@GrafOskar Weiß du an dir stört mich, das du so überzeugt bist, das der Freigesprochene der Täter ist, das es für dich nur die Möglichkeit eines Tötungsdelikt in Frage kommt, wo nur S. der Täter sein kann.
Für mich kann ein Tötungsdelikt passiert sein, wo der Täter nicht S. ist. Ich schließe einen Unfall auch nicht aus.
GrafOskar schrieb:Der Logik folgend kann der Gürtel und der Ring nur bachabwärts zum Liegen kommen und nicht bachaufwärts
Nur wenn man davon ausgeht, das der Ring und Gürtel und der Anruf vom Handy für Hanna symbolisch stehen. Alle 2 sind keine Körperteile von Hanna.
Wende doch genau die gleiche Logik, bei der Holzuhr an.
Warum lag die Holzuhr da? Wie kam sie ohne das Handgelenk des Besitzers an diesen Ort? Wurde sie vom Fluss bachaufwärts angeschwemmt.?
Der Ring über den wir reden, kann man sich auf der ersten Seite dieses Threads, in der Eineitung zu diesm Fall, bei Hanna am Finger sehen. Es ist kein geschlossener Ring.
Genau wie der Besitzer der Holzuhr seine Holzuhr verloren hat, kann auch ein Ring verloren gehen.
Das der Ring sich vom Finger gelöst hat, ist etwas das bei Ringen mit öffnungen, passieren kann. Sie sitzen nicht fest und passen sich an den Finger individuell an. Zu eng angedrückt, kann sie den Finger einschnüren, aber sie wird nicht so bleiben. Sie erweitert sich durch Bewegung der Finger. Als Kind und Jugendliche habe ich sie aus Kaugummi Automaten gezogen.
Noch einmal, der Boden war aufgeweicht. Steine sind glitchig. Die Möglichkeit das sie ausgerutscht sein könnte, ist gegeben. Sie könnte auch ihren Ring gesucht haben. Genauso gut kann ihr Handy aus der Jackentasche oder aus der Hand gefluscht sein. Auf der Suche nach ihrem Handy verlor sie auch ihren Ring.
Wenn sie im Bach ist, dann muss sie wieder rauskommen. Sie war 1,86 groß, war auch dementsprechend kein Leichtgewicht. Wenn sie versucht hat sich an Wurzeln oder an Erde festzuhalten, hätte es nachgegeben.
Vielleicht hat sie selbst ihren Gürtel abgemacht und eine Stelle gesucht, um ihren Gürtel um etwas zu befestigen und sich dann hochzuziehen. Zum Beispiel um einen dünnen Baumstamm. Dadurch hat sie nicht gemerkt, das sie in die Richtung der Strömung gelaufen ist. Sie könnte ihre Jacke selbst ausgezogen haben, um mehr Bewegungsfreiheit zu erlangen.
Bei Verlust des Bodenkontaktes, im Wasser, würde ich auch ohne Strömung, sofort die Jacke ausziehen. Damit es mich nicht runterzieht. Sie saugt sich mit Wasser voll. Auch würde ich die Hose ausziehen.
Wobei ich, wenn ich mich entscheide im Wasser etwas zu suchen, würde ich, ob im Dunkeln oder im hellem, auch ohne Strömung, niemals mit Kleidung reingehen und mich selber gefährden. Übersteigt das Wasser mein Knie Bereich, würde ich Hose ausziehen und Schuhe anbehalten. Ich würde mir definitive keine Gedanken über andere Menschen machen.
Ab Hüfte würde ich nur noch mit Shirt und Slip betreten. Und Schuhen. Steine mit scharfen Kanten oder Kieselsteine haben mich selbst behindert. Natürlich sichert man seine Kleidung ab.
Woran ich nicht glaube ist, das ein Ring der kaum eine Widerstandsfläche hat, von irgendwelchen Strömungen erfasst wurde oder einfach im Bach geschwommen ist und dann aufs Ufer gehüpft oder angeschwemmt wurde.
Die Materialdichte und die Fläche eines Ringes ist dafür ungeeignet.
