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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

154 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Entführung, Arizona ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 07:37
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Wer bricht denn irgendwo ein, mit soviel Gepäck wie für einen Wochentrip? Ernsthaft, wie will er denn Beute abtransportieren, wenn der Rucksack schon voll ist? Und noch interessanter - was hat er da drin?
Vielleicht war die Person auf einer Tour durch die Nachbarschaft und hat schon vorher was erbeutet? Ein Portemonnaie oder Schmuck passt auch in die Hosentasche.
Aber Einbrüche am selben Tag hätte man sicher schon kommuniziert.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 07:38
@Photographer73
Stimmt. Der Rucksack ist voll.
Das macht kein normaler Einbrecher, es sei denn, er wäre zu Fuß unterwegs und hätte schon woanders Beute gemacht.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 08:09
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Vielleicht war die Person auf einer Tour durch die Nachbarschaft und hat schon vorher was erbeutet? Ein Portemonnaie oder Schmuck passt auch in die Hosentasche.
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Das macht kein normaler Einbrecher, es sei denn, er wäre zu Fuß unterwegs und hätte schon woanders Beute gemacht.
Richtig, das ergibt keinen wirklichen Sinn. Natürlich könnte man Schmuck, Bargeld, Kleingedöns halt, auch in Jacken/Hosentaschen transportieren, aber warum sollte er dann überhaupt einen Rucksack dabei haben, noch dazu einen komplett vollen?

Natürlich könnte es sein, dass er schon vorher auf Diebestour war, aber ich sehe das ebenso
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Aber Einbrüche am selben Tag hätte man sicher schon kommuniziert.
Das wäre ein zu großer Zufall und wäre bestimmt bekannt geworden, wenn es ausgerechnet in dieser Nacht noch weitere Einbrüche gegeben hätte.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 08:12
@Photographer73
Der gefüllte Rucksack? Nun ja, er wird nicht geplant haben, sie im Rucksack mitzunehmen. Vielleicht hatte er diverse Tools und und Behältnisse darin, Werkzeuge zum öffnen von ? Und Behältnisse für Beute? Oder eben Dinge, die man benötigt, um etwaige aus Hausbewohner, ruhig zu stellen, falls er konfrontiert wird.
Die Frage bleibt, wusste er vorher, dass jemand im Haus ist? Wusste er, dass es sich um eine 84 jährige handelt, die vermutlich keine großen Gegenwehr geleistet hätte, kannte er sie bzw. ihre Lebensumstände?
Das ist für mich so ein zentraler Punkt. Eine alte Lady, die womöglich einen Schock erleidet, bei seinem Anblick, die stellt doch keine Gefahr dar für einen Einbrecher, bzgl Gegenwehr.,

Wenn er vorhatte, was auch immer da zu rauben, da hätte er sie nur ruhigstellen müssen, in irgendein Zimmer sperren oder Ä.
Aber sie mit sich zu nehmen? Das stelle ich mir noch viel schwerer vor. Sie hat ihr Eigengewicht, sollte sie irgendwie verletzt gewesen sein, wäre es noch schwieriger, für einen Einzeltäter, sie bis zu einem möglichen Fahrzeug zu bringen. Der Typ da im Video wirkt nicht so kräftig, als ob er zu so einer Kraftanstrengung fähig wäre.
Dazu hätte es Helfer gebraucht, es sei denn, sie stand noch auf ihren eigenen Beinen und konnte selbst laufen.
Wenn es tatsächlich um ein geplantes Kidnapping der Frau Guthrie ging/ geht, dann hat man sie sicher vorher ausspioniert, ihre Gewohnheiten und besonderen umständliche. Evtl Harfenistin potenzieller Täter dann eben auch medikation genau erobert. Die Medikamente, die sie braucht, die wären evtl auch auf dem freien Markt zu beschaffen. Es hätte gereicht, wenn er ihre Medikationen im Haus fotografiert hätte, um sie später zu beschaffen.

