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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

884 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, Memmingen, daniel emminger ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

01.08.2026 um 19:54
Zitat von soomasooma schrieb:
Zitat von HexHo-GärtnerHexHo-Gärtner schrieb:Pfaffenhofen
Nur eine kleine Korrektur: Pfaffenhausen.
Ups, danke! Kleiner unbewusster Sprung zu Hinterkaifeck und Pfaffenhofen an der Ilm! ;)


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

01.08.2026 um 19:56
Und ein von den Ermittlern vermuteten Knalltrauma kann ja bestanden haben. Derartige Beeinträchtigungen reichen aber auch von mild bis schwer und können durchaus nach ein paar Tagen verschwinden, denke ich.

Vielleicht bleibt ein Tinnitus.

Der !örder wird wohl kaum damit zum Arzt gegangen sein. Wie soll er diese Verletzung plausibel erklären?


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

01.08.2026 um 19:58
Bei Jägern haben sich in den letzten 10 Jahren flächendeckend Kopfhörer durchgesetzt mit denen man normal hört oder bestimmte Geräusche verstärken kann die aber Schüsse dämpfen. Da der Täter höchstwahrscheinlich Jäger ist oder sich mit Waffen auskennt wird der wahrscheinlich sowas getragen haben. Es sei denn es war halt so im Affekt dass er das vergessen hat. Vielleicht gab's aber auch einen Schalldämpfer. Die haben sich auch stark bei Jägern verbreitet.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

01.08.2026 um 21:19
Zitat von kokokokokokokokokoko schrieb:Reicht nicht für eine Verurteilung.
Nein, das reicht noch nicht einmal für Untersuchungshaft. Der Fall könnte eine harte Nuss werden für Polizei und Staatsanwaltschaft. Wie Du ja auch schreibst, könnte selbst eine DNA-Spur unter Umständen "wegerklärt" werden. (Es ist ja schließlich nichts Ungewöhnliches, bei Nachbarn mal einen Kaffee zu trinken). Kommt allerdings natürlich darauf an, wo genau die DNA-Spur, wenn es denn eine gibt, gefunden wird. Sollte sie zum Beispiel auf dem Körper des Opfers gefunden werden, dann wäre sie schon hilfreich.

Die Polizei machte ja bei Aktenzeichen xy auch durchaus den Eindruck, ziemlich dringend auf Zeugenaussagen oder, besser noch, Mitwisser angewiesen zu sein. Aber für die Tat selbst gibt es ja nun mal definitiv keine Zeugen; da kann man also nur darauf hoffen, dass vielleicht jemand die Beschaffung oder die Entsorgung der Tatwaffe beobachtet hat - eine sehr schwache Hoffnung. Und ob es Mitwisser gibt? Ich glaube eher nicht. Es ist nur ein Gefühl, aber Mitwisser passen irgendwie nicht zu diesem Tätertyp.


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01.08.2026 um 21:36
Der Täter hat bestimmt alleine gehandelt aber Mitwisser könnte es schon geben. Der Täter muss ja auch für die in Frage kommende Tatzeit ein Alibi haben. Und er hat eventuell Angehörige/Familie mit der er zusammen wohnt. Wenn er in dieser Nacht das Haus verlassen hat, hat das von denen eventuell jemand mitbekommen.

Ist halt die Frage ob die ihm ein Alibi verschaffen oder auspacken.

Aber wenn da alle dicht halten und er was die Spuren und sonstige Tatmittelbeseitigung anbelangt Glück hatte oder gut vorbereitet dann wird das schwer ihm das ohne Tatwaffe nachzuweisen. Ich finde es auch verrückt dass das so schwer ist wenn die Polizei wirklich so konkret einen Nachbarn verdächtigt und so ein Kapitalverbrechen vorliegt.

