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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

13.807 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 17:14
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Ich würde sogar annehmen, dass alle Angeklagten dachten, dass die Rückführung zumindest einigermaßen legal ist. Eine Fehleinschätzung mit fatalen Folgen...
Die Israelis, die schon seit Anfang 2023 in Hamburg waren (Barkay, Tenenbaum, Moshe Z. & Nir Y. (IT-Fachkräfte, die sicher für die Überwachung und Recherche über die Hensels verantwortlich waren, und anschließend aber nicht unmittelbar an der Ergreifung/Verschleppung der Kinder beteiligt waren. Die haben auf dem Parkplatz in Harrislee gewartet und vermutlich mit Drohnen oä den Überfall koordiniert. Die sind auch nicht mit nach Süddeutschland gefahren)
Also diese vier Personen werden gewusst haben was Sache ist.
Der Prügeltrupp, der erst drei Tage vorher in Hamburg landete wird eher "gutgläubig" gewesen sein.....


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 17:25
Ich denke, dass der überstürzte Aufbruch am Alpakahof durchaus auf das starke Interesse der Polizei zurück zuführen war.
Es wurde ja beschrieben, dass CB laut DB mit Hamburg telefonierte (mit AC?) und auf einmal die Stimmung kippte.

Dann würde der Alpakabauer gesagt haben: seht zu das ihr euch vom Acker macht. So war das nicht geplant. Der wollte keinen Ärger mit den Ordnungshütern. Da glaubte man evt noch, dass die Polizei keine Spur nach Süddeutschland findet. Die hatten nur nicht die Rechnung mit den aufmerksamen Kindern gemacht. Ich denke, dass Klara sich mental schon vor der eigentlichen Entführung auf so eine Situation eingestellt hatte. Sie hat ja eine Unmenge "Daten" abgespeichert in ihrem Kopf. Nur so konnte der Hof überhaupt (so schnell?) gefunden werden.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 18:15
Zitat von VivaceVivace schrieb:Nur so konnte der Hof überhaupt (so schnell?) gefunden werden.
Es gab da ja an einem Prozesstag Fragen von IB zu der Route vor Ort.
Da ging es wohl wieder um eine Relativierung der Aussagen.


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um 18:18
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Tja, blöde Zwickmühle! Der Bande einerseits die Legalität vorbeten
CB ist ja durchaus eine attraktive Frau mit angenehmen Gesichtszügen. Vllt hat auch das ;) Konzept "Charmeoffensive" gegriffen.
Ein Mann gab sich jüngst dem israelischen Nachrichtensender "Channel 12" in einem anonymisierten Interview als Fahrer eines der Fluchtautos zu erkennen. Nach der Aktion sei er direkt zurück ins Hotel gefahren, so der Mann, der nur mit dem abgekürzten Namen A. angegeben wird. "Wir haben einen Champagner geöffnet, sprachen einen Toast aus, wir hatten die Kinder gerettet", spricht er von einer ausgelassenen Feier. Es sei wie ein Traum gewesen.

Dann fällt ein entscheidender Zusatz: "Schließlich saß die Mutter vor uns." A. habe noch in der Nacht mit Block gesprochen und ihr Komplimente gemacht. "Ihr Gesicht geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie sieht aus wie Prinzessin Diana. Ich sagte es ihr auch: "Du bist so schön wie eine Prinzessin".
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/sieht-aus-wie-prinzessin-diana-entfuehrer-schildert-champagner-treffen-mit-christina-block_0f841a1d-3ef3-4605-90cf-3730d09f1f99.html

Es war Fahrer Tzach K.
https://www.stern.de/panorama/verbrechen/christina-block--israeli-widerspricht-ihr-wegen-nacht-der-entfuehrung-36055666.html


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 18:21
Zitat von ottercatottercat schrieb:Ich gehe davon aus, dass die nächsten Zeugen das weiter so berichten werden. Wobei, meine Meinung, das trotzdem sehr naiv und dämlich wäre.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Entweder waren nur Dilettanten am Werke oder (was mE näherliegend ist) gingen die Israelis tatsächlich davon aus, dass ihnen in Deutschland keine Strafverfolgung droht. H
Zitat von M8nixM8nix schrieb:doof kann man eigentlich gar nicht sein, dass man in einem Ausmaß Spuren hinterlässt, die jedem geradezu in Auge springen müssen.
Eher haben sie sich einlullen lassen durch irgendwelche Dokumente und nicht genug insistiert.
Ich möchte jetzt wirklich nicht den Anwalt für die fünf "Spätzugänge" aus Israel spielen, die erst drei Tage vor der Entführung nach Hamburg kamen. Man kann das Verhalten gegenüber den Kindern mit nichts entschuldigen.

