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Der Yogtze-Fall

7.639 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

10.04.2019 um 16:57
Slaterator schrieb:Vermutung ist ganz einfach, dass die schauspielerische Darstellung des GS im Beitrag von XY beim Zuschauer einfach den Eindruck wahnhaften/psychotischen Handelns erweckte.
So einfach nicht. Ede Zimmermann hat schon in der Anmoderation so etwas in die Richtung angedeutet.
Mehr ging damals auch nicht. Über psychische Krankheiten wurde damals nicht so differenziert geredet, schon gar nicht nach aussen hin.
Da war einer halt "normal" oder "verrückt"

Die Situation in der Kneipe ( Papillon) scheint mir etwas zu sehr geschauspielert.
Es wurde gesagt, das die Kneipe an dem Abend nur von ein paar Stammgästen besucht war.
Gleichzeitig wurde im Beitrag erwähnt, das Stoll dort öfters verkehre, er also quasi auch ein "Stammgast" war.
Das wurde so aber nicht gezeigt. Dennoch bekam er von dem Wirt erst einmal einen Schnaps ausgegeben auf den Schreck.

Das irgend welche bösen Buben im Papillon auf Stoll gewartet haben könnten, kann man wohl ausschließen. Es wird ziemlich genau ermittelt worden sein, wer die wenigen Gäste waren ( Stammpublikum) und es wäre ungeheuer aufgefallen. säßen dort an einem Donnerstag abend Ortsfremde herum. Außerdem ist Stoll alleine von dort wieder weg.

Zu den Autos mit anderen Kennzeichen, die von einer ansonsten ahnungslosen Dorfbewohnerin gesehen worden sind, wird es vermutlich eine einleuchtende Erklärung geben.
Das ist erst einmal keinesfalls mysteriös, wenn jemand auf dem Dorf Besuch mit ortsfremden Kennzeichen hat, zeigt aber auf, wie die kleinsten Besonderheiten in dem Dorf auffallen.
Ein Grund mehr, nicht bei Stoll auf dem Lande vor zu fahren, wenn es sich um kriminelle Machenschaften handelt.
Die Besucher werden identifiziert worden sein als Freunde, Bekannte, Verwandte usw.
Auf jeden Fall wurden keinerlei "fremde" Fahrzeuge thematisiert im xy Beitrag.
schluesselbund schrieb:Erst nach dem Besuch des Papillons, und dem späteren auftauchen bei Frau Hellfritz scheint ein Mysterium vorzuliegen. Und kann auch seiner leichten Depression geschuldet sein. Wie schon zuvor angedacht wurde, suchte Stoll bei Frau Hellfritz eine Aussprache. naheliegend wäre da seine Lebenssituation.
Volle Zustimmung.
Was sollte er auch von der alten Dame sonst gewollt haben.
Ihn hat es zu seinem Heimatdorf gezogen, vielleicht auch, weil er bei seinen Eltern übernachten wollte, mit denen sprechen usw.
Dann war aber alles dunkel, nur bei der ihm seit seiner Kindheit gut bekannten Nachbarin Fr. Hellfritz flimmerte noch der Fernseher.

Man muss die Verhaltensweisen des Stoll an dem Abend auch unter dem Eindruck der zu Hause vorgefallenen Eskallation betrachten.
Da ist auch ein stundenlanges zielloses Umherfahren völlig erklärbar.
schluesselbund schrieb:Von Verfolgungsgedanken oder gar verfolgt werden mag ich da beim besten Willen nichts erkennen. weder beim Besuch des Papillons noch bei Frau Hellfritz.
Vom verfolgt werden kann man wirklich nichts erkennen. Weder im Papillon noch bei Fr Hellfritz. Und es wäre wohl aufgefallen nachts auf dem menschenleeren Lande.
Aber das Stoll sich subjektiv verfolgt fühlte, das wurde im Beitrag und auch schon in der Anmoderation deutlich heraus gestellt


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10.04.2019 um 17:34
mattschwarz schrieb:eine Einschätzung kann sich auch aus der Gesamtschau ergeben.
Ich würde eher sagen, eine Einschätzung kann sich überhaupt nur aus der Gesamtschau ergeben.
mattschwarz schrieb:warum sich nicht unter Leute begeben, die man kennt, wenn man verfolgt wird?
[...] Wo und wann ist Stoll nachweisbar umhergeirrt?
[...] Der Unfall sagt gar nichts. Er ist ja nicht einmal gefahren
Naja, die Kneipe lag immerhin einige km weit weg, und nachts irgendwo herumzugeistern, was er ja letztlich getan hat, ist vermutlich riskanter als zu Hause zu bleiben und das Telefon in der Nähe zu haben. Ich würde jedenfalls in der Situation nicht losziehen.

