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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

598 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

gestern um 07:54
Zitat von antheanthe schrieb:
Zitat von Elin-HaruElin-Haru schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass der Nachbar den Pachtgeber informiert hat, dass dort seines Erachtens nach eine vertragswidrige Nutzung stattfand und der nicht so reagiert hat, wie vom Nachbar erhofft. Eine Kündigung des Vertrages wäre ggf. eine Lösung des lieben Friedens willen gewesen. Aber wer rechnet schon damit, dass das vermeintlich so gelöst werden könnte.
Ein anderer User hat den Verdacht geäußert, dass eine Erbengemeinschaft der Verpächter sein könnte.
Erstens das und außerdem ist es jetzt auch nicht so einfach mit der Kündigung, wenn der Pächter sich dagegen wehrt. Da können locker einige Monate Rechtsstreit im Raum stehen mit entsprechenden Kosten.

Da der Pächter hier entsprechend investiert hat, hätte er sicherlich nicht "kampflos" den gepachteten Hof bei einer vorzeitigen Kündigung geräumt.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 01:14
Zitat von MeaMea schrieb:Ja. Aber langsam...es gibt ja auch noch den Verein und vielleicht ist der Verein der Pächter des Hofes. Könnte doch sein.
Aber dann wäre es doch recht einfach. Entweder hat der Verein Wege und Mittel, den Hof weiter zu führen - dann geht‘s in anderer Besetzung weiter.

Oder - was sehr viel wahrscheinlicher ist - der Verein war nur der Strohmann damit D. E. nicht als Privatperson auftreten musste. Der Verein hat realistisch kein Personal um auf dem Hof weiter zu machen, dann nimmt der Rechtsweg seinen Lauf. Verein löst sich auf, ist zahlungsunfähig etc., also endet auch der Pachtvertrag.

Ein Erbfall wäre ja nur möglich wenn D. E. persönlich Pächter war. Da die/der Erbe(n), hier war AFAIK von einem kleinen Sohn die Rede, den Pachtvertrag gar nicht weiterführen können und wollen, müssen die Hofeigentümer eine beidseitig sinnvolle Lösung finden, auch im eigenen Interesse.
Zitat von MeaMea schrieb:War der Verein Pächter, muss dieser überlegen, wie es weiter gehen soll. Hinzu kommt, der Hof mit den Fragen, die hier diskutiert wurden (Wasserentnahme aus einem Bach, ggf. fehlende/unzureichende Abwasserlösung etc.) ist jetzt vielleicht auch Thema der örtlichen Behörden.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es nicht irgendeine Regelung gab. Und wenn es nur eine Bestandswahrung war.

Es ist kaum vorstellbar, dass jemand so einen Hof betreibt, im Laufe der Zeit hunderte, womöglich tausende Besucher hat - und bei der Gemeinde kommt keiner auf die Idee, das Fehlen einer Wasserver- und entsorgung zu hinterfragen? Dort wusste man über die Verhältnisse doch garantiert Bescheid…

Das wäre doch auch für jemanden, dem der Hof samt Betreiber ein Dorn im Auge ist, ein perfekter Ansatz gewesen um das Treiben auf dem Hof unterbinden zu lassen und ggf. sogar die generelle Nutzung des Hofs zu unterbinden, oder wenigstens massiv zu erschweren.

Da dieses nicht geschah muss es irgendeine Rechtsgrundlage bzw. ein legales Konzept für das auf diesem Hof praktizierte Wassermanagement gegeben haben.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 08:53
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es ist kaum vorstellbar, dass jemand so einen Hof betreibt, im Laufe der Zeit hunderte, womöglich tausende Besucher hat - und bei der Gemeinde kommt keiner auf die Idee, das Fehlen einer Wasserver- und entsorgung zu hinterfragen? Dort wusste man über die Verhältnisse doch garantiert Bescheid…
Das wird schon genehmigt worden sein! Denn DE musste ja vor Inbetriebnahme des Widders und normalerweise auch in regelmäßigen Abständen danach einen Nachweis erbringen. Auf einer Social Media Seite von Autarkia Naturnah (die Plattform, die mit "i" beginnt - Link darf man hier nicht posten), sieht man den Bach als Video und auch die Anlage. Es handelt sich hier wirklich um ein kleines Bächlein im Wald! Das mag vielleicht für eine Familie ausreichend gewesen sein, aber mir erschließt sich immer noch nicht, wie er damit noch ZUSÄTZLICH seine Landwirtschaft (auch, wenn z.B. der Gemeinschsftgarten nur eine Fläche von 400 qm hatte) bewässert hat + Trinkwasserversorgung für Gäste ermöglichen konnte! Und dem scheint ja offensichtlich so gewesen zu sein. Auf der Homepage zur Bewässerung seiner Landwirtschaft schreibt er nämlich folgendes:
Regenwasser
Sollte weit und breit kein Wasser in Sicht sein, weder ein Bach eine Quelle oder ein vorstellbarer Brunnen gibt es die Möglichkeit Regenwasser zu sammeln und aufbereiten.
Auch das haben wir ein Jahr lang gemacht. Das ganze ist meiner Erfahrungen sehr wartungsintensiv und liefert kein so gutes Wasser trotz vernünftiger Filterung.
Da es in den letzen Jahren mit Regen ja eher mau aussah sind wir froh eine andere Wasserbezugsquelle wie Regenwasser zu haben
Quelle: https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/

