Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
um 11:17Es ist aber doch auch völlig irrelevant ob die Oma einen neuen Lebensgefährten hat. Das sagt nichts über ihren Intellekt, Ihre Gesinnung oder sonst was aus und spielt für den Prozess überhaupt keine Rolle.
Das würde ich tatsächlich nicht unterschreiben.sören42 schrieb:Na, nun unterstellst du der Großmutter aber Dämlichkeit. Zur "Wende" war diese circa 26 Jahre. Wer so ein T-Shirt trägt/kauft, versteht auch das Wortspiel, das darf man schon annehmen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/fabian-mordprozess-in-rostock-bei-leichen-schilderung-verlaesst-fabians-mutter-weinend-den-saal_561cdcb9-a0cf-4e1e-9a22-61f1296057b4.htmlGrillage schrieb:Und doch, die war im Ruhestand, denn sie wurde als Rentnerin bezeichnet:
Die Rentnerin hat Mühe beim Sprechen, sie ist teils schwer zu verstehen.
Natürlich ist die Tatsache, ob sie einen Lebensgefährten hat völlig ungeeignet, etwas über ihren Intellekt und ihre Gesinnung herzuleiten.Kprs79 schrieb:Es ist aber doch auch völlig irrelevant ob die Oma einen neuen Lebensgefährten hat. Das sagt nichts über ihren Intellekt, Ihre Gesinnung oder sonst was aus und spielt für den Prozess überhaupt keine Rolle.
Dann darf man doch auch fragen, woher die Info kommt, sie habe einen neuen Lebensgefährten, auch wenn ich diesen Umstand genau wie Du als ungeeigneten Anhaltspunkt dafür sehe, an dem man fest machen könnte, ob sie "ganz genau weiß was sie tut".Hexe40 schrieb:Die Dame ist erst 61 Jahre und hat bereits schon einen neuen Lebensgefährten.
Glaubst du wirklich sie weiß nicht ganz genau was sie tut?
Das stimmt nicht, zunächst ist sie mit ihrem Kind zu ihm auf den Hof in Groß Breesen gezogen:wobel schrieb:Mit Gina hat er offiziell nie zusammengelebt, er hatte immer seine Wohnung auf dem elterlichen Hof.
Selbst als Gina vorübergehend eine Wohnung in Krakow angemietet hatte (mit nur einem Kinderzimmer - vermutlich eben das, was ihr das Amt zugebilligt hat) war er dort offiziell auch nur zu Besuch. Ja, klar, kennt man - als Paar in getrennten Wohnungen zu leben ist ja in Sachen "Geld vom Amt" auch "lukrativer" als eine Bedarfsgemeinschaft - allgemein gesprochen, nicht auf die beiden bezogen.
Im Februar 2019 sei er komplett zurück zu seinen Eltern gezogen. Kontakt habe es nur noch wegen Fabian gegeben. Er hätte sich eine weitere Beziehung vorstellen können, Dorina L. aber abgelehnt. Im April 2021 habe er dann Gina H. kennengelernt, im Folgejahr sei sie mit ihrem Sohn zu ihm ins Elternhaus gezogen.https://www.focus.de/panorama/welt/fabian-mordprozess-in-rostock-bei-leichen-schilderung-verlaesst-fabians-mutter-weinend-den-saal_561cdcb9-a0cf-4e1e-9a22-61f1296057b4.html
Die Angeklagte und Fabians Vater haben lange Zeit zusammengelebt. Gina H. hatte in Krakow am See eine gemeinsame Wohnung gemietet, ihr Kind und Fabian teilten sich dort ein Zimmer.(Zitiert aus dem Ticker der Ostsee-Zeitung, der mittlerweile hinter Paywal ist, damals aber nicht. Deshalb als alternativer Link der entsprechende Beitrag: Beitrag von Lumina85 (Seite 865))
In wie weit er offiziell oder faktisch bei Gina und den Großeltern gewohnt hat, da blicke ich noch nicht durch. Zumindest hieß es, er habe nach der Trennung seine landwirtschaftlichen Maschinen bei ihr abgeholt. Zumindest die (im Plural) standen dort also. Und er hat in seiner Aussage gesagt, es sei zum Zeitpunkt der Trennung einfach finanziell nicht mehr gegangen, weil mehrere Sachen kaputt gegangen seien und repariert hätten werden müsen. Ich hatte das irgendwie auf größere Haushaltsgeräte bezogen (Waschmaschine, Kühlschrank, Spülmaschine etc). Auf jeden Fall hat sich das für mich nach gemeinsamen Haushalt angehört. Es kann aber auch auf irgendwas am Stall gemünzt gewesen sein.wobel schrieb:Er zog nach der Trennung von Dorina zurück auf den Hof - nicht nach der Trennung von Gina.