Gestern habe ich gelesen, dass man Google searches durchforstet hat, wer hat wann nach Nancy und Savannah / Einkommen/ Lage des Hauses, Karte der Gegend usw gestartet hat. Da gab es ein paar echt interessante searches, kurz vor der Entführung. Also gezielte Recherche zu Nancy G usw.
Vielleicht kommt man darüber an den Täter? Wer hätte einen Grund gehabt, den Namen der alten Lady zu googeln und ihr Haus ? Und irgendwo las ich, es hätte schon Lügendetektor Sitzungen gegeben, weiß da jemand etwas,
Aber es zirkuliert einfach Zuviel momentan. Man kann sich vor Spekulationen kaum retten.
Zb die Ansage : es gäbe derzeit 40 suspects … und eben die Theorien zu México usw.

Danke auch mal wieder an @Rick_Blaine für die Einordnung der Region bzgl Sheriff und Grenze zu México. Hierzulande denkt man ja immer an : Täter kurz vor oder hinter der Grenze nach México aufgespürt…. Du verstehst? Siehe Scott Peterson.. kurz ( oder weniger kurz) auf der Flucht Richtung México verhaftet, ausgerüstet wie zu einer Weltreise.
Ich zb, bin auf den Fall gestoßen über Kabel News. Wenn man dann noch YouTube dazu als Quelle? Dann wird’s kompliziert. Tausende Meinungen, tausende armchair Detektive. Noch mehr Experten.
Aber an dem Fall kann man sehr gut sehen, wie groß er uns erscheint, und jemanden, der viel näher dran ist, ist er nicht bekannt. Das ist die Illusion, welche durch youtuber und gewisse Medien suggeriert wird.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 08:13
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Das ist mir klar, dass man Einbrüche am besten nachts macht. Daher fragte ich ja, ob es noch hell war, als Nancy los ist, weshalb der Täter dann erst in der Nacht wiedergekommen ist, sofern er früher schonmal am Haus gewesen ist. Bin nur gerade zu unambitioniert, die entsprechenden Zeiten zu recherchieren.
Sonnenuntergang am 31.01.26 in Tucson war 17:56 Uhr. Ein Einbrecher hätte also reichlich Zeit in der Dunkelheit gehabt, bevor Nancy gegen 21:45 Uhr wieder nach Hause kam.

Quelle: https://www.timeanddate.de/sonne/usa/tucson?month=1&year=2026
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:as zeigt aber, wie der Eindruck verzerrt werden kann: wer nicht mit youtube verheiratet ist oder gewisse -mir nicht weiter bekannte- channels wie tmz folgt, weiss weitaus weniger von diesem Fall und ist vermutlich auch nicht sonderlich interessiert daran.
@Rick_Blaine
Willkommen in diesem Faden. Deine Aussage finde ich interessant. Nun ist das Thema aber auch seit Wochen täglich auf der Homepage von Foxnews, NBC, CNN usw. usf. Kann es sein, dass manche Journalisten kein wirkliches öffentliches Interesse an dem Fall befriedigen, sondern das öffentliche Interesse bewußt schaffen wollen, z.B. aus Verbundenheit mit Savannah Guthrie, die wohl ausgezeichnet unter Kollegen vernetzt ist? Und kannst Du eine Einschätzung geben, wie Populär bei Savannah Guthrie landesweit tatsächlich ist?


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 08:59
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Vielleicht hatte er diverse Tools und und Behältnisse darin, Werkzeuge zum öffnen von ? Und Behältnisse für Beute? Oder eben Dinge, die man benötigt, um etwaige aus Hausbewohner, ruhig zu stellen, falls er konfrontiert wird.
Dietrich, Brechstange & Co? Durchaus möglich, aber guck dir den Rucksack an. Der ist prall, kurz vorm platzen. Sieht aus wie "ausgestopft", nicht zb an einer Stelle nur ausgebeult oä. Und dennoch hatte er anscheinend nichts dabei, um die Cam abzudecken/kleben oä, da mussten es dann die Blumen sein. Das spricht nicht gerade für einen Einbrecher, der quasi für jedes Schloss eine eigene Zange dabei hat und auf alles vorbereitet ist. Zudem wurde ja anscheinend nichts entwendet. Zumindest gibt es keine öffentlichen Infos darüber. Sogar ihr Portemonnaie war noch da.

Auch Wechselklamotten oä scheiden aus, warum hätte er die nicht im Auto lassen sollen? Und ein Auto muss er (oder sie) irgendwo geparkt haben, NG hat er sicherlich nicht huckepack entführt.

