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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

19.096 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:05
Zitat von XianiXiani schrieb:Lässt auch tief blicken. Natürlich lebt Matthias sein Leben. Er geht seinem Alltag nach und pflegt eigene Hobbies. Die Aussage wirkt für mich jedoch sehr abweisend und distanziert.
Allerdings passt das Bild so gar nicht zu dem Eindruck, den ich vorab von der Großmutter und dem Zusammenleben in Groß Breesen hatte. Klar, das beruhte nur auf sehr wenigen, kurzen Infos und duese sind nur indirekte Details in Vergleichbzu einem persönlichen Auftritt und Aussage.

MR hatte erwähnt, dass er sich morgens vorher Arbeit einen Kaffee bei seiner Mutter geholt hat. Das klingt für mich so gar nicht nach zwei völlig abgeschlossenen und distanzierten Leben. Eher wie zwei Wohnungen im gleichen Haus, bei denen die Türen füreinander nicht verschlossen sind. Man gleich morgens vor der Arbeit mal eben vorbeischaut, nicht nur um Kaffee zu holen, sondern eben auch um einen kurzen Kontakt zu haben. Und umgekehrt macht sie offenbar für ihn Kaffee mit, als freundliche Geste, vielleicht damit er sich morgens etwas Zeit sparen kann.

Dann war die Rede davon, dass die Großmutter den Vater spontan bei der Arbeit besucht hat und dadurch der Kontakt zwischen Vater und Sohn wiederbelebt wurde. Auch das klingt für mich nach einer sehr freundliche, sich um das Leben des Sohnes kümmernden Geste. Ihr war es offenbar wichtig, daß Sohn und Enkel Kontakt haben, sicher auch zum Wohle des Sohnes.

Gina H fand seine Familie als störend und wollte sie aus seinem Leben entfernen. Klar, sie will absoluter Mittelpunkt sein, keine Sterne neben sich dulden in seinem Universum. Aber wenn der Kontakt innerhalb der Familie so distanziert gewesen wäre, hätten die sie doch nicht so gestört.

MR hat dich mit seinem Bruder und dem Förster getroffen und wollte mit ihm zusammen Holz machen. Nach dem Fund der Leiche begleitet der Bruder den aufgebrachten MR zu Gina H. Auch dadurch ist bei mir ein Eindruck von Zusammenhalt in der Familie entstanden. Man arbeitet zusammen, unterstützt dich in schwierigen Situationen.
Der Bruder wird sicher noch als Zeuge aussagen, weniger wegen des Alibis, als vielmehr über MR entrüstet Reaktion auf den Leichenfund durchgeführt Gina.

Wie gesagt, vielleicht deute ich da in ein paar wenige angerissene Details viel zu viel rein. Aber man kann dieses Aussageverhalten der Mutter auch als große Sorge um ihren Sohn deuten. Sie wird das Debakel um seine Aussage mitbekommen haben, sowohl aus den Medien als auch durch seinen persönlichen Bericht, auch dass jetzt ein Verfahren gegen ihn läuft. Er dürfte die Situation auf dem Zeugenstuhl als maximal unangenehm empfunden haben, such wenn er nach außen den Coolen gegeben hat.
Dementsprechend nervös und ängstlich dürfte sie bei ihrer Aussage gewesen sein, v.a. in Sorge, den Sohn noch tiefer reinzureiten. Zumal der ihr ja ganz offensichtlich vorher damit in den Ohren gelegen hat.
Dass man als Zeugin vor Gericht einfach sagen kann man erinnere sich nicht, qenn man etwas nicht preisgeben will, st natürlich eine Binsenweisheit. Natürlich merken die Richter das, gerade wenn es so ungeschickt gemacht wird wie bei MR und seiner Mutter, die auffällig punktuelle Erinnerungslücken hatten.

Ich will das Verhalten der Großmutter nicht rechtfertigen, ich finde es unter aller Sau und das T-Shirt war vollkommen respektlos dem Gericht, Dorina und dem toten Enkel gegenüber. Aber ich sehe als Motivation für die verstockte Aussage vor allem Sorge um den Sohn, gegen den ermittelt wird und Angst, was falsches zu sagen, was ihn weiter belastet. Wenn sie also sagt, der habe sein Leben, für dass sie dich nicht interessiere, schätze ich das als vorgeschobene Lüge ein, damit sie nichts weiter dazu sagen muss.

