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Der Yogtze-Fall

9.414 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 19:54
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Wenn man nun im Oktober um 2 Uhr nachts über die Autobahn läuft, wird man nackt weitaus besser gesehen
und was möchtest Du uns damit sagen?



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 20:01
@Duval
Eine Erklärung, warum man sich nachts auf der Autobahn ganz ohne Paranoia ausziehen könnte wäre, wenn man über die Autobahn zum anderen Parkplatz rennen muss.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 21:32
Das hier ist wildeste Spekulation: Ich kenne Leute, wenn die eine 4 schreiben, les ich ein Y.
Wenn YOG'TZE etwas mit dem Fall zu tun hat, war das Y eventuell eine derart nachlässig geschriebene 4, das O eine 0 und das G eine 6.

406'TZE

Nicht, dass es mich weiter bringen würde.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 21:46
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Stellt sich für mich die Frage, warum ein Mensch, dessen Suizidplan scheiterte, im Sterben liegend mit seinem letzten Atem noch andere mit reinzieht, die ihm helfen wollten.
Wenn man unterstellt, daß Stoll in dem Zustand in dem er sich befand überhaupt noch einen klaren Gedanken fassen und formulieren konnte.
Er wurde gefragt wo die Anderen sind. Die sind weg hat er gesagt
Er wurde gefragt, ob das seine Freunde sind. Nein nicht meine Freunde hat er gesagt
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Drogen oder anderen illegalen Gegenständen ausging bzw. vielleicht immer noch ausgeht.
Die Spur beruht auf einen früheren Aufenthalt in den Niederlanden und wurde auch damals schon ganz schnell als irrelevant verworfen.
(Seinerzeit war jeder, der mal in einem Coffee Shop in NL war ein Rauschgiftsüchtiger und automatisch in der Verbrecherschiene)
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Wenn man nicht rechtzeitig gesehen wird, landet man unter einem Auto - vielleicht auch noch auf dem Parkplatz. G
Da der Körper von Stoll Anhaftungen von Erde und Blätterwerk hatte, gehe ich davon aus, daß er nicht auf der AB überrollt wurde.
Auf der Autobahn liegt meist keine Erde und auch kein Laub, weil es zur Seite gefahren wird.
Ich persönlich halte einen Autobahnparkplatz für nicht unwahrscheinlich
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Zum Punkt "Warum nackt?" las ich viele Hypothesen. Eine lautete, man wird gezwungen, um Waffen und Abhörgeräte ausschließen zu können. Meine Ergänzung: Man könnte (ungefragt) zeigen wollen, dass man unbewaffnet ist.
Eine Möglichkeit, für die es aber keine Hinweise gibt, ganz im Gegenteil.
Man hätte ihn vielleicht gefilzt, vielleicht auch bis auf die Unterwäsche ausziehen lassen, aber komplett nackt? Das doch wohl eher nicht. Wäre ja auch gar nicht nötig gewesen.

Die ganze Verbrechenstheorie mit organisiertem Verbrechen scheitert m.E. daran, daß Stoll weder irgendwie bekannt war polizeilich, noch daß je eine Verbindung in diese Kreise ermittelt werden konnte.

Die ganze Vorgehensweise, wie bei einer solchen angenommenen Straftat vorgegangen sein muß um dieses Spurenbild zu erklären, wäre vollkommen unlogisch und auch vollständig kontraproduktiv.
So hätte man ihn sich wieder anziehen lassen, wenn man ihn gezwungen hätte sich auszuziehen. Ansonsten hätte man keinen Unfall vortäuschen können. Das muß auch jedem, der an einem solchen Verbrechen beteiligt gewesen wäre eingefallen sein, daß das Unsinn ist so einen Unfall vorzutäuschen
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
406'TZE

Nicht, dass es mich weiter bringen würde.
Inzwischen ist wohl auch klar geworden, daß man die Notiz nie zu Gesicht bekommen hat.
Die Buchstabenfolge beruft sich auf die nachträgliche Erinnerung der Ehefrau.
Also weis man nicht, ob die Buchstabenfolge wirklich so stimmt und erst recht nicht, ob diese ominöse Notiz überhaupt etwas mit dem Verlauf des Abends zu tun hat.
Aber immerhin hat es gereicht, daß der Fall bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 22:13
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
wäre, wenn man über die Autobahn zum anderen Parkplatz rennen muss.
Wenn es um die gute Sichtbarkeit gehen sollte, dann genügt es doch völlig, sich nur bis zur hellen Unterwäsche aus zu ziehen.
Außerdem würde ich dann meine andern Klamotten mitnehmen, um sie auf der anderen Seite wieder anziehen zu können.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 22:20
@Nightrider64
Ich versuche, die Gedankengänge der Ermittler nachzuvollziehen, die zunächst von Drogen ausgingen.

