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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

10.016 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

29.01.2026 um 22:09
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ja genau und auch nicht einschüchtern lassen, wenn die mit ihren Anwälten drohen oder Dienstaufsichtsbeschwerden oder ähnlichem.
Richtig. Hier in Berlin gibt es dazu noch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Das ist die Aufsichtsbehörde für Jugendamt und Freie Träger.
Die sollte man von vornherein proaktiv einbinden, wenn es um solche brisanten Fälle geht, zur eigenen Absicherung empfielt sich das auf jeden Fall.

Aber das setzt voraus, dass man seriös und professionell arbeitet...


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29.01.2026 um 22:13
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Jede:r der/die ab und an Tatort schaut weiß eigentlich, dass man auch keine digitalen Spuren hinterlassen sollte.
Mir kommt das schon sehr naiv vor, vorsichtig ausgedrückt
Ist in der Praxis aber anders. Noch immer werden viele Kriminelle aufgrund von Telefonüberwachungen, Handyauswertungen usw. überführt - und nicht nur Kleinkriminelle.

Eigentlich müsste man nach jeder Tat sein Handy zB in die Alster werfen. Es reicht schon lange nicht mehr, nur die SIM-Card zu wechseln. Die IT-Forensik ist einfach zu gut geworden für Straftäter. Und die Straftäter sind zu geizig oder fühlen sich zu sicher, um täglich ihr Handy und ihre SIM-Card zu wechseln - sie müssen ja auch erreicht werden können. Den Wettlauf hat die Strafverfolgungsbehörde gewonnen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

29.01.2026 um 22:15
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Und wie wird das gehandhabt, wenn parallel bereits ein Ermittlungsverfahren bei einer Straftat zum Nachteil der Kinder eingeleitet wurde? Ist das Jugendamt für die Beurteilung und Befragung der Kinder überhaupt noch zuständig? Oder nur noch dafür, die notwendige Hilfe zu leisten?
Die Befragung, was genau passiert ist, das ist nicht die Aufgabe des Jugendamtes. Das wäre in diesem Fall sicherlich die Aufgabe der Polizei gewesen.

Normalerweise ist ihre Aufgabe in dem Moment eigentlich nur, zu prüfen, besteht eine akute Gefährdung und muss sie sofort handeln.
Dazu hätte sie mit den Kindern sprechen müssen, fragen müssen, ob die Hilfe brauchen und ob es ihnen gut geht und sich ein grobes Bild machen.
Wenn die Kinder z.b gesagt hätten, dass sie nicht bei der Mutter bleiben möchten, hätte sie die Möglichkeit gehabt, eine Inobhutnahme zu veranlassen.
Und wie gesagt, es war spätestens seit dem Nachmittag des 1. Januar bekannt, dass eine Entführung stattgefunden haben soll.
Vor diesem Hintergrund hätte ihr klar sein müssen, dass sie den Zustand der Kinder nicht so ohne weiteres alleine beurteilen kann und das in entsprechend fachliche Hände abgeben müssen.
Forensische Untersuchung durchs UKE


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29.01.2026 um 22:23
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Die Befragung, was genau passiert ist, das ist nicht die Aufgabe des Jugendamtes. Das wäre in diesem Fall sicherlich die Aufgabe der Polizei gewesen.

Normalerweise ist ihre Aufgabe in dem Moment eigentlich nur, zu prüfen, besteht eine akute Gefährdung und muss sie sofort handeln.
Dazu hätte sie mit den Kindern sprechen müssen, fragen müssen, ob die Hilfe brauchen und ob es ihnen gut geht und sich ein grobes Bild machen.
Wenn die Kinder z.b gesagt hätten, dass sie nicht bei der Mutter bleiben möchten, hätte sie die Möglichkeit gehabt, eine Inobhutnahme zu veranlassen.
Und wie gesagt, es war spätestens seit dem Nachmittag des 1. Januar bekannt, dass eine Entführung stattgefunden haben soll.
Vor diesem Hintergrund hätte ihr klar sein müssen, dass sie den Zustand der Kinder nicht so ohne weiteres alleine beurteilen kann und das in entsprechend fachliche Hände abgeben müssen.
Forensische Untersuchung durchs UKE
Das sehe ich genau so.
Aus meiner Einschätzung hat sie versäumt, intensiver zu prüfen, was da gerade los ist. Es ist mir unverständlich, dass nicht weiter nachgefragt wurde. Und ja, die genannten weiteren Schritte hätten erfolgen MÜSSEN.

