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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

19.024 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 21:32
@Suppengespenst

Die hat das live 5 oder 6 mal gesehen. Die ist abgehärtet. Man ist doch immer noch fassungslos entsetzt darüber, wie man sowas einem Kind antun kann. Einem, dass man fast 4 Jahre immer mal wieder um sich hatte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 21:33
Zitat von puzzlesteinpuzzlestein schrieb:Ich denke mir nur: wenn man statt des Jungen, die Mutter aus dem Weg geräumt hätte, würden ja auch die Unterhaltszahlungen "wegfallen". Heißt dann evtl. auch wieder mehr finanzielle Freiheit.
Nein, die würden dann nicht wegfallen. Und außerdem hätte man dann Fabian erst mal recht "an der Backe" in dieser perversen Logik. Um Dorina und Fabian loszuwerden, "passt" nur einzig der Mord an Fabian. Und auch nur dieser führt zur monetären Entlastung von M, wovon G profitiert, weil mehr Geld für die Wünsche der (ggf. teil-)berenteten Angeklagten mit etlichen Turnieren in 2025 (u.a. für Pferde, Anhänger, Stallungen, gemeinsamer Hof, PS-starker Offroader usw .), zur Verfügung steht. Alles wieder in der perversen Logik des Tatmotivs.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 21:51
Auf jeden Fall zeigen sich ja jetzt die Widersprüche über den Tattag. Der Polizistin gegenüber hat sie gesagt, sie hätte den Tag am Stall gearbeitet, aber dann hieß es doch, sie sei am Bolzsee gewesen ?!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 21:54
Zitat von sören42sören42 schrieb:Und auch nur dieser führt zur monetären Entlastung von M, wovon G profitiert, weil mehr Geld für die Wünsche der (ggf. teil-)berenteten Angeklagten mit etlichen Turnieren in 2025 (u.a. für Pferde, Anhänger, Stallungen, gemeinsamer Hof, PS-starker Offroader usw .), zur Verfügung steht. Alles wieder in der perversen Logik des Tatmotivs.
Das ist etwas, das mir nach wie vor unverständlich ist.
Hat sie wirklich so wenig Ahnung vom Wert des Geldes, dass ihr die hohen Kosten garnicht bewußt sind?
Ich kenne ja auch Leute, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben und zu glauben scheinen dass a) alle anderen Menschen monatlich mindestens 5.000€ aufs Konto überwiesen kriegen und b) dass ihnen entsprechend ja dann auch 2.000-3.000€ zustehen würden auch wenn sie nicht arbeiten können... Aber normal ist das ja nun wirklich nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:07
Zitat von InterestedInterested schrieb:Die hat das live 5 oder 6 mal gesehen. Die ist abgehärtet. Man ist doch immer noch fassungslos entsetzt darüber, wie man sowas einem Kind antun kann. Einem, dass man fast 4 Jahre immer mal wieder um sich hatte.
Dann dürfte die Reaktion umso interessanter sein.
Vor allem in Kombination mit ihren Reaktionen wenns um ihre Sexnachrichten geht.
Kichert rum wie ein Teenager
Mich macht diese Frau so unfassbar wütend.
Und selbst jetzt versucht sie noch ihre Spielchen zu spielen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:08
Zitat von BohoBoho schrieb:Teils gebe ich Dir Recht, wobei es eher chaotisch auf mich wirkt.
So heute mit dem Auto. Für mich wäre es eher sinnvoll, die Bewegungen des Autos stringent aufzuzeigen mit Zeugen, Videoaufnahmen und was noch da ist.
Allerdings kann das halt auch an den Tickern liegen, dass es so diffus und chaotisch rüberkommt, da die Journalisten vor Ort Dinge verpassen oder nicht richtig in Zusammenhang bringen. In einigen Tickern liest Du dann durchaus Dinge, die erklären (die man hier dann aber wg. Bezahlartikel nicht einbringen kann),
Da gebe ich dir völlig Recht. Das hat mich schon mehrmals genervt. Es sind so viele Schwachstellen, das meine ich. Es ist handwerklich recht schlecht. Sowas kann dazu führen, dass Wiederaufnahmeverfahren angestrengt werden, das ärgert mich.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:15
Zitat von MerowingaMerowinga schrieb:Da gebe ich dir völlig Recht. Das hat mich schon mehrmals genervt. Es sind so viele Schwachstellen, das meine ich. Es ist handwerklich recht schlecht. Sowas kann dazu führen, dass Wiederaufnahmeverfahren angestrengt werden, das ärgert mich.
Ich glaub, es ist wirklich den Tickern geschuldet. Ich lese einige Bezahlartikel und die ergänzen viele Details. Dadurch wird das Bild viel runder und stimmiger. Man versteht auch so eher, was bezweckt wird. Ein reiner Ticker bietet nur das rudimentäre Fundament mit vielen Löchern.

Es kann aber auch chaotisch an paar Stellen wirken, weil manche Zeugen (namentlich Matthias und seine Mutter) nicht kooperieren. Die trafen Aussagen im Zuge der Ermittlungen und sagen jetzt "Weiß ich nicht". Das irritiert und dadurch entstehen auch Argumentationslöcher auf Seiten der Staatsanwaltschaft.