Ein LKW-Fahrer berichtete mir von Kollegen, die des Nächtens auf Autobahnraststätten "die Seiten wechseln" - möglichst hell gekleidet. Meine wilde Theorie würde erklären, warum jemand nackt über die Autobahn rennt. Sowas ist gefährlich, auch auf der Beschleunigungs- oder Verzögerungsspur eines Parkplatzes. Man könnte überfahren werden.

Die Beweggründe eines Psychotikers vermag ich nicht zu ergründen - sie enthalten Gewissheiten, die mir verschlossen sind. Ich suchte nach guten Gründen, warum ein Mensch sich nachts (auf der Autobahn) auszieht und überfahren wird.

Ein Grund könnte sein, man will ubedingt gut gesehen werden. Wir Bleichgesichter sind nackt ganz gut zu erkennen. Das zusammen mit Drogen oder sonstigem Schmuggelgut ergab mein Szenario.

Auf einen Autobahnparkplatz würde ich mich, wie erwähnt, nicht festnageln. Es könnte auch ein angrenzender Feldweg sein - einige Parkplätze haben (illegale) Auffahrten. Nur: Was will Herr Stoll da?

Mein erster Gedanke war, er musste pinkeln. Dazu wäre heute der Parkplatz Rehweg geeigneter, weil der hat ein WC, Parkplatz Brunsbecke (trotz passendem Namen) hingegen nicht.
Warum wird man aber nach dem "Abschlagen" von einem anderen Fahrzeug überrollt - und dann noch nackt!? Und warum latscht der Unfallfahrer nicht zur Notrufsäule, meldet sich als Herr Meier aus Bottrop, berichtet von einem sehr schwer Verletzten und entfernt sich, ein Liedchen pfeiffend, sondern lädt ihn in sein eigenes Auto? Wohin will er ihn fahren? Wenn er ihm helfen wollte: Warum entfernt er sich? Bei dem Verletzungsgrad ist man im rechtfertigenden Notstand - sogar ohne Führerschein.

Das macht auf so vielen Ebenen - keinen Sinn.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 22:23
@off-peak
Bis zur Unterhose - so kenne ich das aus den Schwänken eines Ferfahrers.
Allerdings: Wo bleibt die Unterwäsche, wenn man von einem KFZ einmal um welche Achse auch immer rotiert wird? Eventuell versagen die Nähte.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 22:26
Wenn ich ohnehin wieder zurück muss - warum die Klamotten mitnehmen? Bzw.: Vielleicht hatte er die (auf dem Hinweg) unter dem Arm, als es ihn erwischt hat.



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Der Yogtze-Fall

14.09.2020 um 23:26
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Meine wilde Theorie würde erklären, warum jemand nackt über die Autobahn rennt. Sowas ist gefährlich, auch auf der Beschleunigungs- oder Verzögerungsspur eines Parkplatzes. Man könnte überfahren werden.
Interessant. Er hat sich ausgezogen, damit er beim zu Fuß überqueren der Autobahn möglichst nicht überfahren wird.
Aber ist das nicht schon an sich krank, nachts die Autobahn zu überqueren?
Wozu hätte er das tun sollen

davon mal abgesehen wurde er nicht niedergefahren, sondern am Boden liegend überrollt da wo Blätter lagen ,laut xy
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
einige Parkplätze haben (illegale) Auffahrten. Nur: Was will Herr Stoll da?
Na das ganze könnte auch der Endpunkt einer Irrfahrt gewesen sein.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 00:04
@Nightrider64
Aber ist das nicht schon an sich krank, nachts die Autobahn zu überqueren?
Wozu hätte er das tun sollen
Wie ich schrieb: Um alleine zum gegenüberliegenden Parkplatz zu gelangen, dort etwas abzuholen und wieder zurück zum Auto zu gelangen. Zeitaufwand: 5 Minuten. Entdeckungsrisiko durch die Polizei: Nahe 0, wenn man nicht gerade überfahren wird.
davon mal abgesehen wurde er nicht niedergefahren, sondern am Boden liegend überrollt da wo Blätter lagen ,laut xy
Könnte passieren, wenn man auf einem Parkplatz ausrutscht oder aus sonst einem Grund zu Boden geht. Oder wenn man sich auf die Fahrbahn wirft, überrollt wird und zum Parkplatz robbt.
Wäre alles gut gegangen, würden wir uns nicht den Kopf zerbrechen.
Na das ganze könnte auch der Endpunkt einer Irrfahrt gewesen sein.
Eine dissoziative Fugue, auch möglich.

