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6fach Mord von Stade

392 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

07.07.2026 um 22:50
Zitat von pasdenompasdenom schrieb:Mit so einer surrealen Eskalation rechnet man einfach nicht, obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) man in diesem Beruf bereits einiges gewöhnt ist.
Wollte gerade was anders suchen und fand dann diesen Erstbericht:
Augenzeuge hörte Polizei: „Brustschuss”, „Kopfschuss”
Der Augenzeuge sagt zudem, er habe durch sein geöffnetes Fenster den Polizeifunk gehört, es sei die Rede von „Brustschuss“ und „Kopfschuss“ gewesen. Er sei sich nicht sicher, ob es sich dabei um Opfer oder um den oder die Täter handelte. Er habe gesehen, wie eine Person auf einer Trage aus dem Haus der Mutter-Kind-Einrichtung geholt wurde und auf der Straße reanimiert wurde.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/augenzeuge-von-stade-mann-und-frau-wollten-mit-auto-fliehen_3b000c89-2a9d-4490-a2a2-f724c1873d8d.html


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07.07.2026 um 22:52
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Sicherlich wird man darüber nachdenken müssen, wie man Mitarbeitende besder schützt,
In Hannover wird der Schutz im Jugendamt nun zeitnah ausgebaut.
Frühere Risikoanalysen, Notfallknöpfe und mehr Zusammenarbeit mit der Polizei: Nach der Gewalttat von Stade mit sechs Todesopfern baut die Landeshauptstadt Hannover den Schutz für Mitarbeitende im Jugendamt aus.

Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen sollen teilweise bereits in den kommenden Tagen greifen.
......
Bei erhöhtem Risiko sollen Gespräche nur noch an besonders gesicherten Orten stattfinden. Außerdem kann ein Sicherheitsdienst hinzugezogen und die Polizei frühzeitig eingebunden werden. Neu ist auch, dass Polizei und Stadt künftig gemeinsam sämtliche Dienststellen überprüfen, in denen Beratungsgespräche stattfinden. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob bauliche Veränderungen notwendig sind, um Mitarbeitende besser zu schützen.
Quelle:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/nach-tat-von-stade-hannover-verschaerft-schutz-im-jugendamt,stade-320.html


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07.07.2026 um 23:02
Zitat von pannettonepannettone schrieb:aber sind nicht die Mitarbeiter des Jugendamtes und der Jugendhilfeeinrichtung ohnehin schon davon ausgegangen, dass es Ärger geben wird?
Ich vermute, man hat mit verbalen Übergrifflichkeiten gerechnet, ggf. auch damit, dass er seine Frau mit Kind mitnehmen will. Aber eben nicht mit so mörderischer Gewalt.
Wenn der hätte einfach nur mit beiden abhauen wollen, dann wäre aber auch das Vernünftigste gewesen, ihn ziehen zu lassen und direkt die Polizei zu informieren. Es macht keinen Sinn, sich da heldenhaft in den Weg zu stellen. Letztlich würde das das Kind auch gefährden. Für soetwas ist dann die Polizei zuständig.

Solche Termine, die so ablaufen, dass beide Elternteile mit dem Jugendamt glücklich sind und sich für die Unterstützung bedanken und versprechen, nach Kräften mitzuarbeiten, sind auch eher die Ausnahme. Zumindest noch so am Anfang einer Zusammenarbeit. Es ist v.a. anfangs immer ein gewisses Unbehagen auf Seiten mindestens eines Elterteils zu erwarten. Man greift ja auch in sehr persönliche Bereiche ein und selbst wenn man alles sehr schön und therapeutisch in Worte verpackt: bei Eltern bleibt nicht selten ein Gefühl der Ohnmacht und des Unvermögens zurück: warum brauchen wir das und andere kriegen es hin?


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07.07.2026 um 23:38
Ich erinnere hier nochmal an die Krimiregeln;
Natürlich erwarten wir, dass Behauptungen mit Quellen und Zitaten belegt werden. Das Urheber- und Zitatrecht gibt den Rahmen vor (zum Beispiel Verbot von Vollzitaten). Die zitierten Passagen sind als solche zu kennzeichnen und mit entsprechender und vor allem überprüfbarer Quellenangabe zu versehen, bzw. zu verlinken. Sollte die Quelle nicht mehr existieren, oder auf Allmystery unerwünscht sein, kann sie auch nicht als solche verwendet werden. Somit ist das Zitat unzulässig.
Alle Tatsachenbehauptungen sind mit Quellen zu belegen! Angebliches Insiderwissen darf nicht als Fakt dargestellt und muss anderenfalls belegt werden. Was nicht belegt werden kann, darf nicht als Tatsache dargestellt werden,
Quelle: Allmystery-Wiki: Kriminalfälle - Die Regeln

Haltet euch bitte dran. Danke!


