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Mordfall Hinterkaifeck

52.707 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

04.04.2026 um 23:04
@megavolt

Ein wenig schwer leserlich formuliert. Heist ein lese Fluss ist nicht gegeben. Bis auf:
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:ruber schon im Bett, die Magd räumt ihre Sachen weg und alle anderen im Stadl.
Das ist genau das was ich immer merkwürdig fand. Hin bis zu nicht Glaubwürdigkeit dieser These.


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Mordfall Hinterkaifeck

05.04.2026 um 08:54
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Ich bin nur der Meinung, er wäre nicht unbewaffnet in den Stadl gegangen
An dem Punkt könnte man sich überlegen, ob er es nicht war, der mit dem Bandeisen kam. Möglicherweise war das als einziges Instrument gerade in der Nähe greifbar, als er Richtung Stadel ging.

Es ist ja nicht ganz klar m.W., wie der Schreitest ausgegangen wäre, wenn definitiv die Verbindungstüren offen gewesen wären. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann nichts hört. So groß und verwinkelt ist das Anwesen ja nicht gewesen. Ganz am Anfang des Threads hatte der user @stalinstadt mal eine digitale Rekonstruktion erstellt, wenn ich nicht irre. Theoretisch könnte man ja sowas heute für eine softwarebasierte Akustiksimulation nutzen?

@schluesselbund
Entschuldigung, ich werde versuchen, Sätze kürzer zu formulieren :-).


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Mordfall Hinterkaifeck

05.04.2026 um 10:43
2700 Seiten und nichts Neues, oder: es wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von allen. Darum erlaube man es auch mir.

Wenn man von der Beziehungstäterhypothese ausgeht statt von den "unbekannten Raubmördern", ist die "Reuthauenpolonaise" (ich glaube, dieser etwas makabre Begriff wurde vor vielen Jahren hier im Thread geboren) gar nicht so verwunderlich. X (ob nun Schlittenbauer oder wer auch immer) hat sich mit Viktoria verabredet, und das womöglich mit Wissen ihrer Mutter. Das Treffen verläuft tragisch, X schnappt sich die Haue und erschlägt Viktoria. Cäzilia kommt nachschauen, und da sie den Täter kennt, muss sie auch beseitigt werden. Cilly vermisst Mama und Oma, sagt das dem schon bettfertigen Opa, der geht ebenfalls los ("Was treiben die Weibsbilder da hinter meinem Rücken?") und ist der Nächste. Schließlich kommt Cilly selbst, da niemand mehr da ist, den sie schicken kann (die seltsame fremde Magd will sie nicht ansprechen). Josef bleibt weitherin ein wichtiges Argument für die Beziehungstäterhypothese, da kein Raubmörder der Welt ein Motiv gehabt hätte, auch ihn zu töten.


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Mordfall Hinterkaifeck

05.04.2026 um 12:14
Oder AG war der einzige, der in der Nacht geschlafen hatte und deshalb im Schlafanzug und hatte alle anderen am Vorabend getötet, bevor sie im Bett waren. Und er von jemand dritten am Morgen getötet wurde. Vielleicht jemand, der am Dachboden versteckt war und am Morgen auf AG stieß und diesen zur Sicherheit tötete oder in Notwehr gehandelt hat. Oder von LS, was sein seltsames Verhalten beim Auffinden aller Toten erklären würde. Gleicher Mageninhalt bei allen Toten ließe sich dadurch erklären, dass AG z. B. die Reste des Abendessens in der Früh gegessen hat. Da kalte Temperaturen herrschten, verwesen die ersten Toten vom Vorabend nicht vor AG, d.h. es gibt keine Unterschiede vom Verwesungsgrad her.


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05.04.2026 um 12:53
Zitat von KonifereKonifere schrieb:Da kalte Temperaturen herrschten, verwesen die ersten Toten vom Vorabend nicht vor AG, d.h. es gibt keine Unterschiede vom Verwesungsgrad her.
Oder an wärmerer Stelle niedergeschlagen wurde, dann aber etwas später vom Täter in den kühleren Stadel zu den anderen transferiert wurde. Dann könnte sich der Zeitvorsprung der anderen Körper relativieren. Das müsste keinen großen Unterschied machen.
Verräterisch könnten dann Leichenflecken sein und auf eine Umlagerung hindeuten. Nicht allerdings,wenn er z.B. am ersten Ort auf dem Rücken lag und am zweiten auch.


