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Der Yogtze-Fall

9.414 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 13:19
Ich hab von dem Fall erst jetzt mitbekommen und wundere mich warum diese Buchstabenkombination so wichtig ist ? Laut Wiki Artikel gibt es keinen Beweis das es diesen Zettel gibt und die Frau hat erst 6 Monate später darauf aufmerksam gemacht, da kann doch irgendwas anderes auf dem Zettel gestanden haben, wenn es diesen überhaupt gab.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 14:10
Ansonsten, wenn ,man einen Unfall meldet nachts anonym aus ner Telefonzelle, wird erst mal jemand los geschickt um nachzuschauen.
Der muß den Ort dann auch finden, die Rettung nachalarmieren. Das kann dauern, bis zu einer Stunde oder noch länger

Man muß auch genau wissen, wo man sich befindet um das anzugeben. Gerade wenn man so schnell wie möglich Verschwinden will, ist es schwer sicher zu stellen, daß das Opfer auch gefunden wird.
An der Autobahn soll man ja genau aus diesem Grund die Säulen nutzen. Die sind eindeutig zugeordnet. Und wenn Sie in den 80ern die Rettung anriefen und gesagt haben, dort und dort liegt jemand, der stirbt gleich, kam ohne viel Federlesens der Notarzt. Heute setzt sich da auch keiner in seinen Twingo und zuckelt gemütlich los, nachsehen.
Hat ja bei den LKW-Fahrern 1a geklappt dann. Leider eine gewisse Zeitspanne zu spät.
Rasthof finde ich sogar die schnellste Methode.
Im Falle eines Helfers wollten die den ziemlich sicher in die Klinik bringen. Auf einem Rasthof Alarm schlagen und dann merkt sich jemand Dein Gesicht, das dann bundesweit an gut einsehbaren Stellen in Postdienststellen und sonstwo neben den Jungs und Mädels von der RAF hängt.

Hätte ich nicht riskiert.
Auf jeden Fall macht es keinerlei Sinn den Mann absichtlich so zuzurichten und dann über die nachts am meisten belebte Strecke wo auch immer hin zu transportieren.
Wenn man das macht, nachdem man ihn so zugerichtet hat, will man ihm vielleicht nicht helfen. Wenn man ihm helfen will, war es vielleicht ein Unfall - oder jemand anderes hat ihn so zugerichtet und wurde gestört oder hat sich vom Ort des Geschehens entfernt.

Nur: Warum ist der Mann entkleidet? Wie kommt er in diesem Zustand vor ein Auto? Warum ist er mit Blättern übersäht?

Wahn und lebensmüde Verzweiflung wurden breit durchdiskutiert - ich suche nach nicht wahnsinnigen Gründen. Schwer nachvollziehbar und extrem unwahrscheinlich dürfen sie sein. Suizid halte ich in diesem Fall auch für schwer nachvollziehbar und extrem unwahrscheinlich. Aber für möglich.


Weitere Gedankengänge, warum man unter ein Auto geraten könnte:
Es könnte sein, man möchte dem Auto gerne ausweichen, kannn aber nicht. Möglichkeiten in Autobahnnähe wären Feldwegbrücken und Unterführungen. Die sind teilweise sehr schmal und auch Bestandteil von "Don-Promillo-Wegen", d.h. Wegen, die von der Dorfbevölkerung in nicht einwandfrei fahrtüchtigem Zustand frequentiert werden.

Ergibt sich die Frage, was man grundsätzlich auf der Feldwegbrücke / in der Unterführung zu suchen hat.
1) Man könnte sich die Beine vertreten wollen.
2) Man könnte die Autobahn überqueren wollen, um auf der anderen Seite etwas zu erledigen.
3) Man könnte sich in suizidaler Absicht von einer Brücke stürzen wollen.
4) Weitere Möglichkeiten denkbar.

Zu 1) und 2): Warum nackt?
Zu 3) Der Unfall geschieht dann wahrscheinlich vor Erreichen einer großen Höhe bzw. des Fahrbahnbereiches. Sonst wäre man gesprungen.