Einen Nachweis, dass er umhergeirrt ist, gibt es nicht, aber er scheint ja mehrere Stunden im Auto oder im Freien verbracht zu haben, zuerst zwischen Papillon und Hellfritz. Denn Zeugen, bei denen er gewesen wäre, wurden nicht ausfindig gemacht. Stoll ist jedenfalls mitten in der Nacht 3 Std. herumgegeistert, wo auch immer. Das würde ich schon als merkwürdig bezeichnen.

Ich meinte den ersten Unfall. Also die alte Frage: absichtlich überfahren oder eben nicht. Wenn absichtlich, warum dann nackt? Wenn versehentlich, warum dann überhaupt?
schluesselbund schrieb:Aber es trägt ganz sicher zur Meinungsbildung bei. Ob der Dialog wie er in XY geführt wurde zutrifft, da dürfen doch erhebliche Zweifel aufkommen. Und aus der Summe ergibt sich dann eben eine Psychose.
Ich schrieb ja, für mich spielt das keine Rolle, auch nicht unbewusst. Und zwar deshalb, weil ich die ganze XY-Darstellung relativ abwegig finde, angefangen von den Dialogen mit seiner Frau bis hin zu der Tatsache, dass sie ihn unter diesen Umständen einfach ziehen lässt, nachdem er von Todesangst spricht. Ich schrieb das hier irgendwo schon mal ausführlicher. Aber die Faktoren, die ich oben nannte, sprechen für sich, dazu braucht es gar keine XY-Sendung.
schluesselbund schrieb:Nur bevor eine Psychose eintritt, muss ein schwere Erkrankung vorliegen.
Nö, das stimmt nicht. Eine Psychose kann durch alles mögliche ausgelöst werden. Einmalige Einnahme von Drogen kann schon reichen (womit ich gar nicht auf Stolls angeblichen Kontakte diesbezügl. anspielen will).
schluesselbund schrieb:Erst nach dem Besuch des Papillons, und dem späteren auftauchen bei Frau Hellfritz scheint ein Mysterium vorzuliegen.
Also Verfolgungswahn – und damit ging es ja los – ist ja nun eine der typischen Reaktionen bei einer Psychose, um nicht zu sagen: der Klassiker. Klar kann auch tatsächlihc jemand hinter ihm her gewesen sein. Aber wie ich schon schrieb: Die Summe macht's.


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Der Yogtze-Fall

10.04.2019 um 17:39
Grundsätzlich ein paar Gedankengänge:

Bitte Psychose und Depression nicht zu differenziert und abgespalten voneinander betrachten. Es gibt auch eine Depression mit psychotischen Symptomen, welche sogar wesentlich häufiger auftritt als man gemeinhin meint.
Das Stoll depressiv war, dürfte als gesichert gelten. (Vgl. Stern-Crime) ob mit oder ohne psychotische Symptome wird nicht erwähnt.

Für diejenigen, die die fremden Besucher in Stolls Heimatgemeinde als "Freunde des Hauses" sehen: Haltet es ihr für Kausal, dass besagte "Freunde" Stoll aus dem Auto fotografieren?

Das im "Papillion" an besagtem Abend nur Stammpublikum verkehrte, mag ja durchaus richtig sein.
Wer aber sagt, dass das Stammpublikum nicht in die Sache involviert gewesen ist?


Bezüglich meiner Vermutung des Telefonanrufes:
Eventuell haben die "Yogtze-Buben" ja abends im Hause Stoll angerufen, und irgendeine Forderung gestellt? Dies könnte ja durchaus auch den abendlichen Konflikt im Hause Stoll erklären.
Stoll zog dann (vielleicht dazu aufgefordert) die persönliche Diskussion im Yogtze vor.


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10.04.2019 um 17:57
Sakuro schrieb:Haltet es ihr für Kausal, dass besagte "Freunde" Stoll aus dem Auto fotografieren?
Für mich ist eher die Frage, ob das mit dem Fotografieren überhaupt gesichert ist oder ob es nicht eher so fraglich ist wie der YOG'TZE-Zettel.
Sakuro schrieb:Stoll zog dann (vielleicht dazu aufgefordert) die persönliche Diskussion im Yogtze vor.
Ich finde es schwer vorstellbar, nachdem er von der Angst spricht, dass ihn jemand umbringt, eben diesen ominösen Jemand (oder auch mehrere) mitten in der Nacht aufzusuchen. Was ich mich weiterhin frage: Worin soll Stoll eigentlich involviert gewesen sein, dass man ihm derart an's Leder will? Will sagen: Stoll war ein kleines Licht, fuhr einen bescheidenen Golf, und es ist nichts bekannt, was ihn für irgendwelche kriminellen Elemente interessant gemacht hätte. Für mich passen der arbeitslose Lebensmitteltechniker Günther Stoll und die bösen Nichtfreunde, die ihn erst fotografieren und anschließend umbringen, irgendwie nicht zusammen.


