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6fach Mord von Stade

554 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Jugendamt, Stade ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

6fach Mord von Stade

08.09.2026 um 22:56
Zitat von antheanthe schrieb:Es wäre interessant zu wissen, weswegen er 2017 in Haft saß. Das Delikt aus 2007 wird es wohl nicht mehr gewesen sein.
Richtig, siehe hier:
Der 45 Jahre alte Schütze des Sechsfachmordes in Stade soll seine Tochter sexuell missbraucht haben und aus einem türkischen Gefängnis geflohen sein. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Unterlagen aus dem türkischen Justizsystem UYAP. Die Taten liegen demnach mehrere Jahre zurück.

Die Zeitung spricht von "mehreren Strafverfahren", die die türkische Justiz gegen den Verdächtigen führe. Neben dem Verdacht eines schweren Sexualdelikts in Kahramanmaraş am 15. Mai 2007 steht demnach auch der Verdacht des sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter am 9. Juni 2022 in Gaziantep im Raum. Das Verfahren werde dem Bericht zufolge beim 2. Strafgericht in Kahramanmaraş geführt.

Zwischen beiden Taten soll sich der 45-Jährige wegen einer anderen Strafsache in Untersuchungshaft befunden haben. Der Mann brach jedoch aus dem Gefängnis aus und lebt seitdem auf der Flucht. Die türkischen Behörden wüssten demnach nicht, wo er steckt und würden noch immer nach ihm fahnden.
Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Moerder-von-Stade-soll-eigene-Tochter-sexuell-missbraucht-haben-id31044126.html (fett von mir)

Fände ich auch interessant zu wissen.


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6fach Mord von Stade

08.09.2026 um 23:03
Um das klarzustellen: Mir geht es nicht allein darum, ob die beiden Unterstützerinnen des sechsfachen Mörders zu Recht oder Unrecht auf freiem Fuß belassen wurden. Das ist nur ein Aspekt, auch wenn er natürlich zwingend der Klärung bedarf.

Mich umtreibt die Sorge, dass nach dem Suizid des Haupttäters keine Handhabe oder keine Veranlassung mehr gesehen werden könnte, den Ablauf und die Hintergründe dieses Verbrechens aufzuhellen. Ein Prozess gegen Fatih G. ist ja nicht mehr möglich; eine Anklage gegen Sylvia S. und Esine Ö. erscheint mehr als ungewiss.

Für die Angehörigen der Todesopfer eine bittere, ja fatale Perspektive. Sie wissen, dass in diesem Fall Einiges schief gelaufen ist - angefangen mit der Frage, wie jemand wie Fatih G. sich ohne Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland tummeln, mit Behörden und anderen Einrichtungen kommunizieren und sogar eine erbitterte Auseinandersetzung um sein Kind anzetteln konnte. Ein Kind, das notoperiert werden musste, weil es nach ärztlichem Befund Symptome eines Schütteltraumas aufwies - Mutmaßungen zufolge zugefügt im Elternhaus.

Das ist schon mal wahrlich keine Ruhmesblatt für die zuständigen Stellen hierzulande. Kein Wunder, wenn sie wenig Neigung verspüren sollten, diesen Fall in der Öffentlichkeit breit auszuwalzen.

Hinzu kommt die zwielichtige Rolle der Migrationsberaterin Sylvia S., Mitarbeiterin einer staatlich geförderten Organisation in Bremen und Schwiegermutter des niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration. Sie hat Fatih G. offenkundig massiv unterstützt und versucht, mit einer Kampagne Medien für ihn und gegen staatliche Institutionen zu mobilisieren. Schließlich kutschierte sie Fatih G. zum Behördentermin nach Stade und verhalf ihm nach dem sechsfachen Mord zur Flucht - bis Polizeikugeln die Fahrt stoppten.

Es könnte also Interesse an der einen oder anderen Stelle geben, diesen Fall zügig abzuschließen und ihn nicht bis ins letzte Detail zu verfolgen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn die Ermittlungen gegen Sylvia S. und Enise Ö. eingestellt und keine Anklagen gegen diese Personen erhoben würden.

Ich hoffe, dass es dazu nicht kommt.


