Grünfläche aufzeigen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dieser Zufall durch GPS-Technik zu erklären ist, aber mir wäre dazu nichts bekannt und daher tue ich mir schwer diese GPS-Daten zu ignorieren.
Ich muss sagen, dass ich diese Variante mittlerweile für am wahrscheinlichsten halte. Ich habe mir die Bilder bzw. die Stelle auf Streetview nochmal angesehen.Rigel92 schrieb:Schon die Bewegung zwischen Punkt 8 und Punkt 9 ist nicht möglich, weil dazwischen eine dichte Hecke ist, man sollte sie sich auf GoogleStreetView mal ansehen. Ich persönlich glaube, dass der Weg zum Brunnen schon vorgegaukelt wurde oder das Opfer ist auf der anderen Seite der Straße leicht südwestlich von dem Punkt 8 in den Seitenarm des Bärbachs gestürzt und durch das Rohr unterhalb der Straße getrieben worden. Vielleicht hatte das Opfer dort eine Abkürzung zur Straße hin nehmen wollen und ist auf dieser Seite in den Seitenarm gestürzt. Aber auch dort ist der Bewuchs (erkennbar ebenfalls in StreetView) sehr dicht, daher eher unwahrscheinlich, man müsste sich diesen Bereich vor Ort ansehen.
Die Annahme ist, dass sie daneben durchs Gebüsch (damals wahrscheinlich schon ohne Blätter) gestiegen ist. Auch hier wissen wir nicht, ob das Tor vielleicht früher eine übliche Abkürzung war o.ä.sunrise2008 schrieb:dass sie zur Überquerung des Ausweichparkplatzes (Punkt 10) über das kleine Törchen hätte klettern müssen. Macht in ihrem Zustand nicht wirklich Sinn.