So sagte Matthias wohl ganz am Anfang, dass Gina was mit dem Vermissen mit Fabian zu tun hat. Er äußerte sich ausdrucksstark. Nannte sie manipulativ und dass er sich von ihr um den Finger wickeln hat lassen. Auch die Oma soll wohl das ein oder andere ausgesagt haben. All das wird jetzt negiert oder klein geredet. So wird der starke rote Faden ein wenig fransiger. Ich glaub, dass das besser wird, wenn weitere Ermittler und Gutachter aussagen.

Hinzu kommt: Die Verteidigung versucht jedes kleines Fitzelchen, um Zweifel zu säen. So auch bei der Zeugin heute bzgl Uhrzeit. Viele wissen nicht konkret die Uhrzeit, können aber ein gewisses Geschehen oder eine gewisse Situation in Ereignisse einrahmen. Also die Sichtung war korrekt, aber Details stimmten nicht. Das ist aber auch normal.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:24
Zitat von XianiXiani schrieb:Es kann aber auch chaotisch an paar Stellen wirken, weil manche Zeugen (namentlich Matthias und seine Mutter) nicht kooperieren.
Wenn Ms Mutter als Zeugin in einem Kindermord (ihres eigenen Enkels) vor Gericht in einem T-Shirt mit dem für alle sichtbaren Aufdruck "Don't worry beer happy" erscheint, dann sehe ich das als Provokation.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:27
Zitat von BohoBoho schrieb:Teils gebe ich Dir Recht, wobei es eher chaotisch auf mich wirkt.
So heute mit dem Auto. Für mich wäre es eher sinnvoll, die Bewegungen des Autos stringent aufzuzeigen mit Zeugen, Videoaufnahmen und was noch da ist.
Allerdings kann das halt auch an den Tickern liegen, dass es so diffus und chaotisch rüberkommt, da die Journalisten vor Ort Dinge verpassen oder nicht richtig in Zusammenhang bringen. In einigen Tickern liest Du dann durchaus Dinge, die erklären (die man hier dann aber wg. Bezahlartikel nicht einbringen kann),
Zitat von MerowingaMerowinga schrieb:Da gebe ich dir völlig Recht. Das hat mich schon mehrmals genervt. Es sind so viele Schwachstellen, das meine ich. Es ist handwerklich recht schlecht. Sowas kann dazu führen, dass Wiederaufnahmeverfahren angestrengt werden, das ärgert mich.
Das wird sich alles noch klären. Er wird sicher noch ein Ermittler kommen, der die Sichtungen des Autos in einer Zeitleiste und/oder einer Karte zusammengetragen hat.
Das Gericht muss solche entscheidenden Details halt mit den Originalzeugen in das Verfahren einbringen. Es reicht nicht, einen Ermittler zu bestellen, der sagt: "Hier hat der Herr X das Auto um X Uhr gesehen und dort dasnn der Herr Y um Y Uhr." Sondern die Zeugen müssen selber erscheinen und aus ihrer Erinnerung beschreiben, was sie gesehen haben.
Das dient dazu, dass sich jeder Prozessbeteiligte ein eigenes Bild von den Aussagen und deren Glaubwürdigkeit machen kann und die Möglichkeit hat, nachzufragen, wenn er etwas nicht versteht oder anzweifelt.

Aber neben diesen Zeugen gibt es eben auch noch Ermittler, die diese Zeugenaussagen aufgenommen und die sich daraus ergebende Spur weiterverfolgt haben. Also z. B. geschaut haben, ob es in der Gegend vielleicht Ü-Kameras gibt, rekonstruiert haben, ob das Auto zu dem Zeitpunkt überhaupt dort sein konnte, oder ob das von der Fahrzeit der Wegstrecke gar nicht geht etc.

Und nein, genau das sichert das Gerichtsverfahren dagegen ab, dass eine Revision erfolgreich sein könnte, denn dabei wird geprüft, ob das Urteil rechtsfehlerfrei zustande gekommen ist, insbesondere auch ob alle Vorschriften zum Durchführen eines Prozesse berücksichtigt wurden. Und dazu gehört eben das Mündlichkeitsprinzip und der Grundsatz, dass Zeugen selber aussagen müssen.
Ein Wiederaufnahmeverfahren hat damit nichts zu tun.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:33
Zitat von sören42sören42 schrieb:Wenn Ms Mutter als Zeugin in einem Kindermord (ihres eigenen Enkels) vor Gericht in einem T-Shirt mit dem für alle sichtbaren Aufdruck "Don't worry beer happy" erscheint, dann sehe ich das als Provokation.
Wobei ich diese noch nicht mal verstehe. Das kann man mir auch nicht mit Grundmisstrauen gegenüber Polizei und Staat erklären. Es ist kein Prozess "Antifa-Anhänger gegen Rechter" bei denen die Antifa-Leute sich gegenseitig schützen und dem Rechtsstaat misstrauen. Es geht um Kindermord. Mord am Sohn und Enkel. So ein Shirt und so ein Verhalten geht null. Egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht man kommt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 22:37
Es gibt eine bemerkenswerte zeitliche und räumliche Konstellationen, was den Vormittag des 10. Oktober anbelangt.