Insgesamt bleibt für mich die Frage beim Unfallszenario: Wie gelingt die korrekte Zuordnung eines nackten, überrollten Mannes zu seinem KFZ nachts um halb drei auf der Autobahn oder in ihrer Nähe?
Weit weg davon kann er bei einer Zufallsbegegnung nicht gewesen sein. Oder er wollte nicht sterben und hat kooperiert.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 14:28
Zitat von 1cast
1cast
schrieb:
Ich hab von dem Fall erst jetzt mitbekommen und wundere mich warum diese Buchstabenkombination so wichtig ist ? L
Weil die bei xy früher immer die Angewohnheit hatten die Fälle irgendwie zu Benennen und durch die Benennung als Yogtze Fall wird ohne Anhaltspunkte suggeriert, daß diese Notiz der Schlüssel ist.
Deshalb haben sich Generationen daran versucht die Buchstabenfolge zu entschlüsseln

Erst vor kurzer Zeit kam heraus, daß der Zettel nie jemanden vorlag außer der Ehefrau, die ihn noch an dem Abend eg warf und einige Monate später aus der Erinnerung wiedergab was da gestanden haben soll
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
nd wenn Sie in den 80ern die Rettung anriefen und gesagt haben, dort und dort liegt jemand, der stirbt gleich, kam ohne viel Federlesens der Notarzt
Ja schon, aber ob man darauf gekommen wäre, wenn das Überrollen nicht auf der AB statt fand und man dann erst aufgefahren ist?

Die Wahrung der Anonymität wäre dann wohl auch nicht mehr gewährleistet gewesen. Schließlich hätte man auf dem Standstreifen halten müssen und das wäre aufgefallen, ja wahrscheinlich hätten dann auch noch andere Wagen gehalten.

Wie ich schon schrieb, bin ich 1984 schon Auto gefahren und könnte mir durchaus vorstellen, daß man auf die Idee der "Selbstverbringung" des Verletzten gekommen sein kann. (Wäre bei uns als junge Fahrer auch aufgekommen die Idee unter bestimmten Umständen)
Zitat von Loewe78
Loewe78
schrieb:
Insgesamt bleibt für mich die Frage beim Unfallszenario: Wie gelingt die korrekte Zuordnung eines nackten, überrollten Mannes zu seinem KFZ nachts um halb drei auf der Autobahn oder in ihrer Nähe?
Weit weg dav
Wenn der Stoll z.B. in der Nähe seines Autos gelegen hätte als er überrollt wurde.
Z.B. auf einem Autobahnparkplatz wo außer dem Golf des nachts kein anderer Wagen stand.
Stoll muss so oder so in der Nähe seines Golf überrollt worden sein, in jeglichem Szenario.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 14:49
@Nightrider64
Wie ich schon schrieb, bin ich 1984 schon Auto gefahren und könnte mir durchaus vorstellen, daß man auf die Idee der "Selbstverbringung" des Verletzten gekommen sein kann. (Wäre bei uns als junge Fahrer auch aufgekommen die Idee unter bestimmten Umständen)
Ein Bekannter hat Mitte der 90er einem stark Blutenden aus seinem Unfallfahrzeug geborgen und ihn die fünf bis zehn Minuten bis zum Krankenhaus gefahren. Zum nächsten Dorf mit Telefon waren es fünf Minuten, bis dann jemand aufmacht (oder auch nicht, weil keiner da) und der Notarzt da gewesen wäre, wäre er wohl verblutet, haben sie ihm angeblich im Krankenhaus gesagt.
Kann als durchaus sinnvoll sein. Üblicherweise sollte man drauf verzichten, weil man bei Schwerverletzten durch unsachgemäßen Transport mehr Schaden als Nutzen anrichten kann. Aber das kam in den 90ern groß auf.
Z.B. auf einem Autobahnparkplatz wo außer dem Golf des nachts kein anderer Wagen stand.
Jetzt sind Autobahnparkplätze eher gut einsehbar, gerade wenn nur ein Wagen dort parkt. Nackte Menschen sieht man da rumliegen oder -hocken. Für einen Suizid eher ungeeignet, will ich meinen.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 15:08
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Weil die bei xy früher immer die Angewohnheit hatten die Fälle irgendwie zu Benennen und durch die Benennung als Yogtze Fall wird ohne Anhaltspunkte suggeriert, daß diese Notiz der Schlüssel ist.
Deshalb haben sich Generationen daran versucht die Buchstabenfolge zu entschlüsseln

Erst vor kurzer Zeit kam heraus, daß der Zettel nie jemanden vorlag außer der Ehefrau, die ihn noch an dem Abend eg warf und einige Monate später aus der Erinnerung wiedergab was da gestanden haben soll
Aber das hat man doch sicher auch schon damals gewusst das es keinen Zettel mehr gibt.