Bin echt gespannt auf morgen. Hoffentlich erscheint die Jugendamtsmitarbeiterin. Ich hab meine Zweifel...


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29.01.2026 um 22:26
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Eigentlich müsste man nach jeder Tat sein Handy zB in die Alster werfen. Es reicht schon lange nicht mehr, nur die SIM-Card zu wechseln.
Tatsächlich habe ich hier im Allmystery Krimi Forum gelernt, dass es Straftäter:innen gibt, die sich extra ein sogenanntes "Burnerphone" zulegen, also ein Wegwerf Handy, was nur für einen bestimmten Zweck genutzt wird und danach tatsächlich entsorgt wird.

Und dann hat mir mal ein Oberstufenschüler erzählt, dass die bei bestimmten Demo Vorbereitungen für Fridays for Future oder Antifa oder so ihre Handy ist gar nicht mit in die Besprechungsräume hineinnehmen, in denen sie die gesamte Vorbereitung besprechen. Aus Angst, dass das irgendwie mit abgehört wird und manche Vereinbarungen oder Kommunikation machen, die auch nur über Zettelchen, die dann hinterher weggeworfen oder verbrannt werden. Sehr umsichtig und die planten nur Demos, keinen Staatsstreich oder so.
Vielleicht bisschen übertrieben, im Grunde aber auf dem richtigen Weg


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29.01.2026 um 22:31
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Die Befragung, was genau passiert ist, das ist nicht die Aufgabe des Jugendamtes. Das wäre in diesem Fall sicherlich die Aufgabe der Polizei gewesen.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Vor diesem Hintergrund hätte ihr klar sein müssen, dass sie den Zustand der Kinder nicht so ohne weiteres alleine beurteilen kann und das in entsprechend fachliche Hände abgeben müssen.
Forensische Untersuchung durchs UKE
Irgendwie ist da wohl alles schief gelaufen. Keiner hat seine Aufgaben wahrgenommen. Und - wie die eine JA-Mitarbeiterin in der Hauptverhandlung mitgeteilt hat - aufgearbeitet wurde das (zumindest beim JA und dem ASD) auch nicht im Nachhinein.


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29.01.2026 um 22:32
@Zaunkönigin
Ich danke Dir wirklich sehr, hier deine Kenntnisse mit uns zu teilen. So was weiß man ja als Außenstehender gar nicht. Nochzumal, wenn man als Eltern bzw Elternteil noch nie mit so einer Behörde in Berührung kam.
So etwas, kennt man als absoluter Laie nur aus Dokus, wenn das Versagen des Jugendamtes irgendwo in spektakulären Fällen Thema ist.
Ich finde es allerdings beruhigend zu hören ( von zb Dir) wie da die Arbeitsweisen und Kontrollmechanismen reguliert sind.
Es könnte aber im Fall Block tatsächlich so gewesen sein, dass hier ein Versagen vorliegt, warum auch immer, Zeitdruck, Stress, das Umfeld hat sie eingeschüchtert?
Man wird es hören, wenn sie dann mal im Zeugenstand erscheint. Wo sie dann evtl Frau Block sieht… die sie ja bereits kennt und von der sie nun eine Menge erfahren hat, aus der Presse und dem life Ticker.
Das dürfte ein merkwürdiges Wiedersehen werden.


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29.01.2026 um 22:32
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:dass es Straftäter:innen gibt, die sich extra ein sogenanntes "Burnerphone" zulegen, also ein Wegwerf Handy, was nur für einen bestimmten Zweck genutzt wird und danach tatsächlich entsorgt wird.
Wir dürfen nicht vergessen: CB hatte ja gar nicht das Gefühl, eine Straftat zu begehen. AC hat ihr doch versichert, dass alles legal sei. Daher brauchte sie auch keine Vorsichtsmaßnahmen.


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29.01.2026 um 22:33
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Tatsächlich habe ich hier im Allmystery Krimi Forum gelernt, dass es Straftäter:innen gibt, die sich extra ein sogenanntes "Burnerphone" zulegen, also ein Wegwerf Handy, was nur für einen bestimmten Zweck genutzt wird und danach tatsächlich entsorgt wird.
Genau das, was Cyber Cupula nach Beauftragung für Costard und CB organisiert hat. Und Keren/Olga/Doris dann nochmal am 01.01.2024 für CBs Reise zu den Kindern und Alpakas.