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6fach Mord von Stade

08.09.2026 um 23:29
Die türkische Presse ist im übrigen nach wie vor extrem schweigsam zu diesem Fall, wie schon in den Tagen und Wochen nach der Tat festgestellt.
Es gab noch 2-3 Artikel nach dem Suizid des Täters, aber irgendwelche Hintergrundinfos zu seinem Strafregister im eigenen Land, seiner Flucht aus der U-Haft, seinem beruflichen Werdegang? Fehlanzeige. Die türkischen Medien scheinen ihre Infos in erster Linie von deutschen Medien übernommen zu haben.
Hier ein Beispiel (Übersetzung im Browser ins Englische funktioniert bei mir problemlos):
https://m.sabah.com.tr/yasam/hannover-katili-hucresinde-oldu-7627679


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6fach Mord von Stade

gestern um 16:43
Tod des Verdächtigen - Ministerium weist Versäumnisse zurück
Das niedersächsische Justizministerium hat im Zuge der Gewalttat mit sechs Toten in Stade auf die umfangreiche medizinische Untersuchung des Verdächtigen vor seinem Tod hingewiesen. Die Beurteilung des psychischen Zustandes des 45-Jährigen habe auf einer Gesamtbewertung in der JVA Bremervörde beruht, hieß es in einer Kleinen Anfrage der CDU.

Sieben Gespräche seien in wechselnder Besetzung von zwei Psychologinnen geführt worden. Zudem sei der Gefangene bei vier Terminen im Juli beim Medizinischen Dienst sowie zweimal beim Anstaltspsychiater vorstellig geworden. Letzterer stellte dabei keine Hinweise auf Suizidalität fest, wie es weiter hieß.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article6aa1637d181cb962d48897fa/tod-des-verdaechtigen-ministerium-weist-versaeumnisse-zurueck.html


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6fach Mord von Stade

gestern um 19:23
Das Ministerium weist Versäumnisse also zurück. Das Ministerium wäscht sich rein und schaut von oben, ob alle Termine eingehalten wurden. Mehr hat es wohl auch wirklich nicht zu tun, wenn überall im Bundesgebiet die gleichen psychologischen Rasterfragen gestellt werden.
Sieben Gespräche seien in wechselnder Besetzung von zwei Psychologinnen geführt worden. Zudem sei der Gefangene bei vier Terminen im Juli beim Medizinischen Dienst sowie zweimal beim Anstaltspsychiater vorstellig geworden. Letzterer stellte dabei keine Hinweise auf Suizidalität fest, wie es weiter hieß.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article6aa1637d181cb962d48897fa/tod-des-verdaechtigen-ministerium-weist-versaeumnisse-zurueck.html

Ich sehe da schon Versäumnisse. Offensichtlich fußen die Befragungen des 6-fach Mörders auf nicht adäquaten Testrastern.

Mich ärgert es, dass die Allgemeinheit wegen der zugrundeliegenden Systemfehler in der Psychiatrie leiden muss.

Da sollten alle Gefängnis-Psychologen Rede und Antwort stehen, wieso man einen 6-fach-Mörder so falsch eingeschätzt hat.

Das Ministerium bescheinigt die erforderlichen sieben Psychologen-Gespräche, vier MD-Termine und zwei Anstaltspsychiater-Termine. Es geht hier aber nicht um Quantität, sondern Qualität.


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6fach Mord von Stade

gestern um 21:31
Ich bin nicht zu einer qualifizierten Beurteilung fähig, ob es bei der Einschätzung der Suizid-Gefahr von Fatih G. Fehler oder Versäumnisse gegeben hat.

Ich fürchte, wenn sich jemand unbedingt umbringen will, dann wird ihm das früher oder später gelingen - auch im Knast. Auf einem anderen Blatt steht, ob bei Fatih G. tatsächlich alle Möglichkeiten der Vorbeugung ausgeschöpft worden sind.

Auf jeden Fall ist es extrem bitter und ärgerlich, dass sich der Mörder von sechs Menschen selbst gerichtet hat. Damit konnte er nicht mehr angeklagt und vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.

Schlimm ist das insbesondere für die Angehörigen der Mordopfer, die sich von einem Prozess erhoffen konnten, dass die Tatumstände aufgeklärt und die Hintergründe des Verbrechens beleuchtet würden. Das hätte Antworten auf die Frage eingeschlossen, ob es möglich gewesen wäre, diese Bluttat zu verhindern.