Dazu schreibt z.B. das Landesamt für Umwelt Bayern:
Auswahl der Wasserressourcen

Aus wasserwirtschaftlicher Sicht ist bei der Errichtung neuer Bewässerungsanlagen in erster Linie eine Versorgung mit gespeichertem Wasser aus Oberflächengewässern, das bei ausreichend hohen Abflüssen entnommen wurde, oder aus Niederschlägen anzustreben. Die Speicherung aus Oberflächengewässern bietet sich insbesondere in Zeiten hoher Abflüsse für eine spätere Nutzung in den Bedarfszeiten an. Ist dies nicht möglich, sollte zunächst eine Versorgung aus Uferfiltrat geprüft werden. Scheidet auch diese Möglichkeit, zum Beispiel auf Grund der Entfernung zum Gewässer, aus, kann der Bewässerungsbedarf aus dem oberflächennahen Grundwasser gedeckt werden. Bei der Nutzung von Grundwasser haben jedoch höherwertige Zwecke, vor allem die Trinkwasserversorgung, stets Vorrang.

Bei gegebenenfalls begrenztem örtlichen Wasserdargebot bietet ein Zusammenschluss interessierter landwirtschaftlicher oder gärtnerischer Betriebe zur Errichtung gemeinsamer Wassergewinnungs-, Wasserspeicher- und Verteilungsanlagen die besten Voraussetzungen zur nachhaltigen Nutzung und vermeidet Interessenskonflikte.

Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern

Flüsse und Seen sind Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere. Insbesondere die im Gewässer lebenden Tiere, aber auch Wasserpflanzen haben spezielle Ansprüche an die Beschaffenheit, wie beispielsweise Wassertemperatur, Sauerstoff- und Nährstoffgehalt, und an die Abflussmenge bzw. den Wasserstand. Wird den Gewässern Wasser entnommen, wirkt sich dies direkt auf den Zustand der Gewässer aus.

Wasserentnahmen aus Flüssen und Seen sind nur dann möglich, wenn ein hinreichend hoher Abfluss in Fließgewässern bzw. Wasserstand in Stillgewässern vorhanden ist und die Lebensgemeinschaft nicht nachhaltig geschädigt wird. Nicht alle Gewässer eignen sich daher für eine Wasserentnahme. Der Erhalt einer ökologischen Mindestwasserführung in Fließgewässern sowie eines Mindestwasserstands in Seen ist zwingend erforderlich, um einen guten ökologischen Zustand der Gewässer sicherzustellen. Infolge klimatischer Veränderungen führen vor allem kleinere Gewässer in trockenen und heißen Sommermonaten immer häufiger Niedrigwasser oder trocknen selbst aus. Der gewünschte Bewässerungsbedarf kann aus solchen Gewässern dann oftmals nicht gedeckt werden. Wasserentnahmen aus Fließgewässern in Zeiten hinreichender Abflüsse zur Füllung von Speicherbecken und Bereitstellung für die Bewässerung in abflussarmen Zeiten stellen daher das bevorzugte Konzept für die Zukunft dar.

