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Der Yogtze-Fall

10.272 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Yogtze-Fall

09.02.2021 um 21:53
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das ist klar, die konkrete Frage war ja, ob die Polizei vielleicht wusste, dass Stoll nicht einfach vom Hocker gefallen war und sich dabei verletzt hat, sondern dass er von jemandem aus der Kneipe eins auf die Nase gekriegt hat.

Und da glaube ich eben nicht, dass man das weggelassen hätte, weil eine vorhergehende Kneipenschlägerei doch zu wichtig gewesen wäre.

Außer natürlich: Stoll hat eins auf die Nase gekriegt und der Schläger kommt definitiv nicht als Täter für die spätere Sache in Frage.
Es gäbe noch eine Möglichkeit und zwar dass Zeugen zum Schweigen gezwungen worden sein könnten bzw. einfach eingeschüchtert waren. Man erinnere sich nur an den Zeitungsartikel bzgl. der Rockerschlägerei in der Kneipe. (Bild 26 in der Galerie).


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Der Yogtze-Fall

09.02.2021 um 23:08
Zitat von dreizehnerdreizehner schrieb:Es gäbe noch eine Möglichkeit und zwar dass Zeugen zum Schweigen gezwungen worden sein könnten bzw. einfach eingeschüchtert waren.
Dann wäre eine Verletzung, die von einem Schlag ins Gesicht kam, aber immer noch nicht erklärt. Ich traue der Gerichtsmedizin schon zu, dass sie eine Schlagverletzung von einer unterscheiden kann, die man sich beim Sturz vom Hocker holt. Und dann hätte die Polizei doch entweder die Gäste nochmal "sehr gezielt" befragt, oder in der Sendung die Schlagverletzung sonstwie thematisiert.

Daher glaube ich nach wie vor nicht, dass Stoll am Abend vor seinem Tod in der Kneipe von Rockern (oder wem auch immer) verprügelt wurde.

Nur weil es mal, zu einem ganz anderen Zeitpunkt, eine Schlägerei von angeblichen Rockern in der Kneipe gab....


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Der Yogtze-Fall

09.02.2021 um 23:23
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb am 17.01.2021:Stoll sagt nie, das die Leute auch im Auto gesessen haben.
Oben in der Bildersammlung, findet sich unter Bild Nummer 7 ein Artikel.

Dort lesen wir ab Zeile 5 folgendes:

Vier Mann seien in dem Golf gewesen, stöhnte der Verletzte nochmals, als ihm beide Fahrer zuhörten. Keine Freunde, nicht meine Freunde --- die sind abgehauen, weg.

Quelle: Hörzu


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10.02.2021 um 15:44
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Keine Freunde, nicht meine Freunde --- die sind abgehauen, weg.
Der Satz ist nach wie vor interessant ...nicht meine Freunde... das bedeutet doch dass diese Leute in einen Verhältnis zu einem seiner Bekannten stehen müssen.


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10.02.2021 um 15:50
Zitat von duvalduval schrieb:Der Satz ist nach wie vor interessant ...nicht meine Freunde... das bedeutet doch dass diese Leute in einen Verhältnis zu einem seiner Bekannten stehen müssen.
Der Gedanke ist nicht schlecht...

Keine Freunde---im Sinne von "Ich bin nicht mit denen befreundet"

nicht meine Freunde---im Sinne von "Ich kenne aber jemanden, mit dem sie befreundet sind"


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10.02.2021 um 15:51
Vier Freunde plus Stoll in dem Farhzeug:

Y(ann)
O(tto)
G(ünther)
T(homas)
Z(latan)
E(Emil)

Vielleicht so etwas in der Richtung?


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10.02.2021 um 16:01
Zitat von constellationconstellation schrieb:Vier Freunde plus Stoll in dem Farhzeug:

Y(ann)
O(tto)
G(ünther)
T(homas)
Z(latan)
E(Emil)

Vielleicht so etwas in der Richtung?
Wenn tatsächlich 4 Personen im verunfallten Golf mitfuhren, hätten wir mit dem Opfer 5 Personen im Golf.

Dann noch mindestens eine weitere Person, die sowohl bei der Verbrechensthese, als auch bei der Suizid/Unfall - These, mit dem Wagen der Stoll überrollte hinterherfährt, weil man irgendwann den Golf des Opfers zurück lassen muss.

