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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

14.236 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 01:01
@Vivace
Zu Delling: Frauen in "Notlagen" (und insbesondere wenn es auch noch um Kinder geht) triggern bei manchen Männern eine Art "Beschützerinstinkt", oftmals in Konstellationen, wo ein relativ großer Altersunterschied besteht. Da kommt dann manchmal so was wie "Samaritertum", "der große Retter" oder so etwas in der Richtung zum Vorschein. "Hilflose" Frau trifft auf gestandenen, selbstsicheren (erfolgreichen) Typen. Der aufgrund seines gerade eingetretenen Ruhestandes eine neue Heraussforderung sucht - perfektes Match. Allerdings: interessengeleitet. (Interessant wird es, wenn der "Grund", also das vermeintlich gemeinsame "Problem" entfällt).
Was Deine These betrifft: GD kam erst später hinzu, da war das ganze Trara ja schon längst im Gange, zumindest der Zwist zwischen CB und SH. Vielleicht war er nicht der Auslöser, aber eher so eine Art Katalysator, dass das ganze dahingehend eskalierte, dass die kids endgültig beim Vater bleiben wollten.
Man bedenke: das, was die Kinder erzählt haben, bezieht sich auf Zeiträume BEVOR GD in deren Leben trat. Im Juli 2021 wurde bekannt, dass GD und CB ein Paar sind: https://www.abendzeitung-muenchen.de/promis/gerhard-delling-frisch-verliebt-neue-freundin-ist-christina-block-art-740618
Davor hatte er eine andere Freundin (Vicki Hinrichs), von der er sich Ende 2020 getrennt hat: https://www.bild.de/unterhaltung/leute/leute/gerhard-delling-trennung-von-society-lady-74382144.bild.html
Also ein halbes Jahr nach Trennung von Hinrichs ist er bereits mit CB zusammen gekommen. Johanna ist im Sommer in DK geblieben, die anderen beiden kurze Zeit später. Eine der Töchter hat mal in einer Zeitung gesagt, dass es mit dem Auftauchen von GD "noch schlimmer" wurde. (Finde die Quelle jetzt nicht).
Dass die kids im Sommer alle entschieden haben, in DK zu bleiben, klingt nicht unbedingt nach einer kurzfristigen spontanen Entscheidung - da hat sich im Vorfeld schon einiges angehäuft. Vielleicht war GD nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat für die kids. So eine Entscheidung (die ja sehr krass ist), ist keine Kurzschlussreaktion.
Die Kinder berichteten von: - Schlägen auf den Kopf (CB hatte das dann erklärt mit: das war beim Hausaufgaben machen, ein Klaps auf den Nacken sollte als Ermunterung gelten, "Komm, wir schaffen das").
- Zerren am Arm die Treppe hoch (CB hatte das erklärt mit, dass der Junge ins Bett musste)
- Aussage der Nachbarin: Hektische Szenen am Morgen, wenn die kids ins Auto sollten, Kaffeebecher auf dem Autodach usw., rauher Ton
- Theo im Regen (er wüsste warum er da steht), CB relativiert das im Nachhinein, dass sie am Abend bereits darüber zusammen gelacht hätten

Also ja: GD hätte natürlich ein Interesse daran, dass er nicht als "Auslöser" da steht. Deine These ist durchaus denkbar, dass er diese Befürchtung haben könnte und demzufolge alles als "harmonisches" und "glückliches" Miteinander darstellt.
Ob GD und CB überhaupt zusammen gekommen wären, wenn es kein Drama um die Kinder gegeben hätte? Vielleicht sind sie nur zusammen gekommen, weil er ihr nach dem Mund geredet hat und ihr seine starke Schulter angeboten hat? Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Ich sehe solche Dinge allerdings nicht monokausal, sondern es kommen immer mehrere Ebenen und Gründe zusammen in einer solchen Dynamk.

Vielleicht auch, dass CB über erhebliche Qualitäten verfügen muss, Menschen dazu zu bringen, etwas (für sie) zu tun. Ich glaube das ist nicht nur das Geld (das kommt natürlich noch dazu). Bei GD hat das Geld sicherlich eher eine untergeordnete Rolle gespielt, der hat selbst genug (schätze ich mal). Und auch er hat sich hinreißen lassen. Vielleicht aus o.g. Gründen.
Kubicki darf man hier, denke ich, auch nennen. Immerhin hatte der vorgeschlagen, im Dienstwagen mal in DK vorzufahren - weil das Eindruck mache... Auch er wollte helfen - aus welchen Gründen auch immer.

CB triggert bei Menschen etwas an, so scheint es. Jeder, der sich angesprochen davon fühlte, hatte individuelle Beweggründe, behilflich zu sein. Geld, Emotionen, Reputation...