Das ist dann auch das Problem bei solchen Filmen, die Leute nehmen das ja dann als gesichert an was sie da sehen. Komisch ist doch dann vor allem wie die Frau erst nach Monaten zu so einer Aussage kommt.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 15:38
@1cast
Da bemühen sich Kryptologen auf der ganzen Welt die Bedeutung der Buchstaben zu ermitteln und 30 Jahre später kommt heraus, das der Zettel nie vorlag.
Aber nur deshalb wird dieser Uraltfall heute noch diskuttiert.
Weil man ihm bei xy den Namen Yogtze Fall gegeben hat, hat man der Notiz eine Bedeutung eingeräumt, die gar nicht gesichert ist.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 16:02
@Nightrider64
Nein, nicht nur wegen dem Zettel wird über diesen "Uraltfall" (hier zumindest werden noch viel ältere Fälle diskutiert, Hinterkaifek z.B.) noch gesprochen, sondern weil er 1. ungeklärt ist, 2. speziell auf seine Art und 3. auch alle paar Jahre mal darüber geschrieben wird, es Podcasts dazu gibt, usw..
Da hat es auch voll seine Berechtigung, dass noch darüber diskutiert wird.
Und sich wieder "frische" User Gedanken machen, wie...
@1cast
@Loewe78
Willkommen im Thread.

Den Zettel könnt ihr ruhig vergessen, der ist tatsächlich nicht von Bedeutung.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 16:49
Zitat von 1cast
1cast
schrieb:
Aber das hat man doch sicher auch schon damals gewusst das es keinen Zettel mehr gibt.
Natürlich, aber ich denke, dass man den Fall für die Zuschauer auch möglichst interessant darstellen wollte. Und andererseits darf man in so einer Sendung auch den Zuschauer nicht mit zu vielen Informationen überfrachten. Wenn man erst einmal lang und breit erklärt, dass die Ehefrau den Zettel weggeworfen und erst später die angebliche Aufschrift zu Protokoll gegeben hat, dann steht der Zuschauer auf und geht sich ein Bier holen, weil es ihm langweilig wird (heute schaltet er dann auf ein anderes Programm um, damals war die Auswahl aber noch nicht so groß).
Zitat von 1cast
1cast
schrieb:
Das ist dann auch das Problem bei solchen Filmen, die Leute nehmen das ja dann als gesichert an was sie da sehen.
Eben, das ist ein Problem, das man hier im Forum oft beobachten kann bei Fällen die in XY behandelt wurden, wenn die Leute dann der Farbe des T-Shirts das der Schauspieler im Film trägt eine Bedeutung zumessen oder so.

Aber dass der Zettel zumindest laut Aussage der Frau existiert haben soll, rechtfertigt doch, ihn in die Sendung aufzunehmen, ausgedacht hat man sich das ja nicht. Ob es letztlich so bedeutend war wie es dann im Nachhinein dargestellt wurde und wird, ist natürlich wieder eine ganz andere Frage.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 17:16
Also ich hätte diesen Zettel (sollte er wirklich existiert haben), definitiv nicht weg geworfen.

Ich wäre doch neugierig gewesen und hätte unbedingt wissen wollen, was mein Partner damit meint.

Und zum Thema eventueller Drogenhandel...
Das glaube ich persönlich nicht. Geplant war es auf keinen Fall.
Was wäre denn gewesen, wenn G.S. kein Licht an jenem Abend aufgegangen wäre? Dann wäre er vermutlich auch nicht noch mal aus dem Haus.

Zum Thema Nacktheit...vllt war es ja wirklich irgendwie religiös begründet.
G.S. war ja auch bei der alten Dame, die als religiös galt.
Er hatte ja absolute Angst und Panik. Wer weiß was da so in einem vorgeht.
Vllt hat er sich irgendwo hingekniet und aus Angst Gebete gesprochen und wurde dabei nicht gesehen und überrollt.
Sind halt nur Vermutungen.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 18:24
@MYTHOS27
Es war eine bereits wieder durchgestrichene Notiz.
Die hebt doch keiner auf. Durchaus möglich, daß Fr.Stoll nach einem halben Jahr auch nicht mehr die genaue Buchstabenfolge wiedergeben konnte.