Als wohl einzige Hoffnung bleibt, dass nun wenigstens die beiden Frauen, die sich unrühmlich hervorgetan haben als Fluchthelferin (Sylvia S.) und als Person, die ein Mordopfer attackierte und deren Flucht zu vereiteln suchte (Enise Ö.), einem Gerichtsverfahren stellen müssen.

Sie haben aus meiner Sicht im Fall dieses sechsfachen Mordes aktive Beihilfe geleistet. Dafür müssten sie gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden - verbunden mit dem Bestreben, neben dem unmittelbaren Tatgeschehen auch so viel wie möglich zur Vorgeschichte dieses Verbrechens aufzuklären.

Übel wäre es, die Ermittlungen ohne jedwede Anklage einzustellen und über diesen Fall den Mantel des Schweigens auszubreiten. Aber das will ich mir nicht ernsthaft vorstellen.


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6fach Mord von Stade

gestern um 22:52
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Das Ministerium weist Versäumnisse also zurück. Das Ministerium wäscht sich rein und schaut von oben, ob alle Termine eingehalten wurden. Mehr hat es wohl auch wirklich nicht zu tun, wenn überall im Bundesgebiet die gleichen psychologischen Rasterfragen gestellt werden.

Ich sehe da schon Versäumnisse. Offensichtlich fußen die Befragungen des 6-fach Mörders auf nicht adäquaten Testrastern.

Mich ärgert es, dass die Allgemeinheit wegen der zugrundeliegenden Systemfehler in der Psychiatrie leiden muss.

Da sollten alle Gefängnis-Psychologen Rede und Antwort stehen, wieso man einen 6-fach-Mörder so falsch eingeschätzt hat.

Das Ministerium bescheinigt die erforderlichen sieben Psychologen-Gespräche, vier MD-Termine und zwei Anstaltspsychiater-Termine. Es geht hier aber nicht um Quantität, sondern Qualität.
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Das funktioniert eben nicht so wie in der Mathematik
Übersicht mit KI
Eine empirische Wissenschaft (auch Erfahrungswissenschaft genannt) ist eine Disziplin, die ihr Wissen aus der systematischen Beobachtung und Erfahrung der realen Welt gewinnt.
Da lässt es sich eben nicht ausschließen, dass auch Falscheinschätzungen vorkommen.

Abgesehen davon, es ist nicht möglich, jemanden auf Dauer rund um die Uhr vor sich zu schützen.


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6fach Mord von Stade

um 00:08
Zitat von emzemz schrieb:Abgesehen davon, es ist nicht möglich, jemanden auf Dauer rund um die Uhr vor sich zu schützen.
Es ist möglich, einen Menschen rund um die Uhr zu schützen. Der Mörder wurde ja vor sich selbst eine ganze Zeit lang geschützt: durch eine engmaschige Kameraüberwachung. Es gilt doch in der Untersuchungshaft, alles zu tun, um sicherzustellen, dass die Tat aufgeklärt werden kann!

Am 30. Juni 2026 kam der 6-Fach-Mörder in Untersuchungshaft. Unverzeihlich, dass man diese Kameraüberwachung nur bis zum 9. Juli 2026 aufrecht erhielt. Der Suizid war am 21. Juli 2026.
Demnach wurde die engmaschige Videoüberwachung schon ab dem 9. Juli 2026 zurückgefahren.
IMG 3816

Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/suizid-im-fall-stade-zuvor-endete-die-24-stunden-ueberwachung,stade-360.html

Was soll ein „aufgeräumter Eindruck“ sein? Ist dieser Begriff qualifiziert für Untersuchungsgefangene, die absolut verachtenswerte Untaten begangen haben und die 15 Jahre Knast mit anschließender SV erwartet oder ist „aufgeräumter Eindruck“ nur für unbescholtene Patienten auf kameraüberwachten Stationen in der geschlossenen Psychiatrie mit dem Status der prinzipiellen Freiheit anwendbar?


