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Todesdrama am Großglockner

478 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

gestern um 14:19
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet
Keine Interventionsmöglichkeit
Der Zeuge sagt, dass er erst seit Kurzem im Einsatz sei, aber nicht glaubt, dass sie vom Hubschrauber aus in irgendeiner Art und Weise hätten direkt intervenieren können.

Auf Frage des Staatsanwalts gibt der Zeuge an, dass sie im Hubschrauber vier bis sechs Runden über die beiden Bergsteiger gedreht hätten – dabei hätten sie jeweils ein paar Sekunden Sicht auf die beiden Personen gehabt.



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Todesdrama am Großglockner

gestern um 14:26
nicht glaubt, dass sie vom Hubschrauber aus in irgendeiner Art und Weise hätten direkt intervenieren können.
Dann indirekt, indem sie die Rettungskette in Gang gesetzt hätten, die viel zu spät anlief, weil der Grob-Fahrlässige lange Zeit nichts unternahm.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 14:38
Ich habe die Diskussion verfolgt und den Eindruck, dass dabei diese Kameraperspektive (Lucknerhaus) bisher zu wenig beachtet wurde: https://www.foto-webcam.eu/webcam/lucknerhaus/2025/01/18/1810

Diese ist zwar etwas weiter entfernt als die anderen, aber gibt nochmal einen anderen Eindruck:
- Um 18.10 Uhr tauchen die Stirnlampen oben links das erste Mal auf. Dann verbleiben sie bis 19.00 Uhr etwa an derselben Stelle.
- Gleichzeitig lässt sich zwischen 19.00 und 19.30 Uhr auch der Abstieg (zweier?) anderer Bergsteiger (Zeugen im Prozess?) unten links beobachten.
- Oben werden zwischen 19 und 20.00 Uhr scheinbar noch kleinere Fortschritte gemacht (vielleicht eine letzte kleinere Wand?).
- Zwischen 20 und 22.00 Uhr verbleiben die Stirnlampen an der erreichten Stelle.
- Ab 22.30 Uhr ist bis 00.00 Uhr recht deutlich ein Lichtpunkt zu sehen, der sich in Richtung des Gipfels zu bewegen scheint.

- Zwischen 00:00 Uhr und 01:30 Uhr sieht man dann wieder nichts (weder in der Wand noch am Gipfel).
- Auf den Bildern von 01:30 und 02:00 Uhr lässt sich vielleicht auf dem Gipfel (leicht linke Seite) wieder ein Lichtpunkt erahnen;
- Um 02:30 Uhr dann schließlich recht sicher, wie mit anderen Stellen übereinstimmend, oben rechts vom Gipfel herab der Abstieg von TP.
- Ab 03:00 Uhr fällt nichts mehr auf.

Meine Fragen: Kann jemand das nachvollziehen? Heißt das, TP hat ab 22.30 Uhr den Aufstieg angetreten? Ruft er erst um 00:30 Uhr die Bergwacht zurück als er oben ist? Wie deckt sich das mit seinen Aussagen und den Beweisen und Annahmen vor Gericht? Und was hat er dort oben so lange getrieben?


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 14:39
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Sonst hätte sie den Gipfel geschafft!!
Es gibt keinen Experten, der der Meinung ist, sie hätte die Tour bewältigen können.

Und die beiden wurden ja nachweislich immer langsamer.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 14:50
Zitat von parabolparabol schrieb:Es gibt keinen Experten, der der Meinung ist, sie hätte die Tour bewältigen können.
Zumal zur Tourbewältigung ja nicht nur das Erreichen des Gipfels, sondern auch noch der anschließende Abstieg mindestens bis zu einer Schutzhütte gehört. (Außer man hat die passende Ausrüstung zum Campen dabei und gute Bedingungen, aber das war ja nicht der Fall.)