6 Buchstaben - 6 handelnde Personen


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10.02.2021 um 18:25
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:Vier Mann seien in dem Golf gewesen, stöhnte der Verletzte nochmals, als ihm beide Fahrer zuhörten. Keine Freunde, nicht meine Freunde --- die sind abgehauen, weg.
Bei xy sagt er das auf die Frage des LKW Fahrers "wo sind die Anderen";
Stoll: "Die sind abgehauen"

Mal abgesehen davon, das der Kripo klar sein muss, wie viele nun im Golf saßen, halte ich es für nahezu ausgeschlossen, daß der Wagen mit 5 Personen voll besetzt gewesen sein soll.
Das passt nicht zum heruntergekurbelten Beifahrersitz ( dahinter konnte nun wirklich keiner sitzen)
Auch wären die hinten wahrscheinlich unangeschnallt sitzenden 3 Personen nicht ohne wesentliche Verletzungen davon gekommen, bei solch einem Abritt.
Außerdem wurde nur ein Mann weit und breit gesehen, der flüchtete.

Wie gesagt: Die Polizei weis das garantiert, wie viele Personen drin waren.
Zitat von constellationconstellation schrieb:Vier Freunde plus Stoll in dem Farhzeug:

Y(ann)
O(tto)
G(ünther)
T(homas)
Z(latan)
E(Emil)

Vielleicht so etwas in der Richtung?
Mal abgesehen davon , daß wir das hier schon alles mal hatten und man Jan nicht mit Y schreibt, ist das ein Zirkelschluß. Man sucht sich einfach passende Namen . Man könnte auch Länder nehmen.

Ich denke auch die Polizei hat als erstes versucht, die Buchstabenfolge und die Namen Stolls Bekannter in Verbindung zu bringen.


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Der Yogtze-Fall

10.02.2021 um 18:44
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Auch wären die hinten wahrscheinlich unangeschnallt sitzenden 3 Personen nicht ohne wesentliche Verletzungen davon gekommen, bei solch einem Abritt.
Im hinteren Teil eines Wagens, vermute ich eher stumpfe Aufpralltraumata oder Knochenbrüche. Verletzungen die durchaus bedrohlich sein können (innere Blutungen). Aber weniger Verletzungen, wie zum Beispiel Platzwunden, die dann auch deutliche Spuren in Form von Blut im Wagen hinterlassen.


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10.02.2021 um 20:53
@EDGARallanPOE
Ja gut, die Insassen müssten wahrscheinlich erheblich verletzt gewesen sein.
Beim Golf 1 ohne Gurte hinten und ohne Airbag oder so etwas.
Umso unwahrscheinlicher, das 4 Leute vor Ort waren und nur einer wurde gesehen.

Dennoch hinterlassen die Verletzten dort Spuren wo sie verletzt wurden und Unfallermittler werden das schon ermittelt haben.
Ich frage mich wie die alle ein und später wieder ausgestiegen sein sollen bei dem zweitürigen Golf mit Stoll im Liegesitz auch noch.

Ich glaube nicht daran, das da wirklich fünf Leute im Wagen saßen.
Wozu, wenn ein zweites Fahrzeug beteiligt war und zur Verfügung stand ?


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10.02.2021 um 23:58
Zitat von constellationconstellation schrieb:Vier Freunde plus Stoll in dem Farhzeug:

Y(ann)
O(tto)
G(ünther)
T(homas)
Z(latan)
E(Emil)
Der Zettel soll doch vorher geschrieben worden sein, wie hätte er wissen sollen, wer später im Fahrzeug sitzen würde?


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11.02.2021 um 07:37
@Nightrider64

Ich kenne einen Jan mit "Y" und doppel "N" persönlich. Nun gut, OT.

@Iva

Ist es ein Fakt das alle Insassen Fremde waren?


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11.02.2021 um 11:18
Stoll war schwer verletzt und konnte sich evtl. nicht mehr präzise ausdrücken.Wenn es so wie im XY-Filmfall dargestellt wurde war, dann hat er diese Infos mit letzter Kraft gegeben. Vielleicht meinte er einfach dass 4 Leute beteiligt waren und nicht dass alle im Golf mit drinnen saßen beim Abflug.

Ich frage mich ob Stoll überhaupt wusste wer diese Leute waren. Man ist zwar noch nie zum Glück in eine derartige Lage geraten, aber ich hätte eher versucht wenigstens Namen oder einen Namen zu nennen oder irgendeine andere Info, aber das sagt sich so leicht denn in schwerverletztem Zustand diese Überlegungen anzustellen ist nicht das erste an das man denkt (man hat wohl eher Angst um sein Leben, Panik usw.)


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11.02.2021 um 11:19
Zitat von EDGARallanPOEEDGARallanPOE schrieb:nicht meine Freunde---im Sinne von "Ich kenne aber jemanden, mit dem sie befreundet sind"
Vielleicht Freunde der Frau, die vorher noch ein blaues Auge von ihrem Ehemann verpasst bekommen hat.


