LeonardodV schrieb:Ich gehe zumindest davon aus, dass auch die letzten 3 nicht davon ausgingen, in Deutschland verfolgt zu werden.
Bei CB und GD kann ich mir das gerade noch vorstellen. Die sind nicht juristisch ausgebildet und CB hat sich emotional enorm verrannt in dieser Sache, das wird ihren Blick getrübt haben. Und GD an ihrer Seite hat sich da vielleicht einfach mitziehen lassen.
Aber das Anwalt C davon ausgegangen ist, dass die Beteiligten hier in Deutschland nicht verfolgt werden, kann ich mir wirklich sehr schwer vorstellen.
Das wäre ein wirklich seltsames Rechtsverständnis und bei einem Anwalt ziemlich irritierend.
LeonardodV schrieb:Und ich gehe auch davon aus, dass sie nicht damit gerechnet haben, dass das OLG die Kinder wieder nach Dänemark schickt.
Das war aber sehr blauäugig.
Das Amtsgericht hatte in erster Instanz bereits entschieden, dass es in der Hauptsache (ABR) nicht mehr zuständig ist, da sich der Lebensmittelpunkt der Kinder seit eineinhalb Jahren in Dänemark verfestigt hat.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit ihrer Beschwerde beim OLG erfolgreich sein würde, ging gegen null und das weiss
jede:r Anwalt/Anwältin für Familienrecht.
Aber selbst, wenn sie sich da noch Chancen ausgerechnet, muss ihr klar gewesen sein, dass die Möglichkeit besteht, dass die Entscheidung getroffen werden könnte, dass die Kinder zurück nach Dänemark kommen.
Sie hat sich da offenbar komplett in ihren Phantasien verrannt.