Lumina85 schrieb:An dem Tag durfte er also noch raus obwohl Dorina arbeiten musste aber am Tattag nicht? Da durfte er nicht einmal die Tür öffnen wenn es klingelt? Hmm.. Klingt für mich nicht schlüssig.
Ich finde das sogar sehr schlüssig.
Wenn ein Kind zu krank ist, um zur Schule zu gehen bleibt es zumindest die Unterrichtszeit über auch zu Hause und "butschert" nicht draußen herum. Es soll sich erholen UND es soll nicht lernen, dass man statt Schule was tolles machen kann!
Und, auch nicht unerheblich: ein Achtjähriger hat außerhalb der Ferien vormittags nichts auf der Straße verloren, denn alle Gleichaltrigen sind ja in der Schule.
Allgemein mal zum alleine bleiben: der Junge war 8, fast 9, und die Mutter ist ihm zum einen ein gutes Vorbild, wenn sie arbeiten geht (hat sie nicht eh "nur" Teilzeit gearbeitet?), zum anderen ist er ja eigentlich vormittags sowieso in der Schule, warum sollte sie nicht arbeiten gehen?
--- Übrigens wird das auch von alleinerziehenden Müttern so erwartet, sie sind ihrem Kind gegenüber nämlich auch unterhaltsverpflichtet. Früher hat man gesagt, wenn die Kinder 8 sind, muss die Mutter (oder der ET, bei dem das Kind lebt) wieder Vollzeit arbeiten gehen, jetzt ist es schon ab dem 3. Lj.
(Betreuung vorausgesetzt).
In dem konkreten Fall hier war es ja so, dass Fabian zumindest zeitweise in den Hort ging (wahrscheinlich zumindest dann, wenn Dorina länger als bis mittags gearbeitet hat).
Es gibt daran also nix zu kritisieren.