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11.02.2021 um 11:33
Zitat von constellationconstellation schrieb:Ist es ein Fakt das alle Insassen Fremde waren?
Moment, hier müssen wir mE zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. Stoll berichtet, dass es nicht seine Freunde gewesen seien. Das heißt aber nicht, dass sie ihm fremd waren. Es kann daher sein, dass er die Leute nicht kannte, muss aber es aber nicht. Evtl. waren ihm die Leute auch als Feinde durchaus bekannt.
Zitat von petersipetersi schrieb:Vielleicht Freunde der Frau, die vorher noch ein blaues Auge von ihrem Ehemann verpasst bekommen hat.
Ja, in diese Richtung denke ich auch. Schon merkwürdig: da wird ein Ehemann gegenüber der Frau handgreiflich und kurz danach wird dieser übel zugerichtet. Möglicherweise war der Überrollort näher am Heimatort, als man denkt. So nah, dass man es für besser hielt, den Stoll weiter weg zu bringen, um die ganze Handlung etwas "zu verlegen" und den örtlichen Bezug zur Heimat etwas zu verwischen.

In diesem Kontext würden dann evtl. auch die Aussage über Autos mit Hagener Kennzeichen in der nähe des Wohnorts passen. Nach dem Motto: "Leute schaut, das ganze Drama war ein Selbstmordversuch eines psychische Labilen. Wenn es aber eine Straftat war, hat das nix mit unser beschaulichen Heimat hier zu tun. Dann waren es böse Buben aus Hagen. sucht mal lieber da, als im Umfeld!"


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11.02.2021 um 11:49
Zitat von mattschwarzmattschwarz schrieb:Ja, in diese Richtung denke ich auch. Schon merkwürdig: da wird ein Ehemann gegenüber der Frau handgreiflich und kurz danach wird dieser übel zugerichte
Mal abgesehen davon, dass der Bericht über das blaue Auge ja erst spät und nur an einer Stelle aufgetaucht ist, würde ich mich fragen, ob es wirklich plausibel ist, dass man Stoll deshalb SO zurichtet - dass eventuell Freunde oder Verwandte der Frau ihm eine Lektion verpassen, damit er sich künftig nicht mehr an ihr vergreift, kann man sich ja durchaus vorstellen.

Aber zwischen "eins auf die Nase hauen" und "ausziehen, dann mit dem Auto überfahren" liegt doch ein so großer Abstand, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die "Lektion" so eskaliert. Egal wie groß die Wut der "Freunde" der Frau gewesen sein mag.


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11.02.2021 um 12:27
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Mal abgesehen davon, dass der Bericht über das blaue Auge ja erst spät und nur an einer Stelle aufgetaucht ist, würde ich mich fragen, ob es wirklich plausibel ist, dass man Stoll deshalb SO zurichtet - dass eventuell Freunde oder Verwandte der Frau ihm eine Lektion verpassen, damit er sich künftig nicht mehr an ihr vergreift, kann man sich ja durchaus vorstellen. Aber zwischen "eins auf die Nase hauen" und "ausziehen, dann mit dem Auto überfahren" liegt doch ein so großer Abstand, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die "Lektion" so eskaliert. Egal wie groß die Wut der "Freunde" der Frau gewesen sein mag.
Ich meine, das blaue Auge müssen wir als Tatsache hinnehmen. Es wäre auch abwegig, anzunehmen, dass dies eine reine Erfindung der Presse war. Dieser Punkt wurde wohl am Anfang zurückgehalten, womöglich aus Pietätsgründen dem Opfer gegenüber oder aber auch, weil die Ermittler diesem Umstand möglicherweise damals keine große Bedeutung beimaßen. Zudem wollte man wohl auch hier keinen gewalttätigen Ehemann darstellen, was dazu hätte führen können, dass sich ein möglicher Zeuge denkt "geschieht dem schon recht" und sich nicht meldet.

Du hast schon Recht, dass die Reaktion der angenommenen "Rächer" reichlich übertreiben erscheint. Wir wissen aber nicht, was in der Ehe sonst noch so los war und, wie lange das ging. Da könnte sich einiges aufgestaut und dann entladen haben. Gewalt aufgrund von Handgreiflichkeiten. Ausziehen evtl. aufgrund von Rache für etwaige sexuellen Verfehlungen gegenüber der Frau, um es vorsichtig auszudrücken. Der Schritt, dass dann etwas eskalieren könnte, erscheint mir soweit nicht.

Überhaupt: wenn eine Straftat vorliegen sollte, stünde diese immer außer Verhältnis. Das gilt für jedes Motiv. Wobei mir Rache als stärkeres Motiv als Geldschulden erscheint.


