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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

14.896 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 10:26
Ich möchte noch mal auf einen Beitrag von Agrimomy zurückkommen.

In einer Reaktion auf meine Auflistung zentraler Belastungsindizien gegen Gina H. hatte Agrimony zu erkennen gegeben, dass der Punkt „Täterwissen“ von der Angeschuldigten wohl leicht ausgehebelt werden könnte.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:1.
Gina H. verfügte nachweislich über Täterwissen.

Die Angeschuldigte führte drei Personen zu einem Zeitpunkt an den Tatort mit der Leiche von Fabian, als noch niemand außer dem Täter/der Täterin Kenntnis vom Tod des Jungen und von der Ablegestelle des Leichnams haben konnte.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Da könnte sie sich ja noch rausreden. Ich hatte schonmal ein Beispiel dafür gepostet.
Daraufhin habe ich mir dieses Beispiel noch einmal angeschaut. Im Kern besagt es, dass Gina H. angeben könnte, im Bereich des Tümpels einen Mann mit Kind gesehen zu haben. Dem habe sie jedoch zunächst keine Bedeutung beigemessen. Erst später habe sie dann zwei Bekannte gebeten, mit ihr dort mal nachzuschauen und dabei einen toten Körper entdeckt. Auch aus Sorge, verdächtigt werden zu können, habe sie (wohl ebenso wie die Männer) eine Benachrichtigung der Polizei gescheut; dies sei erst bei der dritten Tour zum Tatort mit der Freundin geschehen.

Ich hoffe, ich habe die Version von Agrimony in aller Kürze richtig wiedergegeben; ansonsten bitte ich um Korrektur.

Dazu zwei Anmerkungen.

Erstens: Ich halte eine solche Geschichte für nicht überzeugend. Gina H. hatte über Jahre engsten Bezug zu Fabian. Wenn ausgerechnet sie am Tage des Verschwindens des Jungen ein Kind in der Begleitung eines Mannes am Tümpel beobachtet hätte, dann hätte sie das elektrisieren und zu einer sofortigen Meldung an die Polizei veranlassen müssen. Das hat sie aber nicht getan - wohlweislich, wie ich finde.

Das alleine reicht für mich, um diese Erzählung als unglaubwürdigen Versuch einer Ausrede einzustufen.

Zweitens: Gina H. könnte sich mit Blick auf den Vorwurf des Täterwissens nur dann erfolgreich „rausreden“, wie Agrimony glaubt, wenn sie tatsächlich reden würde. In der Untersuchungshaft hat sie jedoch geschwiegen, und das dürfte auf anwaltlichen Rat wohl auch für den Prozess gelten.

Sie kann sich im Übrigen nicht einen einzelnen Punkt für eine Stellungnahme herauspicken. Wenn, dann müsste sie insgesamt aussagen und sich auch auf Fragen einlassen, wenn ich das richtig sehe.

Wie aber will sie ohne solche Erklärungen dann den schwerwiegenden Vorwurf entkräften, dass sie zu einem Zeitpunkt mehrfach in Begleitung den Tatort mit der Leiche von Fabian aufsuchte, als noch niemand Kenntnis vom Tod des Jungen und dem Ablegeort des Leichnams haben konnte? Das wäre klassisches Täterwissen - und damit ein äusserst gravierendes Indiz.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 10:32
Zitat von wobelwobel schrieb:Er ist doch Angehöriger des Opfers!
Wirklich "zwingen" kannst Du eh niemanden.
Und was soll er schon groß aussagen können außer dass die Beschuldigte fähig gewesen wäre, Fabian aus der Wohnung zu "locken", weil Fabian ihr durch die langjährige Bindung vertraut hat?
Ich erwarte nicht dass da irgendwelche irgendwie schrägen Dinge ans Licht kommen könnten - genauso wenig wie bei der Kindsmutter.
Es wird die gleichen Vor- und Nachteile wie bei anderen Patchwork-Familien gegeben haben (inkl. diverser daraus automatisch entstehender Probleme).
Für Angehörige des Opfers gibt es eben kein solches Recht, sie befinden sich nicht in dem Interessenkonflikt, der die Begründung für das Zeugnisverweigerungsrecht für Angehörige des Angeklagten gibt.

