Christina Blocks Verteidiger Dr. Ingo Bott erklärt: „Dieses Verfahren scheint so verhärtet und wird weiter mit Verhärtung geführt. Das ist nicht mehr nachvollziehbar. Es geht hier um menschlichen Umgang miteinander, die Leute müssen atmen können.“
Alter Schwede, als wäre das ein Yoga Seminar und kein Strafverfahren.
Ernello schrieb:Mein Gefühl ist, dass auch bei der Cousine Uta B. eine Haftstrafe (ohne Bewährung) im Bereich des Möglichen liegt.
Nein, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ihr Tatbeitrag war, soweit wir wissen, wirklich sehr übersichtlich und beschränkt sich auf das Abholen der Kinder an einem Treffpunkt und das hinbringen in die Villa der Mutter.
In die gesamte Planung und Vorbereitung war sie vermutlich nicht eingebunden.
Das würde mich wirklich sehr wundern, wenn bei ihr am Ende eine Strafe stehen würde, die nicht mehr bewährungsfähig ist.
leonor schrieb:Und Kury gibt doch keine Presseerklärung über die Omi ab, ohne sich vorher mit seiner Mandantin abgesprochen zu haben.
Das denke ich nämlich auch. Und es ist schon ein bisschen absurd, dass sie jetzt wieder behauptet kuri hätte das in den Unterlagen gesehen und er wäre derjenige gewesen, der angenommen habe, das Omi das Geld für die Entführung abgeholt hätte.
Es bleibt wirklich niemand in ihrem Umfeld verschont davon, die Verantwortung zugeschoben zu bekommen
SirLouis schrieb:Mein Photo des Tages :D
Made my day
:D
Photographer73 schrieb:Wieso kommt er direkt auf die Kinder?
Zu dem Zeitpunkt war das vermutlich schon öffentlich. Ich habe das hier schon mal geschrieben, die Info, dass die Block-Kinder entführt worden sind, wurde glaube ich schon am 1. Januar veröffentlicht.
Ich erinnere mich, dass ich das damals im Radio gehört habe, als überhaupt noch nicht klar war, wo die Kinder zu dem Zeitpunkt sind. Die Vermutung lag aber sofort nahe, dass die im Laufe der Zeit bei Muddi auftauchen werden.
Diese kleine unspektakuläre Aussage hat uns das ganz deutlich vor Augen geführt, dass bei Christina Block kein Vorsatz bestand.“
Ich würde eher sagen, die hat uns gezeigt, das CB nicht sonderlich umsichtig war in ihrer Planung und Durchführung. Ich erinnere gerne noch einmal an ihre ausführlichen Tagebucheintragungen, die ihr jetzt um die Ohren fliegen.
Von einem Gewalteinsatz gegen Herr Hensel oder die Kinder (...) konnte Herr Delling zu diesem Zeitpunkt nichts wissen. Das heißt er konnte so etwas auch gar nicht unterstützen.“
Ich glaube, das wurde direkt in der ersten Radio Meldung mit berichtet, dass der Vater zu Boden geschlagen wurde und die Kinder von Maskierten in Autos gezerrt wurden.
Aber vielleicht hat Delling, ebenso wie Rücker, einfach gar keine Medien zu diesem Thema konsumiert.