Zu dem Weimar-Fall: sehe ich keine direkte Verbindung, außer dass Strate sich damit als Anwalt brüsten will. Er hat ja selbst gesagt, dass man sich als Anwalt loben darf oder von Kollegen gelobt werden kann - das sollte bei Richter/innen ja nicht vorkommen (so Strate über den Beitrag über Frau Hildebrandt). Hat er nicht auch gesagt, dass es in dem Fall Weimar "um was geht" - im Gegensatz zu der "Lapalie", die da bei den Blocks passiert sei? Ich glaube, den Fall Weimar hat er hierfür nur als Vergleich genommen, um die Entführung zu relativieren (es ist ja keiner ums Leben gekommen...).

Und zur Sicherheit nochmal: alles Hypothese!


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gestern um 01:11
@SirLouis
Vielen Dank für deine vielschichtige Sichtweise! Du hast auch Aspekte erwähnt, die ich noch nicht wußte. Da fügen sich Puzzleteile zusammen :)


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gestern um 01:14
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Ob GD und CB überhaupt zusammen gekommen wären, wenn es kein Drama um die Kinder gegeben hätte? Vielleicht sind sie nur zusammen gekommen, weil er ihr nach dem Mund geredet hat und ihr seine starke Schulter angeboten hat? Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Delling war mit Block doch schon zusammen, bevor die Kinder beim Vater geblieben sind. Man erinnere sich an die einträchtigen Brettspiel-Abende zu Corona im Block’schen Anwesen und dass sie ihn „Gernhard“ nannten.


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gestern um 01:14
Zitat von KerzenKerzen schrieb:Eigentlich sollte Rücker am Montag kommen und am Dienstag jemanden von BPS 360
Oh, das wird dann Montag wieder etwas für Zuschauer, die auch gerne Gruselfilme sehen :D

Es überrascht mich, dass jemand von BPS 360 Grad kommt. Das ist dann jemand von der versuchten ersten Entführung?


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gestern um 01:17
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Delling war mit Block doch schon zusammen, bevor die Kinder beim Vater geblieben sind. Man erinnere sich an die einträchtigen Brettspiel-Abende zu Corona im Block’schen Anwesen und dass sie ihn „Gernhard“ nannten.
Das weiß ich. Mit "Drama" meinte ich die gesamte Geschichte, also inklusive Vorgeschichte angefangen mit den Vorfällen, von denen die kids berichtet haben. Nicht erst seit Verbleib in Dänemark.
War vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt.


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gestern um 01:17
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Vielleicht auch, dass CB über erhebliche Qualitäten verfügen muss, Menschen dazu zu bringen, etwas (für sie) zu tun.
Das würde auch folgendes https://www.n-tv.de/panorama/Geriet-in-Panik-Angeklagte-Christina-Block-aeussert-sich-zu-beschlagnahmtem-Tagebuch-article26128361.htmlZitat verständlicher machen:
‚Allein wegen des Wortes Kinderpornografie habe ich jeden zweiten Tag bei der Polizei angerufen‘, sagte Block. Doch es sei nichts geschehen. ‚Je weniger sich die Behörden dafür zu interessieren schienen, desto mehr geriet ich in Panik.‘

Eigentlich müsste die ausbleibende Reaktion der Behörden eher beruhigen, denn sie würde nahelegen, dass an den Vorwürfen nichts dran ist.


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gestern um 01:47
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Eigentlich müsste die ausbleibende Reaktion der Behörden eher beruhigen, denn sie würde nahelegen, dass an den Vorwürfen nichts dran ist.
Im Normalfall ja.
Aber doch nicht, wenn die meldende Person selbst weiß, dass nichts dran ist, weil es Teil der eigenen Schmutzkampagne ist.
In diesem Fall ist es höchst ärgerlich, dass die Polizei nicht wunschgemäß auf den Zug aufspringt.


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gestern um 02:05
Zitat von VivaceVivace schrieb:Und Gerhard Delling. Eigentlich wundert sich doch jeder (z.B. ausgiebig das Duo Maske/Piltz), wieso GD sich so ungewöhnlich weit für seine neue Flamme aus dem Fenster lehnt. Fast schon fanatisch.
Kann es sein, dass er befürchtete, dass man einen Zusammenhang sehen könnte zwischen seiner Beziehung mit CB und der zeitnahen Flucht von drei von vier Kindern nach Dänemark zum Vater, bzw ihm dafür die Schuld in die Schuhe schieben wird?
Ich frage mich auch schon länger, warum GD sich so hat in die Sache hineinziehen lassen, dass er jetzt auch eine Verurteilung z.B. wegen Beihilfe oder mehr befürchten muss.

Was muss passieren, bevor sich ein Mann, selbst Prominenter, einen falschen Bart anklebt und sich in einem Gebüsch in DK versteckt, er mutmaßlich aktiv mithilft, dem SH einen Verdacht auf Besitz/Herstellung von KiPo anzuhängen und mutmaßlich weitere, möglicherweise strafbare Handlungen zu begehen?