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6fach Mord von Stade

um 01:09
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Es ist möglich, einen Menschen rund um die Uhr zu schützen. Der Mörder wurde ja vor sich selbst eine ganze Zeit lang geschützt: durch eine engmaschige Kameraüberwachung. Es gilt doch in der Untersuchungshaft, alles zu tun, um sicherzustellen, dass die Tat aufgeklärt werden kann!
Nein, auch ein Untersuchungshäftling hat Rechte. So kann kein Untersuchungshäftling zeitlich unbegrenzt überwacht werden.
Youtube: Suizid in Untersuchungshaft: Mutmaßlicher Täter von Stade tot in der JVA Bremervörde | NDR Info
Suizid in Untersuchungshaft: Mutmaßlicher Täter von Stade tot in der JVA Bremervörde | NDR Info
Externer Inhalt
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Übrigens, die richtige Bezeichnung wäre der vermeintliche Mörder.


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6fach Mord von Stade

um 01:22
Zitat von emzemz schrieb:Übrigens, die richtige Bezeichnung wäre der vermeintliche Mörder.
1) "der mutmaßliche Mörder"?, nicht vermeintlich
2) er ist doch sehr sicher Mörder?! Keine Zweifel da > "ganz sicher bewiesen"
Vermeintlich bedeutet, dass etwas irrtümlich oder fälschlicherweise angenommen wurde und in Wirklichkeit anders ist. [1] (https://www.duden.de/rechtschreibung/vermeintlich), [2] (https://korrektur.de/vermeintlich-bedeutung)
Mutmaßlich bedeutet, dass etwas aufgrund von bestimmten Anzeichen oder Tatsachen sehr wahrscheinlich ist, aber noch nicht ganz sicher bewiesen wurde. [1] (https://www.duden.de/rechtschreibung/mutmaszlich)



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6fach Mord von Stade

um 01:37
Zitat von antheanthe schrieb:Die türkische Presse ist im übrigen nach wie vor extrem schweigsam zu diesem Fall, wie schon in den Tagen und Wochen nach der Tat festgestellt.
Es gab noch 2-3 Artikel nach dem Suizid des Täters, aber irgendwelche Hintergrundinfos zu seinem Strafregister im eigenen Land, seiner Flucht aus der U-Haft, seinem beruflichen Werdegang? Fehlanzeige. Die türkischen Medien scheinen ihre Infos in erster Linie von deutschen Medien übernommen zu haben.
Obwohl ich nicht alle Beiträge in diesem Thread sorgfältig genug gelesen habe, meine ich, dass das türkische Online-Nachrichtenportal Odatv noch Details erwähnt, die bisher nicht groß veröffentlicht wurden. Leider fehlt mir die Zeit, Einzelheiten selber aufzudröseln, deshalb einige Übersetzungen.
Stade Savcılığı'nın yürüttüğü soruşturmada dikkat çeken ayrıntılardan biri de kaçışta kullanılan araç oldu. Savcılık, otomobilin yaklaşık 40 gün öncesine kadar Aşağı Saksonya Eyaleti Göçmenler Sorumlusu Deniz Kurku'ya ait olduğunu belirledi.

SPD'li siyasetçi Kurku'nun aracı yaklaşık 40 gün önce kayınvalidesi Sylvia S.'ye devrettiği, otomobilin plakasında da Kurku'nun baş harfleri olan "KD" harflerinin bulunduğu ifade edildi.
Eines der auffälligen Details in den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stade war das bei der Flucht verwendete Fahrzeug. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass das Auto bis vor etwa 40 Tagen dem niedersächsischen Migrationsbeauftragten Deniz Kurku gehörte.

Es wurde berichtet, dass der SPD-Politiker Kurku das Fahrzeug vor etwa 40 Tagen an seine Schwiegermutter Sylvia S. übertragen habe und dass das Kennzeichen des Wagens die Initialen „KD“ von Kurku trage.
Saldırının ardından kaçış aracını kullandığı belirtilen 65 yaşındaki Sylvia S. polis tarafından gözaltına alındıktan kısa süre sonra serbest bırakıldı.

Bu durum kamuoyunda soru işaretlerine yol açarken, Alman basınında Sylvia S.'nin geçmişine ilişkin çeşitli bilgiler yayımlandı. Haberde yer alan iddiaya göre Sylvia S., 2019-2024 yılları arasında Alman Anayasayı Koruma Teşkilatı bünyesinde "İslamizm önleme biriminde" görev yaptı.

