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Mordfall Hinterkaifeck

47.689 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

03.12.2010 um 21:43
Endlich wieder einmal auf dem Boden der Tatsachen. Aber sicher kommt jetzt gleich wieder als Einwand zurück, daß die Hebamme im Beichtstuhl saß und die 700 Goldmark dort entgegengenommen hat, um den ewigen Schweigebund zu besiegeln.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 08:19
@AngRa

In diesem Fall ist nicht sicher, was nicht niedergeschrieben ist!


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 10:49
Ich bin mir nicht sicher das alles stimmt was niedergeschrieben ist. Streng genommen ist nur sicher das sechs Leute erschlagen wurden und das der Täter nie gefasst wurde


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 18:23
@opal
Zitat von opalopal schrieb: Streng genommen ist nur sicher das sechs Leute erschlagen wurden und das der Täter nie gefasst wurde
Super zusammengefasst, Opal. Genau das trifft es!!!


@AngRa
Das am 26.3.1921 auf HK geborene Mädchen war eine Tochter der Kreszenz Rieger. Bei der Geburt anwesend war die alt-ehrwürdige Hebamme aus Waidhofen und diese hat bezüglich der Kindsmutter sicherlich keine falschen Angaben gemacht.

"Altehrwürdige" Hebamme? Stammt der Satz von Dir? Klar, waren alles ganz brave Leute!
Zitat von heike75heike75 schrieb am 24.11.2010:Sicherlich

???? Na ja!

@troadputzer,
Zitat von troadputzertroadputzer schrieb: Endlich wieder einmal auf dem Boden der Tatsachen.

Wer entscheidet, wann wir auf dem Boden der Tatsachen sind? Wenn wir wieder auf dem Schlittenbauerhof angekommen sind?
SICHERLICH nicht!


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 22:15
Wenn es das Kind zulies, war eine Hebamme bei der Geburt anwesend. In manchen Fällen, schaffte es die Hebamme jedoch nicht rechtzeitig- wie es im Falle der Viktoria M. geb. Rieger war ist mir nicht bekannt (die alte Gruberin und Viktoria hätten als Geburtshelfer gereicht).
@troadputzer,

troadputzer schrieb:
Endlich wieder einmal auf dem Boden der Tatsachen.


Wer entscheidet, wann wir auf dem Boden der Tatsachen sind? Wenn wir wieder auf dem Schlittenbauerhof angekommen sind?
SICHERLICH nicht!
Anscheinend muss oder sollte HIER wirklich nur LS diskutiert werden... dass dies zu 95% seit ca. 3 Jahren geschieht und immer noch im Kreisverkehr steckt ist ja wurscht.


@heike75

Egal wer nun der Vater der Viktoria Rieger war, dass die Viktoria ihre Krankenkassenbeiträge weiterzahlte und die Geldleihen bei ihrer Schwester C. Starringer zu ihrem Ab- und Auftauchen im zeitlichen Zusammenhang passen, finde ich diskussionswürdig.

Die Beichstuhlspende von 700 GM etwa 14 Tage vor der Tat die einzig im Bericht von Xaver Meiendres auftaucht, halte ich für ein Gerücht, und glaube selbst nicht daran. Auch diesbezügliche Recherchen meinerseits haben nichts ergeben.
Liest man den gesamten Meiendres Bericht, so fallen einem mehrere "Unwahrheiten" auf, die er eben vom Hörensagen her kannte- immerhin wurde er ja erst 9 Jahre nach dem Mord nach Hohenwart versetzt.


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 23:11
@fireflies,
die Beichtstuhlspende bleibt umstritten, keine Frage. Wie kommt Meindres auf eine solche Aussage? Ich sage immer, ohne Feuer kein Rauch, aber man muss es kritisch beäugen, da hast Du recht. Auch das Geld der Starringers muss nicht mit Rieger zusammenhängen.
Mein Intension war, diese Leihmuttergeschichte mit den Gegebenheiten in Verbindung zu bringen.

ABER, warum zahlt Viktoria die Krankenkasse der Rieger? Rieger ging August / September 1921 vom Hof, gezahlt wurde bin Februar. Wir reden also von mehr als 4 Monaten. Zu verschenken hatte Keiner was und der Ruf der HKler (Sparsamkeit, Geiz) spricht auch dagegen. Also, wiso?

Der Kindsvater soll in München in einem Krankenhaus nach einer OP verstorben sein. Sein Name war Jakob Weber... nun habe ich mit Hilfe einer super Forscherkollegin recherchiert.
Wir haben mit dem Namen "Jakob Weber" die Kriegsstammrollen durchsucht und alle Jakob Webers, die in der unmittelbaren Umgebung gewohnt haben (und deren Kriegsstammrollen zur Verfügung stehen), raus schreiben wollen.

