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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

1.147 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

17.12.2025 um 08:50
Eine sehr interessante Quelle von Dir @321meins, der Artikel vom 19.04.2017 aus der Berliner Zeitung. Dort wird u.a. auch erwähnt...
Als der Fall wieder aufgerollt wurde, haben die Fahnder an den noch vorhandenen Täter-Handschuhen DNA-Spuren sicherstellen können. Vermutlich stammen sie von dem mutmaßlichen Mörder. Beim Abgleich mit der DNA-Datenbank gab es jedoch keinen Treffer. Derzeit steht noch das Ergebnis der Untersuchung einer zweiten Zigarettenschachtel aus. Die Fahnder wissen, dass die Schachtel einem Erzieher gehörte. Aber das Blut darauf, es könnte durchaus vom Täter stammen.
Wurde die DNA-Datenbank im Jahre 2025 noch einmal abgeglichen? In den letzten Jahren gab es ja aufgrund neuer Untersuchungsmethoden viele neue gefundene DNA-Spuren, die Datenbank ist gewachsen.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ermittlungen-seit-1968-der-ungeklaerte-mord-im-zehlendorfer-kinderheim-li.40065





Man liest ja gerade in der Presse von einem Behörden-Versagen in der Asservaten-Krise.
Polizei und Justiz liegen wegen der geschlossenen Asservatenkammer im Clinch. Beamte zeichnen das Bild eines gefährlichen Gegeneinanders.
Seit dem 1. Juli hat die Staatsanwaltschaft die zentrale Asservatenkammer im Berliner Landgericht geschlossen. Grund sind neben der Überfüllung der Annahmestelle für beschlagnahmte Beweismittel auch bauliche Mängel. Bei Berlins Ermittlern hat der Schritt für Entsetzen gesorgt – die Polizei fürchtet um den Erfolg der täglichen Ermittlungsarbeit.
„Dies alles hat zur Folge, dass es Dienstbereiche gibt, die einen nennenswerten Teil ihrer Dienstzeit mit der Handhabung von Asservaten verbringen“, schreibt der BDK. „Dies ist Zeit, die für die eigentlichen Ermittlungen fehlt.“ Aus diesem Grund müsse an einem geeigneten Standort – etwa den Hangars des Flughafen Tempelhofs – eine effiziente Lagerstätte geschaffen werden. Außerdem müsse nun endlich das Gegeneinander von Polizei und Justiz beendet und eine gemeinsame, durchgehend medienbruchfreie, digitale Asservatenverwaltung etabliert werden. Hierzu seien trotz klammer Klassen in Berlin Investitionen notwendig, um die Abläufe des Rechtstaates zu sichern, fordern die Kriminalermittler.
Quelle:
https://www.morgenpost.de/berlin/article409500394/asservaten-krise-in-berlin-chronik-eines-behoerden-versagens.html


Es gibt im Moment eine Lösung
Die Rumpelkammer der Justiz für Asservate: Berlin lagert jetzt Beweisstücke nach Brandenburg aus
Es sei in der Vergangenheit ein „Krampf“ gewesen, Beweisstücke in der Asservatenkammer abzugeben. Es habe Dienstbereiche gegeben, die „einen nennenswerten Teil ihrer Dienstzeit mit der Handhabung von Asservaten verbringen“. Diese Zeit fehle für Ermittlungen.
Seit 1992 seien die Probleme bekannt 2006 sei ein Projekt eingeschlafen, eine 2015 eingerichtete ressortübergreifende Arbeitsgruppe habe keine Resultate, ein erneuter Anlauf 2021 keinen Erfolg gebracht. Auch Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) sagte Anfang Juli, der Zustand sei „unbefriedigend“, es bestehe „dringender Handlungsbedarf“.
in-der-asservatenkammer-der-berliner-pol.webp

Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/die-rumpelkammer-der-justiz-fur-asservate-berlin-lagert-jetzt-beweisstucke-nach-brandenburg-aus-14142197.html


Dann will ich mal hoffen, dass durch den Umzug der Asservate nicht noch mehr wichtige Beweisstücke verschwinden. 🙏🏼