Überings finde ich es nicht nachvollziehbar, die Familie hier als bildungsfern darzustellen, und das befremdliche Aussageverhalten darauf zurück zuführen. (Auch wenn die Polizistin diesen Eindruck explizit hatte.)
MR hat einen handwerklichen Berufsabschluss und arbeitet seit Jahren in dem Beruf. Sein Hobby ist das Reparieren alter Landmaschinen, was ich jetzt auch nicht gerade als simpel bezeichnen würde, eher als recht komplex. Ich finde, dass er seinen Standpunkt in den Textnachrichten durchaus gut darstellen kann, Kritik formulieren und auf den Punkt bringen kann. Klar ist er in dieser toxischen Beziehung völlig verfangen und verstrickt, aber er hat auch einiges daran reflektiert und kann mittelfristige Problempunkte unabhängig vom gerade akuten Zorn benennen.
Das ist alles für mich weit entfernt von Unterschicht, sowohl vom Bildungsgrad als auch vom Lebensstil.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:20
Zitat von sören42sören42 schrieb:Wenn Ms Mutter als Zeugin in einem Kindermord (ihres eigenen Enkels) vor Gericht in einem T-Shirt mit dem für alle sichtbaren Aufdruck "Don't worry beer happy" erscheint, dann sehe ich das als Provokation.
Zitat von FyraFyra schrieb:Nein, das ist nicht nur ein T-Shirt. Man sagt ja nun nicht jeden Tag als Zeuge vor Gericht aus - da überlegt man doch auch ohne öffentliches Interesse, was man anzieht.
Und in diesem Fall noch viel mehr.
Ein T-Shirt-Spruch ist ja auch immer ein Statement unddas von der Oma war mehr als unpassend und respektlos.
Wenigstens die Tochter oder überhaupt jemand nahestehendes hätte abraten müssen 😑
Irgendwie gerät man automatisch ins Grübeln, welch Geistes Kind diese Familie ist😒
Jenseits der Variante dass einfach sonst nichts "anständiges" (also nicht verschlissenes oder löchriges) im Kleiderschrank zu finden gewesen sein könnte und/oder ihr garnicht klar war was da wirklich auf dem Shirt stand: Ich seh das auch als Statement. Als Statement dafür, dass sie hinter ihrem Sohn steht - nicht als Statement pro Angeklagte.
Ich kann mir gut vorstellen dass sie, wenn sie denn wirklich eine soziale Ächtung befürchten würde, dann eher dafür, wenn sie ihrem Sohn "in den Rücken fallen" würde, wenn sie irgendwas aussagt, das ihren Sohn in Schwierigkeiten bringen könnte.
Zitat von MerowingaMerowinga schrieb:Danke, ich denke, dass ist genau das Problem. Auch wenn man auf den Tag sieht, als die Ermittler auf dem Hof von G H und ihrer Großeltern waren, ...
Ich möchte darum bitten das Wohnhaus der Großeltern von Gina NICHT als "Hof" zu bezeichnen - es ist keiner! Das führt nur zu Verwechslungen ("Hof der Großeltern") und ist irreführend.
Zitat von MerowingaMerowinga schrieb:... da war ja MR vor Ort, es hieß sogar, er wäre dort aufgetaucht, und hätte gesagt, er traut ihr alles zu. Das ist auch sicher das Problem des Richters, wie wir ja bereits feststellten. Er kommt damit auch nicht klar.
Wir kommen doch alle nicht damit klar, oder? Erst sagt er sowas, sogar gegenüber der Polizei, dann will er sich nicht mehr erinnern können...
Es wäre ja jetzt wirklich nicht das Problem gewesen zu sagen dass man in der Aufregung der Vermisstensituation auf alle möglichen komischen Ideen gekommen sein könnte und irgendwann jede*n verdächtigt, zudem alkoholisiert.
Zitat von MerowingaMerowinga schrieb:Und trotzdem, es ist für mich irgendwie handwerklich schlecht gemacht. Augenscheinlich ist man sich der Sache zwar bewusst, aber es fehlen eben doch einige „Beweise“. Gehen wir jetzt davon aus, dass alle nicht die schlauesten sind, frage ich mich allen ernstes, wie kann das soweit kommen.
Was meinst Du mit "handwerklich schlecht gemacht"?
Wir sind ja erst am Anfang, und schon jetzt haben wir unumstößliche Beweise für die Anwesenheit von Ginas Auto in der Nähe von Fabians Wohnung (Überwachungskamera). Ja, das beweist noch nicht dass sie ihn ermordet hat, aber dass sie entgegen ihrer eigenen ersten Aussagen sehr wohl vor Ort war und die Gelegenheit hatte Fabian mitzunehmen. Und das waren ja nur die ersten Widersprüche in ihren Aussagen. Widersprüche in die sie sich sehr früh verwickelt hat.
Zitat von GaialinaGaialina schrieb:Habe aber eine Frage. Wenn die TV die Trackingapp noch auf Ms Handy hatte, wäre es möglich gewesen, dass sie den Jungen als Druckmittel zum M. hätte bringen wollen, da sich sich dieser im Wald befand?
Es gibt bisher keinerlei Beweise oder auch nur Indizien dafür, dass sie wirklich irgendwas in der Art auf seinem Handy installiert hätte. Lediglich einen MR der sich gewisse Dinge nur mit sowas erklären kann. Dafür reicht aber ja locker, dass sie in sein Handy geschaut haben könnte ohne dass er es mitgekriegt hat. Für mich persönlich ist das ein absolutes No-Go im Handy des Partners rumzuwühlen, für andere ist das völlig normal.
Zitat von GaialinaGaialina schrieb:Und: Hat die TV irgendwas gegen M und seine Familie in der Hand, dass diese plötzlich so anders agieren, als nach dem Verschwinden?
Bisher haben wir nur MR und seine Mutter gehört. MR tut so, als könne er sich an nichts mehr erinnern, nicht mal an seine eigenen Aussagen - und seine Mutter könnte vielleicht ganz schlicht wirklich nichts wissen. Man kann seine Augen auch frühzeitig vor Unstimmigkeiten verschließen, einfach weil man nicht wahrhaben will dass die Beziehung des Sohns schrecklich falsch läuft.
Zitat von XianiXiani schrieb:
Bei vielen Fragen antwortete die Zeugin einsilbig, dass wisse sie nicht und konnte kaum etwas zu dem Verhältnis ihres Sohnes zu der Angeklagten beitragen. „Er hat seine Wohnung allein, ich kümmer mich nicht um ihn“, sagte sie.
Quelle: Nordkurier