Nur: Warum lädt man nachts einen völlig unbekannten, lebensgefährlich verletzten Nackten in dessen (sic) Auto und fährt mit ihm weiter die Sauerlandlinie hoch? Romantische Gefühle, ein Mann entdeckt sein Herz zweieinhalb Stunden nach Mitternacht vor genau dem Toilettenhäuschen, vor dem man soeben jemanden überrollte, will aber nicht von der Polizei erwischt werden? Sonst hätte man ja einen Unfall gemeldet.
Man wollte helfen: Warum kein Notruf? Karl Müller aus Remscheid ist unverfänglich und man kann sich verkümmeln... Wenn man so besorgt war, dass man selbst losfährt (im rechtfertigenden Notstand, will ich meinen - der Mann erlebt die Ankunft in der Klinik mit dem RTW nicht!) - warum flüchtet man nach dem Unfall und trampt zurück auf der Sauerlandlinie? Wen will man treffen? Wohnt man in die Richtung? Wartet da noch jemand, der besser nicht mehr warten sollte?

Wie gesagt, die ganze Geschichte macht auf ganz vielen Ebenen vor allem eines: Keinen Sinn. Das aber recht gründlich.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 00:36
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Wo bleibt die Unterwäsche, wenn man von einem KFZ einmal um welche Achse auch immer rotiert wird?
1. Wäre dann auch die Unterwäsche beschädigt oder zumindest kaputt
2. War das nicht der Punkt, um den es ging. Es ging um die Sichtbarkeit. Um die zu erreichen, ist es nicht nötig, nackt zu sein. somit ist Dein Argument für Stoll´s Nacktheit zwar witzig, aber ziemlich sicher nicht richtig.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 00:38
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Wie ich schrieb: Um alleine zum gegenüberliegenden Parkplatz zu gelangen, dort etwas abzuholen und wieder zurück zum Auto zu gelangen. Zeitaufwand: 5 Minuten. Entdeckungsrisiko durch die Polizei: Nahe 0, wenn man nicht gerade überfahren wird.
Findest Du das nicht vollständig absurd?
Warum sollte man so etwas tun, das ist nicht nur lebensgefährlich, ja genau genommen völlig irre ?
Entdeckungsrisiko 95 % durch Zeugen. Ein Mann der nachts nackt die Fahrbahn überquert, das ist nicht so oft.
Mal abgesehen davon
Der hätte doch dahin fahren können
und: Ich denke er hätte die Unterhose an behalten.
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
ur: Warum lädt man nachts einen völlig unbekannten, lebensgefährlich verletzten Nackten in dessen (sic) Auto und fährt mit ihm weiter die Sauerlandlinie hoch? Romantische Gefühle, ein Mann entdeckt sein Herz zweieinhalb Stunden nach Mitternacht vor genau dem Toilettenhäuschen, vor dem man soeben jemanden überrollte, will aber nicht von der Polizei erwischt werden? Sonst hätte man ja einen Unfall gemeldet.
Ein Satz: Weil man den Mann überrollt hat, er ihnen leid tut und sie ihn schnellstmöglich, eventuell unterwahrung der Annonymität irgendwo hin bringen, wo man ihm helfen kann.
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
an wollte helfen: Warum kein Notruf? Karl Müller aus Remscheid ist unverfänglich und man kann sich verkümmeln..
Eine mehrere Möglichkeiten der Hilfe. Durchaus nicht die Unauffälligste.
Man mußte damals aber erst mal ein funktionierendes Telefon finden, was nahezu Ortskenntnisse vorraussetzte (es war 1984 )
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
warum flüchtet man nach dem Unfall und trampt zurück auf der Sauerlandlinie?
Die Flucht ist eine Momenthandlung um nicht zu sagen sie war Instinktiv aufgrund von Überforderung mit der Situation. Oder auch ganz überlegt, weil man annonym bleiben wollte.
Ob der Tramper, der angeblich gesichtet wurde der Fahrer des Golf war, weis man nicht.
Wenn ja, wollte er wahrscheinlich weg, im Endeffekt nach Hause