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

17.12.2025 um 10:09
Interessant ist auch der Laufweg des damaligen Täters wobei mir nicht ganz klar ist was mit "von dort nach Zehlendorf-Mitte" gemeint ist.
Die Fahnderschienen zunächst Glück zu haben. Frischer Schnee war gefallen, und so konnten sie die Schuhspuren des unbekannten Täters verfolgen. Die Abdrücke der Größe 43 bis 46 führten über die Argentinische Allee zum Mexikoplatz und von dort nach Zehlendorf-Mitte
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ermittlungen-seit-1968-der-ungeklaerte-mord-im-zehlendorfer-kinderheim-li.40065
Zumindest diese Richtung würde man möglicherweise Laufen wenn man zum Kinderheim Berlin-Wannsee der Don Bosco möchte vermute ich, Adresse war ja Am Löwentor
Die Straße „Am Löwentor“ führte früher zum Don Bosco-Heim, heute befinden sich Wohnhäuser auf dem Gelände.
Quelle: https://www.gazette-berlin.de/artikel/1575-broschuere-ueber-don-bosco-in-wannsee.html


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

17.12.2025 um 22:33
Ich denke den Fall von 1968 kann man nicht hier im Zusammenhang bringen.



Zehlendorf Mitte ist halt der Ortskern.
Von dort aus braucht es aber auch 2 Stunden zu Fuß bis nach Wannsee, eher länger.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

18.12.2025 um 16:05
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich denke den Fall von 1968 kann man nicht hier im Zusammenhang bringen.
Du wirst vermutlich Recht haben dass kein Zusammenhang besteht. aber diese Aussage :
Zitat von megavoltmegavolt schrieb am 02.11.2025:- ich halte es für möglich, dass ein solches Heim nicht nur einen, sondern mehrere solcher dann selbst als Täter in Erscheinung getretene Menschen ins Leben entlassen hat.
fand ich eigentlich sehr interessant und hatte überlegt ob doch ein Zusammenhang bestehen könnte wegen der beschriebenen Ordentlichkeit des Täters in Zehlendorf. Dieser kannte ja eventuell Einrichtungen wie Kinderheime, er sagte
Der Täter sagte ihr, dass er ein Bekannter der Tante sei. Wusste er, dass die Kinder die Heimerzieherinnen so nannten?
Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ermittlungen-seit-1968-der-ungeklaerte-mord-im-zehlendorfer-kinderheim-li.40065
Ich persönlich könnte mir den Täter entweder als einen damals ehemaligen oder noch-Bewohner eines Heimes vorstellen oder im Zusammenhang mit einer Tätigkeit in Jugendeinrichtungen, sei es als Küchenhelfer, Gärtner, Hausmeister oder auch als Betreuer oder Erzieher. Das Kinderheim Argentinische Allee und auch die Jugendfreizeiteinrichtung Morusstraße/Mittelweg in der Nähe von Reiners Wohnhaus sieht man im Telefonbuch eigetragen unter : Haus der Jugend
https://digital.zlb.de/viewer/image/15849358_1973-74/1/LOG_0003/
ich bin nicht sicher ob der Träger aller Einrichtungen des Begriffs Haus der Jugend damals die Stadt bzw das Jugendamt war?
Jugendrechtshaus Neukölln im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe
Bezirksamt Neukölln, Jugendamt
Quelle: https://jup.berlin/orte/jugendrechtshaus-neukoelln-im-kinder-und-jugendzentrum-lessinghoehe
Oktober 1949 in öffentlicher Hand der Stadt Berlin| Eröffnung des Haus der Jugend Zehlendorf
eine Einrichtung des Jugendamts
Steglitz-Zehlendorf
Quelle: https://hdjzehlendorf.de/geschichte-des-hauses/


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

18.12.2025 um 17:27
Zitat von 321meins321meins schrieb:fand ich eigentlich sehr interessant und hatte überlegt ob doch ein Zusammenhang bestehen könnte wegen der beschriebenen Ordentlichkeit des Täters in Zehlendorf. Dieser kannte ja eventuell Einrichtungen wie Kinderheime, er sagte
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich persönlich könnte mir den Täter entweder als einen damals ehemaligen oder noch-Bewohner eines Heimes vorstellen oder im Zusammenhang mit einer Tätigkeit in Jugendeinrichtungen, sei es als Küchenhelfer
Ich bin da vollkommen Deiner Meinung.
Ich vermute sogar einen ehemaligen Heimzögling als Tärer
Das ist aber alles ein anderer Fall, der auch hier im Fotum behandelt wird.