Und Zeugs, um evtl Bewohner gefügig zu machen? Er hatte eine Waffe, das dürfte in den meisten Fällen, neben dem Schreck, reichen. Auch Klebeband oder vll Kabelbinder würden nicht soviel Platz wegnehmen.

Der volle Rucksack, die vollkommen untypische Uhrzeit für den klassischen Einbruch, das Gefummel an der Cam, das zurücklassen von Wertgegenständen, für mich paßt das alles nicht zum geplanten und eskalierten Einbruch.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 10:17
@Photographer73
Wenn man es so betrachtet, dann stimme ich Dir zu. Vielleicht hatte er zb eine Plane dabei? Um sein Opfer ( so es gezielt um ein Kidnapping geht) darin abzutransportieren? Eine mitgebrachte Plane, gefaltet, wäre ideal dafür. Sorry für die unsensible Wortwahl, aber anders, lässt sich so ein Szenario nicht umschreiben. Sich so was vorzustellen, fällt schon schwer.
Es könnte auch möglich sein, dass der Typ bereits vorher auf Beutezug war? In solchen Gegenden gibt es ja nun leider immer öfter Täter, die zb von der Veranda oder Vortreppe vom Haus, alles greifen, was da drapiert ist. Gibt hunderte Videos von Typen, die aus ihren Autos springen, Pakete von Lieferdiensten klauen und ab ins Auto. Die meisten werden dabei gefilmt von den Kameras am Haus.
Aber nochmal, eine Einzelperson/ Täter, die so ein geplantes Vorhaben alleine umsetzt? Das ist für mich schwer vorstellbar. Dazu bedarf es Helfer und alles muss bereits vorbereitet sein. Also sie müssten genau wissen, Frau Guthrie war alleine im Haus ( was sie sicher nachts immer war). Sie hätten wissen müssen, wo zb ihr Schlafzimmer ist, welche Statur sie hat, Medikamenten bedarf usw und vor allem, hätten sie bereits einen Ort hergerichtet, wo sie Frau Guthrie über Wochen festhalten können.
Das zur Planung, von der ich mir nicht vorstellen, dass es nur ein Einzeltäter in Frage kommt. Dafür ist ein Kidnapping nicht geeignet. Es bedarf mehr als einer Person dazu.

Du hast recht, hier sind von Anfang an, so viele Fragen noch nicht öffentlich beantwortet.
Zb wollte sie wirklich Sonntag Vormittag in die Kirche, oder war es nicht so, dass sie seit Corona am online Gottesdienst ( der Gemeinde von Savannah) mit Freunden teilgenommen hat?
Wer hat sie nun spät am Abend nach Hause gefahren, ihre Tochter/ ihr Schwiegersohn ? Beide?
Gibt es nun noch weitere rekonstruierte Videos zb vom Hinterausgang zB?
Konnte man schon ermitteln, wer wann exakt den Rucksack erworben hat,um den Zeitpunkt ihres Verschwindens? Oder das 10€ billig Holster von Walmart? So was dürfte eher selten gekauft werden, das müsste sich doch ermitteln lassen. Auch die baggypants… und die skimaske?

Im allgemeinen ist es doch so, das meiste, was der Täter an sich hatte, oder im Rucksack, könnte er sich kurz vorher gekauft haben. Bei Walmart gibts ja quasi so gut wie alles, was es für so ein Vorhaben braucht. Viele Täter wurden schon anhand ihrer Großeinkäufe ( ein, wie begehe ich ein Verbrechen / Einkauf) erwischt. Sogar Putzmittel all inclusive solcher Handschuhe, bleach zum reinigen, küchenrolle, Abfallsäcke, wird gleich noch mit besorgt.
An den Kassen sind immer Kameras, ( siehe Brian Walche mit Großeinkauf oder Kohberger), nur selten wird noch bar bezahlt. Also alles immer zurückzuverfolgen. Die Großmärkte können schnell Gestellen, wann sie was, an wen verkauft haben.

Ein anonymer Spender hat gerade die 100 000$ vom FBI erhöht um weitere 100 000$ .