Lässt auch tief blicken. Natürlich lebt Matthias sein Leben. Er geht seinem Alltag nach und pflegt eigene Hobbies. Die Aussage wirkt für mich jedoch sehr abweisend und distanziert.
Der Mann ist über 30 und wohnt in einer eigenen Wohnung. Wäre es nicht arg übergriffig wenn sie sich da noch einmischen würde?
Zitat von _Salzbrezel_Salzbrezel schrieb:Naja, evtl. wollte sie vielleicht M. etwas antun um von ihm zu erben. Das er sie quasi als Alleinerbin einsetzt. Klar Fabian hätte seinen Pflichtteil bekommen aber die das gröste Stück vom Kuchen (falls überhaupt was da war/ist). Irgendwas muss da auf jeden Fall passiert sein.
Was hätte sie denn von MR erben können? Seine Traktoren? Die Ponys falls es stimmt dass die ihm und nicht ihr gehörten?
MRs Mutter lebt ja noch und ist erst 62 - bis MR da den Hof erbt geht rein statistisch noch viel Zeit ins Land. Zudem hat er ja mindestens zwei Geschwister (den Bruder mit dem er den Förster getroffen hat und die Schwester, die die Mutter zu ihrer "Aussage" begleitet hat) mit denen er da ja teilen müßte.
Zitat von GhostspiderGhostspider schrieb:Könnte mir auch vorstellen, dass sie ans Erbe ihrer Großeltern wollte, da sie in diesem Ort ja keine Zukunft mehr für sich u M sah. Nach Fabians Tod wäre M auch nicht mehr dort gebunden gewesen.
Wieso wäre MR dort nicht mehr gebunden gewesen? Er hat ja auch Familie, Mutter, Geschwister... Und egal wie wir MRs Familie jetzt wahrnehmen, da scheint es ja schon Zusammenhalt zu geben und eine gewisse Aufgabenverteilung (z.B. dass MR "Holzmachen" geht). Ich habe nicht den Eindruck dass MR irgendwelche Pläne gehabt hätte, seine Familie zu verlassen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wie konnte das passieren das die Staatsanwaltschaft eine solche Zeugin lädt? Sie müssen ihre Aussage doch von früheren Zeugenbefragungen kennen und wissen das es sich nicht mit forensischen Erkenntnissen deckt?
Ich hatte hier kurz den Eindruck, wenn man eine solch wackelige Zeugin holt, gibt es nicht wirklich viel abseits von Indizien. Oder wer hat diese Zeugin geladen?
Ich sehe die Zeugin nicht als "wackelig". Sie hat das Auto ja eindeutig identifiziert und sogar noch mit ihrem Mann darüber gesprochen.
Dass sie nicht mehr sicher wahr ob sie den Pickup von der Straße aus oder vom Fenster aus gesehen hat finde ich da nicht soooooo relevant. Zumindest hätte mir das genauso passieren können da nicht sicher zu sein, darüber hatten wir hier ja schon gesprochen.
Und gerade WEIL die Zeit so genau zusammenpasst mit der "Abholung" und nicht mit ihrer Erinnerung der genauen Uhrzeit ist ja komplett stimmig.
Jenseits davon ist die Anwesenheit von Ginas Auto zum Zeitpunkt der "Abholung" ja so oder so per Überwachungskamera belegt - ob sich die Nachbarin da um 5min vertut während sie ihre Getränke-Einkäufe ins Haus trägt oder nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:35
Ich meine, das Hauptaugenmerk bei der Kritik am T-Shirt der Oma liegt auf dem Bier. Mich stört aber auch das Don't worry. Für alle Beteiligten und nur mittelbar Beteiligten gibt es jede Menge Gründe, sich zu sorgen.

