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Todesdrama am Großglockner

1.019 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

um 22:08
Zitat von watnuwatnu schrieb:Im Standard-Zitat wird der Erschöpfungszustand in Bezug auf TPs Version angesprochen, also ob K. noch in der Lage war, sich dort, wo TP sie fixiert haben will, aufzurappeln, um allein weiterzugehen. Und ob es dann zu einem Absturz gekommen sein könnte, was quasi ausgeschlossen wurde.
TP's Version war es, dass sie am Schluss so erschöpft gewesen wäre, er mit ihr zusammen gesessen wäre auf einem Standort beim Ausstieg aus dem Stüdlgrat, das ist Ende der Schlüsselstelle unter dem Gipfel. etc. Aber wir wissen ja, dass seine Version insgesamt so nicht stimmen kann, weil das Seil wo anders fixiert war, und wie ihre Auffindeposition tatsächlich war. Was daran alles nicht stimmt, und warum er es so konstruiert, wissen wir nicht.
Wie erschöpft sie wirklich war, wissen wir daraus also gar nicht! Wie sie in die Auffindeposition kam, wissen wir auch nicht. Wenn es ein Abrutschen war, dann kann das mit Erschöpfung zusammenhängen, muss aber nicht unbedingt,. Man kann auch abrutschen ohne ermüdet zu sein. Sie ist nach 9h im Seil hängend erfroren gewesen. Ob sie vorher schon gefroren hat, wissen wir auch nicht.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Der Richter glaubte TP die Version nicht, dass er K. oben am Felsen fixierte. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, was du daraus gemacht hast: Dass K. es nach oben geschafft haben könnte:
Weil ein paar Meter weiter oben oder unten jetzt den großen Unterschied machen, wenn man ihre Leistung betrachtet?! Ich sehe das was sie geschafft hat, das ist das wesentliche, und nicht die letzten 50m vor denen sie tragischer Weise abgerutscht oder was immer ist, die ihr nicht mehr vergönnt waren.
Sie ist die Tour langsam angegangen, das war auch laut T. bewusste Strategie, und hat länger gebraucht. Die letzten 50m zum Gipfel dann sind, so wie es auf den Videos aussieht, relativ einfacher. Ich habe heute zum ersten Mal zu lesen bekommen, dass nicht nur sie 10m weiter unten lag als von T. der Standort angegeben wo er sie fixiert hätte, sondern dass auch das Seil ein paar Meter tiefer fixiert war als angegeben. Aber dennoch - in Relation zur Gesamtstrecke des Stüdlgrats war der Gipfel zum Greifen nahe, und daher verstehe ich Kommentare nicht wie man sie im thread fand: Sie hätte es niemals schaffen können.
Mich erinnert das an den Kommentar von R.Messner, dass Omas am Küchentisch kein Verständnis für Extrembergsteigen haben können. (Messner: "Man begibt sich bewusst in Situationen in denen man umkommen kann, mit dem Ziel nicht umzukommen"). Und der Mensch hat eine Willensfreiheit, was er/ sie in ihrem Leben versucht. Ich bin geborener Nachtmensch, und als ich noch Marathon- Trainigs gemacht habe, kam es auch mal vor, dass ich um Mitternacht von einem Training über Feldwege heim kam. Daher kann ich es nachvollziehen, dass man auch um Mitternacht noch den Gipfel erreichen möchte.

