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Der Yogtze-Fall

16.663 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

09.03.2026 um 13:34
Ich hatte jetzt noch nicht die Muse alles neue durchzulesen.
Aber ich denke, dass man (Kripo Hagen) inzwischen felsenfest von einem Geschehen ohne Fremdverschulden ausgeht(?)
Ich denke, dass das einschlägige Video inzwischen jeder gesehen hat.
Yogtze Kripo Hagen Auflösung
Ich kommentierte sofort heftige Bedenken; aber die meisten sind inzwischen wieder einkassiert worden.


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Der Yogtze-Fall

09.03.2026 um 15:50
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 02.03.2026:Der Wagen ist nicht "letztendlich zum stehen gekommen", sondern wurde durch einen Aufprall an einem Baum mit ca 70km/h Aufprallgeschwindigkeit, abrupt abgebremst.
Ein wesentlicher Unterschied.
Es ist schon erstaunlich, was hier behauptet wird. Ich habe schon mal das Video des WDR zitiert, kann ich ja nochmal machen:
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb am 01.01.2026:Ich zitiere mal aus dem neuen Gutachten, das in dem oben verlinkten Video ab Minute 14:40 eingeblendet wird:
"Günther Stoll kollidierte mit 60 bis 80 km/h mit einem größeren Baum. (…) Anschließend schleuderte der Pkw Stoll immer langsamer werdend durch das Gehölz. (..) Zuletzt lässt sich eine schräge oder seitliche Kollision mit einem Buschwerk (…) einbinden."
Quelle: Unfallgutachten, zitiert nach Video auf der Seite https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrechen/mordorteyoutube/cold-case-stoll-hagen-100.html
"Der Baum" war also keineswegs die Endstation für Stolls VW. Er kam nach dem neuen Gutachten also auch nicht an diesem Baum zum Stehen.


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09.03.2026 um 17:57
Ein übliches Phänomen:

Mit dem Wissen von heute wird oberschlau und vom hohen Ross herab über die Ermittlungen und Ermittler vor 40 Jahren hergezogen. Das ist ziemlich billig und auch nicht zielführend. Fehler passieren zwar, überall, aber die Kritik ist übertrieben und nicht angemessen.

Ich will die Anhaltspunkte, da damals Anlass waren, den Verdacht eines Verbrechens nachzugehen, nicht nochmal aufzählen. Nur: Auch psychisch kranke Paranoiker können Opfer einer Gewalttat werden. Zudem wäre es mir neu, dass eine psychische Erkrankung Stolls so glasklar gewesen wäre. Für ein Ermittlungsverfahren reicht halt ein Anfangsverdacht. Die Tat muss nicht schon bewiesen sein, bevor ich mit dem Ermitteln anfangen darf. Ein Verdacht kann sich bestätigen oder nicht. Aber es war halt nicht offenbar, dass das Opfer alleine mit seinem Auto von der Autobahn abgekommen ist und dafür ein psychischer Ausnahmezustand ursächlich war. Deshalb war es auch legitim, sich an xy zu wenden. Dass der Fall jahrzehntelang Verstand und Fantasie ungezählter Hobbydetektive beschäftigt, war ja im vordigitalen Zeitalter auch nicht abzusehen.

Persönlich hatte ich ja schon immer auf eine Psychose getippt. Seine von Zeugen überlieferten Aussagen waren sehr typisch für paranoide Wahnvorstellungen, auch das sinnfreie "Yogtze". Jemand, der sich in realer Bedrohung oder Gefahr mitteilen will, der teilt sich verständlich mit. Nicht in Rätseln.

Weil sich das aber mit dem Kfz-Gutachten und den Zeugenaussagen zu mehreren Personen biss, es offenbar keine psychiatrische Vorgeschichte gab, war eine psychische Krankheit scheinbar auch nicht die Lösung für das Rätsel. Nun ist sie es. Untermauert von den neuen Gutachten.

Lasst Stoll ruhen. Er hat genug mitgemacht.