Ich versuche trotzdem mal zumindest eine Erklärung zu finden, wie es sein kann, dass fünf erwachsene Männer aus unserer Sicht so viele Fehler bei einem Verbrechen machen.
Beim 48. Podcast mit Prügel-Jonathan fiel mir enttäuschend auf, dass Maske/Piltz das (für zwei renommierte Journalisten) auch recht banal abtaten.

Ich hole mal ein bisschen weiter aus :)
Meine Meinung ist aber ganz sicher nicht der Weisheit letzter Schluss :D

Maske/Piltz behaupten, dass es nicht glaubhaft sein könnte, dass sich keiner der Entführer Gedanken über die Legalität der Aktion gemacht haben soll.

Ich finde - im Gegensatz zu Maske /Piltz - die Argumente der sehr spät angeheuerten Entführer (ohne das Model), dass sie hereingelegt wurden aber durchaus plausibel und nachvollziehbar.
Natürlich nur als Erklärung, ganz sicher nicht als "Entschuldigung" für ihre Tat:
Piltz und Maske sind hochgebildete, kritische Journalisten, aufgewachsen im behüteten Deutschland. Ich glaube, da ist ein Perspektivwechsel schwierig und ihre Haltung fast schon arrogant.

Die fünf kurzfristig angeheuerten Israelis sind alles Männer gewesen, die im Nah-Ost-Konflikt aufgewachsen/sozialisiert wurden (seit Generationen im Krieg bzw. in Kriegsbereitschaft) und nicht in Westeuropa, wo die meisten Menschen nur durch TV-Krimis wissen wie herum man eine Waffe hält.
Das waren hauptsächlich Kampfsportler bzw Ex-Soldaten (und DAS sind quasi fast alle israelischen Bürger; Männer mind drei Jahre Wehrpflicht; alle Frauen mind zwei Jahre! Das ist eine prägende Zeit... ).
Die Gruppendynamik bzw - zwang in diesen Männergruppen ist auch ohne diesen Background so, dass bei so kurzfristiger Zusammenstellung sehr schnell eine Hierarchie akzeptiert wird.
Zumal es sich um eine Gruppierung ehemaliger Befehlsempfänger handelt, die kein Problem damit haben die Verantwortung und Befehlsgewalt an Barkay/einen Führer abzugeben.

In Westeuropa ist zB der Fokus in den letzten Jahrzehnten immer mehr auf dem selbstbestimmten Individuum; in Israel hingegen ist trotz Wandel in der sozialistischen Kibbuz-Kultur die Verpflichtung bzw Unterordnung zur Gemeinschaft immer noch vorherrschender als das Individuum.

Und dann halten auch noch deutsche Anwälte, bzw Juristen wie Costard und Hanning wichtig aussehende Dokumente vor (mit Sicherheit nicht in hebräischer Übersetzung) über die 'Rechtmäßigkeit'. Wer hinterfragt das, wenn man doch in einer Gruppe gleichgesinnter Männer ist? Das war ja fast wie eine staatliche, offizielle Mission zu verstehen.

Lt. Zeitleiste war das Treffen der fünf "späten" Entführer vor Silvester wenige Stunden nach Eintreffen aus Israel in Hamburg. Null Zeit sich über die genauen Umstände schlau zu machen.

Und eine gute Bezahlung für eine gute Tat lässt den letzten Zweifel schwinden, so fern überhaupt etwas hinterfragt wurde.