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 14:58
Zitat von tempscutempscu schrieb:Zwischen 20 und 22.00 Uhr verbleiben die Stirnlampen an der erreichten Stelle.
- Ab 22.30 Uhr ist bis 00.00 Uhr recht deutlich ein Lichtpunkt zu sehen, der sich in Richtung des Gipfels zu bewegen scheint.
Danke für deinen Link. Vllt kannst du hiermit vergleichen
https://www.foto-webcam.eu/webcam/glocknerwinkel/2025/01/18/2130


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 15:25
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Zumal zur Tourbewältigung ja nicht nur das Erreichen des Gipfels, sondern auch noch der anschließende Abstieg mindestens bis zu einer Schutzhütte gehört. (Außer man hat die passende Ausrüstung zum Campen dabei und gute Bedingungen, aber das war ja nicht der Fall.)
Und der TP musste noch einrechnen, dass kleinere Unfälle immer passieren können. Zum Beispiel hätte seine Freundin eine Zerrung am Fuß bekommen und deshalb nicht mehr weiter am Berg aufsteigen können und folglich erfrieren müssen. Denn nach TPs Tourenplanung ist die einzige Lösung das Erreichen der Schutzhütte.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 15:39
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Sie wird einen Grund haben, warum sie den Partner verteidigt.
Das Interview hat die Mutter vor dem Prozess gegeben. Wir wissen nicht, was TP den Eltern zuvor erzählt hatte.
Z. B., dass er schon einmal seine Ex-Freundin am Berg zurückgelassen hatte, haben sie evtl. erst im Prozess erfahren.
Solange die Angehörigen sich nicht mehr öffentlich äußern, bleibt es ihre Privatsache, was sie inzwischen denken. Ich möchte nicht spekulieren, denn sie haben es schwer genug.

Ich weiß nicht, ob das auf TP zutrifft, aber z. B. narzisstische Persönlichkeiten können sehr charmant sein und Andere für sich einnehmen.

Im Prozess hat TP jedenfalls die für ihn günstigsten Varianten erzählt. Das wird aufgrund u. g. Pause deutlich. Ich vermute, er hatte zuvor alles bestmöglichst mit seinem Verteidiger abgesprochen.
Verteidiger verlangt eine Pause, nachdem der Richter die Situation einging, dass K. an einer anderen Stelle gefunden wurde, als von TP beschrieben:
Zitat von emzemz schrieb:Ich zitiere aus dem Standard:
Und er legt nach: "Wir müssen davon ausgehen, dass die [Vorname] ihre Fixierung löst, den Rucksack schlampig auf den Rücken tut und über eine Stelle, die beim Aufstieg schon schwierig war, abklettert." Und: "Wissen Sie, wie sie in die Situation kommt? (…) Sie hängt frei. Jemand, der im senkrechten Fels hängt, muss offenkundig gestürzt sein."
o. g. Aussage ergänze ich. Hervorh. durch mich:
"Ich tu mir unglaublich hart, Ihre Variante, mit dieser Situation in Einklang zu bringen", hält der Richter jetzt fest.
Quelle: https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet 11.21

Krone-Ticker:
Nun erkundigt sich der Richter nach der Vorgehensweise, wie der Salzburger Kerstin fixiert hat – und zeigt zugleich ein Foto der Verunglückten am Unglücksort. „Wie konnte sie in so eine Position kommen, wenn sie sich nicht mehr bewegen konnte?“, fragt der Richter. Und dann eine wichtige Aussage von Norbert Hofer: „Ich tue mir hart, Ihre Variante mit den mir vorliegenden Bildern zu vereinbaren.“ 11.22


Spannende Passage durch Pause unterbrochen

Richter Norbert Hofer hat „eine Erklärung dafür“, wie es gewesen hätte sein können. „Diese Erklärung ist in meinen Augen schlüssiger“, sagt er und wartet darauf, was der Angeklagte dazu sagt. Doch nun schreitet der Verteidiger des Salzburgers ein und bittet um eine Pause. Diese genehmigt der Richter – somit 10 Minuten Pause. 11.27
Quelle: https://www.krone.at/4049197#liveticker-entries-anchor-4049196

Ich gehe davon aus, dass TP sich in der Pause von seinem Verteidiger beraten ließ, wie er auf o. g. reagieren sollte.
Die Verhandlung wird fortgesetzt
(...)
„Ich habe sie nicht zurückgelassen“

Der Angeklagte wendet sich an den Richter: „Ich verstehe Sie und Ihr mögliches denkbares Szenario voll, aber ich habe Kerstin nicht zurückgelassen. Das möchte ich ganz klar betonen.“
Quelle: https://www.krone.at/4049197#liveticker-entries-anchor-4049196


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 15:57
https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html
Montag, 23.02.2026, 14:15

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der Urteilsbegründung.
Vieles bleibt nach wie vor ungeklärt.