Daha sonra sivil toplum alanına geçerek Bremen'de faaliyet gösteren "Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf e.V.)" isimli dernekte göçmen danışmanı olarak çalışmaya devam etti.

Kasım 2023'te Ürdün'e sekiz günlük bir ziyaret gerçekleştirerek topladığı bağışları Filistinli mülteci çocukların bulunduğu bir yetimhaneye ulaştırdığı, bu süreçte Filistin'e destek içerikli paylaşımlar yaptığı ve Almanya'daki çeşitli gösterilere katıldığı da haberde yer aldı.

Bazı kaynaklar Sylvia S.'nin Gazioğlu'nun çocuğunun vaftiz annesi olduğunu öne sürerken, bunun Hristiyan geleneklerindeki vaftiz anneliği mi yoksa farklı bir yakınlık tanımı mı olduğu konusunda netlik bulunmadığı aktarıldı.
Die 65-jährige Sylvia S., die angeblich das Fluchtauto nach dem Angriff gefahren hatte, wurde von der Polizei festgenommen und kurz darauf wieder freigelassen.

Während dies in der Öffentlichkeit Fragen aufwarf, wurden in der deutschen Presse verschiedene Informationen über Sylvia S.s Vergangenheit veröffentlicht. Laut einer in den Medien geäußerten Behauptung war Sylvia S. zwischen 2019 und 2024 beim Bundesamt für Verfassungsschutz in der „Abteilung zur Prävention von Islamismus“ tätig.

Anschließend wechselte sie in den zivilgesellschaftlichen Bereich und arbeitete als Migrationsberaterin bei dem in Bremen tätigen Verein „Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf e.V.)“ weiter.

Im November 2023 unternahm sie eine achttägige Reise nach Jordanien, um dort gesammelte Spenden an ein Waisenhaus für palästinensische Flüchtlingskinder zu übergeben; dabei veröffentlichte sie Beiträge zur Unterstützung Palästinas und nahm an verschiedenen Demonstrationen in Deutschland teil, wie es in dem Bericht hieß.

Während einige Quellen behaupteten, Sylvia S. sei die Patin von Gazioğlus Kind, wurde berichtet, dass Unklarheit darüber bestehe, ob es sich dabei um eine Patenschaft im christlichen Sinne oder um eine andere Form der Nähe handele.
Olayın ardından Alman Bild gazetesi, Türk makamlarına dayandırdığı haberinde Fatih Khan Gazioğlu'nun geçmişine ilişkin çeşitli bilgiler paylaştı.

Habere göre Gazioğlu, 4 Nisan 1981 tarihinde Almanya'nın Goslar kentinde doğdu. Babasının Kahramanmaraşlı olduğu, 2021 yılında Türkiye'de yaşamını yitirdiği belirtildi.

Gazioğlu'nun yaklaşık 20-25 yaşlarına kadar Türkiye'de yaşadığı, babasının ölümünün ardından 2021 yılında yeniden Almanya'ya döndüğü ifade edildi.

Üç kez evlendiği ve tüm evliliklerinin boşanmayla sonuçlandığı da haberde yer aldı.
Nach dem Vorfall veröffentlichte die deutsche Zeitung „Bild“ in einem Bericht, der sich auf türkische Behörden stützte, verschiedene Informationen über die Vergangenheit von Fatih Khan Gazioğlu.

Dem Bericht zufolge wurde Gazioğlu am 4. April 1981 in Goslar, Deutschland, geboren. Es wurde angegeben, dass sein Vater aus Kahramanmaraş stammte und im Jahr 2021 in der Türkei verstorben sei.

Es wurde berichtet, dass Gazioğlu bis zu seinem 20. bis 25. Lebensjahr in der Türkei lebte und nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2021 nach Deutschland zurückkehrte.

In dem Bericht wurde außerdem erwähnt, dass er dreimal verheiratet war und alle Ehen geschieden wurden.
"KHAN" İSMİ VE KİMLİĞİ TARTIŞILDI

Alman basınının ilk günden itibaren Gazioğlu'nu Türkiye kökenli olarak tanımladığı ancak haberlerde sürekli "klan" veya "aşiret" bağlantılarına vurgu yaptığı belirtildi.

