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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

1.147 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 15:18
Hallo!
Ich lebe in Berlin. Ich gehe häufig in dem Bezirk spazieren, in dem sich die Thomasstraße und die Altenbraker Straße befinden, spazieren, da eine Freundin von mir dort in der Nähe wohnt.
Außerdem habe ich eine Bekannte, die 90 Jahre alt ist.
Ich habe sie gefragt, ob sie von dem Fall Rainer Koch etwas mitbekommen hat, und sie hat es verneint.
Ich habe sie auch gefragt, ob sie früher jemanden kannte, der in das Thomas-Eck gegangen ist, und auch da hat sie mit nein geantwortet.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 15:28
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Was mir nur so am Rande im Fall Reiner Koch aufgefallen ist, es hat bisher kein Kripomitarbeiter vor der Kamera gesprochen
Du hast Recht, was denkst Du könnte der Grund dafür sein? Bzw. könnte das einen bestimmten Grund haben?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 16:14
@Kathi1
In der heutigen zeit, würde so ein Fall mehr aufmerksamkeit erregen, bzw es viel mehr mitbekommen. Aber zur damaligen Zeit gab es kein Internet keine handys, und einen Ferneseher hatten damals warscheinlich auch die wenigsten, und selbst wenn wäre dießer Fall vielleicht höchstens mal kurz erwähnt worden wenn überhaupt. Und dann kommt noch die anonymität der Stadt hinzu. Würde sowas auf dem ländlichen passieren wäre daß erstmal für lange Zeit tagesgespräch


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 17:53
Zitat von 321meins321meins schrieb:Du hast Recht, was denkst Du könnte der Grund dafür sein? Bzw. könnte das einen bestimmten Grund haben?
Ich könnte mir vorstellen, dass es schon viele Ermittler gab die sich vergeblich mal in die Akten eingelesen haben. Vielleicht will da auch kein Kripomitarbeiter vor die Kamera und Rede und Antwort stehen für das Ermittlungsversagen (z.B. verschwundene Asservate)? Es ist ja auch gerade in den Medien die unangenehme Sache mit der Berliner "Rumpelkammer der Justiz für Asservate" bekannt geworden.

Beitrag von HolzaugeSHK (Seite 53)


Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Oberstaatsanwältin Frau Silke van Sweringen den Mord an Reiner Koch als Herzensfall behandelt. Sie war sichtbar bei XY im Gespräch mit Rudi Cerne und auch verschiedenen Zeitungsartikeln, Frau van Sweringen will den Mord an Reiner Koch unbedingt aufklären. Vielleicht haben sich die Geschwister von Reiner Koch sogar direkt an sie gewandt und um eine Aufklärung gebeten!?





Danke @Kathi1 für Deinen Kommentar und Deine Bemühungen vor Ort. Aber vielleicht kannst Du trotzdem bei Gelegenheit noch mal Augen und Ohren aufsperren, vielleicht gibt es doch noch Zeitzeugen, vielleicht auch in der Altersgruppe > 60, die Reiner aus der Schule, Wohnviertel oder vom Sport her kannten.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 18:36
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht will da auch kein Kripomitarbeiter vor die Kamera und Rede und Antwort stehen für das Ermittlungsversagen (z.B. verschwundene Asservate)
Das könnte möglich sein, ich weiss jetzt leider nicht wie oft prozentual Staatsanwälte odr eben Beamte der Polizei bei AZ den Fall vorstellen.
Zitat von alex1987alex1987 schrieb:die einzige chanche die man bei dießen fällen noch hatt, daß der täter selber noch seine tat gesteht, oder es mitwisser gibt die ihr schweigen brechen,
Das sehe ich auch so, aber immerhin gibt es diese Möglichkeiten. Schön dass Du hier mitschreibst!
Zitat von Kathi1Kathi1 schrieb:Ich habe sie gefragt, ob sie von dem Fall Rainer Koch etwas mitbekommen hat,
Ebenfalls schön dass Du hier mitschreibst!
Das ist finde ich eine gute Möglichkeit. Leute die damals in der Gegend gewohnt haben aktiv anzusprechen, nicht jeder sieht AZ, und nicht jeder sieht alle Folgen, manche Personen haben diese vielleicht gerade verpasst. Ein Rundschreiben welches man in die Briefkästen zumindest in die umliegenden Straße der Thomasstraße aber auch Mohriner Allee und Jesse-Owens Allee wirft würde ich auch noch für eine gute Möglichkeit halten.(Also von der Polizei organisiert)
Bezüglich der Jesse-Owens-Allee gibt es einen Wohnblock
Aufgrund der Größe wurde das Gebäude nicht im Hansaviertel errichtet. Berlin stellte ein städtisches Grundstück am Olympiastadion zur Verfügung, das sogenannte „Heilsberger Dreieck“, zwischen Heilsberger Allee, der heutigen Flatowallee, und S-Bahn-Trasse gelegen
Es beinhaltet nunmehr 530 Wohnungen auf 17 Geschossen
Die Mietwohnungen wurden 1979 in Eigentumswohnungen umgewandelt.
Seit der Umbenennung der Reichssportfeldstraße im Jahr 1997 lautet die Adresse Flatowallee 16.
Quelle: Wikipedia: Corbusierhaus
Auf Grund der Lage und der Menge an Wohnungen könnte ich mir schon vorstellen dass es Menschen wie Bäcker,Fleischer etc gab die dort gewohnt haben,früh anfangen mussten zu arbeiten und auf dem Weg dorthin über die Jesse-Owens-Allee gefahren oder gelaufen sind. Die Sichtung eines Autos was Nachts dort zur passenden Uhrzeit entlang gefahren ist könnte wichtige Erkenntnisse bringen denke ich.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 18:47
Wurde eigtl dießer Fall in den 70er überhaupt mal bei Aktenzeichen xy vorgestellt, weiß daß zufällig jemand ?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 19:27
Zitat von alex1987alex1987 schrieb:eit gab es kein Internet keine handys, und einen Ferneseher hatten damals warscheinlich auch die wenigsten, und selbst wenn wäre dießer Fall vielleicht höchstens mal kurz erwähnt worden wenn überhaupt.
Da hast Du komplett Recht.
Das war in den 70er so, das es ganz sicher in den örtlichen Zeitungen wie der B.Z. , Morgenpost Tagesspiegel usw in großen Schlagzeilen dargestellt worden. Ansonsten nur als Randnotiz
Fernsehen , wenn überhaupt, dann nur in der ausschließlich in Berlin ausgestrahlten Sendung "Berliner Abendschau"
Zitat von 321meins321meins schrieb:Auf Grund der Lage und der Menge an Wohnungen könnte ich mir schon vorstellen dass es Menschen wie Bäcker,Fleischer etc gab die dort gewohnt haben,früh anfangen mussten zu arbeiten und auf dem Weg dorthin über die Jesse-Owens-Allee gefahren oder gelaufen sind.
Da liegst Du vollkommen falsch.
Im Courbusier Haus, einem hochwertig errichteten Baudenkmal,gibt es nur luxuriös gestaltete und immer schon sehr teure Eigentumswohnungen . Zum Teil über 2 Etagen.