Man sollte hier nicht alle Fälle in Berlin der letzten 50 Jahre diskutieren, sondern sich ausschließlich dem Fall Reiner Koch widmen.
Ansonsten führt das schnell zu Mißverständnissen


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

18.12.2025 um 19:02
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich vermute sogar einen ehemaligen Heimzögling als Tärer
Wenn das so wäre und man vermuten könnte dass er sich im gleichen Heim wie KD aufgehalten hat, dort dann auch die gleiche Technik und Fesselmaterial kennengelernt hat
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 31.10.2025:außerdem gleiche Knotentechnik und Fesselmaterial
könnte ich mir vorstellen dass sogar KD eine Hilfe wäre wenn man ihn diesbezüglich befragt wer von den Heimbewohnern damals ebenfalls dieses Wissen hätte haben können, davon ausgehend natürlich dass KD auf Grund von DNA-Vergleich als Täter ausgeschlossen werden kann.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

18.12.2025 um 22:42
Zitat von 321meins321meins schrieb:Wenn das so wäre und man vermuten könnte dass er sich im gleichen Heim wie KD aufgehalten hat, dort dann auch die gleiche Technik und Fesselmaterial kennengelernt hat
Also wir sind. Immer noch beim Fall Reiner Koch.
Deshalb werde ich hier beim Mordfall Koch auch nicht auf andere Fälle dieser Rubrik eingehen.

Das Reiner gefesselt war, davon wurde nie berichtet. Wenn doch bitte ich um Quellenangabe!
Und
Es gan auch schon seinerzeit Dutzende von Heimen über die ganze Stadt verteilt


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

18.12.2025 um 23:29
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das Reiner gefesselt war, davon wurde nie berichtet. Wenn doch bitte ich um Quellenangabe!
Die Frage, ob Reiner gefesselt aufgefunden wurde, habe ich zig Mal hier im Thread gestellt, aber keine Antwort bekommen. Wenn man in dem Podcast von einer gleichen Knoten- und Fesseltechnik gesprochen hat, muss Reiner gefesselt aufgefunden worden. Denn selbst wenn sein Leichnam Spuren von Fesselungen aufgewiesen hat, dann lassen diese Spuren keine Rückschlüsse auf die Knotentechnik zu.

Für mich sieht es auf den Fotos nicht so aus, als wäre Reiner gefesselt aufgefunden worden. Aber vielleicht hat jemand bessere Augen.

Wenn es nicht so war, dass Reiner gefesselt war, dann radiere ich für mich diese Aussage aus dem Podcast aus.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

19.12.2025 um 10:33
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:dem Podcast von einer gleichen Knoten- und Fesseltechnik gesprochen hat, muss Reiner gefesselt aufgefunden worden
Der Podcast betrifft einen komplett anderen Fall und wenn dies dann so gewesen sein sollte, was ich nicht glaube, hätte dies zusammen mit dem angeblichen Geständnis gereicht um diesen KDS in diesem Mordfall hier , an Reiner anzuklagen und auch zu verurteilen.

Reiner jedenfalls scheint nicht gefesselt gewesen zu sein . So sehe ich das auch auf dem Bild, auch wenn es nicht ganz genau zu sehen ist
Ich glaube auch nicht, das man dies nicht erwähnt hätte, wenn er gefesselt gewesen wäre.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

19.12.2025 um 13:30
Ich muss noch einmal auf den Podcast "Mörderische Heimat" zurückkommen, dort wird im Teil 2/5 u.a. berichtet
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 02.11.2025:- auch er wurde aggressiv und übergriffig gegenüber anderen Kindern
- er schlägt andere Kinder, beißt sich am Gegner fest
- es gibt zwei Anzeigen von Übergriffen an Ferdinand J. und Manfred T. (Beißen, Knebeln, Schlagen...)
- 1971 gab es einen ungeklärten Mord im Heim, ein Kind wurde mit einem Handtuch erdrosselt
- kurz danach musste Klaus-Dieter S. das Heim verlassen
Ferdinand J. wurde in einem Waldstück von KDS gefesselt und sexuell missbraucht. Kann dieses ehem. Heimkind was zur Fesselungs-/Knotentechnik aussagen? ABER - wir wissen ja nicht genau, da nicht alle Details aus dem Obduktionsbericht im Fall Reiner Koch veröffentlicht wurden, ob es überhaupt Fesslungsspuren gab?!

