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Der Yogtze-Fall

10.272 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 14:51
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Ja, der Gedanke ist gut. Eher eine Flucht ins Papillon, vielleicht in der Hoffnung dort auf Freunde zu treffen, die ihm beistehen könnten. Leider war wohl niemand aus seinem Freundeskreis da.
lich schnell wieder
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:a, der Gedanke ist gut. Eher eine Flucht ins Papillon, vielleicht in der Hoffnung dort auf Freunde zu treffen, die ihm beistehen könnten. Leider war wohl niemand aus seinem Freundeskreis da.
Das sehe ich auch so.
Wo gehen die meisten Männer hin, wenn es zu Hause richtig Streit gab ?
Doch sehr oft in die Kneipe, ihre Stammkneipe.
Dort hatte er, der dort Stammgast war, bestimmt jemanden gesucht, mit dem er hätte reden können.
Da dort niemand war, der ihm als Gesprächspartner oder Beistand hätte dienlich sein können, verließ er die Kneipe ziemlich schnell wieder.


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 15:33
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Da dort niemand war, der ihm als Gesprächspartner oder Beistand hätte dienlich sein können, verließ er die Kneipe ziemlich schnell wieder.
Ja, das dürfte wahrscheinlich sein. Zu dem Wirt hatte er offenbar keine so nahe Beziehung, dass er ihn als echten Helfer (sei es nun zum "Ausheulen" oder als Unterstützung bei einer drohenden Auseinandersetzung) ansah. Gleichwohl dürfte er ihn zumindest gekannt haben und konnte wohl damit rechnen, dass er diesen zukünftig mal wieder sehen werde. Es war Stoll dabei vielleicht peinlich, ein Bier zu bestellen (da dachte er vielleicht noch, dass jemand kommt oder, dass er hier sicher ist) und ohne es u trinken einfach zu gehen. Daher könnte er sich vom Hocker geworfen haben. "Sorry, kleiner Blackout, kein Drama, ich gehe besser wieder heim, bis dann". Das hört sich jedenfalls besser an, als wenn einer ein Bier bestellt, von mir aus bezahlt und ohne zu trinken einfach geht.
Zitat von petersipetersi schrieb:Man will ihn demütigen (Ausziehen) und Angst machen bzw. Schmerzen zufügen. Hierzu zieht man ihn aus, legt ihn auf den Boden und hält ihn fest, während einer ihn überrollt. Vielleicht ging man davon aus, dass dies nur leichte Verletzungen verursacht bzw. GS hat sich dann doch bewegt, so dass der Arm dabei schwerwiegend verletzt wurde und es zu inneren Verletzungen am Oberkörper kam.
Gut möglich. Kleine Anmerkung. Das tatsächliche Überrollen könnte auch Unfall gewesen sein. Man macht ihm Angst, zieht ihn aus, drückt ihn auf den Boden. Man droht ihm, über den Arm zu fahren, z.B., wenn er nicht irgendetwas sagt. ("Sag, dass Du ein kleiner widerlicher Wicht bist, der Frauen schlägt! Sag es!". Der Fahrer verleiht der Drohung Nachdruck und fährt langsam mit aufheulendem Motor an den Arm heran. Kurz von der Kupplung abgerutscht oder Motor abgewürgt, schon ist man drüber über dem Arm. Ungewollt!


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 16:21
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Man macht ihm Angst, zieht ihn aus, drückt ihn auf den Boden. Man droht ihm, über den Arm zu fahren, z.B., wenn er nicht irgendetwas sagt. ("Sag, dass Du ein kleiner widerlicher Wicht bist, der Frauen schlägt! Sag es!". Der Fahrer verleiht der Drohung Nachdruck und fährt langsam mit aufheulendem Motor an den Arm heran. Kurz von der Kupplung abgerutscht oder Motor abgewürgt, schon ist man drüber über dem Arm. Ungewollt!
Das ist plausibel und räumt meine Zweifel zumindest teilweise aus... Allerdings habe ich meine Probleme mit der Möglichkeit, dass das Leute aus dem Umfeld von Stoll bzw. seiner Frau waren und das dann nicht im Nachhinein irgendwie doch herausgekommen ist.

Nehmen wir mal an, jemand (=Verwandter, Freund) hätte Frau Stoll vorher mal angeboten: "Sollen wir mal mit dem Günther reden? Nachdrücklich? Damit der sich Dir gegenüber in Zukunft anständig benimmt?" Oder es hätte ihr jemand nachdrücklich geraten sich von dem Typen zu trennen.

