wobel schrieb:Seh ich genau andersrum: Den Zugang zu Hund, Katze (???) oder Pferd hatte er ja gerade bei Gina und eben nicht bei seiner Mutter zuhause.
Und den Zugang sollte er ja an genau diesem Wochenende NICHT haben sondern bei seinem Vater in dessen Wohnung sein (und ich tippe mal dass es da auch keine Haustiere gibt).
Und hatte er ja auch davor schon länger nicht, weil der Kontakt zu Gina H. ja abgebrochen war.
Ich denke auch, dass es für Gina H. leicht gewesen sein sollte, ihn mit einem Versprechen für einen kurzen Besuch beim Pferd oder Hund (oder ihrem eigenen Sohn) aus dem Haus zu locken."Die XY ( = Name des Pferdes) ist krank und hat so Sehnsucht nach Dir. Bis Deine Mama von der Arbeit kommt, bist Du längst wieder zurück."
Hexe40 schrieb:Ok, dann hätte die TV ihn damit doch locken können.
Aber gerade für den Stall benötigt er eine Jacke, ich kenne Pferdeställe- die sind immer sehr frisch weil ja alles auf ist.
Aber so denkt ja ein Kind eben nicht. So wie sie auf Socken vor die Tür rennen, denken sie für einen kurzen Ausflug auch nicht an eine Jacke. Gerade wenn es von der Wohnung direkt ins Auto geht.
Hexe40 schrieb:Wenn ich ehrlich bin, habe ich überlegt was es so an einem Tümpel so interessantes geben kann.
Ich kenne mich da nicht so gut aus und mir fällt auch nichts ein.
Nein, real ist da nichts spannendes für ein Kind. Aber wenn sie sagt, sie habe da was ganz tolle entdeckt, was sie ihm zeigen will oder sie habe da eine Überraschung für ihn, geht ein Kind ohne großes Hinterfragen mit jemandem, dem es vertraut mit.
Boho schrieb:Und erstmal im Auto kann sie ihn weiter überredet haben, dass man doch schnell mal da und dahin fährt. Sie kann ihm auch einfach erzählt haben, dass sie das mit seiner Mutter abgeklärt hat und die Bescheid weiß. Er hätte das sicher nicht in Frage gestellt - oder ein Bluff mit "ach, wenn Du mir nicht glaubst, dann rufen wir sie an...aber ist ja schon traurig, dass Du mir nicht glaubst..."
Eben, er muss sich nicht mal bewusst gewesen sein, dass er das hinter dem Rücken seiner Mutter macht.
Ich halte sie für eine geschickte Manipulatorin und bei einem Kind ist das noch 100 x leichter als bei einem Erwachsenen. Ihm ein schlechtes Gewissen einreden, beleidigt sein, wenn er misstrauisch wird, einen auf traurig machen, weil sie sich so viel Mühe mit der angeblichen Überraschung gegeben hat, ihm vorwerfen, wer sei undankbar...
Das ist für einen Erwachsenen schon schwer, da konsequent zu bleiben, für ein 8jähriges Kind aber unmöglich.