Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach
01.08.2026 um 19:54Ups, danke! Kleiner unbewusster Sprung zu Hinterkaifeck und Pfaffenhofen an der Ilm! ;)sooma schrieb:
Nur eine kleine Korrektur: Pfaffenhausen.HexHo-Gärtner schrieb:Pfaffenhofen
Ups, danke! Kleiner unbewusster Sprung zu Hinterkaifeck und Pfaffenhofen an der Ilm! ;)sooma schrieb:
Nur eine kleine Korrektur: Pfaffenhausen.HexHo-Gärtner schrieb:Pfaffenhofen
Nein, das reicht noch nicht einmal für Untersuchungshaft. Der Fall könnte eine harte Nuss werden für Polizei und Staatsanwaltschaft. Wie Du ja auch schreibst, könnte selbst eine DNA-Spur unter Umständen "wegerklärt" werden. (Es ist ja schließlich nichts Ungewöhnliches, bei Nachbarn mal einen Kaffee zu trinken). Kommt allerdings natürlich darauf an, wo genau die DNA-Spur, wenn es denn eine gibt, gefunden wird. Sollte sie zum Beispiel auf dem Körper des Opfers gefunden werden, dann wäre sie schon hilfreich.kokokokoko schrieb:Reicht nicht für eine Verurteilung.
Das ist hier im Südwesten auch ganz normal, diese Störche seh ich ständig. Sogar im Krankenhaus in Niedersachsen sah ich das schon. Find ich toll. Aber das hat ja nichts damit zu tun, ob jemand mit alten Schiessgewehren rumrennst und Menschen ermordet. Die alten Weltkriegsknarren wurden hier auf den Dörfern meist in grösseren Mengen verbuddelt und eigentlich wissen viele auch wo. Nur sind die völlig verrostet. Das hier war ja ne funktionierende Büchse. Ob die allerdings aus dem Krieg stammt, bezweifle ich. Eher ein altes Jagdgewehr/Erbstück? Scheinbar ja nix moderneslighthouse schrieb:Ich hab im letzten Sommer bei einem Ausflug in Oberbayern SO viele Störche an Häusern gesehen, also, diese "Hurra, ein Baby" Störche zur Gratulation und da, wo ein Mädchen geboren wurde, hingen sowohl Büchsen am Holzgestell als auch ein Schild "zum Büchsenmacher". Das hat mich echt verstört, dass im Jahr 2025 noch solche "Traditionen" gepflegt werden
Die Tat ist vermutlich nachts passiert. Ich denke, dass Daniel E. im Schlaf erschossen wurde. Der Täter/die Täterin hat sich ggf. Kopfhörer/Schallschutz mitgenommen und diesen kurz vor der Tat aufgesetzt.kokokokoko schrieb:Es sei denn es war halt so im Affekt dass er das vergessen hat. Vielleicht gab's aber auch einen Schalldämpfer.
Ja. Auch Nachbarn und Leute aus dem Ort werden davor und danach Dinge mitbekommen haben. Oft wird viel dazugedichtet, wenn es keine klaren Infos gibt. Aber einen Konflikt, der vielleicht auch lautstark, ggf. unter Zeugen, ausgetragen würde, werden Personen mitbekommen haben. Auch die Ex-Ehefrau hat die Konflikte vielleicht noch mitbekommen, war vielleicht anwesend.kokokokoko schrieb:Der Täter hat bestimmt alleine gehandelt aber Mitwisser könnte es schon geben. Der Täter muss ja auch für die in Frage kommende Tatzeit ein Alibi haben. Und er hat eventuell Angehörige/Familie mit der er zusammen wohnt. Wenn er in dieser Nacht das Haus verlassen hat, hat das von denen eventuell jemand mitbekommen.
abberline schrieb:Das ist hier im Südwesten auch ganz normal, diese Störche seh ich ständig. Sogar im Krankenhaus in Niedersachsen sah ich das schon. Find ich toll. Aber das hat ja nichts damit zu tun, ob jemand mit alten Schiessgewehren rumrennst und Menschen ermordet. Die alten Weltkriegsknarren wurden hier auf den Dörfern meist in grösseren Mengen verbuddelt und eigentlich wissen viele auch wo. Nur sind die völlig verrostet. Das hier war ja ne funktionierende Büchse. Ob die allerdings aus dem Krieg stammt, bezweifle ich. Eher ein altes Jagdgewehr/Erbstück? Scheinbar ja nix modernes
Oh, Missverständnis, wegen der Büchse. Mir ging es nicht um den Storch, den gibt es sicher überall. Es ging um die Konservendosen an Störchen mit weiblichen Babys und somit um generell sonderbares Dorfgebaren in einigen Gegenden, während andere Dörfer vielen Blödsinn einfach nicht (mehr) machen. Es sollte die These stützen, dass ein Mord wegen Banalitäten in vielen Dörfern undenkbar wäre, manches aber Außenstehenden immer noch (zu Recht) absurd erscheint.Grillage schrieb:Das musst Du mir näher erklären, was das bedeuten soll?