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Der Yogtze-Fall

09.03.2026 um 18:59
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Das ist ein harter Vorwurf, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Die Ermittler haben sich von dem damaligen Gutachten ins Boxhorn jagen lassen.
Sie hätten nur die Untersuchungsergebnisse der Obduktion, mit den technischen Gutachen des verunfallten Fahrzeuges abgleichen müssen.
Dann wäre klar gewesen, das keine weiterer unangeschnallte(Fakt) Person im Auto gesessen haben kann als dieses von der AB abkam.
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Eben, man ist damals offenbar nicht von einer so hohen Geschwindigkeit ausgegangen, und hier widersprichtst du dir auch selbst. Die Ermittlerin, die den Cold Case gelöst hat, sagt:
Ich widerspreche mir keinesfalls selbst.-
Mangels anderer Informationen und fehlender Fotos des Unfallwagens musste ich , wie auch Andere. davon ausgehen, das der Golf nur sehr langsam abgebremst wurde und keinesfalls abrupt mit 60- 90 km/h wie es sich jetzt herausstellte.
Da kamen dann die wildesten Spekulationen ins Spiel, wie etwa, ins Gebüsch rollen lassen oder überhaupt, ein Absichtliches verlassen der AB um einen Unfall vorzutäuschen, was aber bei einem nackten Mann auch keinen Sinn macht und der Mühe nicht wert gewesen wäre
Wenn kommuniziert worden wäre, das die Aufprallgeschwindigkeit um die 70km/h lag und das niemand die Sicherheitsgurte benutzte, hätte ich sowieso gleich ausgeschlossen, das dort noch jemand gesessen haben könnte und unverletzt rausgekommen sein soll.
Ferner hätte dies meine These, die ich von Anfang an vertrat gefestigt,. das es kein gestellter Unfall sein kann.
Auch hätte jeder Laie hier gewusst, das niemand Stoll auf den Beifahrersitz gelegt oder gesetzt haben kann, weil dieser unangeschnallt bei dem Abritt keinesfalls dort liegen geblieben wäre und sein Körper beim Aufprall spezifische Spuren hinterlassen hätte, wie es ja jetzt erst kommuniziert wurde.
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Welche Geschwindigkeit in dem alten Gutachten angenommen wurde, wissen wir nicht.
Der Gerichtsmediziner hat wohl gar keine mögliche Geschwindigkeit festgestellt und der KFZ Sachverständige hat das Obduktionsergebnis nicht hinterfragt oder es nur ansatzweise mit Spuren im Fahrzeug abgeglichen.
Wäre dies geshehen, wäre der Fall schnell geklärt worden und gar nicht zur Ausstrahlung gekommen
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Mit dem Wissen von heute wird oberschlau und vom hohen Ross herab über die Ermittlungen und Ermittler vor 40 Jahren hergezogen. Das ist ziemlich billig und auch nicht zielführend. Fehler passieren zwar, überall, aber die Kritik ist übertrieben und nicht angemessen.
Sehe ich komplett anders.
Es wurde schlampig gearbeitet.
Hätte man das Obduktionsergebniss nicht einfach so hin genommen, sondern mit den Schäden im KFZ abgeglichen, hätte man schnell gemerkt, das da was nicht stimmen kann.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:uch psychisch kranke Paranoiker können Opfer einer Gewalttat werden. Zudem wäre es mir neu, dass eine psychische Erkrankung Stolls so glasklar gewesen wäre.
Ziemlich klar.
Er ist schon Jahre vorher in ganz anderem Zusammenhang durch Paranoide Anfälle aufgefallen.
Da kann man nicht drüber hinweg sehen. Zumal alle Fakten gegen seine Aussage von 4 Nichtfreunden im Golf ( oder auch sonstwo) spricht.
Zudem kam, der Alkoholiker Stoll auch jedem, den er in dieser Nacht getroffen hat verwirrt vor, was man mit Trunkenheit erklärte.
Dann noch der komplett fehlende " Motivhintergrund".

Der handfeste Streit mit seiner Frau an dem Abend, kam auch erst 20 Jahre später raus und lässt das ganze Geschehen noch einmal in anderem Licht da stehen.

Letztendlich noch eine Notiz, die nie vorlag, aus einer Erinnerung ein halbes Jahr später stammte.
Seltsamerweise wurde die Notiz handschriftlich "gemalt" abgebildet, das man annehmen musste, das sie genau so vorlag.
Das legt schon fast eine gewollte Irreführung nahe.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:ber es war halt nicht offenbar, dass das Opfer alleine mit seinem Auto von der Autobahn abgekommen ist und dafür ein psychischer Ausnahmezustand ursächlich w
Alles sprach schon seinerzeit dafür.
Man hätte nur richtig ermitteln müssen und es sich verkneifen, mit so dünnen und teilweise Irreführenden Annahmen ins Fernsehen zu gehen,.