@Origines: Danke! So sehe ich das auch
Ich finde es schlimm, wie das Urteil kritisiert wird und T.P. weiterhin runtergemacht, wenn man zB in Kommentaren unter youtubes vom Prozess- Bericht der Medien liest.
Ich habe hier wieder mal gelernt, wie vorsichtig man sein sollte etwas zu interpretieren oder zu beurteilen, wenn man wenig Informationen hat und Menschen nicht kennt.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:20
Zitat von watnuwatnu schrieb:Der letzte Post wg. "50 m" bezog sich auf:
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Was stimmt denn nun?
War der Seilpendler tatsächlich an der Schlüsselstelle (Klapfl, Platte mit Fixseil bei 3748 Metern / 50 Meter unterm Gipfel) ?
Ich fand es sehr bedauerlich, dass hier kein Kenner der Tour oder wenigstes Hochalpin-Kletterer mitgeschrieben hat.
Es war im Ticker so formuliert - der Seilpendler passierte an der Schlüsselstelle. Als DIE Schlüsselstelle des Stüdlgrats wird üblicherweise die Felswand / große Paltte unterm Gipfel bezeichent. Man sehe auf die Streckenbeschreibung Bild 14 unserer Gallerie. Das Schlüsselsymbol ist nur dort eingezeichnet, daher hatte ich es so verstanden. Ich habe es bereits in den letzten Stunden berichtigt und erklärt.
Ich verabschiede mich hier auch, viel zu viel Zeit verschwendet, mit zu viel Hick hack.


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Todesdrama am Großglockner

um 22:37
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Sie ist die Tour langsam angegangen
Mit der Geschwindigkeit, die die beiden um 22 Uhr 30 hatten, hätten sie noch 16 Stunden bis zur Gipfelspitze gebraucht
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Mich erinnert das an den Kommentar von R.Messner, dass Omas am Küchentisch kein Verständnis für Extrembergsteigen haben können.
Erfahrene Bergführer vom Grossglockner sind der Meinung, dass sie die Tour niemals hätte schaffen können


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Todesdrama am Großglockner

um 23:13
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:TP's Version war es, (…) Aber wir wissen ja, dass seine Version insgesamt so nicht stimmen kann, (…)
Wie erschöpft sie wirklich war, wissen wir daraus also gar nicht!
Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es ging darum: Was die Sachverständige hinsichtlich Ks Erschöpfungszustand sagte*, kann man übertragen und daraus schließen, dass sie auch zu entkräftet war, um zum Gipfel aufzusteigen oder sogar noch zur Adlerhütte abzufahren. Die relevante Aussage hatte ich schon hervorgehoben. Ich verkürze mein Zitat:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Im Standard-Zitat wird der Erschöpfungszustand (…) angesprochen, also ob K. noch in der Lage war, sich (…), aufzurappeln, um allein weiterzugehen. (…) Somit hätte sie es sicherlich auch nicht zum Gipfel geschafft:
"Ich tu mir unglaublich hart,(…)
"Ist es möglich, dass, wenn man entkräftet ist, nochmal alles gibt, was möglich ist", fragt der Verteidiger des Angeklagten – praktisch in einem letzten Schub. Die Sachverständige bekräftigt: Sie hält das für unwahrscheinlich.
Quelle: https://www.derstandard.de/jetzt/livebericht/3000000308718/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet
*(in Bezug auf TPs Version)

Es steht dir ja frei, weiterhin anzunehmen,
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Vielleicht war sie gar nicht zu erschöpft um noch zur Adlerhütte abzufahren.
Alles ist möglich.
So wie es mir freisteht, das zu bezweifeln.

- - -

Anders sieht es mit Tatsachenbehauptungen aus:
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Der Richter glaubte TP die Version nicht, dass er K. oben am Felsen fixierte. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, was du daraus gemacht hast: Dass K. es nach oben geschafft haben könnte:
Weil ein paar Meter weiter oben
In o. g. Post ging es mir darum, dass du eine Quelle falsch wiedergegeben, also verfremdet hast. Du hast einen unvollständigen Satz aus dem Kontext gerissen und hast ihn in einen ganz anderen Kontext gestellt.
Das kann man hier nachlesen: Beitrag von watnu (Seite 51)

Fremde Aussagen (wie o. g. Zitat, das du in den falschen Kontext gestellt hast) soll man wahrheitsgemäß wiedergeben. Der Sinn und Zweck, dass wir hier manche Aussagen mit Quellen belegen sollen, dient auch dem Nachweis dafür.
Ich finde es z. B. anstrengend, wenn es jemand auch dann nicht so genau nimmt, selbst wenn man ihm die Quelle liefert.


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