David Barkay und Keren T (und die beiden IT-Menschen) sind die Einzigen gewesen, die das aufgrund von Dauer und Vertiefung in die monatelange Aktion und mit ihren Lebenserfahrungen hätte durchschauen können und müssen. (Barkay sagte bisher übrigens als Einziger ausser Tal S, dass er für seine Fehler die Verantwortung übernimmt.)
" Ich bin erwachsen, ich bin verantwortlich für meine Fehler. Das ist der Preis, der gezahlt werden muss."
Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/gericht/liveticker-block-prozess-tag-35-david-barkay-christina-block/#google_vignette [/spoiler]

Aber: vielleicht ist auch Barkay und Keren dem Dolce Vita im Hotel Grand Elysée, den Schmeicheleien von EB/AC und natürlich dem zerbrechlichen Charme von CB erlegen. (Ich erinnere nur an Tzach K.: "wie Lady Di; wie eine Prinzessin") Barkay wurde sicherlich regelrecht hofiert und umgarnt und gegen Ende auch unter Druck gesetzt. Und natürlich sehr gut bezahlt.

Und ganz zum Schluß, um quasi den Sack zuzumachen, legt die manipulative, schluchzende, scheinbar hilflose Drama-Queen drei Tage vor Silvester noch eine Show vor der versammelten Mannschaft hin (OT zu GD in ähnlicher Situation: "lass mich allein hingehen, dann wirke ich glaubhafter"), damit den Jungs auf dem Weg nach Dänemark nicht doch noch der Gedanke kommt, dass diese Hauruck-Aktion vielleicht keine gute Idee sein könnte.

Das sind große Jungs gewesen mit einem Superman-Komplex, in deren Welt Gewalt und Fremdbestimmung alltäglich ist und nicht hinterfragt wird.


Quelle: https://shows.acast.com/ein-echter-krimi-der-fall-block/episodes/folge-48-jonathan-c-spricht-seine-version-und-die-offenen-fr


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 18:51
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:Es war Fahrer Tzach K.
https://www.stern.de/panorama/verbrechen/christina-block--israeli-widerspricht-ihr-wegen-nacht-der-entfuehrung-36055666.html
Das Interview von Tzach K. (auf Channel 12) habe ich mal via Google-Übersetzer in Deutsch übersetzt.
Der das Interview führt ist Baruch Tagnia (oder Branu Tegene), ein bekannter israelischer Journalist und Berichterstatter für Channel 12.


Zitat (08.09.25):
„Mein Leben wurde ausgelöscht“: Der Fahrer im deutschen Kindesentführungsfall packt aus | Exklusiv

A., ein Mann in den Vierzigern, ist derzeit in einen der Fälle verwickelt, die Deutschland derzeit aufwühlen. Im Zentrum des Falls steht Christina Block, eine deutsche Milliardärin und Erbin eines Steakhouse-Imperiums. Sie wandte sich an den Ex-Mann des Mossad und bat um die Rückgabe ihrer beiden kleinen Kinder, die sich zu dem Zeitpunkt mit ihrem Vater, ihrem Ex-Mann, in Dänemark aufhielten. A. fungierte als Fahrer der Gruppe, die die Kinder entführte, und schilderte gestern Abend (Sonntag) in einem Exklusivinterview mit News 12 den Hergang der Ereignisse.

A. sagte: „Ein mir bekannter hochrangiger Beamter einer Institution sprach mich an und sagte: ‚Ich habe da eine Operation in Deutschland mit einem Haftbefehl eines deutschen Gerichts. Wenn du willst, komm mit.‘“ Über seine Gefühle bezüglich der Durchführung der Operation fügte er hinzu: „Ich fühlte mich, als bekäme ich die Gelegenheit, einen Superman-Umhang zu tragen, ich bin ein Held. Sie haben mir eine Heldengeschichte erzählt – dass ich Kinder zurückbringen würde.“

Nachdem die Affäre in der Bild-Zeitung öffentlich wurde, meldete sich einer der Beteiligten der von ehemaligen hochrangigen Mossad-Beamten durchgeführten Operation zu Wort. • Laut seinen Angaben wurde die gesamte Operation nicht geheim durchgeführt, und ihm wurde versichert, dass sie in Abstimmung mit den deutschen Behörden stattfand. • „Sie haben mir eine Heldengeschichte aufgetischt“, sagte A., der israelische Fahrer. • Er kann immer noch nicht fassen, wie ein ehemaliger Mossad-Beamter, der ihm blind vertraut hatte, ihn so hineinziehen konnte. • A.s Verteidiger sagte gegenüber Kanal 12: „Mein Mandant wird getäuscht.“

Seinen Angaben zufolge wurde die gesamte Operation offen und transparent durchgeführt: Die Teammitglieder benutzten ihre eigenen Pässe und wurden angeheuert.