Und zwingen kann man Zeugen zur Aussage sehr wohl, hier kann ja als schärfstes Mittel sogar ErZWINGungshaft angeordnet werden. Natürlich kann ein Zeuge gleichwohl jedenfalls nicht zu einer auch wirklich hilfreichen Aussage gezwungen werden, faktisch kann er sich rumnuschelnd in Allgemeinplätze flüchten, sich auf Erinnerungslücken berufen und wortkarg im Ungefähren bleiben, ohne dass man dagegen final eine Handhabe hätte.

Sehe es aber auch sehr anders, was den möglichen Wert seiner Aussage angeht. Gerade wenn er hier womöglich (!) über denkbare psychische Ausnahmesituationen während und nach der Beziehung und die Verfassung der Angeklagten nach der Trennung berichtet, über mögliche Eifersucht auf das Opfer, mögliche Drohungen oder Feindseligkeiten gegen ihn/das Opfer/dessen leibliche Mutter, das gesamte Nachtatverhalten und mögliche private Reaktionen, wenn über Fabian/das Verschwinden, den Leichenfund, mögliche Täter etc gesprochen wurde. Das sind alles schon potentiell hochrelevante Punkte, die ich als Vorsitzender in jedem Fall in einer Befragung abklopfen würde. Kurzum: Ein sehr wichtiger Zeuge, der offensichtlich ja auch eng in Verbindung zu dem angenommenen Tatmotiv der Angeschuldigten steht. Und "schräge Dinge", die über normales Patchwork-Leben hinausgehen, sind ja durchaus schon zuhauf allein in der Presse berichtet bzw. von der Angeschuldigten selbst auf Social Media verbreitet worden.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 10:47
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Natürlich kann ein Zeuge gleichwohl jedenfalls nicht zu einer auch wirklich hilfreichen Aussage gezwungen werden, faktisch kann er sich rumnuschelnd in Allgemeinplätze flüchten, sich auf Erinnerungslücken berufen und wortkarg im Ungefähren bleiben, ohne dass man dagegen final eine Handhabe hätte.
Darauf wollte ich raus mit "Wirklich "zwingen" kannst Du eh niemanden."
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Kurzum: Ein sehr wichtiger Zeuge, der offensichtlich ja auch eng in Verbindung zu dem angenommenen Tatmotiv der Angeschuldigten steht.
In dem Zusammenhang wär's interessant wie sich das eigentlich in "wilden" Partnerschaften verhält.
Wenn mein*e Ehepartner*in angeklagt wird, kann ich die Aussage verweigern.
Wenn mein*e Partner*in (ohne offizielle staatliche Partnerschafts-Absegnung) angeklagt wird, dann nicht?
Und wenn mein*e Ex-Partner*in beschuldigt wird mein Kind umgebracht zu haben soll ich aber aussagen? Und das auch noch realistisch und emotionslos? Nach dem Tod meines Kinds? Und so kurz nach der Trennung? Die womöglich sogar (Teil des) Motiv(s) ist? Kann das überhaupt funktionieren?


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 11:15
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Ich hoffe, ich habe die Version von Agrimony in aller Kürze richtig wiedergegeben; ansonsten bitte ich um Korrektur.
Perfekt, genauso meinte ich das.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Erstens: Ich halte eine solche Geschichte für nicht überzeugend. Gina H. hatte über Jahre engsten Bezug zu Fabian. Wenn ausgerechnet sie am Tage des Verschwindens des Jungen ein Kind in der Begleitung eines Mannes am Tümpel beobachtet hätte, dann hätte sie das elektrisieren und zu einer sofortigen Meldung an die Polizei veranlassen müssen. Das hat sie aber nicht getan - wohlweislich, wie ich finde.
Ok, dann könnte sie vielleicht auch nur sagen, dass ihr das erst ein paar Tage später wieder eingefallen ist und sie den Tümpel mit Fabian erst gar nicht in Verbindung brachte.

Und natürlich ist das eine Begründung, die man, wenn man alle anderen Indizien vorliegen hat, als total unglaubwürdig einstuft.
Schwer zu erklären wäre auch, warum sie da nachts im Dunkeln dort mit den Zeugen hinfuhr.
Auch wenn ihr die Beobachtung am Tümpel erst abends wieder einfiel, dann wäre es doch kein Problem gewesen, bis zum nächsten Morgen zu warten und dort nachzuschauen.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Zweitens: Gina H. könnte sich mit Blick auf den Vorwurf des Täterwissens nur dann erfolgreich „rausreden“, wie Agrimony glaubt, wenn sie tatsächlich reden würde. In der Untersuchungshaft hat sie jedoch geschwiegen, und das dürfte auf anwaltlichen Rat wohl auch für den Prozess gelten.
Sie wurde vorher schon als Zeugin vernommen. Wir wissen nicht, welche Story sie da den Ermittlern erzählte bezüglich der Auffindesituation von Fabian.
Die EB werden sie bestimmt auch zu den Nachtzeugen befragt haben, als sie noch nicht als Tatverdächtigte beschuldigt wurde.
Auch was sie dem Vater berichtetet, der dies ja anscheinend glaubte, wissen wir nicht.