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10.04.2019 um 17:58
Sakuro schrieb:Für diejenigen, die die fremden Besucher in Stolls Heimatgemeinde als "Freunde des Hauses" sehen: Haltet es ihr für Kausal, dass besagte "Freunde" Stoll aus dem Auto fotografieren?
Gibt es denn dafür außer Gerüchten auch handfeste Beweise?
Wenn ich mich von Fremden, die in der Nähe meines Hauses parken, bedroht fühle, weil ich angeblich von denen beobachtet und fotografiert werde, dann würde ich mir mit Sicherheit jeweils Zeit, Pkw-Typ und -kennzeichen notieren.
M.W. ist aber von derartigen Aufzeichnungen nie die Rede gewesen!
Also Ausdruck von Verfolgungswahn?


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10.04.2019 um 18:09
@Hannes_F
Ich finde es schwer vorstellbar, nachdem er von der Angst spricht, dass ihn jemand umbringt, eben diesen ominösen Jemand (oder auch mehrere) mitten in der Nacht aufzusuchen. Was ich mich weiterhin frage: Worin soll Stoll eigentlich involviert gewesen sein, dass man ihm derart an's Leder will? Will sagen: Stoll war ein kleines Licht, fuhr einen bescheidenen Golf, und es ist nichts bekannt, was ihn für irgendwelche kriminellen Elemente interessant gemacht hätte. Für mich passen der arbeitslose Lebensmitteltechniker Günther Stoll und die bösen Nichtfreunde, die ihn erst fotografieren und anschließend umbringen, irgendwie nicht zusammen
Mit viel Pech kann man auch als Unbeteiligter an zwielichtige Gestalten geraten. Das typische zur falschen Zeit am falschem Ort reicht dabei oftmals vollkommen aus.


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10.04.2019 um 19:41
@Sakuro
Da liegt ein Missverständnis vor.
Stoll wurde angeblich bei einem Besuch der nächsten Kleinstadt fotografiert.
Das hat nichts mit den Fahrzeugen, die vor Stolls Tür parkten zu tun.

Da wurde vom Stern Crime Reporter 2018 eine x beliebige Dorfbewohnerin gefragt und die erzählte, das des Öfteren ein (oder auch verschiedene) Fahrzeuge mit Siegener Nummer vor dem Haus der Stolls gesehen worden seien.
Ansonsten berichtet diese auch nur vom „Hörensagen „
Ob diese Fahrzeuge überhaupt etwas mit dem Fall zu tun haben , wird nirgendswo erwähnt.
Auch bei Xy wurde nicht nach den Fahrzeugen gefragt,so dass die plausibelste Lösung für mich wohl ist, das es sich um Bekannte zu Besuch gehandelt haben muss.


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10.04.2019 um 20:33
Nightrider64 schrieb:die erzählte, das des Öfteren ein (oder auch verschiedene) Fahrzeuge mit Siegener Nummer vor dem Haus der Stolls gesehen worden seien.
Wobei Siegener Kennzeichen in Anzhausen -logischerweise- absolut nichts besonderes gewesen wären.

...ich vermute aber mal, dass Du Hagener Kennzeichen meintest - denn die wären in Anzhausen schon annähernd etwas besonderes gewesen


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10.04.2019 um 20:47
Eigentlich ist der Fall unlösbar. Auch mit den neuen Details seit der Stern Crime.

Es gibt 2 Möglichkeiten: GS fuhr zu den Tätern oder die Täter passten GS irgendwo ab.

Ich denke eher GS fuhr zu den Tätern, da ein abpassen an jeder uns bekannten Stelle zu auffällig gewesen wäre.

Das GS zufällig an einen Ort fuhr und dort wiederum unbekannte eine Tat verübten, halte ich für ausgeschlossen. Das wäre zu viel Zufall in diesem Kriminalfall.

Ich denke da eher an einen geschlossenen Ort, so eine Art Clubhaus, etwas abseits einer Ortschaft oder am Ende einer Ortschaft, wo keine Wohnhäuser mehr stehen.

Wenn dem Verbringen GS nicht einem Krankenhaus galt, könnte man allerhöchstens noch versuchen Personenkreise bzw. Gruppen von damals einzukreisen und eine Verbindungen von von Hagen zu Anzhausen, Wilnsdorf und Haigerseelbach herzustellen. Also welche Gruppierung war an beiden Ortschaften zur damaligen Zeit gleichzeitig aktiv.

