Übergold schrieb:Der war fast so leichtgläubig wie Matthias R.
Immerhin konnte er keine Intelligenzminderung feststellen und ihr eine Borderline-Persönlichkeit attestieren.
Aber ob er ihr in irgendeiner Form helfen konnte, "sich zu stabilisieren", bleibt fraglich.
Am Ende war auch er nur ein Miitel zum Zweck.
Wobei man hierbei eher eine "Systemfrage" stellen müsste.
Es ist nicht seine Aufgabe wie ein Ermittler ihre Aussagen zu überprüfen. Beispiel: wenn sie sagt, sie hat Panik vor Menschenmengen. Das muss "nur" glaubwürdig sein, nicht vom Patienten bewiesen werden.
Das trifft auch auf alle anderen Dinge zu, die sie ihm erzählte. Nichts davon hat eine Gegenseite die über wahr oder unwahr bewerten könnte.
Aber ja, was nicht bei der Therapie raus kam:
Dass sie hoch manipulativ ist und zu was sie dabei dann in der Lage ist, wenn es auf ihre Ziele einzahlt.
Einem Kind das Leben zu nehmen erschien ihr einfacher, als sich selbst und unabhängig ein Leben aufzubauen.
Und das System sollte man durchaus mal hinterfragen.
Sie war ja noch super jung als das mit der Rente los ging. Aber hatte Kind und Tiere. Egal ob nun 2 oder 5 Pferde.
Wäre vielleicht gut gewesen, wenn das mal geprüft worden wäre.
Im Gericht, unter diesem Druck, bei all den Menschen und noch nie hat sie sich übergeben. Spannend.