Anderer Punkt: Dass GH so wenig über ihren Sohn schreibt (bei dem, was wir erfahren haben), kann darin liegen, dass er - wie sie - gut bei einer anderen Generation aufwachsen könnte. Aber eigentlich ist da niemand da. GHs Eltern Fehlanzeige, Mutter von M verhasst, und GHs Großeltern haben wohl auch ein zuhohes Alter für die Urenkelgeneration.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:40
Zitat von GrillageGrillage schrieb:MR hatte erwähnt, dass er sich morgens vorher Arbeit einen Kaffee bei seiner Mutter geholt hat. Das klingt für mich so gar nicht nach zwei völlig abgeschlossenen und distanzierten Leben. Eher wie zwei Wohnungen im gleichen Haus, bei denen die Türen füreinander nicht verschlossen sind. Man gleich morgens vor der Arbeit mal eben vorbeischaut, nicht nur um Kaffee zu holen, sondern eben auch um einen kurzen Kontakt zu haben. Und umgekehrt macht sie offenbar für ihn Kaffee mit, als freundliche Geste, vielleicht damit er sich morgens etwas Zeit sparen kann.
Seh ich ähnlich. Selbst wenn sich seine Wohnung in einem anderen Gebäude auf dem Hof befunden haben könnte.
Morgens mal bei Mutti reinschauen könnte da auch einfach ein kleines Ritual gewesen sein bei dem es auch darum geht zu schauen ob's Mutti gut geht, wie der Tagesplan ausschaut usw.. Sieht ja schon so aus als habe man auf dem Hof gut zusammengearbeitet, da wird das morgens schon Thema gewesen sein mit dem Termin mit den Förster und ähnliches.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Dann war die Rede davon, dass die Großmutter den Vater spontan bei der Arbeit besucht hat und dadurch der Kontakt zwischen Vater und Sohn wiederbelebt wurde. Auch das klingt für mich nach einer sehr freundliche, sich um das Leben des Sohnes kümmernden Geste. Ihr war es offenbar wichtig, daß Sohn und Enkel Kontakt haben, sicher auch zum Wohle des Sohnes.
Das hab ich immernoch nicht verstanden - ich dachte Dorina hätte MR auf der Arbeit besucht?
Inwiefern trägt ein Besuch am Arbeitsplatz durch die eigene Mutter (die man sowieso täglich sieht) dazu bei das Verhältnis zum Sohn mit der Ex wiederzubeleben?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:45
Zitat von wobelwobel schrieb:Jenseits davon ist die Anwesenheit von Ginas Auto zum Zeitpunkt der "Abholung" ja so oder so per Überwachungskamera belegt - ob sich die Nachbarin da um 5min vertut während sie ihre Getränke-Einkäufe ins Haus trägt oder nicht.
Ganz genau, ihre Zeitangabe war geschätzt und sie hat auch benannt, woran sie das festmacht: um 10:20 Uhr war sie im Lidl, dann muss sie gegen 10:40 Uhr zuhause gewesen sein. Was sind da 5 Minuten.

Die Kameraaufnahme beweist, dass Gina H s Suzo zu der Zeit in Fabian Wohnstrasse war, um 10:45 Uhr auf dem Hinweg, 9 Minuten später auf dem Rückweg. Es könnte ja aber auch einfach nur dadurch gefahren sein, also 4,5 Minuten in die eine Richtung, dann gedreht und 4,5 Minuten zurück, bis es die Kamera wieder passierte.
Die Zeugin ist jetzt aber der Beleg dafür, dass das Auto ganz in der Nähe von Fabians Wohnung angehalten und geparkt hat, denn sie hat es in der Parkbucht stehen sehen, die sie sogar benannt hat. In den Tickern war leider nicht erkennbar, ob sie Gina H im Auto gesehen hat. Wenn diese nicht drin war, belegt die Aussagevzudrm noch, dass Gina H auch dort ausgestiegen ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:45
Zitat von puzzlesteinpuzzlestein schrieb:Das kann natürlich sein. Aber es ist schon eine Hausnummer, überhaupt einen Menschen zu ermorden aber ein Kind als Mutter zu ermorden nochmal eine ganz andere. Und das sollte sorgfältig geprüft werden.
Du äußerst einer der für mich einer der typischen Floskeln, die einer empirischen Überprüfung wohl ziemlich sicher nicht standhalten. Menschen mit Kindern begehen sehr wahrscheinlich nicht weniger Morde an fremden Kindern als Menschen ohne Kindern. Verhält es sich anders hätte ich gerne einen Beleg für deine Aussage.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:49
Zitat von FriedhofsfeeFriedhofsfee schrieb:Ich meine, das Hauptaugenmerk bei der Kritik am T-Shirt der Oma liegt auf dem Bier. Mich stört aber auch das Don't worry. Für alle Beteiligten und nur mittelbar Beteiligten gibt es jede Menge Gründe, sich zu sorgen.
Auch wenn ich sowas niemals vor Gericht machen würde: Ich bin nur minimal jünger als die Mutter von MR und trage extrem selten mal T-Shirts mit blöden Sprüchen - aber wenn, dann auf jeden Fall bewußt als Statement weil mir irgendwas gewaltig stinkt.
Ich frag mich da nur an wen dieses Statement - falls es wirklich eines sein sollte - in diesem Fall gerichtet ist. MR war doch an diesem Tag garnicht anwesend, richtig? Und Gina gegenüber wäre das ja auch reichlich unpassend gewesen, gerade wegen den Beer - das mit den "Feierabendbierchen" war für Gina ja ein absoluter Streitpunkt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:58
Zitat von wobelwobel schrieb:Das hab ich immernoch nicht verstanden - ich dachte Dorina hätte MR auf der Arbeit besucht?
Inwiefern trägt ein Besuch am Arbeitsplatz durch die eigene Mutter (die man sowieso täglich sieht) dazu bei das Verhältnis zum Sohn mit der Ex wiederzubeleben?
Ich habe es so verstanden, dass Fabian sich bei der Großmutter aufhielt, in der Zeit, als kein Kontakt zwischen Vater und Sohn bestand. Vielleicht nur für einen Tag, vielleicht für ein paar Tage in den Sommerferien. Es war jedenfalld vom Sommer die Rede, woraus ich schließe, das es in der Zeit der Trennung zwischen MR und GH Mitte August gewesen sein könnte, vielleicht auch kurz davor oder danach. Und es muss ein Werktag gewesen sein, denn der Vater war ja arbeiten.
Und dass die Großmutter den Vater zusammen mit Fabian auf der Arbeit besucht hat. Vielleicht weil das unverfänglicher ist, weil es von vornherein klar ist, dass es zeitlich nur ein nur mal kurz vorbeischauen sein kann, weil der Vater weiterarbeiten muss. Vielleicht auch spontan, weil man auf einer Fahrstrecke zufällig am Arbeitsplatz vorbeikommen. Vielleicht auch ein bisschen, um Fabian zu überrumpelt, der ja keinen Kontakt zum Vater wollte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 08:58
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Überings finde ich es nicht nachvollziehbar, die Familie hier als bildungsfern darzustellen, und das befremdliche Aussageverhalten darauf zurück zuführen. (Auch wenn die Polizistin diesen Eindruck explizit hatte.)
MR hat einen handwerklichen
Ja und nein.
Es ist nicht der passende Begriff.
Ich suche ihn noch.
Auch wenn gestern hier ganz viele beschrieben haben, was in dieser Familie im argen liegen könnte.
Eine veränderte Emotionale Intelligenz darunter
mangelnde soziale Kompetenzen und schon auch eine gewisse niedrigere Bildung.