Aber für U-haft und Verurteilung etc braucht man halt irgendwie ne Tatwaffe, DNA spüren, fasern oder Zeugen die eindeutig belegen dass der Täter in der Tatnacht da anwesend war.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

02.08.2026 um 00:57
Zitat von lighthouselighthouse schrieb:Ich hab im letzten Sommer bei einem Ausflug in Oberbayern SO viele Störche an Häusern gesehen, also, diese "Hurra, ein Baby" Störche zur Gratulation und da, wo ein Mädchen geboren wurde, hingen sowohl Büchsen am Holzgestell als auch ein Schild "zum Büchsenmacher". Das hat mich echt verstört, dass im Jahr 2025 noch solche "Traditionen" gepflegt werden
Das ist hier im Südwesten auch ganz normal, diese Störche seh ich ständig. Sogar im Krankenhaus in Niedersachsen sah ich das schon. Find ich toll. Aber das hat ja nichts damit zu tun, ob jemand mit alten Schiessgewehren rumrennst und Menschen ermordet. Die alten Weltkriegsknarren wurden hier auf den Dörfern meist in grösseren Mengen verbuddelt und eigentlich wissen viele auch wo. Nur sind die völlig verrostet. Das hier war ja ne funktionierende Büchse. Ob die allerdings aus dem Krieg stammt, bezweifle ich. Eher ein altes Jagdgewehr/Erbstück? Scheinbar ja nix modernes


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

02.08.2026 um 01:08
Zitat von kokokokokokokokokoko schrieb:Es sei denn es war halt so im Affekt dass er das vergessen hat. Vielleicht gab's aber auch einen Schalldämpfer.
Die Tat ist vermutlich nachts passiert. Ich denke, dass Daniel E. im Schlaf erschossen wurde. Der Täter/die Täterin hat sich ggf. Kopfhörer/Schallschutz mitgenommen und diesen kurz vor der Tat aufgesetzt.

Die Waffe hatte die Person entweder selbst (woher auch immer) oder die Person hat sich die Waffe bei irgendwem irgendwo ungefragt "geliehen". Auf dem Land kennt man sich und weiß - denke ich - wer noch eine ältere Knarre irgendwo daheim hat.

Denkbar ist auch eine Entwendung aus dem Vereinshaus, wenn dort die Waffen zentral gelagert wurden.
Nach allem, was ich gelesen hab, scheint es hier um eine spezielle Waffe älteren Datums zu gehen. Die wird wohl eher nicht registriert gewesen sein, weil sie vielleicht gar nicht erlaubt war oder nicht von der Polizei registriert worden wäre.
Aber: Alles nur Vermutungen und Bauchgefühl.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

02.08.2026 um 01:18
Zitat von kokokokokokokokokoko schrieb:Der Täter hat bestimmt alleine gehandelt aber Mitwisser könnte es schon geben. Der Täter muss ja auch für die in Frage kommende Tatzeit ein Alibi haben. Und er hat eventuell Angehörige/Familie mit der er zusammen wohnt. Wenn er in dieser Nacht das Haus verlassen hat, hat das von denen eventuell jemand mitbekommen.
Ja. Auch Nachbarn und Leute aus dem Ort werden davor und danach Dinge mitbekommen haben. Oft wird viel dazugedichtet, wenn es keine klaren Infos gibt. Aber einen Konflikt, der vielleicht auch lautstark, ggf. unter Zeugen, ausgetragen würde, werden Personen mitbekommen haben. Auch die Ex-Ehefrau hat die Konflikte vielleicht noch mitbekommen, war vielleicht anwesend.

Die Person, die die Tat begangen hat, hat sich vielleicht auch anders verhalten nach der Tat. Auch das ist vielleicht jemandem aufgefallen.

Ab Karfreitag war der Tod von Daniel E. Das bestimmende Thema im Ort, da bin ich sicher.