Gab es damals Gruppierungen, welche in beiden etwas weiter entfernten Ortschaften in Verbindung standen. Aber selbst dann wären es nur Vermutungen.

Wenn es wirklich irgendwelche üblen Leute einer Gruppierung waren, kann man sich denken, dass da niemand den Verdacht äußert, auch nicht nach so langer Zeit, da es vielleicht auch schon die nächste Generation der "Brüder" gibt und man doch besser nichts sagt....

Und vielleicht waren Personen dieser Gruppierung auch als in der Kneipe.

Ich könnte mir gut vorstellen:

GS hatte Stress mit der Gruppierung und sollte in Private "Club"Haus kommen um was um regeln, fuhr aber erst in die Kneipe mit der Hoffnung vereinzelte oder besten Falls nur einen dieser Personen anzutreffen. Vielleicht erst mal bissel Quatschen um die Situation etwas runter zufahren, sein Standpunkt einer Person welche mehr zu sagen hat zu übermitteln mit der Hoffnung, das es dann leichter ist dort mit jemand aufzutauchen, mit den man vorher was gezwitschert hat, die Situation sich gelockert hat.

Natürlich alles nur meine Gedankengänge und keine Tatsachen.


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10.04.2019 um 21:16
ayahuaska schrieb:Es gibt 2 Möglichkeiten: GS fuhr zu den Tätern oder die Täter passten GS irgendwo ab.
Da werden aber mehrere Szenarien von vorn herein ausgeblendet. Z.B. ein Unfall, bei dem der (warum auch immer) nackt am Boden liegende Stoll von völlig Unbekannten überrollt wurde.
ayahuaska schrieb:Ich denke eher GS fuhr zu den Tätern, da ein abpassen an jeder uns bekannten Stelle zu auffällig gewesen wäre.
Schön und gut. Aber was sollte das Donnerstags nacht um 2:00?
Da hätte man sich wohl eher in einer Stadt getroffen, wenn man was zu regeln gehabt hätte.
ayahuaska schrieb:Das GS zufällig an einen Ort fuhr und dort wiederum unbekannte eine Tat verübten, halte ich für ausgeschlossen.
Und wieder wird von einer "Tat" ausgegangen. Alles Andere wird ausser Betracht gelassen

@ayahuaska
Denk doch mal an die Zusammenhänge, die auch gegeben sein müssen.


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10.04.2019 um 21:21
@Mc_Manus
Gut. es waren wohl Hagener Kennzeichen.
Aber ist das ein Anzeichen, das Stoll in irgend etwas verwickelt war?
Ich denke nein.
Hier wird einerseits von absolut konspirativen Verhalten ausgegangen, das 30 Jahre nie etwas heraus kommt.
Andererseits sollen die "Täter" ihre Fahrzeuge auffällig in dem Mini Dorf vor Stolls Tür geparkt haben?
Das passt doch hinten und vorne nicht zusammen.
Nur weil 30 Jahre später eine "Zeugin" irgend etwas vom "Hörensagen" berichtet,muss das noch nichts für den Fall bedeuten.


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10.04.2019 um 21:23
ayahuaska schrieb:Es gibt 2 Möglichkeiten: GS fuhr zu den Tätern oder die Täter passten GS irgendwo ab.
Oder es gab überhaupt keine Täter in dem implizierten Sinn. Sondern nur solche, die nach einem Unfall Fahrerflucht begingen.


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10.04.2019 um 21:36
Nightrider64 schrieb:Da werden aber mehrere Szenarien von vorn herein ausgeblendet. Z.B. ein Unfall, bei dem der (warum auch immer) nackt am Boden liegende Stoll von völlig Unbekannten überrollt wurde.
Hannes_F schrieb:Oder es gab überhaupt keine Täter in dem implizierten Sinn. Sondern nur solche, die nach einem Unfall Fahrerflucht begingen.
klar könnte ein Unfall gewesen sein, dass bestreitet niemand.

Aber, ich denke eher, dass es keiner war und zwar wegen der Aussage: alle sind gegen mich...
Er hatte Todesangst.

Besonders an dem Tag als es passierte.... Da muss sich Meinung nach was zugespitzt haben was einem Datum galt in welcher er was regeln musste, was tun musste (es aber nicht zufrieden stellend war) oder er was abzuwenden versuchte (vielleicht durch gut zureden)

Das ausgerechnet an diesem verhängnisvollen Tag seine Hellseherei von wegen "es passiert heute was ganz fürchterliches" ein normaler Unfall war.. hm ich weiß nicht... für mich weniger Vorstellbar wie die Theorie der "bösen Jungs" aka yogtze buben


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10.04.2019 um 21:58
ich geh mal rein von Wahrscheinlichkeiten aus, wenn jemand schon andeutungen macht, das gewisse Leute was gegen einen haben und man befürchtet, dass was ganz schlimmes an einem konkreten Tag passiert, dann macht ein Unfall wenig Sinn.

