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Todesdrama am Großglockner

1.224 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Sterbehilfe, Fahrlässige Tötung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesdrama am Großglockner

gestern um 00:14
Zitat von PfoteGPfoteG schrieb:Sorry, dass ich das jetzt hier zwischen schiebe. Aber die Aussage irritiert mich
Das ist gut, dass du das aufgreifst. Ich dachte auch schon, ich hätte schreiben sollen, lt. u. g. Aussage im Ticker, aber die Bearbeitungszeit war abgelaufen. Ich habe mich auch gewundert, warum das keine "Aussetzung" wäre, wie TP sie zurückgelassen haben will.
Zitat von watnuwatnu schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 03.03.2026:
Eine Erklärung wäre, sagt Hofer, dass Kerstin schon unterhalb der von P. beschriebenen Stelle nicht mehr weiterkonnte und P. sie zurückgelassen hatte. Es würde an der strafrechtlichen Verantwortung nichts ändern, sagt Hofer. Jetzt fordert Anwalt Jelinek eine Pause, um sich mit seinem Mandaten zu beraten.
19.02.2026 - 11:23 Uhr
Quelle: https://www.nachrichten.at/ticker/grossglockner-prozess-467/#pager-anchor
Ich vermute, dass der RA eine Pause verlangte, um zu besprechen, ob TP bei seiner alten Version bleibt.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 00:40
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:und dann nach einer für meinen Geschmack etwas halsbrecherischen Schi-Abfahrt zwischen den Felsen
Skier hatte er doch gar nicht dabei? Damit könnte man doch so eine Klettertour auch gar nicht machen? K. hatte ein Snowboard dabei.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:16
Ab 6:45 Uhr stiegen der 36-jährige Thomas P. und seine Partnerin, die 33-jährige Kerstin G., vom in 1900 m ü. A. Höhe gelegenen Parkplatz beim Lucknerhaus[5] im Gemeindegebiet von Kals mit Tourenski (Thomas P.) und Splitboard (Kerstin G.) durch das Ködnitztal, über das Teischnitzkees und den Stüdlgrat in Richtung des Gipfels des Großglockners auf.[6] Der Abstieg bzw. die Abfahrt hätten laut der Tiroler Polizei über den Normalweg und die Adlersruhe zum Ausgangspunkt führen sollen.[7]
Quelle: Wikipedia: Tod einer Bergsteigerin am Großglockner im Jänner 2025
Mit Ski. Anders würde es kaum Sinn machen, wenn er dann abgestiegen und sie abgefahren wäre. @Tritonus


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:32
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Skier hatte er doch gar nicht dabei? Damit könnte man doch so eine Klettertour auch gar nicht machen? K. hatte ein Snowboard dabei.
Start um 6:45 Uhr beim Lucknerhaus - Thomas P. mit Tourenski und Kerstin G. mit Softboots und Splitboard
Quelle: https://www.bergsteigen.com/news/neuigkeiten/glockner-drama-urteil/


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 01:42
Zitat von watnuwatnu schrieb:In der Verhandlung lagen die Datenausertungen längst vor, auch wenn wir sie nicht kennen. Dass TP sehr schnell zur Hütte abstieg, war sogar Inhalt des Gutachtens:
Genau so ist es, und man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass er beim seinem Abstieg allein war. Normalerweise ist der Normalweg am Glockner durch Bergsteiger-Kolonnen stark überlaufen, was das Tempo erheblich verlangsamt. In dieser Nacht aber gab keine anderen Seilschaften, wo es an den Engstellen (wie dem Kleinglockner oder dem Übergang zur Adlersruhe) zum Stau kommt.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 02:04
Sorry bei -sollte es heißen

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Die Lichtpunkte sprechen doch für sich, da muss man dann auch nicht jeden Leuchtpunkt auf den Web Cams extra bewerten. Hier noch mal die Grafik von @Svensken. Daran gibt es nichts zu rütteln, es sei denn Thomas P. hat sich zweigeteilt. -)
https://www.allmystery.de/bilder/km173661-id3327253

pvskpwx2Original anzeigen (1,0 MB)