Wer dort wohnen wollte, oder auch heute noch wohnt, der muss schon recht "wohlhabend" gewesen sein.
Dafür kann man Bundesliga vom Balkon aus sehen ;)

Da wohnten eher keine "Handwerker", die früh raus mussten.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 19:43
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ein Rundschreiben welches man in die Briefkästen zumindest in die umliegenden Straße der Thomasstraße aber auch Mohriner Allee und Jesse-Owens Allee wirft würde ich auch noch für eine gute Möglichkeit halten.(Also von der Polizei organisiert)
Ich denke mal man würde damit 98 % Bewohner ansprechen , die seinerzeit, 1973 , dort gar nicht gewohnt haben.
Die Erfolgsaussichten rechtfertigen meines Erachtens wohl keinesfalls den Aufwand.

Was Anderes ist es mit dem Versuchg damalige Besucher des "Thomas Eck" zu ermitteln, die dann vielleicht sachdienliche Hinweise , vielleicht auch mit Hinweis auf bestimmte Personen , geben können.
Aber ob man da heute noch groß weiterkommt, halte ich für wenig wahrscheinlich.

Eher könnte es sein,. das entweder der Täter selbst oder ein Mitwisser sich offenbart.
Ich denke, das ist auch die eigentliche Zielgruppe des xy Beitrages


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 20:30
Zitat von Kathi1Kathi1 schrieb:Ich habe sie gefragt, ob sie von dem Fall Rainer Koch etwas mitbekommen hat, und sie hat es verneint.
Ich habe sie auch gefragt, ob sie früher jemanden kannte, der in das Thomas-Eck gegangen ist, und auch da hat sie mit nein geantwortet.
Hallo @Kathi1 ! Herzlich willkommen in dieser Diskussion!
Dieser Fall ist inzwischen auch schon über 50 Jahre alt. Logisch das sich da nicht mehr allzu viele Menschen erinnern. Es passiert in einer Großstadt wie Berlin eben auch einfach so vieles von Tragweite, da kann ein Mordfall wie der von Reiner Koch, so tragisch er auch sein mag, einfach mal in Vergessenheit geraten oder von anderen Ereignissen überdeckt werden. Zudem sterben die Zeitzeugen auch langsam aus und/oder sind verzogen.

Allerdings möchte ich dich ermutigen, wenn möglich, einfach weiterhin mal Menschen darauf anzusprechen, die etwas darüber wissen könnten und diesen schrecklichen Mord bei diesen Personen wieder in deren Gedächtnis zu rufen.
Zitat von alex1987alex1987 schrieb:(...) zur damaligen Zeit gab es kein Internet keine handys, und einen Ferneseher hatten damals warscheinlich auch die wenigsten, und selbst wenn wäre dießer Fall vielleicht höchstens mal kurz erwähnt worden wenn überhaupt. Und dann kommt noch die anonymität der Stadt hinzu. Würde sowas auf dem ländlichen passieren wäre daß erstmal für lange Zeit tagesgespräch
Trotzdem ist es ein Kindermord. Das bekommt man schon mit, auch ohne Internet. Vielleicht nicht überall. Aber eine Randnotiz ist die Ablage eines getöteten, nackten Kindes mit Verstümmelten Genitalien vor dem Stadion sicher keine Randnotiz. Auch wird man im Kiez (Stadtteil/Nachbarschaft) darüber gesprochen haben. Erst recht, wenn Lautsprecherwagen, der Wagen mit der Puppe usw. eingesetzt wurden und es Plakate gegeben haben sollte.