Ich vermute dass Alkohol in dieser Familie keine unerhebliche Rolle spielt, ebenso wie Zigaretten.
Süchtige Kinder haben oft Süchtige Eltern die wiederum ebenfalls von Eltern mit Suchtproblemen abstammen können.
Und beides verursacht so hohe Schäden am kindlichen Gehirn in der fetalen Entwicklung. Dann gibt eine Generation das schon wieder an die nächste weiter.
Nur ist das jetzt ein großer Bereich, der hier nicht diskutiert werden kann.
Dieses Verhalten was die Familie an einem verschwunden Kind/ IHREM Enkel gezeigt hat, kann man allerdings auch in anderen Gesellschaftsschichten finden.

Fabian-Mordprozess: Bei Leichen-Schilderung geht Fabians Mutter weinend aus Saal - FOCUS online https://share.google/PPGKyKWMWZUicvNT3
Dass der Junge an jenem Tag ohne sein Fahrrad das Haus verlassen hatte, habe Mathias R. damals komisch gefunden, erinnert sich die Polizistin. Er sei oft Rad gefahren, weil er „faul“ gewesen sein, habe sein Vater gesagt.
Wie hat der Vater auf sie gewirkt, will der Richter von der Polizistin wissen. Mathias R. sei unzufrieden mit der Polizeikommunikation gewesen, sagt sie. Er fühlte sich nicht ausreichend informiert worden von der Polizei. Nach einer Klärung sei er jedoch sehr kooperativ gewesen, habe seine Hilfe angeboten und sich gesorgt.
Die Familie von Mathias R. hingegen sei teilnahmslos gewesen angesichts der Suche nach dem damals noch vermissten Jungen. Die Polizistin führte das auf den „geringen Bildungsstand“ der Familie zurück.
Prozess um Mord an Fabian: Freund erzählt von Gewalt des Vaters | Regional | BILD.de https://share.google/SlXW2JqE5OPGSvBgL
Wie die Polizistin weiter ausführt, habe Gina H. behauptet, Fabian würde mit Fremden mitgehen, wenn er etwa mit Süßigkeiten gelockt würde.
Den von mir markierten Satz des Vaters finde ich sehr abwertend.
Vor allem im Anbetracht des Schicksals seines Sohnes.
Zu faul zum laufen.
Radeln ist doch auch eine körperliche Betätigung und das machen so viele Kinder gern. Das hat doch nichts mit faul zu tun.

Auch Ginas Aussage, dass er sich mit Süßigkeiten locken lassen würde.
Sie hat sich echt gar keine Mühe gegeben, die trauernde Ziehmama zu spielen.