Genau wie auf der Webcam von Heiligenblut um 1:30 Uhr. Der Lichtpunkt ist zur gleichen Zeit an derselben Stelle wie beim Lucknerhaus.
Es wird wohl kaum noch jemand zu dieser Uhrzeit und an diesem Tag oben unterwegs gewesen sein. Ich gehe davon aus, dass die Aufnahmen, welche @Lilletatt gepostet hat eine Spiegelung darstellt. Möglicherweise hatte Thomas P. auch zwei Stirnlampen, und eine davon hat die Spiegelung hervorgerufen. Das traue ich ihm zu.

Web/ Heiligenblut: https://www.foto-webcam.eu/webcam/heiligenblut/2025/01/19/0130


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 07:44
Zitat von TritonusTritonus schrieb:o.k., aber warum zum Todeszeitpunkt nichts gesagt wird, finde ich dann eigentlich noch seltsamer. Es heißt immer, er könne nicht genau eingegrenzt werden o.ä., aber normalerweise kann man das doch sehr gut, wenn es sich nur um Stunden und nicht um Wochen, Monate, Jahre handelt.
@Tritonus
Ich glaube, beim Erfrieren geht das nicht, weil die Kälte gleichzeitig konserviert.
Bei Leichen, die in Gefriertrihen eingefroren wurden, kann doch der Todeszeitpunkt auch nicht mehr festgestellt werden.
Da wird dann rekonstruiert, wann der Getötete zuletzt gesehen wurde usw.
Was festgestellt werden kann ist, wie lange ein Mensch (Gesundheitszustand, Art der Kleidung, Aussentemperatur u. a. Parameter)
stand halten konnte.
Also vom Zeitpunkt X geschätzt (zuletzt lebend gesehen) bis zum Tod: wie lange standgehalten.
Ich weiss es nicht, glaube dass bei einem Kältetod die äusseren Umstände einbezogen werden müssen.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 08:40
Zitat von watnuwatnu schrieb:In der Verhandlung lagen die Datenausertungen längst vor, auch wenn wir sie nicht kennen. Dass TP sehr schnell zur Hütte abstieg, war sogar Inhalt des Gutachtens:
Es sei gut möglich, dass die Verfassung von Thomas P. noch immer gut gewesen sei. Dafür spreche auch der "schwierige und sehr schnelle Abstieg" allein vom Gipfel bis zur Erzherzog-Johann-Hütte. Er sei er aber ganz offenbar "nicht in der Lage gewesen, sich in die Lage von Kerstin G. hineinzuversetzen." Er hätte am Frühstücksplatzl umkehren müssen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html
Dieses Zitat gibt es in der von Dir angegebenen Quelle nicht.
Ich hatte nachgeschaut, weil ich davon ausging, dass diese Angabe auf der Annahme der Geschehnisse seitens des Richters beruht - aber per se eben kein Fakt ist.

In dem von Dir als Quelle angegebenen Artikel findet sich zum Abstieg folgendes Zitat
Eine weitere mögliche Erklärung: G. habe sich noch mit P. im Aufstieg befunden und sei an der Stelle, an der die Bergretter sie am nächsten Morgen auffanden, erschöpft zusammengebrochen. P., mutmaßt er, sei nicht mehr in der Lage gewesen, sie hochzuziehen.

Aus diesem Grund, so der Richter, sei es die einzig sinnvolle Entscheidung für den 37-Jährigen gewesen, schnellstmöglich zur Erzherzog-Johann-Hütte abzusteigen, um dort Hilfe zu holen. Hofer strich deshalb den letzten Anklagepunkt der Staatsanwaltschaft in seiner Urteilsbegründung.
Quelle:https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 08:45
Zitat von BohoBoho schrieb:In dem von Dir als Quelle angegebenen Artikel findet sich zum Abstieg folgendes Zitat
Eine weitere mögliche Erklärung: G. habe sich noch mit P. im Aufstieg befunden und sei an der Stelle, an der die Bergretter sie am nächsten Morgen auffanden, erschöpft zusammengebrochen. P., mutmaßt er, sei nicht mehr in der Lage gewesen, sie hochzuziehen.