Naheliegend ist es, dass er sich grundsätzlich mit seiner Lebensgefährtin CB solidarisch verhalten will, aber wie weit geht das bei GD? Ich kann mir vorstellen, dass er Druck von EB verspürt/e, sich zu positionieren, und noch mehr, sich tatkräftig einzusetzen für die öffentlich vorgetragene Überzeugung der Blocks, was hier Recht und Unrecht in Bezug auf die Block-Kinder ist. Da hat er seinen eigenen moralischen Kompass wahrscheinlich beiseite geschoben und mutmaßlich die Grenzen des Legalen überschritten.
Zitat von VivaceVivace schrieb:Strate bezog sich eigentlich nur auf die lange Dauer des Prozesses. Aber dann dachte ich WIESO kommt er bloß auf diesen Fall? Klar, weil er selber beteiligt ist… aber das kann doch nicht alles sein, warum beides in einem Atemzug …da muss er doch vielleicht unbewusst mehr Parallelen sehen... es geht um eine Mutter und ihre Kinder… die Mutter hat einen Liebhaber… die Kinder stehen ihr im Weg. Hat Strate als „Vertrauter“ von Eugen mehr Einsicht in die Problematik und hat deshalb unbewusst den Weimar-Fall erwähnt? Weil er da auch eine Ambivalenz der Gefühle der Mütter sieht?
Das Agieren des gesamten "Block-Personals" ist einfach fürchterlich krank und verzerrt, von welchem Blickwinkel man es auch betrachtet. Und dazu hat sich jetzt auch noch Strate gesellt. Der hat hier etwas von seinem Ruf eingebüßt. Wie kann er sich nur für so etwas hergeben? Auch großes Ego, schätze ich. Des Geldes wegen braucht er doch kein Berater von EB zu sein, aber schmeicheln tut es ihm vielleicht doch.

Als ich mir neulich den Podcast mit Maske und Strate anhörte, war das für mich nur selbstgefälliges Geschwafel von ihm, ehrlich gesagt. EB sei auf der Höhe seiner geistigen Fähigkeiten usw. Who cares? Von "Tinnef" gar nicht zu reden und anderen Kloppern. Einfach unterirdisch, das hätte ich von Strate nicht erwartet. Da jetzt besonderes Wissen bei Strate über die Hintergründe im Block-Prozess anzunehmen, weil er den Weimar-Prozess in dem Podcast erwähnte, da erweist man ihm zu viel Ehre, denke ich.

Der Herr Dr.Dr. hilft CB, weiter an ihre Version zu glauben und dass sie ein reines Gewissen haben kann als Mutter, als Tochter, Powerfrau und was sie sonst noch gerne sein möchte. Gleiches gilt für Rücker, auch der stützt CBs Narrativ: Der böse SH war’s. Deshalb hat sie vermutlich auch IB mandatiert und Rücker beauftragt. Sie alle zusammen steuern auf einen großen Schiffbruch zu, bei dem keiner ein Gewinner sein kann. Meine Meinung.

Auch nicht und schon gar nicht können die Kinder etwas gewinnen, um die es hier doch angeblich geht. Na vielleicht Rücker, der steigert seinen Bekanntheitsgrad, aber auch nur als jemand, der wissenschaftlich überholte Konzepte propagiert und zu sinnlosen Demos im Ausland anstiftet usw. IB gibt kein Zeugnis großer Verteidigungs- sondern eher großer Verschleppungskunst ab. Ein riesengroßes Schlamassel, und alles wegen riesengroßer Egos. Einfach widerlich – und traurig zugleich.

Vorausgesetzt, CB war maßgeblich beteiligt an der Entführung, gäbe es nur einen guten Move, und das ist ein vollumfängliches Geständnis von CB.

Das könnte den juristischen Krieg beenden, das Strafmaß reduzieren und einen Weg hin zum Verarbeiten, Verstehen und Verzeihen durch die Kinder öffnen. Nur sehe ich dafür leider keine reelle Chance, das Investment in die angenommenen öffentlichen Rollen ist zu groß. Aber wer weiß, manchmal geschehen Wunder. Ich will auch hier daran glauben.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 08:42
Ich stimme dir vollumfänglich zu. Aber diesbezüglich ....
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Vorausgesetzt, CB war maßgeblich beteiligt an der Entführung, gäbe es nur einen guten Move, und das ist ein vollumfängliches Geständnis von CB.
.... werden mMn wahrscheinlich alle umsonst auf ein Geständnis oder irgendeine Einsicht warten.

Auch da eine mögliche Parallele zu M. Weimar: diese beteuert weiter ihre Unschuld und schiebt die Verantwortung auf den Ehemann.
Ich denke tatsächlich, dass CB niemals vom Narrativ des eigenen Opferstatus abrücken wird. Sie wird -egal wie belastend die Indizien sind- auf ihre Unschuld pochen.


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gestern um 08:55
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Es geht glaube ich auch um "gekränkte" Familienehre. Das wird als große Niederlage empfunden. (Dazu passt die Aussage von CB: Stephan, Du hast gewonnen).
Die Niederlage wird ja nur empfunden, weil es sich aus Block'scher Sicht um einen ganz anderen Kampf handelt, als um die Kinder.
In deren Augen will sich SH an ihnen rächen und versucht sie mit allen Mitteln zu bekämpfen. Diese Sichtweise berücksichtigt überhaupt nicht den Willen oder den Wunsch der Kinder, weil dies eben nicht in deren Narrativ passt. Da wird ein Fakt - einem Wahnsystem gleich - überschrieben mit "Entfremdung".
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Das Agieren des gesamten "Block-Personals" ist einfach fürchterlich krank und verzerrt, von welchem Blickwinkel man es auch betrachtet.
Genau, verzerrter und kranker Blickwinkel - das trifft es!