Irgendwie denke ich die ganze Zeit, dass Fabians Fall auch einer hätte werden können, wo ein Kind überhaupt nicht wirklich geliebt wurde und keine Fürsorge erfahren hätte.

So was trauriges wie der kleine Pascal
Pascal-Prozess – Wikipedia https://share.google/gOiXtG2vlYSd1rnaK

Nicht mit Missbrauch, aber mit anderen unschönen Erlebnissen.
Darum nochmal und nochmal.
Er hatte eine Mutter die ihn geliebt hat und der er wichtig war.
Und die alles so gemacht hat wie es ihr möglich war.
Nicht immer so wie es vielleicht am allerbesten gewesen wäre, aber immer liebend und jetzt kämpfend, obwohl sie selber so viel Kraft und Schutz braucht.

Die Beamtin hat vielleicht nicht den richtigen Begriff für MRs Familie gefunden, aber ich finde sie dennoch sehr aufmerksam.
21.05.2026 - 13:55 Uhr
Polizistin: Antwort war unpassend
Die Polizeibeamtin erklärte, sie habe Gina H. gefragt, warum ihr die Trennung trotz der Gewalt in der Beziehung so schwergefallen sei. Der Richter wollte wissen, wie die Antwort ausgefallen sei. Die Beamtin: „Es gab keine Antwort.“ Auf die Frage des Richters, warum sie dies für notierenswert gehalten habe, erklärte die Polizistin: „Ich habe die Antwort für nicht passend gehalten.“



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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:05
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich habe es so verstanden, dass Fabian sich bei der Großmutter aufhielt, in der Zeit, als kein Kontakt zwischen Vater und Sohn bestand. Vielleicht nur für einen Tag, vielleicht für ein paar Tage in den Sommerferien. Es war jedenfalld vom Sommer die Rede, woraus ich schließe, das es in der Zeit der Trennung zwischen MR und GH Mitte August gewesen sein könnte, vielleicht auch kurz davor oder danach. Und es muss ein Werktag gewesen sein, denn der Vater war ja arbeiten.
Und dass die Großmutter den Vater zusammen mit Fabian auf der Arbeit besucht hat. Vielleicht weil das unverfänglicher ist, weil es von vornherein klar ist, dass es zeitlich nur ein nur mal kurz vorbeischauen sein kann, weil der Vater weiterarbeiten muss. Vielleicht auch spontan, weil man auf einer Fahrstrecke zufällig am Arbeitsplatz vorbeikommen. Vielleicht auch ein bisschen, um Fabian zu überrumpelt, der ja keinen Kontakt zum Vater wollte.
Wenn Fabian seinen Vater nicht sehen wollte, warum war er dann auf dem Hof bei der Großmutter? Das erschließt sich mir überhaupt nicht.
Dort mußte er doch zwangsläufig den Vater sehen - und ob die Großmutter da so wahnsinnig begeistert wäre auf einen 8jährigen aufpassen zu müssen - naja, also ich würde da nicht mitspielen, ganz ehrlich.
Da bin ich jetzt auch mal sehr gespannt ob sich das noch aufklärt...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:08
@wobel
Zitat von wobelwobel schrieb:Wenn Fabian seinen Vater nicht sehen wollte, warum war er dann auf dem Hof bei der Großmutter?
Wenn Matthias R. erst nach der Trennung auf den elterlichen Hof zurückkam, so hätte er nicht zwangsläufig auf seinen Vater treffen müssen. Zudem wäre das unter Aufsicht ja überhaupt nicht schlimm gewesen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:11
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Den von mir markierten Satz des Vaters finde ich sehr abwertend.
Vor allem im Anbetracht des Schicksals seines Sohnes.
Zu faul zum laufen.
Radeln ist doch auch eine körperliche Betätigung und das machen so viele Kinder gern. Das hat doch nichts mit faul zu tun.
Das war aber doch alles bei der ersten Befragung, als Fabian noch als vermisst galt. Das hat noch niemand geahnt, das Fabian längst tot war. Die Aussage, dass ihm das mit dem Fahrrad seltsam vorkommt, kann doch zu dem Zeitpunkt eine wichtige Info für die Ermittlungen nach einem gerschwundenem Kind sei , weil es eben dafür spricht, dass etwas nicht wie sonst immer abgelaufen ist. Und dass er "zu faul" war, ohne Fahrrad loszuziehen, war vielleicht einfach so dahergesagt. Das würden sicher viele Eltern über ihre Kinder sagen, die sie regelmäßig von Sofa und der Playstation fortjagen müssen, damit sie "mal etwas Bewegung an der frischen Luft bekommen". Und wenn das Kind später tot aufgefunden würde, würde ihnen so eine etwas despekrierliche Aussage leid tun. In dem Momemt wo man es sagt, ist es aber nun mal der reale und ehrliche Eindruck.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:19
Zitat von wobelwobel schrieb:Dort mußte er doch zwangsläufig den Vater sehen - und ob die Großmutter da so wahnsinnig begeistert wäre auf einen 8jährigen aufpassen zu müssen - naja, also ich würde da nicht mitspielen, ganz ehrlich.
Da bin ich jetzt auch mal sehr gespannt ob sich das noch aufklärt...
Ich kenne Großeltern, die den Umgang mit ihren Enkeln einklagen, wenn der nach der Trennung der Eltern aus irgendwelchen Gründen wegfällt. So ein Besuch des Enkels ist dann nicht lästige Pflicht, sondern Freude am Umgang mit dem Enkel, zu dem man gerne den Kontakt behalten will, weil er einem wichtig ist im Leben.
Zitat von jaskajaska schrieb:Wenn Matthias R. erst nach der Trennung auf den elterlichen Hof zurückkam, so hätte er nicht zwangsläufig auf seinen Vater treffen müssen. Zudem wäre das unter Aufsicht ja überhaupt nicht schlimm gewesen.
Vielleicht war das sogar ein paar Wochen vor der Trennung und der damit wieder angeleierte Kontakt zu Fabian hat den Konflikt in der eh schon kriselnden Beziehung noch mal richtig befeuert. V.a. Wenn dad noch dazu von der eh schon vo Gina H verhassten Mutter von MR initiiert worden ist.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:20
Zitat von jaskajaska schrieb:Wenn Matthias R. erst nach der Trennung auf den elterlichen Hof zurückkam, so hätte er nicht zwangsläufig auf seinen Vater treffen müssen. Zudem wäre das unter Aufsicht ja überhaupt nicht schlimm gewesen.
Er zog nach der Trennung von Dorina zurück auf den Hof - nicht nach der Trennung von Gina.
Mit Gina hat er offiziell nie zusammengelebt, er hatte immer seine Wohnung auf dem elterlichen Hof.
Selbst als Gina vorübergehend eine Wohnung in Krakow angemietet hatte (mit nur einem Kinderzimmer - vermutlich eben das, was ihr das Amt zugebilligt hat) war er dort offiziell auch nur zu Besuch. Ja, klar, kennt man - als Paar in getrennten Wohnungen zu leben ist ja in Sachen "Geld vom Amt" auch "lukrativer" als eine Bedarfsgemeinschaft - allgemein gesprochen, nicht auf die beiden bezogen.
Gina wird dann wohl irgendwann klar geworden sein wie fett der Brocken mit der Miete eigentlich ist und wie wenig Geld da für einen selbst dann noch übrig bleibt von den 1.400€ (die in etwa dem entsprechen was Bürgergeld so ausmacht inkl. Miete, Krankenkasse usw.) - nämlich kaum mehr als der reine Lebensunterhalt ohne irgendwelche Luxusgeschichten, geschweige denn die Haltung von gleich fünf Pferden egal welcher Größe.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:25
Zitat von wobelwobel schrieb:Auch wenn ich sowas niemals vor Gericht machen würde: Ich bin nur minimal jünger als die Mutter von MR und trage extrem selten mal T-Shirts mit blöden Sprüchen - aber wenn, dann auf jeden Fall bewußt als Statement weil mir irgendwas gewaltig stinkt.
Da steht ein Wortspiel: "Don`t worry, be(er) happy". - "Mach dir keine Sorgen, sei glücklich (mit Bier)."

