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Der Yogtze-Fall

7.249 Beiträge, Schlüsselwörter: 1984, Ungeklärte Mordfälle, Yogtze, Anzhausen

Der Yogtze-Fall

14.11.2018 um 23:25
mattschwarz schrieb:der Auffindeort war ganz sicher nicht der Ort an dem Stoll überrollt wurde!
ayahuaska schrieb:Dies ist belegt.
Klar , durch die Spurensicherung Tage später, nachdem es geregnet hatte, sicher.

Erklärt mir mal wie ein kalter Motor und ein noch lebender G.S. zu einem Verbringungsszenario passen?
Ach, was solls, euch fällt da sicher eh was zu ein.


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Der Yogtze-Fall

14.11.2018 um 23:44
kodama schrieb:Klar , durch die Spurensicherung Tage später, nachdem es geregnet hatte, sicher.

Erklärt mir mal wie ein kalter Motor und ein noch lebender G.S. zu einem Verbringungsszenario passen?
Ach, was solls, euch fällt da sicher eh was zu ein.
Das mit dem kalten Motor ist reine Empfindung des LKW Fahrers. Wer weiß, wie lange der LKW Fahrer die Hand drauf legte. 1 Sekunde? 10 Sekunden? Ich kann mir gut vorstellen, dass der LKW Fahrer selbst unbemerkt Schwitze, alleine durch die Situation dieses überhaupt nicht schätzen konnte. Wenn ich nasse Finger hab, kann ich mühelos für ein paar Sekunden eine Zigarette am Glühende anpacken ohne auch nur die geringste Hitze wahrzunehmen.

Was das mit dem lebenden GS angeht hatte ich schon mal einen Artikel hier verlinkt, von einem Arbeiter, welcher sich bei einem Arbeitsunfall einen Arm abriss. Er hatte auf Grund des Schocks kaum Blutungen und fuhr mit seinem Auto ins Krankenhaus. So schnell stirbt man also nicht, wenn man einen Schock hat.Da hat sich der Körper im Laufe der Evolution einige Schutzmechanismen einfallen lassen.

Ich kenne mich medizinisch nicht so gut aus, glaube aber mal gelesen zu haben, dass es Verletzungen gibt, wo sich die Adern nach Trennung zusammen rollen und eine starke Blutung mindern.

So könnte es sogar sein, dass man durch eine Verletzung, welche sich erst mal nicht so schlimm anhört, mehr Blut verliert, weil sich eben diese Adern nicht am Schnitt zusammen rollen, als durch eine Verletzungen welche sich viel schlimmer anhören, wie in diesem Fall der Fast abgerissene Arm.

Aber wie gesagt, bin kein Mediziner und daher ohne Garantie dass meine gesagten Dinge 100% Stimmen.


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Der Yogtze-Fall

15.11.2018 um 09:00
@kodama

Was sicher zutreffend ist, dass der Fundort und der überroll/überfahr Ort sehr nahe liegen müssen. Ich glaube jedoch schon, dass einwandfrei erwiesen ist, dass der Fundort nicht der überroll/überfahr Ort ist. Auch wenn die Ermittlungen zum Unfallgeschehen nicht gleich erfolgten.
Wo ich weiterhin grosse Mühe bekunde ist dieser halb abgerissen Arm. Der passt meiner Auffassung nach nicht zu einem überroll/überfahren. Dem mag ich zustimmen, dass der Tod in weniger als 20 min. eintritt. Weiter vorne wurde mal angedacht, es könnte sich auch um eine tuschier Unfall handeln. Was wenigstens den halb abgerissen Arm erklärt. Auch wenn ich damals sehr skeptisch war, halt ich sowas in der Form heute für möglich. Da offensichtlich nicht einwandfrei geklärt ist, ob Stoll tatsächlich Nackt überfahren wurde.
Solaar schrieb:"Die Gerichtsmediziner stellen fest, dass er sich die Verletzungen nicht in seinem Wagen zugezogen hatte. Offensichtlich war er anderswo von einem Fahrzeug überfahren worden, und er soll wohl auch zu diesem Zeitpunkt bereits nackt gewesen sein."
Vor Jahren erzählte mir jemand von einem Autounfall, bei wechem eine beteiligte Frau einen Schock erlitten hat. Sie soll darufhin durch ein Maisfeld gerannt sein. Und konnt nur mit grösster Mühe gestoppt werden. Die Frau soll nur leichte verletzt gewesen sein. Von daher dieser Gedanke.