Sie reisten mit denselben Pässen und bezahlten mit ihren Kreditkarten. Laut A. bestand die Vereinbarung, dass die gesamte Operation mit den deutschen Behörden abgestimmt war. „Wir fühlten uns, als würden wir die Mission unseres Lebens antreten“, beschrieb er.

Laut A. sagte ihm derselbe Mossad-Offizier, dass die Kinder in Dänemark wahrscheinlich schwerem Missbrauch, Eltern-Kind-Entfremdung und Pädophilie ausgesetzt seien. „Ich dachte die ganze Zeit an mein Kind – das ist Hingabe, das ist eine Mission“, sagte A.

Die Entführung fand am Silvesterabend statt. „Wir kamen in Dänemark an. In meinem Auto saßen der hochrangige Mossad-Offizier und eine weitere Person“, erinnerte sich A. „Sie stiegen ein und sagten mir, ich solle losfahren. Ich fuhr, setzte sie ab und ging zurück ins Hotel – niemand freute sich für mich. Wir öffneten Champagner, stießen an, wir hatten Kinder gerettet! Es
kam mir wie ein Traum vor.“

In den letzten Tagen eskalierte die Affäre. Die Bild-Zeitung, die den Fall aufgedeckt hatte, ließ die Bombe platzen, als sie veröffentlichte, dass der Kopf des israelischen Entführungsteams Yaakov Perry, ehemaliger Chef des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet und Präsident des Wirtschaftsinformationsunternehmens CGI, war. Und das alles für sieben Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende von CGI, Zvika Naveh, bezeichnete dies heute als „abwegige Behauptung“ und erklärte, keiner der Beteiligten habe eine Verbindung zum Unternehmen.

A. sagte, seit die Affäre aufgedeckt wurde, habe er große Schwierigkeiten, seinen Alltag zu bewältigen und zu verarbeiten, wie ein ehemaliger hochrangiger Mossad-Beamter, dem er blind vertraut hatte, ihn in einen Kindesentführungsfall verwickelt hatte. „Mein Leben ist ausgelöscht“, sagte er. „Ein ehemaliger hochrangiger Mossad-Beamter – dass ich an ihm zweifeln sollte? Wer bin ich überhaupt?“

Anwalt Nir Yaslovitch, der Verteidiger von A, sagte gegenüber Channel 12: „Mein Mandant wird leider durch eine falsche Darstellung eines hochrangigen Beamten der Anstalt irregeführt, und er hat meiner Ansicht nach derzeit keine Straftat begangen. Mein Mandant war nicht an der Entführung beteiligt; er führte lediglich eine konkrete, spontane Handlung aus und fuhr die Kinder von Punkt X nach Punkt Y.“

Vor einigen Monaten wurde ein Israeli, der zu dem Team gehörte, das die Kinder entführt hatte, in Zypern festgenommen. Er steht nun in Deutschland vor Gericht. A. geht davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch er aufgrund eines internationalen Haftbefehls der Deutschen vernommen wird. Gegenüber dem Fernsehsender Channel 12 erklärte er, er werde mit allen Ermittlungsbehörden kooperieren und versuchen, seine Unschuld zu beweisen – da er Opfer von Manipulationen ehemaliger Mossad-Agenten geworden sei.
Quelle: https://www.mako.co.il/news-world/2025_q3/Article-b66b07c1b162991027.htm?Partner=searchResults


Die Stelle in der er CB als Prinzessin sieht:
MOMA 02

MOMA Prinzessin


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um 18:59
@GinoRedheart
@ottercat
@M8nix
@Vivace

Im Grunde ist es doch recht simpel.

Das ganze Gesinge von der vermuteten Legalität ist eine (nachvollziehbare) Schutzbehauptung.

Ist es jedoch keine Schutzbehauptung und sie glaubten das Märchen wirklich, hätten alle Beteiligten mit etwas Menschenverstand und Lebenserfahrung doch eine ganz entscheidende Frage stellen müssen:

„Ok, wenn alles so legal ist - wozu müssen wir Israelis von weit her anreisen? Wieso bekommt ihr das nicht selbst geregelt? Warum veranstalten wir hier so eine Geheimoperation? Warum haben wir Masken auf?“

Irgendein Entführer - ich weiß nicht mehr welcher - erzählte doch, dass CB in ihrer Ansprache sagte, „nur ihr Israelis könnt das!“ Ja, aber - warum?!?