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05.04.2026 um 15:31
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Josef bleibt weitherin ein wichtiges Argument für die Beziehungstäterhypothese,
Das denke ich auch. Sonst ergibt die These keinen Sinn. Naheliegend ist da halt schon Schlittenbauer. Persönlich glaube ich nicht daran. Eigentlich hat doch Schlittenbauer gar keinen Grund.

Ich stelle mir jetzt mal die Offizielle Variante vor. Da geht als Viktoria den Gang entlang zum Stadel. Unter der Türe wird sie gleich nieder geschlagen. So auch ihre Mutter und Cäzilia. Dass die ohne Beleuchtung in den Stadel gingen mag ich nicht glauben. Ja Batterielampen gab es schon. Nur eine Stahllaterne fehlte da auch nie. Gefüttert wurde immer noch Heu. Dass da kein Brand ausbrach ist für mich schon sehr erstaunlich.


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05.04.2026 um 15:51
Was mich bei der ganzen gesetzlichen Erbfolge immer gewundert hat, ist die Tatsache, dass LS als offizieller Vater bei der Verteilung nicht berücksichtigt wurde.

Nach VG war Zilli die Erbin erster Ordnung. Auch Josef? Oder trat er hinter seine Schwester?
Von den Eltern der Kinder, also den Erben der zweiten Ordnung lebte nur noch LS.

Der Eingabe der Familie Gabriel, Zilli habe am längsten überlebt, hatte das Gericht nicht stattgegeben. Also warum konnte LS nicht Josef beeerben?

Wurde hier mit Sicherheit mehrfach diskutiert, aber macht für mich so keinen Sinn.


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05.04.2026 um 16:04
@Selma1898
Hatte ich kürzlich beantwortet:
Beitrag von jaska (Seite 2.652)


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05.04.2026 um 16:59
@jaska
Danke, das hatte ich total übersehen. Jetzt erinnere ich mich wieder.


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06.04.2026 um 08:31
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Josef bleibt weitherin ein wichtiges Argument für die Beziehungstäterhypothese
Das habe ich schon öfters gehört und ich verstehe nicht wirklich die Logik dahinter.

Wenn man die Auslöschung der ganzen Familie als Argument für eine Beziehungstat heranzieht, müssten solche Fälle regelmäßig vorkommen. Dies trifft jedoch nur zu, wenn der Mörder das Familienoberhaupt ist. In diesem Fall ist es sogar die absolute Regel. Bei einem Ex-Liebhaber, worauf hier vermutlich Bezug genommen wird, ist dies jedoch nicht der Fall. Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Ex-Liebhaber eine Familienauslöschung begangen hat. Ich habe mir eine Reihe von Fällen noch einmal angesehen, und in keinem einzigen war es der Ex-Liebhaber.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.04.2026 um 08:54
@Kjansen86
Stimme Dir im Prinzip zu, habe aber das "Beziehungstäter" im Wort nicht streng auf "Liebesbeziehung" bezogen, sondern auf jegliche Beziehung. Also würde das eher gegen völlig Fremde, die direkt nach der Tat weiterzogen, sprechen. Ich glaube aber, das Argument ist in keine Richtung sehr aussagekräftig.

Möglicherweise waren der/die Täter längere Zeit vor Ort. Da geht von einem Kleinkind doch ein Entdeckungsrisiko aus. Irgendwann wird es schreien und man wird es nicht beruhigt bekommen. D.h. aus ihrer Tätersicht war das Umbringen auch des kleinen Josef notwendig.
Möglicherweise hat man den Josef auch nach der Tat aus einer verquerten Vorstellung von Mitleid getötet, denn man hatte ihm ja alle Angehörigen erschlagen.
Allerdings spricht das Ausmaß der Gewaltanwendung gegen Josef m.E. eher gegen diese beiden Einwände. Das Bild vor Ort sprach wohl eher dafür, dass die Tat gegen Josef in der gleichen Rage wie die anderen Morde passiert ist.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.04.2026 um 12:08
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Josef bleibt weitherin ein wichtiges Argument für die Beziehungstäterhypothese, da kein Raubmörder der Welt ein Motiv gehabt hätte, auch ihn zu töten.
Mordlust, Blutrausch, ... oder um es mal ganz makaber zu beschreiben: Der Täter könnte sich gedacht haben, dass es nach vier Erwachsenen und einem Kind, darauf nun auch nicht mehr ankommt.