Falls dem nicht so ist, würde es allerdings für meine These sprechen, dass die Suchmaßnahmen unmittelbar nach dem Verschwinden eben nicht so umfangreich waren, wie von einigen Usern hier vermutet/angenommen wird. Denn an Durchsuchungen würde man sich sicher erinnern...
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht will da auch kein Kripomitarbeiter vor die Kamera und Rede und Antwort stehen für das Ermittlungsversagen (z.B. verschwundene Asservate)?
Es würde ja kein Ermittler vor die Kamera treten, der noch irgendeine Verantwortung trägt oder etwas persönlich mit einem möglichen Individualversagen/Ermittlungspannen zu tun hat. Aber er/sie wäre das "neue Gesicht" zu den Ermittlungen. Sowas ist natürlich auch belastend und setzt unter einen gewissen Druck. Aufgrund des Alters des Falles und der aktuellen Entwicklung sind die Erfolgsaussichten im Moment nicht gerade rosig. Da kann ich schon verstehen, wenn keiner der aktuellen Ermittler unmittelbar "für diesen Fall" stehen möchte. Man wartet da erstmal ab, ob sich auf die neue Medienkampagne (XY, RBB etc.) neue Hinweise ergeben schätze ich.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Oberstaatsanwältin Frau Silke van Sweringen den Mord an Reiner Koch als Herzensfall behandelt. Sie war sichtbar bei XY im Gespräch mit Rudi Cerne und auch verschiedenen Zeitungsartikeln, Frau van Sweringen will den Mord an Reiner Koch unbedingt aufklären.
Den Eindruck teile ich. Sie macht auch einen sehr überzeugten Eindruck, dass dieser neuerliche Anlauf diesen Fall endlich zu lösen durchaus von Erfolg gekrönt sein Könnte. Ich weiß jetzt zwar nicht, woher dieser Enthusiasmus kommt, doch es ist schön, wenn jemand so energisch an eine Sache herangeht.
Zitat von alex1987alex1987 schrieb:Wurde eigtl dießer Fall in den 70er überhaupt mal bei Aktenzeichen xy vorgestellt, weiß daß zufällig jemand ?
Nein, soweit ich weiß, wurde da nie zuvor etwas bei Aktenzeichen XY zu diesem Fall gezeigt.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 21:48
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Im Courbusier Haus, einem hochwertig errichteten Baudenkmal,gibt es nur luxuriös gestaltete und immer schon sehr teure Eigentumswohnungen . Zum Teil über 2 Etagen.
Laut Wikipedia gab es erst seit 1979 die Mietswohnungen als Eigentum
Die Mietwohnungen wurden 1979 in Eigentumswohnungen umgewandelt.[
Quelle: Wikipedia: Corbusierhaus
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:doch es ist schön, wenn jemand so energisch an eine Sache herangeht.
Das finde ich auch, bestimmt sehr schön auch für die Angehörigen
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Vielleicht will da auch kein Kripomitarbeiter vor die Kamera und Rede und Antwort stehen für das Ermittlungsversagen
Ich habe jetzt nochmal hier nachgesehen
https://www.wikixy.de/Alle_Sendungen#2025
da gibt es tatsächlich viele Kriminalhaupt-oder Oberkomissare die im Studio waren, eher wenige Staatsanwälte


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 22:07
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Da kann ich schon verstehen, wenn keiner der aktuellen Ermittler unmittelbar "für diesen Fall" stehen möchte.
Ich habe jetzt nochmal die Studiofälle 2024/2023 angesehen, alles Haupt-oder Oberkommissare die die Fälle vorstellen soweit ich sehe.Einzig bei der Fahndung nach der RAF ist ein Staatsanwalt vor Ort
Beamter im Studio: Oberstaatsanwalt Koray Freudenberg (Pressesprecher Staatsanwaltschaft Verden an der Aller)
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_14.02.2024
Also was könnte das bedeuten? Dass es einen konkreten Verdacht wegen einer Person gibt? Wäre meine laienhafte Vermutung..