Es geht um einen Kindermord. Es ist eine Respektlosigkeit dem Gericht, aber auch der Mutter und dem ermordeten Fabian gegenüber.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:28
Zitat von jaskajaska schrieb:Wenn Matthias R. erst nach der Trennung auf den elterlichen Hof zurückkam, so hätte er nicht zwangsläufig auf seinen Vater treffen müssen. Zudem wäre das unter Aufsicht ja überhaupt nicht schlimm gewesen.
Unter wessen Aufsicht? Der des Vaters, der ja bei der Arbeit war und den er garnicht sehen wollte?
Unter Aufsicht der Oma, die vermutlich selbst gearbeitet hat, wenn auch nicht in einem Angestelltenverhältnis sondern selbständig auf dem eigenen Hof? MRs Mutter ist ja noch lange nicht im Ruhestand, auf einem Hof ist ständig was zu tun, da nebenher ein Kind zu beaufsichtigen das dort garnicht sein will stell ich mir nicht soooo einfach vor.

Vielleicht einfach abwarten ob sich das noch aufklärt, vielleicht ist das ja nur ein Missverständnis. Ich hatte das ja wie gesagt auch so abgespeichert dass Dorina mit Fabian MR auf der Arbeit besucht habe und nicht MRs Mutter...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:31
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ausserdem.bin ich der Meinung, dass sich die Aussagen sehr gut mit den anderen Spuren ( den Kameraaufnahmen und dem Handyabschalten bei Fabian) decken. Sie sagte, es müsse etwa 11:40 Uhr gewesen sein, als sie das Auto sah und machte Tag und Uhrzeit an dem Einkauf fest. Dabei hat sie sich um 5 Minuten vertan ( oder gar nicht, denn sie sagte ja dass es eine Schätzung ist und sprach von "etwa 10:40 Uhr" ). Und das, obwohl sie erst fast eine Woche später bei der Polizei ausgesagt hat, weil sie vorher nicht zuhause war.
Ich halte die Zeugin auch für sehr wichtig, zumal sie sich zu 100 Prozent sicher war den Ranger an genau diesem Tag auf dem Parkplatz gesehen zu haben.
Du hast geschrieben, dass sie eine Woche später bei der Polizei ausgesagt hat. Eine Woche nach was? Nach dem Zeugenaufruf? War zu diesem Zeitpunkt denn schon bekannt, dass es Videoaufzeichnungen des Autos der TV gibt? Sie wurde ja erst im November verhaftet.