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08.07.2026 um 09:17
Bei erhöhtem Risiko sollen Gespräche nur noch an besonders gesicherten Orten stattfinden. Außerdem kann ein Sicherheitsdienst hinzugezogen und die Polizei frühzeitig eingebunden werden.
Ich hoffe nur, dass bei solchen Klärungsgesprächen die betroffenen Kinder generell nicht (mehr?!) dabei sein müssen. Mir wurde aus der Berichterstattung nicht ganz klar, ob die Mutter mit dem Säugling, der ja auch schon viel hinter sich hatte, anwesend war oder alleine.


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08.07.2026 um 13:21
Zitat von curtcurt schrieb:Frauen mit Kindern sollen eigentlich in solchen Heimen geschützt werden. Warum wusste der Mann das sich das Heim in Stade befand. Normalerweise wird auch sowas nicht mitgeteilt.
Mutter-Kind-Einrichtungen sind keine Frauenhäuser, und nur bei letzteren wird die Anschrift geheimgehalten.
Zitat von pannettonepannettone schrieb:aber sind nicht die Mitarbeiter des Jugendamtes und der Jugendhilfeeinrichtung ohnehin schon davon ausgegangen, dass es Ärger geben wird? Sonst wären sie ja nicht zu sechst erschienen?! drei würde ich für normal empfinden, vier okay, alles drüber ist für mich ein Zeichen, dass etwas nicht koscher ist.
Ganz sicher hat niemand damit gerechnet, dass der Typ ne Knarre dabei hat und davon Gebrauch macht.


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6fach Mord von Stade

08.07.2026 um 15:39
Zitat von Cassandra71Cassandra71 schrieb:Ganz sicher hat niemand damit gerechnet, dass der Typ ne Knarre dabei hat und davon Gebrauch macht.
Ob das die Fahrerin wusste? Leider steht sie für diesbezügliche Fragen der Presse nicht zur Verfügung. Sie ist abgetaucht.
Auf E-Mails der „Mopo“-Reporter antwortet sie nicht. Bei ihr zu Hause, einem Reihenhaus im Bremer Stadtteil Woltmershausen, reagiert niemand aufs Klingeln. Nachbarn sagen, dass sie sie seit der Tat nicht mehr gesehen hätten.
Quelle:

https://www.focus.de/panorama/fluchtwagenfahrerin-von-stade-ist-seit-bluttat-abgetaucht_30ec6360-565e-40dd-a363-b37d85186fb7.html


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6fach Mord von Stade

08.07.2026 um 16:38
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Sie ist abgetaucht.
Ich stelle mir vor, jemand hätte bei einem Überfall auf eine Tankstelle oder bei einem Bankraub den mutmaßlichen Täter zum Tatort gefahren, dort gewartet, und wäre nach der Tat der Fahrer des Fruchtwagens gewesen.

Würde man demjenigen glauben, wenn er sagen würde, vom Tatvorhaben nichts gewusst, und bei der anschließenden Flucht zum Fahren gezwungen worden zu sein?

Das alles ist zwar denkmöglich, aber doch ein wenig weit von einer lebensnahen Betrachtung entfernt.

Natürlich kann sich ein wohlwollender Mensch von einem bösen Menschen ausnutzen lassen. Aber irgendwann muss ihm dann doch klar werden, dass er bei etwas mitwirkt, dass er so nie wollte.

Ich bin gespannt, was hinsichtlich der Fahrerin des Fluchtautos herauskommt.


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08.07.2026 um 17:03
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Leider steht sie für diesbezügliche Fragen der Presse nicht zur Verfügung. Sie ist abgetaucht.
Alles andere wäre in ihrer Situation auch ziemlich dämlich, mit der Presse zu sprechen erst recht. Dass sie ihr Haus verlassen hat, wundert mich nicht. Da ihre Rolle bei den Morden bisher aber vollkommen unklar ist, hoffe ich, dass sie nicht komplett die Biege macht.


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08.07.2026 um 20:36
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ob das die Fahrerin wusste? Leider steht sie für diesbezügliche Fragen der Presse nicht zur Verfügung. Sie ist abgetaucht.
Es ging mir um die betroffenen Mitarbeiter des Jugendamtes und der Mutter-Kind-Einrichtung. Wenn die gewusst hätten, wie dieser Termin endet, wären sie sicher nicht erschienen.