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17.03.2026 um 11:25
Zitat von wobelwobel schrieb:In dem Zusammenhang wär's interessant wie sich das eigentlich in "wilden" Partnerschaften verhält.
Wenn mein*e Ehepartner*in angeklagt wird, kann ich die Aussage verweigern.
Wenn mein*e Partner*in (ohne offizielle staatliche Partnerschafts-Absegnung) angeklagt wird, dann nicht?
Und wenn mein*e Ex-Partner*in beschuldigt wird mein Kind umgebracht zu haben soll ich aber aussagen? Und das auch noch realistisch und emotionslos? Nach dem Tod meines Kinds? Und so kurz nach der Trennung? Die womöglich sogar (Teil des) Motiv(s) ist? Kann das überhaupt funktionieren?
"Partner" reicht aber nicht. Das um ein Zeugnisverweigerungsrecht zu haben muss der/die Angeklagte entweder der (Ex-)Ehepartner sein oder zumind. eine Verlobung bestehen/bestanden haben. Ist vielleicht etwas überaltert und wird nicht ganz der heutigen tatsächlichen Lebensrealität vieler Partnerschaftskonstruktionen gerecht, aber der Gesetzgeber hat eben darauf abgestellt, dass schon eine "ernsthafte" Bindung bestehen muss, damit man sich darauf berufen kann. Selbst wenn Du also 20 Jahre mit jemanden in wilder Partnerschaft zusammenlebst, hast Du kein Zeugnisverweigerungsrecht. Andererseits ist eine Verlobung (oder besser gesagt: eine Nicht-Verlobung) nicht wirklich überprüfbar, kann jederzeit eingegangen, aber auch ohne Aufwand wieder gelöst werden.
Und ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass ein Elternteil eines getöteten Kindes ein großes Interesse daran hat, dass der wahre Täter gefunden wird und der Tatablauf geklärt wird. Eine polizeiliche Ermittlung und eine Gerichtsprozess dienen ja nicht in erster Linie dazu, die Person XY für eine Tat zu verknacken, sondern der Wahrheitsfindung.
Und wenn der (Ex-)Patner es wirklich nicht gewesen ist, dann kann der Partner mit hoher Sicherheit ja auch entlastendes beitragen.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 11:35
Zitat von wobelwobel schrieb:Er ist doch Angehöriger des Opfers!
Das spielt in Hinblick auf das Zeugnisverweigerungsrecht keine Rolle.
Zitat von wobelwobel schrieb:Wirklich "zwingen" kannst Du eh niemanden.
Es gibt Rechtsmittel, aber ich verstehe den Einwand ehrlich gesagt nicht.
Sehr es wie @Interested
Zitat von InterestedInterested schrieb:Bin ich eigentlich im falschen Film?