Was ist mit diesen zwei namentlich genannten ehem. Heimkindern? Wurden diese jetzt zufällig von den Ermittlern noch einmal befragt zu den damaligen Übergriffen, sind sie vielleicht sogar unter den über 50 Anrufern nach der Ausstrahlung des Falles bei XY und Täter-Opfer-Polizei?
Mehr als 52 Jahre nach dem Mord an einem zwölfjährigen Jungen in Berlin geht die Polizei mehr als 50 neuen Hinweisen nach. Dabei werden auch einige Zeitzeugen befragt, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage am Dienstag mitteilte.
Quelle:
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/10/50-hinweise-mordfall-reiner-koch-berlin-1973-cold-case.html


Ich stelle mir gerade die Frage, warum ist man im Cold-Case-Fall Reiner Koch nicht schon viel früher aktiv geworden? Die ZDF-Sendung XY ungelöst gibt es ja seit 1967, warum erst jetzt so spät ein Filmfall? Wenn schon Asservate verschwunden sind, fehlen da vielleicht auch Akten? Wurde einfach nicht ordentlich bei der Kripo gearbeitet? 🤔

Gab es in den letzten Jahren noch irgendwelche Infos in den Medien über den Mord an Reiner Koch wie Podcast, Doku, Interviews mit den Eltern/Geschwistern oder Auftritt in einer Talkrunde? Hat da Jemand Kenntnis?


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

19.12.2025 um 14:55
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Also wir sind. Immer noch beim Fall Reiner Koch.
Das bin ich genauso mit dem geschriebenen
Zitat von 321meins321meins schrieb:Wenn das so wäre und man vermuten könnte dass er sich im gleichen Heim wie KD aufgehalten hat, dort dann auch die gleiche Technik und Fesselmaterial kennengelernt hat
was sich auf den möglichen Mörder von Reiner Koch bezog, allerdings in Bezug auf die Möglichkeit dass Reiner gefesselt aufgefunden wurde.
Auf dem Bild 29 sieht es für mich so aus als ob der Kopf links ist und die Arme hochgestreckt sind, wäre das so würde ich denken dass man zwischen den Händen eine
Verbindung sieht die von einer Fesselung stammen könnte. Aber es ist tatsächlich nicht genau und nicht sicher erkennbar finde ich.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

20.12.2025 um 20:05
Zitat von 321meins321meins schrieb:was sich auf den möglichen Mörder von Reiner Koch bezog, allerdings in Bezug auf die Möglichkeit dass Reiner gefesselt aufgefunden wurde.
Diese Möglichkeit steht aber nicht im Raum.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:BER - wir wissen ja nicht genau, da nicht alle Details aus dem Obduktionsbericht im Fall Reiner Koch veröffentlicht wurden, ob es überhaupt Fesslungsspuren gab?!
Nirgendwo wird von einer Fesselung berichtet.

Das muss man sich halt dazu denken, wenn denn die Theorie eines Serienmörder KDS und ein Zusammenhang mit diesem Fall unbeding konstruiert werden soll.