Ich möchte noch mal sagen, dieses kurze Video vom potentiellen Täter, es müsste doch wenigsten ein paar Menschen geben, die sofort ein dejavu haben, wenn sie ihn sehen, seine Bewegungen, besonders als er die wenigen Stufen nimmt, die Beinstellung / Füße, der besondere Gang plus der Rest vom Habitus?
Das hat doch Wiedererkennungswert. Inzwischen gibt es wohl mehr als 30000 tips aus der Bevölkerung.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 19:27
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Wer bricht denn irgendwo ein, mit soviel Gepäck wie für einen Wochentrip? Ernsthaft, wie will er denn Beute abtransportieren, wenn der Rucksack schon voll ist? Und noch interessanter - was hat er da drin?
Der Rucksack bzw. dessen Inhalt bietet in der Tat Anlass zu Spekulationen.

Wenn man davon ausgeht, dass der Täter motorisiert war, - und dafür spricht Einiges, denn irgendwie muss NG, tot oder am Leben, ja das Haus verlassen haben -, dann würde ich eher weniger vermuten, dass Beute aus anderweitigen Raubzügen im Rucksack waren. In so einem Fall wäre es eher naheliegend, den Rucksack im Fahrzeug auszuleeren und dann mit leerem Rucksack weiter zu ziehen. Allein schon deshalb, weil ja dann bei einer Personenkontrolle mit leerem Rucksack der Nachweis schwierig ist, dass der Täter auf Beutezug ist.

Wenn man in Betracht zieht, dass der Inhalt des Rucksacks - und leer ist er nicht, denn man sieht, wie die Oberfläche spannt - mit der Tat im Zusammenhang steht, dann könnte er Dinge enthalten, die der Täter nicht vor Ort vorzufinden erwartet, aber für sein Unterfangen benötigt oder ihm dies zumindest erleichtert. Oder aber, er will diese Dinge schnell zur Hand haben und nicht erst danach suchen müssen.

Wenn NG im Haus zu Tode kam, würde ich vermuten, dass ein Täter allein es nicht schafft, sie zu verbringen. Die Person auf dem Kamerabild sieht auch nicht sonderlich muskulös, sondern eher etwas dicklich aus.

Wie man es dreht und wendet, es kommt mir so vor, dass hier eine Erpressung vorgeschoben wird und es eigentlich um etwas anderes ging. Entweder schon darum, dass NG stirbt oder aber ihr Tod war nicht geplant, aber nachdem es passierte, schob man eine Erpressung nach. So verging zum einen Zeit und zum anderen verschleiert es andere potenzielle Tatmotive. Das ist aber nur mein Eindruck und kann sich selbstverständlich auch ganz anders erweisen. Ich bin gespannt, was wir dazu noch hören werden.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 19:34
Youtube: International private investigator reviews Nancy Guthrie surveillance footage from the FBI
International private investigator reviews Nancy Guthrie surveillance footage from the FBI
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Auch wenn es sich um die Beurteilung eines dem Fall fremden Ermittlers handelt, finde ich dieses Video hochinteressant, da es viele der offenen Fragen hier anspricht.

Laut diesem Ermittler handelt es sich nicht um einen "robber", sondern einen " Home invader", dem es egal ist, ob Menschen zu Hause sind.

Das FBI hat derart exakte Methoden zur Bestimmung des Aussehens, dass sie nun damit an die Bevölkerung herangehen können. Er glaubt, der Fall wird definitiv aufgeklärt, da der Täter irgendwo unachtsam war und er von Zeugen durch Outfit, Gang oder Bewegung erkannt werden wird.

Sehr interessant das Video. Was er noch anspricht sind die 41 Minuten, die der Täter im Haus verbrachte. Dies sei sehr ungewöhnlich lang. Ein üblicher Einbruch oder auch ein kidnapping dauert maximal 5 Minuten.