Zeugnisverweigerungsrecht, wenn es um die Aufklärung des Mordes an seinem einzigen Kind geht?
Der Vater wird wohl ein großes Interesse haben, alles dazu beizutragen, den Mord an seinem einzigen Sohn aufzuklären.
Zitat von wobelwobel schrieb:Und was soll er schon groß aussagen können außer dass die Beschuldigte fähig gewesen wäre, Fabian aus der Wohnung zu "locken", weil Fabian ihr durch die langjährige Bindung vertraut hat?
Meine Güte, woher willst du denn wissen, was er aussagen kann?
Möglich, dass er irgendetwas zu Timeline beitragen kann.
Möglich, dass es irgendwelche WhatsApp Nachrichten oder ähnliches gibt, die im Nachherein in einem anderen Licht erscheinen.
Möglich, dass sie irgendetwas im Vorfeld oder im Nachgang angedeutet hat.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, was er aussagen könnte.
Warte doch einfach ab.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 11:47
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Meine Güte, woher willst du denn wissen, was er aussagen kann?
Möglich, dass er irgendetwas zu Timeline beitragen kann.
Möglich, dass es irgendwelche WhatsApp Nachrichten oder ähnliches gibt, die im Nachherein in einem anderen Licht erscheinen.
Möglich, dass sie irgendetwas im Vorfeld oder im Nachgang angedeutet hat.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, was er aussagen könnte.
Warte doch einfach ab.
Vor allem, wenn das von der StA angenommene Motiv, das zur Begründung der "nidrigen Beweggründe" herangezogen wird, so wie viele hier annnehmen in der Eifersucht und/oder Verzweiflung/Wut/Trauer über die Trennung liegt, ist die Frage, wie die Beziehung zwischen Vater und Gina H. ablief und wie es zu der Trennung kam, wie sie die Trennung verkraftet hat, doch sehr zentral. Und dazu kann er nun mal am meisten sagen, v.a. wenn die Angeklagte schweigen will.
Das gleiche gilt für ihre Beziehung und ihr Verhältnis zu Fabian. Auch da ist er derjenige, der davon wohl am meisten und am direktesten miterlebt hat.

Die nidrigen Beweggründe wurde als Mordmerkmal angeführt und insofern wird dem Motiv in dem Prozess eine sehr hohe Bedeutung zukommen. Und da sind die Informationen, die der Vater zur Wahrheitsfindung beitragen kann, schon sehr essentiell.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 11:53
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ist vielleicht etwas überaltert und wird nicht ganz der heutigen tatsächlichen Lebensrealität vieler Partnerschaftskonstruktionen gerecht, aber der Gesetzgeber hat eben darauf abgestellt, dass schon eine "ernsthafte" Bindung bestehen muss, damit man sich darauf berufen kann.
Das kann man aber wirklich laut sagen, dass das etwas überaltert ist!
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die nidrigen Beweggründe wurde als Mordmerkmal angeführt und insofern wird dem Motiv in dem Prozess eine sehr hohe Bedeutung zukommen. Und da sind die Informationen, die der Vater zur Wahrheitsfindung beitragen kann, schon sehr essentiell.
Und der steckt halt wirklich zwischen sämtlichen Stühlen. Wenn es stimmt dass er (immernoch) "voll hinter ihr steht" wird das doch eine superschwierige Angelegenheit, egal in welche Richtung es geht. Was für ein Dilemma für diesen armen Menschen!

Wir werden es in absehbarer Zeit erfahren.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 12:10
Zitat von wobelwobel schrieb:Und der steckt halt wirklich zwischen sämtlichen Stühlen. Wenn es stimmt dass er (immernoch) "voll hinter ihr steht" wird das doch eine superschwierige Angelegenheit, egal in welche Richtung es geht. Was für ein Dilemma für diesen armen Menschen!

Wir werden es in absehbarer Zeit erfahren.
Emotional kann ich das nachvollziehen. Aber technisch/juristisch gesehen ist er ein Zeuge, der die Wahrheit sagen muss. Es muss also einfach berichten, was er erlebt und beobachtet hat, nichts weglassen und nichts dazuerfinden.

Das Gericht will herausfinden, was passiert ist und dazu kann er eben einen wichtigen Beitrag leisten und muss dass, wenn er nicht mit ihr verlobt war/ist, auch tun. Welche Schlüsse das Gericht dann daraus zieht in Bezug auf die Frage, ob die Beschuldigte die Tat begangen hat, welche Schuld sie trägt und wie dies juristisch zu bewerten und zu bestrafen ist, ist Sache des Gerichts.

Wenn er der Überzeugung ist, sie sei unschuldig, dann wird er das doch an bestimmten Dingen festmachen, die ihm aufgefallen sind. Z.B. wenn sie nie eifersüchtig auf Fabian war und auch sonst kein eifersüchtiger Mensch ist, ihr aber jetzt Eifersucht als Motiv unterstellt wird. (Nur als Beispiel, wie wissen ja nicht genau, welche nidrigenm Beweggründe die StA konkret sieht). Dann wird er doch mit seiner Aussage darlegen können, warum er der Meinung ist, dass sie nicht die Täterin ist. Das bedeutet nicht, dass er die schönfärben muss, in dem er lügt oder Dinge verschweigt, das darf er ja eben nicht.
Aber so eine Überzeugung der Unschuld und ein weiter zu ihr stehen, obwohl ihr vorgeworfen wird, seinen Sohn ermordet zu haben, wird ja nicht daher kommen, dass er prinzipiell so ein loyaler Mensch ist, sondern er wird seine Gründe dafür haben.