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11.02.2021 um 13:28
Das blaue Auge hat auch Stolls Nachbarin erwähnt, die auf der Beerdigung war und das noch bevor dieser Aspekt in der Presse auftauchte. Dass diese Frau tatsächlich Stolls Nachbarin ist, kann ich bestätigen. Der Kommissar in der Stern Crime hat dies ja dann auch erwähnt.
Von dem blauen Auge kann man also recht sicher ausgehen.

Es könnte ja auch eine etwas ausgeartete Rache sein, die so nicht geplant war. Nehmen wir an, es sind Freunde von seiner Frau oder Freunde von einer etwaigen neuen Liebschaft, dann könnten diese sich ihn gepackt haben und den feigen Frauenschläger damit demütigen wollen, dass sie ihn ausziehen und so tun, als wollten sie ihn überfahren. Am Ende waren vielleicht die Verletzungen schlimmer als man es eigentlich geplant hatte. In der Panik packt man ihn in seinen Golf und versenkt diesen in der Böschung weiter weg.

Dazu passt auch die Vorahnung, dass etwas Schlimmes passieren würde heute Nacht. Wenn er an dem Abend ausgerastet ist (das Veilchen war bei der Beerdigung Tage später noch sichtbar) und Frau Stoll Hilfe erwartete, könnte er kurzerhand in die Kneipe geflüchtet sein. Dort war er aufgrund der Situation völlig unruhig und panisch. Da er nun nicht mehr nach Hause kann, fährt er zur Frau Hellfritz und erhofft sich dort einen Unterschlupf, die ihn aber nicht rein lässt. Zur Familie kann er ggf. nicht...vielleicht wissen diese von der Gewalt und wären nicht bereit ihm zu helfen.
Dann verliert sich die Spur. Wenn er nun keinen Ort mehr hat, wo er hin kann, dann fährt er ggf. erstmal Richtung nach Hause oder wieder Richtung Papillon und wird dort von den Tätern abgefangen.

Prinzipiell wäre diese Geschichte schlüssig und würde auch die Nacktheit und das Verhalten des GS erklären.
Ob es Indizien in diese Richtung gibt, weiß man nicht. Die hätte man sicherlich bei XY verschwiegen, zum Einen aus Pietätsgründen und zum Anderen um etwaige Zeugen nicht vorab zu beeinflussen.


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 13:43
Auch ein Überrollen würde dazu passen. Sicherlich hätte man bei der Obduktion feststellen können, ob er liegend überrollt oder stehend von einem Auto überfahren wurde. Wenn ich von einem Überrollen im liegenden Zustand ausgehe, dann würde mein Szenario auch sehr gut passen. Man will ihn demütigen (Ausziehen) und Angst machen bzw. Schmerzen zufügen. Hierzu zieht man ihn aus, legt ihn auf den Boden und hält ihn fest, während einer ihn überrollt. Vielleicht ging man davon aus, dass dies nur leichte Verletzungen verursacht bzw. GS hat sich dann doch bewegt, so dass der Arm dabei schwerwiegend verletzt wurde und es zu inneren Verletzungen am Oberkörper kam.

Interessant wäre eine nähere Aussage zu dem Laub, was an GS klebte.


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Der Yogtze-Fall

11.02.2021 um 14:18
Zitat von petersipetersi schrieb:Dazu passt auch die Vorahnung, dass etwas Schlimmes passieren würde heute Nacht. Wenn er an dem Abend ausgerastet ist (das Veilchen war bei der Beerdigung Tage später noch sichtbar) und Frau Stoll Hilfe erwartete, könnte er kurzerhand in die Kneipe geflüchtet sein. Dort war er aufgrund der Situation völlig unruhig und panisch.
Ja, der Gedanke ist gut. Eher eine Flucht ins Papillon, vielleicht in der Hoffnung dort auf Freunde zu treffen, die ihm beistehen könnten. Leider war wohl niemand aus seinem Freundeskreis da. Er könnte erkannt haben, dass er in der Kneipe am wenigsten sicher ist, weil ihn dort seine Kontrahenten evtl. vermuten könnten. Ich schließe nach wie vor nicht aus, dass Stoll den Sturz vom Hocker inszeniert hat, um einen plausiblen Grund zu liefern, warum er nach nicht länger bleibt und sofort wieder geht.

Was die Gesichtsverletzung anbelangt, bin ich mir auch nicht sicher, ob diese von dem Sturz kam. Der Wirt wird ihn nicht untersucht haben. Vielleicht hat man den Mann gefragt, ob Stoll schon verletzt war und der Wirt meinte, dass die Verletzung von dem Sturz kommt. Evtl. hat Stoll aber erst später eine auf's Auge bekommen. So nämlich, wie seine Frau ….


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