Wenn die Zeugin gar nichts von den Videoaufzeichnungen wusste, dann ist das ja nochmal deutlich höher zu bewerten als sowieso schon.

Ich verstand nicht genau wieso die Zeugin das Auto nicht hätte vom Parkplatz oder der Straße aus sehen können. Sie fuhr doch erst nach der TV die Straße lang, dh der Ranger stand bereits auf dem Parkplatz. Wäre es umgekehrt gewesen, macht es Sinn aber so?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:35
Zitat von wobelwobel schrieb:Dort mußte er doch zwangsläufig den Vater sehen - und ob die Großmutter da so wahnsinnig begeistert wäre auf einen 8jährigen aufpassen zu müssen - naja, also ich würde da nicht mitspielen, ganz ehrlich.
Ich bin in der Nähe von Güstrow aufgewachsen und es war durchaus üblich, dass Großeltern auch viel auf ihre Enkel aufgepasst haben. Man hat einfach zusammengehalten. Auch wenn mal die Eltern mit ihren Eltern Stress hatten. Gerade auf dem Dorf, wenn man nah beieinander gewohnt hat.

Ich würde gern nochmal auf Ginas Textnachricht zurückkommen.
Am Vorabend der Tat vom 10. Oktober teilte sie ihm dann mit: „Ich hasse dich, ich bin so wütend. Du sagst, dass ich so toll bin und auf der anderen Seite willst du mich nicht. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und viel Spaß.“ Ihre Stimme klang nun fester, weniger weinerlich.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/fabians-vater-an-gina-h-nur-du-ich-und-deine-pferde_a915efe7-38d4-497a-a890-da34db7c5c70.html

Ich glaube, jemand anders hatte das auch schon angemerkt, aber: Mit fester Stimme, das klingt schon so, als hätte sie da eine Entscheidung getroffen, oder? Fast schon zynisch. Sieht das noch jemand so?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:38
Zitat von BohoBoho schrieb:Huh? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Es gibt Väter und Mütter, die ihre eigenen Kinder umbringen und auch andere Kinder umbringen.
Sorry, aber das ist sehr einfach gedacht von Dir. Jeder Mord ist unverständlich für den "normalen" Menschen und dennoch passieren Morde aus niederen Motiven regelmäßig.
Mein Punkt war nicht „das kann nicht passiert sein“. Ich finde nur, dass ein Fall, in dem eine Frau ihr Ziehkind tötet, psychologisch nochmal ganz anders gelagert ist als ein "gewöhnliches" Gewaltverbrechen. Normalerweise(!) hat man doch gerade ggü. Kindern einen besondern Schutzinstinkt. Deshalb sollte man da besonders genau hinschauen.
Zitat von AnalystAnalyst schrieb:Du äußerst einer der für mich einer der typischen Floskeln, die einer empirischen Überprüfung wohl ziemlich sicher nicht standhalten. Menschen mit Kindern begehen sehr wahrscheinlich nicht weniger Morde an fremden Kindern als Menschen ohne Kindern. Verhält es sich anders hätte ich gerne einen Beleg für deine Aussage.
Du interpretierst in meine Aussage etwas hinein, das ich gar nicht gesagt habe. Ich habe keine statistische Behauptung darüber aufgestellt, ob Menschen mit oder ohne Kinder häufiger Kinder töten. Mein Punkt war lediglich, dass viele Menschen moralisch und psychologisch einen Unterschied sehen zwischen einem „gewöhnlichen“ Tötungsdelikt und einer Mutter bzw. Bezugsperson, die ein Kind tötet.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:38
Zitat von sören42sören42 schrieb:Da steht ein Wortspiel: "Don`t worry, be(er) happy". - "Mach dir keine Sorgen, sei glücklich (mit Bier)."
Danke dass Du mir das erklärst, hätte ich sonst in meiner Dämlichkeit ja nicht verstanden...
Zitat von sören42sören42 schrieb:Es ist eine Respektlosigkeit dem Gericht, aber auch der Mutter und dem ermordeten Fabian gegenüber.
Das sehe ich auch so - die Frage ist aber trotzdem wie die Mutter das gemeint hat. Ob sie überhaupt bewußt dieses T-Shirt gewählt hat. Ob sie überhaupt verstanden hat dass das ein Wortspiel ist.
Wir wissen auch nichts über die Vergangenheit der Mutter die ja vermutlich in ihrer Jugend noch vom "DDR-Regime" geprägt worden ist.


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