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Mordfall Hinterkaifeck

52.707 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

07.04.2026 um 00:10
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Was ich eher nicht nachvollziehen kann, ist ein Szenario, in dem der oder die Täter herum stehen und warten bis der nächste den Stadel betritt. Was wäre, wenn der Nächste erst nach einer halben Stunde auf die Idee kommt, mal nach den Frauen zu sehen. Warum sollte ein Jemand die Ausbleibenden schon nach kurzer Zeit vermissen? Ein Wundern des Nächsten über das Ausbleiben der Anderen dürfte erst nach einiger Zeit erfolgen bzw aus Sicht eines Täters auch nicht anders zu erwarten sein, finde ich.
Ja, das ist auch so ein merkwürdiger Punkt. Gruber hätte ja auch direkt einpennen können bis zum nächsten Morgen und hätte die Frau erst dann vermisst. Auch die Magd hätte sich nach dem Ausräumen hinlegen und schlafen können bis zum Frühstück. Die Täter im Stadel hätten sich also die Beine in den Bauch gestanden. Wobei man trotzdem ständig hellwach und schlagbereit sein müsste, denn wenn man Schreie vom Stadel im Wohntrakt nicht hören könnte, dann könnte man auch unmöglich hören, dass jemand gerade durch den Stall Richtung Stadel geht, gleich die Türe öffnen wird und... man steht also mit erhobener Reuthaue direkt an der Tür und wartet und wartet und wartet. Irgendwie klingt das unplausibel.


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Mordfall Hinterkaifeck

07.04.2026 um 15:28
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das denke ich auch. Aber was hätte den Gruber dann genötigt, ohne sich überhaupt etwas drüberzuziehen, nochmal aus dem Bett zu kommen und in den Stadl zu gehen? Wenn einem etwas merkwürdig vorkommt und man sich z.B. wundert, wo die anderen bleiben, dann hat man doch noch die paar Sekunden Zeit, sich etwas anzuziehen.
Ich habe mal gelesen, dass Viktoria vermutlich als erste ermordet wurde. Als sie nicht zurückkam, wird Gruber in den Stall gegangen sein, um nach ihr zu sehen. Dass er sich nichts überzog legt die Vermutung nahe, dass er erstens kein Unheil ahnte und zweitens die Absicht hatte sich bei dieser Gelegenheit mal wieder an seiner Tochter zu vergehen, wobei es dann natürlich naheliegend war im Schlafgewand zu bleiben. Der alte Gruber galt ja als durchaus pragmatisch und hier dachte er vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können (--> nach dem Rechten sehen und mal schnell den Sexualtrieb befriedigen).


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Mordfall Hinterkaifeck

07.04.2026 um 15:40
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Ich habe mal gelesen, dass Viktoria vermutlich als erste ermordet wurde. Als sie nicht zurückkam, wird Gruber in den Stall gegangen sein, um nach ihr zu sehen. Dass er sich nichts überzog legt die Vermutung nahe, dass er erstens kein Unheil ahnte und zweitens die Absicht hatte sich bei dieser Gelegenheit mal wieder an seiner Tochter zu vergehen, wobei es dann natürlich naheliegend war im Schlafgewand zu bleiben.
Vorstellbar wäre das. Wobei es m.W. kein eindeutiges Indiz gibt, warum es Viktoria als erste getroffen haben sollte. Und dann war das der erste Abend, an dem wieder eine Fremde (die Magd) im Hause war. Ob Gruber ausgerechnet diesen Abend direkt nutzen sollte, um seiner Tochter hinterherzusteigen, finde ich etwas unwahrscheinlich.


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Mordfall Hinterkaifeck

07.04.2026 um 19:09
Hallo,
wer in einem Stall steht, riecht nach kurzer Zeit nach dem Stall. Deswegen gibt es Stallkleidung und Schutz für die Haare. Heute gehen die Bauern duschen nach dem Stall. In Hinterkaifeck gab es keine warme Dusche für nach dem Stall. Das waschen der Wäsche, besonders Bettwäsche, war mühsam. Ohne Not wäre der Hausherr nie nur im Nachtgewand in den Stall gegangen. Und es wäre sicher der Gattin aufgefallen, daß der Hausherr mit Stallgeruch ins Bett will. Und mit neuer Magd auf dem Hof wäre vorher Zeit für ein Stelldich ein.
Wir wissen einfach zu wenig. Hat die Magd noch nicht ausgepackt, oder schon wieder alles eingepackt. So in der Art: Nur weg von hier. War die Magd auch im Stall und wurde gewaltsam ins Haus zurück gebracht um Wertsachen zu erpressen? Heute gäbe es DNA Spuren im Stall, wenn die Magd dort war.