Haberde ayrıca ikinci adının "Khan" olmasının dikkat çektiği, Türk nüfus kayıtlarında Türkçe dil kurallarına uygun olmayan isimlerin yazdırılamadığı yönünde değerlendirmelere de yer verildi.

Yaklaşık 17 yıl Türkiye'de yaşadığı belirtilen Gazioğlu'nun son beş yıldır Türk polisi tarafından arandığı da öne sürüldü.
DER NAME „KHAN“ UND SEINE IDENTITÄT WURDEN DISKUTIERT

Es wurde darauf hingewiesen, dass die deutsche Presse Gazioğlu vom ersten Tag an als türkischer Herkunft bezeichnete, in den Berichten jedoch stets Verbindungen zu „Clans“ oder „Stämmen“ hervorhob.

In dem Bericht wurde außerdem darauf hingewiesen, dass sein zweiter Vorname „Khan“ Aufmerksamkeit erregt habe, und es wurden Einschätzungen wiedergegeben, wonach Namen, die nicht den türkischen Sprachregeln entsprechen, nicht in das türkische Melderegister eingetragen werden dürfen.

Es wurde zudem behauptet, dass Gazioğlu, der angeblich etwa 17 Jahre in der Türkei gelebt habe, seit fünf Jahren von der türkischen Polizei gesucht werde.
Bild gazetesinin Türk makamlarına dayandırdığı habere göre Gazioğlu hakkında, 15 Mayıs 2007 tarihinde Kahramanmaraş'ta işlendiği iddia edilen ağır bir cinsel suç kapsamında (Dosya No: 2014/10-3081) işlem bulunuyor.

Ayrıca 9 Haziran 2022 tarihinde Gaziantep'te öz kızına cinsel istismarda bulunduğu iddiasıyla açılan davanın da Kahramanmaraş 2. Ağır Ceza Mahkemesi'nde (Dosya No: 2023/1344) sürdüğü aktarıldı.

Haberde, Türk makamlarının kayıtlarına göre Gazioğlu'nun 2021 yılında farklı bir suç nedeniyle tutuklandığı ve hakkında Türkiye'de halen yakalama kararı bulunduğu da öne sürüldü.

Bu iddialar hakkında Türk yargı makamlarından güncel bir açıklama ise yer almadı.
Laut einem Bericht der Zeitung „Bild“, der sich auf türkische Behörden stützt, läuft gegen Gazioğlu ein Verfahren im Zusammenhang mit einem schweren Sexualdelikt, das am 15. Mai 2007 in Kahramanmaraş begangen worden sein soll (Aktenzeichen: 2014/10-3081).

Zudem wurde berichtet, dass vor dem 2. Schwurgericht in Kahramanmaraş (Aktenzeichen: 2023/1344) ein Verfahren läuft, das am 9. Juni 2022 in Gaziantep wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs seiner eigenen Tochter eingeleitet wurde.

In dem Bericht wurde ferner behauptet, dass Gazioğlu laut den Aufzeichnungen der türkischen Behörden im Jahr 2021 wegen einer anderen Straftat festgenommen worden sei und dass in der Türkei nach wie vor ein Haftbefehl gegen ihn vorliege.

Eine aktuelle Stellungnahme der türkischen Justizbehörden zu diesen Vorwürfen wurde jedoch nicht veröffentlicht.
Haberde dikkat çekilen bir diğer ayrıntı ise saldırıda kullanılan silah oldu. İddiaya göre Gazioğlu, saldırıdan önce yaklaşık 250 kilometre yol giderek Berlin'e ulaştı. Burada tren istasyonu çevresinde kimliği açıklanmayan bir kişiden 4 bin avro karşılığında Baretta 70 marka tabanca ve 21 mermi satın aldı.

Bu iddia, saldırının önceden planlanmış olabileceği yönündeki değerlendirmeleri güçlendiren unsurlar arasında gösterildi.
Ein weiteres Detail, auf das in dem Bericht hingewiesen wurde, war die bei dem Anschlag verwendete Waffe. Den Angaben zufolge legte Gazioğlu vor dem Anschlag eine Strecke von etwa 250 Kilometern zurück und erreichte Berlin. Dort kaufte er in der Nähe des Bahnhofs von einer nicht namentlich genannten Person für 4.000 Euro eine Pistole der Marke Beretta 70 sowie 21 Patronen.