Aus diesem Grund, so der Richter, sei es die einzig sinnvolle Entscheidung für den 37-Jährigen gewesen, schnellstmöglich zur Erzherzog-Johann-Hütte abzusteigen, um dort Hilfe zu holen. Hofer strich deshalb den letzten Anklagepunkt der Staatsanwaltschaft in seiner Urteilsbegründung.
Quelle:https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html
Krass, der Richter widerspricht beleglos der Darstellung des Angeklagten mit der direkten Folge das ein Anklagepunkt fallengelassen wird.
Oder hab ich es nicht wirklich verstanden?


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 10:19
Zitat von KarloSamtKarloSamt schrieb:Ich gehe davon aus, dass die Aufnahmen, welche @Lilletatt gepostet hat eine Spiegelung darstellt.
Wieso denn Spiegelung? Der Lichtpunkt befindet sich ja auf deinen Aufnahmen um 01:30 genau an der Stelle knapp unterhalb des Gipfels, die auch die Adlersruhe-Webcam aufgezeichnet hat. Nur im Unterschied zu den anderen Aufnahmen ist an derselben Stelle von der Adlersruhe aus bereits um 01:00 ein Licht zu sehen. Und diese Stelle befindet sich eben nicht an der Glocknerscharte und auch nicht am Kleinglockner, (wie ich zuerst gedacht habe, und deshalb den Lichtpunkt auch lediglich als Spiegelung o. Ä. abgetan habe, weil er ja tatsächlich um 01:00 noch nicht an der Scharte oder am Kleinglockner sein konnte, mich hat also zuerst die Perspektive von der Adlersruhe aus getäuscht), sondern eben, wie gesagt, knapp unterhalb vom Großglockner-Gipfel. Aber es sieht jedenfalls auf allen Kameras, die das Licht um 01:30 Uhr erfasst haben, so aus, dass er sich da oben, ungefähr auf gleicher Höhe wie der Ausstieg vom Stüdlgrat, aber etwas davon entfernt, auf jeden Fall innerhalb des Geröllfelds am Gipfel, bewegt hat - es ist natürlich Spekulation, ob er da bereits den Abstieg gesucht hat, oder sonst etwas getan hat.
Kerstins Licht konnte man nicht mehr sehen, aber man kann die Stelle verorten, an der sie sich befand, und das ist eben ein Stück von dem Lichtpunkt entfernt.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 10:37
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Krass, der Richter widerspricht beleglos der Darstellung des Angeklagten mit der direkten Folge das ein Anklagepunkt fallengelassen wird.
So sehe ich das eigentlich auch. Wobei das
Zitat von BohoBoho schrieb:
Aus diesem Grund, so der Richter, sei es die einzig sinnvolle Entscheidung für den 37-Jährigen gewesen, schnellstmöglich zur Erzherzog-Johann-Hütte abzusteigen, um dort Hilfe zu holen.
ja noch nicht mal stimmt. Das einzig Sinnvolle wäre gewesen, einen Notruf abzusetzen.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Mit Ski.
Ach so. Mit Ski im Gepäck klettern - gibt ja nichts, was es nicht gibt. Auf jeden Fall sehr anspruchsvoll.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 12:28
Zitat von BohoBoho schrieb:Dieses Zitat gibt es in der von Dir angegebenen Quelle nicht.
Ich hatte nachgeschaut, weil ich davon ausging, (…) aber per se eben kein Fakt ist.
Auf die naheliegende Idee, "Link vewechselt", bist du wohl nicht gekommen?
Vorschlag: Frag nächstes Mal nach, bevor du Falschbehauptungen aufstellst und anderen UserInnen etwas unterstellst.
Es ist eben kein Fakt, dass es kein Fakt ist, aber thx für deinen äußerst freundlichen Hinweis.
Es sei gut möglich, dass die Verfassung von Thomas P. noch immer gut gewesen sei. Dafür spreche auch der "schwierige und sehr schnelle Abstieg" allein vom Gipfel bis zur Erzherzog-Johann-Hütte. Er sei er aber ganz offenbar "nicht in der Lage gewesen, sich in die Lage von Kerstin G. hineinzuversetzen." Er hätte am Frühstücksplatzl umkehren müssen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/freundin-erfror-am-gipfel-bergsteiger-angeklagt_62083c67-2fe5-4687-836c-d663c6bb52fc.html