Und wenn er nicht der Überzeugung ist, dass Gina H. unschuldig ist, dann verstehe ich nicht, wie er noch zu ihr stehen kann.

Wobei ich nicht mal weiß, ob das überhaupt so stimmt. Ich kann mich nicht erinnern, dass das irgendwo offizeill berichtet wurde. Das einzige, an was ist mich erinnere ist, dass es irgendwo hieß, er würde die Tiere (Pferde, Hunde) versorgen, seit sie inhaftiert ist. Ich sehe nicht, dass das irgendwie aussagt, dass er weiter zu ihr stehen würde. Er kann das auch einfach aus Vernatwortungsbewusstsein gegenüber den Tieren und/oder ihren alten Großeltern machen, die ja nichts dafür können, was Gina H. getan hat. Und man kann sich den Ex-Schwiegergroßeltern und den Tieren immer noch emotional verbunden fühlen, auch wenn die Enkelin und Besitzerin die schlimmste Sch... der Welt gebaut hat.


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17.03.2026 um 12:22
@wobel
Zitat von wobelwobel schrieb:Das kann man aber wirklich laut sagen, dass das etwas überaltert ist!
Nein, denn die beiden sind ja ohnehin getrennt. Selbst wenn man aktuell bestehende Lebensgemeinschaften noch miteinbeziehen würde, so hätte er dennoch kein Zeugnisverweigerungsrecht.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 12:44
Zitat von wobelwobel schrieb:Und was soll er schon groß aussagen können außer dass die Beschuldigte fähig gewesen wäre, Fabian aus der Wohnung zu "locken", weil Fabian ihr durch die langjährige Bindung vertraut hat?
Das frage ich mich gerade auch. Er ist ja schließlich kein Tatzeuge.

Außerdem halte ich es für möglich, dass RJs Aussage darüber, was MR, als es noch ein Vermisstenfall war, gesagt hätte, gefärbt ist.

Dorina soll, als es noch ein Vermisstenfall war von der Überlegung wieder abgekommen sein. Wer weiss, ob das was Fabians Vater gesagt hat, korrekt wiedergegeben ist.

Wissen wir, was MR im Gespräch tatsächlich gesagt hat? Jedenfalls habe ich nirgends von ihm ein Dementi oder eine Bestätigung gelesen.

Es wird allgemein davon ausgegangen, dass MRs Einschätzung einzig darauf basiert, dass er sich das von seiner langjährigen Lebensgefährtin nicht vorstellen kann oder nicht vorstellen will.

Vielleicht hat er noch andere noch andere Argumente, die er nicht mit der Presse teilt?


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 12:54
Zitat von jaskajaska schrieb:Nein, denn die beiden sind ja ohnehin getrennt. Selbst wenn man aktuell bestehende Lebensgemeinschaften noch miteinbeziehen würde, so hätte er dennoch kein Zeugnisverweigerungsrecht.
Ja, in diesem Fall.
Mir ist schon klar dass es schwierig sein kann die "ernsthafte Beziehung" nachzuweisen, aber dass das Zeugnisverweigerungsrecht ausschließlich für klassisch verheiratete Paare gilt ist auch in meinen Augen nicht mehr so wirklich zeitgemäß.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 12:54
Zitat von WMWM schrieb:Das frage ich mich gerade auch. Er ist ja schließlich kein Tatzeuge.
Siehe meinen und weitere Beiträge anderer User weiter oben, er ist zentral mit dem angenommenen Motiv der Angeschuldigten verbunden. Zudem ist es ja keineswegs so, dass in Strafprozessen nur Tatzeugen gehört werden oder irgendetwas beitragen könnten, erst recht im Bereich der Tötungsdelikte. Womöglich wird man auch andere Ex-Partner der Angeschuldigten hören, die seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hatten, aber trotzdem Relevantes zu ihren Umgang mit Trennungen, ihr Verhalten in Ausnahmesituationen o.ä. beitragen könnten, dazu sicher viele weitere Personen aus ihrem Umfeld, die viel weiter von der Tat weg waren als Fabians Vater.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 13:02
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Er kann das auch einfach aus Vernatwortungsbewusstsein gegenüber den Tieren und/oder ihren alten Großeltern machen, die ja nichts dafür können, was Gina H. getan hat. Und man kann sich den Ex-Schwiegergroßeltern und den Tieren immer noch emotional verbunden fühlen, auch wenn die Enkelin und Besitzerin die schlimmste Sch... der Welt gebaut hat.
Jeder trauert ja anders, vielleicht hilft dem Vater die „Arbeit in diesem Tätigkeitsbereich auch? Das ist ja jetzt doch noch anders als Katzen zu versorgen, er muss da ja durchaus auch körperlich schuften, und dass er landwirtschaftliche Arbeit nicht scheute suggeriert ja dieser ältere Artikel.