Wäre es vorstellbar, dass sich Stoll nach dem tuschier Unfall die Kleider auszog und eventuell sich sogar auf den Boden legte. Was wiederum die Erd und Laubanhaftungen erklären könnte. Entsprich zwar gar nicht dieser Meinung.
traces schrieb:Bereits VOR dem Unfall hat Stoll mehrmals ein gleiches Verhalten bzw. Aussageverhalten gezeigt, wie nach dem Unfall, daher liegt aus meiner Sicht nahe, dass der Unfall bei ihm nicht zu einem psychogenen Schock geführt hat.


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15.11.2018 um 10:51
kodama schrieb:mattschwarz schrieb:der Auffindeort war ganz sicher nicht der Ort an dem Stoll überrollt wurde!ayahuaska schrieb:Dies ist belegt.Klar , durch die Spurensicherung Tage später, nachdem es geregnet hatte, sicher
Wie kommst Du darauf, dass die Spurensicherung "Tage später" stattfand? Ich bitte dies mit einer Quelle zu belegen. Im Übrigen unterschätzt Du m.E. die Möglichkeiten einer derartigen Spurensicherung, die selbst in den 80ern bei Mordermittlungen durchgeführt wurden. Wenn Du die (aus meiner Sicht klar widerlegte) Meinung vertrittst, dass der Auffindeort gleichzeitig der Überrollort war, würde mich interessieren, wie dann der Golf in der Botanik landen konnte. Mit welchem Fahrzeug sollte Stoll denn überrollt worden sein? Mit seinem eigenen etwa? Der Golfunfall war völlig unabhängig von dem Überrollen.
kodama schrieb:Erklärt mir mal wie ein kalter Motor und ein noch lebender G.S. zu einem Verbringungsszenario passen?
Ich glaube, Du begehst hier einen kleinen Denkfehler. Aufgrund hier geäußerter medizinischer Einschätzungen gehst Du davon aus, dass Stoll hätte nicht lange überleben können. Nur eine derartige Beurteilung der theoretisch möglichen Überlebenszeit verbietet sich ja alleine schon deshalb, weil eben nicht bekannt ist, welche KONKRETEN Verletzungen Stoll hatte. Die genaue Art und Intensität ist nicht bekannt. Demnach kann auch keine Prognose darüber getroffen werden, wie lange Stoll nach dem Überrollen noch hätte überleben können.
schluesselbund schrieb:Weiter vorne wurde mal angedacht, es könnte sich auch um eine tuschier Unfall handeln. Was wenigstens den halb abgerissen Arm erklärt. Auch wenn ich damals sehr skeptisch war, halt ich sowas in der Form heute für möglich. Da offensichtlich nicht einwandfrei geklärt ist, ob Stoll tatsächlich Nackt überfahren wurde.
Ein Touchieren halte ich für ausgeschlossen. Ich kann mir natürlich schon vorstellen, dass ein Arm "fast Abreißen" kann, wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit den Arm touchiert. Sicher würde dabei das Schultergelenk komplett ruptiert und der Arm extrem nach hinten geschleudert. Allerdings ergibt ein Überrollen doch ein ganz anderes Verletzungsbild. Die Verletzung tritt hier durch Gewicht von oben auf den Arm auf, der gequetscht wird. Das dürfte sich relativ schnell und einfach geklärt haben.