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Der Yogtze-Fall

09.03.2026 um 20:18
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Sie hätten nur die Untersuchungsergebnisse der Obduktion, mit den technischen Gutachen des verunfallten Fahrzeuges abgleichen müssen. Dann wäre klar gewesen, das keine weiterer unangeschnallte(Fakt) Person im Auto gesessen haben kann als dieses von der AB abkam.
Ist mir schleierhaft, wie die Obduktion von Stoll und das damalige technische Gutachten zum Golf zwingend Rückschlüsse darauf hätten zulassen müssen, dass das Opfer allein im Fahrzeug gesessen haben muss.

Oder hast Du solche Einsichten schon vor den neuen Untersuchungen hier im Thread vertreten?
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Er ist schon Jahre vorher in ganz anderem Zusammenhang durch Paranoide Anfälle aufgefallen.
Zudem mangelt es mir an Belegen für Deine Behauptungen, wie Stoll sei ein "Alkoholiker" und schon Jahre vorher "paranoide Anfälle" gehabt haben. Auch mit dem "blauen Auge", dass er seiner Frau verpasst haben soll. Wo ist das zu finden?
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man hätte nur richtig ermitteln müssen und es sich verkneifen, mit so dünnen und teilweise Irreführenden Annahmen ins Fernsehen zu gehen,.
Dann hätten die Ermittler nur so jemanden wie Dich in ihren Reihen haben müssen. Hast Du schon über Deine weitere berufliche Zukunft nachgedacht?


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09.03.2026 um 21:09
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Ist mir schleierhaft, wie die Obduktion von Stoll und das damalige technische Gutachten zum Golf zwingend Rückschlüsse darauf hätten zulassen müssen, dass das Opfer allein im Fahrzeug gesessen haben muss.
Wenn ein Golf mit 70 km/h gegen einen Baum fährt, niemand angeschnallt ist, so muss jeder Insasse für den Sitzplatz typische Aufprallspuren und auch Blut usw hinterlassen haben.
Hat aber nur der Fahrer.
Und da der Golf I nicht selbstfahrernd war, kann nur Stoll ihn gesteuert haben.
Sonst war niemand dort beim Aufprall , wie sich jetzt herausstellte
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Oder hast Du solche Einsichten schon vor den neuen Untersuchungen hier im Thread vertreten?
Konnte ich ja mangels Informationen so nicht.
Es hieß ja, das sei gesichert, das es kein Alleinunfall war.
Das keinesfalls ein Verbrechen stattgefunden haben kann, der Meinung war ich schon lange.
Beispiel:
Bei der Erstausstrahlung ging ich sofort davon aus, das es Stoll selbst war und der "Fleck" nichts anderes als seine Verwundung war.
Das wurde aber quasi ausgeschlossen, was ich ja glauben musste.
Urplötzlich kommt heraus, das einer der LKW Fahrer seinerzeit schon ausgesagt hat, das er auch einen nackten Oberkörper statt heller Jacke nicht ausschließen könne und im Allgemeinen die Sicht sehr schlecht war.
Sch
Zitat von OriginesOrigines schrieb:udem mangelt es mir an Belegen für Deine Behauptungen, wie Stoll sei ein "Alkoholiker" und schon Jahre vorher "paranoide Anfälle" gehabt haben. Auch mit dem "blauen Auge", dass er seiner Frau verpasst haben soll. Wo ist das zu finden?
Das hat die Kommissarin doch ausdrücklich erwähnt !
Er muss viel Alkohol getrunken haben, denn er hatte mit 34 Jahren schon entsprechende Organschäden, wie sich schon bei der damaligen Obduktion herausstellte.
Ebenfalls erwähnt wurde, das Stoll bereits vor Jahren in ganz anderem Zusammenhang Bedrohungen empfunden habe und sich herausstellte das diese nicht existieren. ( In 2 Fällen wurde glaub ich gesagt)
Offensichtlich befand er sich gerade wieder in solch einer " Phase", so auch die Kommissarin .
Das Stoll seiner Frau ein blaues Auge geschlagen hatte, das aussagegemäß auch von diesem Abend stammte, konnte man schon länger in der Presse lesen und es wurde hier im Forum schon seitenlang diskuttiert.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Dann hätten die Ermittler nur so jemanden wie Dich in ihren Reihen haben müssen. Hast Du schon über Deine weitere berufliche Zukunft nachgedacht?
Brauch ich nicht mehr, bin finanziell durch.
Aber in der Tat, bestand meine Arbeit auch darin mich mit Gutachten zu beschäftigen , wenn auch auf anderem Fachgebiet.
Gutachten prüfen auf Stimmigkeit, realistischen Annahmen und eventuelle Gegengutachten erstellen.
Ich denke das war lukrativer in meinem Beruf als Polizeibeamter zu werden.