Ob bzw. was die Fahrerin wusste, entzieht sich meiner Kenntnis und wird sich hoffentlich im Laufe der Ermittlungen herauskristallisieren.

BTW: Nur, weil jemand abtaucht, ist er nicht automatisch Mitwisser/Beihelfer/Mittäter.

Also: Abwarten.


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08.07.2026 um 23:29
Zitat von soomasooma schrieb:Mir wurde aus der Berichterstattung nicht ganz klar, ob die Mutter mit dem Säugling, der ja auch schon viel hinter sich hatte, anwesend war oder alleine.
MWn ging bisher aus keinem Bericht hervor, dass das Kind am Tatort gewesen sei.
Das kann ich mir auch nicht vorstellen, da ja die mutmaßliche Misshandlung noch gar nicht geklärt ist.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich stelle mir vor, jemand hätte bei einem Überfall auf eine Tankstelle oder bei einem Bankraub den mutmaßlichen Täter zum Tatort gefahren, dort gewartet, und wäre nach der Tat der Fahrer des Fruchtwagens gewesen.

Würde man demjenigen glauben, wenn er sagen würde, vom Tatvorhaben nichts gewusst, und bei der anschließenden Flucht zum Fahren gezwungen worden zu sein?
Der zitierte Beitrag von paulall wurde gelöscht. Begründung: Link defekt
Ich bin sehr gespannt, ob sich die Rolle der Patentante überhaupt klären lässt.

Diese als "AMG Oma" zu bezeichnen, finde ich unpassend btw.


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09.07.2026 um 07:10
Zitat von ZiegenpetraZiegenpetra schrieb:MWn ging bisher aus keinem Bericht hervor, dass das Kind am Tatort gewesen sei.
Laut Focus war wohl auch das Kind mit anwesend.
Im Besprechungsraum saßen Vertreter des Jugendamts aus dem Raum Hannover und Mitarbeiter der Einrichtung. Auch die Mutter des Kindes und das Kind selbst waren anwesend.
...
Wie der „Spiegel“ berichtet, soll G. seine Frau dann zunächst aus dem Raum geschickt haben. Anschließend habe er das Magazin seiner Waffe, einer Pistole vom Typ Beretta Modell 70, leer geschossen, herausgenommen, mit neuen Patronen bestückt und weitergeschossen.
...
Nach den Schüssen soll G. in den Wagen gestiegen sein, an dessen Steuer die 65-Jährige demnach immer noch saß. Er forderte sie auf, loszufahren, angeblich bedrohte er sie mit seiner Pistole.
...
Wurde sie wirklich gezwungen, loszufahren? Und wenn ja: Wusste sie möglicherweise, dass die Waffe zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geladen war?
Quelle:

https://www.focus.de/panorama/fluchtwagenfahrerin-von-stade-ist-seit-bluttat-abgetaucht_30ec6360-565e-40dd-a363-b37d85186fb7.html


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09.07.2026 um 07:31
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Laut Focus war wohl auch das Kind mit anwesend.
Ja, genau das war zu lesen, danke. An anderen Stellen stand sinngemäß "Mutter wurde nicht verlertzt" oder "Mutter und Kind wohlauf". Für mich etwas unverständlich, einen Säugling (hier ein Baby, das mutmaßlich ein Schütteltrauma erltt, eine Not-OP, Krankenhausaufenthalt und Unterbringung hinter sich hat), in einer solchen Situation überhaupt dabeizuhaben, wie @Ziegenpetra ja auch schrieb:
Zitat von ZiegenpetraZiegenpetra schrieb:Das kann ich mir auch nicht vorstellen, da ja die mutmaßliche Misshandlung noch gar nicht geklärt ist.
Verletzung/Schütteltrauma, Verweigern der Not-OP, aggressives Verhalten, Klärungsgespräch ... da ist ein Drama doch fast vorprogrammiert. Das haben die Mitarbeiter ja auch so einkalkuliert, aber da schützt man doch allem voran auch das Kind? Es kann nicht für sich sprechen, wird vertreten und muss solche sowieso oft sehr emotionalen, teils unberechenbaren Auseinandersetzungen doch gar nicht erst miterleben.


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09.07.2026 um 08:05
@sooma

Nach der Vorgeschichte erfolgte der Aufenthalt in der Einrichtung ja nicht aufgrund irgendwelcher Hinweise der Mutter. Diese, ihr Mann und auch die Patentante vertraten wohl eher (laut 20-seitigem Schreiben) die Ansicht, dass mit dem Kind nichts außergewöhnliches passiert sei.
Ich könnte mir vorstellen, da einiges noch nicht geklärt war, dass die Mutter ihr Kind unbedingt bei sich haben wollte, so auch im Termin. Könnte mir vorstellen, dass die Einrichtung ihr das auch nicht einfach so versagen konnte.