Focus, vom 10.11.2025:
Über den Vater Fabians, Matthias R., sprechen die Reimershagener voller Hochachtung. „Ein richtig cooler Typ, sehr fleißig. Er war Tag und Nacht hier, hat die Ställe gebaut“, sagt ein Anwohner, ein anderer bestätigt: „Der hat hier geschafft wie ein Berserker.“
Doch immer wieder sollen sich er und Gina H. gestritten haben. „Sie hatte öfter Ausraster und ihn beschimpft. Wir haben alle gesagt: 'Was lässt der sich das gefallen?'“, sagt ein Nachbar. Im Spätsommer zog R. dann offenbar doch die Reißleine: „Von einem Tag auf den anderen hat er seine Traktoren mitgenommen.“
und:
bekannt war außerdem, dass Fabian der Sohn von Ginas Ex-Freund ist. Der Vater soll sein Kind an Besuchswochenenden oft mitgebracht haben
(…)Anwohner sahen die beiden – Fabian und Gina H.s Sohn - oft zusammen spielen. „Er war oft hier“, heißt es in Reimershagen übereinstimmend.
Vielleicht ist es auch so, daß er sich da seinem Sohn näher fühlt, weil der Kleine gern dort bei den Pferden war? Die Mutter sagte kürzlich sie fühlt am Grab die Umarmung oder Nähe zu ihrem Kind, vielleicht ist es beim Vater so, daß er das auf der Koppel oder im Pferdestall fühlt?
Ich kann mir auch vorstellen, daß er Schuldgefühle hat, obwohl er die ja absolut nicht haben muss, weil er Fabian mit GH bekannt gemacht hat.


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17.03.2026 um 14:17
Als „Übeltäter“, der die Frage nach einem möglichen Zeugnisverweigerungsrecht aufgeworfen hat, möchte ich nach den teils heftigen Reaktionen noch einmal eine Klarstellung zu den Hintergründen vornehmen.

Dazu zunächst zwei Zitate, an die ich anknüpfen möchte:
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Der Vater wird wohl ein großes Interesse haben, alles dazu beizutragen, den Mord an seinem einzigen Sohn aufzuklären.
Zitat von wobelwobel schrieb:der steckt halt wirklich zwischen sämtlichen Stühlen. Wenn es stimmt dass er (immernoch) "voll hinter ihr steht" wird das doch eine superschwierige Angelegenheit, egal in welche Richtung es geht. Was für ein Dilemma für diesen armen Menschen!
Es lag mir absolut fern, dem Vater von Fabian zu unterstellen, er wolle womöglich Aussagen verwehren, weil er kein großes Interesse an der Aufklärung des Verbrechens an seinem einzigen Sohn habe. Wie käme ich zu einer solch bösartigen Verdächtigung?!

Worauf ich vielmehr abheben wollte, ist das fürchterliche Dilemma, in das der Prozess Matthias R. stürzen könnte. Das hat ja auch @wobel in mehreren Beiträgen zum Ausdruck gebracht.

Der Vater von Fabian hat sich meiner Erinnerung nach nur einmal in einem Fernsehbeitrag während der Suche nach dem Jungen sehr bewegend geäußert und ansonsten in der Öffentlichkeit beharrlich geschwiegen. Keine Vorwürfe, keine Verdächtigungen, kein Tratsch.

Mein Eindruck ist, dass es sich bei Matthias R. um einen eher zurückhaltenden Menschen handelt, der nicht gerne sein Inneres nach außen kehrt. Das könnte aber jetzt gefordert sein in einer Hauptverhandlung, die für ihn eine schwierige Herausforderung darstellen dürfte.