Aber auch potentielle Einflüsse auf die Gewässer durch andere Nutzungen, wie beispielsweise Kläranlagenabläufe oder industrielle Wasserentnahmen, müssen bei der Planung weiterer Entnahmen beachtet werden. Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern erfordern stets eine wasserrechtliche Erlaubnis, sobald Pumpen zum Einsatz kommen. Sofern die Wasserentnahme mit Handschöpfgeräten, wie Eimer oder Gießkannen erfolgt, fällt sie unter den Gemeingebrauch. Für diesen ist keine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Die Wasserentnahme aus Gewässern durch den jeweiligen Eigentümer oder von angrenzenden Grundstücken ist für den eigenen Bedarf ebenfalls erlaubnisfrei (Eigentümer- und Anliegergebrauch). Wasserentnahmen sind grundsätzlich nur dann zulässig, wenn dadurch andere, Tiere und Pflanzen sowie ihre aquatischen Lebensräume nicht beeinträchtigt und die Wasserbeschaffenheit nicht nachteilig verändert werden (vgl. § 26 WHG).
Quelle:
https://www.lfu.bayern.de/wasser/bewaesserung/index.htm


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um 09:05
Die Sache mit dem Abwasser hat er auf seinem Hof so geregelt (und auch das scheint ja grundsätzlich so genehmigt gewesen zu sein):
Abwasser

Wer Autark sein Wasser bezieht muss auch schauen wie man sein Abwasser vernünftig beseitigt.

Wenn es nicht absehbar ist sich an die Kanalisation anzuschließen kommen mehrere Varianten in Frage.

Eine davon ist die Klärgrube mit einem Klärteich. Der Bau und die Funktion müssen von der zuständigen Behörde abgenommen werden. Ganz grob erklärt:

Das Abwasser vom Haus wird in einem 3-Kammer-System vorgeklärt. Das kann ein Betonschacht mit dreierlei Kammern sein. In jeder dieser Kammer setzen sich Grobstoffe auf dem Schachtboden ab. Danach wird das vorgeklärte Wasser in einen Teich geleitet der mittels Pflanzen den Rest des Wassers filtert um es dann anschließen wieder ins Erdreich versickern zu lassen. Die gesetzten Grobstoffe müssen minimal alle 2 Jahre mit Entsorgungsnachweiß abgepumpt werden.

Früher wurde das ganze mit in die Güllegrube von der Viehhaltung geleitet um es dann auf Feldern und Äckern als Dünger auszubringen. Klingt wesentlich leichter und effizienter, ist aber nicht mehr erlaubt!
Aber auch da ist die Frage: für welche "Mengen" war das genehmigt bzw ausgelegt? Denn das Ganze versickert ja wieder im Erdreich und damit auch ins Grundwasser, würde ich meinen? Wenn der Nachbar z.B. einen Brunnen hat, aus dem er sein Wasser bezieht, könnte das doch auch evtl langfristig zum Problem werden?

Quelle:
https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/


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um 09:52
Einen solchen Klärteich sollte man doch auf dem Gelaende sehen koennen?
Ist mir jetzt nicht aufgefallen.

Under wenn : das muss ja nicht unbedingt heissen, dass auf dem Hof die ueblichen Toiletten mit Wasserspuelung sind...


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um 10:12
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Einen solchen Klärteich sollte man doch auf dem Gelaende sehen koennen?
Ist mir jetzt nicht aufgefallen.

Under wenn : das muss ja nicht unbedingt heissen, dass auf dem Hof die ueblichen Toiletten mit Wasserspuelung sind...
Es wurde hier schon zig mal besprochen, dass es faktisch anscheinend keine Anbindung an die kommunale Wasserversorgung gab. Also, wie dann?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 10:19
Und evtl. auch interessant (natürlich nur Spekulation, da man das Motiv ja nicht kennt):
DE's Hof bzw Gewerbe fiel ja unter die Kleingewerberegelung (steht unten auf der Autarkia-Homepage). Diese Regelung wurde ja zum Anfang 2025 neu geregelt. Dazu heißt es auf der Seite der IHK:
Bisherige Regelung (bis 31.12.2024)
Kleinunternehmer ist, wer

im vorangegangenen Kalenderjahr einen (nach vereinnahmten Entgelten berechneten) Umsatz von nicht mehr als 22.000 Euro (Bruttobetrag)

und

im laufenden Kalenderjahr einen voraussichtlichen Umsatz von nicht mehr als 50.000 Euro (Bruttobetrag) hat.