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gestern um 09:25
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:...weil es sich aus Block'scher Sicht um einen ganz anderen Kampf handelt, als um die Kinder.
Ich glaube, du triffst es auf den Punkt.


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gestern um 10:40
Zitat von ottercatottercat schrieb:Ich finde den letzten LTO-Artikel, im Gegensatz zu den meisten vorherigen vom gleichen Autor, gar nicht so schlecht. Natürlich ist es ein Meinungsartikel, sowas sollte finde ich als Kommentar gekennzeichnet werden.
Das sehe ich auch so. Der Artikel gibt den Eindruck wieder, den der Autor gewonnen hat. Dass sein strafprozessuales Verständnis nicht so groß ist, wie das bei Vorautoren mag für den kundigen Leser ärgerlich sein, aber der Artikel tut was er soll. Informieren. Es wäre zu viel verlangt, wenn er seinen Lesern erklären könnte, was vor Gericht niemand verstand: Was will Bott mit seinen Fragen?

Ein Kommentar ist es nicht, dazu steht der Bericht über die Geschehnisse im Saal zu sehr im Vordergrund. Eher ein kommentierender Bericht, wie er üblich ist. Und ich habe vom selben Autor schon Schlechteres gelesen. Das ist - auf Basis, was ich hier im Thread schon mitbekommen habe - in Ordnung.
Zitat von ottercatottercat schrieb:Auf mich wirkt es immer mehr so, dass CB sich besser nicht für Bott hätte entscheiden sollen.
Lach. Denken alle so, hier. Oder?
Zitat von VivaceVivace schrieb:Ein Gedankenspiel wäre ja, dass nur weil Patriarch EB hypothetisch Druck auf CB macht: „Sieh zu, dass die Kinder endlich wieder zuhause in Hamburg sind...was sollen sonst die Leute denken“… oder ähnliches, überhaupt weiter insistiert wurde. Ist EB vielleicht der eigentliche Grund wieso sie (CB) überhaupt „weitermachte“?
Das ist ja der Elephant im Raum: Wie groß war der Einfluss des Großvaters? Was hat er initiiert, welchen Druck hat er ausgeübt, hat er gar gesteuert? Und wie stark war ihm seine Tochter untertan?
Zitat von VivaceVivace schrieb:Strate zog den - im ersten Moment - bizarren Vergleich vom Block-Fall zum Monika-Weimar-Fall (Den kenne ich nicht 100%. Ich war noch relativ jung damals und habe das nur am Rande mitbekommen.
Also ich musste schon weitaus früher an Monika Weimar denken.

In beiden Fällen wird einer Mutter vorgeworfen, ihren Kindern etwas Schlimmes angetan zu haben. Dementsprechend ist die Reaktion der Öffentlichkeit auf den Vorwurf und diesen Prozess sehr emotional. Empörung und Vorverurteilung sind die Folge. Diese Stimmung blitzt auch hier im Thread immer wieder auf, die schwerwiegende moralische Verwerflichkeit ihres Tuns, angefangen bei der Kinderentziehung ("T. im Regen") bis hin zur brutalen Entführung.

Vielleicht ist das die Parallele, die Strate sieht - abgesehen vom Tatvorwurf.
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Etwas, das es nachweislich gibt – mir aber zuvor völlig unbekannt war – ist eine Familienverfassung.
Das wundert mich nicht. Ob geschrieben oder nicht, es gibt einen Gründungsmythos, einen Weg zum Erfolg und - obwohl Katholiken - protestantische Arbeitsethik. Dazu eine patriarchalische innere Struktur.
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Der Herr Dr.Dr. hilft CB, weiter an ihre Version zu glauben und dass sie ein reines Gewissen haben kann als Mutter, als Tochter, Powerfrau und was sie sonst noch gerne sein möchte. Gleiches gilt für Rücker, auch der stützt CBs Narrativ: Der böse SH war’s. Deshalb hat sie vermutlich auch IB mandatiert und Rücker beauftragt. Sie alle zusammen steuern auf einen großen Schiffbruch zu, bei dem keiner ein Gewinner sein kann.
Das ist das Grundproblem: So lange die Mutter den Vater für die Wurzel allen Übels hält (wie auch ihr eigener Vater), so lange wird sie auch keinen Frieden mit ihren Kindern finden. Und so lange wird sie im Inneren ihres Herzens ihre Tat nicht bereuen, sondern sie als "Notwehr" für gerechtfertigt halten. Ein kapitulierendes "Hier stehe ich, ich kann nicht anders" (Luther) wäre dabei immerhin wahrhaftiger als die eher wirr und hilflos wirkenden Versuche, Verantwortung auf andere Beteiligte abzuschieben ("Selbstbeauftragung").
Zitat von VivaceVivace schrieb:Ist darüber im Verlauf des letzten Jahres seit diesem PodCast-Teil näheres bekannt geworden? Es ist ja doch ein sehr schwerwiegender Verdacht. Gibt es bekannte Ermittlungen und Recherchen seitens Presse oder sogar StA?
Vorsicht: Kontakte zwischen Angehörigen von Sicherheitsfirmen und ermittelnden Staatsanwälten - oder gar schlichte Kennverhältnisse - bedeuten noch nicht eine unzulässige Einflussnahme. Verteidiger dürfen ja auch den Kontakt zu Ermittlern oder der StA aufnehmen - müssen es sogar, wenn sie ihren Mandanten vertreten.