Wir waren schnell fertig, weil es in dem Umkreis nur einen einzigen Jakob Weber gab. Und nun rate mal, liebe @fireflies, wo der Herr her kam... aus Karlskron...

Wer kam ebenfalls aus Karlskron? ;-)

@Lu7,
Verbindung zu Gump könnte dadurch ev. bestehen...


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 23:18
Das mit der Krankenkasse irritiert mich auch, es passt mit derSparsamkeit nicht zusammen die den HKern nachgesagt wurde. Ist überhaupt bekannt wie hoch damals der Beitrag war?

Klar muss das Starringer Geld nicht mit der Zenzi zusammenhängen, aber der zeitliche Rahmen fällt auf, und darf mE hinterfragt werden.

Der Addi wurde zwar in Karlskron geboren, ist aber schon 1907 in Richtung Freising weg!


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 23:25
@fireflies,
korrekt. Da war Adolf 18 Jahre alt. Sicher hatte er dann in Karlskron Freunde / Bekannte.

Er könnte den Weber gekannt haben. Wenn man sich dann nach ein paar Jahren wieder trifft...


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Mordfall Hinterkaifeck

04.12.2010 um 23:39
Ok.

Ich hatte auch versucht die Stammrolle des Weber zu suchen, ohne Geb-Datum schwer, weil bei mir erscheinen da mehrere Seiten Jakob eber aus Bayern.


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Mordfall Hinterkaifeck

05.12.2010 um 00:02
@fireflies ,
das genau Datum habe ich auch nicht. Es gibt einen Anhaltspunkt. Er müsste zu Kriegsbeginn 28 Jahre alt gewesen sein...


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Mordfall Hinterkaifeck

05.12.2010 um 08:08
@heike75

Ich finde es auf jeden Fall sehr interessant!

Das die HK`ler die Krankenkassenbeiträge für die Magd bezahlt haben, könnte aber auch daran liegen, dass sie einen Arbeitsvertrag mit ihr hatten und dieser bis Lichtmess ging! Also bis Februar!

Ich halte die Gebrüder Gump nicht für sonderlich intelligent, vor allem wenn man die Briefe durchliest die im Staatsarchiv einlagern! Wer also hat die beiden unterstützt, vor allem hinsichtlich der Verzögerung der Auffindung? Warum die Verzögerung?


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Mordfall Hinterkaifeck

05.12.2010 um 12:25
@Lu7 ,
Zitat von Lu7Lu7 schrieb: Das die HK`ler die Krankenkassenbeiträge für die Magd bezahlt haben, könnte aber auch daran liegen, dass sie einen Arbeitsvertrag mit ihr hatten und dieser bis Lichtmess ging! Also bis Februar!
Das ist sicher eine Möglichkeit. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, weil ich nicht glaube, dass es damals sowas wie einen Arbeitsvertrag gab. Und wenn es ihn gab, dann hat Kreszenz ihren Teil des Vertrages nicht eingehalten. Sie ist gegangen, das kommt einer Kündigung gleich. Dann sehe ich keinen Grund mehr, warum Viktoria weiter die Krankenkasse bedienen sollte.

Mit dem Verzögern der Auffindung habe ich auch so meine Probleme. Ich favorisiere die "Kommandoaktion" und dabei passt das Verzögern gut ins Bild.

Doch wissen wir ja nicht wirklich, wann die/der Täter den Hof verliess/en.
Man kann ja nichtmal nachvollziehen, wann sie überhaupt auf den Hof kamen. Reingruber gibt den Tatzeitpunkt zwischen 20:00 Uhr und 23:00 Uhr an. Wiesner legt sich Ähnlich fest. Warum?

"Richtiger" wäre doch zu sagen, dass der Tatzeitpunkt zwischen Freitag 17:00 Uhr (Franziska Schäfer verlässt HK) und Samstag 08:00 Uhr (Schulbeginn) liegen muss.
Das hat erhebliche Auswirkungen auf verschiedene Alibis. Ganz neben bei. Ich habe mir Schritt für Schritt die Ermittlungsarbeiten angesehen, 04.04.22, 18:00 Uhr bei der Gendarmerie Hohenwart angefangen, beim Finden der Reuthaue aufgehört... da stehen einem die Haare zu berge.

Du magst Recht haben, all so helle waren die Burschen nicht. Gump prahlt mit der Ermordung der 9 Bauern und Schlesien und weiss, dass er per Haftbefehl (Opeln) gesucht wird.
Auf der anderen Seite war er helle genung, beim FK Oberland zum Rollkommando zu gehören.