Im Nachhinei ist immer gesagt dies und jenes wäre die bessere Lösung gewesen.
Jeder der schon einmal einen Unfall erlebt hat , der weis, das man da im Schock ist.
Man überlegt nicht lange und handelt instinktiv.



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15.09.2020 um 01:06
@Nightrider64
Auf der A45 gibt es alle 2 km eine Notrufsäule. Die LKW-Fahrer haben über eine von ihnen erfolgreich einen Notruf abgesetzt. Meist stehen nicht weit von Parkplätzen auch welche. Oft sehr zentral.
Eine mehrere Möglichkeiten der Hilfe. Durchaus nicht die Unauffälligste.
Nee, aber mit einem nackten Schwerverletzten durch Hagen gondeln ist nicht viel unauffälliger. Dann vor der Abfahrt in die Böschung schrödern ist maximal auffällig.
Entdeckungsrisiko 95 % durch Zeugen. Ein Mann der nachts nackt die Fahrbahn überquert, das ist nicht so oft.
Mal abgesehen davon
Der hätte doch dahin fahren können
Nachts zwischen zwei und drei ist da sogar dieser Tage nicht viel los. Da sieht einen keiner.
Fahren hätte er können, dann wäre jemand anderes auch gefahren.

Wie dem auch sei - ein Bezug zum irgendgearteten Schmugglermillieu sei unwahrscheinlich. Ich stellte mir nur die Frage, wie man aufgrund eines nackten und überrollten Toten von Polizeiseite sofort auf Drogengeschäfte kam nebst sinnvollen Gründen, warum man nüchtern, nackt und auf z.B. einem Parkplatz überrollt sofort als Drogen- oder Waffenkurier gelten könnte - in diese Richtung wurde ja sehr schnell ermittelt. Daher meine Anmerkung, ich könne das verstehen - da hätte man eventuell auch jemanden, der einem hilft.

Ich suche weiter nach Gründen, warum man sich nachts auf der Autobahn ausziehen könnte. Also, sinnvollerweise.



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15.09.2020 um 01:28
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Auf der A45 gibt es alle 2 km eine Notrufsäule. Die LKW-Fahrer haben über eine von ihnen erfolgreich einen Notruf abgesetzt. Meist stehen nicht weit von Parkplätzen auch welche. Oft sehr zentral.
Hatten wir schon.
Halte ich für eine Idee von vielen auf die man situationsbedingt kommen kann.
Aber die Annonymität ist wahrscheinlich dahin .
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Nee, aber mit einem nackten Schwerverletzten durch Hagen gondeln ist nicht viel unauffälliger. Dann vor der Abfahrt in die Böschung schrödern ist maximal auffällig.
Ist doch gar keiner durch Hagen gefahren.
Kann ja auch sein, man wollte ihn auf die nächste Rasstätte fahren.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 01:34
@Nightrider64
Kann ja auch sein, man wollte ihn auf die nächste Rasstätte fahren.
Einen Sterbenden auf eine Raststätte fahren, nachts um 3 - ich fürchte, das fällt entweder ganz doll auf - oder dem hilft keiner.



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15.09.2020 um 09:58
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Eine Erklärung, warum man sich nachts auf der Autobahn ganz ohne Paranoia ausziehen könnte wäre, wenn man über die Autobahn zum anderen Parkplatz rennen muss.
Moment, Moment. Verstehe ich das richtig? Du meinst Stoll wollte (aus welchen Gründen auch immer) die Autobahn überqueren und hätte sich hierzu aus Sicherheitsgründen ausgezogen damit man ihn besser sieht? Das ist ganz, ganz starker Tobak. Niemand, ich wiederhole ausdrücklich: niemand, der auch nur halbwegs bei klarem Verstand ist, zieht sich nackt aus, um eine Straße "sicher" zu überqueren. Und schon gar nicht werden dabei die Schuhe ausgezogen.
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Warum sollte man so etwas tun, das ist nicht nur lebensgefährlich, ja genau genommen völlig irre ?
Absolut richtig!