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15.11.2018 um 17:57
mattschwarz schrieb:Die Verletzung tritt hier durch Gewicht von oben auf den Arm auf, der gequetscht wird. Das dürfte sich relativ schnell und einfach geklärt haben.
Nur ein gequetschter Arm ist natürlich nicht ein halb abgerissener Arm. Aber auch selbst da müsste meiner Auffassung nach bei einem überrollen eine Drehbewegung des Körpers erfolgen. Ich bezweifle stark, dass dieser schwerverletzte Arm sich relativ einfach mit einem überrollen erklären lässt. Vielmehr will ich darin ein Punkt erkennen, welcher die Ermittler dazu bewog ein Kapitalverbrechen anzunehmen.


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17.11.2018 um 20:48
@schluesselbund
kodama schrieb:Stoll war nackt und an einem Arm verletzt und saß auf dem Beifahrersitz, es spricht wenig bis nichts dagegen, dass er die Person war, die um das Fahrzeug herumlief.
Doch, die Aussage des ermittelnden Beamten im xy Beitrag spricht dagegen. Es wird ausdrücklich erwähnt, das Stoll nach dem Überrollen so schwer verletzt war, das er weder gehfähig noch in der Lage war seinen Wagen selbst zu steuern.

Bei der Erstausstrahlung hatte ich das auch gleich gedacht, was dann aber durch die Aussage des Ermittlers nach dem Filmfall eben ausgeschlossen wurde.

Ein erkalteter Motor, wie hier einmal beschrieben wurde, kann m.E. nicht von den LKW Fahrern festgestellt worden sein.
Dazu hätte der Wagen mindestens 30min oben auf der Böschung gestanden haben müssen ohne entdeckt oder auch nur beobachtet worden zu sein.
Sehr unwahrscheinlich auf einer Bundesautobahn.
Zumal der Wagen dann innerhalb einer Minute gleich von zwei LKW Fahrern entdeckt wurde.
Selbst wenn einige Autos oder LKW vorbei gefahren sein sollten ohne anzuhalten. Die Schleuderspuren auf der Grasnarbe und der beleuchtete PKW wäre aufgefallen
Der offensichtlich verunfallte Wagen stand ja praktisch im direkten Blickfeld von der Fahrbahn aus.

Völlig unabhängig vom eigentlichen Tatgeschehen, halte ich diese Aussage für schlichtweg irgend einen Pressefehler.
Es wurde in der Primärquelle auch nur von einer erkalteten Motorhaube gesprochen, aber eben nicht explizit erwähnt, ob dies von den "Ersthelfern", hier den beiden LKW Fahrern, bereits beim Eintreffen festgestellt wurde, oder vielleicht von ganz Anderen


Wie lange Stoll mit den Verletzungen hier hätte überleben können, kann hier von niemanden anhand der vorliegenden Informationen beurteilt werden.

Wichtiger finde ich aber, das man davon ausgehen muß, das diejenigen, die Stoll in dem Auto "verbracht" haben, dies wohl auch nicht haben beurteilen können in dieser Nacht.


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17.11.2018 um 22:10
@kodama
@kodama schrieb:
Stoll war nackt und an einem Arm verletzt und saß auf dem Beifahrersitz, es spricht wenig bis nichts dagegen, dass er die Person war, die um das Fahrzeug herumlief.
Es spricht eingies dagegen, aber nichts für Deine Fakten ignorierende Idee.

So zB das hier:

@Nightrider64 schrieb:
Doch, die Aussage des ermittelnden Beamten im xy Beitrag spricht dagegen. Es wird ausdrücklich erwähnt, das Stoll nach dem Überrollen so schwer verletzt war, das er weder gehfähig noch in der Lage war seinen Wagen selbst zu steuern.

Und außerdem die Tatsache, dass der Zeuge einen angezogenen Mann ums Auto gehen sah.