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 22:12
Zitat von Kathi1Kathi1 schrieb:Außerdem habe ich eine Bekannte, die 90 Jahre alt ist.
Ich habe sie gefragt, ob sie von dem Fall Rainer Koch etwas mitbekommen hat, und sie hat es verneint.
Willkommen im Thread. Ich hab ähnliche Erfahrungen auch gemacht in einem anderen Fall, in welchem ich privat ermittelt habe. Ich habe mir die Mühe gemacht, aus einem alten Telefonbuch alle Telefonnummern aus der Umgebung rauszusuchen, und zwar nur "alte" Nummern. Die Vornamen der Eintrage passten auch in etwa zu der Zeit, um als Zeitzeuge durchzugehen. Von ca. 40 angerufenen Personen konnten sich zwei erinnern. Aber die Auskünfte waren widersprüchlich. Der Rest der angerufenen Personen lebte seinerzeit schon da, aber die Erinnerung war weg.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

22.12.2025 um 22:43
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ein Rundschreiben welches man in die Briefkästen zumindest in die umliegenden Straße der Thomasstraße aber auch Mohriner Allee und Jesse-Owens Allee wirft würde ich auch noch für eine gute Möglichkeit halten.(Also von der Polizei organisiert)
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke mal man würde damit 98 % Bewohner ansprechen , die seinerzeit, 1973 , dort gar nicht gewohnt haben.
Die Erfolgsaussichten rechtfertigen meines Erachtens wohl keinesfalls den Aufwand.
Der Aufwand für eine nochmalige Information der Bevölkerung in Berlin kann doch mMn nicht sooo groß sein!?

Ich kann aus meiner Erfahrung berichten, von einem Cold-Case-Fall aus meinem Ort. Was wurde da Alles nochmals unternommen in Vorbereitung auf die Ausstrahlung bei XY - Informationen auf den Fall, mit Angabe der zuständigen Polizeidienststelle, gab es
- in einem kostenlosen Wochenblatt
- in der Lokalpresse
- bei einem regionalen Radiosender
- auf der Facebookseite der Stadt
- Verteilung von Flyern in jeden Briefkasten durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes

Auch wenn kaum noch damalige Bewohner aus Neukölln jetzt noch dort wohnen sollten, so eine Aktion spricht sich doch rum! Kinder erzählen es ihren Eltern und Großeltern, Arbeitskollegen tauschen sich untereinander aus, im Supermarkt wird über den damaligen Mord getratscht. Man sollte Nichts unversucht lassen um Zeitzeugen ausfindig zu machen!

.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Aufgrund des Alters des Falles und der aktuellen Entwicklung sind die Erfolgsaussichten im Moment nicht gerade rosig.
Aber - es gibt bisher mehr als 50 neue Hinweise, denen die Kripo jetzt nachgeht. Dabei werden auch einige Zeitzeugen befragt. So pessimistisch sehe ich es nicht den Täter doch noch zu finden.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

23.12.2025 um 14:26
Zitat von 321meins321meins schrieb:aut Wikipedia gab es erst seit 1979 die Mietswohnungen als Eigentum
Nun gut. Aber im Corbusierhaus zu wohnen war immer schon begehrt und kostspielig.
Ansonsten ist das auch O.T.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Der Aufwand für eine nochmalige Information der Bevölkerung in Berlin kann doch mMn nicht sooo groß sein!?
Das wäre immens, da alle Briefkästen abzuklappern und den Arabern, Syren, Türken , Afgahnen oder ganz wenigen Deutschen die da noch wohnen einen Zetztel einzuwerfgen, den die meisten Bewohner dort eh nicht verstehen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:ch kann aus meiner Erfahrung berichten, von einem Cold-Case-Fall aus meinem Ort. Was wurde da Alles nochmals unternommen in Vorbereitung auf die Ausstrahlung bei XY - Informationen auf den Fall, mit Angabe der zuständigen Polizeidienststelle, gab es
- in einem kostenlosen Wochenblatt
- in der Lokalpresse
- bei einem regionalen Radiosender
- auf der Facebookseite der Stadt
- Verteilung von Flyern in jeden Briefkasten durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes
Nicht böse gemeint, aber Du hast die vollkommen falsche Vorstellung von Berlin oder speziell von Neukölln.
Der Ausländeranteil in Neukölln liegt bei 52 %. Da sind dann aber noch so Bezirksteile wie Rudow oder Buckow dabei, wo meist Deutsche wohnen.
Ich schätze mal im Thomaskiez wohnen heute 85 % Bewohner mit "Migrationshintergrund".
Meist Araber, auch aus sogenannten Clans
Die wohnten aber 1973 noch nicht dort.
Die meisten deutschen Bewohner von 1973 sind dort schon vor Jahrzehnten weg gezogen.
Die seinerzeit Nachgezogenen, wie Studenten und Gastarbeiter sind auch schon lange dort wieder weggezogen
Ich denke das Papier und die Arbeit für Flugblätter kann man sich sparen.
Realistischerweise kann dabei nichts raus kommen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:uch wenn kaum noch damalige Bewohner aus Neukölln jetzt noch dort wohnen sollten, so eine Aktion spricht sich doch rum! Kinder erzählen es ihren Eltern und Großeltern, Arbeitskollegen tauschen sich untereinander aus, im Supermarkt wird über den damaligen Mord getratscht. Man sollte Nichts unversucht lassen um Zeitzeugen ausfindig zu machen!
Das ist m.E. der falsche Ansatzt.

Auch wenn man Leute finden sollte, die 1973 dort gelebt haben und heute noch leben.
An was sollen die sicjh denn erinnern ?

