Zaunkönigin schrieb:Das ist eine harte und sehr subjektive Interpretation.
Für mich hard stuff
Ist das notwendig, der Mutter eines ermordeten Kindes derart persönliche und abwertende Interpretationen öffentlich vor Gericht rein zu braten?
Unfassbar für mich.
So lange es um harte Fakten geht, muss man natürlich alles sagen. Aber wozu diese Interpretationen.
Ich teile deine Ansicht.
Mir tut der Junge auch leid, so dermaßen auf sich alleine gestellt zu sein. Kann aber auch verstehen, dass die Muttern arbeiten gehen musste! Dennoch kann man das sicher irgendwie so gestalten, dass ein Kind sich willkommen fühlt, so die subjektive Wahrnehmung der Mutter des Schulfreundes stimmen würde. Aber ich finde es auch ziemlich unnötig.
Das Kind stammt aus zerrüttetem Elternhaus. Vater hat die Familie verlassen, als er knapp 2 war, auch da waren schon Alkohol und Gewalt wohl Thema, weswegen die Trennung vom Erzeuger folgte. Danach das Hin und Her im anderen Haushalt, wieder Gewalt, Kontaktabbruch. Jetzt zaghafte Annäherung und der arme Junge wird bestialisch ermordet. So dermaßen tragisch dieser Fall und dieses junge, kurze Leben.
Die Verteidigung ist genauso schäbig wie die Angeklagte selbst. So ein unnötiger Tiefschlag. Der rettet diese Frau auch nicht mehr.