Seltsam das auch in den Printmedien eine Kopie eines handschriftlichen Zettels abgebildet wurde was jahrzehntelang zu der Annahme führen musste, die Notiz liege auch so den Ermittlern vor



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 18:33
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Durchaus möglich, daß Fr.Stoll nach einem halben Jahr auch nicht mehr die genaue Buchstabenfolge wiedergeben konnte.
Aber schon komisch das sie sich dann nach so lange Zeit an den Zettel erinnert, wenn ihr das wichtig war hätte man das doch gleich erwähnt.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 18:44
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Seltsam das auch in den Printmedien eine Kopie eines handschriftlichen Zettels abgebildet wurde was jahrzehntelang zu der Annahme führen musste, die Notiz liege auch so den Ermittlern vor
Meines Wissens wurde zu diesem Bild immer vermerkt, dass es sich um eine Kopie handelt.



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15.09.2020 um 18:56
Zitat von cariboo
cariboo
schrieb:
Meines Wissens wurde zu diesem Bild immer vermerkt, dass es sich um eine Kopie handelt.
Was es ja auch nicht ist. Eher ein Gedächtnisprotokol.



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15.09.2020 um 19:01
Zitat von 1cast
1cast
schrieb:
Aber schon komisch das sie sich dann nach so lange Zeit an den Zettel erinnert, wenn ihr das wichtig war hätte man das doch gleich erwähnt.
Naja, aber überlege einmal den zeitlichen Ablauf: Herr S. redet wirres Zeug, schreibt etwas auf einen Zettel, streicht es durch. Dann kündigt er an, noch einen Trinken zu gehen und verlässt das Haus. Seine Frau räumt ein bisschen auf, findet den Zettel und denkt sich: "Ach, was so ein wirres Zeug, hat er auch wieder durchgestrichen...Weg damit!" (Möglicherweise hat sie sich auch sehr über ihn geärgert, weiter oben schrieb mal jemand, GS sei sogar handgreiflich geworden)

Was dann am weiteren Abend / in der Nacht passieren wird, weiß sie zu dem Zeitpunkt noch nicht.


Dann später in der Nacht / am frühen Morgen, es klingelt, Frau S. schlaftrunken, geht an die Tür: "Guten Morgen Frau S., wir sind von der Polizei, wir haben eine schlechte Nachricht..." Und daraufhin geht für die arme Frau das Theater richtig los: Verwandte/ Kinder informieren, Beerdigung organisieren, Befragungen durch die Polizei, alles was sonst so geregelt werden muss....

Da finde ich es schon nachvollziehbar, dass sie unter diesen Umständen erst einmal nicht mehr an den Zettel und die darauf geschriebene Nachricht gedacht hat. Erst als langsam, auch nachdem die Polizei weiter ermittelt hatte, nochmal gezielt nachgefragt hat usw. wieder mehr Ruhe eingekehrt war, gleichzeitig aber auch immer deutlicher wurde, dass da etwas sehr Merkwürdiges passiert ist, dann kam ihr der Zettel wieder in den Sinn.



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15.09.2020 um 19:03
Zitat von 1cast
1cast
schrieb:
Was es ja auch nicht ist. Eher ein Gedächtnisprotokol.
Da hast du natürlich Recht. Ich meinte eher generell, dass das im Internet kursierende Bild mit dem handschriftlichen YOG`TZE nie als Original-Notiz "vermarktet" wurde.



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15.09.2020 um 19:16
In einem Gerichtsprozess, den ich aus privatem Interesse verfolgte, war Bestandteil des Geschehens, dass eine Person von einem PKW überrollt wurde, der anfuhr, als die Person vor dem Wagen stand. Der Unfallgutachter konnte sehr klar erläutern, warum die Person vor dem Fahrzeug gestanden oder gekniet sein musste, um das Verletzungsmuster zu erklären, das typisch sei für unmittelbar vor einem anfahrenden PKW stehende Personen