Also ich glaub das alles nicht und bin ganz bei @LeonardodV. Straftat: Haken hinter. Kommen wir (in D) damit durch: ja!


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um 19:13
Und das alles für sieben Millionen Euro
Quelle: https://www.mako.co.il/news-world/2025_q3/Article-b66b07c1b162991027.htm?Partner=searchResults

Kann mir jemand von euch das mit den sieben Millionen mal kurz erläutern?
War da das Honorar für die sogenannte Rückholung?


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um 19:14
Zitat von VivaceVivace schrieb:Maske/Piltz behaupten, dass es nicht glaubhaft sein könnte, dass sich keiner der Entführer Gedanken über die Legalität der Aktion gemacht haben soll.
Das behaupten ja selbst die Entführer nicht. Vielmehr behaupten sie, dass behauptet wurde, dass die Aktion in Deutschland nicht strafbar wäre (allerdings in Dänemark: Angst vor Polizei in Dänemark, Maskierung, Flucht über die „grüne Grenze“). In Deutschland hätte man sich lt. Barkay auf einen längerfristigen Aufenthalt vorbereitet (Mietvertrag in HH (im Voraus bezahlt), großzügige Beteiligung für Hanning für die Vermittlung neuer Aufträge usw.).

Zu deinen anderen Argumenten: jeder der Beteiligten wusste, dass er in Dänemark eine Straftat begeht (ich sage es hier immer wieder, auch wenn ich mich wiederhole).

Was würdest du sagen, wenn behauptet worden wäre: begehe in Dänemark einen Bankraub, du wirst in Deutschland nicht bestraft, du musst es nur über die Grenze schaffen. Ich bleibe dabei: jeder Beteiligte wusste, dass er Unrecht begeht. Auch die „Hinzugekommenen“. Sie fühlten sich allerdings aufgrund der Erzählungen sicher. Blöd gelaufen, wie man bei Tal S. eindrucksvoll sehen kann.
Zitat von VivaceVivace schrieb:Das sind große Jungs gewesen mit einem Superman-Komplex, in deren Welt Gewalt und Fremdbestimmung alltäglich ist und nicht hinterfragt wird.
ME wollten sie schnelles Geld machen. Sie sind keine Superhelden.


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um 19:22
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Kann mir jemand von euch das mit den sieben Millionen mal kurz erläutern?
War da das Honorar für die sogenannte Rückholung?
Die Summe wurde mE von Mauss ins Spiel gebracht. Er behauptete, dass diese Summe geflossen sei. Andere deutsche „Fachleute“ (nicht mehr abrufbare Spiegel-TV-Folge) schätzten die Kosten für die Aktion auf mindestens 5 Millionen EUR.


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um 19:28
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Die Summe wurde mE von Mauss ins Spiel gebracht. Er behauptete, dass diese Summe geflossen sei. Andere deutsche „Fachleute“ (nicht mehr abrufbare Spiegel-TV-Folge) schätzten die Kosten für die Aktion auf mindestens 5 Millionen EUR.
Ja, danke! Da kommt dann auch noch der ganze Rattenschwanz mit den anderen Kosten dazu. Also müssten sich die Gesamtkosten im hohen einstelligen Bereich befinden.


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um 19:35
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Ja, danke! Da kommt dann auch noch der ganze Rattenschwanz mit den anderen Kosten dazu. Also müssten sich die Gesamtkosten im hohen einstelligen Bereich befinden.
Und egal, wie das Ganze ausgeht - und ob EB doch noch vor Gericht landet oder nicht. Allein dieser Verlust - ohne gewünschtes Ergebnis, stattdessen noch mit erheblichem Verlust von Renommee - ist für einen „kostenbewussten“ Menschen, wie EB eine erhebliche Strafe.

Womöglich denkt er ja mal darüber nach, was da „zu ihm gekommen ist“ - die Wahrscheinlichkeit halte ich allerdings für gering…


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um 19:39
@Gernhard

Im Gegensatz zu seinem Lebenswerk des Konzernaufbaus war er im Fall definitiv nicht erfolgreich.