Ich hatte beim Zuhören zwischen den Zeilen den Eindruck, dass er davon ausgeht, der Täter habe Mrs Guthrie etwas Schlimmes angetan. Aber das ist nur mein Gefühl.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

gestern um 20:27
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Ich hatte beim Zuhören zwischen den Zeilen den Eindruck, dass er davon ausgeht, der Täter habe Mrs Guthrie etwas Schlimmes angetan. Aber das ist nur mein Gefühl.
Ja, er sagt, dass er es für wenig wahrscheinlich hält, dass sie noch lebt. Und er spricht an, dass es absolut untypisch ist für eine Entführung, dass der Täter (er spricht auch an, dass es sich um eine als Mann verkleidete Täterin handeln könnte) sich dort knapp eine 3/4 Stunde aufhält. Bei einer Entführung wäre zu erwarten, dass er sich die Person schnappt und so schnell es geht mit ihr von dort verschwindet.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

um 02:35
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Danke auch mal wieder an @Rick_Blaine für die Einordnung der Region bzgl Sheriff und Grenze zu México. Hierzulande denkt man ja immer an : Täter kurz vor oder hinter der Grenze nach México aufgespürt…. Du verstehst? Siehe Scott Peterson.. kurz ( oder weniger kurz) auf der Flucht Richtung México verhaftet, ausgerüstet wie zu einer Weltreise.
Ja, gerne. Da die mexicanischen Behörden sehr lasch kontrollieren, kann man auch heute noch relativ leicht von den USA nach Mexico fliehem, aber sicherlich nicht mit einem Entführungsopfer im Gepäck. Denn grössere Pakete etc. werden meist kontrolliert.

Und was auch relativ neu und interessant ist, es gibt ja an der Grenze unzählige Kameraus auf beiden Seiten, entlang des Zauns. Und die arbeiten inzwischen so perfekt mit Gesichtserkennung, das es fast erschreckend ist: als ich das letzte Mal vor ein paar Wochen aus Mexico kam begrüsste mich die amerikanische Grenzbeamtin mit Namen - noch bevor ich ihr überhaupt meinen Pass gegegben hatte. Den wollte sie auch gar nicht sehen. Ich fragte sie etwas verblüfft, wie und warum, worauf sie nur meinte, der computer "sieht" mich schon bevor ich den Grenzübergang betrete.

Das bedeutet, als Straftäter sollte man tunlichst aufpassen, sich nicht in Grenznähe aufzuhalten.
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Kann es sein, dass manche Journalisten kein wirkliches öffentliches Interesse an dem Fall befriedigen, sondern das öffentliche Interesse bewußt schaffen wollen, z.B. aus Verbundenheit mit Savannah Guthrie, die wohl ausgezeichnet unter Kollegen vernetzt ist? Und kannst Du eine Einschätzung geben, wie Populär bei Savannah Guthrie landesweit tatsächlich ist?
Ich hatte noch nie von ihr gehört. Und ja, ich denke auch, die Berichterstattung der grossen networks ist der Tatsache geschuldet, dass sie eine Kolleging ist. Ich vermute, wenn meine Oma entführt würde, erfährt das kaum jemand. Freilich, meine Omas sind tot, aber nur mal generell gesagt.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Auch Wechselklamotten oä scheiden aus, warum hätte er die nicht im Auto lassen sollen? Und ein Auto muss er (oder sie) irgendwo geparkt haben, NG hat er sicherlich nicht huckepack entführt
Das Gepäck ist in der Tat merkwürdig. Mein erster Gedanke ist Einbruchswerkzeug, wobei dieser Typ aber irgendwie ungeschickt zu sein scheint.
Meiner Ansicht nach muss man davon ausgehen, dass das Opfer mit einem Fahrzeug verbracht wurde, anders geht es nicht. Und dann kann er doch wenigstens das nicht direkt benötigte Graffl im Auto lassen.

Fesselungswerkzeug etc? Immer noch merkwürdig.

Er ist auffallend lange in dem Haus gewesen. Man weiss jetzt nicht, wie arg durchwühlt es war etc.

Aber ein ganz anderer Gedanke, den ich zwar nicht für naheliegend halte, aber der oben genannte Fragen lösen würde: war er ein ganz normaler Einbrecher, der zu Fuss, Pferd oder Fahrrad kam, und erst im Haus feststellte, dass es sich um ein lohnenswertes Entführungspopfer handelte? Und dann erst einen Komplizen mit Fahrzeug rufen musste und auf diesen warten?

Das bringt mich eh zu meiner letzten Frage: auf den Sicherheitskameras an meinem Haus sehe ich nicht nur die Ganoven oder den Briefträger, sondern auch Fahrzeuge, die sich meinem Haus nähern.