Eine Beziehungstat halte ich für unwahrscheinlich, da hierfür nur Schlittenbauer ein realistischer Kandidat wäre, den ich aber, nach allem was ich von ihm und über ihn gelesen habe, ausschließe.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.04.2026 um 17:32
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Es ist ja nicht ganz klar m.W., wie der Schreitest ausgegangen wäre, wenn definitiv die Verbindungstüren offen gewesen wären. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann nichts hört. So groß und verwinkelt ist das Anwesen ja nicht gewesen.
Ja, in der Tat. Insgesamt schade, dass dieses Detail, bei geschlossener Tür oder nicht, nicht explizit Eingang in den Bericht gefunden hat.
Auf irgend eine Weise ist es ihnen gelungen, eine Person nach der andern durch den Stall bis zu der Türe, die in den Stadel führt, zu locken und dort niederzuschlagen. Selbst wenn die Person, die gerade im Stadel niedergeschlagen wurde, schrie, so konnte das in der Mägdekammer u.im Schlaf- u.Wohnzimmer nicht gehört werden. Es wurden mehrere Hörproben vorgenommen, der Richter begab sich in die Mägdekammer u. in das Wohnzimmer u. ließ durch zwei Personen an der Stelle im Stadel, wo die Leichen gefunden worden waren, ein mächt. Geschrei aufführen. Die Uhr des Richters und der Personen war vorher genau auf die Minute gleich eingestellt u. genau zur verabredeten Zeit wurde geschrien. Von den Schreien war weder in der Mägdekammer noch im Wohnzimmer irgend etwas zu hören.
Quelle: https://wiki.hinterkaifeck.net/wiki/Berichte:_1922-04-06_Wiessner_Konrad,_Oberamtsrichter

Vielleicht kann man den Text aber auch so angehen, indem man die Aussageintention des Berichtsverfassers beleuchtet, trotz bzw. eben wegen dieser unvollständigen Faktenlage des Berichts.

Letztlich scheint es dem Verfasser des Berichts ja darum gegangen zu sein, dass es auf die Ermittler verwunderlich gewirkt hat, warum eine Person nach der anderen überhaupt in den Stadel bzw in die Falle gelockt werden konnte, wenn diese doch durch die Geräusche gewarnt gewesen wären. Eine Erklärung wäre die gewesen, dass eben keine Geräusche im Wohnbereich zu hören gewesen waren, trotz offener Türen, was man durch den Schreitest eben erklären bzw messbar bestätigen wollte.

Es ist doch eigentlich davon auszugehen, dass die Ermittler ihren damaligen Möglichkeiten entsprechend weitestgehend professionell vorgingen, wenn sie schon akribisch einen Schreitest durchführten, mit Zeitmessung und Allem. Bzgl des Schreitests, waren sie auch mWn erfahren genug.

Es könnte zumindest so gewesen sein, vielleicht aufgrund eines lauten Geräuschpegels im Stall selbst durch die Kühe oder durch die holz- und lehmartige Beschaffenheit der Wände und Böden, dem herum liegenden Heu, Stroh, etc, dass Schreie im Wohnbereich trotz offener Tür nicht hörbar waren.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.04.2026 um 18:16
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Möglicherweise waren der/die Täter längere Zeit vor Ort.
Das wäre ein Grund alle zu töten. Trotzdem scheint Raubmord aufgrund der anderen Fakten ja eher unwahrscheinlich.
Zitat von Serval69Serval69 schrieb:Mordlust, Blutrausch, ... oder um es mal ganz makaber zu beschreiben: Der Täter könnte sich gedacht haben, dass es nach vier Erwachsenen und einem Kind, darauf nun auch nicht mehr ankommt.
Ich weiß nicht ob es Blutrausch als Kategorie wirklich gibt aber eine Art Mordlust scheint mir das plausibelste Szenario für die Tötung der ganzen Famile. 1922 gab es viele Menschen in Deutschland, die nach 4 Jahren im Schützengraben extrem verroht und abgestumpft waren. Viele hatten den Schluss gezogen, dass ein Menschenleben praktisch keinen Wert besitzt.