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Mordfall Hinterkaifeck

07.04.2026 um 20:37
Entschuldigt bitte falls die Frage schon öfter beantwortet wurde, aber es wurde ja nie zweifelsfrei bewiesen dass alle die im Stall lagen, auch dort umgebracht wurden, oder? Im Haus selbst soll es ja auch verschiedene Blutspuren gegeben haben, denen man seinerzeit nicht zu viel Bedeutung beigemessen hat. So wurde das zumindest in einer der Dokus geäußert, wenn mich nicht alles täuscht.


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 19:40
Zitat von nachbarnachbar schrieb am 13.10.2006:..habs mir auch grad mal durchgelesen, muss zugeben, dass ich bis soeben noch nixdavon gehört hab, aber jetzt muss ich sagen, das ist schon a biss´l mystery...hehehe...dawar ganz schön was los im Heu...
Was für ein dämlicher und widerlicher Kommentar.


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 19:48
Zitat von derraucherderraucher schrieb am 13.10.2006:ich denke das das mit den spuren im schnee etc "hinzugedichtet" wurden.. war einfach einmord.. ehrenmord, wenn man so will..
Vermutlich, da die Person sich offensichtlich noch einige Tage dort aufgehalten haben soll. Ein Heimkehrer aus dem Krieg, würde der sich die Mühe machen, die Leichen abzudecken? Vielleicht wenn der, seine Tat nicht sehen will oder sich unwohl mit den Leichen gefühlt hat, trotz im Krieg auch welche getötet?


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 19:54
Zitat von sekhmetsekhmet schrieb am 13.10.2006:Naja zb. die Spuren im Schnee die hin und aber nicht zurückführen und dass die Tätervielleicht einige Tage die Bewohner vom Dachboden aus beobachtet haben. Wieso wurden fastkeine Wertsachen (Goldmünzen) gestohlen obwohl anscheinend viele vorhanden waren? Wiesowurde das Vieh gefüttert?
Das Vieh hätte angefangen wie wild zu brüllen, außerdem geben die Milch. Es wurde auch noch vom Schinken gegessen, aber das Vermögen nicht angerührt ist schon merkwürdig. Es ging also nicht um Raub.


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 20:03
Zitat von doncarlosdoncarlos schrieb am 14.10.2006:>>>Schrobenhausener Zeitung,3./4./5. April 1999

Seit 60 Jahren trägt Therese Großöhme (72) ein Geheimnis inihrem Herzen.Sie glaubt, den Mörder von Hinterkaifeck zu kennen.Beweise hat ThereseGrößohme nicht.”...Das ist ihre Geschichte: Es war 1936 oder 1937 als Therese Großöhmemit ihren Eltern in das Haus Riederweg 6, Pfaffenhofen, zu Lorenz und AppoloniaHausfelder zog.....”Lorenz Hausfelder”, hat Therese Großöhme einst niedergeschrieben,“erzählte uns damals folgendes: Es war im Krieg 1915, Weihnachten. Herr Hausfelder durftemit dem Zug ein paar Tage heimfahren. Als er wieder zur Flak an die Front fuhr, saß nebenihm sein Kriegskamerad Karl Gabriel aus Hinterkafeck.”Die beiden seien ins Gesprächgekommen , und Herr Hausfelder wunderte sich: “Du hast doch noch Urlaub!” - “Ja”, sagteKarl Gabriel, “aber ich bin gleich wieder weg, mir reicht’s, was ich gesehen hab’. Stelldir vor, meine Frau ist schwanger, obwohl ich gar nicht zu Hause war. Ich könnte dieganze Sippschaft ausrotten, so geladen bin ich”......1918, der Krieg war zu Ende, fuhrenHausfelder und Gabriel heim. Nicht mehr weit von der Heimt entfernt, sagte Gabriel: “Ichhoffe, dass du dein Maul halten kannst, dann erzähl’ ich dir was. “ Er zeigte LorenzHausfelder ein fremdes Soldbuch. Um den Hals hatte er eine Erkennungsmarke, die nicht dieseine war. Lorenz Hausfelder fragte: “Gabriel, was soll dann das?” “Gell, das verstehtstdu jetzt ned, aber der Gabriel hat voraus geschaut. Einen Gabriel gibt’s jetzt nichtmehr, der ist gefallen”, erwiderte der Kaifecker.....”....Etwa 1926 ging LorenzHausfelder in die damalige Judengasse in Pfaffenhofen zum Ochsenmarkt. dort sprach ihnein Mann an: “Lorenz, kennst mich nimmer?” Hausfelder sagte: “Na, wer bist denn du?” -“No, der Gabriel, im Krieg warn wir beisammen, kennst mi jetzt?” Hausfelder staunte nichtschlecht. Mit Vollbart und hereingezogenem Hut stand Gabriel vor ihm.......Jetzt woaß i’sg’wiß, daß der alte Gruber-Bauer seiner eigenen Tochter Kinder macht. Drum bereue ich dieTat nicht, die Sippschaft ausgerottet zu haben..........”.
So etwas könnt ich mir gut vorstellen, gerade so kurz nach dem Krieg....