Vermutlich hat der "Spiegel" dazu etwas in den Ermittlungsakten gefunden, weil die betroffene Staatsanwältin über einen solchen Kontakt einen Aktenvermerk angefertigt hat. Zumindest wäre ihr das anzuraten gewesen, wenn der Kontakt irgendeinen Bezug zum Strafverfahren hatte.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 10:49
Stilkritik: Natürlich trägt Dr. Bott im gleißenden Sonnenlicht eine Pilotenbrille. Er weiß, wo es lang geht, er ist der große Navigator. Nur: Eigentlich lässt man das Markenlogo nicht breddelbreit auf den Gläsern kleben...

https://www.lto.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_block47_ed014e9e72.jpg


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 12:46
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Das wundert mich nicht. Ob geschrieben oder nicht, es gibt einen Gründungsmythos, einen Weg zum Erfolg und - obwohl Katholiken - protestantische Arbeitsethik. Dazu eine patriarchalische innere Struktur.
Nur nochmal zur Einordnung: Das, was ich mit "Familiengesetzen" gemeint habe, bezieht sich auf JEDES familiäre System und gemeint sind damit familiäre Strukturen, Umgangsformen, Werte, Erwartungen, Rollen, Rollenzuschreibungen usw. Oft sind das bewusste Dinge, noch öfter allerdings unbewusste.
Ich habe das allgemein gemeint. (Könnt Ihr selbst mal überprüfen: welche solcher o.g. "Gesetzmäßigkeiten" es in der eigenen Familie so gibt, das muss gar nicht negativ sein, es gibt positiv oder negativ empfundene oder auch neutrale.).
Natürlich schreibt keine Familie diese in einer "Verfassung" auf - zumindest ist mir bislang keine bekannt, die das verschriftlicht hat, außer wenn es in einer Familientherapie besprochen und visualisiert wird.
Wie diese jeweils empfunden werden, ist unterschiedlich und darf von jedem Familienmitglied selbst bewertet werden.

Den Vergleich zum Fall Weimar kann ich ehrlich gesagt nach wie vor nicht ganz ziehen, da im Fall Block sich ja bereits ein sehr konkreter Tatherhang abzeichnet, was im Fall Weimar nicht gegeben war.

Ich habe mir gestern mal diesen von @Salamander32 erwähnten Podcast genauer angehört (https://www.podcast.de/episode/624640145/christina-block-botschafterin-unternehmerin-powerfrau#share-section).
Mein Fazit dazu: für mich klingt das eher nach einer Huldigung der erfolgreichen Blockfamilie mit Hilfe eines sehr parteiischen Moderators. Es wird ja nichts, aber auch gar nichts kritisch hinterfragt, sondern im Gegenteil: er bekräftigt Frau Block in allem, was sie sagt und verstärkt das nochmal durch eigene Vergleiche, Erfahrungen usw. Auf mich wirkt es wie eine einzige Werbeveranstaltung für das Unternehmen Block mit ausgerolltem roten Teppich für CB.
Das, was CB sagt, ist nach meinem Empfinden entsprechend: Sie gibt phrasenhaft wieder, was man so erwarten würde, wenn man nicht in die Tiefe gehen und ein erfolgreiches Bild auf allen Ebenen nach außen hin präsentieren möchte. Wenn einen die entfernte Bekannte fragt: wie geht's - und man antwortet mit "alles tutti" - weil man ihr natürlich nicht mitteilen möchte, wie es wirklich geht, welche Probleme man gerade hat usw.
Also alles sehr oberflächlich mit dem Ansinnen, nach außen ein möglichst perfektes Bild abzugeben.

Interessant fand ich dennoch ein paar Stellen:
Bei Min 19:10: sagt sie: Wir (...) wollen das ja in die dritte Generation bringen, dieses Familienunternehmen.
Diese Aussage fand ich insofern interessant, da dieses die hier oft genannte Hypothese stützen könnte, Theo sei als männlicher Nachfolger für diese Rolle vorgesehen - und ist also entsprechend wichtig als solcher.

