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Mordfall Hinterkaifeck

47.677 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 15:57
Viktoria Rieger wurde nach ihrer Geburt mangels Pfege zur Familie Unterholzer in Rettenbach gegeben. Dr. Gessner hatte diese Pflegschaft veranlasst. Rieger soll später geheiratet haben und lebte in Schrobenhausen.
Quelle: http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Personen:_Rieger_Viktoria

Wenn dies Kind in Wahrheit Grubers Tochter gewesen ist und Kreszenz dies ausgeplaudert hat, dann kann ich mir Einiges an 'Stimmungslage' im familiären Umfeld , vor allem bei Gabriels, vorstellen.

Die Unterlagen des Dr. Gessner wären spannend; wer war bei der Entbindung anwesend, was genau war der Grund für die 'Anweisung', das Kind zu einer Pflegefamilie zu geben?

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 16:09
In der Regel war früher nur eine Hebamme bei der Entbindung anwesend. Bei zu erwartenden Komplikationen wurde ein Arzt hinzu gezogen. (Weibliche) Haushaltsmitglieder halfen meist auch mit
Cäzilia Gruber hatte 7 Entbindungen hinter sich und Viktoria Gabriel 2

K. R. selbst sagte: " Mein Kind musste ich wegen mangelhafter Erziehung in Folge auf Anordnung des Dr. Gessner von Schrobenhausen im Sommer 21 in Pflege geben. Es befindet sich z. Zt. in Rettenbach bei Unterholzer."

Ich hatte vor einigen Seiten ja schon angedeutet in Bezug auf den Klinikaufenthalt im Anschluß der Dienstzeit der K. R. ob sie "mangelhafte Erziehung" angab um eine evtl. (psych.) Krankheit zu verheimlichen, oder irgend etwas ansteckendes wie TBC gehabt hatte.

Mangelhafte Erziehung ist ja nicht gerade mit Rum bekleckern
-fehlende (Körper)Hygiene
-mangelnde Zuwendung
-wechselnde Männer
katastrophales (familäres) Umfeld kann man ja insoweit eher ausschließen da Josef Gruber und Cäzilia Gabriel weiterhin im Haushalt lebten


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Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 16:17
Naja,

und besagter Doktor Ignaz Gessler war später, (1933 bis 1941) der Bürgermeister von Schrobenhausen und der Kreisleiter der NSDAP von 1928 bis 1944.

Stramm 'national' sicherlich.
In Schrobenhausen waren die Einschränkungen für den Preßverein Chefsache, die meisten amtlichen Dokumente zu den verschiedenen Vorgängen tragen die Unterschrift von Bürgermeister Dr. Geßner persönlich. Geßner, laut Zeitzeugen ein recht erfolgloser Arzt, war 1933 durch ein Manöver an die Macht gekommen, das man geradezu als Putsch auf unterster Ebene bezeichnen kann.
Quelle: http://www.st-michaelsbund.de/fileadmin/Buechereidienste/ba2008_3i.pdf

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 16:18
@margaretha
"Rum" ist gut 😅


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Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 16:25
Gessner war prakt. Arzt in der heutigen Bahnhofstr. Schrobenhausen. Ob er tatsächlich auch Amtsarzt war weiß ich nicht.Das ist allerdings heftig das ihn Zeitzeugen als recht erfolglos schildern, war er das wirklich oder war er das aufgrund seiner Gesinnung das man sich lieber an einen "Looser" erinnert?


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Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 23:12
@margaretha

Möglich und nicht von der Hand zu weisen.

Ich werde mal versuchen, ob ich über die Aussage
Geßner, .... war 1933 durch ein Manöver an die Macht gekommen, das man geradezu als Putsch auf unterster Ebene bezeichnen kann.
mehr in Erfahrung bringen kann.

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

21.03.2014 um 23:21
@Kailah
Ok, wenn Du über ihn recherchierst versuch doch bitte ob Du raus bekommst ob er auch (zeitweise) als Amtsarzt tätig war.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 01:10
@margaretha
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Ok, wenn Du über ihn recherchierst versuch doch bitte ob Du raus bekommst ob er auch (zeitweise) als Amtsarzt tätig war.
Davon ist , auch ohne 'Recherche', bei seiner Rolle in Bezug auf Kreszenz Rieger und deren vermeintlichen Tochter in der Sache der Pflege-Anordnung sicher auszugehen.