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17.11.2018 um 23:34
off-peak schrieb:Es spricht eingies dagegen, aber nichts für Deine Fakten ignorierende Idee.
????
welche Fakten ignorierende Idee?


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Der Yogtze-Fall

18.11.2018 um 00:41
@Nightrider64
ich glaube @off-peak hat damit zum Ausdruck bringen wollen, dass deine Aussage die Fakten sind die er (kodama)ignoriert.

@off-peak hat das etwas verwirrend hingeschrieben, so das ich auch erst mal überlegen musste, wie er das meinte.


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Der Yogtze-Fall

18.11.2018 um 01:12
@Nightrider64

Zur Auffrischung
Dini77 schrieb am 28.01.2009:http://de.youtube.com/watch?v=oEjJeV39YpQ
Es ist zwar richtig, dass die Polizei davon ausgeht, dass Stoll nackt überfahren wurde. Allerdings relativietr sich das doch ein wenig
ayahuaska schrieb am 14.11.2018:https://www.focus.de/panorama/welt/serie-ungeloeste-kriminalfaelle-yogtze-34-jaehriger-hinterliess-nur-eine-mysterioese-...
Solaar schrieb am 14.11.2018:"Die Gerichtsmediziner stellen fest, dass er sich die Verletzungen nicht in seinem Wagen zugezogen hatte. Offensichtlich war er anderswo von einem Fahrzeug überfahren worden, und er soll wohl auch zu diesem Zeitpunkt bereits nackt gewesen sein."
Solaar schrieb am 14.11.2018:Ich halte nur fest: "in seinem Wagen", "soll wohl auch". Keine Ahnung, inwieweit man hier den Formulierungen des Journalisten aufsitzt oder dies als gesicherte Information der Polizei annehmen kann. Davon, dass GS von einem fremden Fahrzeug überrollt/überfahren worden sei(n könnte), ist zumindest nicht die Rede.
Die zwei wohl wie auch die beiden Link lassen durchaus eine Bandbreite zum Überfahrhergang zu. Und ist es nicht dass, was ich immer als kritisch ausmachte. Gerade wegen dem halb abgerissen Arm.

Ich geh auch nicht davon aus, dass Soll selbst am Fundort um sein Fahrzeug lief. Was sich genau nach dem erst Ereignis zugetragen hat, und wie schwer Stoll wirklich verletzt war Wissen wir nicht. Jedenfalls hat er meiner Auffassung nach für ein überfahr Unfall noch lange gelebt.
Nightrider64 schrieb:Ein erkalteter Motor, wie hier einmal beschrieben wurde, kann m.E. nicht von den LKW Fahrern festgestellt worden sein. Dazu hätte der Wagen mindestens 30min oben auf der Böschung gestanden haben müssen ohne entdeckt oder auch nur beobachtet worden zu sein.
Nightrider64 schrieb:Völlig unabhängig vom eigentlichen Tatgeschehen, halte ich diese Aussage für schlichtweg irgend einen Pressefehler.
Völlige Zustimmung. Und sollte wircklich ein erkalteter Motor festgestell worden sein, dann höchsten vom Bergungsdienst. Und das dürft deutlich nach einer Stund seit dem Unfallereignis gewesen sein.


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Der Yogtze-Fall

18.11.2018 um 03:14
@all

Wie gerne hätte ich hier "amerikanische" Ermittlungen. Dann hätte man nämlich den Schmutz und das Laub von seinem Körper asserviert und mit den biotypischen Merkmalen der in relativer Nähe sich befindeten "Natur" abgeglichen. Damit hätte man den Überollort relativ gut finden können, dieser hätte dann evtl. Rückschlüsse auf evtl. Täter geben können usw,. usf. ....

@schluesselbund

Und so hätte man auch raus bekommen können, ob deine bevorzugte These, dass der Arm nicht durch Überrollen "halb abriss", evtl. auch was hat, indem man halt Spuren gehabt hätte, die dafür oder dagegen sprechen an dem Ort des Hauptgeschehens.

