HolzaugeSHK schrieb:Ich bin jetzt echt geschockt über das Leben in unserer Bundeshauptstadt! 🥴
Ja, wenn ich so meine Geburtsstadt betrachte wird mir Angst und bange.
Ich bin ja die ersten Jahre meines Lebens genau dort, in der Rübelandstraße aufgewachsen-
In West Berlin war man auch in den "ranzigsten" Gegenden doch relativ sicher. Frauen, die nachts alleine unterwegs waren, hatten wenig zu befürchten. Security und Taschenkontrollen in den Clubs ( seinerzeit Diskotheken) brauchte man nicht. Höchstens mal ne "Hauerei", welche die Türsteher schnell in den Griff bekamen. Messerstechereien waren selten und nicht wie heute an der Tagesordnung.
Wäre ich jünger, würde ich hier weg ziehen. So habe ich mich in einen bürgerlichen Kiez zurückgezogen, wo es noch nicht ganz so schlim ist
HolzaugeSHK schrieb:Warum sprechen die Bürger dort kein Deutsch? Sollte man sich nicht in dem Land integrieren in dem man lebt, vielleicht eine Sprachkundigenprüfung Niveau B2 ablegen? Aber Du @Nightrider64 hast vollkommen recht, das ist extremst schwierig in diesem Kiez noch Irgendwelche Zeugen zu akquirieren!
Der Thomaskiez grenzt direkt an das "Neuköllner Rollbergviertel" wenn Dir das ein Begriff ist.
Fest in der Hand arabischer Clans.
Entsptrechend die Bevölkerungsstruktuir
Die brauchen gar kein Deutsch. Das ist eine eigene " Parrallelgesellschaft" dort .
HolzaugeSHK schrieb:ist Du öfters noch in Kneipen unterwegs im Bezirk Neukölln, liegen dort eventuell am Tresen Flyer über den Mord an Reiner Koch rum?
Es gibt nur noch wenige deutsche Kneipen in dieser Ecke von Neukölln.
So gab es vor Jahren noch eine Kneipe " Zum Tiger" in der Sonnenallee . Das war seltsam, zwischenall den Dönerbuden arabischen Schmuckhändlern Shgishabars und syrischen Teestuben. Da gingen dann die wenigen Deutschen hin, die dort wohnen geblieben sind. Haben auch immer die deutsche Fahne raushängen gehabt. Sind jetzt unter ander Bewirtschaftung.
Heute, im fortgeschrittenen Alter bin ich auch nur noch vielleicht 2 bis 3 mal die Woche in meiner Kiez- Stammkneipe, oder in den anderen 2 Berliner Kneipen unterwegs.
Und dann wären da noch die Stammkneipen meiner alten Freunde in ihren jeweiligen Kiezen. Da trift man sich denn halt mal im Freundeskreis. So kannte ich auch "Zum Tiger" in der Sonnenallee, wo ein Freund eine Zeit wohnte.
Das alt eingesessene Musikhaus Bading, Karl Marx Str. Ecke Thomasstraße wurde letztes Silvester angezündet.
Den Alteigentümern wurde "angetragen", nicht wieder aufzumachen. Da gab es kurz Proteste gegen , aber obwohl das gesamte Mietshaus im Eigentum der Betreiber war, machtren die nicht wieder auf. Heute allerdings ist wieder ein Musikalienhandel drin. Ein Fachgeschäft für Synthesizer
https://www.tip-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/imago0197193363h-scaled.jpgQuelle Tip Berlin
So sieht es da heute aus.
Noch in den 90er, war die Karl Marx Straße eine Einkaufstraße mit hervorragenden Fachgeschäften, Boutiquen usw.
Dann wurden die Gropius Passagen gebaut. Eine große Shopping Mall , wo dann die Leute aus Süd Neukölln es näher hatten und fast alle eingesessenen Geschäfte gingen pleite . Sie wurden durch Telefonläden, arabischen Spätis, Dönerbuden und Billigdiscountern ersetzt.
Slaterator schrieb:Zivilcourage sollte ohnehin für jeden im individuellen Rahmen seiner Möglichkeiten selbstverständlich sein. Würde diese wertvolle Sendezeit z.B. für ungelöste Altfälle (Cold Cases) verwendet, dann wäre das für mich wesentlich sinnvoller und auch dem Sinn und Zweck der Sendung entsprechend.
Das mag sein. Aber das ist halt auch eine Unterhaltungssendung, die sich den heutigen Privatfernsehen anpassen musste. Ich selbst finde es auch deplaziert, dort irgend welche Preise zu verteilen.
Slaterator schrieb:Ich denke daher nicht unbedingt, dass ein(e) StA hier für einen möglicherweise konkreten Verdacht gegen eine Einzelperson in diesem Fall steht. Ich denke eher das es eine Art "letzter Versuch" sein könnte, diesen Fall noch zu lösen, bevor alle Zeugen/Täter verstorben sind.
Das sehe ich auch so. Selbst wenn man noch jemanden findet, der damals in der Kneipe verkehrte und sich an irgendwas erinnerte.
Slaterator schrieb:Die Menge an Hinweisen sagt naturgemäß nichts über deren Qualität aus. Theoretisch können von z.B. 60 Hinweisen 60 ins Leere führen und/oder (ungewollt) falsch sein. Es reicht ja der EINE Hinweis, welcher dann zur Aufklärung führt.
Ja, wenn sich z.B. noch jemand an einen offensichtlich Pädophilen damals erinnern kann, dessen Nahmen noch kennt, dieser noch lebt und auch auffindbar ist.
Alles recht vage.
Aber vielleicht gibt es Mitwisser, die seinerzeit geschwiegen haben und jetzt ihr Gewissen erleichtern wollen.