Ein Unfall kann man nicht vorhersagen... ok Siebter Sinn aber den lasse ich mal außen vor.

Aber wenn es wirklich ein "Stichtag" gab, bei welchem man Angst haben muss, dass was nicht so läuft wie erwartet und dies dann unangenehme Konsequenzen zur Folge hat... dies könnte man erahnen. Auf jeden Fall rein von der Logik her wahrscheinlicher als seinen eigenen Unfall vorauszusagen.


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10.04.2019 um 22:03
ayahuaska schrieb:Das ausgerechnet an diesem verhängnisvollen Tag seine Hellseherei von wegen "es passiert heute was ganz fürchterliches" ein normaler Unfall war.. hm ich weiß nicht... für mich weniger Vorstellbar wie die Theorie der "bösen Jungs" aka yogtze buben
Ganz genau. Warum spricht den der Stoll von was fürchterlichen, das passiert? Wenn der Stoll vorgehabt hätte völlig abzudrehen, dann wäre es ja für ihn nicht fürchterlich, sondern so gewollt. Ich schließe daraus, dass der Stoll etwas UNGEWOLLTES kommen sah. Sich auszuziehen und sich umnieten lassen wäre ja GEWOLLT und in dem Sinn nicht fürchterlich sondern gewünscht. Ergo komme ich zu den Yogtze-Buam. Nette Jungs eigentlich, solange man es sich mit ihnen nicht verscherzt. Und genau das hat der Stoll gemacht.
ayahuaska schrieb:Ich denke da eher an einen geschlossenen Ort, so eine Art Clubhaus, etwas abseits einer Ortschaft oder am Ende einer Ortschaft, wo keine Wohnhäuser mehr stehen.
Stimmig. Genau da fand ne kleine Unterredung statt. Zuerst freundlich, aber verbindlich im Ton. Klare Ansagen. Nur der Stoll funktionierte nicht so wie gewünscht. Man beschloss die Zügel etwas anzuziehen um den Stoll wieder auf Kurs zu bringen. Im Wege einer einsetzenden Gruppendynamik verlor man etwas das Augenmaß.. Stolls unkooperatives Verhalten setzte eine Gewaltspirale in Gang. Letztlich verlor man die Nerven.


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10.04.2019 um 22:45
ayahuaska schrieb:Das ausgerechnet an diesem verhängnisvollen Tag seine Hellseherei von wegen "es passiert heute was ganz fürchterliches" ein normaler Unfall war.. hm ich weiß nicht...
mattschwarz schrieb:Wenn der Stoll vorgehabt hätte völlig abzudrehen, dann wäre es ja für ihn nicht fürchterlich, sondern so gewollt. Ich schließe daraus, dass der Stoll etwas UNGEWOLLTES kommen sah.
Ja, Stoll sah etwas kommen. Er hatte nicht vor abzudrehen, sondern er ist ohne diesen Vorsatz abgedreht. Er fühlte sich verfolgt, hatte eine dunkle Vorahnung und hat diese dann "umgesetzt", aber nicht weil er das gewollt hätte. Ein normaler Unfall war es in dem Sinne natürlich nicht, sondern "self fulfilling prophecy".


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10.04.2019 um 23:10
Hannes_F schrieb:Er hatte nicht vor abzudrehen, sondern er ist ohne diesen Vorsatz abgedreht. Er fühlte sich verfolgt, hatte eine dunkle Vorahnung und hat diese dann "umgesetzt", aber nicht weil er das gewollt hätte. Ein normaler Unfall war es in dem Sinne natürlich nicht, sondern "self fulfilling prophecy".
Ne, ne nicht der Stoll sondern die Yogtze-Buam sind abgedreht. Der Stoll wurde hier übel in die Mangel genommen. Der Stoll hat sich hier keinen Druck eingebildet, der Druck war real da. Der Stoll handelte auch nicht wirr, sondern völlig rational. Die Ereignisse haben sich zugespitzt und Stolls Plan der Deeskalation ging nicht auf. Klar, im Nachhinein wäre die Polizei als Anlaufstelle sinnvoller als Frau Hellfritz gewesen. Nur dachte der Stoll noch, dass er mit am Kartentisch sitzt. In Wirklichkeit war er nur noch Beifahrer mit einem Onewayticket