So wie ich ihn einschätze, wird er natürlich alles daransetzen, dass im Mordfall Fabian die Wahrheit ans Licht kommt. Seine Aussage könnte dabei, wie hier schon unter anderem von @RitterTrenk und @Grillage dargestellt, von zentraler Bedeutung werden.

Matthias R. kennt Gina H. wie kaum ein anderer, weiß um intimste Details bis zu psychischen Problemen und angeblichen Suizidversuchen. In Gesprächen und Chats könnte die 29-Jährige ihm Dinge anvertraut haben, die sich (vielleicht erst im Nachhinein) als tatrelevant entpuppten.

Kurzum: Aussagen und Einschätzungen des Kindesvaters könnten letztendlich erheblich dazu beitragen, dass Gina H. für Jahrzehnte hinter Gitter kommt.

Formal betrachtet würde Matthias R. damit der Gerechtigkeit dienen und im Sinne seines Sohnes handeln.

Aber diese Aufgabe verlangt ihm als langjährigem Partner der Angeschuldigten ganz Besonderes ab - vor allem dann, wenn es zutreffen sollte, dass er ihr Fabians Tötung trotz aller Indizien partout nicht
zutrauen kann. Dann müsste es für ihn eine fatale Vorstellung sein, daran mitzuwirken, dass mit seiner Ex-Freundin womöglich eine Unschuldige für den Tod seines Sohnes büßen müsste.

So oder so wird die Zeugenaussage vor dem Rostocker Landgericht für Matthias R. ein schwerer Gang. Vielleicht befreit es ihn ja aus seiner Zerrissenheit, wenn am Ende die Frage der Schuld am Tod von Fabian absolut eindeutig geklärt werden kann - eventuell sogar durch ein Geständnis der für den Mord verantwortlichen Person.


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17.03.2026 um 16:14
Zitat von WMWM schrieb:Wer weiss, ob das was Fabians Vater gesagt hat, korrekt wiedergegeben ist.

Wissen wir, was MR im Gespräch tatsächlich gesagt hat? Jedenfalls habe ich nirgends von ihm ein Dementi oder eine Bestätigung gelesen.
Ja eben ne?! Wenn es weder Dementi noch Bestätigung gab, solltest du nicht suggerieren, dass RF hier die Unwahrheit gesagt hat. Das implizierst du aber. Nicht Raffaela wird vor Gericht stehen und sich wegen Mordes verantworten.
Auch wenn du sie nicht magst und man darüber streiten kann, ob das alles in diesem Ausmaß so sein muss - funktioniert die Täter-Opfer-Umkehr hier aber nicht. Der TV wird Mord zur Last gelegt - nicht Körperverletzung mit Todesfolge oder Unfall. Es geht um den Mord an einem Kind. Ich wüsste kaum was Schändlicheres.


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17.03.2026 um 16:42
Zitat von WMWM schrieb:Wissen wir, was MR im Gespräch tatsächlich gesagt hat? Jedenfalls habe ich nirgends von ihm ein Dementi oder eine Bestätigung gelesen.
Nö, er selbst hat sich ja öffentlich nicht dazu geäussert.

Nur ganz am Anfang, als Fabian noch vermisst wurde, das RTL Interview.
Seitdem hält er sich sehr bedeckt.

Deshalb finde ich es auch fragwürdig, darüber zu spekulieren, was er angeblich denkt oder nicht denkt.....man sollte diesen Mann wirklich in Ruhe lassen.


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17.03.2026 um 16:45
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Worauf ich vielmehr abheben wollte, ist das fürchterliche Dilemma, in das der Prozess Matthias R. stürzen könnte.
Nimm doch bitte mal den Pathos raus.
Wenn hier den Vater etwas in ein "Dilemma" stürzt - was ich für Trauer um ein totes Kind keinen angebrachten Begriff finde - so ist es die Tat und kein dazugehöriger Prozess. Auch ohne Prozess bleibt das "Dilemma" und wenn ihn Jemand in irgendwas stürzt, dann der Täter/die Täterin.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Matthias R. kennt Gina H. wie kaum ein anderer, weiß um intimste Details bis zu psychischen Problemen und angeblichen Suizidversuchen.
Er ist kein ausgebildeter Psychiater soweit wir wissen und soooo lange waren die Beiden nun auch nicht zusammen. Vier Jahre sind überschaubar, ggf. noch mit Trennungen zwischendrin. Ob und wie ehrlich sie sich da gezeigt hat, wissen wir nicht. Wie er in der Lage gewesen wäre, irgendwelche psychischen "Probleme" einzuordnen, wissen wir auch nicht. Er wird max. einer von mehreren Personen sein, die ggf. Eindrücke von ihrem Verhalten wiedergeben können.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Kurzum: Aussagen und Einschätzungen des Kindesvaters könnten letztendlich erheblich dazu beitragen, dass Gina H. für Jahrzehnte hinter Gitter kommt.
Mit Sicherheit nicht - denn die Indizienkette baut sicherlich nicht darauf auf, was er sagt oder was er wie einschätzt. Er ist kein Gutachter oder sonstwie in irgendeiner Position hier eine solche Beurteilung, die dann sozusagen urteilsbegründend wäre, abzugeben.