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29.01.2026 um 22:37
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Bin echt gespannt auf morgen. Hoffentlich erscheint die Jugendamtsmitarbeiterin. Ich hab meine Zweifel...
Morgen kommt eine Mitarbeiterin von Eugen Block,
ein Banker und eine Kriminalbeamtin.


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29.01.2026 um 22:42
Ein kurzer Einwurf: Herzlichen Dann an @SirLouis
und @Zaunkönigin für die fachkundigen Beiträge zur Frage, wie die zuständigen Behörden in der Endphase der Entführung hätten vorgehen müssen.

Mein Eindruck: Die verantwortliche Mitarbeiterin des Jugendamtes hat offenkundig zu Recht panische Angst vor einer Vernehmung zu dem fragwürdigen Einsatz in der Villa Block.

Ich hoffe, dass dennoch eine Aufklärung über die Irrungen und Wirrungen Anfang Januar 2024 erfolgt. Stattgefunden hat damals um die Jahreswende ja ganz offenkundig ein Verbrechen, bei dem das Jugendamt und andere Stellen -gelinde gesagt- nicht gut ausgesehen haben.


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29.01.2026 um 22:44
https://m.bild.de/news/inland/gericht-lehnt-berufung-ab-block-verliert-sorgerechtsstreit-in-daenemark-697bab79fa531953d52153ca

Das ist in der Deutlichkeit schon krass!


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29.01.2026 um 22:46
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Ich finde es allerdings beruhigend zu hören ( von zb Dir) wie da die Arbeitsweisen und Kontrollmechanismen reguliert sind.
Es könnte aber im Fall Block tatsächlich so gewesen sein, dass hier ein Versagen vorliegt, warum auch immer, Zeitdruck, Stress, das Umfeld hat sie eingeschüchtert?
Naja, in 1000 Fällen geht alles gut und es wird sauber und professionell gearbeitet. Aber dann gibt es doch mal wieder diesen einen Fall, wo aus welchen Gründen auch immer, ein kollektives Versagen vorkommt.
Jugendamtsmitarbeitende hatten früher etwa 20 Fälle. Heute sind es teilweise bis zu 120 (obwohl eigentlich mal auf 80 höchstens begrenzt, zumindest hier in Berlin).
Dann kommt auch hier der Fachkräftemangel zum Tragen, führt zu weiterer Belastung.
Die "alte Garde" geht langsam in Rente, somit viele junge unerfahrene Kolleg*innen, kaum noch "alte Hasen". Viele Dauererkrankte.
Dann kommen noch Umstände dazu wie oben schon beschrieben: High-Society-Familie, die auch noch einflussreich ist. Klar, da kommen einem dann schon mal Bedenken, ob man sich da wirklich "anlegt". Ganz frei ist man davon mit Sicherheit nicht.

Außerdem - was mir noch so einfiel: es war auch Corona-Zeit.
Ich kann mich selbst noch gut erinnnern an diese Zeit. War nicht so einfach, mit den Klienten in Kontakt zu bleiben. Besonders bei Kinderschutz-Fällen war es eine echte Herausforderung, denn man musste Hausbesuche gewährleisten. Das alles in Voll-Schutz-Anzügen usw.
Will sagen: in dieser Zeit war es wirklich auch schwer, intensive Arbeit in den Familien zu leisten.

Dieses war allerdings nicht mehr der Fall an Sylvester 2023/24. Von daher rechtfertigt dieser Umstand nicht, dass die Kolleginnen da vom JA nur diesen oberflächlichen Hausbesuch gemacht haben. Und sich auch noch von Dr. Rücker haben vollseiern lassen vermutlich.


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29.01.2026 um 22:48
Zitat von leonorleonor schrieb:
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Bin echt gespannt auf morgen. Hoffentlich erscheint die Jugendamtsmitarbeiterin. Ich hab meine Zweifel...
Morgen kommt eine Mitarbeiterin von Eugen Block,
ein Banker und eine Kriminalbeamtin.
Ach ja stimmt! Meine Güte, man wird selber schon ganz kirre hier, haha :D
Die Jugendamtsmitarbeiterin ist ja erst für März wieder angedacht. Sorry - mein Fehler!