Das war auch damals 'Amtssache'. Und damit war ihm auch die Vorgeschichte des Inzests bekannt.

Und mit ihm auch anderen 'Gesonnenen'!

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 01:55
@margaretha
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Ich hatte vor einigen Seiten ja schon angedeutet in Bezug auf den Klinikaufenthalt im Anschluß der Dienstzeit der K. R. ob sie "mangelhafte Erziehung" angab um eine evtl. (psych.) Krankheit zu verheimlichen, oder irgend etwas ansteckendes wie TBC gehabt hatte.
Extremst unwahrscheinlich, was TBC angeht! Das Tuberkulose infektiös ist, war längst bekannt und man hätte diesem Risiko weder sich noch die Kinder oder Familie ausgesetzt.

Grûße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 09:28
Zitat von KailahKailah schrieb: Davon ist , auch ohne 'Recherche', bei seiner Rolle in Bezug auf Kreszenz Rieger und deren vermeintlichen Tochter in der Sache der Pflege-Anordnung sicher auszugehen.
Das war auch damals 'Amtssache'. Und damit war ihm auch die Vorgeschichte des Inzests bekannt.
Er wird immer 'nur' als prakt. Arzt bezeichnet, nie taucht der Zusatz auf das er eben auch als Amtsarzt tätig war.
Zitat von KailahKailah schrieb:Extremst unwahrscheinlich, was TBC angeht!
Das stand jetzt mal stellvertretend für ne ganze Latte an ansteckenden Krankheiten und ohnehin nur als Spekulation da.So schlimm wie die Kindeswegnahme auch ist, die Ursache scheint ausschließlich bei der Mutter selbst zu liegen.
Mich würde dann ja eher noch interessieren wie der Dr. Gessner auf die Rieger aufmerksam wurde.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:34
@margaretha

Den "Amtsarzt" im heutigen Sinne gab es noch nicht; sehr wohl jedoch den Physikatzarzt.
Bis zur Errichtung der Gesundheitsämter 1935 findet sich das Aktengut der 1862 in der Nachfolge der Physikatsärzte berufenen Bezirksärzte vorwiegend bei den Behörden der Allgemeinen Inneren Verwaltung (Regierung von Oberbayern, Landgerichte [älterer Ordnung], Bezirks-/Landratsämter). Bis jetzt wurden ca. 5.800 Akten (54 lfm) von den Gesundheitsämtern abgegeben. Sie werden herangezogen für vielfältigste Aspekte der Medizingeschichte, Volkskunde und Zeitgeschichte. Die Überlieferung zur behördlich organisierten Tiermedizin (Regierungsveterinärräte, dann Veterinärämter) ist gering (250 Akten, 2,5 lfm). Die Gesundheitsämter und die Veterinärämter sind seit 1996 den Landratsämtern eingegliedert.
Quelle: http://www.gda.bayern.de/
...Eine ältere Bezeichnung für Amtsarzt ist Physikatsarzt. In früheren Jahrhunderten war es der Stadtarzt (Stadtphysikus), dem amtsärztliche Aufgaben im heutigen Sinne von der Behörde übertragen worden waren.
Quelle: Wikipedia: Amtsarzt
Ein Stadtphysicus war seit der frühen Neuzeit ein vom Stadtrat bestallter Arzt und nahm neben seiner privaten Praxis in etwa die Aufgaben eines heutigen Gesundheitsamtes wahr.
So war er verantwortlich für hoheitliche Maßnahmen, die die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung und die hygienischen Bedingungen in der Stadt betrafen. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Aufsicht über die Apotheken sowie die Überwachung von Personen, die sich mit medizinischen Aufgaben befassten, etwa der Hebammen und Bader. Daneben hatte er die Aufgabe der Gerichtsmedizin, die Toten zu beschauen und bei unklaren Fällen Obduktionen durchzuführen.
Quelle: Wikipedia: Stadtphysikus

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:38
Vom Physikus zum Kreisarzt

