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6fach Mord von Stade

412 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

15.07.2026 um 16:03
Das ist ein mehr als kurioser Lebenswandel, den der Tatverdächtige da geführt hat die letzten 9 Jahre. Wovon er seinen Lebensunterhalt bestritt, bleibt absolut im Dunkeln.
Eine Baufirma in Spanien, ein Asylantrag in Kroatien mit deutschem Führerschein als Identitätsnachweis sowie zwei Wohnsitze in DE und AT, während er offiziell in Lettland lebte, lassen nicht wirklich auf reguläre, legale und versteuerte Tätigkeiten schließen.
Ich hoffe, es kommt noch ans Tageslicht, wie die Patentante ins Spiel gekommen ist.
Die Kindsmutter lebte, bevor sie mit dem Tatverdächtigen zusammen kam, im Lkrs. Marburg-Biedenkopf in Hessen, ergo auch keine Vorbeziehung nach Bremen.
Welche Tat zur Haftstrafe in Türkoglu führte, aus der er im März 2017 entkam, ist auch vollkommen unklar.


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6fach Mord von Stade

15.07.2026 um 16:13
Zitat von antheanthe schrieb:Wovon er seinen Lebensunterhalt bestritt, bleibt absolut im Dunkeln.
Der Täter wird doch hoffentlich kooperationsbereit sein oder zumindest erhebliche Anreize haben, diese und weitere Fragen zu beantworten. Unabhängig davon, ob er schuldunfähig ist oder nicht, dürfte sich ein kooperatives Verhalten letztlich auf die Dauer seiner Unterbringung bzw. Strafe auswirken. Wird keine besondere Schwere der Schuld festgestellt und erfolgt keine dauerhafte Unterbringung, wird er doch irgendwann wieder entlassen – abhängig davon, in welchem Maße er als geläutert und kooperationsbereit angesehen wird? ..oder hat er nach absitzen seiner Strafe die Auslieferung in die Türkei zu erwarten?


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6fach Mord von Stade

15.07.2026 um 16:20
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Der Täter wird doch hoffentlich kooperationsbereit sein oder zumindest erhebliche Anreize haben, diese und weitere Fragen zu beantworten. Unabhängig davon, ob er schuldunfähig ist oder nicht, dürfte sich ein kooperatives Verhalten letztlich auf die Dauer seiner Unterbringung bzw. Strafe auswirken. Wird keine besondere Schwere der Schuld festgestellt und erfolgt keine dauerhafte Unterbringung, wird er doch irgendwann wieder entlassen – abhängig davon, in welchem Maße er als geläutert und kooperationsbereit angesehen wird? ..oder hat er nach absitzen seiner Strafe die Auslieferung in die Türkei zu erwarten?
Ich kann mir nicht vorstellen und will es nicht hoffen, dass der Beschuldigte nach einem geplanten, kaltblütigen 6-fach Mord in den nächsten 20 Jahren irgendwohin ausgeliefert oder entlassen wird.

Und ich bin sicher, dass die besondere Schwere der Schuld auf der Liste steht. Alles andere würde den Rechtsstaat ad absurdum stellen.


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15.07.2026 um 17:15
Ich denk "unsere" Sorgen was der "Verdächtige" nach seiner Entlassung wohl darf oder nicht darf, sollten wohl in Anbetracht der Schwere der Tat, an letzter Stelle stehen - Friedhof neben der JVA wäre nicht unüblich !


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15.07.2026 um 20:42
Der Täter schoss sogar um ihr Leben laufenden Personen in den Rücken
Eine Frau versucht noch, durchs Fenster zu fliehen – vergeblich. Fatih G. schießt ihr in den Rücken.
Quelle:
https://www.focus.de/panorama/als-frau-durch-fenster-floh-schoss-ihr-fatih-g-in-den-ruecken_3f759be2-e436-4663-a52e-d9a51ba05cf3.html


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16.07.2026 um 00:34
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:zumindest erhebliche Anreize haben, diese und weitere Fragen zu beantworten.
Was sollte sein Anreiz sein.
Er wird so oder so lebenslang einfahren.
Von besonderer Schwere der Schuld gehe ich aus. Die wird auch mit kooperativem Verhalten nicht vom Tisch sein.
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:letztlich auf die Dauer seiner Unterbringung bzw. Strafe auswirken.
Nein. Er wird sehr lange einsitzen und sollte irgendwann einmal seine Entlassung anstehen, so wird sein Verhalten in der Haft und die Einschätzung, ob er eine Gefahr für andere darstellt.
Ob er sich kooperativ bei den Ermittlungen gezeigt hat, wird dabei sicherlich keine Rolle spielen.
Zitat von antheanthe schrieb:Ich hoffe, es kommt noch ans Tageslicht, wie die Patentante ins Spiel gekommen ist.
Darauf bin ich auch sehr gespannt.
Möglicherweise werden wir das erst während des Prozesses erfahren.