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15.09.2020 um 10:33
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Nachts zwischen zwei und drei ist da sogar dieser Tage nicht viel los.
Das hat mich im Aktenzeichen XY Beitrag gewundert, da war auf den Strassen recht viel los, und 1985 gab es ja bestimmt noch deutlich weniger Autos. Ist zwar nur ein eher unwichtiges Detail aber dem Zuschauer wird suggeriert das es um die Zeit doch viele Zeugen gäben müsste.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 12:04
@1cast
Ich erinnere mich an die A6 und die A7 in den 80ern. Mein Vater machte gelegentlich minutenlang das Fernlicht an nachts - er fuhr gerne nachts, da waren fast immer ruhige Verkehrsverhältnisse. An einer Stelle, an der man weit sieht, hätte man über die Autobahn gehen können - sogar einen 200+-kmh-Boliden hätte man da wohl noch rechtzeitig gesehen. Darf halt wirklich nichts schief gehen.

@mattschwarz
niemand, der auch nur halbwegs bei klarem Verstand ist, zieht sich nackt aus, um eine Straße "sicher" zu überqueren. Und schon gar nicht werden dabei die Schuhe ausgezogen.
Vielleicht ja auch, um zu zeigen, man ist unbewaffnet. Auch kein Pistölchen im Schuh. Jemand, der das machen würde, hätte ein gediegenes Ausmaß an Verzweiflung, sehr eindeutige Anweisungen, was er genau wann genau wie zu tun hat und sehr großen Druck, dann auch so zu handeln. Entweder wäre diese Wahnsinnstat unglaublich gut belohnt oder die Konsequenzen bei Nichterfüllung äußerst unerwünscht - vielleicht auch beides. Für 3 Gramm Haschisch betreibt man so einen Aufwand eher nicht, von keiner Seite. Aber, wie gesagt, nicht unser Mann. Ich fragte mich, wie man von Seiten der Polizei auf die Idee kam, ein nackter, nüchterner Toter - das muss ein Schmuggler sein. Das könnte eine Erklärung sein.



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15.09.2020 um 13:14
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
inen Sterbenden auf eine Raststätte fahren, nachts um 3 - ich fürchte, das fällt entweder ganz doll auf - oder dem hilft keiner.
Könnte die schnellste Methode sein um ihm medizinische Hifle zukommen zu lassen damals 1984
Garantiert schneller als einen Notruf von einer Dorf-Telefonzelle deren Standort man vielleicht gar nicht weis abzusetzten

Was soll daran auffällig sein auf eine Rasstätte einzufahren nachts
Wagen in die letzte Ecke gestellt, rein in die Tanke gesagt, da liege einer in seinem Wagen und in der Aufregung verschwinden.
oder halt bei einem Krankenhaus vor der Tür abgestellt zum Pförtner und gemeldet, man habe gerade entdeckt, da liegt einer in seinem Wagen....
und dann ab in dem anderen Fahrzeug

Rasthof finde ich sogar die schnellste Methode.
Da sind immer Leute, u.U auch Sanitäter und die können sich dann weiter kümmern während man einen Abgang macht.
Auch braucht man da keine Beschreibung abgeben, wo man gerade ist, was man so vielleicht gar nicht so genau wusste

Ansonsten, wenn ,man einen Unfall meldet nachts anonym aus ner Telefonzelle, wird erst mal jemand los geschickt um nachzuschauen.
Der muß den Ort dann auch finden, die Rettung nachalarmieren. Das kann dauern, bis zu einer Stunde oder noch länger

Man muß auch genau wissen, wo man sich befindet um das anzugeben. Gerade wenn man so schnell wie möglich Verschwinden will, ist es schwer sicher zu stellen, daß das Opfer auch gefunden wird.

Auf jeden Fall macht es keinerlei Sinn den Mann absichtlich so zuzurichten und dann über die nachts am meisten belebte Strecke wo auch immer hin zu transportieren.

Auch wenn das Unfall/ Suizid/Helfer Szenario einige Ungereimtheiten und auch bestimmte Annahmen verraussetzt die getroffen wurden. Es läßt sich ein plausibler Hergang ableiten, was mit einem Verbrechensszenario auch hier noch nicht gelungen ist.



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