Ich weiss auch nicht, ob man schlau sein muss, um so ein Ding durch zu ziehen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die HKler im Gänsemarsch ins Stadl gelaufen sind. Wenn sie dahin getrieben wurden (Raum ohne Fenster), dann hatte der Schläger im Stadl leichtes Spiel.
Sollte es doch ein Gänsemarsch gewesen sein, wo soll denn der Täter gestanden haben? Hinter der Tür? Da war kein Platz. Auf der anderen Seite, neben der Treppe? Dann hätte er 80 cm unter den Opfern gestanden. Wie kann er da den Kopf treffen und warum fallen die Opfer dann kopfüber und nicht nach hinten?
Das ist für mich mit ein Grund, warum ich an eine Hinrichtung glaube.

Das Abdecken der Magd und das Abdecken des Kinderwagens hatte wohl den Grund, dass man sie von aussen (durchs Fenster) nicht sehen konnte. Das hätte ihnen einen Vorsprung bei der Flucht gebracht, denn sie wussten ja nicht, dass sie erst 4 Tage nach der Tat gefunden werden würden.
Auch hier passt es, die Reuthaue zurück zu lassen, denn man konnte schlecht mit einer blutverschmierten Haue flüchten.
Die "Nachbereitungszeit" waren aber wohl nur Stunden, sicher keine Tage.

Das waren "nur" Gedankenspiele"...


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Mordfall Hinterkaifeck

05.12.2010 um 12:43
@Lu7
Zitat von Lu7Lu7 schrieb:Ich halte die Gebrüder Gump nicht für sonderlich intelligent, vor allem wenn man die Briefe durchliest die im Staatsarchiv einlagern!
Oh ja, da musste ich mich zusammen reißen nicht lauthals los zu lachen ;-)


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Mordfall Hinterkaifeck

06.12.2010 um 12:01
@Lu7
Zitat von Lu7Lu7 schrieb:Das die HK`ler die Krankenkassenbeiträge für die Magd bezahlt haben, könnte aber auch daran liegen, dass sie einen Arbeitsvertrag mit ihr hatten und dieser bis Lichtmess ging! Also bis Februar!
Sind damals nicht die Krankenkassenbeiträge im Voraus entrichtet worden? Der bürokratische Aufwand einer monatlichen Bezahlung wird wohl in keinem Verhältnis zum Aufwand für die Bauern gestanden haben. Oder sind die Beiträge am Ende sogar in bar eingetrieben worden, wie auch das Lichtgeld?



Nur wegen mangelnder Orthographie auf intelektuell beschränkte Fähigkeiten zu schließen, kann ein großes Fehler sein, jemanden zu unterschätzen ist fataler als jemanden zu überschätzen.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.12.2010 um 13:06
Erzsi kann Recht haben, wenn der Krankenkassenbeitrag im vorraus entrichtet wurde, ist die Erklärung simpel.

Allerdings steht dem die Sparsamkeit ggüber, und die HKer hätten versucht/versuchen können das zuviel bezahlte Geld zurück zu fordern.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.12.2010 um 13:27
@Erzsi

Es geht in diesem Fall nicht nur um die Orthographie, sondern auch um die Grammatik, Ausdrucksweise .......


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Mordfall Hinterkaifeck

06.12.2010 um 13:36
„.....kann ein großes Fehler sein, jemanden zu unterschätzen ist fataler als jemanden zu überschätzen...“

@Erzsi

Das könnte von mir sein . ..... Jemanden zu unterschätzen hat für mich den gleichen Stellenwert wie: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass....“


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06.12.2010 um 14:17
@heike75,
Eine Hebamme mit jahrzehntelanger Praxis hatte sehr wohl ein gutes Ansehen, und wusste auch ne Menge über die Leute der Gegend. Solange über DIESE Frau nichts nachteiliges bekannt ist, sollten wir Ihren Leumund nicht unnötigerweise vorab in pauschalisierender Ironie diskreditieren.

Sie machte als Hebamme AUCH auf HK ihren Job, und nicht als "Engelmacherin", und daher sei Ihr posthum die gefühlvolle Respektsbezeichnung "alt-ehrwürdige Hebamme" doch einfach mal gegönnt !

*****
Bernie


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Mordfall Hinterkaifeck

06.12.2010 um 16:23
Keine guten Aussichten.......

Alte Bauernweisheit:

Regnet s an St. Nikolaus.............

wird der Winter streng und graus.......

pilvax


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Mordfall Hinterkaifeck

06.12.2010 um 16:31
...oder diesen hier:

Wenn’s am 31.12. stürmt und schneit, ist der Januar nicht mehr weit!


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