FR und Merkur gehören beide zu Ippen.Media, beide Artikel beziehen sich auf Harald Nowack, die Schwerpunkte sind aber inhaltlich unterschiedlich.
Rostocker Staatsanwalt Harald Nowack erklärte am Dienstag (3. Februar) im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media:
Quelle:
https://www.fr.de/panorama/getoeteter-fabian-staatsanwalt-kuendigt-wichtigen-termin-an-doch-wichtiges-detail-fehlt-zr-94153230.htmlHarald Nowack, Staatsanwalt in Rostock, teilte am Dienstag (3. Februar) im Gespräch mit dem Münchner Merkur von Ippen.Media mit
Quelle:
https://www.merkur.de/deutschland/gehen-frist-im-fall-des-getoeteten-fabian-laeuft-ab-es-muss-jetzt-schnell-94153519.htmlKurzzusammenfassung
- noch nicht alle Spuren ausgewertet
- Abschluss der Ermittlungen Ende Februar / Anfang März?
- Pressekonferenz nach Abschluss der Ermittlungen (Äusserungen zu Details)
- bei hinreichendem Tatverdacht Anklageerhebung
- nur die TV und keine weitere Person verdächtig
- fehlende Tatwaffe (Täterwissen)
- Brandspuren sind nicht die Todesursache (Obduktion)
- Indizienprozess?
Ichbinsehrbeun schrieb:Diese Überlegung hatte ich bereits Seiten vorher auch angestellt, dass sich am Donnerstag mit ihm jemand abgesprochen haben könnte. Dies wurde jedoch als irrelevant abgetan.
Wenn die Ermittler Stand 03.02.2026 nach wie vor nur eine einzige Verdächtige (die Ex vom Vater und Finderin von Fabian) im Fokus haben, dann ist es mittlerweile irrelevant, eine Verabredung für Freitag mit „jemand“ am Donnerstag zu konstruieren, wenn der erst 8 Jährige Fabian an diesem Donnerstag nicht mal selbst wusste, dass er am Freitag alleine zu Hause bleiben würde anstatt zur Schule zu gehen.
In Güstrow traut sich Fabians Altersgruppe anscheinend nicht mehr in den Jugendclub, obwohl er nach Umbauarbeiten in anderen Räumen untergebracht ist.
Quelle:
https://www.nordkurier.de/regional/guestrow/mordfall-fabiab-guestrow-freunde-jugendclub-wiedereroeffnung-angst-verbrechen-4308705Eigentlich gäbe es keinen Grund Angst zu haben, denn die TV gehört zum persönlichen Umfeld ihres mutmasslichen Opfers, sitzt obendrein in U-Haft und Fabian verschwand nicht auf dem Weg zwischen Jugendclub und seinem zu Hause.
Also muss da auch nicht künstlich für Zweifel und Unsicherheit gesorgt werden, wenn der Fokus der Ermittler sichtbar woanders liegt.
Man kann immer und immer wieder über alte Artikel (den Schnee von gestern) diskutieren, aber nachvollziehen lassen sich solche Tragödien nun mal besser, wenn man sie chronologisch rückwärts, d.h. von einem rechtskräftigen Urteil bis zur ersten Schlagzeile zurückverfolgt, also dem roten Faden an belegten Fakten folgt. Und dass es hier einen roten Faden geben könnte, ist anhand der Pressemeldungen zu sehen.