Vom Richter hatte ich nichts geschrieben. Den hast du auch fälschlicherweise dazu gedacht.

- - -
Zitat von BohoBoho schrieb:In dem von Dir als Quelle angegebenen Artikel findet sich zum Abstieg folgendes Zitat
Das findet sich schon seit Februar im Thread:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 28.02.2026:war:
Eine weitere mögliche Erklärung: G. habe sich noch mit P. im Aufstieg befunden und sei an der Stelle, an der die Bergretter sie am nächsten Morgen auffanden, erschöpft zusammengebrochen. P., mutmaßt er, sei nicht mehr in der Lage gewesen, sie hochzuziehen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/nach-grossglockner-urteil-sagt-richter-diesen-bemerkenswerten-satz_4d3e9242-4ca7-469d-8c78-da625f60df11.html



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Todesdrama am Großglockner

gestern um 12:53
Zitat von svenskensvensken schrieb am 26.02.2026:Siehe anbei.
Skrmbild 2026-02-26 120117Original anzeigen (0,9 MB)
Nochmals zu dieser Rekonstruktion von Svensken: Wenn man sich ansieht, wo die beiden etwa um 23:30 waren (und da unterstelle ich "zu seinen Gunsten" schon, dass dort beide waren): Ist es denn überhaupt realistisch, dass es K. bis um 2 Uhr (wo er sie dort verlassen haben will) bis zu dem Punkt, wo man sie aufgefunden hat (grüner Pfeil) geschafft hat? Ich kann das schwer einschätzen, mit scheint die Distanz, die sie im Vergleich zu vorher zurückgelegt haben muss, sehr groß für ihren Zustand (im Notruf um 0:35 sagte er ja selbst, dass sie nur sehr langsam vorankämen, bis zum Hubschraubereinsatz hingegen um 22:50 seien sie gut vorangekommen).
Zitat von LillekattLillekatt schrieb:Aber es sieht jedenfalls auf allen Kameras, die das Licht um 01:30 Uhr erfasst haben, so aus, dass er sich da oben, ungefähr auf gleicher Höhe wie der Ausstieg vom Stüdlgrat, aber etwas davon entfernt, auf jeden Fall innerhalb des Geröllfelds am Gipfel, bewegt hat - es ist natürlich Spekulation, ob er da bereits den Abstieg gesucht hat, oder sonst etwas getan hat.
Zunächst einmal vielen Dank auch dir für die Bilder und Erläuterungen, ich kann mir das alles sogar trotz der guten Erklärungen extrem schwer vorstellen. Lässt sich auf dem von mir hier zitierten Bild von Svensken denn auch ca darstellen, wo man den von dir erwähnten Lichtpunkt um 1:00 Uhr sieht?

Es ist ja unstrittig, dass sie es zu dieser Auffindestelle geschafft haben muss.
Aber ich zweifle ja schon, ob es sie es halbwegs bis 2 Uhr zu dem Punkt geschafft haben konnte (als er sie nach eigenen Angaben zurückließ). Das vor allem, wenn man sich die Position um 23:30 und die Vorgeschichte ansieht. Aber noch mehr bezweifle ich, dass sie es schon bis 1 Uhr bis zu einem Punkt so hoch oben geschafft hat, der halbwegs dort war, wo dieser Lichtpunkt erkennbar ist. Im Notruf (0:50) vermittelte er aber, dass beide noch zusammen waren, wenngleich sehr langsam vorankämen.
Der Angeklagte erzählt, dass er vorausgestiegen sei und Kerstin G. inzwischen am Stand gewartet habe. Dass man nicht mehr gemeinsam am laufenden Seil gegangen sei, "macht wenig Sinn", gibt der Angeklagte gegenüber dem verwunderten Richter zu Protokoll. Dadurch wurde die Distanz zwischen den beiden wesentlich größer. Er habe nicht verstanden, was Kerstin G. ihm zugerufen habe. Der Angeklagte habe 40 bis 45 Minuten gewartet und dann einen Notruf abgesetzt.
Quelle: https://kurier.at/chronik/tirol/grossglockner-prozess-landesgericht-innsbruck-urteil/403132538