Bei Min 08:00: wird sie nach den Wünschen für ihre Kinder gefragt. Bezeichnend fand ich hier, dass sie sofort nachgefragt hat: "Beruflich?"
Könnte ein Hinweis darauf sein, dass sie dieses Kriterium selbst als oberstes sieht. Nachdem ihr Gesprächspartner die Frage zwar erweitert hat, sagt sie dann zwar sinngemäß, dass ihre kids selbst herausfinden müssen, was sie glücklich macht, und das Berufliche ja gar nicht so wichtig sei.
Sorry, aber das klingt für mich alles nach Allgemeinplätzen, die jedes Elternteil erstmal so formulieren würde. Oder wer sagt bitte über seinen (damals siebenjährigen Sohn): Ja, als Familie, und besonders mein Vater hat für ihn die Nachfolge im Auge, der Junge ist der einzige, der in Frage kommt für die Fortführung (in dritter Generation), eigentlich hat er nicht wirklich eine Wahl, denn es ist schon innerhalb der Familie beschlossenen Sache.
Wäre unwahrscheinlich, oder?
Sie sagt zwar auch noch "Der Kleine hat's am schwersten" - lacht das aber weg und bezieht es dann eher darauf, dass er der einzige Junge zwischen drei (älteren) Schwestern ist.
Auch das ist wieder so eine allgemeine Floskel, mit der jeder irgendwie was anfangen kann, versehen mit einem Augenzwinkern... Wirklich vertieft wird es aber nicht. Klar, ist das eine Herausforderung für den Jüngsten. Allerdings ist es auch eine Herausforderung, älteste Tochter zu sein oder eines der Sandwichkinder... Wer bewertet denn, wer es da tatsächlich "am schwersten" hat?

Sich selbst stellt CB mit tatkräftiger Unterstützung des Herrn Gast als Powerfrau dar, Managerin in unternehmerischer Hinsicht plus der Familie, alles sehr erfolgreich und toll.
Nun ja. Ich will ihr nicht ihre unternehmerischen Fähigkeiten absprechen (steht mir auch nicht zu).

Mal genau hingehört und kritisch hinterfragt: Sie berichtet davon (Min 06:00) wie sie in ihrer Ausbildung die Blumenabteilung im Ausbildungsbetrieb leiten durfte und wie sehr sie diese Rolle als "Selbständige" gereizt hat. Sie berichtet auch, dass sie dieses tun durfte, als ihre Vorgesetzte im Urlaub war. So wie sie es darstellt, klingt es nach einem großen Zeitraum, in der ihr diese Verantwortung übertragen wurde. Ich hab mich allerdings gefragt: wie lange war denn die Vorgesetzte jeweils im Urlaub? Ich komme da ehrlichgesagt nicht auf exorbitant lange Zeiträume... CBs Darstellung kommt etwas anders rüber. (nach meinem Empfinden jedenfalls).

Weiterhin interessant ist auch die Stelle (Min 27:00), als sie vom Homeoffice berichtet und davon, dass Kinder "mehr in die Verantwortung gezogen" werden können, dass man den Kindern durchaus etwas mehr zumuten kann und "dann helfen die auch".
Ja klar, auch Kinder dürfen sukzessive Verantwortung übernehmen und sollen sie auch. Aber bei Frau Blocks Berichterstattung ist mir aufgestoßen, dass die Bedürfnisse der Erwachsenen im Vordergrund stehen - und nicht die der Kinder. Klar, kann ich meinem Kind auch mal sagen: Ich brauche jetzt Ruhe, um im Homeoffice was zu arbeiten.
Das hängt aber von Alter und Reife des Kindes ab - und lässt sich pauschal so nicht sagen, wie es von CB dargestellt wird. Einem z.B. Zweijährigen lässt sich schwer vermitteln, dass Mama oder Papa mal eben im Homeoffice sind und ihre Ruhe brauchen. Er möge sich doch bitte rücksichtsvoll zurücknehmen.

Im Podcast wird ebenfalls mehrfach betont, wie oft das Unternehmen ausgezeichnet wurde als bester Arbeitgeber.
Auch das habe ich mal etwas näher zu analysieren versucht: Ja, es stimmt natürlich, es gibt Auszeichnungen. Und zwar immer durch ein einziges Institut.
Mal recherchiert, durch WEN diese erfolgt sind, war sehr interesant:
Wie jedes Jahr kürten Prof. Werner Sarges von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung gemeinsam mit Medienpartnern "Hamburgs Beste Arbeitgeber 2019". Gleich drei Unternehmen der Block Gruppe wurden mit der Bestnote von fünf Sternen ausgezeichnet.
Quelle: https://www.food-service.de/management/news/block-gruppe-drei-auszeichnungen-bei-hamburgs-beste-arbeitgeber-2019-42219

Der Auszeichner ist folgendes Institut: https://hamburgs-beste-arbeitgeber.de/ueber-uns/
Also: keine unabhängige Kommission.
Die Teilnahme muss erst von den teilnehmenden Unternehmen beantragt werden: https://hamburgs-beste-arbeitgeber.de/teilnahme/
und kostet Geld:
https://hamburgs-beste-arbeitgeber.de/wp-content/uploads/2026/04/HBA-2027-regulaer.pdf