Nun mal ehrlich:
Es wurden grobe Fehler gemacht.
Das medizinische Gutachten stellt sich als falsche Schlussfolgerung heraus und keiner kommt auf die Idee, dieses ungewöhnliches Ergebnis zu verifizieren, abzugleichen mit anderen Spuren.
Ein Beispiel für die fehlende Teamarbeit seinerzeit.


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09.03.2026 um 21:48
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn kommuniziert worden wäre, das die Aufprallgeschwindigkeit um die 70km/h lag
Genau das ist doch der Knackpunkt: Von 60 bis 80 ist heute die Rede. Welche Aufprallgeschwindigkeit damals angenommen oder ermittelt wurde, wissen wir doch überhaupt nicht. Wenn also die damaligen Ermittler von einer geringeren ausgingen, als man heute nach den aktuellen Gutachten annimmt, dann waren aus ihrer Sicht die weiteren Schlussfolgerungen nicht abwegig (sondern folgerichtig).
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der Gerichtsmediziner hat wohl gar keine mögliche Geschwindigkeit festgestellt und der KFZ Sachverständige hat das Obduktionsergebnis nicht hinterfragt oder es nur ansatzweise mit Spuren im Fahrzeug abgeglichen.
Wissen wir doch alles überhaupt nicht! Die Geschwindigkeit kann doch ohnehin kein Mediziner, sondern nur der KFZ-Mann ermittelt haben, von dessen Gutachten wir nur einen Bruchteil kennen. Der KFZ-Gutachter war es, der ein "Überrollen durch ein anderes Fahrzeug" kolportiert hat. Das war der (fatale) Ausgangspunkt für alles weitere. Wenn der Sachverständige unter Berücksichtigung des Obduktionsberichts, der ihm vermutlich vorlag (denn er schreibt ja als Begründung: "Es sind alle typischen Verletzungen vorhanden"), zu eben diesem Ergebnis kommt, mit welcher Begründung soll der Ermittler dem widersprechen? Das meinte ich mit meiner Aussage, dass eben Gutachten ein großes Gewicht haben und im schlechtesten Fall eine fatale Wirkung für alles weitere haben können, seien es Fehlurteile oder, wie hier, eine Weichenstellung in die komplett falsche Richtung bei den Ermittlungen.


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09.03.2026 um 22:13
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Genau das ist doch der Knackpunkt: Von 60 bis 80 ist heute die Rede. Welche Aufprallgeschwindigkeit damals angenommen oder ermittelt wurde, wissen wir doch überhaupt nicht. Wenn also die damaligen Ermittler von einer geringeren ausgingen, als man heute nach den aktuellen Gutachten annimmt, dann waren aus ihrer Sicht die weiteren Schlussfolgerungen nicht abwegig (sondern folgerichtig).
Also seinerzeit war man in der Unfallforschung schon so weit, das man die Aufprallgeschwindigkeit ziemlich genau ermitteln konnte.
hat mich schon seinerzeit immer fasziniert, wie man das so genau ermitteln konnte
Zitat von FriedrichA.IIIFriedrichA.III schrieb:Wissen wir doch alles überhaupt nicht! Die Geschwindigkeit kann doch ohnehin kein Mediziner, sondern nur der KFZ-Mann ermittelt haben, von dessen Gutachten wir nur einen Bruchteil kennen
Eben und da hat man nicht richtig miteinander kommuniziert.
Festgestellt, das niemand angeschnallt war, hat man schon damals .
Ebenfalls war die Unfallforschung seinerzeit schon so weit, das man wusste, was mit einem Körper im Auto passiert, wenn es von 70km/h in Bruchteilen auf 0km/h abgebremst wird.
Auch die Tatsache, das Stoll , hätte ihn jemand unangeschnallt auf den Beifahrersitz gesetzt, dort bei dem Aufprall nicht so sitzen oder liegen geblieben wäre, war eine "Binsenweisheit", auf die jeder Sachverständige hätte kommen müssen.