Ich finde das über diesen grausamen 6fachen Mord erstaunlich wenig berichtet wird.


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6fach Mord von Stade

16.07.2026 um 06:54
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Unabhängig davon, ob er schuldunfähig ist oder nicht, dürfte sich ein kooperatives Verhalten letztlich auf die Dauer seiner Unterbringung bzw. Strafe auswirken.
Bei Mord kommt kommt grundsätzlich nur eine lebenslange Haftstrafe in Betracht - auch eine vollständige geständige Einlassung des Täters würde daran nichts ändern.

Oder verstehe ich dich falsch und du hast sein Verhalten während der Haftzeit gemeint?

BTW gehe ich von einer verminderten Schuldfähigkeit oder Schuldunfähigkeit dieses Täters erst mal nicht aus.

Nur, weil jemand sechs Menschen tötet, muss er nicht schuldunfähig sein.
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Wird keine besondere Schwere der Schuld festgestellt und erfolgt keine dauerhafte Unterbringung, wird er doch irgendwann wieder entlassen – abhängig davon, in welchem Maße er als geläutert und kooperationsbereit angesehen wird?
Der Großteil der Mörder kommt in hierzulande früher oder später wieder frei.

In diesem Fall (also bei 6 Opfern) wird das zuständige Gericht die besondere Schwere der Schuld mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststellen.

Somit ist ein Antrag auf Aussetzung der Reststrafe nach 15 Jahren schon mal definitiv ausgeschlossen.

Ob zusätzlich Sicherungsverwahrung angeordnet wird, bleibt abzuwarten.


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16.07.2026 um 21:16
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich finde das über diesen grausamen 6fachen Mord erstaunlich wenig berichtet wird.
In einem Interview mit der Mopo hat es eine Jugendamtsmitarbeiterin bitter und pointiert zusammengefasst:
„Wenn sechs Polizisten tot wären, wäre der Aufschrei wohl größer“
Quelle (frei lesbarer Teil des Bezahlartikels): https://www.mopo.de/hamburg/jugendamtsmitarbeiter-in-stade-erschossen-wenn-sechs-polizisten-tot-waeren-waere-der-aufschrei-wohl-groesser/4862819


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16.07.2026 um 21:37
Eine ganze Region steht unter Schock.
Lena (24) starb bei dem brutalen Gewaltverbrechen in Stade, bei dem ein 45‑Jähriger sechs Menschen erschoss und anschließend auf seiner Flucht von der Polizei gefasst wurde. Ihr Vater, Stadionsprecher Matthias Giese, teilt nun öffentlich seinen Schmerz – und dankt allen, die seiner „kleinen Lena“ den Abschied gegeben haben, den sie verdient hat
Quelle: https://www.rtl.de/news/nach-gewalttat-mit-sechs-toten-in-stade-vater-nimmt-abschied-von-tochter-lena-24-id31081806.html

@sallomaeander

Es gibt schon weitere Berichte. In SM ist das vmtl auch noch größer.


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16.07.2026 um 21:38
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich finde das über diesen grausamen 6fachen Mord erstaunlich wenig berichtet wird.
Und wir in diesem Forum hier wissen ja auch, dass wir dass was wir denken nicht schreiben dürfen ! Denke dass ist der größte Hemmschuh !


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6fach Mord von Stade

16.07.2026 um 21:40
Im November 2022 soll sich F. bei der zuständigen Ausländerbehörde in Braunschweig abgemeldet haben. Möglicherweise fürchtet er zu diesem Zeitpunkt die Auslieferung als Sexualstraftäter in die Türkei.