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um 20:21
CB als Milliardärin zu bezeichnen ist schon auch sportlich. Da müsste man wohl schon eine Währung aus Korea oder den Philippinen hernehmen, damit das hinkommt.


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um 20:24
Zitat von antheanthe schrieb:CB als Milliardärin zu bezeichnen ist schon auch sportlich. Da müsste man wohl schon eine Währung aus Korea oder den Philippinen hernehmen, damit das hinkommt.
So weit brauchst Du gar nicht. Polen reicht auch (Zloty) ^^


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um 20:38
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Im Gegensatz zu seinem Lebenswerk des Konzernaufbaus war er im Fall definitiv nicht erfolgreich.
Ich habe zugunsten von EB Zweifel, dass er an der konkreten Aktion beteiligt war. Jedenfalls insoweit, dass man ihn dafür strafrechtlich belangen könnte. Natürlich hat er Gelder zur Verfügung gestellt. Ob man ihm nachweisen kann, dass er wusste, dass diese Aktion (ohne seine Zustimmung) realisiert werden kann, wird man irgendwann wissen.

Weshalb ich das denke (aus dem Gedächtnis):

Es soll eine Korrespondenz zwischen EB und dem von ihm beauftragten AP gegeben haben. Inhalt:

- AP teilt mit, dass (heute), als das Haus von SH observiert wurde, weitere (unbekannte) „Agenten“ vor Ort waren. Er empfiehlt, dass das Vorgehen zwischen den Generationen abgestimmt wird und EB, als Großvater, eingebunden wird.

- Es gab Diskrepanzen, als es darum ging, dass EB den Kindern Weihnachtlichsgeschenke überbringen lassen wollte. Dr.C. versuchte, das gegenüber AP (erfolglos) zu verhindern mit: „Die Mutter hat das Sagen“. Man wollte nicht „gestört“ werden.

- EB war mE jedoch von den Planungen, die Kinder auf die Art, wie geschehen, zurückzuholen, in Kenntnis gesetzt worden. Das veranlasste ihn offensichtlich, das sog. bekannte „Risikopapier“ bei AP in Auftrag zu geben, das u.a. auswies „Unfallfgefahr mit Todesfolge“. Dieses will ihm AP am 2.1. (wohl bisher nicht widerlegbar) übergeben haben. Ich halte es schon für bedeutend, dass EB das Ganze nochmal „extern“ überprüfen ließ. Das ist schon ungewöhnlich, passt aber zu den Charaktereigenschaften, die von ihm bekannt sind.

Insoweit halte ich, im Hinblick auf diese Aspekte (ohne natürlich die übrigen Ermittlungsergebnisse zu kennen) die Entscheidung der StA, das Ermittlungsverfahren gegen ihn einzustellen, für nachvollziehbar. Wie es weitergeht, werden wir erfahren.

Aber trotzdem: jemand, der eine „Risikoanalyse“ in Auftrag gibt - sollte der tatsächlich bei diesem Ergebnis, der Aktion zustimmen?


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um 20:47
Zitat von GinoRedheartGinoRedheart schrieb:Im Gegensatz zu seinem Lebenswerk des Konzernaufbaus war er im Fall definitiv nicht erfolgreich.
Ich werfe mal eine Frage in den Raum:

Ist der Block-Konzern wirklich so erfolgreich? Und wenn ja: warum eigentlich?

Diese Frage beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit. Ja - ich kenne die Statistiken der Unternehmensentwicklung, und dass die Kurve ordentlich in die Höhe geht.

Ich bin kein Wirtschaftsexperte, aber dennoch bekommt man ja das eine oder andere mit.
Z.B., dass es der deutschen Wirtschaft schlecht geht, kaum Wachstum, Fachkräftemangel, hohe Mieten, hohe Energiekosten, Einführung/Anhebung des Mindestlohn usw.
Gerade die Gastronomie ist extrem betroffen, alteingesessene Lokalitäten schließen (aus o.g. Gründen). Und weil Menschen es sich gar nicht mehr so oft leisten können, Essen zu gehen.
Dann kam 2020 die Pandemie, die die Branche extrem belastet hat und unter deren Auswirkungen noch viele leiden, wenn sie es denn überlebt haben. Hier in Berlin ist das z.B. deutlich zu beobachten.

