Gernhard schrieb:Es wurde explizit behauptet, Uecker würde muslimische Kinder missbrauchen! In meiner Wahrnehmung einer sehr bewusst gesetztes Detail
Definitiv, das wurde bewusst erwähnt und sollte das Ganze noch zusätzlich anheizen, davon gehe ich auch aus.
Zaunkönigin schrieb:Das ging mir bis vor kurzem auch so, aber heute kam es mir irgendwie "drüber" vor und ich hatte den Eindruck, es entwickelt sich auch zu einer gewissen Attitüde von ihm.
Das Mitgefühl mit Cousine und Ehemann kann ich noch nachvollziehen. Aber bei Delling und AP steht im Raum, dass die Knie tief in der Sache mit drin stecken.
Bisschen viel des Gute, jetzt das Mitgefühl mit allen möglichen mutmaßlichen Mittätern zur Schau zu stellen.
So empfinde ich das auch. Gerade im Bezug auf Delling. Das war heute echt too much.
Und apropos Delling - Es wird also versucht CB zu kontaktieren, bzw nach ihr zu sehen. EB weiß angeblich nix, Delling, als Lebensgefährte (!) auch nicht.
Zuhause sei Christina Block nicht gewesen, im Hotel auch nicht, Vater Eugen Block und der Lebensgefährte Delling wussten nicht, wo sie war. Eine Hotelmitarbeiterin habe vergeblich versucht, Christina Block zu erreichen. Sie habe in der Nacht zuvor Silvester im Hotel gefeiert, sei aber nicht mehr vor Ort, teilte die Mitarbeiterin den Polizistinnen mit.
Wie soll der Ablauf gewesen sein?
„Herr Delling sagte, er habe sie zuhause abgesetzt.“
Er hat sie also nur Zuhause abgesetzt? Wo war er denn danach? Ihr Handy trug er jedenfalls bei sich.
Ihr Handy konnte es nicht gewesen sein, das hatte er bei sich, in seiner Jackentasche.
Später muss er dann zum Haus von CB gefahren sein, ihr Handy hatte er wieder dabei.
Christina Blocks Handy sei an der Wohnanschrift geortet worden, sie selbst wurde aber nicht angetroffen: „Herr Delling zeigte sich bereit, das Haus für uns zu öffnen.“
[...]
Später habe Delling angerufen: „Frau Block habe sich gemeldet, sie sei jetzt einige Tage unterwegs, es gehe ihr gut.“
Delling habe sie gegen 17 Uhr ins Haus gelassen und gleich den Sorgerechtsstreit erwähnt, sagt die Zeugin. Einer eingehenden Untersuchung des Hauses sei aber nicht zugestimmt worden: „Es gab aber keine Hinweise auf ein mögliches Kampfgeschehen.“
Gegen 18 Uhr sei ihr Vorgesetzter zum Haus gekommen und habe viel mit Gerhard Delling und dem nun angeklagten Anwalt Andreas Costard gesprochen: „Es wurde gesagt, dass Christina Block das Aufenthaltsbestimmungsrecht habe, die dänischen Behörden den Beschluss aber nicht umsetzen würden.“
Delling habe das Handy seiner Lebensgefährtin gehabt, sagt die Zeugin: „Warum, weiß ich nicht.“ Christina Block habe ihn auf seinem Haustelefon angerufen, sagte er, während er unter der Dusche gewesen sei, seine Tochter sei drangegangen. Christina Block gehe es gut, sie sei mit ihrer Tochter, die bei ihr lebt, unterwegs und die nächsten Tage schlecht zu erreichen.
War er dementsprechend bei sich Zuhause, nachdem er CB bei sich abgesetzt hatte? Und CB hat ihn da dann auf seinem Festnetz angerufen, um ihm zu sagen, dass es ihr gut gehe, sie unterwegs und schlecht erreichbar wäre? Und der Herr Lebensgefährte wundert sich kein bisschen, fragt auch nicht näher nach? Is klar.
:)Wurde auch über die Kinder gesprochen? „Es ging sehr viel um den Sorgerechtsstreit“, sagt die Beamtin: „Was mich wunderte: Weder Herr Delling noch Herr Costard wirkten sonderlich besorgt um das Wohlergehen der Kinder. Oder das von Frau Block, obwohl man ja nicht wusste, wo sie ist.“
[...]
Gerhard Delling, so Anwalt David Rieks, habe das Handy seiner Lebensgefährtin ausdrücklich nicht freiwillig zum Zwecke der Sicherstellung übergeben.
Das Telefon wurde auch nicht freiwillig übergeben, einer Durchsuchung des Hauses nicht zugestimmt und Sorgen machte sich auch keiner groß. Und das, obwohl doch gar nicht klar war, was da gerade läuft. Das alles ist vollkommen lächerlich.
https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-block-prozess-der-38-verhandlungstag-wird-anders-verlaufen-als-geplant/