Bienchen88 schrieb:Die Aussagen dass er sein Essen allein kaufen musste und selbst zubereiten musste,er scheinbar vernachlässigt wurde von der Mutter,ist natürlich harter Tobak.Dieser Prozess ist echt aufreibend.
Ich nehme mal grad deinen Kommentar um allgemein zu antworten.
Man muss wirklich klar trennen was für Fall, Tat und Prozess wichtig ist und was nicht.
Auf der einen Seite ist da eine Mutter, die mit ihrem Sohn ihre Art von Familie gelebt hat.
Dabei waren Dinge die man für gut, schlecht, wichtig und weniger wichtig halten kann.
Aber egal ob man es nun unter Selbstständigkeit oder auf sich allein gestellt sein verbucht, ob man selbst als Elternteil die Medienkompetenz locker oder strikt nimmt, all das hat Fabian nicht umgebracht.
Er ist nicht gestorben, weil er vernachlässigt wurde, zu viel gewogen hat oder öfter mal mehr was anderes wie Smartphone und Konsole gebraucht hätte.
Ich finde es so perfide, wie die Verteidigung versucht Dorina den schwarzen Peter zuzuschieben.
Der Bub wäre auch getötet worden, wenn er auf die Waldorfschule gegangen wäre und begeistert bei den Pfadfindern mitgewirkt hätte.
Alles andere bringt doch nichts mehr.
Mütter sind keine Engel, das müssen sie/ wir auch nicht sein.
Auch Dorina nicht.
Sie hat von allen Strafen die schlimmste erwischt.
Die, dass sie sich nie wieder mit ihrem Sohn über Handyspiele zanken oder ihn in den Arm nehmen kann.
Ich halte es nur für sehr fraglich was der Auftritt der Freundesmutter soll.
Außer dass man sich im " Team Gina" Punkte erhofft.