Die Kripo ist ja auch nicht blöde .
Wenn Reiner mit dem gleichen Knoten wie das Opfer von KDS gefesselt gewesen wäre
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:ätte dies zusammen mit dem angeblichen Geständnis gereicht um diesen KDS in diesem Mordfall hier , an Reiner anzuklagen und auch zu verurteilen.
Stattdessen wurde der Verdacht, dieser KDS hätte auch Mord an Reiner begangen wohl ziemlich schnell widerlegt


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

20.12.2025 um 22:04
hallo in die runde, bin hier nur stiller mitleser, haben den fall auch bei xy gesehen, bloß frage ich mich, was man sich noch erhofft nach über 50 jahren
ich bezweifle ob der täter noch am leben ist, kann mir beim besten willen nicht vorstellen daß die ermittler noch iwas erreichen werden, vor ein paar jahren wurde mal der cold case gabriele schmidt aus fulda neu aufgerollt war anfang der 80er, auch zu dießem fall ist mir nix bekannt daß man noch iwas erreicht hatte, oder der mord an fritz schmidt oberaltertheim bei würzburg zu dem es auch eine interessante diskussion gibt, alle dieße fälle liegen zu weit zurück daß die warscheinlichkeit sehr sehr gering ist noch irgendeinen täter zu überführen, die einzige chanche die man bei dießen fällen noch hatt, daß der täter selber noch seine tat gesteht, oder es mitwisser gibt die ihr schweigen brechen, aber dennoch eine sehr interessante diskussion hier :)


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

21.12.2025 um 01:22
@alex1987

Ja, ich wundere mich auch darüber, wie man in Deutschland mit Kriminalfällen umgeht. Bei xy geht zum Teil ein Großteil der Zeit für den xy Preis drauf. Dabei geht es nicht um ungelöste Fälle, sondern um verhinderte. Das sind in meinen Augen Selbstverständlichkeiten. Man könnte beispielsweise eine separate Sendung darüber machen. Es wunder mich auch, dass dieser xy Prei mit 10.000 Euro dotiert ist, während es für Aufklärungen von Tötungsdelikten popelige 1.000 Euro an Belohnung gibt, die dann von den Zuschauern aufgestockt werden.

Die Darstellung des Falles von Gabriele Schmidt ist mir ein Dorn im Auge. Das Kind verschwand im Sommer bei hochsommerlichen Temperaturen. Im Filmfall trug sie einen dicken Anorak, Mütze und Handschuhe und fuhr mit dem Roller durch einen verschneiten Innenhof. Wir zahlen so viel Gebühren für die Öffentlich Rechtlichen, dass ich erwarten dar, dass so ein Fall auch so dargestellt wird, wie er war.

Das Niveau der Sendung ist in den Keller gerutscht.

Der Fall Reiner Koch hätte natürlich viel früher thematisiert werden müssen. Trotzdem bin ich dankbar, dass dieser Fall überhaupt erwähnt wurde. Man wird ja bescheiden.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

21.12.2025 um 14:47
Zitat von alex1987alex1987 schrieb:einzige chanche die man bei dießen fällen noch hatt, daß der täter selber noch seine tat gesteht, oder es mitwisser gibt die ihr schweigen brechen
Bei einer durchschnittlichen Alterserwartung von ca. 79 Jahren bei Männern kann man noch hoffen den Täter lebend zu ermitteln - Daumen drücken!





Danke @JamesRockford für Deinen Kommentar, für mich ist der XY-Preis in der XY ungelöst-Sendung ebenfalls ein Unding, wertvolle Sendezeit wird leider verschenkt. Man könnte locker noch 1-2 gerade aktuell laufende Fälle (wie bspw. Tanja K./Noer oder Fabian/Güstrow), in der Sendung kurz vorstellen.

Zum Thema Belohnung, da muss man unbedingt etwas nachbessern! Die Belohnung im Fall Reiner Koch wurde mMn hier noch nicht erwähnt.
Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die Tatverdächtige überführt werden können, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung bis zu 5.000,- (fünftausend) Euro ausgesetzt. Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Die am 26. Januar 1973 vom Polizeipräsidenten in Berlin ausgelobte Belohnung in Höhe von 5000,- DM ist widerrufen.
Quelle:
https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2025/pressemitteilung.1604066.php





Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die Kripo ist ja auch nicht blöde .
Nein, das glaube ich auch NICHT! Vorallem die jetzige Cold-Case-Abteilung vom LKA Berlin arbeitet bestimmt ganz intensiv und professionell an der Aufklärung des Falles.
Mehr als 52 Jahre nach dem Mord an einem zwölfjährigen Jungen in Berlin geht die Polizei mehr als 50 neuen Hinweisen nach. Dabei werden auch einige Zeitzeugen befragt, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.
Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-ungeloester-kindes-mordfall-von-1973-mehr-als-50-hinweise-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251014-930-159120


Was mir nur so am Rande im Fall Reiner Koch aufgefallen ist, es hat bisher kein Kripomitarbeiter vor der Kamera gesprochen 🤔. Bei XY war die Oberstaatsanwältin Frau Staatsanwältin Silke van Sweringen im Studio, sie will unbedingt den Mord an Reiner Koch aufklären. Bei Täter-Opfer-Polizei spricht Sebastian Büchner von der Staatsanwaltschaft Berlin.