Dann taucht F. in Kroatien auf, wo er einen Asylantrag gestellt haben soll. Als Dokument soll der in Goslar geborene Mann seinen deutschen Führerschein vorgelegt haben. Die Folge: Der Schengen-Staat nimmt ihn nicht auf, weil es sich nach dem Dublin-Flüchtlingsabkommen nicht zuständig sieht. Ob und was die Sicherheitsbehörden der jeweiligen Länder über F.s Taten in der Türkei wissen, ist unklar.
Quelle: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/wie-der-mutma%C3%9Fliche-todessch%C3%BCtze-von-stade-jahrelang-die-beh%C3%B6rden-austrickste/ar-AA27wOfL?ocid=AARDHP

Hier steht doch noch einiges mehr über den Werdegang und seine Vorgeschichte


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6fach Mord von Stade

16.07.2026 um 21:43
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich finde das über diesen grausamen 6fachen Mord erstaunlich wenig berichtet wird.
Beredendes Schweigen aus dem Blätterwald. Mit dem neuen Informationsfreiheitsgesetz werden wir das wohl öfter hören.
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hier steht doch noch einiges mehr über den Werdegang und seine Vorgeschichte
Wurde hier schon verlinkt. Krasser Lebenslauf.


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6fach Mord von Stade

16.07.2026 um 21:45
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/wie-der-mutma%C3%9Fliche-todessch%C3%BCtze-von-stade-jahrelang-die-beh%C3%B6rden-austrickste/ar-AA27wOfL?ocid=AARDHP

Dieser Artikel zum Lebenslauf des Beschuldigten lässt mich einigermaßen fassungslos zurück. Ich möchte hier die wichtigsten Eckdaten zusammenfassend darstellen, macht das Ganze etwas übersichtlicher.
F. wurde 1981 in Goslar geboren, besitzt aber lediglich die türkische Staatsbürgerschaft. Sein weiterer Weg lässt sich durch Informationen aus Behördenkreisen rekonstruieren. Nach dem Abitur ... zog der heute 45-jährige Kurde in die Region Gaziantep zu seiner Familie. Die Gründe dafür sind unklar, ebenso, was er in der Türkei tat.

Wie aus Dokumenten des türkischen Justizsystems hervorgeht, wurde F. im Mai 2007 straffällig. ... [Es] wird ihm ein „schwerer sexueller Übergriff“ vorgeworfen. Genauere Informationen ... sind daraus nicht ersichtlich. Es bleibt allerdings nicht die einzige Sexualstraftat, die F. vorgeworfen wird.

Im Jahr 2017 soll es F. quer durch Europa und bis nach Nordafrika gezogen haben. Das türkische Justizsystem vermerkt für den 15. März 2017 die „Flucht eines Verurteilten oder Untersuchungshäftlings“ in der Stadt Türkoğlu ...

Seinen weiteren Weg schildert F. deutschen Behörden nach Informationen unserer Redaktion laut Ausländerzentralregister wie folgt: Von 2017 bis 2019 lebte er im türkischen Nachbarland Georgien. Anschließend ging er bis 2023 nach Lettland. Parallel ... in Österreich und Deutschland ...

Der genaue Weg durch Europa lässt sich nicht exakt nachzeichnen. Obendrein soll F. während dieser Zeit aber in Spanien eine Baufirma gegründet und auch in Marokko gewesen sein. Nach eigenen Angaben will er an all seinen Aufenthaltsorten Firmen gegründet haben. Womit er sein Geld genau verdiente – unklar.

Parallel zu seinen vermeintlichen Geschäftstätigkeiten muss F. immer wieder in Deutschland und der Türkei gewesen sein. Die türkische Justiz wirft ihm im Juni 2022 einen „schweren sexuellen Übergriff“ in Gaziantep vor. Nach Berichten türkischer Medien soll es sich bei dem Opfer um seine Tochter aus einer früheren Ehe handeln. ... Offenbar konnte sich F. erneut der Justiz entziehen. Anfragen dieser Redaktion zu den Vorgängen an das türkische Innenministerium und die Strafverfolgungsbehörden blieben bislang unbeantwortet.

Im November 2022 soll sich F. bei der zuständigen Ausländerbehörde in Braunschweig abgemeldet haben. Möglicherweise fürchtet er zu diesem Zeitpunkt die Auslieferung als Sexualstraftäter in die Türkei.

Dann taucht F. in Kroatien auf, wo er einen Asylantrag gestellt haben soll. ... Der Schengen-Staat nimmt ihn nicht auf, ...

... Kleinstadt ... in Hessen. ... Dort verschwindet Ende März 2025 die damals 32-jährige E. (Name geändert). Nach Informationen unserer Redaktion hat sie zwei Kinder aus einer Ehe, die 2024 geschieden wurde. ... Die Polizei sucht E. per Öffentlichkeitsfahndung. Drei Tage später soll sie sich selbstständig bei der Polizei gemeldet haben – aus Goslar, F.s Geburtsstadt.