Das streite ich alles auch nicht ab, wir haben ihn ja alle nicht gekannt. Mein Punkt war, dass ich und sicher viele andere Menschen auch, an dem Punkt ebenfalls mögliche Konflikte nicht thematisiert hätten. Eben zB schon alleine, um das Feuer nicht weiter zu entfachen und um des lieben Friedens Willen.jeangreen schrieb:Ich finde solche Videos aus dem Leben einer Person immer sehr aussagekräftig, weil sie eben zeigen, wie die Person so "drauf war" und wie sie lebte, bevor das Verbrechen passierte. Für mich in diesem Fall wird recht klar, dass Daniel M. ziemlich sicher kein Aggressor war, der Streit suchte oder auf Konflikte aus war!! Er sagt das ja selbst explizit am Ende (und nein, ich sehe das nicht als "Werbevideo"). Ich nehme ihm das ab! Und dass das, was er sich dort aufgebaut hatte, nicht die "Spinnerei" eines Aussteigers mit einem "abgerockten" Einödhof war, sondern wirklich Substanz hatte, die anscheinend funktionierte.
Sehe ich auch so. Es gibt doch an allen Ecken und Enden Workshops zu allem und jedem, da ist es gar nicht so leicht, Leute zu interessieren. Wenn man mal 20 Teilnehmende zusammenkriegt, dann ist das schon ganz gut, vor allem, wenn man in der Pampa wohnt.HexHo-Gärtner schrieb:Woher kommt eigentlich die gesicherte Information,
wieviele Leute bei den diversen Kursen anwesend waren und somit vermeintlich die Ruhe des Nachbarn gestört hätten?
Es wird öfters von über 100 Teilnehmern geschrieben, was ich persönlich doch sehr stark bezweifeln möchte, in dieser Lage und auch generell, weil meines Erachtens (und auch Erfahrung) solche oft "gut dotierten" Veranstaltungen gar nicht diesen zahlreichen Zulauf haben, den manch einer vermuten würde.
Im Beitrag wird das schon so erwähnt. Allerdings wird dort auch gesagt, dass zum Zeitpunkt der Tat (April) in diesem Jahr noch keine dieser Veranstaltungen stattgefunden hatte. Sowas dürfte also anscheinend nicht ständig vorgekommen sein (gerade in dieser Größenordnung hätte mich das auch gewundert).Tritonus schrieb:Sehe ich auch so. Es gibt doch an allen Ecken und Enden Workshops zu allem und jedem, da ist es gar nicht so leicht, Leute zu interessieren. Wenn man mal 20 Teilnehmende zusammenkriegt, dann ist das schon ganz gut, vor allem, wenn man in der Pampa wohnt.

Sicherlich war das so! Aber schaut man sich die Umgebung auf maps mal an, ist die nächste Ortschaft knapp 2,5 km entfernt. Ansonsten nur Felder weit und breit und ein Nachbar.MissMary schrieb:Mit dem, was er angebaut hat, konnte er sich sicher nicht finanziell über Wasser halten: Das war die Kulisse. Haupteinnahmequelle waren mit Sicherheit die Workshops, Nebenstandbein die Übernachtungen. Er war ja wohl ziemlich charismatisch, freundlich, ... So, dass Menschen das auch als Knotenpunkt nutzten, um andere Leute kennenzulernen. Da war schon jedes Wochenende etwas geplant, mit Workshops, dann gab es ja noch die Möglichkeiten, mit dem Womo da zu übernachten, den Wohnwagen, den man mieten konnte. Da war bestimmt einiges los ...
Ja, dachte ich mir schon. ;)HexHo-Gärtner schrieb:Ups, danke! Kleiner unbewusster Sprung zu Hinterkaifeck und Pfaffenhofen an der Ilm! ;)
Den Bildern nach so vier bis sechs Leute, die da bauen und an Kursen teilnehmen und eigenen Erfahrungen nach zu urteilen sind es auch nicht viel mehr bei einem solchen Einzelprojekt wie dem Geodome. Das ging auch nur einen über den anderen Tag.jeangreen schrieb:Laut der Homepage von Autarkia war jedoch für den 11. + 12.4. ein "Geodome Workshop" auf dem Hof geplant. Ich bezweifle allerdings, dass da große Menschenmengen zu erwarten gewesen wären?

Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.sooma schrieb:Den Bildern nach so vier bis sechs Leute, die da bauen und an Kursen teilnehmen und eigenen Erfahrungen nach zu urteilen sind es auch nicht viel mehr bei einem solchen Einzelprojekt wie dem Geodome. Das ging auch nur einen über den anderen Tag.
Ohne dem Opfer etwas unterstellen zu wollen: Das ist mitunter das Kläger-Richter Prinzip, zudem fangen viele mit der Kleinunternehmerregel an, bis der Betrieb beginnt, gut zu laufen .... Es waren zwar keine Reichtümer da, aber im kleinen konnte er ja investieren (Sauna, Pool, Wohnwagen). Das kostet alles keine Unsummen, aber es fanden Investitionen statt.anthe schrieb:Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.