Neue Regelung (seit 1.1.2025)
Zum 1.1.2025 ist eine systematische Änderung erfolgt: Aufgrund unionsrechtlicher Vorgaben gilt, dass die Umsätze von Kleinunternehmern steuerfrei ausgeführt werden. Der Vorjahresumsatz hat sich auf 25.000 Euro erhöht. Außerdem wird eine neue Grenze für das laufende Jahr in Höhe von 100.000 Euro eingeführt, d.h.:
Kleinunternehmer ist nun, wer

im vorangegangenen Kalenderjahr einen (nach vereinnahmten Entgelten bemessenen netto) Gesamtumsatz von nicht mehr als 25.000 Euro hat

und

im laufenden Kalenderjahr nicht mehr als 100.000 Euro Umsatz macht.
Quelle: https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/recht-und-steuern/steuerrecht/umsatzsteuer-national/kleinunternehmerregelung-in-der-umsatzsteuer-1843632


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 10:37
Also nochmal, Zitat aus der XY-Sendung:
Auf seinem Anwesen, das weder über einen Kanalanschluss noch über eine Wasser- oder Stromversorgung verfügte, veranstaltete er gelegentlich kleinere Festivals mit esoterischen Kursen und ging Interessen wie Rutengehen, Astrologie und der Herstellung pflanzlicher Essenzen nach.

Die Mordkommission schließt nicht aus, dass Eifersucht, Neid oder Ablehnung gegenüber Emmingers Lebensstil als Tatmotiv in Frage kommen.
Quelle: https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-juli-2026-selbstversorger-hof-daniel-emminger-erschossen-100.html

Das Thema kann man also sicher so stehen lassen!


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um 10:40
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Auf der Homepage zur Bewässerung seiner Landwirtschaft schreibt er nämlich folgendes:
Ich lese das nicht so, dass es sich dabei auf die Bewässerung der Landwirtschaft bezieht.
Bei der Klärung von Regenwasser über drei Stationen geht es um Aufbereitung zu Trinkwasser.
Er beschreibt ja dort unter anderem auch das Herausfiltern störender Geschmacksstoffe. Das ist nur im Trinkwasserbereich relevant für die Landwirtschaft ist das eher nachrangig

Für die Bewässerung in der Landwirtschaft muss Regenwasser nicht aufbereitet werden zumindest nicht so aufwendig.
Permakultur setzt ja insgesamt auf einen sparsamen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Da wird so wenig Wasser wie nötig verbraucht.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass das Wasser aus dem Bach dafür ausreicht.
Problematisch stelle ich mir eher die Trinkwasserversorgung für große Gruppen vor. Selbst wenn diese Festivals mit 100 bis 150 Personen nur zwei bis drei Mal im Jahr stattfinden, wird eine sehr große Wassermenge in einem kurzen Zeitraum benötigt.
Ohne aber konkret zu wissen wie hoch eigentlich die tägliche Fördermenge durch den Widder ist, lässt sich dqs alles nicht valide einschätzen.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Es wurde hier schon zig mal besprochen, dass es faktisch anscheinend keine Anbindung an die kommunale Wasserversorgung gab. Also, wie dann?
Es wurden aber auch schon zigmal Trockentoiletten erwähnt.
Die können für Festivals z.B. auch gemietet werden.

Ob er das gemacht hat, wissen wir natürlich nicht. Das ist aber eine gängige Möglichkeit für Festivals "auf der grünen Wiese".

Ich kann mit diesem Handy leider keine Links setzen, ich kann das später noch mal nachholen, wenn nötig.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 10:45
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Also, wie dann?
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Es wurde hier schon zig mal besprochen, dass es faktisch anscheinend keine Anbindung an die kommunale Wasserversorgung gab. Also, wie dann?
Es wurden aber auch schon zigmal Trockentoiletten erwähnt.
ZB Sammelgruben.
Vielleicht gibt es eine solche noch am Hof.
Wie gesagt - ein Klaerteich sollte auf den Drohnen-Aufnahmen des Hofes doch sichtbar sein bzw. ist ja auch Projekt, fuer das man Know-how benötigt.
Wenn DE damit Erfahrung gehabt haette, faende ich es naheliegend, dass er diese in Workshops weitergibt - ähnlich wie zu dem hydraulischen Widder.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 10:49
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Für die Bewässerung in der Landwirtschaft muss Regenwasser nicht aufbereitet werden zumindest nicht so aufwendig.
Permakultur setzt ja insgesamt auf einen sparsamen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Da wird so wenig Wasser wie nötig verbraucht.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass das Wasser aus dem Bach dafür ausreicht.
Problematisch stelle ich mir eher die Trinkwasserversorgung für große Gruppen vor. Selbst wenn diese Festivals mit 100 bis 150 Personen nur zwei bis drei Mal im Jahr stattfinden, wird eine sehr große Wassermenge in einem kurzen Zeitraum benötigt.
Es geht hier auch um Trinkwasser! Dazu gibt es ja auch diverse Beiträge. Und auf der "Getränkeliste" auf seinem Hof ist ja das Wasser aus dem Bach mit aufgeführt - siehe bekanntes Youtube-Video):