Der Artikel schließt mit den Worten:
Es sei denn, eine der Parteien geht in Revision, der Richter räumte eine Bedenkzeit von drei Tagen ein. Bis zu der Entscheidung ist das Urteil nicht rechtskräftig.



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Todesdrama am Großglockner

gestern um 16:03
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Ja, und dafür bekommt er ein paar Monate auf Bewährung. Ein Skandal.
Nur weil du mich direkt angesprochen hast mit deinem Post:
Ich lehne derartige Ansichten ab.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 16:07
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Kannst du / könnt ihr bitte mal auf der Seite gucken, ob hier der Heli im Anflug zu sehen ist?
IMG 7957
Ja für mich sieht es so aus.
Zitat von tempscutempscu schrieb:Meine Fragen: Kann jemand das nachvollziehen? Heißt das, TP hat ab 22.30 Uhr den Aufstieg angetreten? Ruft er erst um 00:30 Uhr die Bergwacht zurück als er oben ist? Wie deckt sich das mit seinen Aussagen und den Beweisen und Annahmen vor Gericht? Und was hat er dort oben so lange getrieben?
Vielen Dank für den link und tip mit der Webcam vom lucknerhaus.
IMG 7958

Ja es sieht für mich so aus als wäre es die Stelle, und dass sich eine Lampe nach oben bewegt


IMG 7959
Hier ist nur noch ein Punkt zu sehen
Die Frage ist wo ist die Südwand? Da wäre sie ja beinahe hinabgestürzt?
Es ist auch mMN das Plateau mit dem Schnee oberhalb an den man nicht erkennen kann ob Schnee oder Lampe.

IMG 7961
Hier die Uhrzeit des Telefonats
Keine Lampen in sicht(?)!


IMG 7962
Hier 1:30 wieder Licht, oder das reflektierende Schneefeld?


IMG 7963

2:30 er steigt ab.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 16:17
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Die Frage ist wo ist die Südwand? Da wäre sie ja beinahe hinabgestürzt?
Die Lucknerhaus-Kamera zeigt nach Norden zum Großglockner heißt es.
Dann müssten wir die Südwand sehen.

https://www.bergfex.at/kals-grossglockner/webcams/c16273/


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 16:20
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Die Lucknerhaus-Kamera zeigt nach Norden zum Großglockner heißt es.
Dann müssten wir die Südwand sehen.
Dann ist die Seite links hinterm Grat die Westwand?


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 16:25
Ja, oder? Der Stüdlgrat wird ja auch Südwestgrat genannt.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:02
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Ja, oder? Der Stüdlgrat wird ja auch Südwestgrat genannt.
Dann muss sie in Richtung der Webcams gehangen haben. Warum und wann ihre Stirnlampe ausging ist fraglich.
Ich war eigentlich lange Zeit der Meinung dass sie in Richtung Westen hing hinterm Grat.

Seine Stirnlampe ging ja bis in die Morgenstunden um circa 3 Uhr.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wir wissen nicht, was TP den Eltern zuvor erzählt hatte.
Z. B., dass er schon einmal seine Ex-Freundin am Berg zurückgelassen hatte, haben sie evtl. erst im Prozess erfahren.
Solange die Angehörigen sich nicht mehr öffentlich äußern, bleibt es ihre Privatsache, was sie inzwischen denken. Ich möchte nicht spekulieren, denn sie haben es schwer genug.

Ich weiß nicht, ob das auf TP zutrifft, aber z. B. narzisstische Persönlichkeiten können sehr charmant sein und Andere für sich einnehmen.
Meine Freundin und ich haben das Drama seit dem Tag als es in den Medien war bis zur Verhandlung verfolgt.

Meine Freundin war lange der Meinung es war ein tragischer Unfall, und sie könnte sich vorstellen mit ihm in die Berge zu gehen. Es gingen ja danach auch verschiedene Bergsportlerinnen mit ihm verschiedene Touren.

Nach der Verhandlung haben wir telefoniert und ich hab sie gefragt, ob sie immer noch eine Tour machen würde; Niemals war ihre Antwort.