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02.08.2026 um 02:00
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das ist hier im Südwesten auch ganz normal, diese Störche seh ich ständig. Sogar im Krankenhaus in Niedersachsen sah ich das schon. Find ich toll. Aber das hat ja nichts damit zu tun, ob jemand mit alten Schiessgewehren rumrennst und Menschen ermordet. Die alten Weltkriegsknarren wurden hier auf den Dörfern meist in grösseren Mengen verbuddelt und eigentlich wissen viele auch wo. Nur sind die völlig verrostet. Das hier war ja ne funktionierende Büchse. Ob die allerdings aus dem Krieg stammt, bezweifle ich. Eher ein altes Jagdgewehr/Erbstück? Scheinbar ja nix modernes
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Das musst Du mir näher erklären, was das bedeuten soll?
Oh, Missverständnis, wegen der Büchse. Mir ging es nicht um den Storch, den gibt es sicher überall. Es ging um die Konservendosen an Störchen mit weiblichen Babys und somit um generell sonderbares Dorfgebaren in einigen Gegenden, während andere Dörfer vielen Blödsinn einfach nicht (mehr) machen. Es sollte die These stützen, dass ein Mord wegen Banalitäten in vielen Dörfern undenkbar wäre, manches aber Außenstehenden immer noch (zu Recht) absurd erscheint.
Es ist so, dass "Büchsenmacher" (in Teilen des ländlichen Bayerns) eine Bezeichnung für einen Mann ist, der Vater eines Mädchens geworden ist. Das Mädchen ist in dem "Wortspiel" also die Büchse und sicher hat es keine wohlwollende Bezeichnung, auch, wenn sie augenzwinkernd mit Tradition begründet wird. Sorry für die Verwirrung.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ich finde solche Videos aus dem Leben einer Person immer sehr aussagekräftig, weil sie eben zeigen, wie die Person so "drauf war" und wie sie lebte, bevor das Verbrechen passierte. Für mich in diesem Fall wird recht klar, dass Daniel M. ziemlich sicher kein Aggressor war, der Streit suchte oder auf Konflikte aus war!! Er sagt das ja selbst explizit am Ende (und nein, ich sehe das nicht als "Werbevideo"). Ich nehme ihm das ab! Und dass das, was er sich dort aufgebaut hatte, nicht die "Spinnerei" eines Aussteigers mit einem "abgerockten" Einödhof war, sondern wirklich Substanz hatte, die anscheinend funktionierte.
Das streite ich alles auch nicht ab, wir haben ihn ja alle nicht gekannt. Mein Punkt war, dass ich und sicher viele andere Menschen auch, an dem Punkt ebenfalls mögliche Konflikte nicht thematisiert hätten. Eben zB schon alleine, um das Feuer nicht weiter zu entfachen und um des lieben Friedens Willen.


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02.08.2026 um 02:07
Ich glaube schon, dass der Stressfaktor extrem groß werden kann wenn man in der bayerischen Provinz einsam auf einem Einödhof leben will - und dann lässt sich direkt daneben ein Alternativer nieder und empfängt an Wochenenden hohe zwei- oder gar dreistellige Teilnehmerzahlen für irgendwelche Workshops.

Nach einiger unergiebiger Streiterei hat man die Nase voll, geht rüber um dem Nachbarn zu sagen, dass jetzt Schluss ist mit Menschenmassen, Lärmpegel, einem verstopften Zufahrtsweg. Als „Meinungsverstärker“ wird eine Flinte mitgenommen, die Drohung soll ja wirken.

Blöderweise eskaliert die Situation, ein Wort gibt das andere bis die Sicherungen durchbrennen und man drückt ab.

Wie in den Fällen Anette Lindemann und Rebecca Reusch gibt es einen dringend Tatverdächtigen, nur reicht der Tatverdacht nicht. Man muss die Tat nachweisen.

Dazu muss ein Täter auch nicht fehlerfrei agieren. Es reicht schon wenn ihm die Tat nicht nachgewiesen werden kann.

Tatwaffe - unbekannt.
Täter - unbekannt
DNA am Tatort - plausibel erklärbar (seitens eines Nachbarn)
Knalltrauma - Gehörschutz


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02.08.2026 um 05:59
Zitat von HexHo-GärtnerHexHo-Gärtner schrieb:Woher kommt eigentlich die gesicherte Information,
wieviele Leute bei den diversen Kursen anwesend waren und somit vermeintlich die Ruhe des Nachbarn gestört hätten?
Es wird öfters von über 100 Teilnehmern geschrieben, was ich persönlich doch sehr stark bezweifeln möchte, in dieser Lage und auch generell, weil meines Erachtens (und auch Erfahrung) solche oft "gut dotierten" Veranstaltungen gar nicht diesen zahlreichen Zulauf haben, den manch einer vermuten würde.
Sehe ich auch so. Es gibt doch an allen Ecken und Enden Workshops zu allem und jedem, da ist es gar nicht so leicht, Leute zu interessieren. Wenn man mal 20 Teilnehmende zusammenkriegt, dann ist das schon ganz gut, vor allem, wenn man in der Pampa wohnt.
Kann es sein, dass sich diese Infos über verstopfte Zufahrtswege und Teilnehmerzahlen im 3-stelligen Bereich hier im Thread verselbstständigt haben? Oder dass da Gerüchte übernommen wurden?