Wieso zweifeln hier so viele daran, dass der Motor kalt (oder zumindest "kühl") gewesen ist, als die LKW- Fahrer beim Golf eintrafen? Mit: Wieso nicht eher entdeckt usw., lässt sich das nicht begründen, da wir doch alle wissen, dass das keine Zeit war, in der PKW- Fahrer da rum kutschten! Es war noch kein Wochenende, es war 2:30 bis 3:00 Uhr.... in der Nacht, es war hauptsächlich LKW- Verkehr. Auch ohne LKW- Fahrerin zu sein, weiß ich, dass die Lichter von LKW's recht hoch eingestellt sind, es also fast unmöglich ist, den Lichtkegel auf der anliegenden Fahrbahn auf recht weit unten liegendes zu kriegen. Die LKW- Fahrer waren auf der gegenüberliegenden Fahrbahn! Und auch nur, weil der 1. was merkte, hat das der 2. registriert! Das war mehr oder weniger Zufall! Und: Falls da schon andere vorher was "merkten", haben die das evtl. ganz anders gedeutet..... Und ich vermute auch stark, dass das Innere eine ganze Zeit lang nicht beleuchtet war, und erst Innenbeleuchtung eingeschaltet wurde ( funktionierte ja noch), als der Typ versuchte, noch i-was aus seinem Fusch zu machen....
Aber das wurde hier auch schon zur Genüge diskutiert.


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Der Yogtze-Fall

18.11.2018 um 03:24
Kerika schrieb:Die LKW- Fahrer waren auf der gegenüberliegenden Fahrbahn! Und auch nur, weil der 1. was merkte, hat das der 2. registriert!
Das stimmt meines Wissens nicht. Beide sahen den verunfallten Golf unabhängig von einander. Da hatte der eine LKW Fahrer kein Einfluss auf den anderen.


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Der Yogtze-Fall

18.11.2018 um 03:57
ayahuaska schrieb:Das stimmt meines Wissens nicht. Beide sahen den verunfallten Golf unabhängig von einander. Da hatte der eine LKW Fahrer kein Einfluss auf den anderen.
Kann mich irren, aber ich habe es vom XY- Film her so verstanden, dass der 2. LKW- Fahrer erst hielt, als er den vorigen LKW stehen sah. Wäre auch logisch, er hätte den ja auf jeden Fall bemerkt. Der andere fuhr ja (wahrscheinlich) recht unmittelbar vor ihm! ;) Klar kann er auch die Scheinwerfer auf Stolls Golf gehabt haben, und es so eben auch "unabhängig" gesehen haben, aber Auslöser zum Stehenbleiben war, imho, dass da wer auf seiner Fahrbahn war bzw. Seitenstreifen, der gehalten hatte, und das ein "Kollege" war.


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18.11.2018 um 15:51
@Nightrider64
@ayahuaska
ich glaube @off-peak hat damit zum Ausdruck bringen wollen, dass deine Aussage die Fakten sind die er (kodama)ignoriert.
Nein. Ihr verwechselt hier etwas. Meine Antwort gab ich @kodama, welche/r behauptete:
@kodama schrieb:
Stoll war nackt und an einem Arm verletzt und saß auf dem Beifahrersitz, es spricht wenig bis nichts dagegen, dass er die Person war, die um das Fahrzeug herumlief.
Zu behaupten, dass nichts dagegen spräche, dass es Stoll gewesen sei, ist doppelter Unfug, der gleich zwei Tatsachen ignoriert:
1. Der LKW Fahrer sah einen angezogenen Mann ums Auto laufen, Stoll aber war nackt und
2. zu schwer verletzt, um noch irgend wohin zu laufen.