Ich denke der Ring ist wie die Holzuhr auf konservativen Weg dahin gekommen und liegen geblieben, nämlich durch ihre Besitzer. Während der Gürtel sich schnell verheddern kann und wenn sich das Wasser beginnt sich zurück zuziehen, sichtbar wird. Kann natürlich auch auf den Ring zutreffen.
Für mich sind die Sachen von Hanna, mit Ring/ Gürtel beginnend, genauso gefunden wurden, wie sie ihre Sachen verloren oder ausgezogen hat. Die Hose ist am nächsten zur Leiche, weil es das letzte Teil war, von dem ich ausgehe das sie es augezogen hat.
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Bei der Absuche seien schließlich folgende, H. W. zuzuordnende Gegenstände aufgefunden worden:
* die auf links gedrehte Kunstlederhose der H. W. in der Prien, Bereich Rainermühle/Fluss Prien kurz vor
dem Auffindeort des Leichnams (am 04.10.2022 gegen ca. 14:00 Uhr)
* goldfarbener Ring (am 12.10.2022) sowie ein Kunstledergürtel (am 04.10.2022), aufgefunden im Bärbach auf Höhe Parkplatz der Kampenwandbahn
* Handtasche (am 06.10.2022) sowie die Lederjacke (ein Ärmel auf links gedreht) der Verstorbenen (am
04.10.2022), aufgefunden in der Prien flussabwärts noch im Gemeindebereich von A. im C.
* Handy der Verstorbenen in der Prien flussabwärts noch im Gemeindebereich von A. im C. (am
28.05.2023) siehe unten. Es wird nur noch Bereich A angegeben
* Ausweis der Verstorbenen in der Prien flussabwärts noch im Gemeindebereich von A. im C. (am
09.06.2023)
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Die Polizeibeamtin und Zeugin KK’in … gab an, dass das Gerät (iPhone XR (10), Provider Vodafone),
welches am 28.05.2023 im Fluss Prien in A. (Höhe Zillibillerstr. 21) gefunden worden sei, stark beschädigt
war.
Ist das alles noch aktuell ? Warum wird im Spiegel, Lederjacke und Handtasche so weit entfernt voneinander angegeben, als im aufgehobenen Urteil?
Wobei der im Spiegel angegebene Orte mehr Sinn macht.
Ganz am Anfang dachte ich, das der Tatort, da ist wo Handtasche und Lederjacke gefunden wurde und auch später, wegen dem Ausweis, der sich von der Handtasche getrennt hat.
Bei einem Angriff, würde man als erstes die Handtasche loslassen, nicht Jacke und Hose.
Später dachte ich, das sie da wo ihr Ring gefunden wurde angegriffen wurde und dann mit einem Auto, dahin gefahren wurde, wo Lederjacke und Handtasche gefunden wurden. Also 2 Tatorte.
Die Handtasche wurde ziemlich frühzeitig gefunden, am nächsten Tag.
Im Gerichtsprozess hat man sich nicht auf ein Tatort Festgelegt.
oreo schrieb:Interessant fand ich in der ARD Doku noch die Aussage, dass diese Holzkernuhr fast an gleicher Stelle wie der Ring lag und der Besitzer (Tourist) meinte er wäre beim pinkeln dort in den Bach gefallen und kaum mehr rausgekommen….jetzt die Vorstellung bei Hochwasser, Dunkelheit und mit 2 Promille und als schlanke/leichte Frau dort rein zu stürzen….
Das wollte ich auch fragen, was hat der Besitzer der Uhr, an diesem Bachufer getan und unter welchen Umständen er die Uhr verloren hat. Dann hat dieser Uferabschnitt etwas was andere nicht haben vermutlich bietet es mehr Sicherheit. Für Täter und Pinkler.
Hanna könnte genauso gut, als Pinkelstelle genutzt haben oder ihr ist Handy/ Ring gefallen/ oder sie ist da angegriffen wurden. Ich weiß nicht an Jacke und kotze habe ich gar nicht gedacht.