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02.08.2026 um 06:35
Das hat die Beamtin doch bei XY gesagt mit den über 100 Leuten und dass das Gelände dafür nicht geeignet gewesen sei.


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02.08.2026 um 08:09
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Sehe ich auch so. Es gibt doch an allen Ecken und Enden Workshops zu allem und jedem, da ist es gar nicht so leicht, Leute zu interessieren. Wenn man mal 20 Teilnehmende zusammenkriegt, dann ist das schon ganz gut, vor allem, wenn man in der Pampa wohnt.
Im Beitrag wird das schon so erwähnt. Allerdings wird dort auch gesagt, dass zum Zeitpunkt der Tat (April) in diesem Jahr noch keine dieser Veranstaltungen stattgefunden hatte. Sowas dürfte also anscheinend nicht ständig vorgekommen sein (gerade in dieser Größenordnung hätte mich das auch gewundert).


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02.08.2026 um 08:34
Laut der Homepage von Autarkia war jedoch für den 11. + 12.4. ein "Geodome Workshop" auf dem Hof geplant. Ich bezweifle allerdings, dass da große Menschenmengen zu erwarten gewesen wären?
Zudem vom 26.-31.5. das "Anima Terra" Festival, ebenfalls auf dem Hof. Da wären dann wahrscheinlich so einige Leute aufgelaufen...

Quelle:
https://www.autarkia-naturnah.de/kurse/modul-1/

Screenshot 20260802-081427 Chrome


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02.08.2026 um 08:52
Mit dem, was er angebaut hat, konnte er sich sicher nicht finanziell über Wasser halten: Das war die Kulisse. Haupteinnahmequelle waren mit Sicherheit die Workshops, Nebenstandbein die Übernachtungen. Er war ja wohl ziemlich charismatisch, freundlich, ... So, dass Menschen das auch als Knotenpunkt nutzten, um andere Leute kennenzulernen. Da war schon jedes Wochenende etwas geplant, mit Workshops, dann gab es ja noch die Möglichkeiten, mit dem Womo da zu übernachten, den Wohnwagen, den man mieten konnte. Da war bestimmt einiges los ...


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02.08.2026 um 09:02
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Mit dem, was er angebaut hat, konnte er sich sicher nicht finanziell über Wasser halten: Das war die Kulisse. Haupteinnahmequelle waren mit Sicherheit die Workshops, Nebenstandbein die Übernachtungen. Er war ja wohl ziemlich charismatisch, freundlich, ... So, dass Menschen das auch als Knotenpunkt nutzten, um andere Leute kennenzulernen. Da war schon jedes Wochenende etwas geplant, mit Workshops, dann gab es ja noch die Möglichkeiten, mit dem Womo da zu übernachten, den Wohnwagen, den man mieten konnte. Da war bestimmt einiges los ...
Sicherlich war das so! Aber schaut man sich die Umgebung auf maps mal an, ist die nächste Ortschaft knapp 2,5 km entfernt. Ansonsten nur Felder weit und breit und ein Nachbar.


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02.08.2026 um 09:10
Zitat von HexHo-GärtnerHexHo-Gärtner schrieb:Ups, danke! Kleiner unbewusster Sprung zu Hinterkaifeck und Pfaffenhofen an der Ilm! ;)
Ja, dachte ich mir schon. ;)
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Laut der Homepage von Autarkia war jedoch für den 11. + 12.4. ein "Geodome Workshop" auf dem Hof geplant. Ich bezweifle allerdings, dass da große Menschenmengen zu erwarten gewesen wären?
Den Bildern nach so vier bis sechs Leute, die da bauen und an Kursen teilnehmen und eigenen Erfahrungen nach zu urteilen sind es auch nicht viel mehr bei einem solchen Einzelprojekt wie dem Geodome. Das ging auch nur einen über den anderen Tag.