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Der Yogtze-Fall

18.11.2018 um 20:18
@off-peak völlig richtig. Egal was man Still so zutraut, er war zu sehr verletzt, um noch herumgeistern. Und sich in wenigen Augenblicken hudinimässig auszuziehen könntet er sich noch weniger.


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Der Yogtze-Fall

04.12.2018 um 22:27
Ich habe zwar keine neuen Gedanken zum Stoll-Fall, aber eine Frage liegt mir doch auf der Zunge: die mehrfach erwähnte XY-Sendung, in der ein gewisser Holger sein Haus "am wärmsten Tag des Jahres" (1986?) verlässt und in ein dichtes Schneetreiben gerät - hat es die wirklich gegeben, oder war das Ironie?


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Der Yogtze-Fall

04.12.2018 um 22:49
@Kerika
Wie gerne hätte ich hier "amerikanische" Ermittlungen.
Haben auch die Amis zu dem Zeitpunkt noch nicht so gehandhabt.


@ErnstHellfritz
aber eine Frage liegt mir doch auf der Zunge
Nur ist die hier OT. Eröffne dazu doch einen eigenen Thread. Wenn das in XY gesagt wurde, dann wird es keine Ironie gewesen sein.


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03.01.2019 um 09:58
Nightrider64 schrieb am 17.11.2018:Völlig unabhängig vom eigentlichen Tatgeschehen, halte ich diese Aussage für schlichtweg irgend einen Pressefehler. Es wurde in der Primärquelle auch nur von einer erkalteten Motorhaube gesprochen, aber eben nicht explizit erwähnt, ob dies von den "Ersthelfern", hier den beiden LKW Fahrern, bereits beim Eintreffen festgestellt wurde, oder vielleicht von ganz Anderen
Also ich neige dazu, die erkaltete Motorhaube als zu berücksichtigendes Faktum anzuerkennen. Richtigerweise macht die Hervorhebung einer erkalteten Motorhaube natürlich nur dann Sinn, wenn diese zeitnah nach dem Auffinden durch die LKW Fahrer (entweder von diesen selbst, oder dem Rettungsdienst bzw. Polizei, soweit diese schnell nach der Alarmierung vor Ort waren) festgestellt worden wäre. Was hätte es für einen Sinn gemacht, nach einer Stunde festzustellen, dass die Haube kalt war. Dann hätte man genauso feststellen können, dass der Motor jetzt aus ist.

Für mich ist auch nichts Ungewöhnliches dabei, dass hierauf geachtet worden ist. Zunächst einmal gingen ja alle davon aus, dass Stoll bei diesem Unfall so schwer verletzt wurde. Schon aus medizinischer Sicht dürfte es daher durchaus sinnvoll sein, wenn festgestellt wird, wie lange ein Unfallopfer schon daliegt, d.h. wann sich der Unfall ereignet hat. Z.B. kann so festgestellt werden, ob auch eine Unterkühlung möglich wäre, wieviel Blut verloren wurde etc. . Es wäre interessant zu wissen, ob die kurze Prüfung der Motorwärme beim Rettungsdienst im Falle der Auffindung eines PKW mit Unfallopfer nicht sogar zum "Standardprogramm" gehört. Vielleicht gibt es hier ja einen Rettungsdienstler oder Notarzt, der hierzu was sagen kann. Bei der Polizei dürfte dies jedenfalls wohl sicher zur Routine gehören.

Als Gegenargument, dass Stolls Golf schon länger hier gestanden hat, wird stets angeführt, dass dieser früher hätte bemerkt werden müssen. Das sehe ich anders: Seltsamerweise war beim Golf ja das Licht ausgeschaltet. Nur am Rande: welche Motivation hätte ein Rettungsfahrer (ich nenne ihn weiter Yogtze-Buben) denn haben können, das Licht auszuschalten? Jedenfalls halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass man in der Nacht einen eben nicht direkt an einer BAB in der Botanik stehenden unbeleuchteten Wagen nicht erkennt. Wieso sollte hier auch jemand bei Autobahntempo die seitliche Botanik im Auge haben. Und selbst wenn der Wagen evtl. erkannt worden wäre, bleibt (leider) immer noch der Gedanke "das wird schon länger her sein, da hat sich sicher schon jemand drum gekümmert" oder "Mist, ich bin schon vorbei" …. .Es sprach doch auch wenig dafür, dass hier noch jemand zu retten ist. Kein Licht, nichts.