Und jetzt mal ins Finetuning gehend: Saftige Rindersteaks sind in Zeiten, wo es immer mehr Vegatarier wenn nicht sogar Veganer gibt mit Sicherheit nicht mehr so gefragt wie in den 60er/70er/80er Jahren, wo es noch irgendwie dazu gehörte, Fleisch in großen Mengen zu zelebrieren.
Der Trend ist doch rückläufig, oder nicht? In bestimmten Ecken in Berlin würde man glaube ich eher gesteinigt werden, wenn man zwischen lauter veganen und bio-nachhaltigen Veggie-Gastro-Angeboten ein rustikales Steakhaus eröffnen würde.

Um zu meiner Eingangsfrage zurückzukommen: wie hat EB mit seiner Company es geschafft, nicht nur das alles zu überleben, sondern auch noch extrem zu expandieren?
Mir ist bekannt, dass das Unternehmen auch Produkte in Supermärkten anbietet. Ehrlichgesagt ist mir das beim Einkaufen noch nie ins Auge gesprungen, ich wusste bis zu dem Bericht über das Unternehmen gar nicht, dass es Block-House-Produkte in Einkaufsläden gibt. Was soll denn das sein? Pfeffer? Ketchup? Bei letzterem fällt mir eher Heinz ein oder - regional hier in Berlin "Werder". Also es gibt enorme Konkurrenz.
Hat dieser Firmenzweig wirklich so eine Tragweite, um Hotel und sämtliche Restaurants durch die Pandemie und schlechte Wirtschaftslage zu bringen?
Auch das Hotel dürfte ja von der Pandemie betroffen gewesen sein.
Coronahilfen, schön und gut. Aber das war doch eher ein Tropfen auf den heißen Stein und diente eher der Gefahrenabwehr der endgültigen Insolvenz bei den meisten Betrieben.

Dann ist bekannt, dass EB seine Fluglinie in den 90ern in den Sand gesetzt hat. So was geht doch auch nicht spurlos an einem Unternehmen vorbei.?

Ich würde die Behauptung gerne mal hinterfragen, ob das wirklich alles so erfolgreich ist, und wenn ja: warum? Die Bedingungen drum herum sind doch denkbar schlecht.

Plus jetzt noch der Bakschisch für die "Aktion", in welcher Höhe auch immer.

Vielleicht habt Ihr ja Ideen.


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um 20:49
Zitat von VivaceVivace schrieb:Ich denke, dass der überstürzte Aufbruch am Alpakahof durchaus auf das starke Interesse der Polizei zurück zuführen war.
Es wurde ja beschrieben, dass CB laut DB mit Hamburg telefonierte (mit AC?) und auf einmal die Stimmung kippte.
Ich denke auch, dass der Tatvorwurf (räuberischer Menschenraub?), der plötzlich im Raum stand, die Beteiligten ziemlich erschreckt hat. Deshalb sind vermutlich auch AC und Delling etc. sofort auf der Sorgerechtsgeschichte. rumgeritten. Das wirkt ja schon etwas befremdlich, wenn man bedenkt, dass den gerade gesagt wurde, dass zwei kleine Kinder entführt wurden.
Ich vermute, dass man vielleicht doch nicht davon ausgegangen ist, dass man die Entführung so schnell CB zuordnen würde, sondern, dass man gedacht hat, man hätte ein bisschen mehr Zeit. Dann wäre CB mit den Kindern irgendwann aufgetaucht und hätte ihre Geschichte erzählt. (Handy im Hotelzimmer mit Anweisungen etc). Mit der Entführung hatte sie nichts zu tun und jetzt, da die Kinder nur mal in Hamburg sind, ist aber der ordnungsgemäße Rechtszustand wiederhergestellt. Sie hat das ABR etc.
Aus welchen Gründen auch immer, haben sie offenbar nicht damit gerechnet, dass so schnell und so intensiv danach gefahndet wird, wo die Kinder sind.
Zitat von VivaceVivace schrieb:Sie hat ja eine Unmenge "Daten" abgespeichert in ihrem Kopf. Nur so konnte der Hof überhaupt (so schnell?) gefunden werden.
Ja das muss man auch erstmal können.
Das ist schon enorm, dass sie sich so viele Details gemerkt hat, die später hilfreich waren um den Hof ausfindig zu machen.
Zitat von VivaceVivace schrieb:Die fünf kurzfristig angeheuerten Israelis sind alles Männer gewesen, die im Nah-Ost-Konflikt aufgewachsen/sozialisiert wurden (seit Generationen im Krieg bzw. in Kriegsbereitschaft) und nicht in Westeuropa, wo die meisten Menschen nur durch TV-Krimis wissen wie herum man eine Waffe hält.
Israel ist ein Rechtsstaat und auch dort gibt es familienrechtliche Auseinandersetzungen. Und auch dort werden diese nicht durch ausländische "Söldner" gelöst.
Ich halte das für vollkommen umwahrscheinlich, das eben keinerlei Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser"Operation" gekommrn sind
Zitat von VivaceVivace schrieb:Und eine gute Bezahlung für eine gute Tat lässt den letzten Zweifel schwinden, so fern überhaupt etwas hinterfragt wurde.
Gute Bezahlung hat sicherlich einen motivierenden Charakter gehabt.
Wobei interessant wäre, wie viel ihnen wirklich versprochen wurde. 10.000 € finde ich ziemlich wenig für so eine Aktion, bei der immerhin im schlechtesten Fall eine Freiheitsstrafe im Raum steht.