Und dann passiert sowas - da könnte sich Frau Stoll doch ausrechnen, dass das "mal Reden" zu etwas anderem geworden ist. Und ob sie dann, auch wenn ihr Mann sie vorher verprügelt hat, denkt: "Na, egal, den bin ich gut los..." - das hielte ich doch für zu heftig. Zumindest würde sie sich, auch wenn sie nicht zur Polizei geht, vielleicht einer Freundin, Verwandten usw. anvertrauen.

Und nein: Ich glaube nicht, dass das ganze Dorf von der Sache wusste (wenn sie denn so abgelaufen ist) und dann alle hinterher bis heute geschwiegen haben.

Und ebenso nein: Ich glaube auch nicht, dass diese Aktion die erste war, die jemand aus dem Umfeld gegenüber St. ergriffen hat, so dass Frau St. sich nicht ausrechnen kann, wer ggf. dahinter steckt. So einer Aktion geht doch voraus, dass man jemanden (=GS) erst einmal "verwarnt" oder seiner Frau nachdrücklich rät, sich doch endlich zu trennen. Ich glaube nicht, dass "man" länger zugesehen hat und dann erst von null auf hundert zugeschlagen hat, mit dem bekannten Ergebnis.


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 16:59
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nehmen wir mal an, jemand (=Verwandter, Freund) hätte Frau Stoll vorher mal angeboten: "Sollen wir mal mit dem Günther reden? Nachdrücklich? Damit der sich Dir gegenüber in Zukunft anständig benimmt?" Oder es hätte ihr jemand nachdrücklich geraten sich von dem Typen zu trennen. Und dann passiert sowas - da könnte sich Frau Stoll doch ausrechnen, dass das "mal Reden" zu etwas anderem geworden ist. Und ob sie dann, auch wenn ihr Mann sie vorher verprügelt hat, denkt: "Na, egal, den bin ich gut los..." - das hielte ich doch für zu heftig. Zumindest würde sie sich, auch wenn sie nicht zur Polizei geht, vielleicht einer Freundin, Verwandten usw. anvertrauen
Also, wenn wir den Gedanken mal weiterverfolgen: es wären ja dann gerade die Leute gewesen, denen sie sich anvertraut haben, die dem Stoll zusetzten. Würde man dann erwarten, dass sie sich der Polizei offenbart? Ich meine eher nicht. Sie würde sich wahrscheinlich Vorwürfe machen ("hätte ich bloß nicht immer geklagt, dann wäre nichts passiert") und will vielleicht subjektiv gar nicht genau wissen, was wirklich passiert ist. Da wären doch dunkle und unbekannte Yogtze-Leute wesentlich genehmer, als eigene Bekannte. Und nochmal; wir wissen nicht, was in der Ehe tatsächlich vorgefallen ist. Weder der Qualität noch der Quantität nach. Vielleicht war das Veilchen nur die Spitze des Eisbergs und es war noch viel mehr. Vielleicht war das nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Ich meine jedenfalls von der guten Ehe und der Fürsorge der Frau Stoll, die XY fast nahelegt, können wir uns getrost verabschieden.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und nein: Ich glaube nicht, dass das ganze Dorf von der Sache wusste (wenn sie denn so abgelaufen ist) und dann alle hinterher bis heute geschwiegen haben.
Nein, das ist sicher nicht so. Warum auch? Eine Person aus dem Nahbereich der Frau Stoll (die muss auch nicht aus dem Heimatort kommen), die zwingenden Anlass zum Handeln sah, reicht völlig aus. Diese Person könnte 3 Kumpels haben, die die Causa Stoll gar nicht kennen, aber gerne dabei sind, wenn es mal etwas "handfester zu regeln" gilt.