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10.04.2019 um 23:39
mattschwarz schrieb:Ich glaube auch nicht, dass der Stoll im Papillon auf die Yogtze-Buben getroffen ist und dort was besprochen wurde. Das wäre auch zu auffällig. Wenn dann eher vor dem Laden, wäre diskreter.
Das mag ich nicht bestreiten. Wenn er vor dem Laden auf die späteren Aggressoren traf, dann aber eher nachdem er in der Schluckhalle vom Hocker fiel und das Etablissement verließ. Die kurzweilige Synkope darauf zurückzuführen ist zwar theoretisch vertretbar, doch auf den Wirt wirkte er scheinbar völlig normal bis er schließlich vom Hocker kippte. Nach einer solchen Unterredung, die ihn anschließend sogar die ganze Nacht auf Trab hielt, hätte ich persönlich ein auffälligeres Verhalten erwartet. Zudem wirkt es etwas komisch, dass er nach der angenommenen Uneterredung überhaupt ins Papillon geht und dann so früh/unplanmäßig wieder verlässt. Hätte er Zeit überbrücken müssen, passt der kurze Aufenthalt nicht. Trotz Synkope. Wenn nicht, warum fuhr er nicht heim ?
mattschwarz schrieb:Dass mit dem geplanten Mutbier scheint mir schlüssig. Vielleicht musste er vor einem später geplanten Treffen aber auch einfach Zeit totschlagen. Seiner Frau hätte er ja schlecht erklären können, wenn er erst um sagen wir mal 2:00 Uhr aufgebrochen wäre. Ein sehr spätes Zurückkommen wäre hingegen locker durch ein "wir haben uns verratscht" erklärbar gewesen.
Das klingt logisch. Ich vermute, an diesem Abend/in dieser Nacht bzw. spätestens am Vormittag/Morgen des Folgetages lief für ihn irgendein -ich nenne es mal- "Ultimatum" ab, an dessen Ende er aber nicht das gewünschte/geforderte Ergebnis zu liefern im Stande war. Deshalb steigerte sich an diesem Abend mit fortschreitender Zeit sein Unbehagen in Panik und Todesangst, weil er die Konsequenzen fürchtete und keine Lösung in Sicht war. Als die Ablenkung daheim vlt. nicht mehr ausreichte, seine Angst zu kompensieren, beschloss er ins Papillon zu fahren und ggf. nach einem Mutbier die Aggressoren um Aufschub zu bitten.
Hannes_F schrieb:Für mich spielt die Darstellung in xy überhaupt keine Rolle. Sondern es stellt sich die Frage, wie die Merkwürdigkeiten des Herrn Stoll sich in der Summe erklären lassen. Die Verfolgungsgedanken, die Fahrt zur Kneipe, obwohl er sich verfolgt fühlte (da bleibe ich doch lieber zu Hause), der Sturz vom Barhocker, die Wirkung auf Frau Hellfritz, Stolls merkwürdige Aussage, das Umherirren mitten in der Nacht, die Fahrt Richtung Hagen, die Nacktheit, schließlich der Unfall. Natürlich lassen diese Vorkommnisse im Einzelnen auch anders erklären als mit einem psychotischen Verhalten. In der Summe ist es schon merkwürdig, dass so vieles zusammenkommt.
Du hast Recht, die Darstellung spielt aus Sicht eines Kriminalisten keine Rolle. Da entscheiden Fakten, Indizien, Beweise und die nüchterne Betrachtung von Einzelheiten bzw. des großen Ganzen. Doch ein Einfluss hatte die Darstellung schon. Von Anfang an wurde dem Zuschauer seitens XY suggeriert, dass nicht ganz klar ist, ob die "Bedrohung" real oder eingebildet war. Natürlich, die Ermittler konnten weder ein Motiv möglicher Täter, noch eine belegte Bedrohung feststellen. Doch so wurde von vorn herein der Grundstein für das mutmaßlich psychotische Handeln des GS gelegt.