Die Berichterstattung über die Auszeichnungen erfolgte fast ausschließlich in einschlägigen Fachzeitschriften wie z.B. "Foodservice" oder der afz (Allgemeine Fleischer Zeitung), und im Focus stand noch etwas. Das war's aber auch schon.
Mir geht es nicht darum, dem Block-Unternehmen den Erfolg abzusprechen. Aber auf mich wirkt es so, als ob da auch schon ganz schön dick aufgetragen wird und Dinge sehr viel höher zelebriert werden als sie eigentlich sind.
Eine Erhebung für die man sich erst anmelden und auch noch bezahlen muss, ist in meinen Augen keine objektive Erfassung und Auswertung.
Das trifft auch auf den Podcast zu, der den Titel hat "Erfolg braucht Verantwortung".
Hier ging es nicht um ehrlichen Austausch mit der Person CB, sondern vielmehr um das reine Unternehmertum, um wirtschaftlichen Erfolg mit allem was dazu gehört.
Und in der Wirtschaft kommt man schlecht weiter, wenn man sich mit all seinen Schwächen zeigt.


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gestern um 12:58
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Bei Min 19:10: sagt sie: Wir (...) wollen das ja in die dritte Generation bringen,
Wobei das Familienunternehmen noch gar nicht in der zweiten Generation angekommen ist.


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gestern um 14:11
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:für mich klingt das eher nach einer Huldigung der erfolgreichen Blockfamilie mit Hilfe eines sehr parteiischen Moderators
Klar, das ist es. Ich kenne auch das dazugehörige Video (auf YouTube nicht mehr zu finden). In den ersten 30 Sekunden werden dort „Hochglanzbilder“ des Hotels eingeblendet, unter anderem ein Schild, das den Weg zum „Oval Office“ weist.


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gestern um 16:09
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Interessant fand ich dennoch ein paar Stellen:
Bei Min 19:10: sagt sie: Wir (...) wollen das ja in die dritte Generation bringen, dieses Familienunternehmen.
Diese Aussage fand ich insofern interessant, da dieses die hier oft genannte Hypothese stützen könnte, Theo sei als männlicher Nachfolger für diese Rolle vorgesehen - und ist also entsprechend wichtig als solcher.
Hierzu ist auch dieses Interview interessant (ab 09:50)
Youtube: #GMsalon  | Unser Gast: Christina Block, Unternehmerin, Botschafterin, Mutter
#GMsalon | Unser Gast: Christina Block, Unternehmerin, Botschafterin, Mutter
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Da wird CB konkreter und geht davon aus, dass die Kinder ein mal Gesellschafter werden. Ganz so locker wie im Gespräch mit Udo Gast dargestellt scheint sie es also nicht gesehen zu haben.

(Automatisch transkribiert)
(..)diese war leidenschaft und diese die werte und diese diese begeisterung fürs unternehmen dass wir das weitergeben auch noch an die dritte generation und es wird immer schwieriger wahrscheinlich werden von generationen zu generationen dass die teilnehmer der familie sich damit noch genauso identifizieren wie es natürlich irgendwann in den ersten und zweiten generation noch der fall war also klar erziehe ich meine kinder sicherlich auch immer ein bisschen anders als vielleicht ein elternpaar was nicht unbedingt ein familienunternehmen im hintergrund hat gar nicht weil ich unbedingt möchte dass die kinder irgend eine aktive rolle im unternehmen übernehmen gar nicht aber sie werden wahrscheinlich irgendwann einmal gesellschafter dieses unternehmens werden und von daher möchte ich natürlich dass meine kinder unternehmerisch groß gezogen werden ich glaube da geht es aber auch ganz vielen anderen eltern so das ist auch etwas was ich eigentlich der politik ein wenig an laste dass sie es nicht schafft rahmenbedingungen zu schaffen dass unsere schüler und unsere kinder schon in jüngsten jahren eben unternehmerfreundlich aufwachsen oder das ganze positiv betrachten und nicht immer nur so ein bisschen neidisch auf auch die unternehmer oder auch auf den mittelstand oder auf die auf die große bosse quasi da die die wir dann irgendwo auch die wirtschaft gestalten



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gestern um 17:37
@Salamander32

Das Video habe ich vor längerer Zeit schon mal gesehen und es hat mich sehr irritiert.
Nicht nur, dass CB geradezu hofiert wurde.

Was bitte ist „unternehmerische Erziehung“, was ist „unternehmerfreundliches Aufwachsen“ und warum ein Vorwurf an die Politik?
Welchen Bereich der Politik?
In unserem Bildungssystem kann sich eine Familie wie die Blocks aussuchen, auf welche Schulen sie ihre Kinder schickt und dabei frei entscheiden, welche ihren Vorstellungen am besten entspricht.
Wobei eine Betrachtung der Fähigkeiten und Neigungen der Kinder gar nicht erwähnt wird.
Dieser Anspruch über die Köpfe der Kinder hinweg entscheiden zu wollen/können zieht sich als roter Faden durch. So auch, was deren Lebensweg im Sinne der Firma betrifft.
Das ist schlimmer als bei manchen Royals.