Screenshot 20260802-084225 Adblock Brows

Die anderen Workshops enden ebenfalls zeitig und sind nicht lärmig angelegt.
https://www.autarkia-naturnah.de/kurse/

Ich kenne das auch eher nicht so, dass dann danach noch ausufernde Partys stattfinden. Insgesamt wirkt sein Lebensentwurf eh nicht so, als wäre da jedes Wochenende die Luzie abgegangen. Mir hätte es sicher gefallen dort.

Ein "Festival" klingt natürlich eine Nummer größer, das täuscht aber – hier ist ein Bild von 2025 zu sehen:
https://plantingdreams.de/mc-events/anima-terra-2025/?mc_id=15

Das "Festival" fand auch nur im Jahr 2025 bei Autarkia statt, das ist jedes Jahr woanders.

Also nur ein Hinweis auf die diesjährige Veranstaltung auf einem anderen Hof:
https://plantingdreams.de/events/https://plantingdreams.de/events/


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

02.08.2026 um 09:17
Zitat von soomasooma schrieb:Den Bildern nach so vier bis sechs Leute, die da bauen und an Kursen teilnehmen und eigenen Erfahrungen nach zu urteilen sind es auch nicht viel mehr bei einem solchen Einzelprojekt wie dem Geodome. Das ging auch nur einen über den anderen Tag.
Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

02.08.2026 um 09:19
Man kennt aber die "Belastungsgrenze" des Täters nicht und die Ängste, die sich in ihm entwickelten und auch Aggressionen.

Da hat sich ja auch über Wochen bzw. Monate etwas aufgestaut, dass er dann mitten in der Nacht auf den Hof stürmt und das Opfer -vermutlich im Schlaf- erschießt.

Das reicht bei manchen Menschen schon, wenn er erst argwöhnisch hinüberschaut, missbilligt, was er sieht und bei jedem Workshop steigert sich die Angst und die Aggression. Vermutlich war es in den Wintermonaten recht ruhig, man konnte ja auch nichts anpflanzen, die Beamtin sagte, dass es einmal eine Veranstaltung mit über 100 Leuten gab, die das Gelände an die Grenze brachte. Nun sieht er im Internet, dass wieder in der neuen Saison jedes Wochenende etwas geplant ist. Vermutlich war auf dem Hof schon eine gewisse Progression zu erkennen, verbunden mit dem eher autarken und spartanischen Lebensstil des Nachbarn (er weiß also, dass sich das Problem nicht von selbst löst), das schürte solche Ängste, dass er dann die Kontrolle mittels Mord übernommen hat.

Zudem kann er es auch einfach als Provokation empfunden haben, wenn es dem jungen, charismatischen Nachbarn plötzlich gelingt, plötzlich "einfaches" Einkommen zu erzielen, durch vermieteten Wohnwagen, direkten Gemüsevertrieb (weiß nicht, ob es sowas gab) .... Das kann Neid, aber auch als Kritik am eigenen landwirtschaftlichen Konzept verstanden werden und zusätzlich Aggressionen schüren.


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Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach

02.08.2026 um 09:22
Zitat von antheanthe schrieb:Das ergibt Sinn, denn wenn er da regelmäßig 20-50 Leute pro Workshopwochenende vor Ort gehabt hätte, wäre sich die auf der Webseite erwähnte Kleinunternehmerregelung umsatzmäßig absolut nicht ausgegangen.
Ohne dem Opfer etwas unterstellen zu wollen: Das ist mitunter das Kläger-Richter Prinzip, zudem fangen viele mit der Kleinunternehmerregel an, bis der Betrieb beginnt, gut zu laufen .... Es waren zwar keine Reichtümer da, aber im kleinen konnte er ja investieren (Sauna, Pool, Wohnwagen). Das kostet alles keine Unsummen, aber es fanden Investitionen statt.


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