Diese Behauptung wurde als eines der Elemente angeführt, die die Einschätzung stützen, dass der Angriff möglicherweise im Voraus geplant war.
Haberde, olayın henüz tüm yönleriyle aydınlatılmadığı ancak ortaya çıkan ilişkiler ağı nedeniyle Almanya'da geçmişte yaşanan bazı saldırıların yeniden tartışılmaya başlandığı ifade edildi.

2016 yılında Berlin Noel Pazarı saldırısında TIR kullanarak 12 kişiyi öldüren Anis Amri'nin güvenlik birimleriyle ilişkilerine yönelik geçmişte ortaya atılan iddialar ile 2024 Magdeburg Noel Pazarı saldırısını gerçekleştiren Taleb Al-Abdulmohsen hakkında kamuoyunda dile getirilen tartışmalar da bu kapsamda hatırlatıldı.

Bu karşılaştırmaların kamuoyundaki değerlendirmeler olduğu, soruşturmaların ise birbirinden bağımsız dosyalar olduğu unutulmamalı.
In dem Bericht hieß es, dass der Vorfall noch nicht in allen Einzelheiten aufgeklärt sei, dass jedoch aufgrund des zutage getretenen Netzwerks von Verbindungen einige Anschläge, die sich in der Vergangenheit in Deutschland ereignet hatten, erneut diskutiert würden.

In diesem Zusammenhang wurde auch an frühere Vorwürfe bezüglich der Verbindungen von Anis Amri – der 2016 beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit einem Lkw 12 Menschen tötete – zu den Sicherheitsbehörden sowie an die in der Öffentlichkeit geführten Diskussionen über Taleb Al-Abdulmohsen erinnert, der den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt im Jahr 2024 verübte.

Es darf nicht vergessen werden, dass es sich bei diesen Vergleichen um Einschätzungen der Öffentlichkeit handelt, während die Ermittlungen voneinander unabhängige Fälle sind.
Haberde son olarak, Ermeni asıllı olduğu iddia edilen eşinin ve Sylvia S.'nin de soruşturma kapsamına alındığı öne sürüldü.

Ancak bu bilgiye ilişkin resmî makamlar tarafından doğrulanmış ayrıntılı bir açıklama bulunmadığı ifade edildi.

Haberde, Almanya'da eylül ayında yapılacak seçimler öncesinde yaşanan saldırının siyasi sonuçlarının da tartışıldığı belirtildi. Özellikle bu tür olayların Almanya için Alternatif (AfD) partisinin oylarına olumlu yansıyabileceği yönünde değerlendirmeler yapıldığı aktarıldı.

Soruşturmanın ilerleyen aşamalarında hem Almanya'daki gelişmelerin hem de Fatih Khan Gazioğlu'nun Türkiye'deki geçmişine ilişkin iddiaların aydınlatılmasının beklendiği ifade edildi.
Abschließend wurde in dem Bericht behauptet, dass auch seine Ehefrau, die angeblich armenischer Herkunft ist, sowie Sylvia S. in den Kreis der Ermittlungen einbezogen worden seien.

Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass es zu dieser Information keine von offiziellen Stellen bestätigte detaillierte Stellungnahme gebe.

In dem Bericht wurde angemerkt, dass auch die politischen Folgen des Angriffs im Vorfeld der im September in Deutschland stattfindenden Wahlen diskutiert würden. Insbesondere wurde berichtet, dass Einschätzungen vorlagen, wonach sich solche Vorfälle positiv auf die Stimmenanteile der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) auswirken könnten.

Es wurde darauf hingewiesen, dass im weiteren Verlauf der Ermittlungen sowohl die Entwicklungen in Deutschland als auch die Vorwürfe bezüglich der Vergangenheit von Fatih Khan Gazioğlu in der Türkei aufgeklärt werden dürften.


Text auf türkisch, Quelle: https://www.odatv.com/guncel/almanyayi-karistiran-katliam-siyasi-baglantilar-mercek-altinda-120153527
Übersetzungen DeepL.com


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6fach Mord von Stade

um 01:53
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:1) "der mutmaßliche Mörder"?, nicht vermeintlich
Das kannst du handhaben, wie du möchtest
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:2) er ist doch sehr sicher Mörder?! Keine Zweifel da > "ganz sicher bewiesen"
Nach einem Urteil, erst dann ist es bewiesen.