In der Verhandlung heute gab ja ein Zeuge zu verstehen, dass er an diesem Tag gegen 11 Uhr durch Zehna gefahren sei und dort bei der Feuerwehr einen Jungen habe stehen sehen, von dem er später annahm, es könnte wohl Fabian gewesen sein.
Jetzt wird ein Zeuge (46) befragt. Er schildert, dass er am 10. Oktober gegen 11 Uhr mit dem Auto durch den Ort Zehna in Richtung Güstrow zum Einkaufen gefahren sei. „Da ist mir aufgefallen, dass auf der linken Straßenseite bei der Feuerwehr ein Junge stand“, sagt er. Er hätte einen blauen Pullover, eine helle Jeans und helle Schuhe getragen. Er sei etwas pummelig gewesen, habe einen kurzen Hals gehabt und blonde Haare. „Das war für mich eine untypische Zeit, dass ein Junge in dem Alter da allein steht“, sagt der Zeuge.
Quelle:

https://www.bild.de/regional/rostock/prozess-um-mord-an-fabian-freund-erzaehlt-von-gewalt-des-vaters-69f2f4ded6078134c45a3b9c[

Die Aussage stieß nach meinem Eindruck auf eher skeptische Resonanz sowohl im Gerichtssaal als auch hier im Thread. Auch ich gehe eher davon aus, dass es nicht um eine Sichtung des Jungen gehandelt haben dürfte - jedenfalls nicht an dem Tattag.

Allerdings: Zeitlich wäre es möglich gewesen, dass der Zeuge und Gina H. mit Fabian zum gleichen Zeitpunkt in Zehna gewesen wären.

Laut Google benötigt man für die Strecke von der Schweriner Straße in Güstrow bis nach Zehna im Schnitt 12 Minuten. Der Ford Ranger wurde um 10.45 Uhr von der Kamera beim Elektrogeschäft erfasst und fuhr dann neun Minuten später, also um 10.57 Uhr, wieder stadtauswärts. Nach 12 Minuten (10.59 Ihr) hätte der Wagen mithin Zehna erreichen können.

Theoretisch wäre demnach eine Sichtung gegen 11 Uhr, wie vom Zeugen dargestellt, möglich gewesen. Auch der weitere Ablauf hätte passen können: Von Zehna bis Klein Upahl sind es neun Minuten; Gina H. wäre somit in der Lage gewesen, so rechtzeitig im Wald zwischen Lohmen und Klein Upahl einzutreffen, um dort um 11.19 Uhr das Foto mit ihrem Hund Leo zu schiessen (1,6 Kilometer vom Tatort Tümpel entfernt).

Aber es gibt noch eine weitere Auffälligkeit. Sie kann purer Zufall sein, ist aber doch verblüffend: Um 11.02 bzw. 11.05 Uhr will sich Fabians Vater im Wald von Groß Breesen mit einem Förster getroffen haben, um über Holzeinschlag zu sprechen. Auch wenn der exakte Treffpunkt nicht bekannt ist: Von hier sind es nur ein paar Minuten nach Zehna.

Doch auch wenn Gina H. nicht mit Fabian in Zehna war und eine andere Route gewählt haben sollte: Zwischen dem Wald bei Groß Breesen und dem Tümpel bei Upahl liegen Luftlinie auch nur wenige Kilometer. Will heißen: Räumlich und zeitlich waren Gina H., Fabian und dessen Vater während des Tatgeschehens am 10. Oktober nicht weit voneinander entfernt.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Matthias R. soll damit nichts unterstellt werden; er hat ja auch Zeugen für das Treffen im Wald. In meinen Augen bedeutet diese zeitliche und räumliche Komponente jedoch eine zusätzliche Tragik, die das ganze Geschehen noch bitterer macht für ihn.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Ja, es gibt da wohl verschiedene Aussagen, ist mir auch aufgefallen.
Sieh mal hier
..
05.05.2026 - 12:41 Uhr
Vater schildert seinen Tagesablauf, als Fabian verschwand
Als Nächstes geht es um den Tag von Fabians Verschwinden. Matthias R. schildert detailliert seinen Tagesablauf. Er sei gegen 6 Uhr aufgestanden und habe einen Arbeitskollegen abgeholt. Gegen 10 Uhr habe er die Arbeit verlassen, um zu einer Autowerkstatt zu fahren. Um 11.02 Uhr oder 11.05 Uhr habe er sich mit dem Förster im Wald bei Groß Breesen getroffen, weil der ihm mitteilen wollte, wo er Holz machen kann. Um 11.58 Uhr sei er jedoch wieder bei der Arbeit gewesen.
Quelle: https://www.bild.de/regional/rostock/prozess-um-mord-an-fabian-freund-erzaehlt-von-gewalt-des-vaters-69f2f4ded6078134c45a3b9c


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