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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

2.181 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Mord, Vergewaltigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

02.03.2026 um 22:59
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Auszuschließen ist es nicht, jedoch wurde auf der Pressekonferenz von zwei relevanten DNA Spuren gesprochen: die am Innensaum der Hose mit der 100% Übereinstimmung mit dem Tatverdächtigem und eine zweite vom Oberschenkel des Opfers mit einer teilweisen Übereinstimmung mit dem Tatverdächtigem.
Die Frage ist aber nicht nur, dass eine Spur gefunden wurde, sondern auch wo. Wenn da irgendwo in dem Zimmer eine Spur des jetzt Verdächtigen gefunden wurde, was soll das bringen? Da würde er dann eben sagen: "Ja, sicher, ich war da mal in diesem Zimmer, keine Ahnung, wann das war...Jedenfalls nicht an dem Tag, wo die Frau da umgebracht wurde...."

Wer will das dann widerlegen und ihm beweisen, dass es a) an dem besagten Tag war und b) er auch tatsächlich Amy umgebracht hat?


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

02.03.2026 um 23:48
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wer will das dann widerlegen und ihm beweisen, dass es a) an dem besagten Tag war und b) er auch tatsächlich Amy umgebracht hat?
Aber im Fall Jutta Hoffmann hat es doch auch gut geklappt. Der Täter (Peter) wurde zum Tatzeitraum überhaupt nicht in Lindenfels gesehen, war auch nicht dort wohnhaft, es gab keine DNA an der Leiche von Jutta und mehrere Monate später wurde nur durch Zufall ein Spaten an einer Gartenhütte gefunden wo am Stiel DNA vom Täter zu finden war.

Dieser Peter war wegen einiger Sexualdelikte schon einmal auffällig, jedoch hat er nie einen Mord begangen, und wurde jetzt zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bruder von Jutta hat sich einen eigenen Anwalt genommen und bezweifelt bis heute, dass dieser Peter der Mörder seiner Schwester ist.

Im Fall Amy Lopez ist die Sache für mich aber glasklar, der Tatverdächtige wohnte in/bei Koblenz und seine DNA war an Amy zu finden!


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

03.03.2026 um 07:31
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Der Täter (Peter) wurde zum Tatzeitraum überhaupt nicht in Lindenfels gesehen, war auch nicht dort wohnhaft, es gab keine DNA an der Leiche von Jutta und mehrere Monate später wurde nur durch Zufall ein Spaten an einer Gartenhütte gefunden wo am Stiel DNA vom Täter zu finden war.
Aber Dir ging es doch jetzt um Spuren, die vielleicht im Boden gefunden wurden. Und wo spielt da dann ein Spaten eine Rolle oder etwas vergleichbares? Das ist doch eine ganz andere Situation: Ein für jedermann offen zugänglicher Raum, den auch der Täter theoretisch hundert Mal betreten haben kann.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Im Fall Amy Lopez ist die Sache für mich aber glasklar, der Tatverdächtige wohnte in/bei Koblenz und seine DNA war an Amy zu finden!
Natürlich, aber das ist doch genau das, was ich meinte: Die DNA war an dem Opfer. Damit ist es klar, dass er der Täter ist.

Aber wenn seine DNA nur auf dem Boden des Raumes gefunden wird, sagt das gar nichts aus.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

03.03.2026 um 07:53
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber wenn seine DNA nur auf dem Boden des Raumes gefunden wird, sagt das gar nichts aus.
Erstmal nicht, aber sollte er bei damaligen Verhören angegeben haben noch nie in dem General-Aster-Zimmer gewesen zu sein wäre das denke ich schon ein Beweis einer Falschaussage, ein zusätzlicher Punkt gegen ihn bei der Gerichtsverhandlung.
Der Festgenomme habe aber bereits bei den Ermittlungen in den 1990er Jahren zum Kreis der Verdächtigen gehört. Unter anderem hatte die Polizei nach eigenen Angaben damals sein Alibi überprüft und eine DNA-Probe von ihm genommen.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/mordfall-amy-lopez-festnahme-eines-tatverdaechtigen-pressekonferenz-staatsanwaltschaft-koblenz-100.html
Sollte er nach eigenen Angaben von damals öfter dort gewesen sein denke ich auch dass der Fund der DNA keine Aussagekraft hat