Vorausgestiegen, während sie gewartet hat, muss er nach dieser Aussage um 23:45 Uhr - Mitternacht sein (Notruf: 00:35). Wenn man sich nun ansieht, wie weit unten sie um 23:30 noch waren und wie weit oben er um 1 Uhr war, bestärkt mich das nur sehr in meiner Meinung, dass die Distanz sehr groß gewesen sein musste und er er irgendwann auch vorausgeprescht ist. So verstehe ich auch die Aussage, dass sie nicht mehr am gemeinsam am laufenden Seil gingen.

Ich glaube - wie schon oft geschrieben -, dass K. ihrem Schicksal allein überlassen und weit zurückgelassen wurde, sich da irgendwie allein hochkämpfte und an ihrem Auffindeort sehr spät ankam, weit nach der Zeit, als T. sie zurückließ. Vielleicht sogar erst, als er in dem Schutzraum der Adlerruhe war. Ich möchte mir ihre letzten Stunden alleine wirklich nicht ausmalen.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 13:17
Zitat von emzemz schrieb:
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:Befrag mal die KI zum Thema "Gefahrensituation eröffnen".
Warum sollte ich.
Deshalb, weil ich deinen (unvollständigen) Beitrag mangels näherer Ausführungen schwer einordnen konnte/kann. Was wolltest du damit zum Ausdruck bringen?


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 17:04
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Ich glaube, beim Erfrieren geht das nicht, weil die Kälte gleichzeitig konserviert.
Bei Leichen, die in Gefriertrihen eingefroren wurden, kann doch der Todeszeitpunkt auch nicht mehr festgestellt werden.
...
Ich weiss es nicht, glaube dass bei einem Kältetod die äusseren Umstände einbezogen werden müssen.
Kerstin G war erfroren, sie war nicht tiefgefroren...
Die Ärztin schätzte, dass KG beim Auffinden schon mindesten 2 Stunden tot war.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 18:03
summary grossglocknerOriginal anzeigen (1,2 MB)


Hier habe ich nochmal eine neue Zusammenfassung der Webcam-Bilder versucht. Danke @Lillekatt fuer den Hinweis auf die Lichter um 01:00 und 01:30 auf der Cam Adlersruhe. Diese sind zwar schwach, kommen aber nur um diese Zeit vor und sind leider auf den anderen Cams nicht verifizierbar. Ich dachte erst, es wären Schneereflektionen des Mondlichts o.ä., glaube aber mittlerweile auch aufgrund der Farbe des Lichtes, dass es sich um eine der Stirnlampen handeln muss. Der Ort ist auch mit den folgenden Positionen um 02:30 und 03:00 in Vereinbarung zu bringen. Es sieht also so aus, als wäre der Träger der Lampe von 01:00 bis 01:30 dort stationär und bewegt sich danach weiter abwärts in Richtung Adlersruhe. Und nun das interessante (fuer die Leute, die diese Lichtpunkte aufschlussreich finden, denn andere Infos aus Gutachten, Handys und Sportuhren sind ja nicht öffentlich, daher sind diese Lichter die einzigen verifizierbaren Informationen): Auf den Bildern der Lucknerhaus Cam gibt es um DIESELBE Zeit, 01:30, scheinbar zwei Lichtpunkte an ganz anderer Stelle, nämlich etwa am Auffindeort von Kerstin G. Es wäre denkbar, dass Kerstin G zu dieser Zeit noch gelebt hat und versuchte zum Gipfel zu gelangen (zwei Punkts sind evtl ihre Lampe und der Schein auf die Felswand?), während also Thomas P bereits im Abstieg zur Adlersruhe war. Also ziemlich weit weg von Kerstin. Was sagt uns das, das duerft ihr selbst spekulieren. Schaut Euch die Bilder der Cams im Web bitte selbst an. Alle Angaben selbstverständlich ohne Gewähr! Bin dankbar fuer Ueberpruefung oder Kommentare.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 18:10
@svensken