Ob Kerstins Eltern ihre Ansicht auch geändert haben, wird man wahrscheinlich nicht erfahren. Ich hoffe sie kommen irgendwann über den tragischen Verlust hinweg.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:12
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Hier 1:30 wieder Licht, oder das reflektierende Schneefeld?
Ich denke, wieder Licht. 2 Lichtquellen?
Hier beim Glocknerwinkel siehts wie eine "Lichterkette" aus, vllt aufgrund der längeren Belichtungszeit? https://www.foto-webcam.eu/webcam/glocknerwinkel/2025/01/19/0130


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:13
IMG 2093

Hier noch mal eine Ansicht von Google Earth.
Ich bin ganz schlecht im Kartenlesen, aber vielleicht bringt es ja noch irgendwas zur Veranschaulichung. Blickrichtung vom Süden.
@Eichhörnchen


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:16
Zitat von EichhörnchenEichhörnchen schrieb:Hier ist nur noch ein Punkt zu sehen
Das liegt wahrscheinlich an der Aufnahmetechnik. Die Sterne sieht man in dem Bild auch als Punkte. In den vorhergehenden Bildern sind sie als Striche zu sehen.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:20
Zitat von OriginesOrigines schrieb:PS: Ich weiß nicht, ob diese Aufnahmen vom Stüdlgrat schon mal verlinkt wurden.

Wenn ich mir die Aufnahmen von der Tour im Winter ansehe, dann ist das kein Spaziergang, sondern sauschwer. Man muss topfit sein, sicher mit der Ausrüstung, sicher klettern können und v.a. schnell sein. Das ist nichts für Anfänger.
Das Video hab ich mir gestern angeguckt und ich muss sagen, ich finde die Klettertour echt heftig und die findet zu ziemlich guten Wetterbedingungen statt. Die gestandenen Männer mussten schon ordentlich klettern, greifen, schnauben. Dass alles am Tag und mit Erfahrung. Stellt man sich das an dem schicksalhaften Tag vor, wäre es ihr unmöglich gewesen, das zu meistern, auch ganz ohne beginnende Lungenentzündung. So jedenfalls meine Meinung.

In ihrem Zustand, hätte sie gar nicht mehr Klettern oder Zugreifen können, wenn die Wetterbedingungen so miserabel waren und zudem Nacht. Ein Wunder, dass er das geschafft hat. Selbstverständlich hätte ihm zu jedem Zeitpunkt klar sein müssen, dass sie das nicht kann und er hätte umdrehen müssen, als es noch möglich war. Ich glaube auch, dass sie mit der Nachricht an ihre Mutter sagen wollte, dass die Tour zuende ist. Zeitlich hätte die Mutter das richtig einordnen können. Dass sie nämlich weder am Gipfel sein können, noch in welcher Form auch immer zurück.

Ich finde es absolut tragisch, wie sie zutode kam. Mich würde eher interessieren, was ihn antrieb, einfach weiterzugehen? Die Lage einfach zu ignorieren. Letztendlich muss ich sagen, dass ich am unverständlichsten finde, dass er an der Stelle, wo sie gefunden wurde, keinen Notruf abgesetzt hat. Sie nicht mit der Wärmedecke und dem Biwack irgendwie geschützt und versorgt hat und erst danach weitergeklettert ist, um von dort aus dann letztendlich Hilfe zu organisieren. Er war ja selbst der Witterung ausgesetzt und schon eher richtig Glück gehabt, dass ihm nichts passiert ist.

Dass sie zu diesem Zeitpunkt keine Überlebenschance hatte, muss ihm doch irgendwie klar gewesen sein, wenn man bedenkt, wie er sie zurückließ. Nämlich einfach zurück.
Das macht es so unbegreiflich und fassungslos.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:28
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ich finde es absolut tragisch, wie sie zutode kam. Mich würde eher interessieren, was ihn antrieb, einfach weiterzugehen? Die Lage einfach zu ignorieren. Letztendlich muss ich sagen, dass ich am unverständlichsten finde, dass er an der Stelle, wo sie gefunden wurde, keinen Notruf abgesetzt hat. Sie nicht mit der Wärmedecke und dem Biwack irgendwie geschützt und versorgt hat und erst danach weitergeklettert ist, um von dort aus dann letztendlich Hilfe zu organisieren. Er war ja selbst der Witterung ausgesetzt und schon eher richtig Glück gehabt, dass ihm nichts passiert ist.
Ja "einfach weiterzugehen" dies kapieren die meisten Bergsteiger von Anfang an nicht. Und wie Du richtig schreibst @Interested ohne Notruf an der Stelle abzusetzen wo sie gefunden wurde, obwohl er genau wusste, am ganzen Berg und überall hast Du mit Deinem Handy eine Verbindung... es ist einfach unfassbar und nicht zu verstehen so ein Verhalten.


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