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

03.03.2026 um 08:03
Zitat von 321meins321meins schrieb:Erstmal nicht, aber sollte er bei damaligen Verhören angegeben haben noch nie in dem General-Aster-Zimmer gewesen zu sein wäre das denke ich schon ein Beweis einer Falschaussage, ein zusätzlicher Punkt gegen ihn bei der Gerichtsverhandlung.
Das stimmt natürlich, aber verglichen mit der DNA an dem Opfer ist das ein ganz unwichtiger Punkt, denn selbst wenn er behauptet hat, er wäre nie in dem Zimmer gewesen, dann hatte er es im Zweifelsfalle eben damals "vergessen" dass er doch mal dort war.

Das ist und bleibt ein Raum der offen zugänglich war. Wer da mal drin war oder nicht hat keine Aussagekraft, weil eben jeder mal dort gewesen sein kann oder nicht.

Wobei ich auch gar nicht mal glaube, dass er so dumm war und damals behauptet hat, er würde dieses Zimmer nicht kennen oder wäre zumindest nie dort gewesen. Wahrscheinlich (aber das ist nur eine Vermutung von mir!) hat er damals sowas gesagt wie: "Ja, das kenne ich, liegt doch direkt an dem Weg, da war ich mal drin, als ich da zu Fuß hochgelaufen bin, aber ich weiß echt nicht mehr, wann das war.... Man sieht doch den Eingang, wenn man da hoch geht, und da habe ich halt auch mal reingeguckt. Aber das ist doch nur ein dreckiger, vergammelter Raum, da bin ich wieder raus...Dass das irgendwas mit so'nem komischen General zu tun hat, weiß ich nicht, so oller Kram interessiert mich nicht..."


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

03.03.2026 um 18:25
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wobei ich auch gar nicht mal glaube, dass er so dumm war und damals behauptet hat, er würde dieses Zimmer nicht kennen oder wäre zumindest nie dort gewesen
Damit wirst Du vermutlich Recht haben. Es wäre denke ich tatsächlich viel schlauer gewesen zu sagen dass man schon mal dort war. Es wurden ja schon damals viele Proben vom Tatort untersucht
Maßgeblich für die Tataufklärung waren sehr aufwändige und zeitintensive nochmalige Untersuchungen der sichergestellten Kleidung des Opfers und der seinerzeit von den Kriminalbeamten zur Spurensicherung am Tatort und am Leichnam eingesetzten Klebefolien. Es wurden ca. 1600 Proben präpariert und mittels modernster Analysetechniken ausgewertet
Quelle: https://stako.justiz.rlp.de/presse-aktuelles/detail/festnahme-im-mordfall-amy-lopez-1

Sollte er geäußert haben dass er schonmal dort war würde ich mich fragen ob die gefundene Hautschuppe an der Innenseite der Hose
Unter anderem wurde die Jeans von Amy Lopez untersucht, die ihr der Täter – so glauben die Ermittler – ausgezogen hatte. Auf der linken Seite der Hose fand sich demnach fremde DNA
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/mordfall-amy-lopez-festnahme-eines-tatverdaechtigen-pressekonferenz-staatsanwaltschaft-koblenz-100.html
falls die Hose auf links gedreht auf dem Boden im Zimmer lag nicht vom Boden auf die Hose gelangt sein kann. Nicht weil ich diesen Weg für warscheinlich halte sondern ob es theoretisch denkbar wäre.
Es gibt ja zum Teil kuriose Wege wie DNA an eine Person gelangen kann
Der obdachlose Alkoholiker Lukis Anderson wurde unter Mordverdacht festgenommen, nachdem seine DNA nach einem Raubmord in Silicon Valley (2012) unter dem Fingernagel eines Ermordeten gefunden wurde.
Schließlich konnte ermittelt werden, dass seine DNA durch die Sanitäter auf das Mordopfer übertragen worden war. Winzige Hautpartikel von Anderson waren an dem Pulsoxymeter (einem Fingerclip zur Überprüfung der Sauerstoffsättigung im Blut) haften geblieben, als er vom Rettungsdienst untersucht und in die Notaufnahme gebracht wurde. Dieselben Sanitäter hatten das gleiche Gerät in derselben Nacht verwendet, um den Tod des Überfallsopfers festzustellen und dabei Spuren von Anderson auf den Finger des Opfers übertragen.[9][10]
Quelle: Wikipedia: Genetischer Fingerabdruck#Rechtslage in Deutschland