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 18:47
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Diese Person könnte 3 Kumpels haben, die die Causa Stoll gar nicht kennen, aber gerne dabei sind, wenn es mal etwas "handfester zu regeln" gilt.
Nun ja, nicht jeder kennt spontan mal ein paar "Schläger" die ohne weitere Prüfung bereit sind, bei so etwas mitzumachen. Und die auch mitmachen, ohne Mitleid mit Frau Stoll (weil unbekannt) zu haben.
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Also, wenn wir den Gedanken mal weiterverfolgen: es wären ja dann gerade die Leute gewesen, denen sie sich anvertraut haben, die dem Stoll zusetzten. Würde man dann erwarten, dass sie sich der Polizei offenbart? Ich meine eher nicht. Sie würde sich wahrscheinlich Vorwürfe machen ("hätte ich bloß nicht immer geklagt, dann wäre nichts passiert") und will vielleicht subjektiv gar nicht genau wissen, was wirklich passiert ist.
Aber gerade wenn sie ein schlechtes Gewissen hat, wird sie doch den Drang verspüren, mit jemandem darüber zu reden. Das muss ja nicht die Polizei sein.
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Eine Person aus dem Nahbereich der Frau Stoll (die muss auch nicht aus dem Heimatort kommen), die zwingenden Anlass zum Handeln sah, reicht völlig aus.
Wenn EINE Person gehandelt hat, besteht doch gerade die Gefahr, dass sie sich einer ANDEREN (Freundin, Nachbarin....) anvertraut. Eben weil Frau Stoll ein schlechtes Gewissen hat, nicht recht weiß, ob sie diesem oder jenem, bei dem sie sich über ihren Mann beklagt hat, eine solche Sache zutrauen kann usw. Dann spricht man vielleicht gerade mit jemandem, der keine enge Verbindung zu der verdächtigten Person hat. Und wenn Frau Stoll im Dorf mit jemandem in dieser Weise gesprochen hat, dann wäre das irgendwie bis zur Polizei durchgesicktert. Vielleicht auf eine verdrehte oder verstümmelte Weise, aber doch so, dass man der Sache hätte nachgehen müssen.
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Vielleicht war das Veilchen nur die Spitze des Eisbergs und es war noch viel mehr. Vielleicht war das nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Dass es der erste Vorfall dieser Art war und dann gleich solch eine Aktion gegen Stoll gestartet wurde, ist aber recht unwahrscheinlich. Das würde ja bedeuten, dass jemand von Frau Stoll informiert wird, dann mal schnell ein paar Schläger zusammentrommelt die ebenso spontan zusammenkommen um den Stoll dann am gleichen Abend noch aufzuspüren und entsprechend zuzurichten.

Ich glaube nicht, dass jemand auf die erste Nachricht dieser Art hin gleich so reagiert. Wenn es eine Rache an Stoll wegen seiner Frau war, dann wohl eher mit längerem "Vorlauf" also ähnlichen Ereignissen dieser Art die im Kopf von jemandem schon vorher den Plan ("Man müsste den Stoll mal abfangen und....") ausgelöst hat und auch schon zu Gedanken führte, wen man da "hinzuziehen" könnte. Dass das alles sehr spontan und auf ein einziges Ereignis hin passiert ist, finde ich eher unwahrscheinlich. Zumal es hier ja nicht um den Mord an der Frau oder dem Kind geht, sondern "nur" um ein blaues Auge (ich will es natürlich nicht verharmlosen!).


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 21:34
Zitat von petersipetersi schrieb:Prinzipiell wäre diese Geschichte schlüssig
In der Tat, das ist zur Abwechslung mal eine Variante, die nicht von vornherein mit irgendwelchen Gegebenheiten kollidiert und die gleichzeitig viele Details in dem Fall erklären würde. Sogar den Auftritt bei Frau 'Hellfritz' und den spät auftauchenden Zettel. Nicht schlecht.
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Würde man dann erwarten, dass sie sich der Polizei offenbart? Ich meine eher nicht.
So ist es. Falls Frau Stoll tatsächlich jemanden um Hilfe gebeten hat, wäre die Frage, welche Art von Hilfe das sein sollte und wie konkret sie sie formuliert hat. Da gäbe es dann sehr viele Varianten.


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Der Yogtze-Fall

12.02.2021 um 04:26
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Bei xy sagt er das auf die Frage des LKW Fahrers "wo sind die Anderen";
Stoll: "Die sind abgehauen"
Es wird aber auch nicht nachgefragt warum diese abgehauen sind.


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Der Yogtze-Fall

12.02.2021 um 07:10
Ist auch nachvollziehbar, in dieser Situation würden mir auch andere Fragen durch den Kopf gehen.


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Der Yogtze-Fall

22.02.2021 um 12:47
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb am 11.02.2021:Falls Frau Stoll tatsächlich jemanden um Hilfe gebeten hat, wäre die Frage, welche Art von Hilfe das sein sollte und wie konkret sie sie formuliert hat. Da gäbe es dann sehr viele Varianten.
Natürlich wäre schon denkbar, dass Frau Stoll jemanden aktiv um Hilfe gefragt hat. Das muss aber gar nicht sein. Es reicht ja völlig aus, dass jemand die Situation sieht und für sich beschließt, dass es so nicht weitergeht und sich zum Handeln veranlasst sieht. Zwar könnte auch sein, dass Frau Stoll ihre Situation mitgeteilt hat. Wenn diese jedoch (evtl. nicht zum ersten mal) ein Veilchen o.a. trug, muss man kein Hellseher sein, um darauf zu kommen, was in der Ehe so passiert.

Wenn es eine Person gab, die beschloss, dass es jetzt reicht und handelte, müsste diese in engerer Beziehung zur Frau Stoll gestanden haben. Das reicht von engen Verwandte über guten Freunde bis zu einem (heimlichen) Verehrer.


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