Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach
gestern um 21:22Ja, sorry du hast natürlich Recht. Das hatte ich überlesen.321meins schrieb:Davon gehe ich ebenfalls aus, die Wanderer hatte ich ja lediglich als mögliche Zeugen in Betracht gezogen
Ja, sorry du hast natürlich Recht. Das hatte ich überlesen.321meins schrieb:Davon gehe ich ebenfalls aus, die Wanderer hatte ich ja lediglich als mögliche Zeugen in Betracht gezogen
Die meisten Mordmotive sind wild und für Außenstehende schwer/ gar nicht nachvollziehbar. Dass diese Szene schräge Typen anzieht und dass deren Wahrnehmung deutlich abweicht von der Realität, dürfte außer Fragen stehen. Ob das hier so war, können wir nur spekulieren. Kompliziert genug scheint der Fall ja auch für die Ermittler zu sein.sooma schrieb:Und da zieht man random mit der Flinte los und schießt Emminger nieder, "richtet ihn hin", obwohl der offensichtlich diese Kurse nicht geleitet hat? Ich hab Zweifel.
Aus einer digitalen Verabredung muss ja nicht jeder Zweck hervorgehen - aus unterschiedlichen Gründen kamen Leute zum Hof, ebenso wissen wir, dass Daniel ganz normale Dienstleistungen anbot, um Geld zu verdienen.Sabik schrieb am 21.09.2026:So eine Affäre würde doch nicht komplett offline passieren?
So abgelegen ist es auch mal wieder nicht, der naechste Ort ist nicht weit, es gibt sogar einen direkten Nachbarhof (keine Ahnung, wie viele Personen da leben).Sabik schrieb am 21.09.2026:Allgemein ist halt die Entscheidung, allein auf so ein abgelegenes Gehöft zu ziehen, ungewöhnlich.
Der Alkohol!! ;-)Raspelbeere schrieb am 22.09.2026:keinen Grund, warum 40 Tage in Alkohol eingelegte Pflanzen gefährlich sein könnten, abgesehen davon,
Inwiefern?lighthouse schrieb:Dass diese Szene schräge Typen anzieht und dass deren Wahrnehmung deutlich abweicht von der Realität
Klar hat Alkohol selbst ein gewisses Gefahrenpotenzial, das übersehe ich auch nicht.Justsaying schrieb:Der Alkohol!!!
auch noch (ich kenne es daher) und mir wäre da nichts in Erinnerung, dass irgendetwas kommuniziert wurde worauf man ganz speziell achten müsse, damit es nicht schlecht oder gefährlich würde.Justsaying schrieb:Zu meiner Kindheit war es das normalste der Welt, ein bisschen Grünzeug anbauen .
Naja, ein alkoholischer Auszug kann schon andere Stoffe herausloesen als ein wässriger.Raspelbeere schrieb:Wobei, das war ernst gemeint, soll sich aber eine zusätzliche (!) Gefährlichkeit des Gebräus ergeben, wenn jemand z.B. Alkohol (Schnaps) mit Kräutern ansetzt? So praktiziert allgemein wenn Zugang zu solchen frischen Pflanzen besteht, kennst du ggf. in dem Kontext
Während sich die meisten Menschen an der Supermarktkasse über steigende Lebensmittelpreise ärgern, kann Daniel Emminger auch jetzt noch eigenen Salat, Kohl und Spinat ernten. Im Erdkeller lagert noch Eingemachtes und Gemüse vom Vorjahr. Einkaufen? Geht er inzwischen nur noch selten. Der 32-Jährige lebt so autark wie möglich auf einem Aussiedlerhof bei Breitenbrunn, auch Wasser und Strom erschließt und erzeugt er selbst. Wie gut klappt das Selbstversorger-Leben im Unterallgäu?Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/autark-im-unterallgaeu-selbstversorgung-bedeutet-fuer-mich-freiheit-106043354 , 09.03.2025 , Bezahlschranke
Das meinte ich. Da fällt mir keine Möglichkeit ein, das falsch zu machen, sofern man nicht direkt die Kräuter verwechselt (anders als bei anderem, was man so ansetzt, wo Fehlgärung, Botulismus etc. möglich sind und es so problematisch werden kann obwohl alle Zutaten für sich genommen unproblematisch sind).Justsaying schrieb:Diese Kräuter machen vielleicht einen dicken Kopf, wenn man es ueberteibt, aber man kippt davon nicht aus den Latschen (es sei denn vom Alkohol selbst ;-)).