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09.03.2026 um 22:30
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ebenfalls war die Unfallforschung seinerzeit schon so weit, das man wusste, was mit einem Körper im Auto passiert, wenn es von 70km/h in Bruchteilen auf 0km/h abgebremst wird.
@Nightrider64:
Nochmal und in aller Deutlichkeit: Laut dem neuen Gutachten (Quelle WDR-Video) wurde der Wagen von Stoll nicht in Sekundenbruchteilen von 70 km/h auf 0 km/h abgebremst. Kannst du das mal endlich zur Kenntnis nehmen und nicht immer wieder falsche Fakten verbreiten?


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09.03.2026 um 22:55
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:urde der Wagen von Stoll nicht in Sekundenbruchteilen von 70 km/h auf 0 km/h abgebremst.
Die Kommissarin sagte, der Golf wurde schlussendlich abrupt durch den Aufprall mit einem Baum gestoppt. Aufprallgeschwindigkeit sei zwischen 60 und 90 km/h gewesen, wobei der Golf auch nicht abgebremst wurde vom Fahrer, als er von der AB abkam.
Also ungebremst gegen einen Baum,. bzw rein in die Baumgruppe
Das Opfer sei sehr wahrscheinlich von der Fahrbahn der Autobahn abgekommen und anschließend ungebremst mit seinem Fahrzeug eine Böschung hinab- und gegen einen Baum gefahren. Da Stoll nicht angeschnallt war, sei er durch den Aufprall auf den Beifahrersitz geschleudert und dort aufgefunden worden. Weitere Beteiligte hätte es nicht gegeben, im Wagen sei keine fremde DNA gefunden worden.[8]

Sämtliche Verletzungen passten nicht zu einem Überrollen, sondern vielmehr zu einer Kollision.[9] Den ominösen Zettel habe es vielleicht nie gegeben, eine Bedeutung für den Fall sei fraglich.[8][10]
Quelle:Wikipedia: YOGTZE-Fall


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10.03.2026 um 02:02
Am besten ihr schaut euch mal ein paar Crash Test Videos an. Die Autos pflegen dabei mit 5o km/h gegen die Wand gefahren zu werden. Schaut euch mal an, wie sich die unangeschnallten Dummies bewegen. Die drückt es in 1oo % aller Fälle straight nach vorne aus der Windschutzscheibe heraus.

Rechnet das auf 7o bis 9o km/h hoch, und ersetzt Wand durch Baum.

No fucking chance, dass der unangeschnallte Fahrer durch den Aufprall plötzlich auf dem Beifahrersitz zu sitzen kommt (wo er dann schwerst verletzt, nackig und mit einem Arm beginnt, die Rückenlehne nach unten zu kurbeln.)

Einen plötzliches Landen auf dem Beifahrersitz, ist wenn überhaupt nur bei einem Überschlag denkbar.

Kommt euch diese Geschichte nicht auch ein bißchen seltsam vor?

Und die Gestalten, die unsere Lkw-Freunde um das verunfallte Auto herumschwanken sahen ("Ihr naht euch, schwankende Gestalten") sind also auch nur Wind- und Schattenspiele gewesen?

Aber es können an diesem Tag ja nicht alle besoffen gewesen sein? (Ich habe den Filmfall schon ewig nicht mehr gesehen und zitiere aus dem Gedächtnis.)

Wenn das also ein Unfall mit Alleinschuld gewesen sein soll, dann dorch ein recht seltsamer.


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Der Yogtze-Fall

10.03.2026 um 02:43
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Am besten ihr schaut euch mal ein paar Crash Test Videos an.
Aber solche Video sind nicht zu vergleichen mit dem Abflug des Golfes in die Botanik. Der Golf wird mit ca. 70 Km/h in die Böschung gefahren. Anbei kollidier das Fahrzeug mit einem Baum. Dadurch wird das Fahrzeug immer langsamer. Bis es im Gehölz zum stehen kommt. Diese Darstellung passt auch zu den veröffentlichen Fotos. Da gibt es keine welche den Golf an einem Baum hängend zeigen.