Da anscheinend nicht bekannt gemacht wurde, dass sich ein Fahrzeug auf dem Videomaterial befindet, war das Fahrzeug also weiter weg geparkt oder, wie oben gesagt, musste erst gerufen werden?

In meinem Fall wäre das gar nicht so einfach, denn gefühlt haben auch alle meine Nachbarn eine Sicherheitskamera. Normalerweise sieht man zwar nur den täglichen amazon-Lieferwagen, aber in der Nacht, wäre ein fremdes Fahrzeug bestimmt aufgefallen.

Am Ende bleibt auch mein Gefühl: an diesem Fall ist irgendetwas nicht rund.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

um 05:14
Auch wenn man YouTube eventuell belächelt, lohnt sich ein Blick in die Videos des Journalisten Brian Entin. Zu Beginn zeigt er meist Nancys Nachbarschaft und die ist nicht so, wie wir uns in Deutschland ein Wohngebiet vorstellen:

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Quelle:
Youtube: Inside Mexico: the search for Nancy Guthrie - how easy is it to sneak someone across the border?
Inside Mexico: the search for Nancy Guthrie - how easy is it to sneak someone across the border?
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Die Häuser liegen weit auseinander und die Vegetation ist sehr dicht mit hohen Büschen. Und dann befinden sich die Häuser meist von der Straße zurückgesetzt im hinteren Teil des Grundstücks. Demnach wird eine Kamera am Haus oft nicht oder nur sehr schwer erkennbar aufzeichnen, was auf der Straße vor sich geht. Außer natürlich man befestigt auch Kameras an der Einfahrt beziehungsweise einem Zaun an der Grundstücksgrenze und filmt die Straße, aber ich weiß nicht in wieweit das dort rechtlich zulässig ist. Hier ist das ja nicht erlaubt.

Brian machte gestern einen Ausflug nach Mexiko und zeigt im obigen Video, wie einfach es für ihn war, über die Grenze zu spazieren, sogar ohne Ausweis am Mann. Im Dialog mit Einheimischen wird aber deutlich, dass an der Grenze sehr wohl und mithilfe von Kameras registriert wird, wer da ins Land kommt. Eine entführte Person, noch dazu vielleicht mit verbundenen Augen oder Ähnlichem, wäre sicher aufgefallen.
Interessant auch, dass bei einer spontanen Umfrage auf der Straße keiner von dem Fall gehört hat.


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

um 15:38
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Vielleicht hatte er zb eine Plane dabei? Um sein Opfer ( so es gezielt um ein Kidnapping geht) darin abzutransportieren? Eine mitgebrachte Plane, gefaltet, wäre ideal dafür. Sorry für die unsensible Wortwahl, aber anders, lässt sich so ein Szenario nicht umschreiben. Sich so was vorzustellen, fällt schon schwer.
An eine Plane oä hab ich auch schon gedacht, eben weil der Rucksack so gleichmäßig "ausgefüllt" aussieht. Aber dann wäre es definitiv kein normaler Einbruch gewesen. Auch hätte er zb ein Laken oä aus dem Haus nutzen können und hätte so etwas nicht mitbringen müssen. Auch stellt sich die Frage, wie er NG zb tragen wollte, wenn er diesen riesigen Rucksack trägt.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Wie man es dreht und wendet, es kommt mir so vor, dass hier eine Erpressung vorgeschoben wird und es eigentlich um etwas anderes ging. Entweder schon darum, dass NG stirbt oder aber ihr Tod war nicht geplant, aber nachdem es passierte, schob man eine Erpressung nach. So verging zum einen Zeit und zum anderen verschleiert es andere potenzielle Tatmotive. Das ist aber nur mein Eindruck und kann sich selbstverständlich auch ganz anders erweisen. Ich bin gespannt, was wir dazu noch hören werden.
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Ende bleibt auch mein Gefühl: an diesem Fall ist irgendetwas nicht rund.
Bin da ganz bei euch. Auf mich wirkt das Ganze auch immer noch vollkommen unrund, eher wie eine Inszenierung.
Zitat von sören42sören42 schrieb:, er sagt, dass er es für wenig wahrscheinlich hält, dass sie noch lebt
Das denke ich auch. Nicht nur wegen der Medis. Die Frage ist, ob die Medis wirklich lebensnotwendig sind, wie zb bei Diabetikern oder eben "nur" unterstützend, wie zb Blutdrucksenker. Diese sollten natürlich auch nicht einfach so abgesetzt werden, weil es im schlimmsten Falle dann irgendwann gefährlich werden könnte, aber das ist nicht immer unweigerlich sofort die Konsequenz.