Eine großflächige Befragung der Anwohner heute bringt gar nichts. Die meisten würden gar nicht verstehen ohne Dolmetscher.

Man kann sich nur auf den relativ kleinen Kreis der Stammgäste des Thomas Eck beschränken, ob denen seinerezeit irgend etwas oder irgend jemand aufgefallen ist, woran sie sich heute noch erinnern-
Die können ja heute auch ganz woanders wohnen.
Aber auch das dabei was Verwertbares heraus kommt ist eher fraglich


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

23.12.2025 um 14:58
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Nicht böse gemeint, aber Du hast die vollkommen falsche Vorstellung von Berlin oder speziell von Neukölln.
Ich bin jetzt echt geschockt über das Leben in unserer Bundeshauptstadt! 🥴

.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das wäre immens, da alle Briefkästen abzuklappern und den Arabern, Syren, Türken , Afgahnen oder ganz wenigen Deutschen die da noch wohnen einen Zettel einzuwerfen
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Eine großflächige Befragung der Anwohner heute bringt gar nichts. Die meisten würden gar nicht verstehen ohne Dolmetscher.
Warum sprechen die Bürger dort kein Deutsch? Sollte man sich nicht in dem Land integrieren in dem man lebt, vielleicht eine Sprachkundigenprüfung Niveau B2 ablegen? Aber Du @Nightrider64 hast vollkommen recht, das ist extremst schwierig in diesem Kiez noch Irgendwelche Zeugen zu akquirieren!

.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man kann sich nur auf den relativ kleinen Kreis der Stammgäste des Thomas Eck beschränken, ob denen seinerezeit irgend etwas oder irgend jemand aufgefallen ist, woran sie sich heute noch erinnern-
Bist Du öfters noch in Kneipen unterwegs im Bezirk Neukölln, liegen dort eventuell am Tresen Flyer über den Mord an Reiner Koch rum?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

23.12.2025 um 17:57
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das finde ich auch, bestimmt sehr schön auch für die Angehörigen
Auf jeden Fall. Es ist ja nicht nur schön das so eine positive Energie in den Fall/die Ermittlungen gesetzt wird, sondern auch eine Bestätigung dafür, dass Mord eben nicht verjährt und kein Opfer auf ewig vergessen wird. Das viele neu aufgerollte Altfälle mit den aktuellen Methoden zu einem Täter und damit Ermittlungserfolg geführt haben zeigt, dass der Einsatz von Cold Case Einheiten absolut sinnvoll und richtig ist.

Umso mehr wünsche ich mir auch solche Fälle in der Sendung Aktenzeichen XY. Ich möchte da auch die Meinung des Users @JamesRockford Beitrag von JamesRockford (Seite 53) aufgreifen, der hier geschrieben hat, dass mit dem XY Preis viel zu viel Sendezeit mit Fällen verschwendet wird, die de Facto keine sind, da das eigentliche Verbrechen ja verhindert werden konnte. Zivilcourage sollte ohnehin für jeden im individuellen Rahmen seiner Möglichkeiten selbstverständlich sein. Würde diese wertvolle Sendezeit z.B. für ungelöste Altfälle (Cold Cases) verwendet, dann wäre das für mich wesentlich sinnvoller und auch dem Sinn und Zweck der Sendung entsprechend.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich habe jetzt nochmal die Studiofälle 2024/2023 angesehen, alles Haupt-oder Oberkommissare die die Fälle vorstellen soweit ich sehe.Einzig bei der Fahndung nach der RAF ist ein Staatsanwalt vor Ort
Ich hatte das so noch gar nicht auf dem Schirm gehabt, aber die Beobachtung ist schon ziemlich bemerkenswert. Das ein(e) StA vor die Kamera tritt zeigt mMn, dass jener Fall schon eine gewisse Priorität hat. Aber mein Eindruck ist an dieser Stelle natürlich subjektiv. Im Vorliegenden Fall Reiner Koch ist es meines persönlichen Eindruckes nach so, dass hier noch einmal alle Register gezogen und alle Möglichkeiten genutzt werden sollen, den Fall final aufzuklären, da zukünftig sonst zu befürchten steht, dass es keine lebenden Zeitzeugen/Belastungszeugen und/oder Täter mehr geben wird, was dann die Chance zur Aufklärung gen "0" fallen ließe.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Also was könnte das bedeuten? Dass es einen konkreten Verdacht wegen einer Person gibt? Wäre meine laienhafte Vermutung..
Ich bin mir nicht sicher, ob eine Cold Case Einheit überhaupt von einem/einer Chefermitter(in) geleitet wird. Ich denke daher nicht unbedingt, dass ein(e) StA hier für einen möglicherweise konkreten Verdacht gegen eine Einzelperson in diesem Fall steht. Ich denke eher das es eine Art "letzter Versuch" sein könnte, diesen Fall noch zu lösen, bevor alle Zeugen/Täter verstorben sind.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:(...) es gibt bisher mehr als 50 neue Hinweise, denen die Kripo jetzt nachgeht. Dabei werden auch einige Zeitzeugen befragt. So pessimistisch sehe ich es nicht den Täter doch noch zu finden.
Die Menge an Hinweisen sagt naturgemäß nichts über deren Qualität aus. Theoretisch können von z.B. 60 Hinweisen 60 ins Leere führen und/oder (ungewollt) falsch sein. Es reicht ja der EINE Hinweis, welcher dann zur Aufklärung führt. Natürlich steigt mit der Menge der abgegeben Hinweise auch die Chance, den entscheidenden Hinweis darunter zu finden. Aber die Chance ist auch bei über 50 Hinweisen in so einem Altfall meiner persönlichen Einschätzung nach eher gering. Das ist mMn nicht pessimistisch, sondern eher realistisch. Dennoch sollte auch im Fall Reiner Koch die Hoffnung nicht aufgegeben werden. Im Gegenteil! Vielleicht kommt ja noch jemand auf die entscheidende Idee oder hat den entscheidenden Hinweis. Alles möglich.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man kann sich nur auf den relativ kleinen Kreis der Stammgäste des Thomas Eck beschränken, ob denen seinerezeit irgend etwas oder irgend jemand aufgefallen ist, woran sie sich heute noch erinnern-
Die können ja heute auch ganz woanders wohnen.
Aber auch das dabei was Verwertbares heraus kommt ist eher fraglich
Ja natürlich. Dafür müsste man die Stammgäste eben finden. Da sehe ich -so wie du offensichtlich auch- das größte Problem. Neben der Frage ob sie überhaupt noch leben, stellt sich auch die Frage, wie man sie identifizieren könnte. Das jetzt noch ein ehemaliger Stammgast des "Thomas Eck" in unmittelbarer Nähe wohnt, welcher Auskünfte über sich und andere Stammgäste erteilen könnte, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Vielleicht ein Aufruf in einer Grastiszeitung die in ganz Berlin verteilt wird? Lokalfernsehen? Für mich vielleicht eine Chance.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

