Coscoroba schrieb:Die für mich mit Abstand wahrscheinlichste Variante ist nach wie vor die, dass wir es mit einem sog. "eiskalten" Mord zu tun haben, der bis ins letzte Detail geplant war,
Bei dieser Variante die ich auch für möglich aber für mich nicht warscheinlich halte frage ich mich allerdings wie der Täter
ausschliessen konnte dass Nachbar und auch mögliche Jäger die sich in der Umgebung aufgehalten haben den oder die Schüsse gehört und sich sofort auf den Weg zum Hof gemacht haben um nachzusehen was dort passiert ist. Bei Google Maps kann man südlich von Kunzach eine eingetragene Jagd sehen, mir erscheint sie nicht so weit weg als das man als Jäger nicht einen Schuss hätte hören können, es sei denn der Täter hat einen Schalldämpfer benutzt. Dinge wie Wildkameras oder Videoüberwachung hätte ein planender Täter nach Besuchen auf dem Hof vielleicht wissen können, aber das würde meiner Meinung nach voraussetzen dass Täter und Opfer vorher vielleicht nicht nur einmal Kontakt hatten.
GrafOskar schrieb:Ich denke aber, dass dies nicht sein erster Schuss mit dieser Waffe war und er sich somit für die Tat entsprechend vorbereitet hatte.
Gehörschutz bei einem geplanten Verbrechen wäre meiner Meinung nach vom Täter benutzt worden.
GrafOskar schrieb:Ja, die Tatwaffe dürfte das entscheidende Beweisstück werden. Der Täter muss die Waffe ja zumindest kurzzeitig in seinem Besitz gehabt haben. Falls in seinem erweiterten Umfeld irgendwann auffällt, dass eine bestimmte Waffe nicht mehr in seinem Besitz ist, könnte es eng werden
Vielleicht hat niemand aus dem Umfeld Kenntnis von der Waffe, vielleicht gibt es auch gar nicht so ein großes Umfeld, auch ein alleine lebender Täter ohne viele Sozialkontakte wäre meiner Meinung nach denkbar.
Sollte der Täter mit dem Auto auf dem Hof gefahren sein gibt es ja nicht so viele Möglichkeiten um nach der Tat zu fliehen. Der Täter hätte eventuell damit rechnen müssen dass kurz nach den oder den Schüssen jemand in das Haus von Herrn Emminger geht um nachzusehen. Wäre dann die Polizei verständigt worden hätte der Täter meiner Meinung nach nicht viel Zeit gehabt um unerkannt zu flüchten.
Ich könnte mir vorstellen dass der Täter die Waffe schon auf dem Fluchtweg entsorgt hat, das Auffinden der Tatwaffe bei dem Täter wäre ja meiner Meinung nach etwas entscheidendes wie hier geschrieben
GrafOskar schrieb:Ja, die Tatwaffe dürfte das entscheidende Beweisstück werden
und da erscheint mir einer dieser Teiche an der Weiherstraße eher nördlich von Kunzach nicht unlogisch, sie liegen meiner Meinung nach auf einer möglichen Fluchtroute des Täters, das Gewehr im Wasser liegend und das möglich lange könnte den Täter hoffen lassen dass ein Abschiessen von Munition zum Vergleich nicht mehr möglich ist. Allerdings weiss ich nicht ob Waffen auch nach Liegezeit im Wasser noch benutzbar sind.