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um 20:57
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Ist es jedoch keine Schutzbehauptung und sie glaubten das Märchen wirklich, hätten alle Beteiligten mit etwas Menschenverstand und Lebenserfahrung doch eine ganz entscheidende Frage stellen müssen:

„Ok, wenn alles so legal ist - wozu müssen wir Israelis von weit her anreisen? Wieso bekommt ihr das nicht selbst geregelt? Warum veranstalten wir hier so eine Geheimoperation? Warum haben wir Masken auf?“

Irgendein Entführer - ich weiß nicht mehr welcher - erzählte doch, dass CB in ihrer Ansprache sagte, „nur ihr Israelis könnt das!“ Ja, aber - warum?!?
Ich halte mal dagegen, dass nicht der gesamten Truppe hundertprozentig klar war, dass es sich um eine gravierende Straftat handelt. Einige wenige aus der unteren Charge haben sich vllt tatsächlich vom Prestige, den glanzvollen Auftritten und dem "Superman - Retter in der Not" Getue einlullen lassen. Und Zweifel ihrerseits wurden mglw relativiert, kleingeredet.


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um 21:01
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:In bestimmten Ecken in Berlin würde man glaube ich eher gesteinigt werden, wenn man zwischen lauter veganen und bio-nachhaltigen Veggie-Gastro-Angeboten ein rustikales Steakhaus eröffnen würde.
Dann eröffnet man da eben keins.
Vor der Eröffnung von neuen Filialen wird sicherlich eine umfangreiche Analyse gemacht und es gibt ohnehin Vorgaben, wie die Örtlichkeiten grob beschaffen sein müssen. Das machen heutzutage auch Supermärkte und andere Filialketten.
Ich war jetzt lange nicht mehr bei Block, ich habe auch im Moment keine Lust da hinzugehen. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass auch bei Block der Zeitgeist angekommen ist und man mehr vegetarische und vegane Angebote auf dem Karten findet als früher.
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Was soll denn das sein? Pfeffer? Ketchup?
Fast alles was ist auch in den Restaurants gibt.
Block Handel
Unser BLOCK HOUSE Produktsortiment für den Lebensmitteleinzelhandel umfasst inzwischen rund 60 Produkte. Ob klassischer Steakpfeffer, die fein abgestimmten Saucen und Dressings, die beliebte Sour Cream oder unsere Fleischspezialitäten aus bestem Rindfleisch – alles schmeckt genauso, wie unsere Gäste es aus den BLOCK HOUSE Restaurants kennen und schätzen. Von der Produktentwicklung über die Herstellung der Speisen bis zu ihrer Vermarktung liegt dabei jeder Schritt in den Händen unserer Block Handels GmbH.
Quelle:
Lebensmittelproduktion | Block Gruppe https://share.google/rxaXP1OecHmGTVYdw
Die haben auch einen Onlineshop. Und das was man dort bestellen kann, findet man auch im Handel, z.b Edeka oder Rewe zumindest hier in Hamburg

https://shop.block-house.de/catalog?CatalogID=blockhouse&CategoryName=blockhouse


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