Wieder mal wird die Politik generalisiert. Das kennt man schon von EB, diese Forderung.
von daher möchte ich natürlich dass meine kinder unternehmerisch groß gezogen werden ich glaube da geht es aber auch ganz vielen anderen eltern so das ist auch etwas was ich eigentlich der politik ein wenig an laste dass sie es nicht schafft rahmenbedingungen zu schaffen dass unsere schüler und unsere kinder schon in jüngsten jahren eben unternehmerfreundlich aufwachsen oder das ganze positiv betrachten und nicht immer nur so ein bisschen neidisch auf auch die unternehmer oder auch auf den mittelstand oder auf die auf die große bosse quasi da die die wir dann irgendwo auch die wirtschaft gestalten
Ich kann mir da keinen Reim drauf machen.

Hervorhebungen von mir.
Alles meine Meinung.

——————
Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Eine Erhebung für die man sich erst anmelden und auch noch bezahlen muss, ist in meinen Augen keine objektive Erfassung und Auswertung.
Das gehört scheinbar zur üblichen Herangehensweise, sich gegen Geld eine positive Bewertung zu verschaffen, die dann in den entsprechenden Kreisen verbreitet wird.
Erinnert mich z.B. an einen Kinderpsychologen…

——————
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Stilkritik: Natürlich trägt Dr. Bott im gleißenden Sonnenlicht eine Pilotenbrille. Er weiß, wo es lang geht, er ist der große Navigator. Nur: Eigentlich lässt man das Markenlogo nicht breddelbreit auf den Gläsern kleben...
Das wirkt für mich fast anbiedernd. Wobei eine Sonnenbrille von Ray Ban ja nun nichts besonderes mehr ist. Vielleicht vor ein paar Jahren noch.

Nebenbei… für das Logo kann er nix. Das ist auf dem rechten Glas fest drauf. Aber ich schätze, das war ihm ganz recht so.

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Zitat von SirLouisSirLouis schrieb:Also ein halbes Jahr nach Trennung von Hinrichs ist er bereits mit CB zusammen gekommen. Johanna ist im Sommer in DK geblieben, die anderen beiden kurze Zeit später. Eine der Töchter hat mal in einer Zeitung gesagt, dass es mit dem Auftauchen von GD "noch schlimmer" wurde. (Finde die Quelle jetzt nicht).
Da werfe ich jetzt mal eine These in den Raum.

6 Jahre ist CB alleinerziehend und mit ihren beruflichen und nebenberuflichen Tätigkeiten vollauf beschäftigt.
Dann kommt Corona.
Das sorgt vielleicht sogar für etwas Entspannung im Familienleben. Die Kinder haben zwar Homeschooling, aber dafür gibt’s ja die Älteste, die sich darum kümmert. Hobbys außer Haus in Vereinen sind ausgesetzt. Dann eben Brettspiele. Da die Familie, anders als der Großteil der Bevölkerung, über ein großzügiges Haus mit Garten verfügt, können die Kinder wenigstens raus.
Dann kommt GD.
Inwieweit und ob er seinen Lebensmittelpunkt 24/7 zu CB verlegt hat, weiß ich nicht.
Welche Leitlinien er für Kindererziehung hat, auch nicht. Vielleicht ist er da ja mit CB auf einer Wellenlänge.
Aber davon ab. CB hat sich selbst einmal als kein Hauptgewinn bezeichnet.
Jetzt geht es darum, dass er bleibt und nicht von einer Horde Kinder verschreckt wird. Also muss ein perfektes liebevolles Familienleben demonstriert werden.
Dann folgt die Ansage an die Kinder: Jetzt ist sie mal dran, nachdem sie sich jahrelang für die Kinder abgerackert hat. Wenn GD da ist, dann müssen sie in der Spur sein.
Und die Kinder, die ihre Mutter kennen, verhalten sich beschwichtigend.
Und GD folgt CB.
Wenn so etwas passiert, dann ist ein Samenkorn auf fruchtbaren Boden gefallen.

Meine Meinung.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 18:00
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nur: Eigentlich lässt man das Markenlogo nicht breddelbreit auf den Gläsern kleben...
Das ist eine Ray Ban, das ist von der Firma so gewollt. Man kriegt das Logo nicht einfach so von den Gläsern ab.
Das liegt dieses Mal tatsächlich an Bott
Es sei denn man kritisiert generell, dass er eine Ray Ban trägt.
Zitat von M8nixM8nix schrieb:Was bitte ist „unternehmerische Erziehung“, was ist „unternehmerfreundliches Aufwachsen“ und warum ein Vorwurf an die Politik?
Ich hatte das von ihr auch schon mal gehört (ich glaube das war aber ein anderes Interview) und mir die selbe Frage gestellt.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 19:42
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nur: Eigentlich lässt man das Markenlogo nicht breddelbreit auf den Gläsern kleben...
Wenn es nicht abgeht, muss man es dran lassen und soooo teuer ist eine RayBan auch wieder nicht, dass es für einen Anwalt zu protzig wirkt. Ich schätz was unter 150 Euro, das kann man machen.

Hab ich den jetzt in Schutz genommen? Boah.... DAS wollte ich eigentlich nicht :D


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