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06.04.2026 um 21:33
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Bzgl des Schreitests, waren sie auch mWn erfahren genug.
Ich bezweifele, dass jemand, dem überraschend eine Reuthaue über den Schädel gezogen wird, überhaupt noch einen Schrei ausstoßen kann.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.04.2026 um 22:21
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Ich bezweifele, dass jemand, dem überraschend eine Reuthaue über den Schädel gezogen wird, überhaupt noch einen Schrei ausstoßen kann.
Das denke ich auch. Aber was hätte den Gruber dann genötigt, ohne sich überhaupt etwas drüberzuziehen, nochmal aus dem Bett zu kommen und in den Stadl zu gehen? Wenn einem etwas merkwürdig vorkommt und man sich z.B. wundert, wo die anderen bleiben, dann hat man doch noch die paar Sekunden Zeit, sich etwas anzuziehen.

Irgendwie passen die Abläufe hinten und vorne nicht.


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06.04.2026 um 22:23
@megavolt
na entweder war er voll Ärger, weil die Frauen so lange ausblieben und er in seiner Ruhe gestört war oder er war doch akut alarmiert.
Sich Zeit zu nehmen zum Anziehen hätte ja bedeutet, diese Zeit auch zu haben.
Für mich passen die Abläufe absolut


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06.04.2026 um 22:28
@jaska
Im Nachhinein ist man natürlich, erst recht als Außenstehender, schlauer. Aber er rechnet damit, dass sich jemand im Haus rumtreibt, trotzdem geht er als erster seelenruhig ins Bett. Edit: wenn ich die Tage vorher Schritte auf dem Boden höre, Spuren im Schnee finde etc., dann schlafe ich doch eher in Klamotten, teile ggf. auch Wachen ein, damit immer einer wach ist.
Irgendwann wundert er sich, wo u.a. seine Frau bleibt. Da müsste einem doch wieder der Gedanken kommen: ev. brennt hier gerade etwas an. Und dann geht man trotzdem barfuss und in Unterhose in den Stadl, ohne Waffe, ohne alles, und tritt arglos durch die Türe und wird niedergeschlagen. Er ist doch durch die Küche. Warum kein Messer, kein Hackebeilchen, das muss es doch da gegeben haben.
Das klingt doch irgendwie dumm. Und ich glaube, er war nicht dumm.


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Mordfall Hinterkaifeck

06.04.2026 um 22:44
@megavolt
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:wenn ich die Tage vorher Schritte auf dem Boden höre, Spuren im Schnee finde etc., dann schlafe ich doch eher in Klamotten, teile ggf. auch Wachen ein, damit immer einer wach ist.
Naja, Du kannst das ja so handhaben. Ich halte den Rückschluss auf Gruber für nicht zwingend. Andere Zeit, andere Generation, anderes Bewusstsein über mögliche Gefahren, anderer Charakter, andere Lebenserfahrung, anderes Selbstbild in Bezug darauf, was machbar ist und was nicht...


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06.04.2026 um 23:28
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:Ich bezweifele, dass jemand, dem überraschend eine Reuthaue über den Schädel gezogen wird, überhaupt noch einen Schrei ausstoßen kann.
Ja, aber während die Eine gewürgt wird, wird die Andere nicht dastehen und taten- und geräuschlos da herumstehen und abwarten. Zum Beispiel.

Eine starke Dynamik würde ich da schon erwarten und dazu eben auch entsprechend laute Geräusche oder Schreie.

@megavolt
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Das denke ich auch. Aber was hätte den Gruber dann genötigt, ohne sich überhaupt etwas drüberzuziehen, nochmal aus dem Bett zu kommen und in den Stadl zu gehen? Wenn einem etwas merkwürdig vorkommt und man sich z.B. wundert, wo die anderen bleiben, dann hat man doch noch die paar Sekunden Zeit, sich etwas anzuziehen.
Was ich eher nicht nachvollziehen kann, ist ein Szenario, in dem der oder die Täter herum stehen und warten bis der nächste den Stadel betritt. Was wäre, wenn der Nächste erst nach einer halben Stunde auf die Idee kommt, mal nach den Frauen zu sehen. Warum sollte ein Jemand die Ausbleibenden schon nach kurzer Zeit vermissen? Ein Wundern des Nächsten über das Ausbleiben der Anderen dürfte erst nach einiger Zeit erfolgen bzw aus Sicht eines Täters auch nicht anders zu erwarten sein, finde ich.

Dieses Nichtstun in der Wartehaltung muss ein Täter erst mal aushalten. Gerade 2 brutale Morde begangen und dann Ausharren, bis der Hausherr kommt? Der Hausherr möglicherweise bewaffnet oder gar aus anderer Richtung (Maschinenhaus) kommend.. Ziemlich riskant und die Kontrolle über die Situation ginge auch flöten.


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