Theoretisch ja - es könnte immer jemand etwas falsch einschätzen. Wenn man den Hof aber mal (bei Tageslicht) gesehen hat, wird man sie m.E. eher unterschätzen bis knapp richtig einschätzen.watnu schrieb:Die Ermittler gehen zwar vermutlich auch aufgrund des Tatablaufs von einer Vorbeziehung aus, aber hätte nicht auch ein Täter, dem D. zuvor noch nicht begegnet war, dessen finanzielle Verhältnisse falsch eingeschätzt haben können?
In der Tat. Da wirkte es mir aber immer ziemlich nachvollziehbar warum jemand (wennauch nicht immer zutreffenderweise) Wertgegenstände vermutete. Etwa: Senioren - Schmuck, Sammlermünzen, Bargeld daheim als Annahme.watnu schrieb:Wenn ich an Fälle in AZ XY denke, mit welcher Brutalität manche Täter aus den Überfallenen herauspressen wollen, wo ihre Wertsachen sind, könnte ich mir das auch vorstellen.
Die Möglichkeit besteht natürlich: Täter dem man den Besitz einer solchen nicht stereotyp zutrauen würde. (Stereotyp wäre ev.: Mann mittleren Alters oder älter, kräftig, waffenerfahren.)watnu schrieb:Könnte jemand mit der Wahl der Waffe bewusst eine falsche Spur gelegt haben?
Ich meinte, dass ein Fremder evtl. den Eindruck gehabt haben könnte, dass D. durch seine Tätigkeiten und den Verkauf seiner landwirtschaftlichen Produkte einen lohnenden Geldbetrag im Haus hatte, z. B. für sog. Beschaffungskriminalität.Raspelbeere schrieb:Wenn man den Hof aber mal (bei Tageslicht) gesehen hat, wird man sie m.E. eher unterschätzen bis knapp richtig einschätzen.
Auch großartige Wertgegenstände die man abtransportieren kann würde ich in so einem Haus nicht erwarten.
Meinst du vielleicht den Artikel über Daniel in der Mindelheimer Zeitung?watnu schrieb:Am 09.03.2025 erschien ein Artikel über Daniels Leben und Arbeit auf seinem Hof. Außer Personen, die schon dort waren oder dort vorbeigekommen waren, könnten dadurch weitere Personen auf ihn aufmerksam geworden sein.
Ich meinte den Artikel, den ich heute zitierte, soweit möglich (s. u.). Kann es sein, dass der Artikel auch in der Mindelheimer Zeitung erschien?Sternenklar11 schrieb:Meinst du vielleicht den Artikel über Daniel in der Mindelheimer Zeitung?
watnu schrieb:Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/autark-im-unterallgaeu-selbstversorgung-bedeutet-fuer-mich-freiheit-106043354 , 09.03.2025 , Bezahlschranke
Da stimme ich zu.Justsaying schrieb:So abgelegen ist es auch mal wieder nicht, der naechste Ort ist nicht weit, es gibt sogar einen direkten Nachbarhof (keine Ahnung, wie viele Personen da leben).
Wurde das inzwischen offiziell bestätigt? Ansonsten könnte das ein gravierender Irrtum/Fehler sein.-Dandelion- schrieb:weiterhin unter Verdacht steht,
Das engt den Täterkreis erst mal nicht ein.-Dandelion- schrieb:Allein schon, dass quasi „nebenan“ ein bewohnter Nachbarhof ist, engt den Täterkreis doch ziemlich ein.
Der Artikel ist online verfügbar. Allerdings gedruckt wurde er nur im Lokalteil der Mindelheimer Zeitung. Kann es mir absolut nicht vorstellen, dass jemand auf den Lebensstil von D. E. neidisch war.watnu schrieb:Ich meinte den Artikel, den ich heute zitierte, soweit möglich (s. u.). Kann es sein, dass der Artikel auch in der Mindelheimer Zeitung erschien?