Beitrag von jeangreen (Seite 28)


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:00
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wie gesagt - ein Klaerteich sollte auf den Drohnen-Aufnahmen des Hofes doch sichtbar sein bzw. ist ja auch Projekt, fuer das man Know-how benötigt.
Wenn DE damit Erfahrung gehabt haette, faende ich es naheliegend, dass er diese in Workshops weitergibt - ähnlich wie zu dem hydraulischen Widder.
Gut, dann hat er es anders gemacht (wie auch immer - bezugnehmend auf den XY Beitrag). Trockentoiletten waren ggf eine Möglichkeit rein für das Festival; durchaus möglich! Und auch dafür speziell "zugekauftes" Wasser. Aber ansonsten wurde das wie geregelt? Ich könnte mir vorstellen, dass sowas dann das "Fass zum überlaufen" bringt... Im übertragenen sowie auch im wahrsten Sinne des Wortes.... Und jemand dazu noch in der Kleingewerberegelung seit 2025 das Doppelte an Gewinn machen darf (also expandieren unter gleichbleibenden Bedingungen theoretisch erstmal).


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um 11:09
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Problematisch stelle ich mir eher die Trinkwasserversorgung für große Gruppen vor. Selbst wenn diese Festivals mit 100 bis 150 Personen nur zwei bis drei Mal im Jahr stattfinden, wird eine sehr große Wassermenge in einem kurzen Zeitraum benötigt.
Ohne aber konkret zu wissen wie hoch eigentlich die tägliche Fördermenge durch den Widder ist, lässt sich dqs alles nicht valide einschätzen.
Die Fördermenge eines Widders ist ja, so wie ich es jetzt verstanden habe, immer gleich und lässt sich nicht beeinflussen. Das Bächlein sieht man wie gesagt auf einem Video-Beitrag in Social Media mit "i"). Da gab es wohl Probleme mit versickerndem Wasser, sodass DE den Bachlauf mit Beton und Lehm abdichten musste, damit genug Wasser auf seinem Hof ankommt (da ohnehin nur ca 1/3 des durchfließenden Wassers bis dort hin befördert werden kann mit dieser Hydraulik).


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:20
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Wenn DE damit Erfahrung gehabt haette, faende ich es naheliegend, dass er diese in Workshops weitergibt - ähnlich wie zu dem hydraulischen Widder.
Ich glaube, da gäbe es in Deutschland recht wenige Interessierte...! Ein hydraulischer Widder ist ja eben auch einsetzbar, um schlichtweg Gärten zu bewässern. Eine normale Toilette dürften die meisten Menschen besitzen! Also rein wirtschaftlich gesehen wäre ein solcher Workshop sicher eine Nullnummer geworden. Selbst bei Leuten, die "Vanlife" oder an alternativen Lebensstilen interessiert sind nicht.


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um 11:26
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Es geht hier auch um Trinkwasser
Das hab ich doch oben geschrieben.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Die Fördermenge eines Widders ist ja, so wie ich es jetzt verstanden habe, immer gleich und lässt sich nicht beeinflussen
Ja, aber wir kennen die Fördermenge nicht.

Für die Landwirtschaft dürfte das wie gesagt das geringste Problem sein.
Das muss nicht zwingend alles täglich gegossen werden. Die Tagesmenge, die übrig bleibt kann für die landwirtschaftliche Nutzung auch kurzzeitig gespeichert werden und später genutzt.
Das Problem ist das Trinkwasser.
Das kann man aus Hygienegründen eben nicht tagelang vorher ansparen, wenn ein Festival ansteht.
Aber wie gesagt, wir kennen die Fördermenge nicht.

Offenbar ist es aber so, dass er auch die Trinkwasserversorgung für seine Gäste irgendwie hinbekommen hat.