F. wohnt bereits seit 2023 oder 2024 wieder in Deutschland. . Ob und inwiefern sich der mutmaßliche Schütze von Stade und E. bereits länger kannten oder möglicherweise erst nach dem Verschwinden der Frau kennenlernten, kann ebenfalls noch nicht beantwortet werden. Im März 2026 aber kommt das gemeinsame Kind der beiden auf die Welt.

Ein Mehrfamilienhaus in Garbsen-Berenbostel ... Hier soll F. mit seiner Partnerin zuletzt gelebt haben. Wie lange, das ist ebenfalls unklar. Weder Nachbarn noch Hauseigentümer wollen sich dazu äußern. ... Nach Informationen dieser Redaktion lebte das Paar zur Miete dort.

Einer geregelten Arbeit soll keiner der beiden nachgegangen sein, Bezüge vom Jobcenter sollen allerdings auch nicht geflossen sein. Es gibt Hinweise, dass das unverheiratete Paar bei Behörden nicht gemeldet war. ...

Im April erscheinen F. und E. mit ihrer Tochter ... in einem Kinderkrankenhaus, von dort wird das Kind in die Medizinische Hochschule Hannover verlegt. Die Ärzte diagnostizieren Hirnblutungen und vermuten als Ursache, dass der Vater das Kind geschüttelt hat. Daraufhin wird das Jugendamt eingeschaltet. Ärzte und Mitarbeiter der MHH empfinden das Auftreten F.s als aggressiv und erstatten Anzeige gegen den 45-Jährigen. ...

Wenige Tage vor dem offiziellen Termin von Eltern und Behörden in Stade schickt die angebliche Patentante ein Schreiben an mehrere Zeitungsredaktionen, in dem sie sich schützend vor die Eltern des drei Monate alten Mädchens stellt und MHH-Mitarbeiter sowie Jugendamt kritisiert. In ihrem Dokument listet sie fast alle Namen der Opfer auf; rückblickend liest sich das Schreiben wie eine Todesliste.

Wie die angebliche Patentante ins Spiel kam, wie sie das Paar kennengelernt hat und was sie möglicherweise vorab wusste? Zu alldem gibt es wegen der laufenden Ermittlungen keine offiziellen Antworten von Staatsanwaltschaft, Jugendämtern oder Ausländerbehörden im In- und Ausland.



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6fach Mord von Stade

16.07.2026 um 22:30
Zitat von taranehtaraneh schrieb:Und wir in diesem Forum hier wissen ja auch, dass wir dass was wir denken nicht schreiben dürfen ! Denke dass ist der größte Hemmschuh !
Also ich weiß nichts, jedenfalls nicht, was du meinen könntest.


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16.07.2026 um 22:51
Zitat von soomasooma schrieb:Mit dem neuen Informationsfreiheitsgesetz werden wir das wohl öfter hören.
Kritisiere die angedachte Änderung ja auch. Inwiefern könnte man hier durch das IfG weitergehende Infos bekommen?

Bzgl. Ermittlungsakten oder so hat das bisher ja auch noch keine Rolle gespielt und erwirkt dbzgl. auch dato keine Auskunft.


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17.07.2026 um 00:11
Ich gehe davon aus, dass die Angehörigen und Zugehörigen der Opfer nicht möchten, dass die Identitäten der Opfer in die Öffentlichkeit getragen werden.
Und ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Aber aus meiner Sicht erfährt man über den Täter auch nicht so viel, wie eigentlich zu erwarten wäre.
Für mich bleiben jedenfalls jede Menge offener Fragen.
Zitat von emzemz schrieb:Ich möchte hier die wichtigsten Eckdaten zusammenfassend darstellen, macht das Ganze etwas übersichtlicher.
Im November 2022 soll sich F. bei der zuständigen Ausländerbehörde in Braunschweig abgemeldet haben. Möglicherweise fürchtet er zu diesem Zeitpunkt die Auslieferung als Sexualstraftäter in die Türkei.
F. wohnt bereits seit 2023 oder 2024 wieder in Deutschland
Hier z.b stellt sich mir die Frage, ob er legal wieder nach Deutschland eingereist ist bzw. legal hier lebte seit 2023. Mit was für einem Aufenthaltsstatus war er dann hier?
Wenn er ganz offiziell und legal hier war, wie ist er dann an seinen Aufenthaltstitel gekommen?
Wenn er sich hier nicht legal aufgehalten hat, sondern irgendwie unter dem Radar geflogen ist, wie konnte er sich dann als sorgeberechtigter Vater seiner Tochter registrieren lassen? Für den Eintrag als Vater in der Geburtsurkunde muss er eine Papiere vorgelegt haben. Um das Sorgerecht für das Kind zu bekommen, müssen beide Eltern eine Sorgeerklärung beim Jugendamt abgeben. Auch dafür müssen Papiere vorgelegt werden.
Waren die Papiere alle in Ordnung oder wurde irgendetwas übersehen?
Oder wollte er sich über das Sorgerecht ein Aufenthaltsrecht erschleichen?
Einer geregelten Arbeit soll keiner der beiden nachgegangen sein, Bezüge vom Jobcenter sollen allerdings auch nicht geflossen sein. Es gibt Hinweise, dass das unverheiratete Paar bei Behörden nicht gemeldet war. ...
Das ist leider sehr unklar formuliert.
Waren die generell nicht bei Behörden gemeldet, also auch nicht polizeilich angemeldet an ihrer Wohnadresse oder waren die nur nicht als Bürgergeldempfänger angemeldet?
Wenn die gar nicht angemeldet waren, stellt sich wieder die Frage, wie die ange die Geburtsurkunde des Kindes gekommen sind.
Völlig unklar auch, wovon, die eigentlich gelebt haben, woher die Kohle stammt, mit der sie ihr Leben finanziert haben.