Aber für mich macht es immer noch absolut keinen Sinn, ein Entführungsopfer so lange gefangen und am Leben zu halten, da der Aufwand und das Risiko aufzufallen einfach zu groß ist.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Und er spricht an, dass es absolut untypisch ist für eine Entführung, dass der Täter (er spricht auch an, dass es sich um eine als Mann verkleidete Täterin handeln könnte) sich dort knapp eine 3/4 Stunde aufhält
Sehe ich auch so. Deshalb denke ich in diesem Fall auch immer wieder an den Ramsey Fall. Dort wurde ein ewiglanger Erpresserbrief im Haus gefunden, der zudem noch auf dem hauseigenen Papier geschrieben wurde. Gefunden wurde JonBenet dann aber dennoch tot (und sexuell missbraucht) im Weinkeller.

Ein Entführer macht sich nicht die Mühe einen Erpresserbrief zu schreiben und setzt sich dann der Gefahr aus entdeckt zu werden, während er mit dem Kind durchs Haus wandert, um sie im Keller zu missbrauchen. Er würde sich das Kind schnappen und verschwinden.

Bezogen auf den Guthrie Fall - ein Einbrecher würde reingehen, sich umsehen, Zeugs einpacken und verschwinden. Sollte er überrascht werden, setzt er das Opfer außer Gefecht und verschwindet. Aber er nimmt doch nicht den/die Hausbewohner mit! Nicht verletzt und erst recht nicht tot, wozu auch?

Und auch bei einer geplanten Entführung kommt mir die Zeitspanne sehr lang vor. Wie lang kann es dauern, eine schlafende, alte Dame zu überwältigen?

Damals paßte es nicht und heute paßt es auch nicht.

Interessant finde ich allerdings, dass keinerlei Infos über das Hausinnere herausgegeben werden. Wie sah es im Haus aus? Blutspuren, Kampfspuren etc?


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Die Entführung der 84-jährigen Nancy Guthrie in Tucson, Arizona

um 16:14
@Photographer73
Ich persönlich, habe auch noch nie von einem ordinären Einbruch oder Raub gehört, wo der Täter sich spontan entscheidet, auch noch einen Hausbewohner mitzunehmen.
Wenn ich es recht erinnere, war er 41 Minuten im Haus?
Es wurde offenbar nichts geraubt, oder gibt es anderweitige Informationen?
Fast eine Stunde im Haus, was sehr riskant ist. Er muss sich sehr sicher gefühlt haben.
Entweder hat er Frau Guthrie ruhig gestellt, um in Ruhe nach etwas zu suchen, oder es gab einen Kampf im Haus.
Man bekommt ja Kopfkino, bei dem Gedanken, was er bereits im Haus mit ihr gemacht haben könnte.
Was könnte er gesucht haben? Vielleicht wollte der Täter Informationen von Frau Guthrie und sie hat nicht kooperiert?
Die Frage bleibt also, geplantes Kidnapping, um Geld zu erpressen oder geplanter Raub ohne Beute.
Was ich schon mal überlegt habe, vielleicht wollte der Täter ihre Bankkarte, creditcard plus pin oÄ. Sie könnte sich geweigert haben.
So etwas gab es alles schon. Manchmal werden Hausbewohner unter Zwang sogar mit zum Bankautomaten gezwungen.
Savannah war bekannt, ihr Vermögen kann man leicht recherchieren (net worth).
Das Kidnapping und die Erpresserschreiben könnten eine spontane Entscheidung gewesen sein, weil es bei Guthrie selbst nichts zu holen gab.

Ich glaube auch nicht mehr, dass sie noch lebt. Normale Kidnapper fackeln nicht lange, wenn nichts gezahlt wird.
Gewöhnliche Kidnapper schreiben keine wöchentlichen Briefe. Sie liefern einen Lebendbeweis, dann wird verhandelt.


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