23.12.2025 um 22:07
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich bin jetzt echt geschockt über das Leben in unserer Bundeshauptstadt! 🥴
Ja, wenn ich so meine Geburtsstadt betrachte wird mir Angst und bange.
Ich bin ja die ersten Jahre meines Lebens genau dort, in der Rübelandstraße aufgewachsen-
In West Berlin war man auch in den "ranzigsten" Gegenden doch relativ sicher. Frauen, die nachts alleine unterwegs waren, hatten wenig zu befürchten. Security und Taschenkontrollen in den Clubs ( seinerzeit Diskotheken) brauchte man nicht. Höchstens mal ne "Hauerei", welche die Türsteher schnell in den Griff bekamen. Messerstechereien waren selten und nicht wie heute an der Tagesordnung.
Wäre ich jünger, würde ich hier weg ziehen. So habe ich mich in einen bürgerlichen Kiez zurückgezogen, wo es noch nicht ganz so schlim ist
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Warum sprechen die Bürger dort kein Deutsch? Sollte man sich nicht in dem Land integrieren in dem man lebt, vielleicht eine Sprachkundigenprüfung Niveau B2 ablegen? Aber Du @Nightrider64 hast vollkommen recht, das ist extremst schwierig in diesem Kiez noch Irgendwelche Zeugen zu akquirieren!
Der Thomaskiez grenzt direkt an das "Neuköllner Rollbergviertel" wenn Dir das ein Begriff ist.
Fest in der Hand arabischer Clans.
Entsptrechend die Bevölkerungsstruktuir
Die brauchen gar kein Deutsch. Das ist eine eigene " Parrallelgesellschaft" dort .
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:ist Du öfters noch in Kneipen unterwegs im Bezirk Neukölln, liegen dort eventuell am Tresen Flyer über den Mord an Reiner Koch rum?
Es gibt nur noch wenige deutsche Kneipen in dieser Ecke von Neukölln.
So gab es vor Jahren noch eine Kneipe " Zum Tiger" in der Sonnenallee . Das war seltsam, zwischenall den Dönerbuden arabischen Schmuckhändlern Shgishabars und syrischen Teestuben. Da gingen dann die wenigen Deutschen hin, die dort wohnen geblieben sind. Haben auch immer die deutsche Fahne raushängen gehabt. Sind jetzt unter ander Bewirtschaftung.

Heute, im fortgeschrittenen Alter bin ich auch nur noch vielleicht 2 bis 3 mal die Woche in meiner Kiez- Stammkneipe, oder in den anderen 2 Berliner Kneipen unterwegs.
Und dann wären da noch die Stammkneipen meiner alten Freunde in ihren jeweiligen Kiezen. Da trift man sich denn halt mal im Freundeskreis. So kannte ich auch "Zum Tiger" in der Sonnenallee, wo ein Freund eine Zeit wohnte.