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29.01.2026 um 22:54
Kein Kontakt bis zur Volljährigkeit

Für Christina Block bedeutet das Urteil: Sie darf ihre Kinder gegen den Willen des Vaters bis zu deren Volljährigkeit nicht sehen. Erst mit 18 Jahren können Klara und Theodor selbst entscheiden, ob sie wieder Kontakt zu ihrer Mutter aufnehmen wollen.
Quelle: https://m.bild.de/news/inland/gericht-lehnt-berufung-ab-block-verliert-sorgerechtsstreit-in-daenemark-697bab79fa531953d52153ca

Klara und Theodor können das auch vorher schon entscheiden. Der Satz "erst mit 18 Jahren" stimmt so nicht. Niemand wird den Kindern es verwehren, sollten sie vor Volljährigkeit den Wunsch verspüren nach Kontaktaufnahme.


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29.01.2026 um 22:59
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Eigentlich müsste man nach jeder Tat sein Handy zB in die Alster werfen. Es reicht schon lange nicht mehr, nur die SIM-Card zu wechseln. Die IT-Forensik ist einfach zu gut geworden für Straftäter.
Und dann gibt es die Straftäter, die ihre Mittäter verarschen, indem sie ihnen die Verwendung von „sicheren“ Handys suggerieren, selbst aber die Chatverläufe kopieren und archivieren…


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29.01.2026 um 23:07
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Ein kurzer Einwurf: Herzlichen Dann an @SirLouis
und @Zaunkönigin für die fachkundigen Beiträge zur Frage, wie die zuständigen Behörden in der Endphase der Entführung hätten vorgehen müssen.
Da schließe ich mich an, das ist wirklich aufschlussreich. Vielleicht solltet ihr mal als sachverständige Zeugen befragt werden, wie der "normale" Ablauf gewesen wäre. Ansonsten werden die Versäumnisse ja gar nicht aufgedeckt.


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29.01.2026 um 23:09
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Und dann gibt es die Straftäter, die ihre Mittäter verarschen, indem sie ihnen die Verwendung von „sicheren“ Handys suggerieren, selbst aber die Chatverläufe kopieren und archivieren…
Haha, genau. Das ist dann natürlich sehr unschön. Aber auch das ist nicht einmalig, insbesondere in einem Verhältnis Auftraggeber-Auftragnehmer.


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29.01.2026 um 23:24
Erst mit 18 Jahren können Klara und Theodor selbst entscheiden, ob sie wieder Kontakt zu ihrer Mutter aufnehmen wollen.
Quelle: https://m.bild.de/news/inland/gericht-lehnt-berufung-ab-block-verliert-sorgerechtsstreit-in-daenemark-697bab79fa531953d52153ca?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Diese Perspektive ist natürlich nicht korrekt, die Kinder haben natürlich jederzeit das Recht, Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen.
Welche Instanz sollte das verbieten können oder wollen…


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29.01.2026 um 23:30
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Und dann gibt es die Straftäter, die ihre Mittäter verarschen, indem sie ihnen die Verwendung von „sicheren“ Handys suggerieren, selbst aber die Chatverläufe kopieren und archivieren…
Inhalt und Chat-Teilnehmer müssten dann aber auch noch eindeutig zuzuordnen sein. Aber ja, im Falle der Israelis sind/wären kopierte Chat-Verläufe hilfreich, insbesondere wenn man als Auftragnehmer „heikler Missionen“ den eher unüblichen und vermutlich sogar geschäftsschädigenden Weg, damit vor Gericht zu gehen, im Sinne hat.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Da schließe ich mich an, das ist wirklich aufschlussreich. Vielleicht solltet ihr mal als sachverständige Zeugen befragt werden, wie der "normale" Ablauf gewesen wäre. Ansonsten werden die Versäumnisse ja gar nicht aufgedeckt.
Kann mich auch nur anschließen, hoffe jedoch, dass dies im Wahrnehmungsbereich des Gerichts liegt, sollte den JA-Aussagen Gewicht beigemessen werden (was dann vermutlich wieder hinfällig wäre).

Bzgl. den Spekulationen rund um die Beweggründe zur geplanten Aussage der JA-Mitarbeiterin trotz eventuellem Aussage-Verweigerungsrecht: Vielleicht gibt/gab es ja eine „Fremdeinwirkung“, z. B. im Interesse bestimmter (angeklagter) Personen auszusagen. Und das hat dann zu „unkontrollierten Emotionen“ geführt als der Tag gekommen war. Reine Spekulation… Aber wenn sie die Aussage tatsächlich verweigern könnte, gibt’s wohl wenig Gründe es dennoch zu tun. Insbesondere wenn man ohnehin eher ängstlich ist und sich im Zweifelsfall nur die Finger verbrennt.


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