Nachdem bei Stoll keinerlei Hilfsleistungen (Verbände, Decken etc.) festzustellen war, stellt sich natürlich die Frage, warum der Yogtze Bube dann so lange an der Unfallstelle war und erst bei Eintreffen der LKWler abgehauen ist. Hat er etwas gesucht? Wenn ja, was? Oder wollte er Spuren beseitigen? Ich tippe auf Letzteres. Und für mich die logische Absicht: letztlich Abfackeln des Golfs und darauf zu hoffen, dass man glaubt, dies sei durch den Unfall geschehen.


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Der Yogtze-Fall

03.01.2019 um 11:07
mattschwarz schrieb:Ich tippe auf Letzteres. Und für mich die logische Absicht: letztlich Abfackeln des Golfs und darauf zu hoffen, dass man glaubt, dies sei durch den Unfall geschehen.
Warum soll der Unfallverursacher den Golf abfackeln? Ich verstehe das nicht. Zumal die die Brandursache schnell hätte festgestellt werden können. Und Stoll auch noch auf dem Beifahrersitz verbrannt worden wäre, hätte man erst recht ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass man den schwerverletzten Stoll von der ersten Unfallstelle wegbringen wollt. Nur zum Zwecke der Verschleierung. Ob der Fundort auch die Stelle war, an welchen man den Golf hinfahren wollt ist ja auch egal. Stoll hätte so oder so keine Überlebenschange gehabt. Dies wäre noch anzunehmen, wäre am erst Unfallort sofort sanitarische Hilfe vor Ort gewesen.


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03.01.2019 um 11:35
schluesselbund schrieb:Warum soll der Unfallverursacher den Golf abfackeln? Ich verstehe das nicht. Zumal die die Brandursache schnell hätte festgestellt werden können. Und Stoll auch noch auf dem Beifahrersitz verbrannt worden wäre, hätte man erst recht ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
Zunächst sollten wir uns mal in die Yogtze-Buben reinversetzen. So richtig geplant war das alles offensichtlich nicht. Wie Du ja richtigerweise ausführst, wurde Stoll wohl vom Überrollort weggebracht, um diesen zu verschleiern, weil dieser evtl. Rückschlüsse auf die Täter zugelassen hätte. Wäre das alles sauber geplant gewesen, hätte man Stoll sicher gleich woanders in die Mangel genommen, damit man ihn nachher nicht herumkutschieren muss mit Entdeckungsrisiko. Also waren die Jungs unter Druck und fassten nach meiner These den Plan, einen Unfall zu fingieren. Ich bin mir nicht sicher, ob bei einem doch ziemlich verbeulten Auto, das ausgebrannt ist, damals noch große Ermittlungen angestellt worden wären. Scheint doch plausibel zu sein, zumal die Polizei ja damals trotz der vorgefundenen Umstände zuerst nicht einmal von einem Verbrechen ausging (warum auch immer).

Es ist schon richtig, dass Stoll noch auf dem Beifahrersitz lag. Der Yogtze-Bube war mit seiner "Tatortarbeit" aber auch noch nicht fertig. Zugegeben, ihn anziehen, wäre zu umständlich. Aber ihn auf den Fahrersitz hieven, doch relativ einfach möglich. Dies hätte der Yogtze-Bube m.E. auch noch getan und dann die Sache mit einem hübschen Feuerchen abgerundet, wenn Konzler und Meffert ihn nicht gestört hätten.


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