Und ich wundere mich, dass darüber nichts bekannt wird.
Das sind doch typische Recherchethemen.
Wieso wusste man und total schnell, dass der bereits in der Türkei straffällig war, aber wenig über sein Leben und seine Kontakte etc hier in Deutschland.

Der Täter hatte bereits in der Türkei eine krasse Gewaltbiografie und hat hier dann sechs Menschen brutal hingerichtet.
Aus meiner Sicht ist es relativ unwahrscheinlich, dass in der Zeit dazwischen überhaupt nicht aufgefallen ist und total angepasst und unauffällig gelebt haben soll.


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17.07.2026 um 00:15
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich gehe davon aus, dass die Angehörigen und Zugehörigen der Opfer nicht möchten, dass die Identitäten der Opfer in die Öffentlichkeit getragen werden.
Der Stadionsprecher hat das doch aber z.B. gemacht


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17.07.2026 um 00:15
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ich gehe davon aus, dass die Angehörigen und Zugehörigen der Opfer nicht möchten, dass die Identitäten der Opfer in die Öffentlichkeit getragen werden.
Das Gegenteil trifft in Teilen zu. In der inzwischen in zahlreichen Medien aufgegriffenen GoFundMe‑Kampagne, die bislang 809.777 € gesammelt hat und offensichtlich verifiziert ist, hier aber nicht eingestellt werden darf, wurde ein Foto eines Opfers veröffentlicht – wohl mit Einwilligung der Angehörigen.
https://www.spiegel.de/panorama/stade-kinder-nach-tat-vollwaisen-mehr-als-600-000-euro-spenden-a-694a938d-62f3-49d8-8682-98e2b2deadb5


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17.07.2026 um 00:16
Zitat von taranehtaraneh schrieb:Und wir in diesem Forum hier wissen ja auch, dass wir dass was wir denken nicht schreiben dürfen ! Denke dass ist der größte Hemmschuh !
Also ich kann das schreiben was ich denke.
Aber mir ging es auch nicht darum, was hier im Forum diskutiert wird/ werden darf, sondern um die öffentliche Berichterstattung in diversen Medien.
Für die dürften irgendwelche "Redeverbote" bei Allmystery (ob nun herbeiphantasiert oder tatsächlich extistierend) kein "Hemmschuh" sein.


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17.07.2026 um 00:21
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:Das Gegenteil trifft in Teilen zu. In der inzwischen in zahlreichen Medien aufgegriffenen GoFundMe‑Kampagne, die bislang 809.777 € gesammelt hat und offensichtlich verifiziert ist, hier aber nicht eingestellt werden darf, wurde ein Foto eines Opfers veröffentlicht – wohl mit Einwilligung der Angehörigen.
Ja, ich kenne diese Kampagne natürlich auch. Das ist aber nur eines von sechs Opfern und in vielen Medien wird der Klarname der jungen Frau durch einen geänderten Namen ersetzt. Ist natürlich unklar, ob das auf Wunsch der Angehörigen passiert ist oder ob die Medien das proaktiv gemacht haben.

Es sind nach wie vor nicht alle Opfer öffentlich bekannt. Ich denke schon, dass das daran liegt, dass die Angehörigen das nicht möchten. Ich kann mir jedenfalls keinen anderen Grund vorstellen.


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