Das alt eingesessene Musikhaus Bading, Karl Marx Str. Ecke Thomasstraße wurde letztes Silvester angezündet.
Den Alteigentümern wurde "angetragen", nicht wieder aufzumachen. Da gab es kurz Proteste gegen , aber obwohl das gesamte Mietshaus im Eigentum der Betreiber war, machtren die nicht wieder auf. Heute allerdings ist wieder ein Musikalienhandel drin. Ein Fachgeschäft für Synthesizer

https://www.tip-berlin.de/wp-content/uploads/2023/05/imago0197193363h-scaled.jpg
Quelle Tip Berlin

So sieht es da heute aus.
Noch in den 90er, war die Karl Marx Straße eine Einkaufstraße mit hervorragenden Fachgeschäften, Boutiquen usw.
Dann wurden die Gropius Passagen gebaut. Eine große Shopping Mall , wo dann die Leute aus Süd Neukölln es näher hatten und fast alle eingesessenen Geschäfte gingen pleite . Sie wurden durch Telefonläden, arabischen Spätis, Dönerbuden und Billigdiscountern ersetzt.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Zivilcourage sollte ohnehin für jeden im individuellen Rahmen seiner Möglichkeiten selbstverständlich sein. Würde diese wertvolle Sendezeit z.B. für ungelöste Altfälle (Cold Cases) verwendet, dann wäre das für mich wesentlich sinnvoller und auch dem Sinn und Zweck der Sendung entsprechend.
Das mag sein. Aber das ist halt auch eine Unterhaltungssendung, die sich den heutigen Privatfernsehen anpassen musste. Ich selbst finde es auch deplaziert, dort irgend welche Preise zu verteilen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich denke daher nicht unbedingt, dass ein(e) StA hier für einen möglicherweise konkreten Verdacht gegen eine Einzelperson in diesem Fall steht. Ich denke eher das es eine Art "letzter Versuch" sein könnte, diesen Fall noch zu lösen, bevor alle Zeugen/Täter verstorben sind.
Das sehe ich auch so. Selbst wenn man noch jemanden findet, der damals in der Kneipe verkehrte und sich an irgendwas erinnerte.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Die Menge an Hinweisen sagt naturgemäß nichts über deren Qualität aus. Theoretisch können von z.B. 60 Hinweisen 60 ins Leere führen und/oder (ungewollt) falsch sein. Es reicht ja der EINE Hinweis, welcher dann zur Aufklärung führt.
Ja, wenn sich z.B. noch jemand an einen offensichtlich Pädophilen damals erinnern kann, dessen Nahmen noch kennt, dieser noch lebt und auch auffindbar ist.
Alles recht vage.
Aber vielleicht gibt es Mitwisser, die seinerzeit geschwiegen haben und jetzt ihr Gewissen erleichtern wollen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

24.12.2025 um 14:52
Sehr interessante persönliche Einblicke, die Du @Nightrider64 mit uns teilst über Berlin und hier speziell Neukölln.

Ich habe beim Anblick des Musikhauses den Eindruck, in Neukölln ist die Zeit nach dem Krieg stehen geblieben. Im Musikhaus Bading haben wohl Generationen von Kindern ihre erste Flöte gekauft. Ob Reiner und seine Geschwister auch dort in den 60/70er Jahren mal Kunden waren? Die Besitzerin Liane Bading ist ja nach dem Brand im Jahre 2018 mit 84 Jahren verstorben. Diese Frau wäre sicher auch eine gute Zeitzeugin gewesen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das alt eingesessene Musikhaus Bading, Karl Marx Str. Ecke Thomasstraße wurde letztes Silvester angezündet.
Doch seit einem Brandanschlag mit Böllern in der vergangenen Silvesternacht ist es still geworden im ältesten Musikgeschäft Neuköllns. Aus einer 50-köpfigen Gruppe sollen zwei Angreifer die Tür eingeschlagen und Pyrotechnik in das Geschäft geworfen haben, die ein Feuer auslöste. Die Berliner Staatsanwaltschaft nahm daraufhin die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung auf. Mittlerweile sind ihr mehrere mutmaßliche Täter namentlich bekannt, wie ein Sprecher mitteilt. Einer der Täter soll demnach aus einer Neuköllner Clanfamilie stammen. Die Ermittlungen laufen noch, zu einer Anklage kam es noch nicht.
Wurden die Täter in der Zwischenzeit verurteilt und mit welchem Strafmaß?

Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/eine-familie-kampft-um-ihr-traditionsgeschaft-5539465.html






Heute vor 52 Jahren hat Reiner Koch zum Weihnachtsfest den schönen blauen Anorak Spoiler
Beitrag von HolzaugeSHK (Seite 2)


bekommen.

Ich wünsche den Angehörigen der Familie Koch und allen hier mitlesenden Usern ein besinnliches und vor allem friedvolles Weihnachtsfest! 🎄🎁


Und vielen Dank nochmals @Slaterator für die Eröffnung des Threads! 😊


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

24.12.2025 um 16:30
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wurden die Täter in der Zwischenzeit verurteilt und mit welchem Strafmaß?
Soweit ich weis, wurde da niemand verurteilt.

Ich bin mit meiner Mutter täglich daran vorbei gegangen in den späten 60er
Mutter kaufte dann eine Elvis Platte dort und oft sprang für mich eine Europa Märchenplatte mit raus .