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

03.03.2026 um 19:04
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ja, beruhend auf den Infos, die hier die Runde machen. Ich glaube nicht, dass eine solche kriminelle Karriere ohne einen entsprechend schlechten Hintergrund bzw. einen sozialen Abstieg passiert.

Das ist aber wirklich nur eine Annahme von mir, ich habe da keine genaueren Informationen.
Als soziale Brennpunkte in Koblenz gelten laut KI: Koblenz Neuendorf ("das Kreutzchen") und Lützel.

(Quelle: KI Google Suche vom 3.3.26)


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

03.03.2026 um 19:57
Zitat von 321meins321meins schrieb:falls die Hose auf links gedreht auf dem Boden im Zimmer lag nicht vom Boden auf die Hose gelangt sein kann. Nicht weil ich diesen Weg für warscheinlich halte sondern ob es theoretisch denkbar wäre.
Es gibt ja zum Teil kuriose Wege wie DNA an eine Person gelangen kann
Das stimmt, aber ich würde schon denken, dass die Ermittler so schlau sind, dass sie das unterscheiden können. Denn solche Situationen kommen ja häufiger vor, und da liegt es im Interesse der Ermittler, das sicher beurteilen zu können.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 07:58
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das stimmt, aber ich würde schon denken, dass die Ermittler so schlau sind, dass sie das unterscheiden können. Denn solche Situationen kommen ja häufiger vor, und da liegt es im Interesse der Ermittler, das sicher beurteilen zu können.
Ich gehe davon aus, dass die Verteidigunggenau so argumentieren wird und es genau zu der Frage dann ggfls. ein Sachverständigengutachten geben wird (also ob eine zufällige Übertragung durch Anhaftung möglich ist und wie wahrscheinlich das ist).
Man muss auch bedenken, dass bereits ein Haftrichter die Ermittlungserkenntnisse bewertet und für ausreichend befunden hat, dass der Verdächtige in U-Haft geschickt wurde. Insofern denke ich, dass die gefundenen DNA-Spuren schon sehr aussagekräftig sind.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 08:46
von allen DNAs im raum hätte sich ausgerechnet ein passendes paar auf die leiche verirrt ?
also die wahrscheinlichkeit dafür wäre interessant...

--- 1x hautschuppe auf der haut des unbekleideten oberschenkel (kein "vollständiges" profil), passt aber zum tatverdächtigen
--- 1x andere spur auf innensaum der jeans, nicht nur hautschuppe, vollständigere spur mit eindeutigem dna-code, der eindeutig zum tatverdächtigen passt

und das ist dann auch noch von einem sexual-serien-täter aus der stadt.. :alien:

bisher wurde *immer* gesagt, dass sich das opfer selbst entkleiden musste.
erstmals auf der pressekonferenz Nr. 1 kam auf, der täter hätte es ausgezogen.
sehr anschaulich schildert der oberstaatsanwalt, wie der täter dem opfer die hose von oben nach unten auszieht.

aber.. das opfer hätte bewusstlos sein und auf dem boden liegen müssen, oder ?
schließlich musste er die waffe weglegen für diese aktion...
und dieser täter-typ kniet wohl eher nicht vor dem opfer, um an der hose zu ziehen...

ausgeschlossen ist ja nicht 100%, dass mehrere personen im raum waren?
wobei das aber absolut ungewöhnlich wäre für diesen tätertyp (der nur "kann", wenn der sex-partner unter terror, bedrohung, erniedrigung steht...), so mein verständnis lt chatgpt ki bot.
also dieser tätertyp habe im allgemeinen keine komplizen, mittäter. weil ihm das die ganze sache vermasseln würde.
es wäre nicht mehr "sein erfolg", oder so ähnlich..