Wenn man jetzt - so wie Du es scheinbar machst- völlig zu Recht und korrekterweise den Fall ganz nüchtern betrachtet, drängt sich mir die Psychose offengestanden nicht auf. Auch wenn ich jetzt keine fiktiven Prozentzahlen von Wahrscheinlichkeiten in den Raum stellen möchte, sind die bemerkenswerten Verhaltensweise sehr gut auch rational bzw. ohne jedes pschotische Handeln zu erklären. Nichts spricht zwingend für eine Psychose. Einzige Ausnahme ist Stolls Nacktheit. Die mit rationalem Handeln und ohne Psychose zu erklären ist schwer, wenn man von einem allein handelnden GS ausgeht. Doch was, wenn er sich nicht allein (und freiwillig) entkleidete ? Es darf nicht vergessen werden, dass wir den ersten Geschehnisort (Unfall/Tat 1) weder kennen, noch wissen, warum er dort war, ob und wenn ja wen er traf und warum er in welcher Situation überfahren wurde. Wir wissen auch nicht, wie lang er sich am ersten Geschehnisort aufgehalten hat. Es gibt deshalb einen großen Spielraum, der die Nacktheit von GS möglicherweise erklären könnte, wenn man irgendetwas über die Umstände am ersten Geschehnisort wüßte. Das tun wir nicht. Ergo ist die Nacktheit ggf. logisch erklärbar, wenn die entspr. Informationen vorliegen. So lange nehme ich es ersteinmal als gegeben hin, da Nacktheit kein zwingendes Indiz für eine Psychose ist.
mattschwarz schrieb:3.
Sturz vom Hocker: Punkt für Dich. Das passiert normalerweise nicht. Daher 90 %
Das sehe ich etwas anders. Eine kurz andauernde Synkope kann viele Ursachen haben, die nichts mit einer Psychose zu tun haben. Von Dehydration, wenig Nahrung, Sauerstoffmangel, Kreislaufproblemen und, und, und... angefangen, bis hin zu neurologischen Ursachen. Und es geschieht nicht so selten, wie man vlt. annehmen mag. Hier zu 90% eine psychotische Ursache zu sehen, ist schlicht falsch.
schluesselbund schrieb:Aber es trägt ganz sicher zur Meinungsbildung bei. Ob der Dialog wie er in XY geführt wurde zutrifft, da dürfen doch erhebliche Zweifel aufkommen. Und aus der Summe ergibt sich dann eben eine Psychose. Nur bevor eine Psychose eintritt, muss ein schwere Erkrankung vorliegen. Und genau diese war Frau Stoll nicht bekannt. Und konnte auch nicht ermittelt werden. Unstrittig scheint mir dagegen, dass Stoll wohl depressiv war. Anbei die Ehe mehr schlecht als recht war.
Eine depressive Episode kann, muß aber keinesfalles mit einer so lang andauernden, intensiven Psychose einhergehen. Im Gegenteil. Psychosen dieser Intensität sind eher bei Patienten der Fall, die bereits zuvor mit kürzeren, weniger intensiven Psychosen zu kämpfen hatten. Schwer vorstellbar, dass GS so schwer erkrankt war, ohne das irgendjemand davon Kenntnis erlangt haben sollte. Zudem wirken diese Symptome erfahrungsgemäß sehr erschreckend auf die Patienten. Um nicht negativ aufzufallen und um sich nicht selbst und andere Personen zu gefährden, konsultieren viele dieser Patienten einen Arzt, der dann für gewöhnlich mit Therapie und medikamentös gegensteuert. Bei Stoll wurden jedoch weder Medikamente, noch sonstige Indizien für eine ärztliche Behandlung gefunden oder darüber berichtet. Selbst seine Frau berichtete nichts darüber. Ich leite daraus ab, dass GS mit hoher Wahrscheinlichkeit unter depressiven Episoden gelitten haben mag, diese jedoch bislang (noch) keinen so schweren Grad erreicht und mit psychotischen Zuständen einhergegangen waren.
schluesselbund schrieb:Das vom Barhöcker fallen kann doch nicht mit Psychos oder einer Depression seine Erklärung finden.
Nein, plötzliche, kurze Synkopen haben in den meißten Fällen andere Ursachen, was eine Psychose jedoch nicht gänzlich ausschließt. Sie ist nur nicht besonders wahrscheinlich.
Nightrider64 schrieb:So einfach nicht. Ede Zimmermann hat schon in der Anmoderation so etwas in die Richtung angedeutet.
Mehr ging damals auch nicht. Über psychische Krankheiten wurde damals nicht so differenziert geredet, schon gar nicht nach aussen hin.
Da war einer halt "normal" oder "verrückt"
Was er andeutete war mMn eher die Ratlosigkeit der Ermittler. Sie kannten weder ein mögliches Motiv, noch konnten sie mögliche Aggressoren auch nur annähernd eingrenzen. Im schwarz/weiß Denken ergibt das dann ein "entweder eingebildet oder nicht". Doch das Fehlen von Motiv und möglichen Tätern ergibt nicht nur diese beiden Möglichkeiten. Ein ungeplantes Eskalieren zum Beispiel von einer eher harmlos begonnenen Lage würde dazwischen liegen und andere Perspektiven eröffnen. Doch das wurde so möglicherweise nicht an- bzw. zu ende gedacht.
Nightrider64 schrieb:Das ist erst einmal keinesfalls mysteriös, wenn jemand auf dem Dorf Besuch mit ortsfremden Kennzeichen hat, zeigt aber auf, wie die kleinsten Besonderheiten in dem Dorf auffallen.
GS wohnte an einer sehr ruhigen Straße ohne Durchgangsverkehr und wenigen, direkten Nachbarn. Das dort Autos mit ortsfremden Kennzeichen beobachtet wurden, deren Insassen teilweise nur beobachteten und nicht ausstiegen bevor sie weiterfuhren, machte einigen Leuten dort etwas Angst. Wäre es das immer gleiche Auto gewesen, hätte man es sicher für einen erklärbaren, nicht ungewöhnlichen Vorgang gehalten. Erst die unterschiedlichen, ortsfremden Fahrzeuge in Kombination mit merkwürdigem Verhalten der Insasen, führte zu einigem Argwohn.
Nightrider64 schrieb:Die Besucher werden identifiziert worden sein als Freunde, Bekannte, Verwandte usw.
Auf jeden Fall wurden keinerlei "fremde" Fahrzeuge thematisiert im xy Beitrag.
Ich bin mir nicht sicher, wann die Ermittler zu diesen Informationen kamen und was daraus für Schlüsse ableiteten. Das es die fahrzeugsichtungen gab, diese bemerkt und auch gemeldet wurden ist hingegen ziemlich sicher.
Hannes_F schrieb:Einen Nachweis, dass er umhergeirrt ist, gibt es nicht, aber er scheint ja mehrere Stunden im Auto oder im Freien verbracht zu haben, zuerst zwischen Papillon und Hellfritz. Denn Zeugen, bei denen er gewesen wäre, wurden nicht ausfindig gemacht. Stoll ist jedenfalls mitten in der Nacht 3 Std. herumgegeistert, wo auch immer. Das würde ich schon als merkwürdig bezeichnen.
Niemand weiß, wo sich GS tatsächlich aufgehalten hat. Niemand weiß, ob er irgendwen besuchte, jemanden traf oder nur ziellos umherfuhr. Die Spur verliert sich ohne Zeugen. Sollten mögliche Zeugen in eine unterstellte kriminelle Handlung zum Nachteil Stolls involviert sein, ist völlig logisch, dass sie nicht ermittelt wurden. Von sich aus hätten sie sich in diesem Fall sicher nicht gemeldet.