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 20:07
Zitat von doncarlosdoncarlos schrieb am 14.10.2006:Also mir kommt die Aussage dieser alten Frau von 1999 plausibel vor. Welcher Mörder würdedenn noch tagelang am Tatort bleiben, Kühe melken, essen, schlafen und dann noch nichtmalnach Geld und Wertsachen suchen? Das passt durchaus zu dem Ehemann, dessen Frau eininzestuöses Verhältnis hat.
Trotzdem merkwürdig, denn wer nimmt das bei so viel Skrupellosigkeit nicht mit?


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 20:47
Ähm ... dir ist schon klar, dass beim Kommentieren von 20 Jahre alten Beiträgen in der Regel keine Antwort der OP zu erwarten ist, oder?
Vielleicht könntest du deine Gedanken zum Fall etwas bündeln.


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Mordfall Hinterkaifeck

15.04.2026 um 21:22
Zitat von JularJular schrieb:So etwas könnt ich mir gut vorstellen, gerade so kurz nach dem Krieg
Eigentlich wollte ich auf dieses Altmaterial ja gar nicht eingehen, aber diese Geschichte ist vollkommen hirnverbrannt und zeigt höchstens, dass guter Journalismus offenbar schon 1999 sehr selten geworden war. Die üblichen Geisterkarl-Geschichten wollen uns ja weismachen, dass er seinen Tod 1914 nur vorgetäuscht habe, dann pfiffigerweise desertiert und vier Jahre lang untergetaucht sei (wobei man sich fragt, warum das nicht Millionen getan haben, wenn es doch scheinbar so einfach war). Aber Oma Öhme stellt das locker in den Schatten, denn ihr Karl bleibt nach seinem vorgetäuschten Tod noch vier Jahre an der Westfront und kämpft unerkannt weiter mit! Das nenne ich Pflichtbewusstsein! Und obwohl er schon 1914 fiel, bekam er ein Jahr später noch ganz offiziell Heimaturlaub bewilligt. Als er dann später laut diesem Märchen einfach die Identität eines Toten annahm, fiel dies keinem Menschen aus dem Umfeld der beiden Soldaten jemals auf. Kameraden, Vorgesetzte und Angehörige waren wohl entweder von Blindheit geschlagen oder haben diese Heldentat gemeinschaftlich gedeckt. Nur rechnen konnte der Karle nicht, denn Weihnachten 1915 wunderte er sich über die Schwangerschaft seiner Frau, obwohl das Kind zu diesem Zeitpunkt schon ein Jahr alt war. (Diese Klage würde übrigens auch an Weihnachten 1914 keinen Sinn ergeben, denn der Krieg begann bekanntlich im August, und Cäzilia hielt keineswegs den damaligen Weltrekord als 5 Monats-Frühchen.) Also, Oma Öhme, geh mal schön wieder zurück zum Bridgeturnier mit meiner Erna und lass dir von unserm Nachbarn Günter erzählen. Der hat auch allerhand Wundersames erlebt.


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Mordfall Hinterkaifeck

24.04.2026 um 19:37
Bei einer Person im Alter von 72 Jahren kann da schon mal eine Verwechslung des Jahres vorkommen, außerdem gab es durch die Kriege ein großes Durcheinander.

Vor dem Mord gab es für die Familie schon ein Gerichtsverfahren wegen Inzucht. Ein Ehrenmord könnte da sehr wohl ein Motiv gewesen sein.


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Mordfall Hinterkaifeck

gestern um 20:24
Die Frage ist nur wie hat sich Karl Gabriel über all die Jahre über Wasser gehalten und wieso taucht er 1926 in Pfaffenhofen auf anstatt schon über alle Berge zu sein?


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