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

21.12.2025 um 18:41
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:!
Ja man weiß halt nicht, wie alt der Täter zum damaligen Zeitpunkt schon war, er dürfte aber mindestens mal über 70 sein. Ich frage mich auch immer ob Täter wenn Sie älter werden überhaupt mit ihrer tat leben können


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

21.12.2025 um 18:54
@JamesRockford
Ja mit dem xy Preis das nervt mich auch muss ich sagen, aber gut ok ändern können wir es eh nicht, müsste halt kürzer abgehandelt werden.
Und ja der Filmfall Gabriele Schmidt fand ich auch dilettantisch, die Tat war im Juni, da könnte man es auch unter realistischen gegebenheiten darstellen, aber ist mir schon öfter in der Vergangenheit aufgefallen daß Fälle die im Sommer passiert sind im Winter gedreht wurden und umgekehrt. Ich finde auch früher in den 80er 90er und 2000er war daß niveau höher als derzeit


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Reiner Koch in Berlin-Neukölln am 16. Januar 1973 ermordet

21.12.2025 um 19:32
Zitat von alex1987alex1987 schrieb:Ich frage mich auch immer ob Täter wenn Sie älter werden überhaupt mit ihrer tat leben können
Ab einem gewissen Zeitpunkt leben Täter länger mit der Tat, als sie ohne die Tat gelebt haben. Es wird normal, die Tat wird in den Hintergrund geschoben. Die wenigsten Täter haben Gewissensbisse. Sie biegen sich das alles so zurecht, dass es passt.

Es gibt unglaublich interessante Untersuchungen von amerikanischen Hirnforschern, die erforschen, warum es bei fast allen Menschen eine Sperre im Kopf gibt, die "Stopp" ruft. Bei ganz wenigen Menschen ist diese Sperre nicht da. Es gibt keine Empathie, kein Mitleid mit dem Opfer. Und wenn das gegeben ist, dann ist auch das Leben mit einer schrecklichen Tat normal.


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21.12.2025 um 23:19
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Danke @JamesRockford für Deinen Kommentar, für mich ist der XY-Preis in der XY ungelöst-Sendung ebenfalls ein Unding, wertvolle Sendezeit wird leider verschenkt. Man könnte locker noch 1-2 gerade aktuell laufende Fälle (wie bspw. Tanja K./Noer oder Fabian/Güstrow), in der Sendung kurz vorstellen.
Danke für die Rückmeldungen, auch an @alex1987. Für mich ist der xy-Preis und die im vergleich zu anderen Fällen exorbitante Dotierung wirklich ein Dorn im Auge. Zivilcourage ist eine Selbstverständlichkeit. Das muss man nicht so hervorheben. Ich danke jedem, der einen Kriminalfall verhindert, aber letztlich hat das in einer Sendung, die "xy ungelöst" heißt nichts verloren, denn ungelöst ist nicht verhindert. Die ungelösten Fälle sollten im Vordergrund stehen. Dafür steht das Format.


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22.12.2025 um 13:42
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 15.11.2025:Vielleicht würde man ein Suchplakat erstellen.
Hat Irgendjemand unserer West-Berliner User jemals ein Fahndungsplakat mit einem Zeugenaufruf im Fall Reiner Koch gesehen?


Wenn ja, wann und wo wurden diese sichtbar ausgehängt?


Wie lange war der Ungeklärte Mord an Reiner Koch überhaupt ein Thema in Berlin?


Ich vermute, die Ermittlungen wurden damals ziemlich schnell beendet, der Fall zu den Akten gelegt!


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