Wir wissen nicht, was die genauen Konflikte mit der Nachbarschaft waren wenn es die denn gab.
Ich würde vermuten, dass die sich eher am Abwasser als am Trinkwasser entzündet haben könnten.
Du hattest weiter oben schon geschrieben, dass es möglicherweise durch seine "Abwasser Lösung" Probleme mit dem Grundwasser bzw Brunnen in der Nachbarschaft geben könnte. Das könnte ich mir auch vorstellen.
Es bleibt aber weiter alles im spekulativen Bereich. Es liegen derzeit einfach zu wenig Informationen vor.


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um 11:35
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Es bleibt aber weiter alles im spekulativen Bereich. Es liegen derzeit einfach zu wenig Informationen vor.
Das ist definitiv so! Nur muss man ja alle uns bekannten Fakten (also die Tötung an sich) zusammen sehen. Tag und Zeitpunkt der Tötung, Art und Weise der Tötung, Alltag von DE, Lebensweise von DE, Tage nach der Tötung und Auffindung, Tatwaffe, Zeugen, Spuren, mögliche Motive.


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um 11:38
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Da gab es wohl Probleme mit versickerndem Wasser, sodass DE den Bachlauf mit Beton und Lehm abdichten musste, damit genug Wasser auf seinem Hof ankommt (da ohnehin nur ca 1/3 des durchfließenden Wassers bis dort hin befördert werden kann mit dieser Hydraulik).
Den Bachlauf? (Das waere ja nochmal ein ziemlicher Eingriff in die Natur).
Oder eher das Sammelbecken, das sich nahe am Bachlauf befindet und zu dem dieses Gefaelle zum Widder bestehen muss?
Von dem Sammelschacht fließt das Wasser in einer Leitung in das Stoßventil des Widders. Das schlagartig ein Ventil schließt und dadurch einen Wasserschlag erzeugt. In diesem Moment wird der Druck des Wasserschlags im Windkessel "gespeichert" und pumpt somit einen kleinen Schluck Wasser weiter. Zwei drittel des Wassers fließen aus dem Stoßventil ab
Quelle:
https://www.autarkia-naturnah.de/akademie/autarkie/wasser/
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ja, aber wir kennen die Fördermenge nicht.

Für die Landwirtschaft dürfte das wie gesagt das geringste Problem sein.
Pro Stoss wird nur eine geringe Wassermenge transportiert, aber der Widder pumpt ja kontinuierlich.
Ich denke auch, dass es fuer die Landwirtschaft und eine kleine Familie gereicht hat.

Das (kostenlose) "Quellwasser" fuer die Festivalbesucher ist mir ein Rätsel.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:44
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Pro Stoss wird nur eine geringe Wassermenge transportiert, aber der Widder pumpt ja kontinuierlich.
Ich denke auch, dass es fuer die Landwirtschaft und eine kleine Familie gereicht hat.

Das (kostenlose) "Quellwasser" fuer die Fesrivalbesucher ist mir ein Rätsel.
Genau das habe ich doch geschrieben... Das YouTube Video mit der Getränkeliste ist aus 2023, da war noch gar kein Festival geplant! Diese Liste war wohl für die wöchentlich vorhandenen Camper und Workshopbesucher gedacht oder Tagesgäste (laut Autarkia Seite fand ja auch sonntags oft von 10.00 - 18.00 Uhr ein Jungpflanzrnverkauf statt).


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:46
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Das YouTube Video mit der Getränkeliste ist aus 2023, da war noch gar kein Festival geplant! Diese Liste war wohl für die wöchentlich vorhandenen Camper und Workshopbesucher gedacht oder Tagesgäste (laut Autarkia Seite fand ja auch sonntags oft von 10.00 - 18.00 Uhr ein Jungpflanzrnverkauf statt).
Ah - das passt dann schon eher.
Vielleicht musste Trinkwasser fuer das Festival dann tatsaechlich zugekauft werden?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

um 11:55
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ah - das passt dann schon eher.
Vielleicht musste Trinkwasser fuer das Festival dann tatsaechlich zugekauft werden?
Das weiß man nicht! Die Tat fand in der Nacht vom 31.3./1.4. statt. Das Festival (und ganz klar: das war kein Musikfestival, wie man es sich vorstellt mit lauten Bands, Bühnen usw!) wäre vom 26.5. bis 31.5. gegangen. Trotzdem: 100 Leute oder mehr sind 100 Leute oder mehr und eben nicht mehr ein für sich allein lebend wollender Mann, der da sein Ding macht mit Frau und Kind, sondern auch eine Geschäftsidee, die sich seit 2018 weiterentwickelte...


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