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11.07.2026 um 15:33
Vor ein oder zwei Seiten hatte ich gelesen, dass jemand etwas von "Frauenhaus" schrieb. Das ist schlichtweg falsch. Bei dem Tatort handelt es sich nicht um ein Frauenhaus, sondern eine Mutter-Kind-Einrichtung.
Da Frauen in der Regel nur bei Gewalttätigkeiten von der Familie, vom Partner etc. ausgehend ein Frauenhaus aufsuchen, dürfen Männer eine solche Einrichtung strikt nicht betreten. Etwas anderes habe ich noch nie gehört.

Ein Frauenhaus wird auch nicht über das Jugendamt finanziert.

Eine Mutter-Kind-Einrichtung hingegen schon. In der Regel ist ein Mitarbeiter des Jugendamtes bei einem Hilfeplangespräch vor Ort (der zuständige Sachbearbeiter eben). Bei möglicherweise eskalierenden Gesprächen ist es üblich, dass zwei oder ggfs. auch drei Mitarbeiter beteiligt sind.

In Bezug auf Datenschutz usw. ist mitzuteilen, dass der Datenschutz bei Kindeswohlgefährdungen ausgehebelt wird. Kinderschutz steht über dem Datenschutz.
Ich bin mir aber sicher, dass es den Opfern nicht viel genützt hätte, noch viel mehr über den Täter zu erfahren. Mit solch einer sinnlosen Tat kann man fast nicht rechnen.

Mein herzliches auf aufrichtiges Beileid an alle Angehörigen!


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11.07.2026 um 19:57
Man müsste sich jetz mal vorstellen. Der Tatverdächtige/Täter wäre aus einem Deutschen Gefängnis geflohen und es hätte einen Haftbefahl gegeben. Der Tatverdächtige setzt sich in die Türkei ab, da er türkische Wurzeln besitzt und hat dort einen Sorgerechtsstreit. Dort tötet er dann in der Türkei 6 Mitarbeiter. Was für Reaktionen wären wohl aus der Türkei an Deutschland gekommen? Wie so jemand aus Deutschland fliehen kann, gegen den ein Haftbefehl vorliegt und der evtl. in die Türkei geflohen ist und Deutschland warnt nicht mal die türkischen Behörden?


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11.07.2026 um 19:57
Zudem kommt hinzu, dass gewisse Informationen nicht automatisch abgefragt werden.
Falls beim Jugendamt bekannt sein sollte, dass jemand gewalttätig ist etc. wird dennoch nicht automatisch die Polizei hinzugezogen.
Andere Informationen, zB, ob Gewalttaten im Ausland vorliegen, werden nicht abgefragt.
Dementsprechend denke ich, dass die Opfer keinerlei Möglichkeit hatten, sich im Vorfeld über dieses Ausmaß von Gewalt bewusst zu werden.


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13.07.2026 um 19:27
Erst ist es also unmöglich, dass solche Daten geteilt werden. Aber 2 Tage nachdem der Täter 6 Menschen tötet sind die Informationen sogar schon bei den Medien bekannt.
Das ist doch das absurde. Dann ist es plötzlich möglich.


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15.07.2026 um 01:09
Eine, wie ich finde, große Menge an Informationen liefert der folgende Artikel.

Quelle:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/wie-der-mutma%C3%9Fliche-todessch%C3%BCtze-von-stade-jahrelang-die-beh%C3%B6rden-austrickste/ar-AA27wOfL?ocid=AARDHP

Zu einem großen Teil geht es dabei um die Lebensstationen des mutmaßlichen Täters.

Mein Eindruck ist, dass die beiden Journalisten versuchen, darin Erklärungen für die Tat zu finden.

An einer Stelle schreiben sie:
Im November 2022 soll sich F. bei der zuständigen Ausländerbehörde in Braunschweig abgemeldet haben. Möglicherweise fürchtet er zu diesem Zeitpunkt die Auslieferung als Sexualstraftäter in die Türkei.
Später dann:
Es ist nur Spekulation, aber der Verdacht liegt nahe: Fürchtet F., dass er durch die Auseinandersetzung mit den deutschen Behörden von seiner Vergangenheit eingeholt wird? Dass die mutmaßlichen Sexualdelikte in der Türkei zu einem Thema werden?
Und ich weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde, es gibt auch einen Wikipedia-Artikel:

Wikipedia: Sechsfachmord von Stade


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