Dass der Günter oder der Fahrer bei der Kollision mit dem Baum des sich noch in Bewegung befinden Fahrzeug durch die Windschutzscheibe hinaus katapultiert wurde erachte ich als nicht gegeben. Zumal mir auch keine Fotos bekannt sind, welche Spuren eines solchen Ereignisses zeigen. Gäbe es diese Fotos wäre das ganz bestimmt auch dem alten Gutachter aufgefallen.
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Einen plötzliches Landen auf dem Beifahrersitz, ist wenn überhaupt nur bei einem Überschlag denkbar.
Und würde meinen entsprich auch nicht der Fundsituation.
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Wenn das also ein Unfall mit Alleinschuld gewesen sein soll, dann dorch ein recht seltsamer.
Absolut. Wie immer das Ereignis ausgesehen haben mag, das neu Gutachten ist nicht glaubwürdiger als das alte.


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Der Yogtze-Fall

10.03.2026 um 08:13
@Nightrider64:
Wie der Wikipedia-Autor des Artikels zu Stoll zu der Annahme kommt, Stoll sei möglicherweise nach vorne aus dem Auto geschleudert worden, weiss ich nicht. Laut dem neuen Unfallgutachten gab es jedenfalls kein abruptes Abstoppen des Autos von Stoll.

Damit du es auch glaubst, hier ein Screenshot des WDR-Videos, in dem aus dem neuen Unfallgutachten zitiert wird (ab ca. 14:40 Min.):

Stoll

Quelle: Youtube: Opfer schreibt vor seinem Tod mysteriöse Botschaft  YOGTZE | WDR Lokalzeit MordOrte
Opfer schreibt vor seinem Tod mysteriöse Botschaft YOGTZE | WDR Lokalzeit MordOrte
Externer Inhalt
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Der Yogtze-Fall

10.03.2026 um 16:15
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:No fucking chance, dass der unangeschnallte Fahrer durch den Aufprall plötzlich auf dem Beifahrersitz zu sitzen kommt (wo er dann schwerst verletzt, nackig und mit einem Arm beginnt, die Rückenlehne nach unten zu kurbeln.)
Das hat ja auch nie jemand mit Bestimmtheit so gesagt. Da wird im Wiki Artikel einiges weggelassen.

Die Kommissarin beschreibt 2 Möglichkeiten.

1. Entweder es schleuderte ihn aus dem Fahrzeug. Nachdem er schwer verletzt wieder zu sich kam, wollte er sich in seinen Golf setzen, dies ging aber nur noch von der Beifahrerseite aus. Also legte er sich auf den Beifahrersitz.

2. Es schleuderte ihn nicht aus dem Wagen, weil eindringende Äste und Buschwerk dies verhinderten und kommt schlußendlich auf dem Berifahrersitz zum liegen.

Ich denke das eher 1. der Fall war
Er befand sich ohl zeitweise außerhalb des Fahrzeuges-
Er war die Person, die am Auto beobachtet wurde.
Anhaltspunkte dafür, wurden erst jetzt bekannt gegeben.

Da man dies aber nicht 100% annehmen kann, gibt es noch die Möglichkeit, das gerade das eindringende Buschwerk ihn im Wagen zurück gehalten hat.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:nbei kollidier das Fahrzeug mit einem Baum. Dadurch wird das Fahrzeug immer langsamer.
Blödsinn. Wenn ein Auto mit 70km/h gegen eine Baum fährt wird es abrupt abgebremst und rollt nicht aus.
Physik nennt man dieses Naturgesetz.
Hier beschrieben:
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Am besten ihr schaut euch mal ein paar Crash Test Videos an. Die Autos pflegen dabei mit 5o km/h gegen die Wand gefahren zu werden. Schaut euch mal an, wie sich die unangeschnallten Dummies bewegen. Die drückt es in 1oo % aller Fälle straight nach vorne aus der Windschutzscheibe heraus.
Rechnet das auf 7o bis 9o km/h hoch, und ersetzt Wand durch Baum.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dass der Günter oder der Fahrer bei der Kollision mit dem Baum des sich noch in Bewegung befinden Fahrzeug durch die Windschutzscheibe hinaus katapultiert wurde erachte ich als nicht gegeben.
Das hast Du nun schon 5 mal als eigene sehr einwillige Interpretation hier angeführt.
Ist aber eine haltlose Behauptung, entgegen den Gesetzten der Physik und den Erfahrungen in der Praxis.