Bislang wurde - soweit ich las (bis Seite 87) nur von liegen oder hocken und einem sich mehr oder weniger schnell bewegenden KFZ ausgegangen.
Das Überrollen kann aber auch beim Anfahren geschehen - dann wird das Unfallopfer wohl regelrecht umgedrückt, landet auf dem Rücken oder auf dem Hosenboden und wird eben nicht über den Wagen geschleudert, sondern drunter durch gezogen und "gewalkt", also um die Längs- und /oder Querachse gedreht - so sagte meiner Erinnerung nach der Unfallgutachter damals. Das Unfallopfer in dem Prozess hatte übrigens multiple Brüche, u.a. im Schlüselbein und an mindestens einem Arm. Allerdings kam der Unfallfahrer nach etwa 20m zum Stehen und konnte durch einen Mitfahrer davon überzeugt werden, das Fahrzeug nicht mehr zu bewegen und die Rettung der Feuerwehr zu überlassen, anstatt selbst tätig zu werden. So weit wurde das Unfallopfer mitgeschleift und durchgewalkt, der Kopf war dann etwa in Fahrzeugmitte angelangt.

Eventuell hat sich auch hier das Opfer (warum auch immer nackt) vor einem Fahrzeug hingestellt. Oder dahinter. Und vielleicht hat sich auch im vorliegenden Fall ein Fahrzeugführer nicht durch die vor oder hinter seinem KFZ befindliche Person vom Anfahren abhalten lassen, aber nicht angehalten oder gar auf die Feuerwehr gewartet zur Rettung einer eingeklemmten Person.

Stellt sich nur die Frage:
Warum muss ich nachts um zwei, halb drei vor oder hinter ein Fahrzeug anfahrendes Fahrzeug treten?

Unbekleidet?

Wohl kaum um nach Kleingeld für ein Telefonat zu fragen.



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15.09.2020 um 19:26
Zitat von cariboo
cariboo
schrieb:
Da hast du natürlich Recht. Ich meinte eher generell, dass das im Internet kursierende Bild mit dem handschriftlichen YOG`TZE nie als Original-Notiz "vermarktet" wurde.
Das stimmt schon, aber es wurde dadurch das es handgeschrieben war und so schon vor Internetzeiten so abgebildet wurde, immer so suggeriert, als sei die Nachricht klar, weil der Zettel vorliegt.

@Loewe78
Soweit mein Kenntnisstand haben die Gerichtsmediziner herausgefunden, daß die tötlichen Verletzungen durch ein Überrollen des bereits am Boden liegenden Stoll entstanden.
Wäre er umgefahren worden, hätte es Prellmarken gegeben, die hier wohl nicht vorhanden waren.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 19:30
@Loewe78

Ich kann gerade aus Zeitmangel nicht ausführlich auf deine Beiträge eingehen, ich finde es aber super, dass du mit deinen Beiträgen wieder mal einen anderen Aspekt in die eingefahrenen Betrachtungsweisen bringst.

Meine Vorstellungen vom Tatablauf decken sich in mehrfacher Hinsicht mit deinen Beschreibungen. Ich gehe allerdings von Vorsatz aus, nicht von einem Versehen.



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Der Yogtze-Fall

15.09.2020 um 20:22
@Nightrider64
Prellmarken gibt es auch, wenn man vor dem Fahrzeug steht und die Stoßstange berührt? In dem Fall, den ich verfolgte, kann ich mich nicht an Prellmarken erinnern. Ist aber auch schon ein Weilchen her.

Der Ablauf war folgender: Der Fahrer fuhr an, das Opfer wurde nach hinten gedrückt, verliert das Gleichgewicht, stürzt entweder nach hinten, als die Füße unter das KFZ gezogen werden oder versucht, sich an der Motorhaube festzuhalten, wird in jedem Fall unter das sich beschlenigende KFZ gezogen und hat, durch das Walken, multiple Brüche und Abschürfungen.
Der Gutachter meinte, er hätte für dieses Verletzungsbild auch vor dem Fahrzeug gekniet oder schräg gelegen haben, meine ich zu erinnern - ich kann in meinen Aufzeichnungen nachsehen, vielleicht hab ich mir was dazu notiert.



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15.09.2020 um 23:45
@Loewe78
Hier aber scheint aufgrund der gerichtsmedizinisches Untersuchung ein Überrollen im bereite liegenden und nackten Zustand statt gefunden zu haben . So wurde es kommuniziert.
Das an einem Ort wo Sand und Blätter waren und mit nicht allzu hoher Geschwindigkeit



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