Du kennst den Vater nicht. Wie Du selbst sagst, ist er in der Öffentlichkeit kaum aufgetreten und erlaubst Dir trotzdem viel Urteil über ihn. Finde das ziemlich unangebracht, überhaupt das ganze Thema.

Wir werden nach der Anklage sehen, ob und inwiefern ggf. eine Aussage des Vaters im Prozess stattfinden soll und wie und ob diese stattfindet. Bis dahin sollte man sich den Pathos sparen und den Mann in Ruhe lassen.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 17:00
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Der Vater von Fabian hat sich meiner Erinnerung nach nur einmal in einem Fernsehbeitrag während der Suche nach dem Jungen sehr bewegend geäußert und ansonsten in der Öffentlichkeit beharrlich geschwiegen. Keine Vorwürfe, keine Verdächtigungen, kein Tratsch.

Mein Eindruck ist, dass es sich bei Matthias R. um einen eher zurückhaltenden Menschen handelt, der nicht gerne sein Inneres nach außen kehrt. Das könnte aber jetzt gefordert sein in einer Hauptverhandlung, die für ihn eine schwierige Herausforderung darstellen dürfte.

So wie ich ihn einschätze,
Wie kannst du einen Menschen, der sich nur EINMAL öffentlich dazu geäußert hat, überhaupt einschätzen? Jedes Elternteil würde sich über sein verschwundenes Kind bewegend äußern. Wie kannst du den bitteschön charakterlich einschätzen wollen? Und warum?

Mir persönlich ist es vollkommen egal, was eine Herausforderung für ihn sein könnte oder nicht, wenn es um die Aufklärung des Mordes an Fabian geht. DAS sollte sein oberstes Ziel sein. Wenn ich mir diesbezüglich eine Wertung erlauben dürfte.

Ich verstehe immer noch nicht, was diese Ferndiagnosen über euch unbekannte Menschen bringen soll? Was sie wann wohl sagen werden und wie sich verhalten und wie sie sich dabei fühlen könnten. Wer sollte das hier aus dem Forum beantworten können?

Und wenn du ihn hier schon permanent namentlich nennst, dann schreib ihn wenigstens korrekt. Mathias, mit nur einm T.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

17.03.2026 um 19:22
Mir kommt in Bezug auf Zeugen noch ein anderer Gedanke.
Da Gina ja ein gutes Verhältnis zu Fabian und auch Kontakt zu ihm hatte, als der Kontakt zum Vater pausierte, und Fabian anscheinend auch gerne Zeit mit ihr und ihrem Sohn verbrachte, könnte dies sowohl belastend (er hatte vertrauen zu ihr) , wie auch entlastend (sie kümmerte sich gut um ihn) sein.

Dorina könnte somit auch als Zeugin vor Gericht aussagen müssen.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Mir persönlich ist es vollkommen egal, was eine Herausforderung für ihn sein könnte oder nicht, wenn es um die Aufklärung des Mordes an Fabian geht. DAS sollte sein oberstes Ziel sein. Wenn ich mir diesbezüglich eine Wertung erlauben dürfte.
Man kann aber sowohl mitfühlend sein und sich Gedanken um solche psychischen Belastungen machen, sowie auch die Aufklärung des Mordes stark fokusieren und alle notwendigen Maßnahmen dazu akzeptieren.

Ich bin mir auch sicher, dass die Aufklärung über den Tod von Fabian an erster Stelle bei den Eltern steht, aber wieso kann man sich hier nicht auch Gedanken machen, wie es den Eltern geht dabei, wenn sie als Zeugen aussagen müssten.

Ist nicht gerade eine empathische Haltung, wenn einem die Befindlichkeiten der Eltern egal sind.


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