Seit Anfang des 16. Jahrhunderts begannen Städte, Stände und Landesherren, besoldete Ärzte anzustellen, die Kreis-, Amts-, Landphysiker etc. genannt wurden. Die Berufung von Stadtärzten ist sogar bis in das 13. Jahrhundert nachweisbar. Ihre Aufgaben, die seit Ende des 16. Jhds. auch in Medizinalordnungen niedergelegt wurden, lagen vor allem auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Sie waren für die Seuchenbekämpfung zuständig und beaufsichtigten das Medizinalwesen, hatten aber auch Arme zu behandeln.[1] Auf Landesebene wurde nach diesem kommunalen Vorbild zum Beispiel in Preußen durch das Medizinaledikt vom 12. November 1685 ein zentrales „Collegium medicum“ geschaffen, das die Heilberufe zu beaufsichtigen hatte. Wohl anlässlich der Pest von 1709, gesichert aber 1719 wurde außerdem das „Collegium sanitatis“ für sanitätspolizeiliche Aufgaben wie Seuchenbekämpfung gegründet. Beide Institutionen wurden 1799 im „Ober-Collegium Medicum et Sanitatis „vereinigt.[2] Die Pflichten der Kreis-Physiker lagen lange Zeit ausschließlich in der speziellen Aufsicht des Medizinalwesens in ihrem Bezirk und im gerichtsmedizinischen Bereich, weniger jedoch auf sanitätspolizeilichem Gebiet.[3]
Ein Arzt, der Kreisphysiker werden wollte, musste schon seit 1764 eine besondere Prüfung ablegen. Mit der Neuordnung der Physikatsprüfung 1825 gehörte dazu außer einer schriftlichen Arbeit über ein Problem der Staatsarzneikunde entweder eine Leichenobduktion oder eine praktische Apothekenvisitation. Das Gehalt der ausschließlich nebenamtlich tätigen Kreisphysiker war eher gering und ihre Stellung den Landräten untergeordnet. Der Physikus bestritt seinen Lebensunterhalt in der Regel mit einer privaten Arztpraxis. Gleichwohl waren Stellen etwa in größeren Städten begehrt, weil sie den Aufbau einer Praxis erleichterten. Das Verhältnis der Physiker zu den niedergelassenen Ärzten gestaltete sich dagegen oftmals schwierig, weil diese den Physikus gewissermaßen „als Räuber der Praxis“ ansahen, und der Physikus als Vertrauensarzt außerdem Atteste der niedergelassenen Ärzte überprüfte.
Quelle: Wikipedia: Physikatsarzt#Vom Physikus zum Kreisarzt

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:40
@Kailah
WoW Danke!
Aber der lief doch auch nicht einfach durch die Gegend des Bezirkes und kontrollierte die Verhältnisse in denen die Kinder lebten. Oder bekam er quartalsweise die Geburtseinträge unehelicher (Magd)-Kinder auf den Schreibtisch und machte da dann Stichproben? Frau Rieger wird ja kaum selbst hin gegangen sein und von Überforderung etc. geredet haben...
Ich meine irgendwie muß ja der Stein ins rollen gekommen sein.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:43
Auch so eine 'Seltsamkeit':
Gemäß § 87 II StPO soll eine Leichenöffnung von zwei Ärzten vorgenommen werden, wobei ein Arzt Gerichtsarzt, bzw. Rechtsmediziner sein muss. Die sechs Opfer von Hinterkaifeck wurden, soweit bislang bekannt, nur vom Landgerichtsarzt Dr. Johann Baptist Aumüller obduziert.

Ein Obduktionsprotokoll, wie es eigentlich im Rahmen einer forensischen Leichenöffnung angefertigt werden soll und von den ausführenden Ärzten unterschrieben werden soll, liegt bislang nicht vor. Möglicherweise ist es während des Brandes der Justizgebäude in Augsburg im Jahr 1944 zerstört worden. Allerdings wird auch 1926 nicht auf ein Obduktionsprotokoll Bezug genommen, als StA Pielmaier einen zusammenfassenden Bericht über den Mordfall Hinterkaifeck erarbeitete, der im Staatsarchiv Augsburg einzusehen ist.
Quelle: http://www.hinterkaifeck-mord.de/homepage/html/Unterseiten/Die_Ergebnisse_der_Obduktion.html

Vielleicht war Geßner ja dabei...