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6fach Mord von Stade

um 01:59
Zitat von emzemz schrieb:Nach einem Urteil, erst dann ist es bewiesen
Zitat von nairobinairobi schrieb:Der Todesschütze ist ja verstorben und kann nicht mehr angeklagt werden.
Es besteht ein Verfahrenshindernis.

Zitat von emzemz schrieb:Das kannst du handhaben, wie du möchtest
Nein. "Vermeintlich" insinuiert es war jemand anders. Das ist vorliegend m.E. völlig absurd, geradezu grotesk.

Möchtest du das in den Raum stellen? Hast du einen Vorschlag, wer es in deinen Augen stattdessen gewesen sein könnte? Willst du eine Verschwörungstheorie aufstellen?


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6fach Mord von Stade

um 09:45
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Es ist möglich, einen Menschen rund um die Uhr zu schützen. Der Mörder wurde ja vor sich selbst eine ganze Zeit lang geschützt: durch eine engmaschige Kameraüberwachung. Es gilt doch in der Untersuchungshaft, alles zu tun, um sicherzustellen, dass die Tat aufgeklärt werden kann!
Da braucht es vor allem viel Personal für, was auch schon mal ein Problem darstellt.
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:"Vermeintlich" insinuiert es war jemand anders. Das ist vorliegend m.E. völlig absurd, geradezu grotesk.
Im Juristischen verwendet man da Standardbegriffe wie z.B. Beschuldigter oder dringend Tatverdächtiger. Die Polizei verwendet den Begriff Beschuldigter. (In der Statistik wird aber die Bezeichnung Täter verwendet.)
Wenn seitens der StA zu einem späteren Zeitpunkt eine Anklage erhoben wird (die U-Haft wird ja hierfür genutzt), wird die betroffene Person begrifflich zum Angeschuldigten. Lässt das Gericht dann die Anklage zu und eröffnet das Hauptverfahren (manchmal lehnt es dies auch ab).

Die Presse verwendet halt gerne andere Begriffe, vor allem die Boulevardpresse.
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Unverzeihlich, dass man diese Kameraüberwachung nur bis zum 9. Juli 2026 aufrecht erhielt. Der Suizid war am 21. Juli 2026.
Suizide kann man im Grunde kaum dauerhaft verhindern. Wer ist wirklich umbringen will, schafft das irgendwann.
🤷‍♀️


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6fach Mord von Stade

um 10:04
Zitat von nairobinairobi schrieb:Im Juristischen verwendet man da Standardbegriffe wie z.B. Beschuldigter oder dringend Tatverdächtiger. Die Polizei verwendet den Begriff Beschuldigter. (In der Statistik wird aber die Bezeichnung Täter verwendet.)
Wenn seitens der StA zu einem späteren Zeitpunkt eine Anklage erhoben wird (die U-Haft wird ja hierfür genutzt), wird die betroffene Person begrifflich zum Angeschuldigten. Lässt das Gericht dann die Anklage zu und eröffnet das Hauptverfahren (manchmal lehnt es dies auch ab).

Die Presse verwendet halt gerne andere Begriffe, vor allem die Boulevardpresse
Das ist hier alles bekannt. Es hat leider rein gar nichts mit dem zu tun, was du zitiert hast. Da ging es darum, dass @emz ihn als vermeintlichen Mörder bezeichnete bzw. bezeichnet haben wollte. Gemeint bzw. richtig ist jedoch "mutmaßlich".


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6fach Mord von Stade

um 10:45
Asche auf mein Haupt, hier muss ich eingestehen, ich hatte den falschen Begriff gewählt. Es muss mutmaßlich heißen.
Ist es jetzt gut? :D

Dennoch, kein Untersuchungshäftling kann bis zum Prozessbeginn gesichert davon abgehalten werden, sich zu suizidieren.
Oder will man ihn in eine Zwangsjacke stecken? Wohl kaum.


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6fach Mord von Stade

um 14:00
Zitat von Salamander32Salamander32 schrieb:vermeintlichen Mörder bezeichnete
Ja, das wird oft synonym verwendet, was falsch ist.
Man sollte sich am besten an sachliche Begriffe halten.


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