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 09:11
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Insofern denke ich, dass die gefundenen DNA-Spuren schon sehr aussagekräftig sind.
Das denke ich auch. Noch zumal der Fall so lange zurückliegt und die Auswertung der Spur erst so spät gelang. Da wird man eher fünf Mal hingucken um auch wirklich sicher zu gehen.
Zitat von robixrobix schrieb:von allen DNAs im raum hätte sich ausgerechnet ein passendes paar auf die leiche verirrt ?
also die wahrscheinlichkeit dafür wäre interessant...
Die wird verschwindend gering sein. Wahrscheinlich im Bereich von sechs Richtigen im Lotto haben und gleichzeitig noch von einem Meteoriten getroffen zu werden. Aber trotzdem würde ein Verteidiger genau diese "Lücke" ausnutzen wollen und so argumentieren. Einfach zu sagen "Wir haben da irgendwie eine Spur an dem Opfer und heh, Sie wissen doch, was ihr Mandant für einer ist!" würde den Verteidiger nicht überzeugen.

Also werden die auf Nummer sicher gehen und da hieb- und stichfeste Fakten haben.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 14:02
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und wo spielt da dann ein Spaten eine Rolle oder etwas vergleichbares?
So ein vergleichbares Ding könnte vielleicht ein Stein oder eine Holzlatte sein! Im Filmfall war ja sogar eine Holzlatte sichtbar. Laut jetziger Aussage der Staatsanwaltschaft wurde Amy Lopez mit einem Stein geschlagen!
Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, die damals 24-jährige Amy Lopez vergewaltigt und getötet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll er die junge Frau stranguliert, mit einem Stein gegen ihren Kopf geschlagen und mit einem Messer auf sie eingestochen haben.
Quelle:
Spoiler.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/mordfall-amy-lopez-festnahme-eines-tatverdaechtigen-pressekonferenz-staatsanwaltschaft-koblenz-100.html
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb am 01.03.2026:Die Frage, die ich mir selbst gestellt hatte war, ob am Tatort keine Fingerabdrücke gefunden wurden.
Und hier bin ich mir jetzt auch nicht sicher, wurden Fingerabdrücke an diesem Stein gesichert? Gibt's diesen Stein vielleicht sogar noch in irgendeiner Asservatenkammer? Ich glaube ja kaum, dass der Täter so pfiffig war und bei seiner Tat Gummihandschuhe trug. 😉


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 15:18
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:So ein vergleichbares Ding könnte vielleicht ein Stein oder eine Holzlatte sein! Im Filmfall war ja sogar eine Holzlatte sichtbar. Laut jetziger Aussage der Staatsanwaltschaft wurde Amy Lopez mit einem Stein geschlagen!
Zur Erinnerung: Du hast vom Boden des Raums und dort eventuell gefundener DNA gesprochen und darauf habe ich geantwortet.

Und von irgendwelchen Tatwerkzeugen und daran gefundenen Spuren war nirgendwo die Rede.

Man muss sich auch nicht gerade irgendwas ausdenken, nur weil einem die Argumente ausgehen....