Korrekt. Das physikalischer Gesetz der Masseträgheit greift hier mit enormen Kräften und beschleunigt den Körper nach vorn.
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Einen plötzliches Landen auf dem Beifahrersitz, ist wenn überhaupt nur bei einem Überschlag denkbar.
Dennoch ist es nicht zwingend, das der Körper herausgeschleudert wird.
Dann nicht, wenn er sich schon beim Abkommen von der Strasse so im Wagen herumgeschleudert hat, das "nach vorne" eben nicht in Richtung Frontscheibe war..
Auch dann nicht, wenn in die Frontscheibe eingedrungendes Gehölz, das aus dem Wagen schleudern verhinderte ( hier stellt dier Kripo auf diese Möglichkeit ab)

Aber hier sieht es meiner Meinung nach wohl eher so aus, das Stoll durch die Scheibe in die Botanik geschleudert wurde und dann schwer verletzt zu seinem Auto zurückgetaumelt ist, wobei er beobachtet wurde.

Da die Fahrertür nicht mehr aufzumachen war, siehe Unfallbilder, ist er ums Auto herum und hat sich auf den Beifahrersitz gesetzt oder gelegt.
Das schließe ich daraus, das er ganz offensichtlich außerhalb des Autos gesehen wurde von den LKW Fahrern


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10.03.2026 um 16:17
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Blödsinn. Wenn ein Auto mit 70km/h gegen eine Baum fährt wird es abrupt abgebremst und rollt nicht aus.
Physik nennt man dieses Naturgesetz.
@Nightrider64
Und wenn der Baum ein kleines Bäumchen ist, das durch den Aufprall umknickt?

Glaubst du jetzt dem neuen Gutachten oder nicht?


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10.03.2026 um 16:27
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Und wenn der Baum ein kleines Bäumchen ist, das durch den Aufprall umknickt?

Glaubst du jetzt dem neuen Gutachten oder nicht?
War es aber nicht.
Die Kommissarin sagte, der Wagen ist gegen einen Baum mit ca 70 km/h Aufprallgeschwindigkeit
Ansonsten würde das auch nichts an der Tatsache ändern, das ausser dem Fahrer niemand im Auto saß

Natürlich glaube ich an das neuere Gutachten
Das ist schon forensisch gerichtsfest abgesichert und beruht auf neuerer Kriminaltechnik incl Computersimmulation
Schlussendlich wurde es von einem weiteren unabhängigen Gutachten bestätigt.

Das eine Verfolgung Stolls, durch ihm selbst wohl Unbekannte , nicht den Realitäten entsprechen konnte , war mir schon lange klar.


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10.03.2026 um 16:40
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ist aber eine haltlose Behauptung, entgegen den Gesetzten der Physik und den Erfahrungen in der Praxis.
Ich muss die leider sagen, du hast keine Ahnung von Physik und schon gar nicht wie ein solcher Abflug zu bewährten ist. Auch wenn du 100 X den gleichen Schmarren behauptest wir er nicht wahrer.


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10.03.2026 um 16:52
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Ich muss die leider sagen, du hast keine Ahnung von Physik und schon gar nicht wie ein solcher Abflug zu bewährten ist. Auch wenn du 100 X den gleichen Schmarren behauptest wir er nicht wahrer.
Ich hatte Leistungskurs Physik im Abitur.

Genug mit den haltlosen Behauptungen, mit denen Du alleine da stehst :
Zitat von EiseleinEiselein schrieb:Am besten ihr schaut euch mal ein paar Crash Test Videos an. Die Autos pflegen dabei mit 5o km/h gegen die Wand gefahren zu werden. Schaut euch mal an, wie sich die unangeschnallten Dummies bewegen. Die drückt es in 1oo % aller Fälle straight nach vorne aus der Windschutzscheibe heraus.

Rechnet das auf 7o bis 9o km/h hoch, und ersetzt Wand durch Baum.
@schluesselbund
Dem ist nichts hinzu zu fügen
Die Forensik, die sich offenbar Dir nicht erschließt, ist diesbezüglich eindeutig !


