Ich habe zwei Fragen schon länger notiert und dazu (hoffentlich nicht zu) viel geschrieben. Aber vielleicht gerade ein guter Zeitpunkt, weil gerade nichts akut anliegt
:)Einmal den
OLG-Gerichtsentscheid von 2021 zu Gunsten CB und einmal den
verspäteten HKÜ-AntragIch habe mir die alte Maske-Podcast-Folge Nr 15 vom 24. August 2025 angehört/gelesen und bin dann wieder über diesen Gerichtsentscheid des OLG HH gestolpert, der ja so eine zentrale Rolle spielt.
Zur Auffrischung der Erinnerung: am 27. Oktober 2021 erhält Christina Block am OLG Hamburg vorläufig das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Der ist ja durch CB gefühlt 100fach in vermutlich Dutzend Sprachen im Umlauf (Scherz) und liegt bei jedem „Sicherheits“-Unternehmen der nördlichen Hemisphäre auf dem Schreibtisch zwecks unverbindlichem Kostenvoranschlag für die „Rückholung“ von minderjährigen Personen …
Aber nun ernsthaft war/ist ja dieses Urteil die ultimative Rechtfertigung von CB für alles was danach folgte. Hätte das OLG 2021
anders entschieden, wären die darauf folgenden Geschehnisse möglicherweise
anders verlaufen.(?)
So weit, so schlecht: man macht sich natürlich Gedanken über die schräge Argumentation des Gerichts (leichte Schläge im Rahmen der Erziehung kein Problem usw),
ABER das hier hat mich dann doch sehr stutzig gemacht:
Folge 15 Maske/Piltz: 25:17 ff
Piltz: Aber es gibt noch eine andere Sache, die ganz interessant war, die ich bei dem Lesen der Akte dort auch gesehen habe. Und das betrifft jetzt auch dann weitere Ermittlungen. […] Und zwar, und das glaube ich ist etwas, was auch aufgearbeitet und aufgeklärt gehört, scheint es so zu sein, dass ein Sicherheitsmann, der von Frau Block beauftragt worden war und der für Frau Block schon vorher in einigen Sachen gearbeitet hat und für sie Geld bekommen hat, stand offenbar im Kontakt mit dem Umfeld der Staatsanwältin, die damals diese Anklage diese Ermittlung geleitet hat und dann auch am Ende die Anklage dann doch durchgebracht hat. [...] gab es dort, das sind jetzt mal Fragen, eine Einflussnahme, gab es dort einfach nur den Wunsch, über die Ermittlung informiert zu werden.[…] Und das, finde ich, spielt dann auch schon wieder natürlich dann in dieses Verfahren mit rein, weil wir dann merken: da haben wir wieder Sicherheitsleute, die da drin sind, wo Geld geflossen ist, Einflussnahmen. Das sind alles Themen, über die es weiter, glaube ich, Recherchen nötig sind, aber wahrscheinlich auch die Ermittlungen. Und was vielleicht auch in diesem Gerichtsprozess, der gerade läuft, aufgeklärt werden könnte.
Quelle:
https://shows.acast.com/ein-echter-krimi-der-fall-block/episodes/68cbdff5916c6f852093d86b (wortwörtliches Transkript; gesamter Text lesbar im Wiki; Hervorhebungen von mir)
Ist darüber im Verlauf des letzten Jahres seit diesem PodCast-Teil näheres bekannt geworden? Es ist ja doch ein sehr schwerwiegender Verdacht. Gibt es bekannte Ermittlungen und Recherchen seitens Presse oder sogar StA?
Es erklärt natürlich u.a. auch das Misstrauen gegenüber Hamburger Behörden seitens der Familie Hensel: dass auch möglicherweise - so zumindest die Recherche vom „Spiegel“- erfolgreich Einfluss auf eine Staatsanwältin genommen wurde.
………………………………………….
Und dann ist da noch eine zweite Sache über die ich grübel und nichts weiteres gefunden habe:
Warum hat CB viel zu spät den Antrag auf HKÜ gestellt? Wurde das irgendwann konkret begründet, oder lag es schlicht an der mangelnden Initiative von CB? Oder Unwissenheit ihres Anwalts?
Der Antrag für HKÜ wurde ca ein Jahr zu spät seitens CB gestellt, genau genommen hatte sie zufällig knapp die Frist überschritten. Evt wurde darüber schon diskutiert, und ich habe es überlesen.
• Zeitpunkt der Antragstellung: Der HKÜ-Antrag zur Rückführung der Kinder wurde von Christina Block am 22. August 2022 beim Familiengericht in Sonderburg, Dänemark, gestellt.
• Verspätung und Konsequenzen: Nach dem HKÜ-Abkommen (Artikel 12) sind Rückführungen einfacher durchzusetzen, wenn der Antrag innerhalb eines Jahres nach dem widerrechtlichen Verbleiben gestellt wird. Mit der Antragstellung im August 2022, mehr als ein Jahr nach der Trennung im Sommer 2021, war diese Jahresfrist überschritten. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Gerichte eine Rückführung ablehnen, wenn sich das Kind bereits in die neue Umgebung eingelebt hat. I
Quelle:
https://wirklichverlag.de/nachrichten/entfuehrung-mit-ansage-teil-3 (ja, ich weiß: eine dubiose Quelle..) Zitat erstellt mit KI
Es wird doch eine „offizielle“ Erklärung dafür geben, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass man da absichtlich bisschen getrödelt hat. Oder hat man? Ein Gedankenspiel wäre ja, dass nur weil Patriarch EB hypothetisch Druck auf CB macht: „Sieh zu, dass die Kinder endlich wieder zuhause in Hamburg sind...was sollen sonst die Leute denken“… oder ähnliches, überhaupt weiter insistiert wurde. Ist EB vielleicht der eigentliche Grund wieso sie (CB) überhaupt „weitermachte“?
Ist das evt ein Anzeichen für eine Zwiespältigkeit: einerseits ist es natürlich die ultimative Demütigung, dass (aus ihrer Sicht) die Kinder lieber beim Papa „Schokolade essen“, andererseits könnte man endlich ihrer eigentlichen "Berufung" ungestört nachgehen: Unternehmertum, Gesellschaftsleben, Zweisamkeit mit GD?
Haben wir das schon einmal thematisiert, dass dieser chaotische Aktionismus und dieses kopflose Hin-und-Her vielleicht ein Zeichen für eine gewisse Unentschlossenheit war?
Einerseits wurden jahrelang unterschiedlichste Menschen reichlich dafür bezahlt, dass die ihre Zeit damit verbringen für CB zu überwachen, schikanieren, anwaltliche Schreiben verfassen, KiPo-Material besorgen und letztendlich auch die Kinder brutal entführen…. andererseits ist CB mWn nur ungefähr zweimal persönlich in den ganzen Jahren nach Dänemark gefahren: beim „Besuch“ in der Schule und am 9.11.2022 beim ersten Entführungsversuch. Möglicherweise noch zu Gerichtsterminen, aber bei einigen wir es ausreichend gewesen sein die anwaltliche Vertretung hinzuschicken. Wir wissen es natürlich nicht sicher, aber allzu häufig hat sie sich nicht auf den Weg nach DK gemacht, oder?
Ich lasse mich aber auch gerne belehren, falls es noch andere Interpretationen/Informationen gibt.
Denn vielleicht ist mein Resümee, dass sie eigentlich keine Lust mehr hatte auf das Leben als alleinerziehende Mutter und nun endlich hätte frei durchstarten können mit ihrem Wunschleben, zu krass interpretiert?