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 17:26
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:(...) von irgendwelchen Tatwerkzeugen und daran gefundenen Spuren war nirgendwo die Rede.
@HolzaugeSHK schreibt dazu:
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:So ein vergleichbares Ding könnte vielleicht ein Stein oder eine Holzlatte sein! Im Filmfall war ja sogar eine Holzlatte sichtbar. Laut jetziger Aussage der Staatsanwaltschaft wurde Amy Lopez mit einem Stein geschlagen!
Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, die damals 24-jährige Amy Lopez vergewaltigt und getötet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft soll er die junge Frau stranguliert, mit einem Stein gegen ihren Kopf geschlagen und mit einem Messer auf sie eingestochen haben.
Quelle:
Spoiler.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/mordfall-amy-lopez-festnahme-eines-tatverdaechtigen-pressekonferenz-staatsanwaltschaft-koblenz-100.html
Also gibt es hier doch eindeutig sogar mehrere Tatwerkzeuge. Der Stein und das Messer. Vielleicht sogar ein Strangulationswerkzeug. So kann etwas von eben jenem Messer abgebrochen und beim Aussieben des Bodens gefunden worden sein. Oder der Stein. Wer sagt eigentlich, dass nicht sogar zwei DNA-Spuren an unterschiedlicher Position gesichert werden konnten? Ist das näher bekannt?


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 17:27
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und von irgendwelchen Tatwerkzeugen und daran gefundenen Spuren war nirgendwo die Rede.
Aber wir hatten ja hier die Diskussion wegen der Ausstattung des Raumes in der Darstellung des Filmfalles.

Wenn man jetzt sogar den Boden untersucht hat, ist das schon ein spannendes Detail.

Ich frage mich allerdings, ob man da nach so vielen Jahren noch tatrelevante Entdeckungen machen kann.

Wie und wo sich DNA überhaupt über einen längeren Zeitraum hält, ist ja schon eine spannende Frage. Da konnte man einerseits Neandertaler-DNA isolieren (aus Knochen, die ja auch schon locker 30.000 Jahre irgendwo vor sich hingegammelt haben), und in anderen Fällen (Körperflüssigkeiten, Hautschuppen) ist bei Lagerung unter Feuchtigkeit, UV-Licht usw. ziemlich schnell alles zu spät.

Nun haben wir beim Generalszimmer die Besonderheit, dass der Platz nicht der gewöhnlichen Witterung ausgesetzt war. Zudem im Sommer kühl, vielleicht ist da im Boden etwas erhalten geblieben.

Der Täter hat das Opfer besonders übel und brutal zugerichtet - vielleicht sucht man ja nach einer abgesplitterten Messerspitze, einem Holzsplitter eines Griffes - daran könnte sich ja bis heute DNA erhalten haben.

Denn dass der Täter seine Untat mit bloßen Händen verrichtet hat, ist auch nirgends zu lesen. Ergo waren Tatmittel im Einsatz, die Spuren oder Reste im Boden hinterlassen haben könnten.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 17:30
@Slaterator Unsere Beiträge haben sich zeitlich überschnitten.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 19:14
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also gibt es hier doch eindeutig sogar mehrere Tatwerkzeuge.
Ja, davon kann man ausgehen. Denn mit bloßen Händen erwürgt hat er sie ja nicht.

Aber wo steht denn, dass man diese Dinge auch gefunden hat? Denn nur wenn ich etwas gefunden habe, kann ich auch Spuren daran sichern.

Denn dass jemand erstochen wurde, kann ich aus an den Wunden und Stichkanälen sehen, dazu muss das Messer nicht daneben liegen.


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Mord an Amy Lopez in Koblenz 1994

04.03.2026 um 19:23
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ja, davon kann man ausgehen. Denn mit bloßen Händen erwürgt hat er sie ja nicht.

Aber wo steht denn, dass man diese Dinge auch gefunden hat? Denn nur wenn ich etwas gefunden habe, kann ich auch Spuren daran sichern.

Denn dass jemand erstochen wurde, kann ich aus an den Wunden und Stichkanälen sehen, dazu muss das Messer nicht daneben liegen.
Ich habe zur Zeit nicht auf dem Schirm, was genau AL angetan wurde und auf welche Art sie umgebracht wurde... .

Vielleicht kann es jemand hier im Thread genauer sagen.

Sicher wird es hier im Thread aber auch irgendwo stehen.

Wäre dennoch dankbar um eine kurze Antwort.


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