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10.04.2019 um 23:40
Habe mir eben nochmal XY angeschaut.

1. Heimszene:
Ich halte das nicht mehr aus. Alle sind sie gegen mich. Ich habe Angst, dass die mir was antun.

2. Szene Filmsprecher:
Er hat seiner Frau in letzter zeit öfter von seinen Ängsten erzählt. Ohne zu sagen ob es einen konkreten Anlass gibt sich vor Jemanden zu fürchten.
Stoll:
Jetzt geht mir ein Licht auf. Schreibt Yogtze auf einen Zettel
Filmsprecher:
Frau Stoll wird später Aussagen, dass ihr Mann etwas notiert hat, und danach sofort wieder ausgestrichen hat.
Stoll:
verlässt die Wohnung mit Einwilligung seiner Frau. Und fährt ins Papillon.

Nun von Verfolgung, Todesangst oder was ich da noch alles gelesen habe, da scheinen die Gedanken über zu quirlen. Und von psychotisch kann schon gar keine Rede sein.


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11.04.2019 um 00:19
schluesselbund schrieb:Habe mir eben nochmal XY angeschaut.
Das ist ohnehin immer eine gute Idee. Das Yogtze-Filmchen ist für mich ein wahrer Leuchtturm der xy Verfilmungen. Sowohl die Dramaturgie als auch die Schauspieler haben hier höchstes Niveau. Herausragend ist für mich v.a. der Wirt des Papillon. Nicht zu vergessen die Musik während des Papillonbesuchs. Ganz großes Kino. Und der Sprecher, Gott habe ihn seelig, war ein wahrer Meister seines Fachs.
schluesselbund schrieb:Nun von Verfolgung, Todesangst oder was ich da noch alles gelesen habe, da scheinen die Gedanken über zu quirlen
Naja, wie definierst Du Todesangst? Stoll sagt, dass er Angst habe umgebracht zu werden. Geht schon ein wenig in Richtung Todesangst, oder?
Slaterator schrieb:Das dort Autos mit ortsfremden Kennzeichen beobachtet wurden, deren Insassen teilweise nur beobachteten und nicht ausstiegen bevor sie weiterfuhren
Was macht es eigentlich für Sinn vor einem Haus zu stehen und zu beobachten oder Stoll zu fotografieren? Richtig, gar keinen! Ist nur auffällig, bringt aber nix. Ausser die Jungs wollten, das Stoll das sieht. A bisserl Druck aufbauen halt. Motto: "Stoll, wir wissen wo du wohnst, wir haben Dich unter Kontrolle, mach kein Scheiss ".


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