Eine Freundin von mir hat vor ca 20 Jahren die "alte " Frau Bading gepflegt ( muss die Mutter von Liliane gewesen sein)
Schon seinerzeit wurde an die deutsche Familie heran getragen, das sie dort nicht mehr erwünscht seien und doch verkaufen sollen.
uch dafür, dass niemand mit Namen genannt werden möchte – sind eine Vielzahl an Kaufangeboten seit dem Brand. Belastend und aufdringlich seien die Anrufe von Interessenten.
Quelle:https://www.tagesspiegel.de/berlin/eine-familie-kampft-um-ihr-traditionsgeschaft-5539465.html

Dreimal darf man raten aus welchen Kreisen diese Kaufangebote kommen.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

24.12.2025 um 18:19
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wäre ich jünger, würde ich hier weg ziehen. So habe ich mich in einen bürgerlichen Kiez zurückgezogen, wo es noch nicht ganz so schlim ist
Es ist wirklich schade wie sich das alles entwickelt hat und auch noch entwickelt. Diese "Problemviertel" gibt es ja nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Städten, z.B. im Ruhrgebiet. Eine gesunde Mischung wurde da verfehlt und so entstehen dann Parallelgesellschaften. Das sollte nicht so sein. Ein Miteinander müsste immer das Ziel sein. Da wurde und wird leider eine Menge falsch gemacht.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Thomaskiez grenzt direkt an das "Neuköllner Rollbergviertel" wenn Dir das ein Begriff ist.
Fest in der Hand arabischer Clans.
Entsptrechend die Bevölkerungsstruktuir
Die brauchen gar kein Deutsch. Das ist eine eigene " Parrallelgesellschaft" dort .
Ich entnehme daraus, dass man dort heute wohl keine Zeitzeugen mehr finden könnte, die den Kiez bzw. das "Thomas Eck" noch selbst erlebt haben und Aussagen dazu machen könnten. Sehe ich das richtig? Das ist natürlich äußerst ungünstig für den Fall bzw. dessen Aufklärung. Ohnehin ist es nach der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ungelöst ziemlich ruhig geworden. Ich persönlich schätze, dass man derzeit keine auch nur lauwarme Spur hat, die man verfolgen könnte. Ist aber jetzt reine Spekulation meinerseits.

Dabei ist ja der Ansatz eigentlich nicht schlecht. Neben der offensichtlich pädophilen Neigung des Täters gibt es ja auch die Bissverletzungen und die zugefügten Verstümmelungen. Das sollte ja eigentlich die Gruppe möglicher Täter recht gut einschränken können. Man müsste eben erst einmal jemanden verdächtiges finden...
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das mag sein. Aber das ist halt auch eine Unterhaltungssendung, die sich den heutigen Privatfernsehen anpassen musste. Ich selbst finde es auch deplaziert, dort irgend welche Preise zu verteilen.
Aktenzeichen XY ungelöst als Unterhaltungssendung wie im Privatfernsehen einzuordnen, soweit würde ich jetzt nicht gehen. Natürlich will man die Zuschauer nicht ausschließlich mit Beamtendeutsch nerven und trockenen Fakten vollpumpen denn es ist Teil des Konzeptes, dass man aktiv Mitleid/Empathie für die Opfer erregt und diese möglichst positiv darstellt. Damit will man die Hemmschwelle möglicher Zeugen/Mitwisser/Täter herabsetzen, sich bei der Polizei zu melden. Insofern werden bestimmte Dinge bewusst verändert oder einfach spekuliert. Wer glaubt, dass die Filmfälle 1 zu 1 dem offiziell ermittelten Tatablauf entsprechen (inkl. den Dialogen, örtlichen Bedingungen usw.) der liegt falsch. Das ist nun einmal Tatsache. Der grobe Ablauf ist natürlich korrekt. En Detail ist alles zumindest fraglich.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ja, wenn sich z.B. noch jemand an einen offensichtlich Pädophilen damals erinnern kann, dessen Nahmen noch kennt, dieser noch lebt und auch auffindbar ist.
Alles recht vage.
Aber vielleicht gibt es Mitwisser, die seinerzeit geschwiegen haben und jetzt ihr Gewissen erleichtern wollen.
Klingt ein wenig nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Es wird sicher schwer werden, da noch jemanden zu finden. Leider.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich wünsche den Angehörigen der Familie Koch und allen hier mitlesenden Usern ein besinnliches und vor allem friedvolles Weihnachtsfest! 🎄🎁
Ich möchte mich da voll und ganz anschließen, wünsche den Angehörigen der Familie Koch, den Ermittlern in diesem Fall, allen Usern die sich in so wunderbarer Art und Weise hier im Thread beteiligt und mitgeschrieben haben, den stillen Mitlesern unter den Allmyusern und natürlich auch den nicht bei Allmystery angemeldeten Mitlesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Und vielen Dank nochmals @Slaterator für die Eröffnung des Threads! 😊
Sehr gerne! Es macht große Freude zu sehen, wie respektvoll und produktiv in diesem Thread diskutiert wird. :Y:


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