Grüße aus Gröbetn.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:49
@margaretha

Ich könnte mir vorstellen, dass in der Folge des Inzest-Strafverfahrens eine entsprechende Anordnung erteilt wurde, oder seine Kontrollfunktion für Hebammen Gessner ins Spiel brachten.
Vielleich wurde er aber er auch einfach aufgrund 'dörflicher Denunziation' oder regulärer 'Geburtsnachsorge' aktiv.

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:51
@Kailah
Anwesend war ja auch der Heinrich Ney seinerzeit Kanzleiassistent bei den Neuburgern.
*Ironie* Unter den Gaffern am Rande des Anwesens befand sich sicher ein Doc.**
So wie Augsburg nach dem Angriff aussah und in Anbetracht dessen was sonst an Schriften fehlt ist das Obduktionsprotokoll meiner Meinung nach ganz bestimmt auch verbrannt.
http://bilder.augsburger-allgemeine.de/img/incoming/crop28904687/4977218349-ctopTeaser/bombennacht-teaser.jpg (Archiv-Version vom 24.02.2014)
Ich könnte mir vorstellen, dass im Zuge des Inzest-Strafverfahrens eine entsprechende Anordnung erteilt haben, oder seine Kontrollfunktion für Hebammen ihn ins Spiel brachten.
Pauschal wenn der Geburtsort Hinterkaifeck war?


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 10:58
Ja, vielleicht war er als Physikatsarzt in Schrobenhausen dafür verantwortlich, gemeldete Heimgeburten (damals ja die Regel) "nachzusorgen".
Oder, wie gesagt, er war gerichtlich bestellt, nachdem der Inzest bekannt war.
Oder, man hatte ihm was 'gesteckt' - gutmeinende Nachbarn oder Viktoria selbst!

Grüße aus Gröbern.


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 11:23
Zitat von KailahKailah schrieb: oder Viktoria selbst
Damit schließt Du ja Deine Annahme der Leihmutter aus :-)
V. G. glaube ich aber nicht weil wenn sie die schwangere Magd nicht vom Hof jagte hätte sie diese ja dadurch eher an diesen binden können, im Sinne von Festanstellung

Gutmeinende Nachbarn passen schon eher wobei die K. R. so gesehen ja keine Feinde hatte, außer das sie durch das Kind 'genug Bekanntschaft hatte und keine weitere benötigte'.

Thaler fragte dann weiter, ob ich denn keine Bekanntschaft will. Ich sagte, daß ich durch mein kleines Kind, das neben mir im Wagen schlief, Bekanntschaft genug habe.
http://www.hinterkaifeck.net/wiki/index.php?title=Aussagen:_1952-07-09_Rieger_Kreszenz_I


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 13:03
@margaretha
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Damit schließt Du ja Deine Annahme der Leihmutter aus :-)
Nö; wenn das Inzestkind ,einfach raus aus dem Haus' mußte, dann nicht!
Zitat von margarethamargaretha schrieb:V. G. glaube ich aber nicht weil wenn sie die schwangere Magd nicht vom Hof jagte hätte sie diese ja dadurch eher an diesen binden können, im Sinne von Festanstellung
Naja; der 'Deal' war gelaufen -und fertig. Wer will schon ständig seinem schlechten Gewissen ins Gesicht sehen?

Freilich; alles nur Spekulatius!

Grüße aus Gröbern


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Mordfall Hinterkaifeck

22.03.2014 um 13:31
@Kailah

Das passt irgendwie nicht.
1915 das Urteil, im späteren Verlauf die Haftstrafen. 1919 die Geburt des Josef und sofort erneutes Gemunkel die Blutschande betreffend, am Ende ja auch mit Anzeigerei...
Nun gut man hatte jedoch einen außerfam. Kandidaten der Vater sein konnte und vermutlich auch war.

Die Kreszenz Rieger berichtete ja von dem Freier der kam als sich Viktoria in den Schrank sperren lies.
Ganz sicher gab es aber noch den Andreas Schreier (Dienstknecht bei dem Bauern Johann Walter in Koppenbach), der Laut Neuss ein Verhältnis mit der ermordeten Witwe Gabriel anknüpfen und sie heiraten wollte.
Wäre es nicht einfacher gewesen ein (Inzest-) Kind einem aktuellen Freier unter zu schieben als ein äusserst riskantes Spiel mit der Plaudertasche K. R. einzugehen? Sich für längere Zeit erpressbar machen, nicht nur gegenüber der Magd sondern auch der Hebamme?


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