Zeigen der gelbe und der grüne Pfeil auf den Punkt, den ich eingekreist habe?
IMG 2310


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 18:17
Zitat von equinoxxequinoxx schrieb:Zeigen der gelbe und der grüne Pfeil auf den Punkt, den ich eingekreist habe?
Der grüne zeigt auf die exakt sichtbare Position der Bergretter auf der Cam Adlersruhe um 10.20 Uhr. Pfeilspitze also exakt.
Der gelbe ist die Webcam Lucknerhaus und wegen der hohen Entfernung sehr unsicher. Aber sehr weit oben unter dem Gipfel. Pfeilspitze also nur circa.


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 18:51
Daher bleibt nur zu hoffen, das
Zitat von svenskensvensken schrieb:Der gelbe ist die Webcam Lucknerhaus und wegen der hohen Entfernung sehr unsicher. Aber sehr weit oben unter dem Gipfel. Pfeilspitze also nur circa.
Aber wir meinen das Gleiche, oder? Den Punkt, den ich eingekreist habe?


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Todesdrama am Großglockner

gestern um 18:52
Skrmbild 2026-02-26 120117Original anzeigen (0,9 MB)
Quelle: Svensken, Bild 25 Galerie
Zitat von svenskensvensken schrieb:Hier habe ich nochmal eine neue Zusammenfassung der Webcam-Bilder versucht. Danke @Lillekatt fuer den Hinweis auf die Lichter um 01:00 und 01:30 auf der Cam Adlersruhe. Diese sind zwar schwach, kommen aber nur um diese Zeit vor und sind leider auf den anderen Cams nicht verifizierbar. Ich dachte erst, es wären Schneereflektionen des Mondlichts o.ä., glaube aber mittlerweile auch aufgrund der Farbe des Lichtes, dass es sich um eine der Stirnlampen handeln muss. Der Ort ist auch mit den folgenden Positionen um 02:30 und 03:00 in Vereinbarung zu bringen. Es sieht also so aus, als wäre der Träger der Lampe von 01:00 bis 01:30 dort stationär und bewegt sich danach weiter abwärts in Richtung Adlersruhe. Und nun das interessante (fuer die Leute, die diese Lichtpunkte aufschlussreich finden, denn andere Infos aus Gutachten, Handys und Sportuhren sind ja nicht öffentlich, daher sind diese Lichter die einzigen verifizierbaren Informationen): Auf den Bildern der Lucknerhaus Cam gibt es um DIESELBE Zeit, 01:30, scheinbar zwei Lichtpunkte an ganz anderer Stelle, nämlich etwa am Auffindeort von Kerstin G. Es wäre denkbar, dass Kerstin G zu dieser Zeit noch gelebt hat und versuchte zum Gipfel zu gelangen (zwei Punkts sind evtl ihre Lampe und der Schein auf die Felswand?), während also Thomas P bereits im Abstieg zur Adlersruhe war. Also ziemlich weit weg von Kerstin. Was sagt uns das, das duerft ihr selbst spekulieren. Schaut Euch die Bilder der Cams im Web bitte selbst an. Alle Angaben selbstverständlich ohne Gewähr! Bin dankbar fuer Ueberpruefung oder Kommentare.
Großartig, vielen Dank! Ich gehöre zu jenen, die das sehr aufschlussreich finden.
Jetzt muss ich noch eine ganz dumme Frage stellen: Um absteigen zu können, muss man schon bis ganz hoch bis zur höchsten Stelle, die da sichtbar ist?


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