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11.03.2026 um 23:27
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 02.03.2026:Man braucht nur den forensischen Beweis, das niemand außer dem Fahrer beim Crash im Wagen gesessen haben kann.
Dieser Beweis wurde forensisch erbracht..
Es wurde weder ein derartiger Beweis erbracht noch ist das möglich. Nicht einmal die These der Polizistin, die den Fall gelöst haben will, fußt auf dieser Annahme.
Weil es schlicht unmöglich ist nachzuweisen und auch weil es für die Unfallthese nicht relevant ist.

Was jedoch tatsächlich anzuzweifeln ist ist der behauptete Unfallhergang. Wäre Herr Stoll unangeschnallt bei der behaupteten Geschwindigkeit durch die Scheibe geflogen und dann hart am Boden aufgekommen wären schwere Kopf-, Gesichts- und Genickverletzungen sowie wahrscheinlich eine Bewusstlosigkeit die Folge. Die Wanderung durch die Botanik mit anschließender Rückkehr auf den Beifahrersitz sowie der verletzte Arm wären hierbei eher nicht denkbar.
Die damaligen Gutachter, Polizisten, Rettungskräfte, Ärzte usw waren genau wie heute (oder sogar noch mehr - Sicherheitsgurte waren erst seit ca 10 Jahren verpflichtend vorgeschrieben und wurden wesentlich seltener genutzt als heute) mit den dabei entstehenden Verletzungsmustern vertraut. Es wäre keinesfalls zu einer Verwechslung mit den ebenso charakteristischen, aber deutlich unterschiedlich aussehnden Verletzungen beim Überrollen gekommen.


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12.03.2026 um 00:15
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Es wurde weder ein derartiger Beweis erbracht noch ist das möglich
Doch !
Es wurde forensisch nachgewiesen das niemand angeschnallt war beim Crash, auf dem Beifahrersitz niemand gesessen haben kann, weil der ansonsten Aufprallspuren hinterlassen hätte.
Auch ansonsten hätte jeder weitere Insasse ebenfalls spezifische Aufprallspuren zwangsläufig hinterlassen müssen. Es wurde aber keine gefunden.
DNA erst recht nicht.
Fazit: Da auf keinem ausser dem Fahrerplatz Spuren irgendwelcher Insassen gefunden wurden , kann nur der Fahrer im Fahrzeug gesessen haben, als dieses gegen den Baum prallte mit ca 70km/h .
Stoll selbst.
Weiterhin wurde Forensisch ( durch Computersimulation) bewiesen, das eine Person, die auf dem Beifahrersitz unangeschnallt gesessen oder gelegen hätte , nach dem Abflug von der Autobahn sich nicht mehr an diesem Platz befunden hätte , aufgrund der einwirkenden Kräfte.
Fazit: die Story mit woanders überrollt und auf dem Beifahrersitz gesetzt , kann so nicht sein.

Weiterhin wurde bei der erneuten Prüfung der Obduktionsbefunde ( Lichtbildmappe ! ) ausgeschlossen, das es sich bei den Verletzungen um ein nacktes Überrollen gehandelt haben könne
Überrollen wurde nunmehr ausgeschlossen ( wohl wegen fehlender Reifenspuren (?) )
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Wäre Herr Stoll unangeschnallt bei der behaupteten Geschwindigkeit durch die Scheibe geflogen und dann hart am Boden aufgekommen wären schwere Kopf-, Gesichts- und Genickverletzungen sowie wahrscheinlich eine Bewusstlosigkeit die Folge
Weist Du doch alles gar nicht !
Wenn ja, woher denn ?
Du kennst weder den Ort, noch die Umstände und hältst Dich für so schlau, den Gutachtern, Fachleuten die wesentlich mehr Informationen und Fachkenntnisse haben , zu widersprechen.

Dabei fällt es Dir schwer, der logischen Argumentation zu folgen das, wenn es denn forensisch gesichert ist, das nur Stoll beim Aufprall im Golf saß, komplett egal ist, ob Du die Verletzungen erklären kannst oder nicht.
Er kann sich diese nur beim Crash zugezogen haben, bei dem er nachweislich alleine im Auto saß.
Wo sonst ?


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